CH192087A - Scheibeleiter an der Decke von Innenräumen. - Google Patents
Scheibeleiter an der Decke von Innenräumen.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/04—Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible
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Description
Schiebeleiter an der Decke von Innenräumen. Zum Besteigen von Dachböden durch Bodenluken verwendete man bisher mobile Leitern, welche in die Luken angestellt wurden. Auch sind aufziehbare Treppen gebräuchlich. Letztere bilden jedoch für Orte, welche nicht öfters und nicht mit grössern Gegenständen begangen werden, eine verhältnismässig kostspielige Anlage.
Diese Treppen benötigen: zu-dem zum Aus gleich ihrer Eigengewichte Gegenkräfte, wie Gegengewichte, Federn oder dergleichen Organe.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schiebeleiter an der Decke von Innen räumen mit Schwingdeckel zum Verschlie ssen der Durchsteigeöffnung der Decke bei in Nichtgebrauchsstellung gebrachter Leiter und zur Unsichtbarmachung der in :
dieser Stellung befindlichen Leiter von unten, wo bei in der Nähe des untern Leiterendes die Wangen der Leiter Nasen besitzen und der Deckel eine horizontal angeordnete Traverse zum Einhaken dieser Nasen aufwkst, und wobei Mittel vorgesehen sind, um die Leiter in Nichtgebrauchsetellung am Deckel zu be festigen,
und ferner an der Decke und am Deckel seitliche Führungen für die Fiter vorhanden sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des nebst einer Detailvariante dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt der in. Gebrauchs stellung befindlichen:
Leiter nach .der Linie A-.9. in Fig. 2" Fig. 2 die Leiter von vorn, und Fig. 3 einen analogen Schnitt wie Fig. 1, die Leiter jedoch in Nichtgebrauchslage. Ge strichelt ist hier eine Detailabänderung an gedeutet;
Fig. 4 bis 6 zeigen Details der Verriege- lung und Feststellung des untern. Leiter- endes am Abschlnss!deckel in grösserem Massstab.
Es ist 1 eine Leiter und 2 ein ,Schwing- deckel zum Verschliessen. der Luke 3 in der Decke bei. hochgesehobener Leiter, so dass diese von unten nicht sichtbar ist. leer Deckel hat Verstärkungsleisten 4, welche gleichzeitig zur bessern Abdichtung der ge schlossenen Luke gegen Luftströmungen dient.
In der Nähe des untern Endes tragen die Leiterwangen, welche zweckmässiger weise rechtwinkliges Profil haben, Nasen 5, welche an einer auf dem Deckel in horizon taler Lage angebrachte Traverse 6 abstütz- bar sind. Auf beiden Aussenseiten der Lei terwangen weisen diese Traversen bock artige Aufsätze 7 auf,
welche als untere seitliche Führungen für die Leiter dienen und damit ein seitliches Ausweichen der selben verhindern. Auf diesen Aufsätzen sind Stossriegel 8 angeordnet, "welche in durch Metallplatten 9 bewehrte Löcher. 1ss in die Leiterwangen eindringen können, wenn -die Leiter hochgeschoben ist.
Oben ist -die Leiter auf Gleitböcken 11 geführt, welche an den Aussenseiten der Leiterwangen Erhöhungen 12 tragen, um eine seitliche Führung zu gewährleisten. 13 sind Schraubenfedern, welche den Deckel \? nach oben ziehen. In der Nähe des obern Endes sind an den Leiterwangen Anschläge 14, beispielsweise aus Winkeleisen, ange bracht, welche an .den Gleitböcken 11, 11 anschlagen, um in Gebrauchsstellung der Leiter ein Bewegen derselben nach unten in der Verschieberichtung der Leiter zu ver meiden.
Gemäss der Detailvariante ist ungefähr die obere Hälfte der Leiter in der Weise gegliedert, als sie in einzelne Segmente 15 zerfällt, welche auf den Unterseiten der Wangen. -durch Scharniere 16 zusammen gehalten sind. Ein Griff 17, Ringschraube oder dergleichen am untern Deckelende dient zum Herunterziehen des Deckels.
In Nichtgebrauchsstellung, wie in Fig. 3 dargestellt, ist die Luke durch den Deckel geschlossen. Die Leiter ist durch die Stoss riegel mit dem Deckel verbunden. Der obere längere Teil der Leiter hängt gemäss Fig. 3 (volle Linien) frei schwebend über die Gleit- böcke, und durch das dadurch geschaffene Übergewicht wird der Deckel in Schliesslage gehalten.
Zum Gebrauche wird der Deckel am Griff soweit heruntergezogen, bis das untere Leiterende mit den Händen erfasst werden kann. Dann werden die Stossriegel zurück geschoben, so dass die Leiter soweit vom Deckel abgehoben werden kann, @dass die Nasen 5 aus der Traverse 6 ausgehakt wer den und damit heruntergleiten können, bis die Anschläge 14 an den Gleitböcken 11 an stehen.
Der Treppenfuss wird nun auf dem Boden aufgestellt und der Aufgang ist zur Benützung hergerichtet. Um .den Deckel ge nügend von den Leitersprossen zu entfernen, damit derselbe nicht die Fussspitzen behin dert, werden die .Stossriegel wieder gegen die Leitermitte eingeschoben, so dass dieselben unter den Wangen anliegen.
Statt einfache, nicht a1geferderte Stoss riegel können beliebige andere Feststellvor- richtungen, z. B. Bolzen an Blattfedern, verwendet werden.
Die Feder 13 dient dazu, den Deckel selbsttätig nach aufwärts zu ziehen. Statt der Feder kann auch eine andere Anordnung zum selbsttätigen Schliessen des Deckels, beispielsweise eine Gegeugewichtsvorrich- tung, vorgesehen werden.
Die Leiter kann im Bedarfsfalle frei herausgehoben und an andern Orten als ge wöhnliche Leiter verwendet werden.
Die Gleitfläche der Gleitböcke können durch Rollen, ersetzt werden.
Die ,durch die Detailvariante verkörperte Ausgestaltung dient insbesondere für Dach stöcke, welche über ein solches Lichtraum profil verfügen, dass für das Umschwingen des hochgeschobenen obern Leiterendes kein Platz mehr vorhanden ist. In diesem Falle kippt nach Massgabe des Aufwärtsschiebens ,der Leiter jedes Segment nach Überschreiten des betreffenden Gelenkes über die Gleit- böcke auf den Dachboden herunter, und das obere Leiterende wird auf :demselben, wie in F'ig. 3 gestrichelt dargestellt, vorwärtsge schoben.
Da die Leiter nur geringes Gewicht hat, erübrigt es sich ein Gegengewicht anzubrin- gen, um dieselbe auch ohne grossen Kraft aufwand hinaufzuschieben.
Die Leiter kann aus Holz, Metall oder einem andern zweckentsprechenden Material bestehen.
Insbesondere bei grossen Leiterlängen hat es sich als zweckmässig ,erwiesen, :die Leiter oder einen Teil derselben zusammenklapp bar oder zusammenschiebbar auszubilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebeleiter an der Decke von Innen räumen mit Schwingdeckel zum Verschliessen der Durchsteigeöffnung der Decke bei in Nichtgebrauchsstellung gebrachter Leiter und zur Unsichtbarmachung :der in dieser Stellung befindlichen Leiter von unten, da durch gekennzeichnet, dass in der Nähe des untern Leiterendes die Wangen der Leiter Nasen besitzen und der Deckel eine horizon tal angeordnete Traverse zum Einhaken die- ser Nasen aufweist, dass Mittel vorgesehen #ind, um die Leiter in --Nichtgebra_uchsstel- lung am Deckel zu befestigen, und dass fer ner an der Decke und am Deckel seitliche Führungen für die Leiter vorhanden sind. UNTERANSPRüCHE: 1.Schiebeleiter nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Traverse (6) seitlich ausserhalb der Leiter bock artige Aufsätze (7) hat, welche als seit liche Führungen, für die Leiter dienen. 2.Schiebeleiter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeich net, :dass als Mittel zur Befestigung der Leiter am Deckel in Nichtgebrauchsstel- lung auf den Aufsätzen (7) Stossriegel vorhanden sind, welche in mit Metall- platte (9) bewehrte Löcher (10) in den Leiterwangen eindringen können und welche auch zwecks Distanzierung des Deckels von der Leiter in deren Ge brauchsstellung unter der Leiter durch geschoben werden können.3. Schiebeleiter nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Befestigung der Leiter am Deckel in Niehtgebrauchsstellung der letztern aus .an Blattfedern befestigten Bolzen bestehen, welche in entsprechende Lö cher in den Leiterwangen eindringen. 4. Schiebeleiter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor handen sind, um den Deckel selbsttätig nach aufwärts zu ziehen.5. Schiebeleiter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, .dass die Mittel, um den Deckel nach aufwärts zu ziehen, aus Schraubenfedern bestehen.6. .Schiebeleiter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Decke Gleitböcke angeordnet sind, auf welchen .die Leiterwangen ,gleiten, und dass .diese Böcke ausserhalb der Wangen Erhöhun gen zur seitlichen Führung der Leiter besitzen:7. Schiebeleiter nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass an den obern Enden der Wan gen Anschläge vorhanden sind, welche in Gebrauchsstellung der Leiter an' den Gleitböcken anschlagen und. dadurch ein Bewegen der Leiter nach unten in der Verschieberichtung der letzteren verhin- dern. , B.Schiebeleiter nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass die obere Leiterhälfte aus einzelnen Segmenten besteht, welche durch Scharniere auf der untern Seite der Wangen miteinan der verbunden sind.9. Schiebeleiter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Leiter auf einen andern Teil klappbar ist.10. :Sehiebel:eiter nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Leiter gegenüber einem an- ,dern. Teil zusammenschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH192087T | 1936-12-10 |
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| CH192087A true CH192087A (de) | 1937-07-31 |
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ID=4438009
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| CH192087D CH192087A (de) | 1936-12-10 | 1936-12-10 | Scheibeleiter an der Decke von Innenräumen. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2613866A (en) * | 1946-07-31 | 1952-10-14 | Berthold V Marschke | Foldable stairs |
-
1936
- 1936-12-10 CH CH192087D patent/CH192087A/de unknown
Cited By (1)
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