CH192240A - Vorrichtung an Gewindehülsen von Edison-Fassungen zum Sichern des in sie eingeschraubten Gegenstandes gegen unbeabsichtigtes Verdrehen. - Google Patents

Vorrichtung an Gewindehülsen von Edison-Fassungen zum Sichern des in sie eingeschraubten Gegenstandes gegen unbeabsichtigtes Verdrehen.

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CH192240A
CH192240A CH192240DA CH192240A CH 192240 A CH192240 A CH 192240A CH 192240D A CH192240D A CH 192240DA CH 192240 A CH192240 A CH 192240A
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CH
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Kroes Josef
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Kroes Josef
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/97Holders with separate means to prevent loosening of the coupling or unauthorised removal of apparatus held
    • H01R33/971Holders with separate means to prevent loosening of the coupling or unauthorised removal of apparatus held for screw type coupling devices

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description


  Vorrichtung an Gewindehülsen von     Edison-Fassungen    zum Sichern des in sie  eingeschraubten Gegenstandes gegen     unbeabsichtigtes    Verdrehen.    Man kennt bereits     Vorrichtungen    zum  Sichern von     Glühlampen,        gegen:

      Entwenden       cler    Glühlampe, die mit Sperren     ausgestattet     sind, die wohl ein Einschrauben der Lampe  gestatten, aber die Sperre wird beim Aus  schrauben wirksam, so     @dass,        ohne        besondere          Hilfsmittel    oder     Zerstörung    der Sperrmittel  ein Ausschrauben der Lampe ausgeschlos  sen ist.  



  Die Erfindung soll demgegenüber eine  Sicherung gegen unwillkürliche Bewegung  eines in eine Gewindehülse eingeschraubten  mit einem     Edison-Sockel    versehenen Gegen  standes wie z. B. einer Glühlampe, eines  Steckers oder eines     Sicherungsstöpsels    sein,  um einen ständig guten Kontakt bei Er  schütterungen und damit eine     .gleichmässige     Stromzuleitung zu wahren, aber doch den       Gegenstand    selbst jederzeit nach Belieben  ein- und ausschrauben zu können.

   Bei Fahr  zeugen an Maschinen, in Werkstätten oder in  rauhen     Werkbetrieben,    bei     Handleuchten     usw. sind die mit Sockel     versehenen    Gegen-    stände oft erheblichen     Erschütterungen    aus  gesetzt, wodurch eine Lockerung ,des Sockels  gegenüber ,der Gewindehülse eintritt und die  zuverlässige Stromzufuhr     gestört    wird.

   Be  findet sich     beispielsweise    eine Lampe in  einer besonderen :Schutzhülle, einem Gehäuse  oder dergleichen, so     ist        neben    der     Sicherung     gegen     unbeabsichtigtes    Verdrehen des Sockels  aber auch die     Notwendigkeit    gegeben,     eine     rasche Auswechslung des mit dem Sockel       ausgerüsteten    Gegenstandes     vornehmen    zu       können.     



  Durch die     Erfindung    wird eine solche       Lockerung    des Sockels praktisch auch  bei starken Erschütterungen völlig ausge  schlossen und .gleichzeitig     Idas    Auswechseln  der Lampe oder eines sonstigen     Gegenstandes     mit Sockel in     keiner    Weise     behindert.    Dies  geschieht dadurch,     dass    eine federnd gegen  den Sockel angedrückte Sperrklinke, die     bei     Drehung des     .Sockels    entgegen .der     Sperrich-          tung    der Klinke in beiden Drehrichtungen  umkippt, aber diesem Umkippen einen      Widerstand entgegensetzt,

   der so     :gross    ist,  dass eine     unwillkürliche    Drehung des Sockels  durch     Erschütterungen,        Rüttelbewegungen     und dergleichen ausgeschlossen wird, eine  willkürliche Drehung von Hand jedoch mög  lich ist.  



  Einige     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Oberansicht einer Sicherung  mit elastischem Draht,       Fig.    2 eine     Oberansicht        einer    Sicherung  mit     elastischer    Lagerung für den Sperrdraht,       Fig.    3, eine Oberansicht mit an der Spitze  gebogenem     Sperrstift,          Fig.    4     einen    Längsschnitt durch eine  Fassung mit federnden Tragmittel für den  Sperrstift,

         Fig.    5     einen    Schnitt nach Linie A -B  in     Fig.    4,       Fig.    6 eine     Seitenansicht    einer Sicherung  mit zylindrischer     Schraubfeder,          Fig.        i    einen     Schnitt    nach Linie     C   <B>-D</B>  der     Fig.    6,       Fig.    8 eine Vorderansicht einer Sicherung  mit teilweise konischer     Schraubfeder.     



  Die     Ausführungsform    der     Sicherung    nach       Fig.    1 zeigt einen     Schraubnippel    a im Quer  schnitt in einer     Schraubhülse    b, die     mit     einem Schlitz c versehen ist. Der Schraub  nippel a besitzt im allgemeinen eine Metall  hülse als     Gewindeaussenfläche,    welche Hülse  aber nicht besonders .gezeichnet ist. Der  ganze     Schraubnippel    a ist in gleicher Weise  schraffiert. Durch den, Schlitz c er Schraub  hülse b ragt ein auf einem Träger d ruhen  .der elastischer Stift e und legt sich gegen  das     Gewinde,des        Schraubnippel.s    a an.  



  Wird nun der     Schraubnippel    a in Rich  tung des Pfeils gedreht, so wird der elasti  sche Stift e     mitgenommen    und kippt aus der  Stellung I in :die     Stellung        II.    Die Mittelstel  lung, bei     welcher    eine Biegung des Stiftes  erfolgen muss, ist     strichpunktiert    eingezeich  net. Ist der Stift e in die     Stellung        II    .ge  kippt, so     bietet    er der     Weiterdrehung    des       Sehraubnippels    in Pfeilrichtung kein     Hin-          .derriis    mehr.

   Dagegen entsteht sofort ein    Widerstand bei einer Drehung des Schraub  nippels entgegengesetzt der     Pfeilrichtung,     so     dass,der        Schraubnippel    in seiner jeweiligen  Lage durch den elastischen     Stift    entgegen  einer Drehrichtung gegen diesen     .Stift    ge  sichert ist. Der Träger d muss hierbei eine  Verdrehung erfahren, damit der     Stift    e ge  gen den     Schraubnippel    anliegt.  



  Ist also der     Schraubnippel    in die     Kon-          taktlage    eingeschraubt, so bildet der Stift  eine vollkommene Sicherung gegen willkür  liches Lockern des Kontaktes bei Erschütte  rungen,     Rüttelbewegungen    und     dergl.,    wo  durch ein ständig gleicher und vollkommener  Kontakt     gewahrt        wird.    Der     Schraubnippel     mit der Lampe oder sonstigem Gerät lässt  sich aber jederzeit leicht abschrauben.  



       Bei,der        Ausführungsform    nach     Fig.    2     ist     der Träger d     elastisch        gelagert        und.    der  Stift f kann starr sein.

   Dreht     man,    den       Schraubnippel    a in     Pfeilrichtung,        eo    wird  ,der Stift     f    aus der Stellung I in die Stel  lung     II        ,gekippt,    wobei der Träger d aus der  Lage I in die Lage     II    gebracht     wird        und     dann wieder in die Lage I zurückgeht, so  bald der Stift in die Lage     II    gekippt ist.  Die     Wirkungsweise    für die     Sicherung    ist  hierbei dieselbe wie bei der Ausführungs  form nach     Fig.    1.

   Auch hierbei muss der       Stift    in beiden Endlagen gegen den Schraub  nippel angedrückt sein.  



  Die     Fi.g.3        zeigt    einen Sperrstift g mit  gebogenem Ende     h.    Durch diese     Biegung     kann die elastische Sperrwirkung erhöht  werden. Der     Sperrstift        äst    in     Mittelstellung          gezeig-t    während der Drehung des Schraub  nippels und     wird    in .eine Endlage I oder     II     bei     Weiterdrehung    des     Schraubnippels        um-          geschwenkt.     



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    4     und    5  zeigt neben der Fassung 1 die zur Aufnahme  .des     Schraubnippels,    wie z. B.     einer    Glüh  lampe, eines .Steckers oder     dergl.    dient, eine  Lücke 2 im Gehäuse 3 und in dieser     Lücke    2  sitzt ein etwas gebogener, oben und unten       befestigter        federnder    Stab 4 mit     einem          klinkenartigen    Ansatz 5, der durch eine       Aussparung        @6    der     Gewindefassung    1,

   bin-      durchgreift und beim     Einschrauben    :des     Cre-          windenippels    von     dessen    Gewindefassung zu  rückgedrückt wird.  



  Der federnde Stab 4 sitzt an beiden En  den im Sockelgehäuse fest     und    besitzt zum  Ausweichen     geeignete    .geschwungene Form,  sowie bogenartige     Abbiegungen    7, um eine  leichte, aber doch sicher wirkende     Federung     auf die     spitze        ,Klinke    5 auszuüben, so     @dass     diese bei Aufwendung einer gewissen Kraft  umkippen kann, aber :doch in beiden     End-          lagen        mit,der    Spitze fest gegen :

  den Schraub  nippel     anliegt.    Die Abbiegungen 7 sichern  dieses Anlegen der Klinke 5 in beiden     End-          stellungen    am     Schraubnippel.        Ein    Lockern  am Kontakt     :8    ist auch bei starken Erschütte  rungen ausgeschlossen, so dass die     Betriebs-          fähigkeit    der Lampe oder eines     sonstigen          GeräLs.:durch    die Sicherung ständig erhalten  bleibt.  



  Die Zufuhr des elektrischen Stromes ge  schieht in bekannter und üblicher     Weise    und  beider in der Zeichnung gezeigten Ausfüh  rungsform ist ein     gekrümmtes    Kabel 9, an  genommen, da bei einer     Handleuchte,    um  Zerrungen nicht unmittelbar auf den Kon  takt einwirken zu lassen zunächst ganz  durch den Sockel 3 hindurchgeht     und    erst  in der Umbiegung die Drähte zu :den Kon  taktstellen führt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach den     Fig.    6  und 7     sitzt,dile        :Sperre        als,Schraubenfeder    1<B>0</B>  auf einem     Führungsstift    11, der in ausge  bogenen Lagerblechen 12 und 13 der Fas  sung 14 gehalten ist. Das gerade Ende 15  der     Schraubenfeder    10 geht durch einen  Schlitz 16' der Fassung     in    das Innere der  Fassung hinein und das andere Ende 17 der  Schraubenfeder 10 legt sich     aussen    an die  Fassung an.

   Beide Lager 12 und 13 werden  durch     Auspressungen    aus der Fassung     her-          gestellt    und die     Auspressung    für das Lager  12 ist so aus der Fassung ausgestanzt,     :dass     gleichzeitig der Schlitz in der Fassung zur  Durchführung des Endes 15 der Schrauben  feder 10 gebildet wird. Der Schlitz kann  auch etwas tiefer liegen und     :das    Lager 12    in einer     obern    Randumbiegung der Fassung  oder     Schraubhülse    angeordnet sein.  



  Die Schraubenfeder 1.8 ist bei     der    Aus  führungsform nach     Fig.    8 gegen die Siche  rungsstelle zu mit einer konischen Auswei  tung 19 versehen, wodurch die     elastische          Einwirkung        des        Kippstiftes    20 erhöht  wird. Der     untere        zylindrische        Teil        kann     sich enger .an den Führungsstift anlegen     und     damit die Führung verbessern.  



  Die Erfindung     wird    mit     Vorteil    in  feuergefährlichen     Betrieben    angewendet, da       ,die    beim Lockern :durch     Rüttelbewegung        ete.     eines     Kontaktschraubennippels        entstehende     Funkenbildung nicht mehr vorkommen kann.  



  Bei :den     beschriebenen    Ausführungsbei  spielen ist :das     .Sperrmittel    ständig betriebs  bereit und trägt den Ungenauigkeiten in der  Fabrikation solcher elektrischer Gegenstände  Rücksicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Gewindehülsen von Edi- son-Fässungen zur Aufnahme von mit Ge- windesoekeln ausgerüsteten Gegenständen wie z. B.
    Glühlampen, .Steckern und Siche rungsstöpseln zum Sichern des in sie einge schraubten Gegenstandes gegen unbeabsich tigtes Verdrehen, .gekennzeichnet :durch eine federnd gegen den Sockel angedrückte Sperr klinke, die bei Drehung -des Sockels entgegen ,der Sperrichtung der Klinke in beiden Dreh richtungen umkippt, aber diesem Umkippen einen Widerstand entgegensetzt, der so gross ist, :dass eine unwillkürliche Drehung des.
    Sockels durch Erschütterungen, Rüttelbewe- gungen und dergl. ausgeschlossen wird, eine willkürliche Drehung von Hand jedoch mög lich ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass :die Sperrklinke an einem federnden Stab angebracht ist, der als gebogener an beiden Enden festgehal tener Draht ausgebildet .ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke :das Ende einer Schraubenfeder bildet, welche ausserhalb der Gewindehülse ungefähr in Richtung,der Längsachse -der Fassung an gebracht ist und -deren anderes Ende an der Aussenfläche .der Gewindehülse an liegt.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Schrauben feder wenigstens zum Teil konisch ist und die .Sperrklinke am erweiterten Ende angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Schrauben feder ,gegen dae an der Aussenfläche der Gewindehülse anliegende Ende zu zylin drisch und am Führungsstift anliegend ausgebildet ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze der Sperr klinke abgebogen ist.
CH192240D 1936-08-10 1936-08-10 Vorrichtung an Gewindehülsen von Edison-Fassungen zum Sichern des in sie eingeschraubten Gegenstandes gegen unbeabsichtigtes Verdrehen. CH192240A (de)

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CH192240D CH192240A (de) 1936-08-10 1936-08-10 Vorrichtung an Gewindehülsen von Edison-Fassungen zum Sichern des in sie eingeschraubten Gegenstandes gegen unbeabsichtigtes Verdrehen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044962B (de) * 1955-08-29 1958-11-27 Siemens Ag Vorrichtung zur Verhinderung des Lockerwerdens von Gluehlampen, Sicherungen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044962B (de) * 1955-08-29 1958-11-27 Siemens Ag Vorrichtung zur Verhinderung des Lockerwerdens von Gluehlampen, Sicherungen od. dgl.

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