CH191886A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift.

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CH191886A
CH191886A CH191886DA CH191886A CH 191886 A CH191886 A CH 191886A CH 191886D A CH191886D A CH 191886DA CH 191886 A CH191886 A CH 191886A
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Haftung Klangfil Beschraenkter
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Klangfilm Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)
  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)
  • Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung     grandgeräuschfreier    Tonaufzeichnungen  in     Amplitudenschrift.            r    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung       grundgeräuschfreier    Tonaufzeichnungen in       Amplitudenschrift,    wobei die Tonkurve über  die ganze Länge der Aufzeichnung mit genau  gerader Nullinie aufgezeichnet wird und wo  bei die     mittlere    Transparenz des zur Vorfüh  rung bestimmten Aufzeichnungsstreifens mit  der Lautstärke der Tonaufzeichnung zu- und  abnimmt. Weiterhin bezieht sich die Erfin  dung auf einen Film, der nach dem Verfah  ren hergestellt ist.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass das Bild einer       Zackenblende    auf einem Spalt in der Rich  tung der einen     Zackenkante    entsprechend den  Schwingungen der aufzuzeichnenden Töne  und gleichzeitig in der Richtung der andern       Zackenkante    entsprechend den Schwankun  gen eines durch Gleichrichtung der     Tonwech-          selströme    gewonnenen und mit der     Amplitude       dieser Ströme zu-     und    abnehmenden Gleich  stromes verlagert wird, derart, dass die mitt  lere transparente Breite des Vorführstreifens  mit der Lautstärke steigt und fällt.  



  Das Verfahren nach der Erfindung wird  zweckmässig durch eine auch Gegenstand der  Erfindung bildende     Vorrichtung    ausgeführt,  die eine feststehende     Zackenblende    und einen  derart beweglichen Spiegel besitzt, dass ein  auf denselben fallender Lichtstrahl in den  beiden Richtungen der     Zackenkanten    abge  lenkt werden     kann.     



  Der nach dem Verfahren nach der Erfin  dung hergestellte     grundgeräuschfreie    Vor  führtonfilm, der ebenfalls Gegenstand der  Erfindung ist, besitzt mehrere geschwärzte  Streifen, die auf der einen Seite von einer  Tonkurve mit gerader     Nullinie    begrenzt sind  und auf der andern Seite von einer Linie, die  der     Umhüllenden    der Tonkurve des daneben-      liegenden geschwärzten     Streifens    wenigstens  annähernd folgt.  



  Die Vorrichtung kann zum Beispiel derart  ausgebildet sein, dass die     Zackenblende    voll  kommen feststehend angeordnet ist und der  entsprechend den     Tonwechselströmen    schwin  gende Spiegel noch     eine    weitere Bewegungs  möglichkeit um eine andere Achse erhält.  Die beiden Bewegungsrichtungen des Spie  gels müssen so gewählt sein, dass sie mit den  Richtungen der     Zackenkanten    der Blende  übereinstimmen.

   Dies kann man dadurch er  reichen, dass man eine     oszillographische    Vor  richtung benutzt, wobei ausser dem Schwing  spiegel, der im Rhythmus der Tonströme       schwingt,    noch das Tragsystem, auf dem die       oszillographische    Vorrichtung aufgebaut ist,  bewegt werden kann.  



  Die     Zackenblende    kann zweckmässig mit       Zackenkanten    ausgeführt werden, die einen  Winkel von<B>90'</B>     miteinander    einschliessen. In  diesem Falle ergibt sich ein geringerer elek  trischer Leistungsbedarf für die     oszillogra-          phische    Vorrichtung, die den Spiegel steuert.  Die     Zackenblende        kann.    jedoch auch Zacken  in Form von     sägezahnähnlicher    Gestalt, als  Dreiecke, deren eine     gante    in der Laufrich  tung des Aufzeichnungsstreifens und deren  andere schräg zu dieser Laufrichtung liegt,  besitzen.  



  Anhand der     Zeichnungen    soll die Erfin  dung an Beispielen erläutert werden.  



       Abb.    1 ist eine schematische Darstellung  der     Bewegungen    der     Zackenblende    über den  Spalt;       Abb.    2 zeigt einen     Schnitt    durch die  Lichtschleuse senkrecht zu derjenigen Achse,  um welche die     Noiseless-Schwingungen    statt  finden;       Abb.    3 zeigt einen Schnitt, senkrecht zur  andern Drehachse des Spiegels, um welche  die     Tonschwingungen    erfolgen.

   Das Gehäuse  ist in dieser Abbildung fortgelassen;       Abb.    4 zeigt einen Blick auf die Licht  schleuse in Richtung der optischen Achse  nach     Fortnahme    des Gehäuses;       Abb.    5 zeigt die Einspannung der Saite  des Schwingspiegels.    Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens zur Erzielung eines       grundgeräuschfreien    -Tonfilmes, d.     h.    eines  Tonfilmes, dessen Tonstreifen ausserhalb des  von der jeweiligen Tonaufzeichnung bean  spruchten Gebietes geschwärzt ist, sei in       Nachetehendem    anhand der schematischen       Abb.    1 erläutert.

   In der     Abb.    la ist mit 10  ein Spalt bezeichnet, auf dessen Ebene das  Bild 11 einem     Zackenblende    beispielsweise  mit mehreren Zacken entworfen wird. Dieses  Bild wird in der später zu erläuternden  Weise in der Richtung der     Zackenkante    12  entsprechend den aufzuzeichnenden Schall  schwingungen und in der Richtung der       Zackenkante    13 entsprechend einem     Gleich-          strome    bewegt, der durch Gleichrichtung der       Tonwechselströme    entsteht.

   Die     gante    13  wird "somit parallel zur Richtung der     gante     12 zwischen den punktiert     gezeichneten     Grenzlagen 13' und 13" im Takte der Ton  wechselströme hin und her     schwingen,    und  zwar mit einer Amplitude, die der jeweiligen  Lautstärke der aufzunehmenden Schallereig  nisse entspricht. Durch diese Bewegung der       gante    13 wird die belichtete Spaltlänge ver  ändert, so dass auf     einem    Aufzeichnungsstrei  fen, beispielsweise einem Kinofilm, der unter  dem Spalt von oben nach unten fort bewegt  wird, die in     Abb.        1b    schraffiert gezeichnete  Fläche geschwärzt wird.

   Die linke Abgren  zung dieser Fläche entspricht den Ton  wechselströmen, die rechte Abgrenzung ist  eine Linie, die keine     Schwingungen    im Takte  der     Tonwechselströme    enthält. Diese Linie  wird von der     Zackenkante    12 erzeugt, die  sich bei der annähernd vollen Aussteue  rung der Kante 13, die in     Abb.        1b    darge  stellt ist, annähernd in der in     Abb.    la dar  gestellten Lage befindet.

   Mit abnehmender  Grösse der     Tonwechselströme    wird das Bild  11 der     Zackenblende    in der Richtung der  Kante 13 verschoben, derart, dass die Zacken  kante 12 bei der Grösse Null der Tonwechsel  ströme in die strichpunktiert dargestellte  Lage 12' gelangt. Mit     zunehmender-Ampli-          tude    der aufzuzeichnenden     Schallschwingun-          gen    verschiebt sich die     Zackenkante    12 aus      dieser Lage 12' wieder in diejenige Lage, die  in     Abb.    13 mit ausgezogenen Linien be  zeichnet ist.

   In der     Abb.        1c    ist darge  stellt, welche     Schwärzung    auf dem Auf  zeichnungsstreifen bei geringer Lautstärke  entsteht. Die     Zackenkante    13 wird bei  geringer Lautstärke in der Richtung des  punktiert gezeichneten doppelten Pfeils 14  nur in geringem Masse verlagert, so dass die  Tonkurve auf dem Aufzeichnungsstreifen nur  eine geringe Amplitude erhält.

   Die Zacken  kante 12 bewegt sich bei geringer Lautstärke  aus ihrer Anfangslage 12', in der sie sich  bei der Lautstärke Null befindet, nur um ein       geringes        Stück    in der Richtung des punktiert  gezeichneten einfachen Pfeils 15, so dass die  rechte Begrenzung der geschwärzten Stellen  des Aufzeichnungsstreifens entsprechend der  geringen Lautstärke verschoben ist. Die     Null-          linie    der Tonkurve ist, wie aus     Abb.        1b    und  Je ersichtlich, bei grosser und kleiner Laut  stärke jedoch dieselbe. Die Aufzeichnungen  erfolgen also bei allen Lautstärken mit gera  der Nullinie.

   Mit zunehmender Lautstärke  der Tonaufzeichnungen verschiebt sich die  rechte Begrenzungslinie der geschwärzten  Flächen etwa bis in die in     Abb.        1b    darge  stellte Lage. Die rechte Begrenzungslinie ist  also bei konstanter Lautstärke parallel zur       Filmlaufrichtung,    bildet aber bei ab- und  zunehmender Lautstärke einen bestimmten  Winkel mit dieser Richtung.  



  Wenn eine     Aufzeichnung,    wie sie in der       ilbb.        1b    und     1c    dargestellt ist, kopiert wird,  so ist die mittlere Transparenz der Kopie, die  zur Wiedergabe der Tonaufzeichnungen ge  eignet ist, um so kleiner, je kleiner die auf  gezeichnete Lautstärke ist.  



  Der Aufbau des     tonfrequent-schwingen-          den        Systemes    und die Reihenfolge, in wel  cher die einzelnen Einstellungen an dem  selben vorzunehmen sind, wird anhand der       Abb.    2 bis 5 für ein Ausführungsbeispiel  der den Erfindungsgegenstand bildenden  Vorrichtung     beschrieben.     



  Der Schwingspiegel 1 wird     hon    einer       Saite    2 getragen. Das Trag- und     Justier-          system    3 für Saite und Spiegel wird um eine    Achse drehbar gelagert, welche mit der Saite  einen dem     Blendenwinkel    entsprechenden  Winkel bildet. Diese     Anordnung    gestattet  die     Justierung    des Spiegels 1 nach den ver  schiedenen Koordinaten im wesentlichen un  abhängig voneinander durchzuführen. Da  der Spiegel ein sehr kleines     Trägheitsmoment     hat, ist es angebracht, den Spiegel 1 und die  Saite 2 im Rhythmus der Tonschwingungen  zu erregen.

   Das Trag- und     Justiersystem    3  besitzt ein erheblich grösseres     Trägheits-          moment    und ist daher weniger geeignet, den  Tonschwingungen zu folgen. Dieses System  hat nur verhältnismässig langsame Schwin  gungen bis etwa 20 Hz auszuführen. Diese  Schwingungen entstehen durch Schwankun  gen der durch Gleichrichtung der Ton  wechselströme erzeugten Gleichströme (im  folgenden auch     Noiseless-Ströme    genannt).  Die Stärke dieser Ströme entspricht der  Lautstärke des aufzuzeichnenden Schalles.  



  Um die Befestigung des Spiegels gegen  die Saite sowie die Einspannung derselben  zu erleichtern, wird eine Saite mit recht  eckigem Querschnitt gewählt     (Abb.    5). -Die  Einspannung der Saite im Tragsystem 3  kann auf verschiedene Weise durchgeführt  werden. Die     Abb.    5 zeigt an jedem Ende der  Saite Bolzen 4 mit Griffen 5. Die Bolzen  sind aufgesägt, so dass die Saite eingelegt  werden kann und die aufgesägten Hälften  durch Klemmschrauben gegeneinander ge  presst werden können. Durch Führungsstücke  28, welche in der einen     Bolzenhälfte    sitzen  und in Bohrungen 29 der andern     Bolzenhälfte     eingreifen, wird     verhindert,    dass die Bolzen  hälften gegeneinander verrutschen können.

    Durch Änderung des     gegenseitigen    Abstan  des der Bolzen wird die freie Saitenlänge  und dadurch die Eigenschwingung des durch  Saite und Spiegel gebildeten     Schwingungs-          systemes    geändert.  



  Da es notwendig ist, einen Magneten vor  zusehen, in dessen Feld der tonfrequent er  regte Spiegel schwingen kann und dieser  Magnet das Gewicht des     Systemes,    welches  im Rhythmus der     Noiseless-Ströme    schwin  gen soll, sehr erhöhen würde, sorgt man da-      für, dass der hierfür vorgesehene Magnet 9  an den     Schwingungen    des     Tragsystemes    nicht  teilzunehmen braucht. Dies wird dadurch er  möglicht, dass die Polschuhe 6 des Magnetes  9 nachgiebig     mit    demselben verbunden sind.

    Alsdann     können    die Polschuhe insbesondere  ihre Enden, welche die Stärke des Magnet  feldes bedingen, in welchem der Spiegel 1       schwingt,    den     Noiseless-Schwingungen    fol  gen, während der Magnet selbst     in    Ruhe  bleibt. Die nachgiebige Verbindung der Pol  schuhe     mit    den Magneten muss jedoch derart  sein, dass der     magnetische    Fluss in den Pol  schuhen gross ist.

   Dies erreicht man zum Bei  spiel entweder dadurch, dass man die Pol  schuhe 6 durchweg aus hochpermeablem Ma  terial macht und dieselben an einer Stelle  derart verjüngt, dass die Polschuhe leicht ent  sprechend den Schwingungen des     Trag-          systemes    gebogen werden können, oder durch  eine nachgiebige Befestigung.  



  Das Schwingungssystem erhält seinen       Antrieb    von einer     ferromagnetischen    Platte  am     Schwingspiegel    und     einem    durch ver  stärkte Mikrofonströme erzeugten Magnet  feld, der auf den Polschuhen 6 sitzenden  Spulen 7. Die Polschuhe 6 sind an Böcken 8,  welche auf dem Stabmagneten 9 aufge  schraubt sind, befestigt, wie in     Abb.    3 dar  gestellt.  



  Der Magnet 9 ist unterhalb des     Trag-          systemes    angeordnet und in seiner Mitte mit  einer Bohrung versehen, durch welche das  Antriebssystem der     Noiseless-Steuerung    hin  durchgreift. Durch das Aufschrauben der  Böcke ist     gleichzeitig        eine    Justierung der  Spiegelmitte möglich. Durch Versetzen der  Böcke lässt sich erreichen, dass die Spiegel  mitte in die optische Achse fällt.  



  Die Polschuhe können,     wie    am linken Pol  schuh der     Abb.    3 gezeigt, in einer Platte  10, welche unter     Zwischenschaltung    einer  Gummischeibe 11 am Bock 8 angebracht ist,  endigen, wie dies bereits oben angedeutet  wurde. Sie könnten aber auch, wie am rech  ten Polschuh gezeigt, eine Blattfeder 12 auf  weisen, welche den Polschuhen     gestattet,    Be  wegungen gegen den Bock auszuführen.    Auch hier ist eine Gummischeibe 11' einge  fügt. Die Gummischeibe 11' dient zur Dämp  fung der     Schwingungen    der Blattfeder 12.  Auch die Gummischicht am linken Polschuh  hat diese Wirkung.  



  Bei der dargestellten Anordnung kann  durch Verschieben der Bolzen 4 in der glei  chen Richtung erreicht werden, dass die  Spiegelmitte auf die optische Achse fällt.  



  Ist die richtige Stellung der Spiegelmitte  erreicht, so muss noch dafür gesorgt werden,  dass die Spiegeloberfläche     in    bezug auf die  Saite als Drehachse richtig     orientiert        wird.     Dies geschieht gegebenenfalls durch Ver  drehen der Bolzen in ihrer     Einspannvorrich-          tung.    Ist auch diese Einstellung vorgenom  men, so werden die Bolzen durch     eine    im  Tragsystem angebrachte Schraube festge  klemmt. Der Stabmagnet 9 ist in der Mitte  senkrecht zur Längsrichtung durchbohrt.  Hierdurch     wird    Platz geschaffen für die  Zunge 13, welche am Tragsystem 3 befestigt  ist.

   Das untere Ende führt     Schwingungen     unter dem Einfluss des wechselnden magne  tischen Feldes zwischen den Polschuhen 14  eines Ringmagnetes 15 aus. Das Wechselfeld  wird durch die     Noiseless-Ströme        in    einer  Spule 16 erzeugt. Die     Schwingungen    des       Tragsystemes    und damit des Spiegels sind in  erster Näherung eine Drehbewegung, welche       Schwingungen    durch die Blattfedern 17 mög  lich werden.

   Diese     Schwingungen        sind    nicht  nur durch die erwähnte Gummischeibe zwi  schen Polschuh 6 und Bock 8 gedämpft, son  dern auch mit dem Stabmagnet 9 und Zange  13 kann ein dämpfendes Mittel, zum Beispiel  ein     Gummikörper    18,     eingeschaltet    werden.  An dem     Ringmagneten    15 ist     ein    Körper 19  angebracht, gegen den durch Schrauben 20  die Blattfedern 17 eingespannt werden. Nach       Justierung    erfolgt die     Verstiftung    durch  Stifte 21. Die Blattfedern 17 sind an ihrem  freien Ende zu Schneiden zugespitzt, welche  im Lager 22 des     Tragsystemes    eingreifen.  



  Dieses Antriebssystem ist als Freischwin  ger gebaut. Die Erregerspule 16 umfasst  einesteils die Zunge 13 und sitzt anderseits  in dem Ringmagneten 15, auf dessen Enden      die Polschuhe 14 aufgeschraubt sind, welche  einen Luftspalt in der Mitte des magneti  schen Ringes begrenzen und über welchen,  wie dargelegt, die Zunge schwingen kann.  



  Das Tragsystem ist auf Blattfedern 17  gelagert. Um einen sichern Kontakt zwischen  Trägersystem und Blattfedern auch für den  Transportfall zu     sichern,    ist das Tragsystem  mit zwei Bohrlöchern 23 versehen, durch  welche zwei Saiten     hindurchgreifen    können.  Dies ist in der Abbildung nicht dargestellt.  Durch Spannung     dieser    Saiten wird einmal  der gewünschte Andruck erzielt, aber ausser  dem den Blattfedern eine     Vorspannung    er  teilt. In dem Körper 19 sind Druckschrauben  24 und Zugschrauben 25 angebracht. Die  Druckschrauben werden so eingestellt, dass  ihre Köpfe eine Ebene bestimmen, welche  derjenigen der Spiegeloberfläche parallel ist.

    Alsdann wird der Gehäuseboden 26 abge  schraubt, der Lichthahn in das Gehäuse ge  schoben, durch die Zugschrauben 25 an dem  selben befestigt und der Gehäuseboden 26  wieder aufgeschraubt. Durch Anziehen oder  Lockern der Schrauben 25     wird    es möglich,  die Spiegeloberfläche genau parallel zur pla  nen Fläche 27 des Gehäuses einzustellen. Da  die letztgenannte Fläche nach dem Einsetzen  gegen eine entsprechende     Passfläche    der       Lichttonoptik    gedrückt wird, ist trotz voller       Kapselung    die richtige Justierung der Spie  geloberfläche in der Optik erreicht.  



  Statt des Gummi können für die Dämp  fung stets auch andere     deformierbare    Stoffe  benutzt werden, wenn sie ausreichende innere  Reibung haben.  



  Ebenso ist es nicht erforderlich, dass  die     Einspannvorrichtungen    für den Spiegel  symmetrisch gestaltet sind. Es kann zweck  mässiger sein, ein Saitenende an einer Blatt  feder zu befestigen und das andere Ende ver  stellbar zu machen.  



  Ebenso braucht das Tragsystem nicht auf  Blattfedern gelagert zu werden, sondern die  Lagerung des     Tragsystemes    kann auch durch  ein     Schneidensystem    oder durch eine mecha  nische Drehachse oder auch durch eine Lage  rung an     andern    Stellen erfolgen, so fern nur    bei Verschiebung dieser     Auflagerpunkte    je  denfalls     näherungsweise        eine        Drehbewegung     des     Tragsystemes    um die gewünschte Achse,  welche durch den Spiegel führt,     stattfindet.     In jedem Falle muss aber die Einstellung der  Lagerung sehr sorgfältig geschehen,

   damit  die Drehbewegungen um die gewünschte  Achse     stattfinden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung grundge- räuschfreier Tonaufzeichnungen in Am plitudenschrift mit gerader Nullinie der Tonkurve, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild einer Zackenblende auf einem Spalt in der Richtung der einen Zacken kante entsprechend den Schwingungen der aufzuzeichnenden Töne und gleich zeitig in der Richtung der andern Zackenkante entsprechend den Schwan kungen eines durch Gleichrichtung der Tonwechselströme gewonnenen und mit der Amplitude dieser Ströme zu- und ab nehmenden
    Gleichstromes verlagert wird, derart, dass die mittlere transparente Breite des Vorführstreifens mit der Laut stärke steigt und fällt. TI. .Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine fest stehende Zackenblende und ein beweg licher Spiegel vorgesehen sind, derart, dass ein auf dasselbe fallender Licht strahl in den beiden Richtungen der Zackenkanten abgelenkt werden kann.
    III. GrundgeräuschfreierVorführungstonfilm, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere geschwärzte Streifen, die auf der einen Seite von einer Tonkurve mit gerader Nullinie begrenzt sind und auf der andern Seite von einer Linie, die der Umhüllenden der Tonkurve des da nebenliegenden geschwärzten Streifens folgt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Schwing spiegel (1) von einer Saite :(2) getragen wird, welche Drehbewegungen des Spie gels um ihre Längsachse zulässt, und dass das Trag- und Justiersystem (3) für Saite und Spiegel um eine Achse drehbar gelagert ist, welche mit der Saite einen dem Blendenwinkel (a) der Zacken blende entsprechenden Winkel bildet.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schwin gungen des Spiegels (1) um die Saiten achse (2) den Tonschwingungen und die Schwingungen des Trag- und Justier- systemes (3) den Schwankungen der Noiseless-Ströme entsprechen.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) des Magnetes (9) und die Spulen (7) für die tonfrequente elektromagnetische Erregung des Spiegels (1) mit dem Trag- und Justiersystem (3) verbunden sind. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Feld magnet (9) der Polschuhe (6) raumfest und justierbar angeordnet ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) an ihrem einen Ende eine den mag netischen Fluss erhöhende Platte (10) tragen, welche unter Zwischenlagerung eines elastisch deformierbaren Materials (11) zur nachgiebigen Befestigung der Polschuhe (6) an den auf den Magneten (9) aufgesetzten Böcken (8) dienen. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe 6) an ihrer Verbindungsstelle mit den Böcken (8) des Magneten (9) derart verjüngt sind, däss die dem Spiegel (1) nahen Polschuhenden die Noiseless- Schwingungen ausführen können. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Bewe gungen der Polschuhe gedämpft werden. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Feld magnet (9) ein Stabmagnet ist mit einer Durchbohrung in seiner Mitte senkrecht zur Längsachse für den Durchtritt des Antriebssystemes der Noiseless-Steue- rung. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) an Böcken (8) befestigt sind, welche in der Stabrichtung justierbar sind. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Spie gel (1) tragende Saite (2) an beiden En den durch je zwei halbrunde Bolzen (4) eingespannt ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen (4) an ihren Enden mit Griffen (5) ver sehen sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen hälften miteinander verstiftet sind (28, 29), so dass die Bolzenhälften nur senk recht- zur Saite gegeneinander bewegt werden können. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ein stellung der freien Saitenlänge und da mit der Grundfrequenz des Schwingungs- systemes der Abstand der beidendigen - Einspannvorrichtungen (4) für die Saite einstellbar ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Spie gel (1) tragende Saite (2) am einen Ende fest eingespannt ist und am andern Ende mit einer Feder wesentlich konstanter Spannung verbunden ist. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Saite (2) rechteckigen Querschnitt hat.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Nullstel lung des Spiegels in bezug auf die Saite (2) als Drehachse durch Drehung der Bolzen einstellbar ist. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Noiseless- Steuerung durch ein elektromagnetisches Antriebssystem erfolgt. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass eine ferro- magnetische Zunge (13) starr mit dem Trag- und Justiersystem (3) verbunden ist und in der Nähe der Polschuhe (14) eines Permanentmagnetes (15) schwingt. 19.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass der Perma nentmagnet (15) ein Ringmagnet ist, in welchem die Erregerspule des Noiseless- Systemes sitzt, welche die Zunge (13) umfasst. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) auf Schneiden drehbar gelagert ist. 21. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) um eine Welle drehbar gelagert ist. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) auf Blattfedern (17) gelagert ist, durch deren Ausbie- gung näherungsweise eine Drehbewegung desselben um die gewünschte, durch den Spiegel (1) führende Achse erzielbar ist. \33. Vorrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass zur Befesti gung der Blattfedern in justierter Lage am Körper (19) Klemmschrauben (20) und Stifte vorgesehen sind. 24.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) mit Bohrungen (23) versehen ist, durch welche Saiten zur Halterung des Systemes hindurchgreifen. 25. Vorrichtung nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass die Saiten so eingespannt sind, dass sie den Blatt federn (17) eine Vorspannung erteilen. 26. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Justie rung beider Schwingungssysteme (1, 3) gegen das Gehäuse der Lichtsteuervor- richtung Zug- und Druckschrauben (25, 24) vorgesehen sind. 27.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass Zug- und Druckschrauben zur Einstellung der Spiegelmitte in der optischen Achse vor gesehen sind. 28. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass zur Dämp fung des Noiseless-Schwingsystemes ein Gummikörper (18) angeordnet ist. 29. Vorrichtung nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse das Lichtsteuergerät luft- und staubdicht einschliesst.
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