CH192412A - Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre. - Google Patents
Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre.Info
- Publication number
- CH192412A CH192412A CH192412DA CH192412A CH 192412 A CH192412 A CH 192412A CH 192412D A CH192412D A CH 192412DA CH 192412 A CH192412 A CH 192412A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pipe
- rings
- connection according
- rubber
- dependent
- Prior art date
Links
- 239000004568 cement Substances 0.000 title claims description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 18
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 8
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 claims description 5
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 3
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 3
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims 2
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 240000005616 Vigna mungo var. mungo Species 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 1
- 239000007767 bonding agent Substances 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 239000012791 sliding layer Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
Description
Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbindung für Rohre mit glatten En den, insbesondere für Asbestzementrohre. Als glatte Rohrenden werden solche bezeich- net, die keine über die zylindrische Aussen fläche hervorragende Teile, wie Muffen oder Flanschen, aufweisen.
Die erfindungsgemässe Rohrverbindung zeichnet sich .dadurch aus, @dass auf die Rohr enden aufgesetzte, mindestens teilweise aus elastischem Material, z. B. Gramm.;, be stehende Dichtungsringe vorgesehen sind.
Ausserdem sind drei miteinander verschraubte Ringe angeordnet, von welchen einer zwi schen :den Dichtungsringen liegt und die Stossstelle der Röhre überbrückt. Die beiden andern Ringe drücken die Dichtungsringe zusammen mit dem die Stossstelle überbrücken den Ring ,dichtend auf die Rohrenden.
Der Dichtungsring kann aus einem Kern von verhältnismässig leicht,dehnbarem Gummi bestehen, wobei aber eine Seitedesselben aus einem Belag aus hartem oder halbhartem Gummi oder auch aus ,gehärtetem Asbest gewebe etc. besteht. Dieser Belag kann mit dem Kern durch Vulkanisieren verbunden sein.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel .des Erfindungsgegen- standes schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Agialsohnitt :durch eine Rohrverbindung mit voneinander gelösten Teilen; Fig. 2 zeigt eine fertiggestellte Rohrver bindung;
Fig..3 ist ein. Querschnitt durch einen Dichtungsring in ungepresstem Zustand.
1 und 2 bezeichnen die zwei zu verbin- denden Rohre; auf denselben, die ,Stossstelle überbrückend, liegt ein Gewindering 3. Auf jedem Rohr 1,2 sitzt ein Pressring 4 bezw. 5, die mit dem Zwischenring 3 verschraubt wer den können.
Auf den Rohrenden 1, 2 liegt je ein Dichtungsring 7 bezw. B. Jeder Dich tungsring besteht aus einem Kern aus wei- chem G<U>ummi</U> und aus einem Belag 9 aus hartem Gummi. Der Belag, der z. B. etwa 1 bis 2 mm stark sein kann, ist auf dem wei chen Gummikern aufvulkanisiert. Der Belag 9 steht bei ungepresstem Ring gemäss Fig. 1 in einem Winkel von zirka<B>60'</B> zum Rohr mantel.
Eine solche Ausführung hat den grossen Vorteil, dass infolge der harten Gleitfläche 9 die Ringe 4, 5 leicht gleiten und sich an den weichen Dichtungsring anpressen können, ohne dass der Gummiring selbst zerstört oder verschoben würde.
Diese Ausbildung hat gegenüber den Dichtungsringen mit metallischem Belag den Vorteil, dass .die Ringe leichter biegsam und anpassungsfähig sind; sie können sich den üblichen Ungenauigkeiten der Aussenwan dung von Rohren leichter anpassen. Sie sind. ausserdem praktisch frei von bleibenden und zerstörenden Formänderungen; sie können weniger leicht beschädigt werden.
Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht darin, dass die ganze Gummioberfläche mit Ausnahme desjenigen Teils, der direkt am Schraubenring anliegt, .direkt auf die abzu dichtende Oberfläche zu liegen kommt.
Die Pressringe 4, 5 besitzen nach innen vorspringende Flansehen mit je einer Druck fläche 10. Diese besitzt eine Neigung, die etwas geringer ist, als diejenige des Belages 9, des ungepressten Gummiringes, z. B. be trägt der Unterschied zirka 5 bis 15 . Die Druckfläche 10 besitzt also einen Winkel von 50 bis 45 in bezug auf .die Rohrage.
Die Ringe 3, 4, 5 bilden mit ihren konischen Flächen Rillen, die wenigstens angenähert dreieekförmiges Querschnittsprofil aufweisen.
Zur Herstellung der Abdichtung werden die Ringe 4, 5 auf den Ring 3 aufgeschraubt. Dadurch werden die Dichtungsringe 7 bis 9 g o egen die Ringnuten 6 des Zwischenringes 3 gepresst. Gleichzeitig wird der weiche Kern auf den Mantel der Rohre 1, 2 gedrückt. Der Belag 9 wird dabei als Ganzes ,gegen die Rohre gedrückt (Fig. 2), so d ass ein Anpres sen des weichen Ringes sicher stattfindet.
Gummidichtungsringe, welche bei Gas röhren zur Verwendung kommen, unterliegen dem Angriff von sich aus den Gasen abschei denden Kondensaten, z. B. von Naphta, so dass die Dichtungsstellen im Laufe der Zeit undicht werden. Dieser Nachteil kann nun dadurch behoben werden, dass die :Stirnfläche der Gummidichtungsringe mit einem leicht biegsamen und formbaren Belag<B>11</B> z. B. aus Asbestgewebe belegt sind. Dieser schützt ,den Gummi vor jedem Angriff.
Es ist zwar bekannt, eine deformierbare Packung mit einem Bleiüberzug zu versehen, aber es liess sich feststellen, .dass ein absolut flüssigkeitsdichter Abschluss unter prak tischen Bedingungen nur erreicht werden kann, wenn Kern und Belag,des Ringes bieg sam :sind und ihre Form leicht ändern kön nen, wenn die Verbindung sich verstellt.
Es ist deshalb zu vermeiden, Blei und an dere Materialien zu verwenden, die sich nicht leicht an die Verschiebung der Rohrverbin dung anpassen, und die leichtdauernd defor- miert werden, sei es im Transport, sei es bei der Montage.
Ein weiterer Vorteil in der Anwendung eines Gewebebelages besteht darin, dass der Ring sich ausserdem sehr leicht an Ände rungen .der Aussendurchmesser der Rohre an passen lässt. Solche mit Gewebe belegte Ringe können auch verwendet werden, wenn der Gummi gegen Kontakt mit Ölen, Säuren etc. geschützt werden muss.
Der Gewebebelag kann mit dem Gummi kern mit Hilfe einer 'Gummilösung verbun den sein. In .diesem Fall mu13 bei der Her stellung genügend Gummilösung verwendet werden, damit dieses als Verbindungsmittel dienen kann. Anderseits muss das Asbest gewebe, das als ,Schutzschicht dient, hart genug .sein, damit es eine .glatte Gleitfläche ergibt. Der Belag kann mit hartem G<U>ummi</U> gehärtet sein, so dass .der Gummi sowohl als harte Gleitschicht, wie auch als -\Terbindungs- mittel dienen kann. Das Härten kann auch mit Hilfe von synthetischen Kunstharzen be wirkt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verbindung für Rohre mit .glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre, gekenn- zeichnet:durch auf die Rohrenden aufgesetzte, mindestens teilweise aus elastischem Material bestehende Dichtungsringe und durch drei miteinander verschraubte Ringe, von denen einer zwischen den Dichtungsringen liegt und die Stossstelle der Rohre überbrückt und durch welchen, zusammen mit :den beiden andern Ringen, die Dichtungsringe an die Rohrenden abdichtend.gepresst werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rohrverbindung nach Patentanspruch, ;ge kennzeichnet durch Dichtungsringe aus Gummi, die auf einer Seite mit einer gen vulkanisierten, harten Verstärkungsschicht versehen sind, die beim Zusammenschrau ben der Pressringe als Gleitflächen wirken.2. Rohrverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einwärts gekehrte Seite ,der Gummi ringe mit einem biegsamen Überzug aus Asbestgewebe versehen ist, um den Gummi vor Angriffen von Chemikalien zu schüt zen.3. Rohrverbindung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1,,dadurch .gekennzeichnet, .dass die Verstärkungsschicht aus gehärte tem Asbestgewebe besteht. 4. Rohrverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne Gummi- .ring, .dessen 'Querschnitt im ungepressten Zustand annähernd kreisförmig ist, in eine Rille gepresst ist, die ein wenigstens gen genähert dreieckiges Quemchnittsprofil aufweist. 5.Rohrverbindung nach Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach aussengekehrte Seite des einzelnen Gummiringes, an wel cher die Verstärkung aufgetragen ist, einen spitzen Winkel mit der Rohrage ein- schliesst. 6.Rohrverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem einzelnen Gummiring anliegende Fläche des Aussen ringes einen Winkel von 50 bis 45 mit der Rohrage einschliesst. 7.Rohrverbindung nach Patentanspruch und ,den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, @da- Jurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Innenfläche des Aussenringes und. der Rohrage um etwa 5 bis 15 ge ringer ist als der Winkel der die Verstär- kungssehieht aufweisenden Fläche des un- gepressten Gummiringes und der Rohrage.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB192412X | 1935-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH192412A true CH192412A (de) | 1937-08-15 |
Family
ID=10126058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH192412D CH192412A (de) | 1935-11-16 | 1936-11-14 | Verbindung für Rohre mit glatten Enden, insbesondere für Asbestzementrohre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH192412A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008036037A1 (de) | 2007-09-17 | 2009-03-19 | FITR-Gesellschaft für Innovation im Tief- und Rohrleitungsbau mbH | Flüssigkeitsdichtes sanierungsfähiges und/oder gasdichtes Verbindungssystem für Hohlkörper mit symmetrisch gleichen offenen und gegenüberliegen Enden |
| CN116365824A (zh) * | 2021-12-28 | 2023-06-30 | 扬博科技股份有限公司 | 抗蚀磁力轮 |
-
1936
- 1936-11-14 CH CH192412D patent/CH192412A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008036037A1 (de) | 2007-09-17 | 2009-03-19 | FITR-Gesellschaft für Innovation im Tief- und Rohrleitungsbau mbH | Flüssigkeitsdichtes sanierungsfähiges und/oder gasdichtes Verbindungssystem für Hohlkörper mit symmetrisch gleichen offenen und gegenüberliegen Enden |
| CN116365824A (zh) * | 2021-12-28 | 2023-06-30 | 扬博科技股份有限公司 | 抗蚀磁力轮 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2104702A1 (de) | Rohrkupplung | |
| AT520210B1 (de) | Steckverbindung zwischen zwei je eine Innenauskleidung aus Kunststoff aufweisenden rohrförmigen Werkstücken aus Beton | |
| DE3221333C2 (de) | Metallischer Ringwellschlauch | |
| EP1571382B1 (de) | Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung | |
| DE3512262C1 (de) | Dichtungsvorrichtung | |
| DE69100779T2 (de) | Vorrichtung zum Verbinden eines dünnwandigen Schlauches mit einem rohrförmigen Element. | |
| DE202013103887U1 (de) | Dichtungsanordnung an einer Bauwerkswand | |
| DE2055898A1 (de) | Rohrverbindungsstück | |
| CH621646A5 (de) | ||
| DE102017116850A1 (de) | Rohrverbindung | |
| DE6923771U (de) | Manschettendichtung fuer die innenabdichtung von rohrstoessen bei im erdreich verlegten rohrleitungen | |
| DE2638622C3 (de) | Elastisches Rohrverbindungsstück | |
| DE2233102C3 (de) | Rohrverbindung sowie Verfahren und Verbindungshülse zur Herstellung der Rohrverbindung | |
| CH136459A (de) | Rohrverbindung bei Zementröhren. | |
| DE102011109235A1 (de) | Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung | |
| AT341286B (de) | Rohrverbindung | |
| DE3436040C2 (de) | ||
| AT129632B (de) | Platten- oder ringförmiges Dichtungsmittel. | |
| DE29911070U1 (de) | Dichtungsmanschette und Rohling für eine Dichtungsmanschette | |
| DE4004754A1 (de) | Dichtungseinrichtung fuer eine rohrverbindung | |
| EP0687849A1 (de) | Verfahren zur Verhinderung der raschen Rissausbreitung bei Kunststoffrohren und nach dem Verfahren hergestellte Kunststoffrohre | |
| AT284567B (de) | Dichtung aus elastischem Material für Muffenrohrverbindungen | |
| DE3114736A1 (de) | Innere rohrstossverbindung | |
| AT259317B (de) | Abdeckung für die Stoßfuge zwischen aufeinanderfolgenden Rohren | |
| DE202010000431U1 (de) | Verbindungsanordnung |