CH191977A - Antriebsvorrichtung für die Abstimmorgane eines Radioempfangsgerätes. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die Abstimmorgane eines Radioempfangsgerätes.

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CH191977A
CH191977A CH191977DA CH191977A CH 191977 A CH191977 A CH 191977A CH 191977D A CH191977D A CH 191977DA CH 191977 A CH191977 A CH 191977A
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organ
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balls
organs
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America Radio Corporation Of
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Rca Corp
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  Antriebsvorrichtung für die     Abstimmorgane    eines     Radioempfangsgerätes.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  triebsvorrichtung für die     Abstimnrorgane    eines       Radioempfangsgerätes,    bei der ein Grob- und  ein Feinantrieb eines getriebenen Organes  durch einkonzentrisch mit letzterem aufgestell  tes treibendes Organ möglich ist, so dass  einzig durch Änderung des Drehsinnes des  treibenden Organes von der einen auf die  andere Antriebsart übergegangen wird.  



  Bei den bekannten Vorrichtungen ist zur  Änderung der Antriebsgeschwindigkeit ein  besonderer     Handgriff    erforderlich. Bei der  erfindungsgemässen Vorrichtung wird durch  Drehung in die entgegengesetzte Richtung  von der einen Antriebsart auf- die andere  übergegangen.  



  Eine grössere Übersetzung (Feinantrieb) ist  bei     Radioempfangsgeräten    nur für die Fein  abstimmung erforderlich. Die     Abstimmorgane     brauchen dabei nur innerhalb eines kleinen  Bereiches verstellt zu werden. Es genügt  daher, wenn bei der Vorrichtung gemäss der  Erfindung die grössere Übersetzung nur inner-    halb eines vorbestimmten Drehbereiches des  antreibenden     Organes    vorhanden ist.  



  Erfindungsgemäss sind daher während einer  dieser Antriebsarten die beiden Organe mit  Hilfe einer     Planetübertragung    gekuppelt und  bei der andern Antriebsart verstellen die  beiden Organe sich infolge .der Änderung des  Drehsinnes des treibenden Organes derart in  bezug aufeinander, dass die     Planetübertragung     unwirksam wird.  



  Vorzugsweise weist diese     Planetübertra-          gung    als Zwischenkörper Kugeln auf.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.    6-11 einige Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes, während die     Fig.    2  bis 5 eine bekannte Vorrichtung zeigen, die  aber für das Verständnis des Erfindungs  gegenstandes wichtig ist. In     Fig.1    ist schema  tisch eine     Abstimmeinrichtung    dargestellt, bei  der die Vorrichtung gemäss der Erfindung  angewendet werden kann.  



  Die Einrichtung nach     Fig.    1 weist einen  veränderlichen Kondensator 1, sowie eine.           Rotorwelle    2 auf, auf der eine     Schnurscheibe    3  angeordnet ist. Mittels einer Schnur 5 wird  die Bewegung der Bedienungsvorrichtung 4  auf die Scheibe 3 und von letzterer auf den  Rotor des Kondensators übertragen. Der  Kondensator 1 bildet einen Teil eines Radio  empfangsgerätes. Die Abstimmung wird durch  einen Zeiger 6 angegeben, der auf der Schnur 5  befestigt und einer Skala 7 entlang ver  schiebbar ist. Die Scheibe 8 dient dazu, dem  Zeiger die richtige Lage in bezug auf die  Skala zu geben.

   Es ist bei derartigen Ein  richtungen erwünscht, Mittel vorzusehen,  durch die der     Kondensatorrotor    mit zwei  verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben  werden kann.  



  In den     Fig.    2 und 3 ist eine bekannte  Bauart der Vorrichtung 4 dargestellt, bei der  dies erreicht wird. Es ist dabei ein treiben  des Organ 9 vorhanden, das mit einem ge  triebenen Organ 10 über eine     Planetüber-          tragung    gekuppelt ist.  



  Die Vorrichtung, welche die Bewegung  verzögert überträgt, weist eine Anzahl von  Kugeln 11 auf, die zwischen einer auf dem  Umfang der Welle 9 vorgesehenen innern  Führungsbahn 12 und einer durch die Organe  13 und 14 gebildeten, äussern, ortsfesten  Führungsbahn angeordnet sind. Infolge der  Drehung der Welle rollen die Kugeln durch  die äussere Führungsbahn, wodurch das  Organ 10 angetrieben wird. Die Kugeln sind  zu diesem Zweck in Öffnungen des Organes  10 angebracht. Das Schlüpfen der Kugeln  wird durch Federn 16 und 17 verhindert,  welche die Organe 13 und 14 anpressen,  wodurch infolge des Umstandes, dass der  innere Umfang dieser Organe kegelförmig  ausgebildet ist, auf die Kugeln eine einwärts  gerichtete Kraft ausgeübt wird.

   Eine unmittel  bare Kupplung zwischen den Organen 9 und  10 kann dadurch erhalten werden, dass die  Welle 9 nach links verschoben wird, wo  durch die Arme 20 eines federnden, U-förmigen  Organes 21 in     Eingriff    mit dem gezahnten  Umfang 22 einer auf dem Organ 10 ange  ordneten Scheibe 23 gebracht werden. Die  Kugeln 11 werden dabei frei von der Füh-         rungsbahn    12 gemacht, da sie in eine Ein  senkung 24 der Welle 9 zu liegen kommen.  



  Die Vorrichtung ist auf einer Platte 27  mittels einer Mutter 29 angeordnet, die auf  das mit einem Schraubengewinde versehene  Ende eines Stützorganes 28 geschraubt ist.  Der durch eine     Öffnung    der Platte 27 tre  tende Ansatz 30 dient zur Befestigung der  äussern Führungsbahn. Dieser Ansatz bildet  einen Teil eines zwischen der     Alutter    29 und  der Platte 27 liegenden Ringes. Auf der  Welle 9 ist mittels einer Befestigungs  schraube 32 ein Bedienungsknopf 31 ange  ordnet. Die Bewegung wird vom Organ 10  auf die     Abstimmorgane    des Gerätes über  tragen, zum Beispiel infolge des Umstandes,  dass dieses Organ eine Nut 33 aufweist, in  welche die Schnur 5 gelegt wird.  



  Die Federn 16 und 17 sind     zweckinäPig     auf die in den     Fig.    4 und 5 angegebene  Weise ausgebildet. Jede dieser Ringfedern  besitzt einen ringförmigen Teil 34 und federnde  Ansätze 35 und 36. Die ringförmigen Teile  werden in Aussparungen der Ringe 13 und  14 befestigt. Wie in den     Fig.    2 und 3 an  gegeben ist, sind die Ansätze 35 und 36  gegeneinander gebogen und durch Bolzen 38  verbunden, die durch Öffnungen 39 hindurch  geführt sind. Es wird auf diese Weise eine  kräftige Einheit erhalten, die sich leicht  montieren lässt.  



  Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass  bei der beschriebenen bekannten Vorrichtung  zur Einschaltung der Übersetzung ein Hand  griff erforderlich ist, der darin besteht, dass die  Welle in     achsialer    Richtung verschoben wird.  



  Eine Ausführungsform einer Vorrichtung  gemäss der Erfindung, bei der dies überflüssig  gemacht worden ist, ist in den     Fig.    6 und 7  dargestellt. Diese Figuren, wie auch die fol  genden, zeigen nur die gegenüber der bekann  ten Vorrichtung nach     Fig.    2 abweichenden  Teile. Es ist auf der Welle 9 ein Vorsprung  42 derart angebracht, dass er nach einer be  stimmten Drehung der Welle einen zweiten  Vorsprung 45 berührt, der mit dem Organ 15  fest verbunden ist. Wie aus     Fig.    7 ersichtlich      ist, ist zwischen den Organen 9 und 15 eine  freie Drehung von ungefähr einer ganzen  Umdrehung möglich.  



  . Um bei der beschriebenen Vorrichtung  einen unmittelbaren Antrieb zu erzielen,  braucht man die Welle 9 nur so lange zu  drehen, bis die Vorsprünge 42 und 45 sich  berühren. Bei der weiteren Bewegung wird  das Organ 15 mit der gleichen Geschwindig  keit wie die Welle 9 angetrieben, so dass  grob eingestellt werden kann. Darauf kann  Feineinstellung dadurch erfolgen, dass die  Drehungsrichtung der Welle 9 umgekehrt  wird, wodurch die Übersetzung in Tätigkeit  gesetzt wird.  



  Der Bereich, über den Feineinstellung  möglich ist, beschränkt sich auf eine Um  drehung der Welle 9. Es ist einleuchtend,  dass man, wenn man fein einzustellen wünscht,  bei der Grobeinstellung etwas weiter als  den Punkt der genauen Abstimmung zu  drehen hat.  



  Wird ein grösserer Bereich erwünscht, bei  dem die Übersetzung eingeschaltet ist, so  kann eine Ausführungsform der Erfindung,  wie sie in den     Fig.    8 und 9 dargestellt ist,  angewendet werden.  



  Bei dieser Ausführungsform kommt der  auf der Welle 9 befestigte Vorsprung 46  nach einer gewissen Drehung der Welle 9  mit einem Vorsprung 47 in Berührung, der  einen Teil eines um die Welle 9 drehbaren  Organes 48 bildet. Nach einer bestimmten  Drehung des Vorsprunges 47 kommt letzterer  mit dem ortsfest auf dem angetriebenen  Organ 15 befestigten Vorsprung 45 in Be  rührung. Die Übertragung ist in diesem Fall  während fast zwei Umdrehungen der Welle 9  in Tätigkeit.  



  Bei Anwendung der beschriebenen Vor  richtung können das U-förmige Organ 21  in     Fig.    2 sowie die gezahnte Scheibe 23  fortgelassen werden. Es kann in diesem Fall  ein ringförmiges Organ vorgesehen werden,  durch das eine axiale Bewegung der Welle 9  verhindert wird. Die tiefe Einsenkung in der  Welle 9 ist ferner überflüssig. Es ist klar,    dass bei der Grobeinstellung die Kugeln 11  in bezug auf die äussere Führungsbahn  schlüpfen werden.  



  Zur Erzielung einer Grobeinstellung, bei  der praktisch keine     Schlüpfung    auftritt, ist  die erfindungsgemässe Ausführungsform nach  den     Fig.    10 und 11 anwendbar. Die innere  Führungsbahn ist in diesem Fall kegelförmig  ausgebildet, während die äussere Führungs  bahn durch einen einzigen Ring 52 gebildet  wird, der von Armen 53 getragen wird. In  einer     Nut    55 ist ein Ring 54 angeordnet,  der als Anschlag dient, wobei jedoch eine  geringe axiale Bewegung der Welle möglich  ist. Die Welle 9 wird vom federnden Organ  56 in der in der Figur dargestellten Lage  gehalten. Das eine Ende dieses Organes liegt  an einem in der Welle befestigten Stift 57  an und das andere Ende ist mittels einer  Metallplatte 58 mit dem getriebenen Organ 10  verbunden.

   Diese Metallplatte hat ferner ein  umgebogenes Segment 59, das zwei schräg  verlaufende Flächen 60 und 61 aufweist, die  mit dem auf der Antriebswelle 9 befestigten  Vorsprung 62 derart zusammenarbeiten, dass  entgegen der Wirkung per Feder die Welle 9  in axialer Richtung verschoben wird, wenn  sie über einen bestimmten Winkel in irgend  welcher Richtung gedreht wird. Bei dieser  axialen Verschiebung der Welle werden die  Kugeln frei von der äussern Führungsbahn.  Das umgebogene Segment 59 ist ferner noch  mit einer Verlängerung 63 versehen, die  schliesslich gegen den Vorsprung 62 stösst,  wodurch die Organe 9 und 10 unmittelbar  gekuppelt werden. Es liegen dabei die Kugeln  frei zwischen den Führungsbahnen, so dass       Schlüpfung    vermieden wird.  



  Wünscht man die Übersetzung in Tätig  keit zu bringen, so ist der     Drebsinn    umzu  kehren, wodurch die Welle wieder nach links  verschoben wird und die Kugeln wieder gegen  die Führungsbahnen zum Anliegen kommen.  Dann wird bei einer weiteren Drehung der  Welle in derselben Richtung die Bewegung  über die durch die Kugeln gebildete Über  tragung auf das Organ 10 übertragen. Der  Bereich, innerhalb welchem die Übersetzung      in Tätigkeit ist, ist in diesem Fall auf einen  Teil einer Umdrehung beschränkt.  



  Die Abstimmung eines mit der beschrie  benen Vorrichtung ausgestatteten Gerätes er  folgt auf sehr einfache Weise. Sind die Ab  stimmkondensatoren über einen grossen Bereich  zu ändern, so wird der Knopf gedreht, bis  unmittelbarer Antrieb stattfindet. Die abge  stimmte Station wird dadurch rasch erreicht.  Wie immer wird etwas zu weit gedreht.  Beim Zurückdrehen wird dann selbsttätig die  Übertragung für die Feineinstellung in Tätig  keit gesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für die Abstimm- organe eines Radioempfangsgerätes, bei der ein Grob- und ein Feinantrieb eines getrie benen Organes durch ein konzentrisch mit letzterem aufgestelltes treibendes Organ mög lich ist, so dass einzig durch Änderung des Drehsinnes des treibenden Organes von der einen auf die andere Antriebsart übergegangen wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass während einer dieser Antriebsarten die beiden Organe mit Hilfe einer Planetübertragung gekuppelt sind und dass bei der andern Antriebsart die beiden Organe sich infolge der Änderung des Drehsinnes des treibenden Organes derart in bezug aufeinander verstellen, dass die Planet- übertragung unwirksam wird. UNTERANSPRüCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetübertragung als Zwischenkörper Kugeln aufweist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Führungsbahn für die Kugeln durch einen kegelförmig ausgebil deten Teil der Welle des treibenden Organes gebildet wird und dass das getriebene Organ schräge Flächen aufweist, gegen die ein Anschlag des treibenden Organes auf laufen kann, derart, dass dabei das trei bende Organ in achsialer Richtung ver schoben wird, wodurch die Kugeln frei zuliegen kommen und die Planetübertragung unwirksam wird.
CH191977D 1935-08-02 1936-07-31 Antriebsvorrichtung für die Abstimmorgane eines Radioempfangsgerätes. CH191977A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532992A (en) * 1944-07-01 1950-12-05 American Brake Shoe Co Epicyclic drive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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