CH192163A - Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten. - Google Patents
Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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- B42C13/00—Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books
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Description
Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten. Den Gegenstand -der vorliegenden Erfin dung bildet eine Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammel akten.
Diese Maschine besitzt eine Wange zum Auflegen des Sammelblätterbandrük- kens, sowie eine längsseitig der Wange an geordnete Winkelschiene, deren waagrechter Schenkel über der Wange liegt und beim ver tikalen Verstellender Winkelschiene,das die Sammelblätter rückseitig aufnehmende vor gefalzte Einfassband zwecks Einbindens des Sammelblä.tterbandrückens schliesst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. 1 und 2 je einen Querschnitt nach der Linie I-I bezw. II-II der Fig. 4, Fig. 3 eine linksseitige Endansicht der Maschine, und Fig. 4 einen Teil derselben in Vorderan sicht, sowie im Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 2.
Die :gezeichnete Maschine hat eine an ihren leiden Längsenden auf Füssen a abge stützte waagrechte Wange b sowie eine längiss,eitig der Wange angeordnete Winkel schiene c, d.
Diese liegt mit dem senkrechten Schenkel c an ,der hintern Längsseite der Wange <I>b</I> an, während der Schenkel <I>d</I> waag- recht über der Wange b liegt.
In eine Aus- nehmung der letzteren ist ein Gummipolster e eingelassen. Die Winkelschiene c, d weist an der äussern Winkelkante einige Ein- schnitte auf, durch welche je ein Umlegarm f ragt.
Diese Umlegarme sind um einen auf dem Schexuk"el <I>d</I> ortsfest gelagerten Zapfen<I>f 1</I> schwenkbar.
In der Zeichnung ist nur ein Umlegarm f dargestellt. An jedem Läugs- endteil,der Wange b sitzt auf der Unterseite ein Bolzen g fest, auf,den je eine ,Schrauben- feder h gesteckt ist.
Die Schraubenfedern stützen .sich einerends gegen die Unterseite der Wange b und andernends gegen einen einwärts ragenden Lappen i des Winkelschie- nenschenkels c.
Die beiden Federn h, von denen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist, drücken die Lappen i und mit diesen die Winkelschiene c, d soweit nach unten, bis der Sehenkel d auf :der Wange b aufliegt. Die Stützplatte <I>k</I> der Wange <I>b</I> trägt rück seitig ein Lagerauge l mit einer durchgehen den Bohrung, -in welcher der Bolzen m fest geschraubt ist.
Auf ,diesem Bolzen ist mit tels der Nabe n eine an derselben sitzende Kurbel o nebst einem Griffhebel p ,gelagert. Der Kurbelzapfen q der Kurbel o ,greift in einen im Winkelschenkel c vorgesehenen Schlitz r, so dass. beim Venschwenken des Hebels p mit der Kurbel o in der gezeich neten Pfeilrichtung (Fig. 4) die Winkel schiene<I>c, d</I> von dem in den :
Schlitz<I>r</I> ragen- den Zapfen q angehoben, wird. Bei Ver- schwenken des Hebels p in entgegengesetzter Richtung wird der .Schenkel d der Winkel- schiene <I>c, d</I> unter der Druckwirkung der Federn h gegen die Wange b gedrückt. Ein auf die Wange b gelegtes,
winklig vorgefa1z- tes Einfassband wird vom Schenkel d ge schlossen. Es werden die zuvor mit dem Blattrücken eingelegten :Sammelblätter mit dem Einfassband zusammengehalten (Fig. 1).
Auf der Wange b sitzt auswechselbar ein Falzer s. Derselbe hat eine aus zwei um etwa & 5 gegeneinander versetzte Schlitze t beste- hende Durchgangsöffnung. Das Falzband er hält in diesen Schlitzen Führung und wird mit,
dem aufstehenden Teil beim Niederdrük- ken des Schenkels<I>d</I> von .den Umlegearmen <I>f</I> geschlossen. An der :Stützwand k der Wange <I>b</I> angebrachte Bügel u gestatten das Einhün- gen eines für die Auflage der Sammelblätter bestimmten Tisches v mit geeigneten Ein hängehaken.
Es kann eine Einrichtung vorgesehen sein, mittels welcher .das: Einfassband vor dem. Passieren ,des Falzers s angefeuchtet wird, doch kann auch ohne eine solche An- feuchteinrichtung ein Trockenklebband als Einfass,band zur Verwendung kommen.
Fer ner ist statt der Handbetätigung eine maschi nelle Betätigung möglich und ausserdem sind geeignete (nicht gezeichnete) Mittel für den automatischen Nachschub des Einfass- bandes längs :
der Wange b sowie eine eben- falls nicht -dargestellte automatische Ab- schneid-einrichtung für das Ei infassband vor gesehen.
Weitere Massnahmen bestehen in der Anordnung einer mit der vorstehend be schriebenen Maschine zusammenwirkenden Einrichtung zum Heften bezw. Nieten der Sammelblätter, sowie in der Anordnung einer Klemme oder dergl. zum Festhalten .des freien Endteils des über die Wange gezoge nen Eänfassbandes.
Man hat auch schon vorgeschlagen, zwi schen den Schenkel d der Winkelschiene und die Wange b zwei Pressformstücke zu brin gen, welche es ermöglichen, in den zwischen dieselben gelegten Sammelbandrücken relief- artige Schrift- oder andere Zeichen einzu pressen. Zu demselben Zwecke könnten aber auch die Wange b und die Winkelschiene d auf den einander gegenüberliegenden Seiten mit entsprechenden Prägungen versehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Einbinden von Sammel blättern, insbesondere Sammelakten, dadurch gekennzeichnet, -dass eine Wange zum Auf legen des .Samm-elblätterbandrückens, sowie eine längsseitig der Wange an dieser anlie gende Winkelschiene vorgesehen isst,deren waagrechter Schenkel über der Wange liegt und bei vertikalem. Verstellen der Winkel- schienedas die Sammelblätter rückseitig auf- nehmende vorgefalzte Einfass:band zwecks Einbindens des Sammelblätterbaudrückens schliesst. UNTERANSPRüCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die Winkelschiene durch Federn vertikal nach unten. ge drückt wird. 2. Maschine nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, @dass in den senkrechten Schenkel .der Winkelschiene eine Kurbel eingreift, welche beim Verschwenken in Gegenuhrzeigerdrehrichtung das Heben .der Winkelschiene bewirkt.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Winkelschiene die Schliessung des vorgefalzten Ein fassbandes bewirkende Umlegarme (f ) schwenkbar :gelagert sind. 4. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einem Führungsorgan (s) für das Falzband ver sehen ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch kennzeichnet, .dass dieselbe mit Messern zum Abschneiden des Falzbandes ausge stattet ist. 6.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe für die auto matische Betätigung eingerichtet ist. 7. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer Vorrichtung zum Festhalten des ausgezo genen Einfassbandes ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH192163T | 1936-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH192163A true CH192163A (de) | 1937-07-31 |
Family
ID=4438059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH192163D CH192163A (de) | 1936-09-09 | 1936-09-09 | Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH192163A (de) |
-
1936
- 1936-09-09 CH CH192163D patent/CH192163A/de unknown
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