Motorfahrzeug. Die Erfindung betrifft ein Motorfahrzeug, insbesondere zum Befördern einer grossen An zahl von Personen oder zum Befördern von Lasten. Bei derartigen Fahrzeugen bereitet die Anordnung der Motoren, insbesondere bei Ausbildung als Sternmotoren, einige Schwierigkeiten, weil einerseits eine mög lichst tiefe Lage des Nutzbodens angestrebt wird, anderseits der Sitz des Lenkers mög lichst dicht bis an die Vorderwand herange schoben wird, so dass für den Motor unter dem Boden oder neben dem Lenker meist kein genügender Platz bleibt.
Gemäss der Erfindung soll eine zweck mässige Anordnung des Motors dadurch ge schaffen werden, dass dieser auf dem Dache des Fahrzeuges unter einer Abdeckung an geordnet ist. Vorzugsweise ist der Motor durch eine lotrechte Verbindungswelle mit dem Fahrgestell verbunden. Ferner kann die lotrechte Verbindungswelle durch ein lot rechtes Rohr hindurchgeführt sein, das gleich zeitig als Träger für den Motor verwendet wird. In der Zeichnung sind fünf Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Autobus, Fig. 2 einen zweiachsigen Eisenbahn wagen, Fig. 3 einen Eisenbahnwagen mit zwei Drehgestellen und Fig. 4 und 5 zwei verschiedene Ausfüh rungsformen eines Last- oder Geländewagens. In Fig. 1 bedeutet 1 einen Sternmotor, der auf dem Dach des Wagenkastens 2 an geordnet ist, und zwar in der Mitte oberhalb der beiden hintern Treibachsen 3 und 4. Die Verbindungswelle 5 vom Motor zum Fahr gestell geht, einschliesslich des sie umgebenden Rohres 6, lotrecht -durch den Wagenkasten 2 hindurch. Das Rohr 6 dient gleichzeitig als Träger für den Motor.
Der Motor ist durch einen abnehmbaren Deckel 7 abgedeckt, der Stromlinienform besitzt und mit Öffnungen 8 und 8' zum Ein- und Auslass von Kühlluft bei Verwendung von luftgekühlten Motoren ausgestattet ist. Selbstverständlich kann hier auch für wassergekühlte Motoren ein ent sprechend ausgebildeter Kühler vorgesehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist ein Sternmotor 9 in der Mitte auf dem Dach des Wagenkastens 10 angeordnet. Die lotrechte Welle 11 geht auch hier durch ein Rohr 12 hindurch und treibt mit Hilfe der Kegelräder 13, 14 eine Gelenkwelle 15 bezw. 15' an, die auf die eine oder andere oder beide Achsen 16, 17 einwirkt.
Fig.3 zeigt einen grösseren Eisenbahn wagen, bei dem über den Drehgestellen 21, 22 zwei Motoren 19 und 20 vorgesehen sind, die ebenfalls oberhalb des Daches des Wa genkastens 18 liegen. Die Wellen 23 und 24 in den Tragrohren 25 und 26 der Motoren gehen durch die Zapfen 27 und 28 der Dreh gestelle hindurch und treiben je eine oder beide Achsen des Drehgestelles.
Die Motordeckel sind bei den Ausfüh rungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 sym metrisch gedacht, weil Eisenbahnwagen in beiden Richtungen fahren müssen. Auch hier können sowohl Wasser- als auch luftgekühlte Motoren Verwendung finden. Da das Gewicht von Sternmotoren verhältnismässig klein ist, hat die Anordnung auf dem Dach keinen wesentlichen Einfluss auf die Lage des Fahr zeugschwerpunktes, und zwar schon aus dem Grunde nicht, weil die Anordnung ermög licht, dass das ganze Fahrzeug sehr tief ge baut werden kann.
Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht in der leichten Zugänglichkeit des Motors nach Abnehmen des Motordeckels. Die Anordnung eignet sich nicht ausschliess lich für Sternmotoren, sondern auch für V- förmige oder Reihenmotoren; gegebenenfalls könnte auch die Anwendung eines Elektro motors in Frage kommen.
In Fig. 4 bedeutet 29 ebenfalls einen Sternmotor, der auf dem Dach des Führer abteils 30 eines Lastkraftwagens angeordnet ist. Die Welle 31 ist durch ein Rohr 32 zu dem Schaltgetriebe 33 geführt. Die Vorder wand 34 befindet sich unmittelbar zwischen den Vorderrädern 35, so dass das ganze Füh rerabteil einen sehr kleinen Raum einnimmt. Hierdurch gewinnt man sehr an Lagerfläche für den Wagenkasten 36. 37 ist eine um klappbare Bodenplatte, die sich auf den Seitenwandungen des Wagenkastens 36 ab stützt und auch während der Fahrt zur Hand habung am Motor benutzt werden kann, nach dem der Deckel 38 abgenommen oder zur Seite geklappt ist.
In Fig. 5 ist der Deckel 39 so ausgebil det, dass er sich in umgeklappter Lage gegen die Hinterwand des rPührerabteils und ge gebenenfalls auf den Seitenwänden des Wa genkastens abstützt, um dadurch ein Betreten zur Handhabung am Motor zu ermöglichen.
Die Anordnung des Motors oberhalb des Führerabteils kann naturgemäss auch bei Fahrzeugen anderer Art Verwendung finden.
Motor vehicle. The invention relates to a motor vehicle, in particular for transporting a large number of people or for transporting loads. In such vehicles, the arrangement of the engines, especially when trained as radial engines, causes some difficulties because on the one hand a deepest possible position of the floor is sought, on the other hand, the seat of the handlebar is pushed as close as possible to the front wall, so that for the Motor under the floor or next to the handlebars usually not enough space.
According to the invention, an expedient arrangement of the engine is to be created in that it is arranged on the roof of the vehicle under a cover. The motor is preferably connected to the chassis by a vertical connecting shaft. Furthermore, the vertical connecting shaft can be passed through a perpendicular right pipe that is used at the same time as a support for the motor. In the drawing, five execution examples of the subject invention are shown schematically.
Fig. 1 shows a bus, Fig. 2 a two-axle railroad car, Fig. 3 a railroad car with two bogies and Fig. 4 and 5 two different Ausfüh approximate forms of a truck or off-road vehicle. In Fig. 1, 1 means a radial engine, which is arranged on the roof of the car body 2, in the middle above the two rear drive axles 3 and 4. The connecting shaft 5 from the engine to the chassis goes, including the tube 6 surrounding it , perpendicular - through the car body 2 through. The tube 6 also serves as a support for the engine.
The engine is covered by a removable cover 7, which has a streamlined shape and is equipped with openings 8 and 8 'for the inlet and outlet of cooling air when using air-cooled engines. Of course, a correspondingly trained cooler can also be provided here for water-cooled engines.
In the exemplary embodiment according to FIG. 2, a radial engine 9 is arranged in the middle on the roof of the car body 10. The vertical shaft 11 also goes through a pipe 12 and drives a cardan shaft 15 respectively with the help of the bevel gears 13, 14. 15 ', which acts on one or the other or both axes 16, 17.
3 shows a larger railroad car in which two motors 19 and 20 are provided above the bogies 21, 22, which are also above the roof of the vehicle box 18. The shafts 23 and 24 in the support tubes 25 and 26 of the motors go through the pins 27 and 28 of the bogie and each drive one or both axes of the bogie.
The engine covers are in the Ausfüh approximately examples according to FIGS. 2 and 3 conceived sym metrically because railroad cars have to travel in both directions. Here too, both water-cooled and air-cooled motors can be used. Since the weight of radial engines is relatively small, the arrangement on the roof has no significant influence on the position of the vehicle's center of gravity, for the reason that the arrangement allows light that the whole vehicle can be built very deeply.
Another advantage of this arrangement is the easy accessibility of the engine after removing the engine cover. The arrangement is not only suitable for radial engines, but also for V-shaped or in-line engines; if necessary, the use of an electric motor could also come into question.
In Fig. 4, 29 also means a radial engine which is arranged on the roof of the driver compartment 30 of a truck. The shaft 31 is guided through a pipe 32 to the gearbox 33. The front wall 34 is located directly between the front wheels 35, so that the entire Füh rerabteil takes up a very small space. As a result, you gain a lot of storage space for the car body 36. 37 is a foldable base plate that is supported on the side walls of the car body 36 and can be used for handling the engine while driving, after the cover 38 is removed or used Page is folded.
In Fig. 5, the cover 39 is ausgebil det that it is supported in the folded position against the rear wall of the rPührerabteils and, if necessary, on the side walls of the car box, thereby enabling entry for handling the engine.
The arrangement of the engine above the driver's compartment can naturally also be used in vehicles of other types.