CH192163A - Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten. - Google Patents

Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten.

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CH192163A
CH192163A CH192163DA CH192163A CH 192163 A CH192163 A CH 192163A CH 192163D A CH192163D A CH 192163DA CH 192163 A CH192163 A CH 192163A
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CH
Switzerland
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cheek
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sheets
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Inventor
Widmer Hans-Werner
Widmer Frieda
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Widmer Hans Werner
Widmer Frieda
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C13/00Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books

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  • Sheet Holders (AREA)

Description


      Maschine    zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten.    Den     Gegenstand    -der vorliegenden Erfin  dung bildet     eine    Maschine zum Einbinden  von Sammelblättern,     insbesondere    Sammel  akten.

   Diese     Maschine    besitzt eine Wange  zum Auflegen des     Sammelblätterbandrük-          kens,    sowie eine     längsseitig    der Wange an  geordnete Winkelschiene, deren waagrechter       Schenkel    über der Wange liegt und beim ver  tikalen Verstellender     Winkelschiene,das    die       Sammelblätter    rückseitig aufnehmende vor  gefalzte     Einfassband    zwecks Einbindens     des          Sammelblä.tterbandrückens    schliesst.  



  Auf     der    beiliegenden     Zeichnung    ist bei  spielsweise     eine        Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes     veranschaulicht,    und zwar       zeigt:

            Fig.    1 und 2 je einen     Querschnitt    nach  der Linie     I-I        bezw.        II-II    der     Fig.    4,       Fig.    3 eine     linksseitige        Endansicht    der  Maschine, und       Fig.    4 einen Teil derselben in Vorderan  sicht,     sowie    im Schnitt nach der     Linie          111-III    der     Fig.    2.

      Die     :gezeichnete        Maschine    hat eine an  ihren leiden     Längsenden    auf     Füssen    a abge  stützte waagrechte Wange     b        sowie        eine          längiss,eitig    der Wange     angeordnete    Winkel  schiene c, d.

   Diese     liegt    mit dem     senkrechten          Schenkel    c an ,der     hintern        Längsseite    der       Wange   <I>b</I> an, während der     Schenkel   <I>d</I>     waag-          recht    über der Wange b liegt.

       In    eine     Aus-          nehmung    der letzteren ist ein     Gummipolster     e     eingelassen.    Die     Winkelschiene    c, d     weist     an der äussern Winkelkante     einige        Ein-          schnitte    auf, durch welche je ein     Umlegarm    f  ragt.

   Diese     Umlegarme    sind um     einen        auf     dem     Schexuk"el   <I>d</I>     ortsfest        gelagerten    Zapfen<I>f 1</I>  schwenkbar.

   In der     Zeichnung    ist nur     ein          Umlegarm    f     dargestellt.    An jedem     Läugs-          endteil,der    Wange b sitzt auf     der        Unterseite     ein Bolzen g fest,     auf,den    je     eine        ,Schrauben-          feder    h     gesteckt    ist.

   Die     Schraubenfedern          stützen    .sich     einerends    gegen die Unterseite  der Wange b     und        andernends    gegen einen  einwärts ragenden Lappen i des     Winkelschie-          nenschenkels    c.

   Die     beiden    Federn h, von  denen in der     Zeichnung    nur     eine    dargestellt      ist,     drücken    die Lappen i     und    mit     diesen    die       Winkelschiene    c, d soweit nach unten,     bis     der     Sehenkel    d auf :der Wange b     aufliegt.     Die     Stützplatte   <I>k</I> der     Wange   <I>b</I> trägt rück  seitig ein Lagerauge     l        mit    einer durchgehen  den Bohrung, -in welcher der Bolzen m fest  geschraubt ist.

   Auf     ,diesem    Bolzen ist mit  tels der Nabe n eine an derselben sitzende  Kurbel o nebst     einem    Griffhebel p     ,gelagert.     Der     Kurbelzapfen    q der Kurbel o ,greift     in     einen im     Winkelschenkel    c vorgesehenen  Schlitz r, so     dass.    beim     Venschwenken    des       Hebels    p mit der     Kurbel    o in der gezeich  neten     Pfeilrichtung        (Fig.    4) die Winkel  schiene<I>c, d</I> von dem in den :

  Schlitz<I>r</I>     ragen-          den        Zapfen    q     angehoben,    wird. Bei     Ver-          schwenken    des Hebels p     in        entgegengesetzter          Richtung    wird der     .Schenkel    d der     Winkel-          schiene   <I>c, d</I>     unter    der     Druckwirkung    der  Federn h gegen die Wange b     gedrückt.    Ein  auf die     Wange    b     gelegtes,

      winklig     vorgefa1z-          tes        Einfassband    wird vom     Schenkel    d ge  schlossen. Es werden die zuvor mit     dem          Blattrücken        eingelegten        :Sammelblätter        mit     dem     Einfassband        zusammengehalten        (Fig.    1).

    Auf der Wange b sitzt auswechselbar ein       Falzer    s.     Derselbe    hat eine aus zwei um etwa   & 5       gegeneinander        versetzte    Schlitze t     beste-          hende        Durchgangsöffnung.    Das Falzband er  hält in     diesen    Schlitzen Führung     und    wird       mit,

  dem        aufstehenden        Teil    beim     Niederdrük-          ken    des Schenkels<I>d</I> von .den     Umlegearmen   <I>f</I>       geschlossen.    An der     :Stützwand    k der Wange  <I>b</I> angebrachte Bügel     u    gestatten     das        Einhün-          gen        eines    für die Auflage der     Sammelblätter          bestimmten    Tisches v mit geeigneten Ein  hängehaken.  



  Es     kann    eine     Einrichtung    vorgesehen  sein,     mittels    welcher     .das:        Einfassband    vor       dem.        Passieren        ,des        Falzers    s angefeuchtet  wird, doch     kann    auch ohne eine solche     An-          feuchteinrichtung    ein     Trockenklebband    als       Einfass,band    zur Verwendung kommen.

   Fer  ner ist statt der     Handbetätigung        eine    maschi  nelle     Betätigung    möglich und     ausserdem     sind     geeignete        (nicht    gezeichnete)     Mittel    für  den     automatischen    Nachschub des     Einfass-          bandes    längs :

  der     Wange    b sowie eine eben-    falls nicht -dargestellte     automatische        Ab-          schneid-einrichtung    für das Ei     infassband    vor  gesehen.

       Weitere    Massnahmen     bestehen    in der  Anordnung einer mit der vorstehend be  schriebenen Maschine     zusammenwirkenden     Einrichtung zum Heften     bezw.    Nieten der       Sammelblätter,    sowie in der     Anordnung    einer  Klemme oder     dergl.    zum Festhalten .des  freien     Endteils    des über die Wange gezoge  nen     Eänfassbandes.     



  Man hat auch schon vorgeschlagen, zwi  schen den Schenkel d der     Winkelschiene    und  die Wange b zwei     Pressformstücke    zu brin  gen, welche es ermöglichen, in den zwischen  dieselben gelegten     Sammelbandrücken        relief-          artige    Schrift- oder andere Zeichen einzu  pressen. Zu     demselben    Zwecke könnten aber  auch die Wange b und die     Winkelschiene    d  auf den einander gegenüberliegenden Seiten  mit entsprechenden Prägungen versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Einbinden von Sammel blättern, insbesondere Sammelakten, dadurch gekennzeichnet, -dass eine Wange zum Auf legen des .Samm-elblätterbandrückens, sowie eine längsseitig der Wange an dieser anlie gende Winkelschiene vorgesehen isst,
    deren waagrechter Schenkel über der Wange liegt und bei vertikalem. Verstellen der Winkel- schienedas die Sammelblätter rückseitig auf- nehmende vorgefalzte Einfass:band zwecks Einbindens des Sammelblätterbaudrückens schliesst. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die Winkelschiene durch Federn vertikal nach unten. ge drückt wird. 2. Maschine nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, @dass in den senkrechten Schenkel .der Winkelschiene eine Kurbel eingreift, welche beim Verschwenken in Gegenuhrzeigerdrehrichtung das Heben .der Winkelschiene bewirkt.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Winkelschiene die Schliessung des vorgefalzten Ein fassbandes bewirkende Umlegarme (f ) schwenkbar :gelagert sind. 4. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einem Führungsorgan (s) für das Falzband ver sehen ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch kennzeichnet, .dass dieselbe mit Messern zum Abschneiden des Falzbandes ausge stattet ist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe für die auto matische Betätigung eingerichtet ist. 7. Maschine nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer Vorrichtung zum Festhalten des ausgezo genen Einfassbandes ausgestattet ist.
CH192163D 1936-09-09 1936-09-09 Maschine zum Einbinden von Sammelblättern, insbesondere Sammelakten. CH192163A (de)

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