CH191692A - Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Trennschärfe von elektrischen Schwingungskreisen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Trennschärfe von elektrischen Schwingungskreisen.

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CH191692A
CH191692A CH191692DA CH191692A CH 191692 A CH191692 A CH 191692A CH 191692D A CH191692D A CH 191692DA CH 191692 A CH191692 A CH 191692A
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August Meininghaus Bernhard
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August Meininghaus Bernhard
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

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  Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Trennschärfe von elektrischen       Schwingungskreisen.            Die    vorliegende     Erfindung    betrifft Schal  tungen mit elektrischen     Schwingungskreisen,     welche zum Empfang oder zur     Erzeugung     von     hochfrequenten        Schwingungen:        dienen.     Es     ist    bekannt, bei     derartigen        Schwingungs-,     kreisen eine erhöhte     Unterdrückung    von  ausserhalb des:

       Durchlassbereiohes    liegenden       Sohwingimgen        @dadurch    zu erzielen, dass die       Gestalt    der     Resonanzkurven    der     Schwiu-          gungskneise    durch     Erzeugung    von Minimal  punkten neben den Maximalpunkten verbes  sert wird.

       Insbesondere    ist vorgeschlagen  worden, eine     .derartig--        *@esonanzkurve    zu er  zeugen, indem     Minimalpunkte    durch aus       parallelgeschalteten        Kapazitäten        und    Induk  tionen gebildete     Sp        rrkreise        hervorgerufen     werden.  



       Den    bisher     bekannten    Schaltungen haften  jedoch     wesentliche    Nachteile an, insbeson  dere eine     schädliche        Vermehrung        der    Dämp  fung im     Bereich    des gewünschten     Frequenz-          bandes,        Verringerung    der wirksamen Ener  gie, mangelnde     Trennschärfe    ausserhalb des       gewüusehten:

          Resonanzfrequenzbandes    und    starke Veränderlichkeit der     Breite    des Re  sonanzfrequenzbandes mit     Verstellung    der       Frequenz.     



  Nach     den,        Erkenntnissen    der     vorliegenden          Erfindung        lässt    sich eine     wesentlich    erhöhte       Unterdrückung    der     ausserhalb,des        Durchlass-          bereiches    liegenden     Schwingungen    bei     ver-          nältnismässig    geringer Schwächung der im       7urohlassbereich    liegenden     Schwingungen    er  ^ielen,

       wenn    Minimalpunkte     in    :der     Reso-          nanzkurve    -     vorzugsweise    an beiden Seiten  des     Maximalpunktes    -- durch mit einem       Parallelresananzkreis        in    Serie     liegende        Blind-          widerstände        hervorgerufen        werden.    Erzielt       wird    die     Ausbildung    von     Minimalpunkten     durch eine Serienresonanz,

   wobei ein die  Serienschaltung eines     Parallelresonanzkreises     und eines zusätzlichen     Blindwiderstandes    über  brückender     weiterer    zusätzlicher Blindwider  stand vorhanden     ist.        Der        Maximalpunkt     wird dann nicht durch     den:    Parallelkreis  allein,     sondern.    durch eine     Parallelresonanz     dieses     greises    mit einem weiteren zusätz  lichen     Blindwiderstand,        welcher        :

  auch        aus         mehreren Kapazitäten oder mehreren Induk  tionen gebildet sein     kann,    erzeugt, wobei der  zusätzliche     Überbrück-ungs-Blindwiderstand     die Ableitung von     Störschwingungen    erleich  tert.

   Hierbei weisen am     vorteilhaftesten     beide zusätzlichen Blindwiderstände den  gleichen     Blindwiderstandscharakter    auf,     und     es wird zweckmässig zur     Abstimmung    der  Schaltung der     Blindwiderstaudswert    eines  der :

  den Parallelkreis bildenden Elemente  verändert, um den     Frequenzabstand        zwi-          sehen    den     Maximal-        und        Minimalpunkten     über den ganzen     Abstimmbereich    möglichst       konstant    zu     halten.    Das -Wort     "Blindwider-          stände"        ist    in     körperlichem    Sinne gebraucht,

    um zur Erhöhung der     Übersichtlichkeit    die       Worte        "Kapazitäten    und Induktionen" in  einem     Ausdruck    fassen zu können.  



  Die     Fig.    1     bis    5     zeigen    verschiedene For  men von Resonanzkurven mit der Frequenz     f          als        Abszisse    und der     Spannung    U als Ordi  nate, die     Fig.    6     bis    10     Ausführungsbeispiele     von     .Schaltungen    gemäss der vorliegenden       Erfindung.        I.        Fig.    1 ist die     Resonanzkurve     eines normalen     Schwingungskreises    bekann  ter Schaltung dargestellt.

       Fig.    2 zeigt dage  gen die     unsymmetrische    Resonanzkurve eines       Ausführungsbeispiels    eines     Seh-iringungs-          kreises,    der in einer Schaltungsanordnung  nach der vorliegenden Erfindung zur An  wendung     gelangt    und welcher im Punkte     13     ein     Spannungsmaximum    und in Nachbar  schaft des Punktes<I>B,</I> beim     Punkte   <I>A,</I> ein       Spannungsminimum    aufweist.

   Die Reso  nanzkurve der Fing. 3 hat einen     spiegelsym-          metrisch    gleichen     Charakter.    Die Einzel  resonanzkurven nach den     F'ig.    2. und 3 lassen  sich     zu        einer        resultierenden    Resonanzkurve  nach     Fig.    4     zusammensetzen,    bei welcher  beiderseits des     Spannungsmaximums    B je  weils     mindestens    ein     Spannungsminimum    A,  und     A2    vorkommt.

       Werden    zwei .Schwin  gungskreise mit entgegengesetzt     unsymme-          trischer        Resonanzkurve    beispielsweise in       BandfilterschaItung    gekoppelt, so ergibt sich       eine        Gestalt    .der Resonanzkurve etwa ent  sprechend     Ader        Fig.    5.  



       In.    den     Fig.    6 bis 10 bedeutet     -I-    A den         Anschluss    an     Pluspole    der     Anodenbatterie,     - A den     Anschluss    an den     Minuspol    der       Anodenbatterie        und    an den Pluspol der     Git-          tervorspannungsbatterie        und    - G den     An-          sehluss    an     Minuspole    der     Gittervorspan-          

  nungsbatterie.     



       Die    zwischen der Antenne     i        (Fix.        (i    )  und der Erde 2 auftretende     Hochfrequenz-          spannung    wird über die     Kapazität    3 dem aus  der     Induktion    4     und    der Kapazität 5,     sowie     aus .den zur Kapazität 5 parallel liegenden,       hintereinandergeschalteten        Kapazitäten    6, 7  mit     zwischenliegender        Anzapfung    2 beste  henden     Schwingungskreis    zugeführt, d. h.

    zur     Zuführung    der     Hochfrequenzspannung          wird    der hierdurch     hervorgerufene    Span  nungsabfall an .dem     zusätzlichen    Blindwider  stand 6 benutzt. Es     könnte        ebenssogut    die       Zuführung    - eventuell unter     Fortfall    der  Kapazität 3 - auch nur über einen Teil     des          kapazitiven        Blindwiderstandes    6 erfolgen,  wenn dieser unterteilt würde.

   Die     Entnahme     der     Hochfrequenzspannung    erfolgt über die  gleiche zusätzliche Kapazität 6     des        Span-          nungsteilers    6, 7, wie die     Zuführung.        Diese     Nutzspannung wird durch die     Kapazität    8  dem     Gitter    der     Verstärkerröhre    9 zugeführt.

    Von dem Aussenwiderstand 10 der Röhre 9  .wird die verstärkte     Hochfrequenzspannixng     abgegriffen und über die Kapazität 11 dem  aus der Induktion 12. und der     Kapazität    13       bestehenden        Schwingungskreis    12,     1'3    zuge  führt. Von diesem     Schwingungskreis    12, 13       bekannter    Schaltung wird die Hochfrequenz  spannung über den     Kondensator    14 der  Röhre 15 zugeführt.

   Die in der Röhre 15  verstärkte     Hoohfrequenzspannung    wird von  dem Aussenwiderstand 16 der Röhre 15 über  den     Kondensator    17 dem     ,Schwingungskreis          zugeführt,    welcher aus der Induktion 1.8  und der Kapazität 19     besteht,    zu welchem  ,die     hintereinandergesehalteten    Kapazitäten  20,     .21    mit zwischenliegender     Anzapfung    2       parallel    liegen.

   Die     Spannungszuführung    er  folgt hier über die zusätzliche Kapazität     20-,     während. die Spannungsentnahme von der  andern zusätzlichen Kapazität 211     geschieht.     Der     Kondensator    22 führt die Hochfrequenz-           spaunung    der Röhre     23    zu, die sie gleich  richtet und verstärkt, so dass die Niederfre  quenz im     Telefon    24 hörbar ist.

   Den  Schwingungskreisen 4, 5 und 18, 19 sind       Blindwiderstände    6, 7 und 20, 21 zugeschal  tet, welche     beispielsweise    in der     Resonanz-          kurve    des     Schwingungskreises    4, 5 einen  minimalen     Scheitelpunkt    erzeugen, welcher  bei niedrigerer Frequenz     liegt        als    der maxi  male     Seheitelpunld    (-wie     Fig.    2), dagegen in  der Resonanzkurve des     Schwingungskreises     18,

   19 einen minimalen     Scheitelpunkt    ober  halb des maximalen     Scheitelpunktes    der  Resonanzfrequenz (wie     Fig.    3). In beiden  Fällen     bestehen    die Schwingungskreise aus  den parallel geschalteten     Blindwiderständen.     4, 5 oder 18, 19 und     werden    mit den zusätz  lichen     Blindwiderständen    6, 7 oder     20.    21 in  eine Resonanz gebracht,     deren    Frequenz von  der Eigenfrequenz der     Schv-ingungskreise     4; 5     oder    18, 19 abweicht.

   Sämtliche     Chrdi-          natenwerte    der     Resonanzkurven    sind inner  halb des     Resonanzfrequenzbandes    höher als  die     Ordinatenwerte        dieser    minimalen Schei  telpunkte.

   Die     Einzelresonanzkurven    der       Schwingungskreise    schneiden sich also inner  halb des     Resonanzfrequenzbandes    bei höhe  ren     Ordinatenwerten    als diejenigen der mini  malen Scheitelpunkte.     Bezüglich,der    Dimen  sionierung der     dargestellten        kapazitiven          Spannungsteiler    ergibt es sich als     besonders          vorteilhaft,    wenn die Kapazitätswerte der  beiden     Teilblindwiderständje    um höchstens  500 cm     voneinander    verschieden sind.

   Der       Verhältniswert    der zusätzlichen     Ka'pa'zität,     über     welche    gleichzeitig Energie zu- und       abgeführt    wird, zu der     andern        zusätzlichen     Kapazität wird vorteilhaft möglichst klein  gewählt, während bei getrennter Spannungs  entnahme und -zufuhr über verschiedene zu  sätzliche     Kapazitäten    der Kapazitätswert  des einen Blindwiderstandes den zehnfachen  Kapazitätswert des     andern        Blindwiderstan-          des    nicht überschreiten sollte.

   Der grösste       Wirkungsgrad    wird im letzteren Falle er  zielt, wenn die     Kapazitätswerte        Ader    zusätz  lichen Blindwiderstände möglichst gleich  gross sind.     Hierbei    sind die Röhrenkapazi-         täten    und sonstige zur     Wirkung    kommende  Kapazitäten, -die zu den     zusätzlichen.    Ka  pazitäten parallel liegen, mit einzurechnen.  Wenn z.

   B. der Fall     vorliegt"dass    die     Ano-          den-Kathodenkapazität    einer Röhre parallel  zur Serienschaltung 4, 5, 7 liegt, so ,soll die  genannte Parallelkapazität nicht allein aus  dieser Röhrenkapazität bestehen, zum min  desten aber 9 cm     betragen.    In der in       Fig.    6     gezeigten        Schaltung    ist der Cha  rakter der     zusä=tzlichen        Blindwiderstände     6, 7 und 20,

   21     kapazitiv.    Die     verschieden-          artige    Lage des     minimalen        Scheitelpunktes     zum     maximalen        Scheitelpunkt        in    den.

       Reso-          nanzkurven    wird -dadurch erzielt, dass inner  halb des     Schvrinbgungskreises    4, 5, 6, 7     ein     in     Reihenresonanz        schwingender        ,Saugkreis     gebildet     wird,    welcher aus 4, 5, 7 besteht,  während im     Schwingungskreis    18, 19, 20, 21  ein in Parallelresonanz     schwingender    Sperr  kreis durch 18, 19 gebildet wird.     In    beiden  Fällen wird der maximale     :Scheitelpunkt     durch. .den.     ;

  gesamten    in     Parallelresonanz     schwingenden     Abstimmkreis    4, 5, 6, 7 oder  18, 19,     20,    21     hervorgerufen.    Als Eingangs  kreis für     eine    derartige     Sclialtungsweise          eignet    sich der     Schwingungskreis    4, 5, 6, 7  deshalb     besonders        ,gut,    weil bei ihm die       Spannungszuführung    und     -entnahme    über  den     gleichen        Teilblindwiderstand    6     !des.     Spannungsteilers 6,

   7 erfolgt, da die hierbei  auftretende     Reihenresonanz    weniger     dämp-          fungs:empfindlich        ist    als eine Parallelreso  nanz. Der     Schwingungskreis    12, 13 bekann  ter Schaltung mit     symmetrischer        Resonanz-          kurve    ist     zwecks    Verhütung des,     Durchschla-          gens    von Störwellen ausserhalb ,des von den       Minimalpunkten    eingeschlossenen     mpfangs-          bereiches    angeordnet,

   und zwar in der       dämpfungsärms        ten        Stufe,    im vorliegenden  Falle     zwischen    den beiden Schwingungskrei  sen 4, 5, 6, 7 und 18, 19, 2.0, 21, welche ent  gegengesetzt unsymmetrische     Resonanzkur-          ven    aufweisen.

   Zur     Vergleichmä.ssigung    des       Frequenzabstan,des    der minimalen     -Scheitel-          punkte    in der resultierenden     Resonanzkurve     des     Schwingungskreissystenis    über den ge  samten     Abstimmbereich    - sind die zusätz-      liehen     Kondensatoren    7 und 2,0, 2,1     mit    den       Abstimmkondensatoren    5 und 19 mechanisch  gekoppelt,     so,

  dass    sie während des     Abstimm-          vorganges        mitlaufend        verändert    werden.  Durch die     mechanische    Kopplung werden  die     Kondeneeatoren    20 und 21 in gleichem       Verhältnis    mit dem     abstimmenden    Konden  sator 19     geändert,    wodurch der     Abstand    des       minimalen        Scheitelpunktes    in der Resonanz  kurve vom     maximalen        Scheitelpunkt    voll  ständig konstant     gehalten    wird.

   Zur leichte  ren     konstruktiven        Dürchführung    wird von  den     zusätzliohen    Kondensatoren 6, 7 nur     der          Kondensator    7 mit dem     Abstimmkonden-          sator    5,     mitlaufend    verändert. Zweckmässig  wird     hier,die        Kapazitätsänderung    ,des     Kon-          densators    7 kleiner gewählt     als,diejenige        des          Abstimmkondensatars-    5, um die Unvollkom  menheit des Ausgleiches zu beseitigen.

    



       In        Fig.    7 sind für den     Eingangskreis     4, 5, 6, 7 die     gleichen,    Bezugsziffern einge  tragen.     Dieser        Eingangskreis        ist    über die       Kapazität    8 in diesem Falle     unmittelbar     mit     deM        -Schwingungskreis,    18, 1-9, 20, 21,

    welcher     eine        Resonanzkurve    von     umgekehrt          unsymmetrischer    Form hat als der     Schwin-          gungskreis    - 4, 5, 6, 7, gekoppelt. An die  Kapazität 22 schliesst sich die Rühre 9, die       Kapazität    11 und der     Schwingungskreis    12.  13     bekannter        Schaltung    an. Hierauf folgt  der     Niederfrequenzteil    .23, 24.

   Es sind also       bei    dieser Schaltung die beiden     Schwin-          gungskreise    4, 5, 6, 7 .und 18, 19, 20, 21 mit  entgegengesetzt     unsymmetrischer        Resonanz-          kurve        untergegenseitiger    Kopplung in einer  Stufe angeordnet     (Bandfilterschaltung),    wäh  rend der zusätzliche Schwingungskreis<B>12,13</B>       bekannter        .Schaltung    hinter diese Stufe ge  schaltet     ist.     



  In     Fig.    8     stellt    die Röhre 31 eine     Zwi-          schenfrequenzverstärkerröhre    eines     Überlage-          rungs-)Empfängers    dar, die auf den Schwin  gungskreis normaler     Schaltung    33, 34 als       Anodensperrkreis    arbeitet.

   Die an diesem       Aussenwiderstand    abfallende Hochfrequenz  spannung wird von der Kapazität 35 auf die  Kapazität 38 der zusätzlichen     Kapazitäten     '38, 39 mit     zwischenliegender        Anzapfung    2    übertragen, ,die zu -der     Kapazität    37 des       Schwingungskreises    3.6, 37     pärallel    liegen.

    Die an der     zusätzlichen    Kapazität 39 des       Spannungsteilers    38, 39 abfallende     Hoch-          frequenzspannung        gelangt    an das Gitter 40  der Röhre 41, die auf     den        Schwingungskreis     42,

   43 bekannter Schaltung als Anodensperr  kreis     arbeitet.    Die an     .diesem        Aussenwider-          stand    abfallende     Hochfrequenzspannung    wird       über    die Kapazität     44    dem     Schwingungs-          kreis    45, 46, 47, 48 zugeführt.

   Der an der  Kapazität 47 der zusätzlichen     Kapazitäten     47, 48 mit zwischenliegender     Anzapfung    2  auftretende Spannungsabfall gelangt an das  Gitter 49 der Röhre 23, die die Hochfre  quenz     ,gleichrichtet,    verstärkt und     im    Tele  fon '24 hörbar macht.

   Bei der     vorliegenden          Schaltung        ist    also mit dem     Schwingungs-          kreis    36, 37, 3.8, 39, dessen:     Resonanzkurve          maximale    und     minimale        Scheitelpunkte        auf-          weist,    ein Schwingungskreis     3'3,    34, welcher       eine        symmetrische        Resonanzkurve    hat, in  einer     ;Stufe    angeordnet.

   Da auf diese Weise  der     Schwingungskreis    3,3, 3'4 bekannter       Schaltung    im     Anodenkreis    der     Röhre    31  liegt, arbeitet die     Röhre    311 mit erhöhtem       Wirkungsgrad.        DAS    gleiche gilt für den       Schwingungskreis    42, 43, welcher im Ano  denkreis .der Röhre 41 liegt.  



  In     Fig.9    gelten für den     Eingangskreis     die gleichen     Bezugsziffern    wie     in        Fig.    6  und 7. Der     Blindwiderstand    54 der     zusätz-          lichen        Induktionen    54, 55 mit     zwisbhenlie-          gender        Anzapfung        2@,    welche zur     Induktion     52     des        Schwinbo-ungskreises    52, 53 parallel  liegen,

       wird    zur     Spannungszuführung    und       -entrahme    herangezogen. Die     entnommene          Spannung        wird    über .die     Kapazität    56 der  Röhre 23     zugeführt,    die sie     gleichrichtet,     verstärkt und im Telefon 24 hörbar macht.

    Der beider     gewünschten    Resonanz     induktive          Charakter    der zusätzlichen Blindwiderstände  54, 55 ergibt eine rein     lineare    Abhängigkeit  des Abstandes der Minimal- und     Xaximal-          punkte        voneinander    im Verhältnis zur Ände  rung der     gewünschten    Frequenz     und'    ermög  licht, die     Störfrequenzen    bestimmter     Be-          reiche    auszusperren.

   In dieser gezeigten           Schaltung    erfolgt die     Abstimmung    durch  Veränderung der     Selbstinduktionen    4 und  52 der     Schwingungskreise    4, 5, 6, 7 und 52,  53, 54, 55.

       Dadurch    wird eine lineare Ab  hängigkeit der     Anderung        des        Frequenzab-          standes    der     minimalen.        Scheitelpunkte    vom       maximalen        Scheitelpunkt    auch bei     kapazi-          tivem        Charakter    der     zusätzlichen    Blind  widerstände erzielt.  



  Die zusätzlichen     Blindwiderstände    6, 7  haben     kapazitiven,    dagegen die zusätzlichen       Blindwiderstände    54, 5,5     induktiven    Charak  ter. Hierdurch     verläuft    die     lineare    Abhän  gigkeit umgekehrt und hebt sich     praktisch     auf, so dass die     Abstände    der     minimalen          Scheitelpunkte    in der     resultierenden        Reso-          nanzkurve    voneinander     konstant    bleiben.

   Es  wird aber     ausserdem    erreicht, dass, allein  durch den Wechsel,     im    Charakter der     Span-          nungsteiler    eine spiegelbildliche     Ausbildung     der     unsymmetrischen:        Resonanzkurven    der  einzelnen Schwingungskreise bei in gleicher       Weise        vorgenommener    Spannungszuführung  und     -entnahme    erfolgt.  



  In     Fig.10    gelten die gleichen Bezugs  ziffern wie in     Fig.9.    Der     Unterschied    be  steht darin, dass im     Schwingungskreis    4, 5,  6, 7 die zusätzlichen     Blindwiderstände    6, 7       ebenfalls        vorwiegend        induktiven    Charakter  haben und     im    Schwingungskreis 52,     2,,    54,  5.5 nicht die Induktion 52, sondern die Kapa  zität     5,3    zwecks     Abstimmung    verändert wird.

    Weiterhin     erfolgt    die     Spannungszuführung     und -abfuhr zum und vom     Schwi        bgangskreis     4, 5, 6, 7 nicht gemeinsam über den gleichen  zusätzlichen Blindwiderstand 6, sondern ge  trennt, nämlich die     Zuführung        über,den    zu  sätzlichen     Blindwiderstand    6 und die Ent  nahme über den zusätzlichen Blindwider  stand 7 des     Spannungsteilers    6, 7.

   Der  Effekt ist hinsichtlich der Erzielung gleich  mässiger Abstände der     minimalen        Scheitel-          punkte    in der     Resonanzkurve    über den ge  samten     Abstimmbereich    genau der gleiche  wie bei der     Schaltung    der     Fig.    9.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur erhöhten Unter drückung der ausserhalb des Durchlassiberei- ches liegenden .Schwingungen bei elektri schen Schwi ggungskreisen mit einem Maxi- malpunkt (B) und einem durch einen mit einem Parallelresonanzkreis (4, 5) in Serie schwingenden, zusätzlichen Blindwiderstand (7) erzeugten Minimalpunkt (<B>A</B>)
    in der Re sonanzkurve, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Serienschaltung (4, 5, 7) des Parallel resonanzkreises (4, 5) und des zusätz lichen Blindwiderstandes (7) ein weiterer zusätzlicher Blindwiderstand (6<B>)</B>. parallel gelegt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Anordnung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch gleichartigen Blind- widers,tandscharakter der beiden zuBätz- lichen Blindwiderstände. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass- zwecks Ab stimmung der .Schaltung der Blindwider standswerte eines der :den Parallelreso- nanzkreis bildenden Elemente (4, 5) ver änderlich gemacht ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die zusätzlich angeordneten Blindwiderstände durch Induktionen mit im Resonanzbereich in duktivem Blindwiderstandscharakter ge bildet sind. 4.
    Anordnung nach Patentanspruoh, da durch ;gekennzeichnet, dass, der zu der Serienschaltung parallel gelegte, zusätz liche Blindwiderstand nicht allein durch die Anoden-Kathodenkapazität einer Ver- stärkerröhre gebildet ist. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die zu der Serienschaltung parallel gelegte, zusItz- liche Kapazität (6) grösser ist als 9 cm.
    6. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als zu der Serienschaltung parallel gelegter, zusätz- lieUer Blindwiderstand mindestens ein besonderer Kondensator (6<B>)</B> angeordnet ist. 7.
    Anordnung nach Patentausspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Schwin- gungskreis (4, 5, 6, 7) als Eingangs- kreis aines Schwinbaungskreissystems an- geordnet ist. B.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dasst mit dem Schwingungskreis (4, 5, 6, 7) minde- stens ein weiterer Schwingungskreis mit entgegengesetzt iuisymmetrischer Reso- nanzkurve zusammengeschaltet ist. 9.
    Anordnung nach Unteranspruoh 8, da- durcll gekennzeichnet, dass, zwecks Er zeugung entgegengesetzt unsymmetri scher Resonanzkurven der Schwingungs- kreise beim einen Schwingungskreis zu sätzliche Induktionen, beim andern Schwingungskreis zusätzliche Kapazi täten (6, 7) angeordnet sind. 10.
    Anordnung nach Unteranspruch 8, da- ,durch gekennzeichnet, dass bei gleich artigem Blindwi@derstandscharakter der zusätzlichen Blindwiderstände der zur Erzeugung des Minimalpunktes (A) dienende .Schwingungskreis einmal aus dem Parallelresonanzkreis (4, 5 der Fig. 6) und dem mit diesem in Serie liegenden, zusätzlichen Blindwiderstand (7), das andere Mal nur aus dem Paral- lelresonanzkreis (18, 19) gebildet ist,
    und dass zu der Serienschaltung (4, 5, 7) ein weiterer, zusätzlicher Blndwid-er- stand (6) parallel liegt. 11. Anordnung nach Unteranspruch 8, .da durch gekennzeichnet, dass die beiden Schwingungskreise mit entgegengesetzt unsymmetrischer Resonanzkurve als Bandfilter miteinander gekoppelt in einer Stufe angeordnet sind.
    12. Anordnung nach Unteranspruch 8, :da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ver- hütens .des Durchschlagens von Störwel len ausserhalb @d-es von den Minimalpunk ten eingeschlossenen Resonanzbereiches zusätzliche Schwingungskreise mit sym metrischer Resonanzkurve angeordnet sind.
    1'3. Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass ein Schwin- gungskreis mit unsymmetrisüher Reso nanzkurve und ein Schwingungskreis mit symmetrischer Resonanzkurve als Bandfilter miteinander gekoppelt 'in einer Stufe angeordnet sind. 14.
    Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der sc.hwin- gungskreis mit symmetrischer Resonanz kurve als Eingangskreis des Sohwin- gungskrei8systems angeordnet ist. 15. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit den zusätzlichen Blindwiderständen (47, 48) in Resonanz tretende Parallelresonanz- kreis (45, 46) unmittelbar an Masse oder :Erde<B>,gelegt ist.</B> 16.
    Anordnung nach Patentanspruch, da-- ,durch gekennzeichnet, @dass! mindestens einer der zusätzlichen Blindwiderstände mit .der Veränderung eines der Blind widerstände des Parallelresonanzkreises mitlaufend verändert wird. 17. Anordnung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass .der ein Glied der Serienschaltung bildende, zusätzliche Blindwiderstand mitlaufend verändert wird bei unverändertem Blindwiderstand .des weiteren, zusätzlichen Blindwider- Standes. 18.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass die Abstim mung durch Veränderung der Selbst induktion .des ein Glied der Serienschal- tung bildenden Parallelresonanzkreises erfolgt. 19. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstim mung bei einem von zwei einander fol genden Schwingungskreisen mit entge gengesetzt unsymmetrischer Resonanz kurve durch Veränderung der Selbst induktion, bei dem andern durch Ver änderung der Kapazität des Parallel resonanzkreises erfolgt.
CH191692D 1934-11-15 1935-11-09 Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Trennschärfe von elektrischen Schwingungskreisen. CH191692A (de)

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