CH191677A - Vorrichtung zum Messen des Widerstandes von Einsatzfiltern, sowie Kali oder anderen Patronen. - Google Patents
Vorrichtung zum Messen des Widerstandes von Einsatzfiltern, sowie Kali oder anderen Patronen.Info
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Description
Vorrichtung zum stiessen des Widerstandes von Einsatzfiltern, sowie Kali oder anderen Patronen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum -Hessen des Widerstandes von Einsatz filtern, sowie Kali- oder andern Patronen und besteht darin, dass ein an, einem Ende an einen regelbaren Widerstand und am andern Ende an das zu messende Filter bezw. Patrone angeschlossenes Rohr ausserdem an beiden Enden so mit einem Zeigerwindmesser in Verbindung steht,
dass sowohl der vor dem Widerstand als auch der vor dem Filter bezw. Patrone auftretende Rückstau auf den Zeiger übertragen wird, der bei gleichen Staudrücken in der Nullstellung stehen bleibt.
Als Widerstand kann man ein fein ge lochtes Sieb benutzen, dessen Sieböffnungen durch eine auf dem Sieb verschiebbar ange ordnete, nicht gelochte Wand mehr oder weniger verdeckt werden können.
Vorteilhaft bildet man das Sieb als Zy linder aus, über dem sich ein nicht durch brochener Zylinder verschieben lässt und in dem ein zweiter Zylinder angeordnet ist, der die Luft zwingt, innerhalb dieses Zylinders emporzusteigen und in dem Hohlraum zwi schen Siebzylinder und Innenzylinder ab wärts und nach aussen zu strömen.
Der Zwischenraum zwischen Innenzylin der und Siebzylinder kann mit einem Filter stoff, insbesondere Glaswolle, ausgefüllt sein.
Als Luftfördervorrichtung kann man einen Blasbalg benutzen, der mittels eines von Hand betätigbaren Hebels gereckt, dar auf selbsttätig ausgelöst und unter dem Druck einer Feder zusammengepresst wird.
Bei den bisher benutzten Widerstands messern musste man immer einen besonderen Luftmengenmesser einbauen. Bei dem neuen Widerstandsmesser ist dies nicht nötig, weil .der Widerstand bei einer Luftmenge von 30 1/min geeicht werden kann und -dann für alle Luftgeschwindigkeiten verwendbar ist.
Dadurch wird der Aufbau und die Be dienung erheblich erleichtert. Der Widerstzudsprüfer besitzt auch noch den weiteren Vorteil, dass der eigentliche Widerstandsmesser nicht mit Flüssigkeit beschickt zu werden braucht.
Die Verwendung eines Blasebalges, der unter dem Druck einer Feder zusammenfällt, hat den Vorteil, dass man einen gleichmässig strömenden Luftstrom erzeugen kann. Auf .der Zeichnung sind eine Ausfüh rungsform und eine Detailvariante der neuen t'orrichtung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Vorrieh- tung teilweise im Schnitt,
und Fig. 2 die Detailvariante.
Nach Fig. 1 wird die Luft mit Hilfe eines mit Lippenventilen versehenen Gummi beutels<I>d</I> .durch das Rohr a sowohl dem zu prüfenden Filter c .als auch dem Wider stand b zugeführt. Sowohl vor dem Filter c als auch vor dem Widerstand b entsteht ein Rückstau, der durch die Rohre p und q auf den Zeiger s des Windmessers e übertragen wird.
Ist der Rückstau auf beiden Seiten gleich gross, so bleibt der Zeiger in der Nullstel lung, andernfalls schlägt er nach rechts oder links aus, je nachdem der Rückstau vordem Filter bezw. Patrone oder vor dem Wider stand .grösser ist.
Der Widerstand besteht, wie aus der Fig.l ersichtlich ist, aus dem Innenzylin- der <I>h,</I> dem fein gelochten .Siebzylinder<I>f</I> und,dem verschiebbaren vollwandigen Zylin der g. Zwischen dem Zylinder f und dem Zylinder<I>h</I> liegt eine Filterschicht <I>i,</I> durch welche die Luft streichen muss.
Durch Ver schieben des Zylinders g lassen sich mehr oder weniger Sieböffnungen verdecken oder frei legen, so,dass der Widerstand mit Leich tigkeit geregelt werden kann. Die Höhe des Widerstandes lässt sich an einer ,Skala r ab lesen.
Die Variante der Luftfördervorrichtung nach Fig. 2 besitzt einen Blasebalg m, der mit Hilfe des, Winkelhebels n entgegen der Wirkung der Feder o gestreckt wird.
Der kurze gabelförmige Schenkel des Winkel- hebels n. drückt ,dabei gegen zwei an der Stirnwand des Blasebalges befindliche 'Stifte u.. Infolge der kreisförmigen Bewegung des kurzen Hebelschenkels rutscht .dieser schliess lich von den Stiften u ab und gibt den Blase balg frei, der dann; unter,dem Druck der Fe der o in die alte Lage zurückgeht, eine be stimmte Luftmenge mit bestimmter Ge schwindigkeit vor sich herschiebend.
Der Luftstrom ist ungefähr gleichförmig, da der grösseren Federkraft (anfangs) die grössere Reibung im Lederbalg entspricht und um gekehrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Messen des Widerstan des von Einsatzfiltern, sowie Kali- oder an dern Patronen, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einem Ende an einen regelbaren Wi derstand (b) und am andern Ende an das zu messende Filter bezw. Patrone (e) ange schlossenes Rohr (a) ausserdem an beiden Enden so mit einem Zeigerwindmesser (e) in Verbindung steht, .dass sowohl der vor ,dem Widerstand (b) als auch der vor dem Filter bezw. Patrone (c) auftretende Rück stau auf den Zeiger (e) übertragen wird,der bei gleichen Staudrücken in der Nullstellung stehen bleibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Wider stand (b) ein fein gelochter Siebzylinder (f) benutzt wird, dessen -Sieböffnungen durch eine auf dem Sieb verschiebbar an geordnete, nicht gelochte Wand (g) mehr oder weniger verdeckt werden können.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Glas Sieb (f) als Zylinder ausgebildet ist, über dem sich ein nicht durcUbroche- ner Zylinder (g) verschieben lässt und in dem ein zweiter Zylinder (h) angeordnet ist, der die Luft zwingt,innerhalb dieses Zylinders emporzusteigen und in dem Hohlraum (i) zwischen Siebzylinder<B>(f)</B> und Innenzylinder (h) nach aussen. zu strömen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen Innenzylinder (h-) und Sieb zylinder<I>(f)</I> mit einem Filterstoff<I>(k)</I> ausgefüllt ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass als Luftfördervorrich- tung (d) ein. Blasebalg (m) benutzt wird, .der mittels eines von Hand b-etätigbaren Hebels (n) gereckt, darauf selbsttätig ausgelöst und unter ,dem Druck einer Feder (o) zusammengepresst wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE191677X | 1935-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191677A true CH191677A (de) | 1937-06-30 |
Family
ID=5730061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191677D CH191677A (de) | 1935-04-03 | 1936-03-07 | Vorrichtung zum Messen des Widerstandes von Einsatzfiltern, sowie Kali oder anderen Patronen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191677A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2484507A (en) * | 1944-04-03 | 1949-10-11 | Univ Tennessee Res Corp | Controlling fluid flow through restricted conduits |
| US3194056A (en) * | 1962-01-26 | 1965-07-13 | Hopkins Mfg Corp Inc | Permeability testing method and apparatus |
| US3241357A (en) * | 1963-04-25 | 1966-03-22 | Exxon Production Research Co | Permeameter |
-
1936
- 1936-03-07 CH CH191677D patent/CH191677A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2484507A (en) * | 1944-04-03 | 1949-10-11 | Univ Tennessee Res Corp | Controlling fluid flow through restricted conduits |
| US3194056A (en) * | 1962-01-26 | 1965-07-13 | Hopkins Mfg Corp Inc | Permeability testing method and apparatus |
| US3241357A (en) * | 1963-04-25 | 1966-03-22 | Exxon Production Research Co | Permeameter |
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