CH192417A - Kraftmaschine, die mittels eines gasförmigen Druckmittels angetrieben wird. - Google Patents

Kraftmaschine, die mittels eines gasförmigen Druckmittels angetrieben wird.

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CH192417A
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organ
pipe
power machine
pressure medium
reciprocating
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Inventor
Aulsebrook Kitchen John George
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Aulsebrook Kitchen John George
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


      Kraftmaschine,    die mittels eines gasförmigen     Drnckmittets    angetrieben wird.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Kraft  maschine, die     mittels    eines: gasförmigen Druck  mittels angetrieben wird, indem dieses in  einer     Arbeitskammer    auf ein hin- und her  gehendes Organ     einwirkt.    Die     Erfindung    be  zweckt     eine    Verringerung der     Reibungsver-          luste,    welche bei gewöhnlichen Kolbenmaschi  nen auftreten.  



  Bei der Kraftmaschine gemäss der Erfin  dung     wird    die     Arbeitskammer    vom     hin-        und     hergehenden Organ, von einem diesem ,gegen  über,     ortsfest    angeordneten Organ und von       mindestens    drei Rohrstücken gebildet, die  mindestens     angenähert        koaxial    zueinander,  mit zunehmender     Rohrweite    abwechselnd am  einen und am andern der     beiden    Organe an  geordnet sind,

   derart     @dass    sie an der     Befesti-          gungsstelle    abgeschlossen sind     und.    mit den  andern Enden, ohne     sich    .zu berühren,     inein-          andergreifen,

          .dass        mindestens    ein     Rohrstück     des einen Organes bei jeder     Stellung        des        hin-          und    hergehenden Organes in den     Ringraum            zwischen    zwei Rohrstücken des     andern        Or-          ganes    hineinragt, und dass das     Druckmittel     durch einen Kanal im einen Organ in das  innerste     Rohrstück    eingeführt wird, das  Ganze     derart,

          dass    das     Druckmittel        zwischen     den Rohren hindurch hinausströmen muss.  



  Auf diese     Weise    erteilt :das in das     innerste     Rohrstück     einströmende        Druckmittel    dem  Organ einen     Antriebsimpuls.     



  Als     Druckmittel    kommen z. B. Dampf,  Druckluft und     Verbrennungsprodukte    in Be  tracht. Da hierbei der Druck auf der     innern     und äussern Fläche     jedes        Rohrstückes    nur  wenig verschieden ist, werden diese Rohr  stücke mechanisch nur wenig beansprucht, so  ,dass     -dieselben    weit dünnere     Wandungen    er  halten können als die Zylinder der     Üblichen     Kolbenmaschinen von .gleicher     ILeiGtungs-          fähigkeit.    Es     kann    z. B. 'Stahl von zirka  0,55 mm Dicke verwendet werden.  



  Die     Rohrstücke        sind    zweckmässig - minde  stens so lang     wie    ihr Durchmesser     ist,         Ausführungsbeispiele des     E.rfindungs-          ge@enstandes    sind in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar     zeigt:          Fig.    1 eine     einfa-chwirkende        Maschine    im  Aufriss;

         Fig.    2 zeigt im Aufriss eine einfachwir  kende Maschine, die mit einer Zweitakt  Kolbenmaschine zusammengebaut     ist;          Fig.    3     zeigt    eine     doppeltwirkende    Ma  schine im Aufriss, und       Fig.    4 im     Gntndriss    ;       Fig.    5 zeigt eine Maschine mit mehreren  Arbeitskammern in %aufsieht und       Fig.    6 im Aufriss;

         Fig.    7     zeigt    einen     ,Schnitt    nach der Linie  7-7 und       Fig.    8 einen     Schnitt    nach der Linie     8J8     in     Fig.    5 ;       Fig.    9 zeigt eine Maschine mit stern  förmig     angeordneten    Arbeitskammern zum  Teil in     .Stirnansicht,    zum Teil     im        Schnitt     durch .die     Arbeitskammern,          Fig.    10 eine Draufsicht;

         Fig.    11 zeigt zum Teil einen     Schnitt    nach  der Linie 11-11 in der     Fig.    10 und       Fig.    12 ein Detail.  



  Bei der .in     Fig.    1 dargestellten     Maschine          ist    ein Organ 10 in nicht gezeichneter     Weise     ortsfest angeordnet und ein Organ 11     mittels     einer in einer Führung 17 verschiebbaren       Stange    16 und einer 'Schubstange 18 mit der  Kurbel 19 einer Kurbelwelle '20 verbunden.

    Die Organe 10 und 11 tragen auf den ein  ander zugekehrten Seiten koaxial zueinander  angeordnete Rohre 1'2     bezw.    13, die     mit    zu  nehmender     Rohrweite    abwechselnd am einen  und am andern Organ so angeordnet sind,  dass sie an der     Befestigungsstelle    abgeschlos  sen sind und mit ,den offenen Enden, ohne  sich zu berühren,     ineinandergresfen,    so     dass     die Rohrstücke 13 bei jeder     Stellung    des  Organes 11 in die Ringräume     zwischen    den  Rohrstücken 12 hineinragen.

   Die Länge  sämtlicher     Rohrstücke        ist    grösser als der       Durchmesser        derselben.    Das     Druckmittel    ,ge  langt durch einen     Einlasskanal    1,4 im Organ  10 in das     innerste    Rohrstück 12.

   Der     Einlass-          kanal    14     wird    von einem     Ventil        l.5    be-    herrscht,     da.s    vom     Exzenter    21 auf der Kur  belwelle 2-0     mittels    des Gestänges 22     jeweils     geöffnet     wird,    wenn ,das Organ 11 sich gegen       das    Organ 10 bewegt. Das     Druckmittel    strömt  aus der durch die Organe 10 und 11 und -die       Rohrstücke    12 und 13 .gebildeten Arbeits  kammer auf !dem ,gewundenen Weg durch  sämtliche Rohrstücke 12 und 13 hinaus.  



  Auf diese     Weise    fliesst das     Druckmittel     auf einem Weg von allmählich zunehmender       Querschnittsfläche    durch die Arbeitskammer  hindurch und     entweicht    am offenen Ende     :des          Rinbraumes        zwischen    .den äussersten Rohr  stücken 12 und 13 unter verringertem Druck  in die Aussenluft.  



  Zur     Verringerung    der Reibung     zwischen     der Stange<B>Z</B> und der Führung 17 können  Kugel- oder Rollenlager vorgesehen sein.  Falls die Maschine eine geringere Gesamt  höhe haben soll,     kann    die Kurbelwelle neben  der Arbeitskammer angeordnet sein. Die Ab  stände     zwischen    ,den     Rohrstücken    12 und 13  könnten auch     statt    gleich gross zu sein,     wie     dargestellt, von innen nach aussen ständig  ab- oder zunehmen.  



  Da die Rohrstücke 1'2     und    13 nicht     in     Berührung miteinander stehen, wird jegliche  Reibung zwischen ihnen vermieden und eine       Schmierung        erübrigt    sich.     Wenn    also die  übrigen     bewegten        Teile    der     Masehine    mit  Kugel- oder     Rollenlagern        ausgestattet    wer  den,     wird    die Reibung auf ein     Minimum     reduziert,     und,dieSchmierung    ,

  der     Maschine     erfordert sozusagen keine     Betriebsüberwa:          chung.        Die    Anordnung und Anzahl der     Rohr-          stüeke    kann derart     sein,        dass        das        Druckmittel     beim Verlassen aus dem     äussersten        Rohrstück     12     praktisch    ungefähr     unter    Atmosphären  druck     steht.     



       Natürlich    können einzelne der Rohr  elemente kürzer sein als die     andern.     



  Zwecks Kühlung oder zur Erzielung einer  maximalen     Ausnützung    des     Druckmittels     kann in das     innerste        Rohrstück    12     entweder     bei der     Einströmung    des     Druckmittels    oder       nachher    Wasser eingelassen werden, welches  nach dem Ausströmen des     Druckmittels    von  diesem     getrennt    und zwecks     Wiederbenützung         in der Maschine durch eine     Kühlvorrichtung          geleitet    werden kann.  



       Fig.    2     zeigt    eigne Maschine     gemäss    der  Erfindung, die mit einer üblichen     Zweitakt-          KolbenmaGchine    zusammengebaut ist. Der  Kolben 24 dieser Maschine     ist    durch eine  Kolbenstange 2'5 mit einer     -Kurbel    26 der       Kurbelwelle   <B>20</B> verbunden, und eine Rohr  leitung '27     führt    von der     Auslassöffnung    des  Zylinders 23 zur     Einlassöffnung    14 im Organ  10. Die Auspuffgase der Kolbenmaschine  werden in der Maschine ausgenützt, indem  in derselben eine weitere Expansion und  Druckverringerung erfolgt.

   Der Auspuff der  Arbeitskammer gelangt in ein die Rohrstücke  12, 13 und das Organ 10 umgebendes Ge  häuse 28, welches mit einer Auspufföffnung  29 versehen ist.  



  Bei Dampfmaschinen ermöglicht das     @Ge-          häuse        28,d.en    Auspuff zu kondensieren.  



  Die doppelt wirkende Maschine gemäss       Fig.    3 hat zwei ortsfeste Organe 10, deren       Rohrstücke    12 .gegeneinander     geriehtet    sind,  und ein hin- und hergehendes Organ 11, wel  ches zwischen den beiden     Rohrstüeken    12 der  beiden Organe 10 angeordnet ist     und    auf  zwei einander     gegenüberliegenden    Seiten  Rohrstücke 1.3 trägt, welche zwischen die  Rohrstücke 1,2 greifen.

   Das Organ 11     sitzt     an einem     Schwenkarm    30, der auf einem  Schwenkzapfen 31     .gelagert    ist,     und,die    Rohr  stücke sind nach einem Kreisbogen ,ge  krümmt,     welcher    konzentrisch zur     Axe    .des  Zapfens 31 ist. Der Arm 30 schwingt im  Gehäuse 3,8, in welches der Auspuff der  Arbeitskammern einmündet.

   Die     Mhwenk-          achse    31     tritt    aus dem Gehäuse     2'8    heraus  und trägt .aussen     einen    Arm     3:2,    welcher durch  einen Lenker 1:8 mit der Kurbel 19 auf der       Kurbelwelle    20 verbunden ist. Auf der Kur  belwelle sitzen zwei Exzenter 21, welche mit  tels eines Gestänges     2;2    die     Einlassventile    15  der Organe 10 steuern.  



  In den     Fig.    5     bis    8 ist     eine    Maschine dar  gestellt, welche zwei Reihen von je drei Ar  beitskammern 3:3 hat. Die Organe 10     ,sind     an einem Kurbelgehäuse 34     befestigt.    Die  Organe 11 von je zwei     Arbeitskammern        sind       durch Arme 35 mit     einem    zwischen den Ar  beitskammern angeordneten     Führungszylinder     36 fest verbunden.

   Der     Führungszylinder    ist  uf einem     Hohlzylinder    37     verschiebbar,        wel-          i     cher auf dem Kurbelgehäuse befestigt ist.  Zur     Verringerung    der Reibung     sind        zwischen     dem     Zylinder    37 und     dem        Führun=szylinder     3,6     Kugeln    3:8 vorgesehen.

   Der     Führun,gs-          zylinder    ist durch die Schubstange 18 mit  der     dreifaeh    gekröpften Kurbelwelle 20 ver  bunden, .deren Kurbeln 19 um 120       gegen-          einander    versetzt sind. Das     Brennstoffluft-          gemisch    wird     mittels    eines Gebläses 39 in  zwei Verbrennungskammern 40 gefördert.

    Die     Verbrennungsgase        ,gelangen        durch    die  Leitungen 41 .auf beiden     Seiten    des     Kurbel-          gehäuses    -34, die Ventilgehäuse 42 und Ein  lass.rohre 43 in die innersten     Rohrstücke    der  Arbeitskammern 33.

   Die     Einlassventile    15  in ,den Ventilgehäusen 42 werden von auf der  Kurbelwelle 20     unter    120' versetzt angeord  neten Nocken 45     mittels    Stossstangen     betätigt,          welehe    auf je zwei Steuerhebel     44        einwirken,     die die     Einlassventile    .der beiden Arbeitskam  mern     betätigen,    deren Organe 11 mit dem  selben Führungszylinder 36 verbunden sind.  



  Die Maschine gemäss     Fig.    9     bis    1'2     weist     zwei     Gruppen    von je sechs sternförmig an  geordneten Arbeitskammern 33 auf, deren  Organe 11 paarweise mit einem Führungs  zylinder 36 durch Arme 35 verbunden sind.

    Die Führungszylinder sind durch Lenker 1-8  mit .der Kurbelwelle 20 verbunden.     Jede    der  von     nichtdargestellten    Verbrennungskam  mern kommenden     Rohrleitungen    41     mündet     in eine     Ringnut    46     (Fig.    10) des Schieber  gehäuses 42 mit dem Drehschieber 47, wel  cher auf der Kurbelwelle 20     befestigt        ist.     Der Drehschieber hat eine     (Öffnung    48,     wel-          che,d.ie    Verbindung zwischen der Ringnut 46  und Kanälen 49 herstellt,

   welche     in        Einlass-          kanäle    50 münden, die     jeweils        in    das     innerste     Rohrstück 12 der     Arbeitskammern    ausmün  den.  



  Die Rohrelemente könnten anstatt wie  dargestellt in gleich grossen Abständen von  einander auch so     angeordnet        sein,        dass        :die     Abstände zwischen den     innern    Rohrelementen      am     kleinsten    sind und     nach,den    äussern Rohr  elementen hin zunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftmaschine, die mittels eines gas förmigen Druckmittels angetrieben wird, in dem dieses in einer Arbeitskammer auf ein hin- und hergehendes Organ einwirkt, da durch .gekennzeiohnet, dass die Arbeitskam mer vom hin- und hergehenden Organ, von einem diesem gegenüber,
    ortsfest angeordne- ten Organ und von mindestens drei gebildet wird, die mindestens an genähert koaxial zueinander, mit zunehmen der Rohrweite abwechselnd am einen und am andern der beiden Organe angeordnet sind, derart, dass sie an der Befestigungsstelle ab geschlossen sind und mit den andern Enden. ohne sich zu berühren, ineinandergreifen,
    dass mindestens ein Rohrstück -des einen Organes bei jeder Stellung des hin- und hergehenden Organes in den Ringraum zwischen zwei Rohrstücken des andern Organes hineinragt, und dass das Druckmittel .durch einen Kanal im einen Organ in das innerste Rohrstück ein geführt wird, das Ganze derart, dass das Druckmittel zwischen :
    den Rohren hindurch hinausströmen muss. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kraftmaschine gemäss Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass .die Rohrstücke eine im Vergleich zur Dieke der Zylinder- wandung gewöhnlicher Kolbenmaschinen von gleicher Leistungsfähigkeit sehr ,dünne Wandstärke haben. ?. Kraftmaschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge jedes Rohrstückes minde stens gleich seinem Durchmesser ist.
    3. Kraftmaschine gemäss Patentanspruch und Lrnteransprüehen 1 und 2, die doppelt wirkend ausgebildet ist, dadurch ,gekenn zeichnet, dass sie einander gegenüber zwei ortsfeste Organe aufweist, welche mit gegeneinander gerichteten Rohrstücken ver sehen sind, und dass zwischen ihnen ein Organ hin- und hergeht, das auf zwei ein ander .gegenüberliegenden Seiten Rohr stücke trägt,
    welche zwischen die Rohr- stücke der beiden ortsfesten Organe ,greifen. .l. Kraftmaschine gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -3, :
    dadurch .gekenn zeichnet, dass das hin- und hergehende Organ um eine ausserhalb desselben an geordnete Axe sschwinigt und dass die Rohr stücke nach einem zu dieser Axe konzen trischen Kreisbogen gekrümmt sind. 5.
    Kraftmaschine .gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, .dassdieselbe mehrere stern- förmig zueinander angeordnete Arbeits- kammern aufweist.
CH192417D 1935-12-05 1936-12-02 Kraftmaschine, die mittels eines gasförmigen Druckmittels angetrieben wird. CH192417A (de)

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CH192417D CH192417A (de) 1935-12-05 1936-12-02 Kraftmaschine, die mittels eines gasförmigen Druckmittels angetrieben wird.

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