CH191791A - Schaltanordnung zur Temperaturregelung elektrischer Heizgeräte. - Google Patents

Schaltanordnung zur Temperaturregelung elektrischer Heizgeräte.

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CH191791A
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CH
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/08Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24C7/087Arrangement or mounting of control or safety devices of electric circuits regulating heat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description


  Schaltanordnung zur Temperaturregelung elektrischer Heizgeräte.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalt  anordnung zur Temperaturregelung elektri  scher Heizgeräte und besteht darin, dass in  dem Stromkreis eines Temperaturreglers ein,  im erregten Zustand den Temperaturregler  überbrückendes Kontaktrelais, sowie ein, in  der einen Endstellung einen Kontakt des       Reglerstromkreises    und in der andern     End-          stellung    einen Kontakt des Heizstromkreises  schliessendes Zeitelement liegen.

   Dieses Zeit  element kann eine Umschaltvorrichtung  steuern, deren mittlerer Kontakt mit der  einen     Stromzuführungsleitung    und deren bei  den äussern Kontakte mit dem zur andern       Stromzuführungsleitung    führenden Heiz-     bezw.          Reglerstromkreis    verbunden sind. Vorzugs  weise ist das Zeitelement ein thermisches  Element und die Umschaltvorrichtung eine       Quecksilberschaltröhre.     



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    1 ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung, wobei sich  die, vom Zeitelement gesteuerte Quecksilber  schaltröhre in der einen Endstellung befindet.  Hierbei zeigen die in der Figur dargestellten    voll ausgezogenen Pfeile die, beim Erwärmen  der thermischen Elemente vorhandene Bewe  gungsrichtung und die     strichlierten    Pfeile  die beim Erkalten der thermischen Elemente  vorhandene Bewegungsrichtung an. In     Fig.    2  ist die     Quecksilberschaltröhre    in der Mittel  und in     Fig.    3 in der andern Endstellung zur  Darstellung gebracht.  



  In einem, von     Stromzuführungsleitern    1,  2 gespeisten     Reglerstromkreis    3 liegen ein,  mit Kontakten 4, 5 versehener Temperatur  regler 6, eine Erregerspule 7 eines Kontakt  relais 8 und eine, auf den     Bimetallstreifen    9  einwirkende Heizspule 10. Der     Bimetallstrei-          fen    9 steuert eine,     .Kontakte    11, 12, 13 auf  weisende     Quecksilberschaltröhre    14.

   Der eine  Kontakt 11 der     Quecksilberschaltröhre    14  führt über die Heizwicklung 15 des     Heiz-          gerätes    16 zur     Stromzuführungsleitung    1, der  mittlere Kontakt 12 zur andern     Stromzufüh-          rungsleitung    2 und der dritte Kontakt 13 zur       Heizspule    10. Der mit dem Anker 17 des  Kontaktrelais 8 zusammenarbeitende Kontak-      18 ist mittels der Leitung 19 mit der Strom  zuführungsleitung 1     verbunden.     



  Beim Anheizen stehen die beiden Kon  takte 4, 5 des Temperaturreglers 6 mitein  ander in Verbindung. Es wird dann in der  aus der     Fig.    1 ersichtlichen Stellung der       Quecksilberschaltröhre    14 das Kontaktrelais  8 erregt, wodurch der Anker 17 angezogen  und die Leitung 19 mit dem     Reglerstrom-          kreis    3 verbunden wird. Die     Reglerkontakte     4, 5 des Temperaturreglers 6 werden dann  überbrückt und somit spannungslos.

   Weiter  hin erfolgt auch eine Erwärmung des Bi  metallstreifens 9 von der Heizwicklung 10,  so dass durch dessen Verbiegung die     Queck-,          silberschaltröhre    14 langsam in der Richtung  des voll     ausgezogenen    Pfeils     verschwenkt    wird.  Nach Überschreitung der     Mittelstellung    der       Quecksilberschaltröhre    14     (Fig.    2) gelangt  dann diese schliesslich in eine aus     Fig.    3 er  sichtliche Stellung. Der     Reglerstromkreis    3  ist dann unterbrochen, wodurch der Anker  17 des Kontaktrelais 8 abfällt und der Bi  metallstreifen 9 wieder abgekühlt wird.

   Die  Folge davon ist, dass die     Quecksilberschalt-          röhre    14 jetzt in der umgekehrten Richtung  als vorher, also in der     strichliert    eingezeich  neten Pfeilrichtung     verschwenkt    wird. Die       Quecksilberschaltröhre    14 wird aber über die  Mittelstellung der     Fig.2    nicht hinausgelangen,  da ja beim Anheizen der Kontakt 4, 5 des  Temperaturreglers 6 geschlossen bleibt. So  bald also die     Quecksilberschaltröhre    14 in  die Mittelstellung gelangt, wird der Regler  stromkreis 3 wieder geschlossen.

   Dadurch  wird erstens der Temperaturregler 6 von dem  nunmehr wieder erregten Kontaktrelais 8  überbrückt und zweitens der     Bimetallstreifen     9 wieder erwärmt. Die Richtung der     Ver-          schwenkung    der     Quecksilberschaltröhre    14  wird somit wieder geändert, so dass während  der     Anheizzeit    eine Unterbrechung' des Heiz  stromkreises nicht eintritt.  



  Der vorstehend beschriebene Vorgang  wiederholt sich nun so lange, bis sich die  Raumtemperatur durch das Heizgerät 16 so  stark erhöht hat, dass der Kontakt 4 von  dem Kontakt 5 entfernt wird. Eine Unter-    Brechung des     Reglerstromkreises    3 wird dann  aber, wenn sich die     Quecksilberschaltröhre    14  in der aus     Fig.    2 ersichtlichen Stellung be  findet, noch nicht erfolgen, da ja die Kon  takte 4, 5 des Temperaturreglers 6 durch  die Leitung 19 überbrückt sind. Es wird  lediglich nur eine weitere Erwärmung des       Bimetallstreifens    9 erfolgen, der schliesslich  die     Quecksilberschaltröhre    14 in die Stellung  der     Fig.    3 bringt.

   Der     Reglerstromkreis    3  ist dann unterbrochen, wodurch der Anker 17  abfällt und der     Bimetallstreifen    9 sich ab  abkühlen kann. Nach erfolgter Abkühlung  befindet sich dann die     Quecksilberschaltröhre     14 wieder in der aus     Fig.    1 ersichtlichen  Stellung. Beim abermaligen Schliessen der  Kontakte 4. 5, was ja dann der Fall ist,  wenn die zu überwachende Temperatur unter  einem bestimmten Wert gesunken ist, wie  derholt sich der eingangs beschriebene Vor  gang von neuem.  



  Diese Schaltanordnung besitzt eine Reihe  von Vorteilen, auf die nachstehend einge  gangen werden soll. Da die Kontakte des  Temperaturreglers kurz nach ihrer Schliessung  überbrückt werden, können sie auch ohne  weiteres schleichend geschlossen werden. Es  wird dann eine ausserordentlich hohe Empfind  lichkeit des Temperaturreglers insofern er  reicht, weil der     Bimetallstreifen    keine für  die     Herbeiführung    der Momentschaltung be  stimmte     Vorspannung    zu überwinden hat.  Auch haben weiterhin irgendwelche auftre  tende Erschütterungen keinen Einfluss auf  die Tätigkeit des Temperaturreglers. Ein  weiterer Vorteil ist auch noch der, dass die  spannungslos     geöffneten    Kontakte des Tem  peraturreglers weitgehend geschont werden.

    Bei ausserordentlich     starken    und länger an  dauernden Erschütterungen, wie sie beispiels  weise in Bahnen und andern Fahrzeugen  auftreten können, wird man den in starkes  Schwingen gebrachten Temperaturregler vor  zugsweise als Momentschalter ausbilden.  Wenn dieser     darin    wohl etwas grössere Tem  peraturschwankungen ergibt, so hat er doch  den Vorteil, auch bei aller stärksten Er  schütterungen noch sicher zu arbeiten:      Die Zeit von einer Einschaltung des       Reglerstromkreises    zur andern kann selbst  verständlich nach den örtlichen Verhält  nissen grösser oder kleiner gewählt werden.  Sie bewegt sich in der Grössenordnung einiger  Minuten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zur Temperaturregelung elektrischer Heizgeräte, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem Stromkreis eines Tem peraturreglers ein, im erregten Zustand den Temperaturregler überbrückendes Kontakt relais, sowie ein, in der einen Endstellung einen Kontakt des Reglerstromkreises und in der andern Endstellung einen Kontakt des Heizstromkreises schliessendes Zeitelement liegen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zeitele ment eine Umschaltvorrichtung steuert, deren mittlerer Kontakt mit der einen Stromzuführungsleitung und deren beiden äussern Kontakte mit dem zur andern Stromzuführungsleitung führenden Heiz- bezw. Reglerstromkreis verbunden sind. 2. Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitelement ein thermisches Ele ment ist. 3. Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Umschaltvorrichtung eine Queck- silberschaltröhre verwendet wird.
CH191791D 1936-09-10 1936-09-10 Schaltanordnung zur Temperaturregelung elektrischer Heizgeräte. CH191791A (de)

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