Gerät zur röntgenographischen Darstellung von Körperschnitten und Körperschichten. Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur röntgenographischen Darstellung von Körperschnitten und Körperschichten, bei dem die Röntgenröhre und der Träger der Bildschicht an den beiden Armen eines Doppelhebels angeordnet und um eine Achse schwenkbar sind und bei dem während der ,Schwenkbewegung :die Bildschicht parallel zur Schnittebene gehalten wird.
Die Erfindung besteht darin, dass zur Er zielung einer gleichmässigen Schattenver- wischung im Röntgenogramm das schwenk- bare,System mit einer nur während des An laufens wirkenden Anwurfvorrichtung und mit einer während der .ganzen Schwenkbewe gung auf das schwenkbare System einwir kenden Triebvorrichtung versehen ist, um die Geschwindigkeit ,
der Schwenkbewegung zwi schen An- und Auslauf praktisch konstant zu halten.
Um die Schwenkzeit zu regulieren, ist es von Vorteil, eine regelbare Bremskraft, zum @I@Il@llillll@i i I@@I Il 1J1 Beispiel eine Ölbremse, vorzusehen, die der Antriebsvorrichtüng entgegenwirkt. Durch Verstellen des Öldurchtrittsventils kann dann die Bremswirkung in den für die Belich tungszeit von Röntgenaufnahmen in Frage kommenden Grenzen verändert werden.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführung in zwei Seitenansichten; Fig. 2 und 3 zeigen einen, Teil einer wei teren Ausführung in verschiedenen Stel- lungen; Fig. 4 und 5 zeigen je eine andere Aus führung je in zwei Seitenansichten; Fig. 6 ist eine Teilansicht zu Fig. 5 in grösserem Massstab;
Fig. 7 und 8 zeigen eine fünfte Ausfüh rungsform in verschiedenen Stellungen des schwenkbaren Systems; Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform; Fig. 10 und 1'1 zeigen Teile einer andern Ausführungsform in einer Seitenansicht und im Vertikalschnitt in .grösserem Massstab; Fig.12 und 18 zeigen je eine weitere Ausführung;
Fig. 14 und 15 sind verschiedene @Seiten- ansichteneiner letzten Ausführung.
Das in Fig. 1 der Zeichnung in Vorder- emd Seitenansicht .dargestellte Ausführungs- beispiel ist mit Federantrieb ausgestattet. Zwischen den beiden @Stativsäulen 1 gleitet ausbalanciert der durch einen Griff (in der Zeichnung nieht dargestellt) festklemmbare Schlitten 2, indem als Schwenkachse für,den Doppelhebel 3 das Rohr 4 drehbar gelagert ist.
An dem Doppelhebel 3 sitzt oberhalb der Achse 4, gegebenenfalls verstellbar, der Trag arm 5 für die Röntgenröhre 6 und unterhalb der :Schwenkachse ein Träger 7, an dem der die Kassette und gegebenenfalls eine Streu strahlblende aufnehmende Rahmen 8 um die Achse des Trägers 7 drehbar gelagert ist.
Bei der Aufnahme wird nur die Körper- schnittebene scharf abgebildet, in der die Schwenkachse des Systems liegt. Es muss also für jede Aufnahme die Höhe der Schwenkachse richtig eingestellt werden.
Da anderseits .der Abstand zwischen dem dar zustellenden Körperschnitt und der bild auffangenden Schicht mit Rücksicht auf die Schärfe des Bildes möglichst klein sein soll, muss nach Einstellen der Schwenkachse auch der Kassettenträger verstellt werden. Dies geschieht durch die Spindel 9.
Damit nun die bildauffangende Schicht bei der :Schwenk bewegung immer parallel zum abzubilden den Körperschnitt eingestellt bleibt, ist an dem Ende des Rahmens 8 gelenkig eine zweite Spindel 10 angebracht, die ebenfalls gelenkig in ,gleicher Höhe mit der ;
Schwenk- achse des Doppelhebels 3 an einem Ansatz 11 des Schlittens 2 gelagert ist. Auf diese Weise ist ein Hebelparallelogramm gebildet, das die Kassette bei der Schwenkbewegung immer parallel zu sich selbst bewegt. Ist der Abstand des Kassettenrahmens 8 von der Schwenkachse sehr klein, so besteht die Ge fahr einer Überbeanspruchung der Gelenke der Spindel 10.
Um dies zu vermeiden, ist eine zweite Lenkeinrichtung aus den 'Stäben 12, 13 gebildet, die sich in einem ,grossen, unveränderlichen Abstand von der & hwenk- acbse befindet und eine einwandfreie Funk tion :der Parallelverschiebung garantiert.
Das schwingende 'System wird in der Vorbereitungsstellung gehalten, indem die Nase 14 hinter den .Zapfen 15 bereift. Die Nase wird zweckmässigerweise mit dem Be ginn der Aufnahme bezw. kurz vorher vom Röntgenschalttisch aus elektrisch ausgelöst.
Als Antrieb für die .Schwenkbewegung die nen als Anwurfvorrichtung eine am @Schlit- ten 2 befestigte Blattfeder 16, die nur wäh rend,des Anlaufens wirkt und eine über den ganzen ,Schwenkweg wirksame Feder H',
die einerends an einem am Schlitten 2 sitzenden Träger 17 befestigt ist und anderends an dem- einen Ende eines an der Schwenkachse 4 senkrecht zum Doppelhebel 3 angebrachten Doppelarmes <B>118</B> angreift, auf ,dessen anderes Ende die Feder 16 im Anfang seiner Schwenkbewegung wirkt. Die über den gan zen .Schwenkweg wirkende Feder 16' ,gleicht die Reibung aus, und die nur im Anfang,der Schwenkbewegung wirkende Feder 16 erteilt dem System die notwendige Anlaufbeschleu nigung.
Um die Zeitdauer der Schwenkzeit der Aufnahme anpassen zu können, greift als Bremsvorrichtung an dem andern Ende ,des Doppelarmes 18 eine ebenfalls am Träger 1-7 sitzende Ölbremse 19 an deren Öldurchtritt durch das Ventil 20 derart geregelt werden kann, dass :die Schwenkzeit in den Grenzen der in Frage kommenden Belichtungszeiten kontinuierlich veränderlich ist.
Es empfiehlt sich, die zur Überwindung der Reibung dienende Feder 16' so zu wäh len und anzuordnen, dass ihr wirksamer Hebelarm mit im Laufe der Schwenkbewe gung abnehmender Federkraft zunimmt, so dass ihr auf die Schwenkachse wirkendes Drehmoment über den ganzen iSchwenkweg hin nahezu konstant ist.
Die Blattfeder 16 vermag nach Lösen der Arretierung die Trägheit des beweglichen Systems auf einem engbegrenzten Weg zu überwinden. In den Fig. 2 und 3 ist ein Ausführungs beispiel eines solchen Schwenkantriebes in -rösserem Massstab dargestellt, wobei Fig. 2 die Ausgangsstellung und Fig.,3 die En.d- stellung der Schwenkbewegung zeigt.
Der Antrieb für die Schwenkbewegung ist in einem Gehäuse 30 untergebracht (in der Zeichnung ist die Rückwand dieses Gehäuses entfernt) und besteht aus zwei Federn, der Schraubenfeder 3'1 und der Blattfeder 32. Die Feder 31 dient als Triebvorrichtung zur Überwindung .der Reibung :des schwingenden Systems während der Schwenkbewegung nach Aufhören des Anwurfimpulses durch die Feder 32.
Sie sitzt mit dem einen Ende an dem mit der Schwenkachse 4 fest verbun denen Hebelarm 33, mit dem andern Ende an einem,Schraubstück 34, das zwecks Verände rung der Federkraft durch die Mutter <B>315</B> vertikal, zwecks Veränderung des wirksamen Hebelarmes durch die Schraube 36 horizontal verstellt werden kann.
Im übrigen ist die Feder 31 so .gewählt und angeordnet, .dass der senkrechte Abstand von der Schwenkachse auf die Feder mit .dem im Laufe der Schwenkbewegung stetigen Abnehmen der Federkraft zunimmt, dass also ihr auf die Schwenkachse wirkendes Drehmoment über den ganzen Schwenkweg hin nahezu kon stant ist.
Wenn das schwenkbare System in die Ausgangsstellung ,gebracht wird Tig. 2). drückt der auf,der Schwenkachse 4 sitzende Hebelarm 37 mit der Rolle 3$ gegen die Feder 32 und spannt sie. Wird das schwenk bare System (zweckmässi,gerweise elektrisch vom Schalttisch des Röntgenapparates aus) ausgelöst, so gibt die Feder 32 dem System auf der kurzen Wegstrecke bis zu ihrer Ent spannung einen Impuls. Infolge Ausgleiches der Reibung durch die Feder 31 wird bis zum Auslauf der Schwenkbewegung eine ge nügende Gleichförmigkeit der letzteren er zielt.
Um die Schwenkzeit von der Anfangs- in die Endstellung zu verändern, muss die Stossenergie verändert werden. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass die Webstreeke, auf der die Feder 32 auf den Hebel 37 ein wirkt, verändert wird. Zu diesem Zwecke ist in der Bahn der Feder ein Hebel 39 mit einer Rolle 40 angeordnet, der fest mit ,dem Hebel 41 verbunden ist. Die beiden Hebel<B>39</B> und 41 sind um .die Achse 42 :drehbar.
Das freie Ende des Hebels 41 ist an einem Metallstück 43 geführt, das mit Muttergewinde auf der durch das Handrad 44 in Umdrehung zu versetzenden Spindel 45 sitzt. Durch die Spindel wird also der Hebel 41 um die Achse 42 gedreht und dadurch .der Abstand der Rolle 40 von der Feder 32.geändert. Je klei ner dieser Abstand ist, .desto kürzer ist die Einwirkungsstrecke der Feder 32 auf den Hebel 37 und :die Achse 4, desto kleiner ist die Stossenergie, desto länger die Schwenk zeit.
An dem @Spindelantrieb wird .zweck- mässigerweise eine Skala angebracht, nach der jede beliebige Schwenkzeit eingestellt werden kann.
Das grosse Gewicht des schwingenden Systems bereitet nicht nur -hinsichtlich der Erreichung einer ,gleichförmigen :Schwenk- bew bgo-ung, sondern auch hinsichtlich der raschen Einstellung und Verstellung der Schwenkachse auf verschiedene (Schnittebe- nen erhebliche Schwierigkeiten, insbesondere wenn :
die .Schwenkachse zwecks röntgenogra- phischer Darstellung von Körperschichten be stimmter Dicke während der Aufnahme um die Dicke der darzustellenden Körperschicht in der Höhenrichtung verschdben werden soll.
Das Gerät kann auch von diesen Schwierig- keiten befreit werden, und zwar geschieht dies in konstruktiv besonders einfacher Weise dadurch, dass .man das System bei der Schwenkbewegung auf einem der Dicke der darzusfellenden Körperschicht entsprechend mehr oder weniger gekrümmten Kurvenstück abrollen lässt.
Das Kurvenstück kann auswechselbar sein, um Aufnahmen verschiedener @Schicht- .dicken vornehmen zu können. Man kann aber auch, und dies vereinfacht die Bedienung des Gerätes wesentlich, für jede beliebige ;Schicht- dicke das ;
gleiche Kurvenstück, zum Beispiel ein greisbogewtüek oder eine Schnecke mit kontinuierlich sich ändernder Steigung, ver wenden und -das Kurvenstück zwecks Ver- änderung der Dicke der darzustellenden Körperschicht um eine zu ihm senkrechte Achse ver-tellbar machen.
Für die Anordnung des Kurvenstückes bietet Fig. 1 ein Beispiel. An den beiden Stativsäulen 1 ist ausser dem ;Schlitten :2, welcher den ganzen andern Aufbau trägt, ein Kurvenstück 212, unter Gewichtsausgleich vertikal venechiebbar und durch den Hand griff 28 festklemmbar, angebracht.
Auf die sem Kurvenstück ruht eine Rolle 24, .die, zweckmässigerweise verstellbar, an dem Doppelhebel 3 sitzt. Ist der ,Schlitten 2 nicht festgeklemmt, so wird der ganze Aufbau von der Rolle 24 ,getragen. Das ganze System und damit auch die für die Lage des wäh rend :der Aufnahme wiedergegebenen Körper- schnittes massgebliche Schwenkachse ver schiebt sich also, wenn die Rolle 24 während der 'Schwenkbewegung auf dem Kurven stück 22 abrollt, vertikal entsprechend :der Krümmung des Kurvenstückes.
Je stärker die Krümmung über eine Kreiskrümmung mit der Achse 4 als Mittelpunkt hinaus auf dem Schwenkwege zunimmt, desto mehr senkt sich die Achse während der Aufnahme, eine desto dickere Körperschicht wird auf dem Film abgebildet. Unter entsprechender Wahl :des Kurvenstückes kann also in .ge wissen praktischen Grenzen jede beliebige Schichtdicke dargestellt werden. Wird der Schlitten 2 festgeklemmt, so erhält man mit der Einrichtung einen einfachen Körper schnitt.
Eine Bremsung des schwingenden Systems am Ende des Schwenkweges kann dadurch erfolgen, dass man die Krümmung des Kurvenstuckes am Ende der Bahn wieder ge ringer werden lässt, wie es aus der Vorder ansicht der Fig. 1 ersichtlich ist.
Die Verwendung ein und desselben Kurvenstückes für verschiedene Schicht dicken ist beispiels-eise bei :dem in den Fig. 14 und 15 dargestellten, später noch ge nauer zu beschreibenden. Gerät vorgesehen. An dem 'Schlitten 2 ist auf den Achsen 46 und 47,das Kreisbagenstück 22 gelagert.
Auf diesem Bogenstück läuft bei der Schwenk bewegung eine Rolle 24, die an einem Hebel 48 gelagert ist, der das ganze schwenkbare System trägt und auf -der (Schwenkachse 4 sitzt, die von einem indem Schlitten 2 ;glei tenden Lagerungsschlitten ;getragen wird.
Die Höhenlage,cler 'Schwenkachse und. damit auch die Lage ;des in der Aufnahme wieder gegebenen Körperschnittes ist also von der Rolle 24 bezw. der Umrissform des Kurven stückes 22 abhäagig. Es liegt nun die Achse 47 in einem Schlitz 49 des Kreisbogen- stückes 22.
Die rechte Seite des Kreisbogen- stüekes kann daher unter Schwenkung um die Achse 46 angehoben und durch den Schraubenmuttergriff '50 in beliebiger Höhe festgeklemmt werden, so dass die Lage des Kreisbogens zu :der den dargestellten Körper schnitt bestimmenden (Schwenkachse ver änderlich ist:
Fällt der Mittelpunkt des Kreisbogens genau in die Mittellinie der Schwenkachse 4,69 verändert sich die Höhen lage der Schwenkachse beim Abrollen nicht, es wird also ein Körperschnitt dargestellt. Ist aber das Kurvenstück 22 rechts angehoben, so senkt sich beim Abrollen .der Rolle 24 auf dem Kurvenstück das ganze schwenkbare System mit der Schwenkachse, so @dass eine Körperschicht ,dargestellt wird.
Diese -Schicht wird um so (dicker, je mehr das Kurven- stück 22 rechts angehoben ist. Man kann natürlich die Mittel zur Verstellung des Kurvenstückes mannigfach ausbilden, zum Beispiel die im vorliegenden Ausführungs beispiel zur Wirkung kommende Schwerkraft durch eine Federkraft oder dergleichen er setzen.
In dem :Gerät nach F'ig. 4 ist an Stelle des einfachen Kurvenstückes eine in der Krümmung stetig zunehmende Kurven scheibe 25 gewählt. Die Scheibe 25 sitzt dreh bar auf einem Ring 26, der von einem aussen an .den :Stativsäulen 1 ausbalaneiärt gleiten den und :durch !die Stellschraube 27 fest klemmbaren Schlitten 28 getragen wird.
Je nach Winkeleinstellung der ;Scheibe 25 kann eine verschieden grosse'Senkung des ,Systems während der Aufnahme erreicht werden. Die Schwenkachse 4 wird nach ihrer Auslösung von einer nicht gezeichneten Anwurffeder und einer Feder 16' angetrieben.
Die rasche und genaue Einstellung der Schwenkachse auf verschiedene Körper schnittebenen wird auch durch das Gewicht des Kassettenträ.gers beeinträchtigt. Durch die Verstellung der Schwenkachse ändert sich nämlich, wie bereits erwähnt, der Abstand zwischen dem Kassettenträger und,dem Kör per des Patienten, und es ist, da sich im Interesse eines möglichst scharfen Bildes die Kassette möglichst dicht am Patienten befin den soll,
für jede neue Schnittaufnahme eine Verstellung des Kassettenträgers am Hebel arm derart erforderlich, dass er sich mög lichst dicht bei dem auf der :Lagerungsplatte liegenden Patienten befindet.
Ein häufiges oderdauerndes Verstellen des Kassetten- trägers, also einer Teilmasse des schwingen den Systems, wird dadurch vermieden, dass man den Kassettenträ.ger derart am Gerät be festigt, dass beim Verändern der Einstel lung .der Schwenkachse zur darzustellenden Körperschicht -der Abstand zwischen dem Kassettenträger und ,dem Körper unverändert bleibt.
Dies kann zum Beispiel dadurch er reicht werden, dass der K:assettenträger an dem das schwenkbare System tragenden Sta tiv, zum Beispiel mittels Seilen, fest auf gehängt und zwecks Mitnahme bei der Schwenkbewegung am Hebelarm nur durch eine mit ihm gelenkig verbundene Gleit- schelle .geführt wird. Die Seile müssen dabei in Höhe der Schwenkachse durch irgend eine Vorrichtung, zum Beispiel eine Öse, gehalten Nein, die dann, als Drehpunkt des Seiles bei der Schwenkbewegung wirkt.
Ein derart ausgebildetes Gerät ist bei spielsweise in Fig. 5 in Seitenansicht und Vorderansicht unter Fortlassung von zur Er- läuterung un\vesentlichen Einzelheiten ver anschaulicht.
In der Seitenansicht ist .die Mittelstellung, in der Vorderansicht .die End- stellung des schwingenden iSystenis dar- gestellt. Fig. 6 zeigt den Stativkopf mit der Seilbefestigung in ,grösserem Massstab.
Ähnlich wie in den früher besprochenen Beispielen ist in einem zwischen !den Stativ aäulen 1 unter Gewichtsausgleich vertikal verschiebbaren Schlitten 2 .die @Schwenk- achse 4 des Doppelhebels 3 gelagert, an dem auf der einen Seite .der gegebenenfalls. ver schiebbare Tragarm 5 des Röhrengehäuses 6 und auf der andern Seite :der Kassetten- rahmen 8, der gleichzeitig als Träger der Streustrahlenblende dient, angeordnet ist.
Durch an dem Querstück 11 ,gelagerte Lenker 1,2 ist dafür gesorgt, dass die bildauffan:g-ende Schicht bei der .Schwenkbewegung immer parallel zum Körperschnitt einsgestellt bleibt.
Der Antrieb für die .Schwenkbewegung, wel che dem .der Fig. 2 und 3 entspricht, ist in dem Gehäuse 30 untergebracht. An dem Schlitten 2 ist das Kurvenstück 22 befestigt, auf dem bei der Schwenkbewegung die Rolle 24 läuft, die an dem Hebel 4-8 sitzt;
letztere trägt,das ganze schwenkbare .System mit der am Schlitten 2 vertikal verschiebbar geführ ten Schwenkachse.
Es ist nun der Kassettenträger $ am Hebelarm 3 nicht fest ,gelagert, :sondern es sitzt das mit ihm :gelenkig verbundene Rohr stück @51, ebenso wie die Rohrstücke 5,'2 lose auf,dem Hebelarm 3 bezw. den Lenkern 12,
und der Kassettenrahmen ist mittels 'Seilen 53 an dem an den Stativsäulen 1 befestigten Querstück 54 aufgehängt. Die Seile sind dabei durch an,den Endendes Querstückes 11 in Höhe der Schwenkachse angebrachte Ösen 55 geführt.
Bei der Schwenkbewegung dre hen sich die untern Seilstücke um,diese Ösen, wobei .der Kassettenträger genau so wie bei festgeklemmten Rohrstücken 51, 5,2 an gehoben wird. Die tiefste Stellung des Kas- settenträgers ist in der Vorderansicht der Fig. 5 gestrichelt angedeutet.
Wird nun .zum Beispiel zwecks Darstellung eines tiefer lie genden Körperschnittes die Schwenkachse 4 gesenkt, so .gleiten .gleichzeitig die Seile 53 durch die Ösen ,55 und .die Rohrstücke 51, 52 auf :dem Hebelarm ss bezw. den Lenkern 12 nach oben;
der K.assettenrahmen 8 bleibt also in gleicher Höhe über dem Fussboden, sein Abstand vom Lagerungstisch :des Patienten und damit vom Patienten selbst bleibt unver- ändert..
Mithin ist es möglich, den Kassettenträger nach einmaliger, möglichst naher Einstellung zum Lagerungstisch bei allen Aufnahmen unverändert stehen zu .lassen, was eine be- deutende Erleichterung der Bedienung des Gerätes mit sich bringt.
Um diese einmalige Einstellung den ver schiedenen Höhen des Lagerungstisches an- passen. :zu können, sind :die obern Enden der Seile 53 an eine gemeinsame Kurbel 56 mit Sperrad 57 (siehe Fig. 6) ;geführt, so :dass die Seile angezogen oder nachgelassen werden können. In :das !Sperrad greift unter :dem Druck der Feder 58 die Klinke 59 ein, die durch :den Griff 60 wieder ausgeklinkt wer den kann.
Diese Einrichtung ist auch von Wichtig keit, wenn der Lagerungstisch als einfacher Blendentisch verwendet werden soll. Dann brauchen :die Seile 53 mit der Kurbel 56 nur so weit angezogen zu werden, :dass :sich der Kassettenrahmen .dicht unter der Tischplatte befindet. Um bei :dieser Einstellung auch Schrägaufnahmen durchführen zu können, ist das Kurvenstück 22 mit Löchern 6.1 ver sehen, in :die ein am Hebel 448 sitzender Zapfen unter entsprechender Einstellung des Griffes 62 einschnappen kann.
Es wurde bereits oben der nachteilige Einfluss :des bedeutenden Übergewichtes :der Röhrenseite :des schwingenden Systems auf die Schwenkbewegung besprochen und als Abhilfe die Verwendung eines Antriebes, ins- besondere des Federantriebes, empfohlen, ,der es gestattet, auf die Schwerkraft als trei bende oder hemmende Kraft der Schwenk bewegung zu verzichten und die Möglichkeit bietet, das Übergewicht zu :
der Röhrenseite auszugleichen. Es -wäre aber von Nachteil, diesen Ausgleich .durch ein auf der Kas- settenseite angeordnetes Zusatzgewicht zu be werkstelligen, weil dadurch Idas Gewicht des ganzen Gerätes wesentlich ;grösser würde, eine grössere Masse beschleunigt und gebremst und vor allem bei jeder Röhrenverschiebung auch das Zusatzgewicht verschoben. werden müsste. Es ist :
daher zweckmässig, das Über gewicht :der Röhrenseite des Doppelhebels, insbesondere :das 'Gewicht der Röntgenröhre mit ihrem Schutzgehäuse und Träger, durch ein über ein iSeilgetriebe an dem Röhren träger angreifendes Gegengewicht auszuglei chen, wie :dies bei dem in den Fig. 7 und 8 dargestellten Gerät :
der Fall ist. Das schwenk bare System ist in Fig. 7 in der Mittelstel- lung, in Fig. 8 in der Endstellung gezeichnet. Bezüglich der Hauptbestandteile des Gerätes sei auf :die Erläuterungen zu Fig. 5 ver wiesen.
Am Röhrentragarm .5 ist eine Rolle 63 angebracht, über die ein Seil 64 läuft, das zu einer Laufkatze 65 führt, die an einer an der Decke :des Raumes befestigten iSchiene 66 gelagert ist. Das eine Ende :des Seiles ist an :dem Metallstück i67 befestigt, :das andere trägt das an der Wand des Raumes geführte Gegengewicht 68, welches so :gross ,gewählt ist, dass :
der gewünschte Gewichtsausgleich des Röhrenträgers erreicht ist. Bei der Schwenkbewegung des Doppelhebels 3 geht die Laufkatze 6ss mit, wie aus der Fig.8 ersichtlich ist. Die Schwenkbewegung :des Doppelhebels 3 wird wie in dem Beispiel nach Fig. 2 und 3 :durch eine Anwurffeder und eine während :
der ganzen iSchwenkbewe- gung wirkende Schraubenfeder erzeugt, wel che Federn :der Einfachheit wegen hier nicht gezeichnet ,sind.
Der Gewichtsausgleich kann gegenüber dem eben beschriebenen dadurch wesentlich vereinfacht und verbessert werden, dass die Enden :des über .die am Röhrenträger sitzende Rolle laufenden :Seiles an zwei zu beiden :Seiten schräg oberhalb :des Gerätes fest an gebrachte Lager, wie zum Beispiel zwei feste Rollen :bezw. eine Aufhängeöse und eine feste Rolle, geführt sind, wobei zweckmässiger weise die beiden Seillager von der Mittel linie des Gerätes gleich weit entfernt sind.
Dadurch wird im Vergleich zur Laufkatze, abgesehen von einer Vereinfachung und Ver billigung, vor allem :der besondere Vorzug erreicht, dass der .Seilzug in der ersten Hälfte des Schwenkweges auf das schwenkbare System einen Antrieb, in der zweiten Hälfte eine Bremswirkung ausübt.
Ein solcher Gewichtsausgleich ist in Fig. 9 .dargestellt, in welcher das schwenk bare System in der Endstellung steht, wäh rend seine Anfangsstellung .gestrichelt an gedeutet ist. Die Anwurfvorrichtung und die während der ganzen,Schwenkbewegung wir kende Feder sind in Fig.9 nicht gezeigt; dafür sei auf Fig. 2 und 3 verwiesen.
Zum Ausgleich .des Übergewichtes am Röhrenträger bezw. Röhrenschutzgehäuse 6 ist wieder die Rolle 68 angebracht, über die ein ;
Seil 64 läuft, dessen Enden an zwei zu beiden Seiten schräg oberhalb des Gerätes, zum Beispiel an,der Decke des Raumes, fest angebrachte Lager, nämlich eine Ose 6-9 und eine feste Rolle 70, geführt sind. Das über die feste Rolle laufende Seilende träg das an ,der Wand des Raumes geführte Gegen- gewicht,68, welches so gmoss gewählt ist, :
dass der gewünschte Gewichtsausgleich des Röh renträgers erreicht ist. Je höher die Lager @69 und 70 zum Gerät angebracht sind, desto geringer ist der Einfluss einer Verschiebung des Röhrenträgers am Doppelhebel 3.
Je weiter die Lager voneinander entfernt sind, also je grösser der von,den Seilstücken an der Rolle 6,3 gebildete Winkel ist, desto grösser muss das Gegengewicht sein. Anderseits darf der Winkel eine gewisse Mindestgrösse nicht unterschreiten, da sonst die Bremswirkung auf die Schwenkbewegung zu gross ist.
Um die Röntgenröhre nur während einer tunlichst bleichförmigen Bewegung des schwenkbaren (Systems einges,ehaltet zu las sen, kann man da bei dem Gerät Bekannter weise ,das Ein- und Ausschalten ,der Röntgen- einrichtung .durch vom bewegten System be tätigte Schaltkontakte erfolgt, in einfacher Weise die Schaltkontakte längs :der Weg strecke verschiebbar anordnen.
Dabei ergibt sich noch ein weiterer Vor teil durch die Möglichkeit, zur Körperschicht darstellung die Auf- und Abwärtsbewegung grösserer Massen zu vermeiden. Es haben nämlich Versuche ergeben, dass eine Körper schichtdarstellung verschiedener Dicke ohne Parallelverschiebung des Systems bezw. Pa tienten auf einfaohste Weise ,dadurch erreicht werden kann,
dass man den sich bewegenden Teil des Gerätes etwa dem Mittelschnitt -der darzustellenden Körperschicht entsprechend zueinander einstellt und die bei eingeschal teter Röntgenröhre von dem sich bewegenden Teil der Einrichtung zu durchlaufende Weg strecke um so kürzer wählt, je dicker die ab zubildende Schicht ist.
Zu diesem Zweck werden die verschieb baren Schaltkontakte zweckmässig an dem das schwenkbare System tragenden Kreisbogen stück (z. B. 2'2 in Fig. 14) angeordnet, bei spielsweise so, wie dies Fig. 10 in Vorder ansicht und Fig. 11 im Schnitt (nach Linie B von Fig. 10) zeigt.
An dem Kreis- bogenstück 22 sind in den beiden Gehäusen 71 und 72 je .ein ,Schaltkontakt 73 bezw. 74 für,die Röntgeneinrichtungangeordnet. Durch die Deckplatte jedes Gehäuses 71 bezw. 79 ragt ein Isolierstück 75 bezw. 76,
welches durch die Rolle 24 heruntergedrückt wird und dabei über dem Stift 77 bezw. 78 den Schaltkontakt öffnet. In der Anfangsstellung der Schwenkbewegung ruht die Rolle 24 auf dem Isolierstück 75: der Kontakt 73 ist ge öffnet; der Kontakt 74 dagegen ist ge schlossen. Wird die Arretiervorrichtung des schwenkbaren Systems ausgelöst, so ,gleitet die Rolle 24 von dem Isolierstück 75 her unter, der Kontakt 73 schliesst sich, der Röntgenapparat ist eingeschaltet.
Er bleibt eingeschaltet, bis .die Rolle 2'4 das Isolier- stÜck 76 erreicht und den Kontakt 74 öffnet. Dann ist die Aufnahme beendet. Je kleiner der Abstand zwischen den Isolierstücken 75 und 76 ist, eine desto dickere Körperschicht wird auf der Bildschicht dargestellt. Um diesen Abstand verändern zu können, sind die Gehäuse 71, 72 mit einem zum Kreis bogenstück passenden Führungswinkel 79 und einem beim Verschieben in dem ;
Schlitz 80 des Kreisbogenstückes gleitenden Schrau benbolzen 81 versehen, auf dem eine Flügel mutter 82 sitzt, so dass die Schaltkontakte an jeder ,Stelle des Kreisbogenstüokes fest- geklemmt werden können.
Die Verwendung von Kontakten, inGbeson- dere verschiebbaren Kontakten, die durch die Bewegung des Systems ein- und aus geschaltet werden, birgt die 'Gefahr in sich, dass ungewollt Spannung an die Röntgen röhre ,gelangt. Diese Gefahr kann durch ein entsprechend geschaltetes Halterelais be- seitigt werden,
welches ein Wiedereinschadten der Hochspannung durch das schwenkbare System erst möglich macht, nachdem vorher der Hauptschalter ausgeschaltet worden ist.
Wird mit @Streustrahlblende ,gearbeitet, so wird dabei zweckmässigerweise durch den Hauptschalter ,des Röntgenapparates die Blende und durchdiese erst beim Ablauf das schwenkbare System des Gerätes in Betrieb gesetzt.
In Fig. 18 ist eine derartige Schaltung schematisch wiedergegeben, während in Fe. 16 die Ausführung und Anordnung der einzelnen Teile der Schaltung an einem röntgenographischen Gerät beispielsweise,dar- gestellt ist.
Zum leichteren Verständnis ist in Fig. 12 vom schwenkbaren ;System nur der um die Achse 4 schwenkbare Doppelhebel 3 mit dem Röhrengehäuse 6, der Rolle 24 und dem Kurvenstück 22 gezeichnet,
wobei der Hebel 3 in der Anfangsstellung der .Schwenkbewe- gung steht. Der Doppelhebel wird durch das Relais 88 gegen die Kraft der hier nicht dar- gestellten Anwurffeder und der -Schrauben feder 84 in .der Anfangsstellung gehalten.
Die über die Anwurffeder hinaus wirksame Feder 84 dient zur Herbeiführung einer mög lichst gleichförmigen Schwenkbewegung des schwenkbaren Systems zwischen An- und Auslauf desselben. Am Kurvenstück 22 sind die zwei Kontakte 7.3, 74 mit Isolierstücken 7,5, 76 .angebracht, die das Ein:- und Aus schalten der Hochspannung veranlassen.
Das ausserdem zum Gerät gehörende Halterelais ist mit 87 bezeichnet. Der Hauptschalter 88 und das Aufnahmeschütz 89 gehören zum Röntgenapparat. Diese Teile sind derart miteinander ver bunden, dass der Betrieb folgendermassen vor sich geht.
Befindet sich der Doppelhebel 3 in der Anfangsstellung der Schwenkbewe- gung und steht der Hauptschalter 88 auf "Aus", so ist bei geöffnetem Kontakt 73 der Stromkreis oder,Spule des Relais 187 über den Kontakt 74 geschlossen, Idas Relais 87 schaltet sich also ein.
Wird nun der Haupt schalter 88 eingeschaltet, so bleibt der Strom- kreis der Spule des Relais 87 trotzdem über den einen Kontakt des Relais .geschlossen. Über den andern Kontakt erhält die Spule des Relais 83 :Strom, worauf :
dieses das schwenkbare System 3, 6 freigibt, das dann durch die Anwurffeder in Bewegung .gesetzt und durch den Zug der Feder 84 praktisch gleichförmig weiterbewegt wird.
Dabei findet das Abrollen der Rolle 24 des Hebels 3 auf dem Kurvenstück 22 statt. Sobald,die Rolle 24 das Isolierstück 75 verlässt, schliesst sich ,der Kontakt 7,3 und .damit der 'Stromkreis .der Spule des Schützes 89;
die. Hochspannung wird eingeschaltet. Wenn dann die Rolle 24 das Isolierstück 76 erreicht, öffnet sich der Kontakt 74, und die Spule des Relais 87 wird stromlos. Durch die Unterbrechung des Relais 87 wird die Hochspannung aus- geschaltet und der Spulenstrom des Relais 83 unterbrochen. Die Rolle 24 ruht nun auf dem Isolierstück 76, der Kontakt 74 ist ge öffnet, der Kontakt 73 geschlossen.
8olange der Hauptschalter <B>818</B> auf ,;Ein" steht, ist ein Wiedereinschalten der Hochspannung durch,die Bewegung des Hebels 3 nicht mög lich, da sich .das Relais ,87 nicht einschalten lässt.
Erst -.dadurch, dass der Hauptschalter auf das "Aus" gestellt und der Hebel 3 in die Anfangsstellung der gezogen wird, erhält die Spule des Relais 87 wieder 'Strom, so :dass eine weitere Aufnahme erfolgen kann.
Fig. 13 zeigt die praktische Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile der Schaltung an der Rückwand eines Gerätes, wobei der Doppelhebel 3 in die Anfangs stellung der Schwenkbewegung steht.
Die Teile sind der Fig. 1.2 entsprechend bezeich- net. Ausser der Rolle 24 ist zu dieser gleich achsig eine Rolle 90 vorhanden, die in den Endstellungen des Hebels 3 auf Odem Isolier kurvenstück 75 bezw. 76 :gleitet und dabei den Kontakt 73 bezw. 74 öffnet. Sobald die Rolle 90 die Isolierstücke 75 und 7.6 verlässt, sind die Kontakte 7,3 bezw. 74 geschlossen.
Die Kupplung des Hebels 3 mit Odem Relais 83 ist folgendermassen durchgeführt: Mit der Schwenkachse 4 ist ein Hebelaien. 91 fest verbunden, an dem eine Nase 92 sitzt, die bei stromlosem Relais 83 auf dem Nocken 93 ruht. Erhält nun das Relais 83 Strom, so wird der Anker 94 angezogen und über das Gestänge 95 der Nocken 9,3 gedreht, so da.ss die Nase 92 an ihm vorbeigleiten und die Anwurffeder, sowie die Feder 84 auf den Doppelhebel 3 einwirken können.
In den Fig. 14 und 15 ist in Vorder ansicht und Seitenansicht ein Gerät @dar- gestellt, bei welchem verschiedene Verbesse rungen und Vervollkommnungen angebracht sind.
In Fi,g. 14 ist das schv>enkbare,System in der Endstellung, in Fig. 15 in :der Mittel- stellung seines Schwenkweges gezeichnet.
In einem @an den Stativsäulen 1 unter,Ge- wichtsausgleich .geführten Schlitten 2 gleitet ein zweiter Schlitten 97, in dem die,Schwenk- achse 4 für den doppelarmigen Hebel 3 ge lagert ist.
An dem Hebel 3 sitzt auf der einen Seite der Schwenkachse der Schlitten 98 mit dem Tragarm 5 der im Gehäuse 6 untergebrachten Röntgenröhre, auf der an dern Seite ein Schlitten 7, an dem gelenkig der gassettenrahmen 8, der gleichzeitig als Träger der Streustrahlenblende dient, an gebracht ist.
Durch an dem Querstück 11 gelagerte Lenker 12, ,deren lose sitzende Schellen 52 gelenkig mit dem Rahmen 8 ver bunden sind, ist dafür gesorgt, dass die Bild schicht bei der @S:öhvrenkbewegung :
stets parallel zur Schnittebene eingestellt bleibt. Der Rahmen 8 mit seinen Schlitten 7, 52 ist mittels der .Seile 53 an dem an den,Stativ- säulen 1 befestigten Querstück 54 auf gehängt, so da.ss sein Abstand vom lage- rungstiseh des Patienten mit einer Höhen- verschiebung der Schwenkachse 4 sich nicht ändert.
Um mit -diesem Gerät Körperschichten darstellen zu können, ist der Schlitten '97, in dem die .Schwenkachse 4 gelagert ist, im Schlitten 2 verschiehbar, und es ist am letz teren ein Kurvenstück 22 befestigt, auf dem bei der Schwenkbewegung eine Rolle 24 läuft, die an dem den Doppelhebel 3 tragen den, mit der Achse 4 fest verbundenen Hebel 448 sitzt.
An der Rolle 24 hängt also das ganze schwenkbare .System. Der Antrieb für den Anlauf und die Herbeiführung der Gleichförmigkeit der Schwenkbewegung ist, wie in Fig. 5, im Gehäuse 30 untergebracht.
Um d ie Schwenkachse 4 bequem auf den gewünschten Körperschnitt des auf der auf Zeichnung nicht ersichtlichen Lagerungs- platte liegenden Patienten einstellen.
zu kön nen, ist in der Achsenwelle ein Stab 102 untergebracht, der 'bis an den Patienten heran ausgezogen werden kann. Durch Ver schieben des ,Schlittens 2 an den @Stativ- säulen 1 ist dann das Gerät auf die ge- wünschte Schnitthöhe einstellbar. Die Ein stellung kann anhand einer an -den Stativ säulen angebrachten Skala 103 erfolgen, die zweckmässig nach dem Abstande der Schwenkachse von der Lagerungsplatte ge eicht ist.
Beim Einstellen Ader 8chwenkachse auf den gewünschten Körperschnitt bleibt die Höhenlage des Kassettenrahmens 8 infolge seiner Aufhängung mittels der Seile <B>63</B> un verändert. Es ändert sich also der Abstand Körperschnitt-Bildschicht. Um nun mitein ander vergleichbare Röntgenbilder zu erhal ten, soll der Abstand Schnitt-Brennfleck der Röntgenröhre im gleichen Verhältnis ,ge- ändert werden.
Zu diesem Zwecke ist in dem Kopfstück 104 und in .dem mit dem Doppel hebel 3 fest verbundenen 'Stück 105 je eine Rolle gelagert, über die das bei 106 am Schlitten 9<B>8</B> angreifende endlose 'Seil 107 gelegt ist. Der Seilzug wird durch ein selbst sperrendes @Schneckengetriebe <B>108</B> mit dem Handrad 109 angetrieben. An Stelle des Seilzuges kann natürlich auch eine @Spindel oder dergleichen Verwendung finden.
Die Einstellung erfolgt anhand der Skala 110, die zweckmässigerweise so geeicht ist, dass man nur auf die gleiche Zahl wie an der Skala 103 einzustellen braucht, um :das rich tige Abstandsverhältnis zu erhalten.
An dem Röhrentragarm 5 ist eine Skala 111 angebracht, anhand deren der Röhren- schlitten 112 links und rechts von einem Nullpunkt zur Anfertigung von Stereoauf nahmen verschoben werden kann.
Als Kurvenstück,22 ist indem Ausfüh- rungsbeispiel ein Kreisbogenstück gewählt, das nach Lösen des Handgriffes -50 auf der rechten Seite (Fig. 14) angehoben werden kann, wobei der Befestigungszapfen im Bogenschlitz 49 gleitet. Um das Kurvenstück der gewünschten iSchichtdicke entsprechend einstellen zu können, ist an dieser Einstell- verrichtung,
eine @Schichtdickenskala 11,5 an gebracht.
Zur Festlegung der Anfangsstellung der Schwenkbewegung ist eine Nase 14 am Kurvenstück 13 befestigt, gegen welche die Rolle 24 beim 'Schwenken des Doppel hebels 3 in die Ausgangsstellung schlägt.
Am Fade der Schwenkbewegung wird das schwenkbare System von einer in ihrer Feder kraft mit dem Druck zunehmenden Blatt feder 117 abgefangen, die im Bereich des Hebels 48 am Kurvenstück ,22 angebracht ist.
Wird ein Federantrieb für die Schwenk bewegung verwendet, so verändert sich natür lich die Schwenkzeit mit der Höhenverstel- lung" der Schwenkachse und das Röhren trägers. Um nun den Federantrieb so nach stellen zu können, dass die Scbwenkzeit @in allen Fällen die .gleiche ist, ist das Handrad 118 vorgesehen.
An diesem Handraide wird zweckmässigerweise eine Skala angebracht, die zu den ,Skalen 103 und 110 passend, das heisst so geeicht ist, dass beim Einstellen auf die gleiche Zahl alle Aufnahmen in der ,glei chen Schwenkzeit gemacht werden.
Man braucht also nur an den drei ,Skalen auf die gleiche, die Schnitthöhe über der Lagerungs- platte angebende Ziffer einzustellen, um jeden beliebigen Schnitt im gleichen Grössen- verhältnis und in gleicher Schwenkzeit auf dem Film zu erhalten.
Wie oben erwähnt, ist der Kassetten- rahmen 8 durch die Seile 53 am Querstück 54 aufgehängt. Um den Kassettenrahmen zur Anfertigung einfacher Blen.denaufnahmen nahe an die Lagerungsplatte :des Patienten heranbringen zu können, sind die Seile 53 über Rollen 119 an die Achse 120 geführt, auf die sie unter Vermittlung des selbst sperrenden Schneckengetriebes 1.21 durch ,das Handrad 122 aufgewickelt werden können.