Vitrine. Die Erfindung betrifft eine Vitrine mit gläsernen Schiebedeckeln und mindestens einem eingebauten Verdampfer einer Kälte- erzeugungsaulage.
Es bestehen bereits gekühlte Vitrinen mit seitlichen Türen zum Hineinbringen und Herausnehmen der Waren. Bei jedem Öff nen einer solchen Seitentüre fällt kalte Luft aus der Vitrine heraus, was weniger unan genehm. ist wegen des Kälteverlustes, als wegen des Umstandes, dass ,die warme, eintre tende Luft ihre Feuohtigkeit an dem Kühl gut niederschlägt und zu dessen Verderbnis beiträgt.
Dies zu verhindern führte zu der selbstverständlichen Massnahme, die Seiten wände nicht als 'Türen auszubilden, sondern die Waren von oben einzuführen. Eine solche Vitrine kann oben offen ;gelassen werden; aus hygienischen Gründen ist es jedoch zweck- mässig, oben einen gläsernen Absehluss vorzu sehen.
In diesem Falle entsteht aber da, wo der gläserne Abs chluss mit den Vitrinenwan- dungen zusammenstösst, eine die @Sicht stö- rende Fuge.
Diese Sichtstörung wird ver mieden, wenn der obere Deckel und die Sei tenwand ,gläsern und in sanftem Bogen mit einander verbunden sind, also aus einem Stück bestehen. Wenn ein solcher Abschluss geöffnet wird, @so fällt, wie ,schon oben ge sagt, die kalte Luft aus,der Vitrine heraus.
Um diesen Übelstand zu beheben, ist ge mäss vorliegender Erfindnug im untern Teil der Vorderfront der Vitrine auf der Innen- seite der Schiebedeckel und auf die ganze Länge .der Vitrine sich erstreckend eine feste Glaswand im wesentlichen parallel zu den Schiebedeckeln und in einem gewissen Ab stande von diesen angeordnet.
Diese zweite Glaswand verhindert weitgehend beim öff nen der Schiebedeckel den Kälteabfluss ins Freie und sie wirkt zufolge des zwischen ihr und den Schiebedeckeln eingeschlossenen Luftraumes nach aussen isolierend.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine seh@aubildliche Ansioht der Vitrine, wobei ein Teil davon herausgebro chen ist, und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 durch die Vitrine.
Die hölzernen Aussenwände der Vitrine sind mit 1 bezeichnet. Eine Innenauskleidung 2 besteht aus nicht korro@dieren.dem Metall. 3 und 4 bezeichnen Abstellflächen, die aus Marmor, Glas oder dergleichen ausgeführt sind. Der Raum zwischen Aussenwand 1 und Innenauskleidung 2 ist mit einer Isoliermasse 5 ausgefüllt.
Ein Hilfsverdampfer, bestehend aus einer Metallplatte 6 und daran befestig ten Kühlrohren 7 verdeckt gegen Sicht den Hauptverdampfer 8 einer Kälteerzeugun.gs- anlage. Über und unter der Metallplatte 6 ist ein Luftraum 15 bezw. 16 freigelassen, da mit die Luft zirkulieren kann. 9 ist,die Zu leitung für ein Kältemittel, in welcher ein Expansionsventil 10 eingebaut ist. 11 be zeichnet eine Saugleitung, die das verdampfte Kältemittel nach dem nicht gezeichneten Kompressor der Kälteerzeugungsanlage zu rückführt.
Zwei gläserne Sohiebedeckel 12 und 13, die sich am Innenende etwas über lappen, überdecken je die halbe Länge der Vitrine und sind so angeordnet,,dass der eine über bezw. unter dem andern verschoben wer den kann. Eine parallel zu den Schiebe deckeln 12, 13 auf deren Innenseite fest ein gesetzte dritte Glasscheibe 14 schliesst die Vitrine auf deren :ganzen Länge bis zu einer gewissen Höhe so ab, dass beim Öffnen der Schiebedeckel 1;2 und 13 der grösste Teil der kalten Luft vor dem Abströmen aus der Vitrine verhindert wird.
Die Glasscheibe 14 ist in einem gewissen Abstand von den,Sehei- ben 12 und 13 angeordnet, .so .dass zwischen den Teilen 12, 13 einerseits und dem Teil 14 anderseits ein Luftraum 17 vorhanden ist, der isolierend wirkt.
Die beschriebene Vitrine gewährt eine gute Sichtbarkeit der Ausstellungsgegen stände; sie verhindert ferner einen Kältever lust beim Öffnen der Schiebedeckel und das Schwitzen der Glmwände bei normalen Tem peraturdifferenzen.
Um auch bei grossen Temperaturdiffe renzen und hohem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft das :Schwitzen der Glaswände zu verhindern, können zwischen ,Glaswand 14 und Schiebedeckel 12, 13, oder sogar auf der Innenseite der,Glaswand 14 elektrische Heiz drähte eingebaut werden.
Showcase. The invention relates to a showcase with sliding glass lids and at least one built-in evaporator of a refrigeration system.
There are already cooled showcases with side doors for bringing in and taking out the goods. Every time such a side door is opened, cold air falls out of the cabinet, which is less unpleasant. is because of the loss of cold than because of the fact that the warm, incoming air reflects its heat well in the cool and contributes to its deterioration.
Preventing this led to the self-evident measure not to design the side walls as doors, but to introduce the goods from above. Such a showcase can be left open at the top; for reasons of hygiene, however, it is advisable to provide a glass cover at the top.
In this case, however, a gap is created where the glass finish meets the walls of the showcase, which disturbs the view.
This visual disturbance is avoided if the top cover and the side wall are glass and are connected to each other in a gentle curve, i.e. are made of one piece. When such a closure is opened, as already mentioned above, the cold air falls out of the showcase.
In order to remedy this drawback, according to the present invention, in the lower part of the front of the showcase, on the inside of the sliding cover and over the entire length of the showcase, a solid glass wall is essentially parallel to the sliding cover and at a certain distance arranged by these.
This second glass wall largely prevents the flow of cold into the open air when the sliding cover is opened and, due to the air space enclosed between it and the sliding cover, it has an isolating effect on the outside.
In the drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is illustrated, namely: FIG. 1 shows a visual view of the showcase, part of which is broken out, and FIG. 2 shows a cross section along the line II-II of FIG. 1 through the showcase.
The wooden outer walls of the showcase are labeled 1. An inner lining 2 consists of non-corrosive metal. 3 and 4 denote shelves made of marble, glass or the like. The space between the outer wall 1 and the inner lining 2 is filled with an insulating compound 5.
An auxiliary evaporator, consisting of a metal plate 6 and cooling tubes 7 attached to it, conceals the main evaporator 8 of a Kältegenerun.gs- plant from view. Above and below the metal plate 6 is an air space 15 respectively. 16 released as the air can circulate with it. 9 is the to line for a refrigerant in which an expansion valve 10 is installed. 11 be denotes a suction line that returns the evaporated refrigerant to the compressor, not shown, of the refrigeration system.
Two glass Sohiebedeckel 12 and 13, which overlap slightly at the inner end, each cover half the length of the showcase and are arranged so that one over or. can be moved under the other. A third pane of glass 14, which is firmly set on the inside parallel to the sliding lids 12, 13, closes the showcase over its entire length up to a certain height so that when the sliding lids 1; 2 and 13 are opened most of the cold air is prevented from flowing out of the showcase.
The glass panel 14 is arranged at a certain distance from the panels 12 and 13, so that an air space 17 is present between the parts 12, 13 on the one hand and the part 14 on the other, which has an insulating effect.
The showcase described ensures that the exhibits are easily visible; it also prevents loss of cold when the sliding lid is opened and sweating of the wall walls at normal temperature differences.
In order to prevent sweating of the glass walls even with large temperature differences and high moisture content in the ambient air, electrical heating wires can be installed between the glass wall 14 and the sliding cover 12, 13, or even on the inside of the glass wall.