CH192390A - Optische Signalanlage, insbesondere für Schiessstände. - Google Patents

Optische Signalanlage, insbesondere für Schiessstände.

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CH192390A
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CH
Switzerland
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lamps
signal
conductor
alternating current
dependent
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Inventor
Schilling Fritz
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Schilling Fritz
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J11/00—Target ranges
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14—Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Optische Signalanlage, insbesondere für Schiessstände.    In Schiessständen bestehen bis heute mei  stens akustische Signalanlagen, z. B. mit  Klingelbetrieb. Diese Signalanlagen dienen  dazu, dass die     Warner    im Schiessstand sich  mit den Zeigern im Scheibenstand von Fall  zu Fall verständigen können, was für eine       Wertung    auf der     betreffenden    Scheibe ge  zeigt werden soll. So wird vom     Warner    bei  spielsweise einmal geklingelt, wenn der  Schütze auf die     Fünfer-Scheibe    zu schiessen  wünscht. Zweimal wird geklingelt, wenn die       Zehner-Scheibe    und dreimal wird geklingelt,  wenn die     Hunderter-Scheibe    gewünscht wird.

    Solche     Klingelsignale    führen oft zu     Missver-          ständnissen,    insbesondere dann, wenn Mel  dungen für zwei oder mehr benachbarte  Scheiben     bezw.    Zeiger gleichzeitig ertönen.  Bei optischen Signalanlagen mit beispiels  weise zwei Lampen (obere Lampe:     Fünfer-          Scheibe,    untere Lampe:     Zehner-Scheibe,    beide  Lampen zusammen :     Hunderter-Scbeibe)    war  bisher ausser dem gemeinsamen Rückleiter  für jede Lampe eine besondere Zuleitung  notwendig. Dieser letztgenannte Übelstand    soll durch die vorliegende Erfindung behoben  werden.  



  Erfindungsgemäss sind an jeder Signal  empfangsstelle mehrere     Signalisierungslampen     vorgesehen, denen am Standort der Signal  abgabe mehrere Betätigungsschalter zuge  ordnet sind, wobei ausser dem den sämtlichen  Lampen aller     Signalempfangsstellen    gemein  samen Rückleiter nur ein Steuerdraht vor  gesehen ist. Im Stromkreis sind dabei Mittel  vorgesehen, die eine wahlweise Betätigung  der Signallampen gestatten.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausfübrungsform    der optischen     Schiessstand-          Signalanlage    gemäss der Erfindung schema  tisch dargestellt.  



  Bei der dargestellten Anlage sind     S    die  Sicherungen     bezw.    Automaten, bei welchen  die Anlage an das vorhandene Stromnetz  angeschlossen ist. D ist ein Drehschalter für  die Inbetriebsetzung der Anlage und 8 eine  Kontrollampe. T ist ein Transformator, wel  cher die vom Netz gelieferte Spannung auf  2X24 Volt herabsetzt. B sind zwei Bat-           terien    von je 24 Volt Spannung.     $'    sind  die     Sekundär-Sicherungen        bezw.    Automaten.  Durch Betätigung eines Umschalters U kann  die Anlage statt mit Netzstrom mit dem  Strom der Batterien B     gespiesen    werden.  P ist ein Polwechsler zur Erzeugung von  Wechselstrom bei Verwendung des Batterie  stromes.

   Mit G und G' sind zwei Gleich  richter bezeichnet, die so angeordnet sind,  dass der eine (G) nur die eine und der andere  (G') nur die entgegengesetzte Halbwelle pas  sieren lässt. Mit I ist der die drei Signal  lampen     a,    b, c aufweisende erste Scheiben  stand und mit I' der diese drei Lampen  <I>a, b,</I> c beherrschende Schalter a',<I>b', c'</I> auf  weisende Standort des Schützen     bezw.    seines       Warners,    der den Scheibenstand I zu beob  achten hat, bezeichnet. Mit 1 ist der einzige  Steuerdraht bezeichnet, welcher die Signal  lampen<I>a, b, c</I> des Scheibenstandes I mit  den Schaltern     a',   <I>b',</I>     c'    des zugeordneten  Schützenstandortes verbindet.

   Die entspre  chenden Verbindungsleitungen, welche die  Signallampen a, b, c der weiteren Scheiben  stände     II,    HI usw. mit den Schaltern a', b', c',  der zugehörigen Schützenstandorte     II',        III     usw. verbinden, sind ebenfalls je mit 1 be  zeichnet.

   Mit 3 ist der alle Schalter a' ver  bindende Stromleiter für Gleichstrom des  einen Richtungssinnes und mit 4 der alle  Schalter     b'    verbindende Stromleiter für Gleich  strom des andern Richtungssinnes und mit 5  der alle Schalter c' verbindende Wechsel  strom führende Leiter bezeichnet. 6 bezeich  net die an den gemeinsamen Leiter 3, 7 die  an den gemeinsamen Leiter 4 und 8 die  an den gemeinsamen Wechselstromleiter 5  gelegte Abzweigung der Rückleitung 2     (me          tallisch    oder Erde).

   Wird der Umschalter U  auf Batteriestrom eingestellt, so führt die  Rückleitung über die Batterien B und einer  seits über die Verbindung 6', 6 zum Leiter  3 und anderseits über die Verbindung 7', 7  zum Leiter 4 und drittens über die Verbin  dung 9, 10 zu dem Polwechsler P und die  Verbindung 8', 8 führt zum Wechselstrom  leiter 5, über welche dritte Verbindungen  der vom Polwechsler P in     Wechselstrom    um-    gewandelte Gleichstrom auf den Wechsel  stromleiter 5 übertragen wird.  



  Die     Handhabungs-    und Wirkungsweise  der dargestellten Anlage ist die folgende:  Wird vom     Warner    einer der Stände I',     II',          III'        etc.        bezw.    von seinem Schützen Fünfer  wertung gewünscht, so betätigt er den Schal  ter     cr'.    Dadurch wird der Stromkreis der  Lampe     a    des betreffenden Standes geschlos  sen, indem dessen Zuleitung 1 an den Lei  ter 3 gelegt wird. Die betreffende Signal  lampe a erhält über die ihr zugeordnete  Sperrzelle G Strom.

   Den     Stromkreis    dieser  Lampe bilden der Leiter 3, der betätigte  Schalter     a',    Steuer- oder Zuleitung 1, Sperr  zelle     S,    Lampe     a,    Rückleitung 2; Trans  formator, Gleichrichter G und Leitung 6.  Wird Zehnerwertung gewünscht, so ist der  Schalter b' zu betätigen. Dadurch wird die  Zuleitung 1 an den Leiter 4 gelegt, und es  erhalten die beiden parallel geschalteten  Signallampen b, c über die zugeordnete Sperr  zelle S Strom. Der Stromkreis ist geschlos  sen über 4,<I>b',</I>     a',    1,     AS\,   <I>b, c, 2, T,</I> G und 7.

    Wünscht der Schütze auf     Hunderter-Scheibe     zu schiessen, so hat sein     Warner    den Schal  ter c' zu betätigen, wodurch die Zuleitung 1  an den Wechselstromleiter 5 gelegt wird.  Dies hat ein Aufleuchten aller drei Lampen  <I>a, b,</I> c zur Folge. In diesem Falle ist der  Stromkreis geschlossen über<I>5, c', b',</I>     a',   <I>1,</I>       s,   <I>s,</I>     a,        b,c,2,T,8,5.     



  Als Lampen     a,   <I>b,</I> c werden rote Lampen  gewählt, welche gegen die Sonne mit schwar  zen Schirmen abgeschirmt sind. Ein     Dlissver-          ständnis    durch die beschriebene Anlage ist  völlig ausgeschlossen.  



  Die beschriebene Signalanlage kann auch  für andere Zwecke verwendet werden, wie  z. B. in Spitälern     etc.,    überhaupt überall da,  wo eine     Signalisierung    beabsichtigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optische Signalanlage, insbesondere für Schiessstände, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Signalempfangsstelle mehrere Signali- sierungslampen vorgesehen sind, denen am Standort der Signalabgabe mehrere Betäti- gungsschalter zugeordnet sind, wobei ausser dem den sämtlichen Lampen aller Signal empfangsstellen gemeinsamen Rückleiter nur ein einziger Steuerdraht vorgesehen ist und wobei im Stromkreis Mittel vorgesehen sind, die eine wahlweise Betätigung der Signal lampen gestatten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Optische Signalanlage nach Patentan spruch, die in einer Schiessanlage vorge sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass pro Scheibe drei Signallampen und am Standort des Schützen drei Betätigungs schalter vorgesehen sind. 2. Optische Signalanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass von den drei Signal lampen zwei parallel geschaltet sind und dass die Rückleitung der Signallampen derart mit Speisekreisen verbunden ist, dass ihr wahlweise Wechselstrom oder über Gleichrichter Gleichstrom im einen oder andern Richtungssinn zugeführt werden kann, und dass sowohl für den Wechsel strom, als auch für den Gleichstrom jeden Richtungssinnes je ein allen Signalstel lungen gemeinsamer Leiter vorgesehen ist, und dass ferner in die Zuleitungen der Einzellampe,
    sowie der beiden parallel geschalteten Lampen je eine Sperrzelle eingeschaltet ist, das Ganze so, dass bei Betätigung des an den einen Gleichstrom leiter angeschlossenen Schalters die Einzel lampe, bei Betätigung des an den andern Cxleichstromrichter angeschlossenen Sehal ters die beiden parallel geschalteten Lam pen und bei Betätigung des an den Wech selstromleiter angeschlossenen Schalters alle drei Lampen aufleuchten. 3. Optische Signalanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Anlage unter Zwischenschaltung eines Trans formators an ein vorhandenes Lichtnetz angeschlossen ist. 4.
    Optische Signalanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass die Anlage durch Betätigung eines Umscbalters ausser an das vorhandene Lichtnetz auch an eine Akkumulatorenbatterie ansebliessbar ist, und dass hierbei zur Erzeugung des Wechselstromes für den Wechselstrom leiter (5) ein Polwechsler vorhanden ist. 5. Optische Signalanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-4, da durch gekennzeichnet, dass zwei Gleich richter (G, G') vorgesehen und so ange ordnet sind, dass der eine (G) nur die eine und der andere (G') nur die entgegenge setzte Halbwelle passieren lässt.
CH192390D 1938-09-21 1936-09-23 Optische Signalanlage, insbesondere für Schiessstände. CH192390A (de)

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