CH191886A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung grandgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift. r Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung grundgeräuschfreier Tonaufzeichnungen in Amplitudenschrift, wobei die Tonkurve über die ganze Länge der Aufzeichnung mit genau gerader Nullinie aufgezeichnet wird und wo bei die mittlere Transparenz des zur Vorfüh rung bestimmten Aufzeichnungsstreifens mit der Lautstärke der Tonaufzeichnung zu- und abnimmt. Weiterhin bezieht sich die Erfin dung auf einen Film, der nach dem Verfah ren hergestellt ist.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Bild einer Zackenblende auf einem Spalt in der Rich tung der einen Zackenkante entsprechend den Schwingungen der aufzuzeichnenden Töne und gleichzeitig in der Richtung der andern Zackenkante entsprechend den Schwankun gen eines durch Gleichrichtung der Tonwech- selströme gewonnenen und mit der Amplitude dieser Ströme zu- und abnehmenden Gleich stromes verlagert wird, derart, dass die mitt lere transparente Breite des Vorführstreifens mit der Lautstärke steigt und fällt.
Das Verfahren nach der Erfindung wird zweckmässig durch eine auch Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung ausgeführt, die eine feststehende Zackenblende und einen derart beweglichen Spiegel besitzt, dass ein auf denselben fallender Lichtstrahl in den beiden Richtungen der Zackenkanten abge lenkt werden kann.
Der nach dem Verfahren nach der Erfin dung hergestellte grundgeräuschfreie Vor führtonfilm, der ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, besitzt mehrere geschwärzte Streifen, die auf der einen Seite von einer Tonkurve mit gerader Nullinie begrenzt sind und auf der andern Seite von einer Linie, die der Umhüllenden der Tonkurve des daneben- liegenden geschwärzten Streifens wenigstens annähernd folgt.
Die Vorrichtung kann zum Beispiel derart ausgebildet sein, dass die Zackenblende voll kommen feststehend angeordnet ist und der entsprechend den Tonwechselströmen schwin gende Spiegel noch eine weitere Bewegungs möglichkeit um eine andere Achse erhält. Die beiden Bewegungsrichtungen des Spie gels müssen so gewählt sein, dass sie mit den Richtungen der Zackenkanten der Blende übereinstimmen.
Dies kann man dadurch er reichen, dass man eine oszillographische Vor richtung benutzt, wobei ausser dem Schwing spiegel, der im Rhythmus der Tonströme schwingt, noch das Tragsystem, auf dem die oszillographische Vorrichtung aufgebaut ist, bewegt werden kann.
Die Zackenblende kann zweckmässig mit Zackenkanten ausgeführt werden, die einen Winkel von<B>90'</B> miteinander einschliessen. In diesem Falle ergibt sich ein geringerer elek trischer Leistungsbedarf für die oszillogra- phische Vorrichtung, die den Spiegel steuert. Die Zackenblende kann. jedoch auch Zacken in Form von sägezahnähnlicher Gestalt, als Dreiecke, deren eine gante in der Laufrich tung des Aufzeichnungsstreifens und deren andere schräg zu dieser Laufrichtung liegt, besitzen.
Anhand der Zeichnungen soll die Erfin dung an Beispielen erläutert werden.
Abb. 1 ist eine schematische Darstellung der Bewegungen der Zackenblende über den Spalt; Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch die Lichtschleuse senkrecht zu derjenigen Achse, um welche die Noiseless-Schwingungen statt finden; Abb. 3 zeigt einen Schnitt, senkrecht zur andern Drehachse des Spiegels, um welche die Tonschwingungen erfolgen.
Das Gehäuse ist in dieser Abbildung fortgelassen; Abb. 4 zeigt einen Blick auf die Licht schleuse in Richtung der optischen Achse nach Fortnahme des Gehäuses; Abb. 5 zeigt die Einspannung der Saite des Schwingspiegels. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Verfahrens zur Erzielung eines grundgeräuschfreien -Tonfilmes, d. h. eines Tonfilmes, dessen Tonstreifen ausserhalb des von der jeweiligen Tonaufzeichnung bean spruchten Gebietes geschwärzt ist, sei in Nachetehendem anhand der schematischen Abb. 1 erläutert.
In der Abb. la ist mit 10 ein Spalt bezeichnet, auf dessen Ebene das Bild 11 einem Zackenblende beispielsweise mit mehreren Zacken entworfen wird. Dieses Bild wird in der später zu erläuternden Weise in der Richtung der Zackenkante 12 entsprechend den aufzuzeichnenden Schall schwingungen und in der Richtung der Zackenkante 13 entsprechend einem Gleich- strome bewegt, der durch Gleichrichtung der Tonwechselströme entsteht.
Die gante 13 wird "somit parallel zur Richtung der gante 12 zwischen den punktiert gezeichneten Grenzlagen 13' und 13" im Takte der Ton wechselströme hin und her schwingen, und zwar mit einer Amplitude, die der jeweiligen Lautstärke der aufzunehmenden Schallereig nisse entspricht. Durch diese Bewegung der gante 13 wird die belichtete Spaltlänge ver ändert, so dass auf einem Aufzeichnungsstrei fen, beispielsweise einem Kinofilm, der unter dem Spalt von oben nach unten fort bewegt wird, die in Abb. 1b schraffiert gezeichnete Fläche geschwärzt wird.
Die linke Abgren zung dieser Fläche entspricht den Ton wechselströmen, die rechte Abgrenzung ist eine Linie, die keine Schwingungen im Takte der Tonwechselströme enthält. Diese Linie wird von der Zackenkante 12 erzeugt, die sich bei der annähernd vollen Aussteue rung der Kante 13, die in Abb. 1b darge stellt ist, annähernd in der in Abb. la dar gestellten Lage befindet.
Mit abnehmender Grösse der Tonwechselströme wird das Bild 11 der Zackenblende in der Richtung der Kante 13 verschoben, derart, dass die Zacken kante 12 bei der Grösse Null der Tonwechsel ströme in die strichpunktiert dargestellte Lage 12' gelangt. Mit zunehmender-Ampli- tude der aufzuzeichnenden Schallschwingun- gen verschiebt sich die Zackenkante 12 aus dieser Lage 12' wieder in diejenige Lage, die in Abb. 13 mit ausgezogenen Linien be zeichnet ist.
In der Abb. 1c ist darge stellt, welche Schwärzung auf dem Auf zeichnungsstreifen bei geringer Lautstärke entsteht. Die Zackenkante 13 wird bei geringer Lautstärke in der Richtung des punktiert gezeichneten doppelten Pfeils 14 nur in geringem Masse verlagert, so dass die Tonkurve auf dem Aufzeichnungsstreifen nur eine geringe Amplitude erhält.
Die Zacken kante 12 bewegt sich bei geringer Lautstärke aus ihrer Anfangslage 12', in der sie sich bei der Lautstärke Null befindet, nur um ein geringes Stück in der Richtung des punktiert gezeichneten einfachen Pfeils 15, so dass die rechte Begrenzung der geschwärzten Stellen des Aufzeichnungsstreifens entsprechend der geringen Lautstärke verschoben ist. Die Null- linie der Tonkurve ist, wie aus Abb. 1b und Je ersichtlich, bei grosser und kleiner Laut stärke jedoch dieselbe. Die Aufzeichnungen erfolgen also bei allen Lautstärken mit gera der Nullinie.
Mit zunehmender Lautstärke der Tonaufzeichnungen verschiebt sich die rechte Begrenzungslinie der geschwärzten Flächen etwa bis in die in Abb. 1b darge stellte Lage. Die rechte Begrenzungslinie ist also bei konstanter Lautstärke parallel zur Filmlaufrichtung, bildet aber bei ab- und zunehmender Lautstärke einen bestimmten Winkel mit dieser Richtung.
Wenn eine Aufzeichnung, wie sie in der ilbb. 1b und 1c dargestellt ist, kopiert wird, so ist die mittlere Transparenz der Kopie, die zur Wiedergabe der Tonaufzeichnungen ge eignet ist, um so kleiner, je kleiner die auf gezeichnete Lautstärke ist.
Der Aufbau des tonfrequent-schwingen- den Systemes und die Reihenfolge, in wel cher die einzelnen Einstellungen an dem selben vorzunehmen sind, wird anhand der Abb. 2 bis 5 für ein Ausführungsbeispiel der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung beschrieben.
Der Schwingspiegel 1 wird hon einer Saite 2 getragen. Das Trag- und Justier- system 3 für Saite und Spiegel wird um eine Achse drehbar gelagert, welche mit der Saite einen dem Blendenwinkel entsprechenden Winkel bildet. Diese Anordnung gestattet die Justierung des Spiegels 1 nach den ver schiedenen Koordinaten im wesentlichen un abhängig voneinander durchzuführen. Da der Spiegel ein sehr kleines Trägheitsmoment hat, ist es angebracht, den Spiegel 1 und die Saite 2 im Rhythmus der Tonschwingungen zu erregen.
Das Trag- und Justiersystem 3 besitzt ein erheblich grösseres Trägheits- moment und ist daher weniger geeignet, den Tonschwingungen zu folgen. Dieses System hat nur verhältnismässig langsame Schwin gungen bis etwa 20 Hz auszuführen. Diese Schwingungen entstehen durch Schwankun gen der durch Gleichrichtung der Ton wechselströme erzeugten Gleichströme (im folgenden auch Noiseless-Ströme genannt). Die Stärke dieser Ströme entspricht der Lautstärke des aufzuzeichnenden Schalles.
Um die Befestigung des Spiegels gegen die Saite sowie die Einspannung derselben zu erleichtern, wird eine Saite mit recht eckigem Querschnitt gewählt (Abb. 5). -Die Einspannung der Saite im Tragsystem 3 kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden. Die Abb. 5 zeigt an jedem Ende der Saite Bolzen 4 mit Griffen 5. Die Bolzen sind aufgesägt, so dass die Saite eingelegt werden kann und die aufgesägten Hälften durch Klemmschrauben gegeneinander ge presst werden können. Durch Führungsstücke 28, welche in der einen Bolzenhälfte sitzen und in Bohrungen 29 der andern Bolzenhälfte eingreifen, wird verhindert, dass die Bolzen hälften gegeneinander verrutschen können.
Durch Änderung des gegenseitigen Abstan des der Bolzen wird die freie Saitenlänge und dadurch die Eigenschwingung des durch Saite und Spiegel gebildeten Schwingungs- systemes geändert.
Da es notwendig ist, einen Magneten vor zusehen, in dessen Feld der tonfrequent er regte Spiegel schwingen kann und dieser Magnet das Gewicht des Systemes, welches im Rhythmus der Noiseless-Ströme schwin gen soll, sehr erhöhen würde, sorgt man da- für, dass der hierfür vorgesehene Magnet 9 an den Schwingungen des Tragsystemes nicht teilzunehmen braucht. Dies wird dadurch er möglicht, dass die Polschuhe 6 des Magnetes 9 nachgiebig mit demselben verbunden sind.
Alsdann können die Polschuhe insbesondere ihre Enden, welche die Stärke des Magnet feldes bedingen, in welchem der Spiegel 1 schwingt, den Noiseless-Schwingungen fol gen, während der Magnet selbst in Ruhe bleibt. Die nachgiebige Verbindung der Pol schuhe mit den Magneten muss jedoch derart sein, dass der magnetische Fluss in den Pol schuhen gross ist.
Dies erreicht man zum Bei spiel entweder dadurch, dass man die Pol schuhe 6 durchweg aus hochpermeablem Ma terial macht und dieselben an einer Stelle derart verjüngt, dass die Polschuhe leicht ent sprechend den Schwingungen des Trag- systemes gebogen werden können, oder durch eine nachgiebige Befestigung.
Das Schwingungssystem erhält seinen Antrieb von einer ferromagnetischen Platte am Schwingspiegel und einem durch ver stärkte Mikrofonströme erzeugten Magnet feld, der auf den Polschuhen 6 sitzenden Spulen 7. Die Polschuhe 6 sind an Böcken 8, welche auf dem Stabmagneten 9 aufge schraubt sind, befestigt, wie in Abb. 3 dar gestellt.
Der Magnet 9 ist unterhalb des Trag- systemes angeordnet und in seiner Mitte mit einer Bohrung versehen, durch welche das Antriebssystem der Noiseless-Steuerung hin durchgreift. Durch das Aufschrauben der Böcke ist gleichzeitig eine Justierung der Spiegelmitte möglich. Durch Versetzen der Böcke lässt sich erreichen, dass die Spiegel mitte in die optische Achse fällt.
Die Polschuhe können, wie am linken Pol schuh der Abb. 3 gezeigt, in einer Platte 10, welche unter Zwischenschaltung einer Gummischeibe 11 am Bock 8 angebracht ist, endigen, wie dies bereits oben angedeutet wurde. Sie könnten aber auch, wie am rech ten Polschuh gezeigt, eine Blattfeder 12 auf weisen, welche den Polschuhen gestattet, Be wegungen gegen den Bock auszuführen. Auch hier ist eine Gummischeibe 11' einge fügt. Die Gummischeibe 11' dient zur Dämp fung der Schwingungen der Blattfeder 12. Auch die Gummischicht am linken Polschuh hat diese Wirkung.
Bei der dargestellten Anordnung kann durch Verschieben der Bolzen 4 in der glei chen Richtung erreicht werden, dass die Spiegelmitte auf die optische Achse fällt.
Ist die richtige Stellung der Spiegelmitte erreicht, so muss noch dafür gesorgt werden, dass die Spiegeloberfläche in bezug auf die Saite als Drehachse richtig orientiert wird. Dies geschieht gegebenenfalls durch Ver drehen der Bolzen in ihrer Einspannvorrich- tung. Ist auch diese Einstellung vorgenom men, so werden die Bolzen durch eine im Tragsystem angebrachte Schraube festge klemmt. Der Stabmagnet 9 ist in der Mitte senkrecht zur Längsrichtung durchbohrt. Hierdurch wird Platz geschaffen für die Zunge 13, welche am Tragsystem 3 befestigt ist.
Das untere Ende führt Schwingungen unter dem Einfluss des wechselnden magne tischen Feldes zwischen den Polschuhen 14 eines Ringmagnetes 15 aus. Das Wechselfeld wird durch die Noiseless-Ströme in einer Spule 16 erzeugt. Die Schwingungen des Tragsystemes und damit des Spiegels sind in erster Näherung eine Drehbewegung, welche Schwingungen durch die Blattfedern 17 mög lich werden.
Diese Schwingungen sind nicht nur durch die erwähnte Gummischeibe zwi schen Polschuh 6 und Bock 8 gedämpft, son dern auch mit dem Stabmagnet 9 und Zange 13 kann ein dämpfendes Mittel, zum Beispiel ein Gummikörper 18, eingeschaltet werden. An dem Ringmagneten 15 ist ein Körper 19 angebracht, gegen den durch Schrauben 20 die Blattfedern 17 eingespannt werden. Nach Justierung erfolgt die Verstiftung durch Stifte 21. Die Blattfedern 17 sind an ihrem freien Ende zu Schneiden zugespitzt, welche im Lager 22 des Tragsystemes eingreifen.
Dieses Antriebssystem ist als Freischwin ger gebaut. Die Erregerspule 16 umfasst einesteils die Zunge 13 und sitzt anderseits in dem Ringmagneten 15, auf dessen Enden die Polschuhe 14 aufgeschraubt sind, welche einen Luftspalt in der Mitte des magneti schen Ringes begrenzen und über welchen, wie dargelegt, die Zunge schwingen kann.
Das Tragsystem ist auf Blattfedern 17 gelagert. Um einen sichern Kontakt zwischen Trägersystem und Blattfedern auch für den Transportfall zu sichern, ist das Tragsystem mit zwei Bohrlöchern 23 versehen, durch welche zwei Saiten hindurchgreifen können. Dies ist in der Abbildung nicht dargestellt. Durch Spannung dieser Saiten wird einmal der gewünschte Andruck erzielt, aber ausser dem den Blattfedern eine Vorspannung er teilt. In dem Körper 19 sind Druckschrauben 24 und Zugschrauben 25 angebracht. Die Druckschrauben werden so eingestellt, dass ihre Köpfe eine Ebene bestimmen, welche derjenigen der Spiegeloberfläche parallel ist.
Alsdann wird der Gehäuseboden 26 abge schraubt, der Lichthahn in das Gehäuse ge schoben, durch die Zugschrauben 25 an dem selben befestigt und der Gehäuseboden 26 wieder aufgeschraubt. Durch Anziehen oder Lockern der Schrauben 25 wird es möglich, die Spiegeloberfläche genau parallel zur pla nen Fläche 27 des Gehäuses einzustellen. Da die letztgenannte Fläche nach dem Einsetzen gegen eine entsprechende Passfläche der Lichttonoptik gedrückt wird, ist trotz voller Kapselung die richtige Justierung der Spie geloberfläche in der Optik erreicht.
Statt des Gummi können für die Dämp fung stets auch andere deformierbare Stoffe benutzt werden, wenn sie ausreichende innere Reibung haben.
Ebenso ist es nicht erforderlich, dass die Einspannvorrichtungen für den Spiegel symmetrisch gestaltet sind. Es kann zweck mässiger sein, ein Saitenende an einer Blatt feder zu befestigen und das andere Ende ver stellbar zu machen.
Ebenso braucht das Tragsystem nicht auf Blattfedern gelagert zu werden, sondern die Lagerung des Tragsystemes kann auch durch ein Schneidensystem oder durch eine mecha nische Drehachse oder auch durch eine Lage rung an andern Stellen erfolgen, so fern nur bei Verschiebung dieser Auflagerpunkte je denfalls näherungsweise eine Drehbewegung des Tragsystemes um die gewünschte Achse, welche durch den Spiegel führt, stattfindet. In jedem Falle muss aber die Einstellung der Lagerung sehr sorgfältig geschehen,
damit die Drehbewegungen um die gewünschte Achse stattfinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung grundge- räuschfreier Tonaufzeichnungen in Am plitudenschrift mit gerader Nullinie der Tonkurve, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild einer Zackenblende auf einem Spalt in der Richtung der einen Zacken kante entsprechend den Schwingungen der aufzuzeichnenden Töne und gleich zeitig in der Richtung der andern Zackenkante entsprechend den Schwan kungen eines durch Gleichrichtung der Tonwechselströme gewonnenen und mit der Amplitude dieser Ströme zu- und ab nehmendenGleichstromes verlagert wird, derart, dass die mittlere transparente Breite des Vorführstreifens mit der Laut stärke steigt und fällt. TI. .Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine fest stehende Zackenblende und ein beweg licher Spiegel vorgesehen sind, derart, dass ein auf dasselbe fallender Licht strahl in den beiden Richtungen der Zackenkanten abgelenkt werden kann.III. GrundgeräuschfreierVorführungstonfilm, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mehrere geschwärzte Streifen, die auf der einen Seite von einer Tonkurve mit gerader Nullinie begrenzt sind und auf der andern Seite von einer Linie, die der Umhüllenden der Tonkurve des da nebenliegenden geschwärzten Streifens folgt. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Schwing spiegel (1) von einer Saite :(2) getragen wird, welche Drehbewegungen des Spie gels um ihre Längsachse zulässt, und dass das Trag- und Justiersystem (3) für Saite und Spiegel um eine Achse drehbar gelagert ist, welche mit der Saite einen dem Blendenwinkel (a) der Zacken blende entsprechenden Winkel bildet.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schwin gungen des Spiegels (1) um die Saiten achse (2) den Tonschwingungen und die Schwingungen des Trag- und Justier- systemes (3) den Schwankungen der Noiseless-Ströme entsprechen.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) des Magnetes (9) und die Spulen (7) für die tonfrequente elektromagnetische Erregung des Spiegels (1) mit dem Trag- und Justiersystem (3) verbunden sind. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Feld magnet (9) der Polschuhe (6) raumfest und justierbar angeordnet ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) an ihrem einen Ende eine den mag netischen Fluss erhöhende Platte (10) tragen, welche unter Zwischenlagerung eines elastisch deformierbaren Materials (11) zur nachgiebigen Befestigung der Polschuhe (6) an den auf den Magneten (9) aufgesetzten Böcken (8) dienen. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe 6) an ihrer Verbindungsstelle mit den Böcken (8) des Magneten (9) derart verjüngt sind, däss die dem Spiegel (1) nahen Polschuhenden die Noiseless- Schwingungen ausführen können. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Bewe gungen der Polschuhe gedämpft werden. B.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Feld magnet (9) ein Stabmagnet ist mit einer Durchbohrung in seiner Mitte senkrecht zur Längsachse für den Durchtritt des Antriebssystemes der Noiseless-Steue- rung. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (6) an Böcken (8) befestigt sind, welche in der Stabrichtung justierbar sind. 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Spie gel (1) tragende Saite (2) an beiden En den durch je zwei halbrunde Bolzen (4) eingespannt ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen (4) an ihren Enden mit Griffen (5) ver sehen sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Bolzen hälften miteinander verstiftet sind (28, 29), so dass die Bolzenhälften nur senk recht- zur Saite gegeneinander bewegt werden können. 13.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ein stellung der freien Saitenlänge und da mit der Grundfrequenz des Schwingungs- systemes der Abstand der beidendigen - Einspannvorrichtungen (4) für die Saite einstellbar ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die den Spie gel (1) tragende Saite (2) am einen Ende fest eingespannt ist und am andern Ende mit einer Feder wesentlich konstanter Spannung verbunden ist. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Saite (2) rechteckigen Querschnitt hat.16. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Nullstel lung des Spiegels in bezug auf die Saite (2) als Drehachse durch Drehung der Bolzen einstellbar ist. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Noiseless- Steuerung durch ein elektromagnetisches Antriebssystem erfolgt. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass eine ferro- magnetische Zunge (13) starr mit dem Trag- und Justiersystem (3) verbunden ist und in der Nähe der Polschuhe (14) eines Permanentmagnetes (15) schwingt. 19.Vorrichtung nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass der Perma nentmagnet (15) ein Ringmagnet ist, in welchem die Erregerspule des Noiseless- Systemes sitzt, welche die Zunge (13) umfasst. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) auf Schneiden drehbar gelagert ist. 21. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) um eine Welle drehbar gelagert ist. 22.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) auf Blattfedern (17) gelagert ist, durch deren Ausbie- gung näherungsweise eine Drehbewegung desselben um die gewünschte, durch den Spiegel (1) führende Achse erzielbar ist. \33. Vorrichtung nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass zur Befesti gung der Blattfedern in justierter Lage am Körper (19) Klemmschrauben (20) und Stifte vorgesehen sind. 24.Vorrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass das Trag- und Justiersystem (3) mit Bohrungen (23) versehen ist, durch welche Saiten zur Halterung des Systemes hindurchgreifen. 25. Vorrichtung nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass die Saiten so eingespannt sind, dass sie den Blatt federn (17) eine Vorspannung erteilen. 26. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Justie rung beider Schwingungssysteme (1, 3) gegen das Gehäuse der Lichtsteuervor- richtung Zug- und Druckschrauben (25, 24) vorgesehen sind. 27.Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass Zug- und Druckschrauben zur Einstellung der Spiegelmitte in der optischen Achse vor gesehen sind. 28. Vorrichtung nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass zur Dämp fung des Noiseless-Schwingsystemes ein Gummikörper (18) angeordnet ist. 29. Vorrichtung nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse das Lichtsteuergerät luft- und staubdicht einschliesst.
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