CH192412A - Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre. - Google Patents

Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre.

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CH192412A
CH192412A CH192412DA CH192412A CH 192412 A CH192412 A CH 192412A CH 192412D A CH192412D A CH 192412DA CH 192412 A CH192412 A CH 192412A
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CH
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pipe
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rubber
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Inventor
A-G Eternit
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Eternit Ag
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  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)

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      Verbindung    für Rohre     mit        glatten    Enden, insbesondere     für        Asbestzementrohre.            Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Verbindung für Rohre mit glatten En  den,     insbesondere    für     Asbestzementrohre.     Als glatte Rohrenden werden solche     bezeich-          net,    die keine über die     zylindrische    Aussen  fläche hervorragende Teile,     wie    Muffen oder  Flanschen, aufweisen.  



  Die erfindungsgemässe Rohrverbindung  zeichnet sich .dadurch aus,     @dass    auf     die    Rohr  enden aufgesetzte,     mindestens        teilweise    aus  elastischem     Material,    z. B.     Gramm.;,    be  stehende     Dichtungsringe    vorgesehen sind.

    Ausserdem sind drei     miteinander        verschraubte     Ringe angeordnet, von welchen     einer    zwi  schen :den Dichtungsringen liegt und     die     Stossstelle der Röhre     überbrückt.    Die beiden  andern Ringe drücken die     Dichtungsringe     zusammen mit dem die Stossstelle überbrücken  den Ring     ,dichtend    auf die Rohrenden.  



  Der     Dichtungsring    kann aus     einem    Kern  von verhältnismässig     leicht,dehnbarem    Gummi  bestehen, wobei aber eine     Seitedesselben    aus  einem     Belag    aus hartem oder     halbhartem            Gummi    oder auch aus     ,gehärtetem    Asbest  gewebe     etc.        besteht.    Dieser Belag kann mit  dem Kern durch Vulkanisieren verbunden  sein.  



  In der     beiliegenden        Zeichnung    ist ein       Ausführungsbeispiel        .des        Erfindungsgegen-          standes        schematisch    dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 einen     Agialsohnitt    :durch eine       Rohrverbindung    mit     voneinander    gelösten  Teilen;       Fig.    2 zeigt     eine        fertiggestellte    Rohrver  bindung;

         Fig..3    ist     ein.        Querschnitt    durch     einen     Dichtungsring in     ungepresstem    Zustand.  



  1 und 2 bezeichnen     die        zwei    zu     verbin-          denden        Rohre;    auf     denselben,    die     ,Stossstelle          überbrückend,    liegt ein     Gewindering    3. Auf  jedem Rohr 1,2 sitzt     ein        Pressring    4     bezw.    5,  die mit dem Zwischenring 3 verschraubt wer  den können.

   Auf den Rohrenden 1, 2 liegt je       ein        Dichtungsring    7     bezw.        B.    Jeder Dich  tungsring besteht aus einem Kern aus wei-           chem    G<U>ummi</U> und aus einem Belag 9 aus  hartem Gummi. Der     Belag,    der z. B.     etwa     1 bis 2 mm stark sein kann, ist auf dem wei  chen Gummikern     aufvulkanisiert.    Der Belag  9 steht bei     ungepresstem    Ring     gemäss        Fig.    1  in einem Winkel von zirka<B>60'</B>     zum    Rohr  mantel.  



  Eine solche     Ausführung    hat den grossen  Vorteil, dass infolge der harten Gleitfläche 9  die Ringe 4, 5 leicht gleiten und sich an den  weichen     Dichtungsring    anpressen können,  ohne     dass    der     Gummiring    selbst zerstört oder  verschoben würde.  



  Diese     Ausbildung    hat     gegenüber    den       Dichtungsringen    mit metallischem Belag den  Vorteil, dass .die Ringe leichter biegsam und  anpassungsfähig     sind;    sie können sich den  üblichen Ungenauigkeiten der Aussenwan  dung von Rohren     leichter    anpassen. Sie sind.  ausserdem praktisch frei von bleibenden und  zerstörenden Formänderungen; sie können  weniger leicht     beschädigt    werden.  



  Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht  darin, dass die ganze Gummioberfläche mit  Ausnahme desjenigen Teils, der direkt am  Schraubenring     anliegt,    .direkt auf die abzu  dichtende Oberfläche zu liegen kommt.  



  Die     Pressringe    4, 5     besitzen    nach innen  vorspringende     Flansehen    mit je einer Druck  fläche 10. Diese besitzt eine Neigung,     die     etwas     geringer    ist, als diejenige des Belages  9, des     ungepressten    Gummiringes, z. B. be  trägt der     Unterschied    zirka 5     bis    15  . Die  Druckfläche 10 besitzt also einen Winkel von  50 bis 45   in bezug auf     .die    Rohrage.

   Die  Ringe 3, 4, 5 bilden mit ihren konischen  Flächen Rillen, die     wenigstens    angenähert       dreieekförmiges        Querschnittsprofil    aufweisen.  



  Zur     Herstellung    der Abdichtung werden  die Ringe 4, 5 auf den Ring 3 aufgeschraubt.  Dadurch werden die Dichtungsringe 7     bis    9       g        o        egen        die        Ringnuten    6     des        Zwischenringes    3  gepresst.     Gleichzeitig        wird    der weiche Kern  auf den     Mantel    der Rohre 1, 2 gedrückt. Der  Belag 9 wird     dabei    als Ganzes ,gegen die  Rohre gedrückt     (Fig.    2), so d ass ein Anpres  sen des weichen Ringes sicher stattfindet.

           Gummidichtungsringe,    welche bei Gas  röhren zur Verwendung kommen, unterliegen  dem Angriff von sich     aus    den Gasen abschei  denden Kondensaten, z. B. von     Naphta,    so  dass die     Dichtungsstellen    im     Laufe    der Zeit  undicht werden. Dieser     Nachteil        kann    nun  dadurch behoben werden, dass die     :Stirnfläche     der     Gummidichtungsringe    mit einem leicht  biegsamen und formbaren Belag<B>11</B> z. B. aus       Asbestgewebe    belegt sind. Dieser schützt ,den  Gummi vor jedem Angriff.  



  Es ist zwar bekannt, eine     deformierbare     Packung mit einem     Bleiüberzug    zu versehen,  aber es liess sich feststellen,     .dass    ein absolut       flüssigkeitsdichter    Abschluss unter prak  tischen Bedingungen nur erreicht werden  kann, wenn Kern und     Belag,des        Ringes    bieg  sam     :sind    und ihre Form leicht ändern kön  nen, wenn die     Verbindung    sich     verstellt.     



  Es ist deshalb zu vermeiden,     Blei    und an  dere     Materialien    zu verwenden, die sich nicht  leicht an die Verschiebung der Rohrverbin  dung     anpassen,    und die leichtdauernd     defor-          miert    werden, sei es im Transport, sei es bei  der Montage.  



  Ein     weiterer    Vorteil in der Anwendung  eines Gewebebelages besteht darin,     dass    der  Ring sich ausserdem sehr leicht an Ände  rungen .der     Aussendurchmesser    der Rohre an  passen lässt. Solche mit Gewebe     belegte    Ringe  können auch verwendet werden, wenn der  Gummi gegen Kontakt mit Ölen, Säuren     etc.     geschützt werden     muss.     



  Der Gewebebelag kann mit dem Gummi  kern mit Hilfe einer 'Gummilösung verbun  den sein. In .diesem Fall     mu13    bei der Her  stellung genügend     Gummilösung    verwendet  werden, damit dieses als Verbindungsmittel  dienen kann. Anderseits muss das Asbest  gewebe, das als     ,Schutzschicht    dient, hart  genug .sein, damit es eine .glatte Gleitfläche  ergibt. Der Belag kann mit hartem G<U>ummi</U>       gehärtet    sein, so dass .der Gummi sowohl als       harte        Gleitschicht,    wie auch als     -\Terbindungs-          mittel    dienen kann. Das Härten kann auch  mit Hilfe von synthetischen Kunstharzen be  wirkt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbindung für Rohre mit .glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre, gekenn- zeichnet:durch auf die Rohrenden aufgesetzte, mindestens teilweise aus elastischem Material bestehende Dichtungsringe und durch drei miteinander verschraubte Ringe, von denen einer zwischen den Dichtungsringen liegt und die Stossstelle der Rohre überbrückt und durch welchen, zusammen mit :
    den beiden andern Ringen, die Dichtungsringe an die Rohrenden abdichtend.gepresst werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rohrverbindung nach Patentanspruch, ;ge kennzeichnet durch Dichtungsringe aus Gummi, die auf einer Seite mit einer gen vulkanisierten, harten Verstärkungsschicht versehen sind, die beim Zusammenschrau ben der Pressringe als Gleitflächen wirken.
    2. Rohrverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einwärts gekehrte Seite ,der Gummi ringe mit einem biegsamen Überzug aus Asbestgewebe versehen ist, um den Gummi vor Angriffen von Chemikalien zu schüt zen.
    3. Rohrverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1,,dadurch .gekennzeichnet, .dass die Verstärkungsschicht aus gehärte tem Asbestgewebe besteht. 4. Rohrverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne Gummi- .
    ring, .dessen 'Querschnitt im ungepressten Zustand annähernd kreisförmig ist, in eine Rille gepresst ist, die ein wenigstens gen genähert dreieckiges Quemchnittsprofil aufweist. 5.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach aussengekehrte Seite des einzelnen Gummiringes, an wel cher die Verstärkung aufgetragen ist, einen spitzen Winkel mit der Rohrage ein- schliesst. 6.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem einzelnen Gummiring anliegende Fläche des Aussen ringes einen Winkel von 50 bis 45 mit der Rohrage einschliesst. 7.
    Rohrverbindung nach Patentanspruch und ,den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, @da- Jurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Innenfläche des Aussenringes und. der Rohrage um etwa 5 bis 15 ge ringer ist als der Winkel der die Verstär- kungssehieht aufweisenden Fläche des un- gepressten Gummiringes und der Rohrage.
CH192412D 1935-11-16 1936-11-14 Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre. CH192412A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008036037A1 (de) 2007-09-17 2009-03-19 FITR-Gesellschaft für Innovation im Tief- und Rohrleitungsbau mbH Flüssigkeitsdichtes sanierungsfähiges und/oder gasdichtes Verbindungssystem für Hohlkörper mit symmetrisch gleichen offenen und gegenüberliegen Enden
CN116365824A (zh) * 2021-12-28 2023-06-30 扬博科技股份有限公司 抗蚀磁力轮

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008036037A1 (de) 2007-09-17 2009-03-19 FITR-Gesellschaft für Innovation im Tief- und Rohrleitungsbau mbH Flüssigkeitsdichtes sanierungsfähiges und/oder gasdichtes Verbindungssystem für Hohlkörper mit symmetrisch gleichen offenen und gegenüberliegen Enden
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