CH192439A - Anordnung zur Erzeugung von Wechselspannungen rechteckiger Kurvenform. - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung von Wechselspannungen rechteckiger Kurvenform.

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CH192439A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Anordnung zur Erzeugung von     Wechselspannungen    rechteckiger     Kurvenform.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Anordnung zur Erzeugung von     periodischen     Spannungsschwankungen mit     rechteckiger          Kurvenform    und praktisch beliebig kurzer  Dauer unter Verwendung von     gittergesteuer-          ten    Dampf- oder     Gasentladungsstrecken.    Der  artige     .Spannungsverläufe    sind bekanntlich  insbesondere für die .Steuerung von     Dampf-          oder        Gasentladungsstrecken        

  erwünscht,    vor  allem beispielsweise für     Prüfungszwecke     oder für     stroboskopische    Anordnungen, aber  auch für andere     betriebsmässige    Aufgaben,  wo es auf einen sehr genauen     Zündeinsatz     und eine beliebig, aber genau wählbare  Dauer der Steuerimpulse ankommt,     wie    z. B.  auch bei     Graetzsehaltungen.     



  Es ist     bereits    bekannt, solche Spannungs  schwankungen     mittels    Wechselrichter- oder       Kippschwingschaltungen    zu erzeugen. Je  doch     ist    bei diesen bekannten Anordnungen  die Steilheit des     Spannungsanstieges    und des       Spannungsabfalles    an den Flanken     des        er-          zeugten        ispannungsstosses    durch die Aus-         gleichvorgänge    an den     verwendeten    Energie  speichern begrenzt,

   und zweitens kann die  Dauer des     Spannungsstosses.    nicht unter einen       gewissen        Kleinstwert    herabgesetzt werden,  der bei     Wechselrichtern    in erster     Linie    dureh  die     Entionisierungsvorgänge    an den     Wechsel-          richterentladungsstrecken        und-    bei     -Kipp-          schwingschaltungen    .durch : die Dauer der  Ausgleichsvorgänge bestimmt ist.

   Es kann  mit     diesen        bekannten    Anordnungen also  weder     eine    Kurve von absolut rechteckigem  Verlauf oder zumindest     mit    wirklich senk  recht verlaufenden     Flanken    erreicht werden,  noch kann vor allem mit     -diesen        Anordnungen     die Dauer des,     Spannungsimpulses    auf derart  kurze Werte herabgedrückt werden, wie sie  sich für manche Zwecke neuerdings als not  wendig erwiesen haben.  



       Diese        beträchtlichen    Mängel werden  sämtlich vermieden durch Anordnungen, wel  che gemäss dem Gedanken der vorliegenden       Erfindung    aufgebaut     sind.    Bei dieser werden  sowohl für die     austeigende        wie    für die ab-      fallende Flanke des zu     erzeugenden    :

  Span  nungsstosses     Zündprozesse    von Dampf oder       Gasentladungsstrecken        verwendet.    Derartige       Zündprozesse    haben     bekanntlich    den Vorzug,  dass die Spannung an den Entladungsstrecken  sich mit praktisch unbegrenzter Steilheit  plötzlich     ändert.    Beim Erfindungsgegen  stand werden die senkrechten Spannungsän  derungen zu     Beginn    und Ende der Rechteck  kurve jeweils durch diesen beim     Zündprozess     auftretenden plötzlichen Spannungszusam  menbruch zweier nicht :

  durch     elektrische     Energiespeicher voneinander abhängiger     git-          tergesteuerter    Entladungsstrecken unmittel  bar erzeugt.     Gleichzeitig    sind auch die kon  stanten Spannungswerte der zu erzeugenden       Rechteckkurve    durch die     Stromkreise    dieser  beiden     Entladungsstrecken        bestimmt.    Auf  diese Weise gelingt es, den     angeschlossenen     Verbraucherkreis von den Ausgleichsvorgän  gen von Kondensatoren und     InduktivitMen     völlig zu befreien und damit eine ideale       Rechteckigkeit    zu erzielen,

   und weiterhin  kann auch die     Dauer    der erzeugten Span  nungsstösse beliebig     verringert    werden, da  die     Entionisierungsvorgänge    der verwende  ten Rohre     sich    im Verbraucherkreis ebenfalls       nicht    mehr bemerkbar machen können.  



  Zur, näheren     Erläuterung    des Erfindungs  gedankens sollen im folgenden einige     Aus-          führungsbeispiele    beschrieben werden,     mit     denen jedoch     kein.        Anspruch    auf Vollständig  keit in der Erschöpfung     sämtlicher    in den  Bereich der Erfindung     fallenden        Möglichkei-          ten    erhoben wird.  



  In     Abb.    1 der     Zeichnung    ist eine Anord  nung     dargestellt,    bei der beide zur Erzeu  gung der     gewünschten        rechteckigen    Span  nung dienenden Entladungsstrecken zu zwei  verschiedenen, in     Gleichrichterschaltung    an  geordneten :Systemen gehören.

   Der Einfach  heit halber möge, wie auch bei .den andern       Ausführungsbeispielen,    angenommen wer  den, dass der     Verbraucherwiderstand        verhä1t-          nismässig    gross     ist;    :dies trifft ja auch für das  hauptsächlich genannte     Arbeitsgebiet,    die       Erzeugung    von     Steuerspannungen    für     E.nt-          ladungsetrecken,        praktisch        immer    zu.

   Es sei    aber vorweg bemerkt,     dass    die Wirkungs  weise der Erfindung durch die Grösse des  Verbraucherwiderstandes nicht     beeinträch-          tigt        wird,    dieser     vielmehr    beliebige Werte  annehmen kann.

   Eine     Wechselstromquelle    7  speist in Parallelschaltung zwei Halbweg  gleichrichtersysteme 1 und 2, die im wesent  lichen aus je einer     gittergesteuerten        Dampf-          oder        Gasentladungs@atrecke    11     bezw.    21 und  einem im Anodenkreis angeordneten     Ohm-          sehen    Widerstand 12     bezw.    22 bestehen. Die       Entladungsstrecken    11 und 21 sind     katho-          denseitig    miteinander und mit dem einen  Pol der     Wechselspannungsquelle    7 verbun  den.

   Die     Steuerspannungen    der Entladungs  strecken werden über     :Strombegrenzungswi-          derstände    15     bezw.    25     jeweils    dem Mittel  punkt einer aus verschiedenartigen 'Schein  widerständen 13<B>,</B>     bezw.    23 und 14     bezw.    24       bestehenden    und an .die     Wechselspannung    7       angeschlossenen        Phasenschieberbrücke    ent  nommen.

   Zur beliebigen     Einstellung    des  Zündzeitpunktes innerhalb der     Wechselspan-          nungahalbwelle    ist     mindestens    einer der  Scheinwiderstände in jeder Brücke veränder  bar, im     Ausführungsbeispiel    die     Ohmschen     Widerstände 14 und 24. Zwischen den mit  den Anoden der Entladungsstrecken 11 und  21 verbundenen Klemmen 5 und 6.     ist    der  Verbraucherkreis mit dem Verbraucher  widerstand 3 angeschlossen. In Reihe mit  dem Verbraucher 3 ist     gegebenenfalls    noch       eine,Gleichspannungsquelle    4 vorgesehen.  



  Die     Wirkungsweise        dieser        Anordnung    ist  die     folgende    (vergleiche     Abb.        2):     Im Verlauf der positiven Halbwelle der       Wechselspannung    7, die durch die Kurve 7  in     Abb.    2a dargestellt sein möge, soll die       Entladungsstrecke    11 im Augenblick     #1    und  die     Entladungsstrecke    21 im Augenblick     t2     vermöge der entsprechend eingestellten     Pha-          senschiebersteuerspannungen    zünden.

   Der  Spannungsverlauf an den Klemmen 5 und 6,  d. h. an den Anoden, bezogen auf die Ka  thodenleitung, wird dann durch die Kurve 5       bezw.    die strichpunktierte     Kurve    6 darge  stellt, die     beider    mit der     Kurve    7 zusammen  fallen, solange die     betreffenden.    Entladungs-           strecken    nicht leitend     sind,    und die im Au  genblick     t1        bezw.        t2    plötzlich auf den Wert.  der     Lichtbogenspannung    absinken.

   Wie ohne  weiteres ersichtlich     ist,    zeigt dann die, den  Klemmen 5 und 6     aufgedrückte    Spannung,  bezogen auf die Klemmen 5, den in     Abb.        2h     gezeigten Verlauf, das, heisst :die !Spannung ist  während :

  des     grössten    Teils der     Wechselspan-          nungsperiode    Null und steigt nur während  der kurzen Zeit     (t2-t,)    mit einem plötz  lichen Anstieg und einem ebenso plötzlichen  Abfall auf endliche Werte in     praktisch    voll  kommener     Rechteckform.    Die Dauer     (t2-tl)     des     iSpannung,-stosses    kann durch entspre  chende gegenseitige     Einstellung    der beiden       Phasenechieberbrücken    13, 14     bezw.    28, 24  beliebig verkürzt werden.

   Denn für die       Entionisierung    und Wiedergewinnung der  Steuerfähigkeit steht beiden Entladungs  strecken die gesamte negative Halbwelle vom  Augenblick     t,    bis zum Augenblick     t4    zur       Verfügung.     



  Durch die Einführung der Spannungs  quelle 4 mit der angegebenen Polarität er  reicht man, dass :die am eigentlichen Verbrau  cher 3, d. h. zwischen den Klemmen 6 und 8       aufgedrückte    Spannung sowohl negative wie  positive Richtung annimmt. Der Spannungs  verlauf der Klemme 8 in bezug auf die Ka  thoden der     Entladungsstrecken    ist in     Abh.    2a  durch die Kurve 8     dargestellt,    die um den       Betrag    der     Gleichspannung    4 höher liegt als  die Kurve 5.

   Die rechteckige Wechselspan  nung mit kurzen     positiven    und langen nega  tiven Amplituden wird :durch die Kurve 6 in       Abb.        2b        dargestellt,    jedoch bezogen auf die  Kurve 8 als Nullinie. Durch     Änderung    der  Gleichspannung 4 kann jedes beliebige Ver  hältnis zwischen     positiver    und negativer  Amplitude erreicht werden.

   Darüber hinaus  kann auch ein     iSpannungsverlauf    vollständig  im positiven oder im negativen Bereich er  zwungen werden, der nur kurzzeitige     .Span-          nungserhöhungen    oder Spannungsabsenkun  gen     aufweist,    je nach der Polarität der  Gleichstromquelle 4 und deren Grössenver  hältnis zu der Amplitude der Wechselstrom  quelle     'I.        Dien    Höhe der     @Spannungsstösse    kann    im übrigen auch durch gleichsinnige Phasen  verschiebung beider     Gitterspannungen    ver  ändert werden.

   Vorteilhaft     wird    man jedoch  die Zündzeitpunkte     t1    und     t,    in die Nähe des       Spannungsmaximums        legen;    die stets einem  bestimmten Ausschnitt aus der Wechsel  spannungskurve 7 entsprechende     Spannungs-          amplitude    kann dann bei :den verhältnis  mässig     ,sehr    kurzen Impulsdauern praktisch  als konstant angesehen werden.  



       Anderseits    kann man aber auch eine ge  wisse Unabhängigkeit der Spannungsampli  tude von der     Phasenlage    der     Zündzeitpunkte     erzielen, wenn als     Wechselspannungsquelle     eine     Einrichtung    vorgesehen     ist,    welche  Wechselspannungen mit abgeflachten Kup  pen,     wenigstens:

      in der einen Halbwelle, lie  fert und beispielsweise nach     Abb.    3 aufge  baut sein kann. .Eine     Wechselspannungs-          quelle    für     eänusförmige    Wechselspannung 70  arbeitet auf einen geschlossenen Kreis, der  aus einer     urgesteuerten    Dampf- oder     Gasent-          ladungsstrecke    71 und einem verhältnismässig  hohen Widerstand 72     besteht.    An den Klem  men des     Widerstandes    72 tritt nur während  der     Stromdurchlasszeiten    der Entladungs  strecke 71 eine     !Spannung    auf.

   Durch     Vor-          schaltung        einer     7 3  mit einer Spannung, die     etwa    gleich der hal  ben Amplitude der     Wechselspannung    70 ist,  entsteht     zwischen    den Klemmen 74 und 75  eine Spannung mit dem in     Abb.    4 dargestell  ten Kurvenverlauf, bezogen auf das Poten  tial der Klemme 75.  



  Wird eine     :derartige    Spannungsquelle an       ,Stell:o,der        iSpannungsiquelle    7 in die Anord  nung gemäss     Abb.    1 eingefügt, und zwar     :

  der-          art,    dass die Klemme 75     mit    den Kathoden  der     Entladungm#trecken    11 und 21,     verbunden     ist -die     Phasenschieberbrücken    werden da  bei vorteilhaft     unmittelbar    an die Span  nungsquelle 70     angeschlossen    - so bleibt die  erzeugte Spannung absolut     rechteckig,    auch  wenn die     Zündmomente    der     Entladungsstr        ek-          ken    aus.

   irgendwelchen Gründen,     beispiels-          weise    zur Regelung, stark in der Phase ver  schoben werden. Im übrigen wird aber die      Arbeitsweise durch diese     Abänderung    nicht       berührt.     



  Um bei derartigen Anordnungen mit  einer einzigen     Gleichspannungsquelle    (4, 73)       auszukommen,    kann man entweder die Span  nungsquelle 4 statt in den Verbraucherkreis,  zwischen die beiden Gleichrichter, und zwar  zwischen die beiden Widerstände 12 und 22,  einfügen. Dies geschieht derart, dass die  Klemme 74 der     Wechselspannungsquelle    bei  spielsweise als     Anzapfung    einer einzigen  Gleichstrombatterie     ausgebildet    wird und  mit dem Widerstand 22 unmittelbar verbun  den bleibt.  



  Eine andere Schaltungsweise die eben  falls auf dem     Gleichrichterprinzip    beruht  und mit einer Wechselspannung nach     Abb.    4  arbeitet, und die ebenfalls mit nur einer ein  zigen     Gleichhilfss        pannungs.quelle    auskommt,  ist in     Abb.    5 dargestellt. Vorausgesetzt ist  .dabei allerdings, dass .der innere Widerstand  der Spannungsquelle 7 nach     Abb.    3 genügend  gross ist, so dass der der zuletzt zündenden  Entladungsstrecke 21 zugeordnete Anoden  widerstand 22 kurzgeschlossen werden kann.

    In der     Abb.    -5 sind die beiden Gleichspan  nungsquellen 4     bezw.    73 der Übersichtlich  keit und des besseren Vergleichs mit der An  ordnung der     Abb.    1 halber getrennt darge  stellt; sie werden jedoch in Wirklichkeit  zweckmässig in Reihenschaltung zu einer  einzigen     Batterie    zusammengefasst, deren Ge  samtspannung U etwas kleiner sein muss als  die Amplitude der     Wechselspannung    70. Die       übrigen    Elemente der     Schaltung    stimmen  mit denen der     Abb.    1     bezw.    der     Abb.    3 über  ein und sind wie diese beziffert.

   Die Steue  rung der Entladungsstrecken 11 und 12 kann  mit den gleichen Hilfsmitteln     erfolgen    wie  in der Anordnung der     Abb.    1 und ist nicht  mehr besonders dargestellt.  



  Die     Wirkungsweise    der in     Abb.    5 ge  zeigten Anordnung möge anhand der Kurven  der     Abb.    6 näher erklärt werden. Die     @Span-          nung    zwischen den Klemmen 74 und 75, be  zogen auf das Kathodenpotential der Gleich  richterröhren 11     und    21, wird durch die    Kurve a mit der Nullinie b dargestellt       (Abb.    6a).

   Die gleiche Kurve a gibt aber  auch, bezogen auf die um den Betrag der  Spannung E der Batterie 4 niedriger gelege  nen     Nullinie    c, den Verlauf der     .Spannung    an  den beiden     Entladungsstrecken    11 und 21,  bezogen auf das     Kathodenpotential,    für den  Fall, dass beide dauernd gesperrt sind. Zün  det nun beispielsweise das, Rohr 11 im Au  genblick     tl    und das Rohr 21 im Augenblick       t,    so stellt die Kurve d in     Abb.    6a den Ver  lauf des Anodenpotentials der Entladungs  strecke 21 dar.

   Im     Augenblick        t,        wird    näm  lich ein     Stromkreis        gesehlossen,        dessen    trei  bende Spannung gleich der Spannung U ist,  und der sich über die Batterien 7.3 und 4, den  Widerstand 12,     die,    Entladungsstrecke 11  und den Widerstand 72 ,schliesst. Die Entla  dungsstrecke 71 ist in dem in     Betracht    kom  menden Zeitraum     --        zwischen    den Augen  blicken<I>t'</I> und<I>t"</I> - ,stromlos, so dass der  innere Widerstand der Spannungswelle 70  gleich dem Widerstand 72 ist.

   Ist nun der  Widerstand 1'2 des     Gleichrichters    1 bei  spielsweise viermal so gross, als der Wider  stand 72, so wird die Spannung     zwischen     Anode und Kathode der Entladungsstrecke  21 im Augenblick     t,    auf Vierfünftel ihres  Wertes sinken. Im Augenblick 4 bricht sie  vollends zusammen auf den Wert der prak  tisch     vernachlässigbaren        Brennspannung,    wo  mit auch die während der Zeit     (t,-t,).    bren  nende Entladungsstrecke 11 zum Erlöschen  gebracht wird.

   Im Augenblick     t3,   <I>wo</I> die Am  plitude der     Wechselspannung    70 grösser wird  als die Spannung U, welche vom     Augenblick          t2    ab am Widerstand 72 liegt, wird auch die  Entladung im Rohr 21 unterbrochen. Beide  Entladungsstrecken 11 und     1(2    müssen     erst     im Augenblick     t4        wieder        steuerfähig    sein,  d. h. an einer Neuzündung     verhindert    wer  den.     Die    hierzu zur Verfügung stehende Zeit  ist in jedem Falle hinreichend gross.

   Vom  Augenblick 4 an     verläuft    die     Kurve    d     bis     zum Augenblick     t1    der nächsten     Zündung     zusammen mit der Kurve a. Es,     ist    nun leicht  einzusehen, dass bei diesen     Verhältnissen    die  Spannung am     Verbraucher    3, und zwar be-      zogen auf das Potential der     Klemme    50,  nach der Kurve 60 der     Abb.    6b verläuft, wel  che in ihren Kurven den Potentialverlauf  der entsprechend bezifferten Klemmen der       Abb.    5 darstellt.  



  Durch Änderung der Phasenlage .der  Zündzeitpunkte     t1    und     t2        einerseits,    und  durch Wahl des     Verhältnisses:   
EMI0005.0008  
   d. h. es       Batterieansatzpunktes    74     bezw.    60 für den  Verbraucher anderseits, hat man es mit dieser  Schaltung in der Hand, jede beliebige ideale       Pechteckspannung    herzustellen, und zwar  symmetrische wie     unsymmetrische    .Spannun  gen (bis zu solchen mit äusserst kurzen Span  nungsstössen in der einen Richtung), und  Spannungen mit oder ohne Gleichstromkom  ponente.  



  Eine Verringerung der     Flankensteilheit     der erzeugten Spannungskurven kann gege  benenfalls     leicht    durch     Parallelsehaltung     eines     Kondensators    zum Verbraucher erzielt  werden. Der Widerstand -des Verbrauchers       selbst    darf ohne Störung des     Betriebes    in  weiten Grenzen veränderlich sein.  



  Eine weitere Ausführungsform für die       Durchführung    des. Erfindungsgedankens be  dient sich des     Wechselrichterprinzips.    Eine       entsprechende    Anordnung ist in     Abb.    7 dar  gestellt. Es sind zwei Wechselrichter 1 und  2     vorgesehen,    :deren Entladungsstrecken 11  und 11'     bezw.    21 und 21' zusammen mit  Kondensatoren 18     bezw.    2<B>8</B> und     Ohmschen          Widerständen    12 und 12'     bezw.    22 und 22'  in bekannter     Weise    in Parallelanordnung zu  sammenarbeiten.

   Beide Wechselrichter wer  den aus     einer    gemeinsamen Spannungsquelle  4 gespeist, und zwar mit der gleichen Span  nung U. Sie können dabei entweder parallel  oder aber auch in Reihe an die Gleichspan  nungsquelle     angeschlossen    sein, welche im  einen Fall die Spannung U, im andern Fall  die Spannung 2U     besitzen    müsste. Die     dritte     und     zweckmässigste    Möglichkeit ist jedoch  eine Speisung, wie sie in     Abb.    7     dargestellt          ist.    Sie stellt einen Zwischenfall zwischen       Parallelspeisung    und Reihenspeisung dar.

         Die        Batterie    4 braucht hierbei nur für eine    Spannung     (2U-E)    bemessen zu werden. Es  ist allerdings zweckmässig, die beiden Ab  griffe     mindestens    eines- Wechselrichters, an  der     Batterie    veränderlich zu halten, so dass  eine Änderung der Spannung E erzielt     wird,     deren vorteilhafte Auswirkung später be  schrieben werden soll. Zur Herstellung sym  metrischer Verhältnisse in den beiden Wech  selrichtern ist es ferner zweckmässig, .diese  aus gleich gross bemessenen     .Schaltelementen     aufzubauen.

   Zumindest sollen diese so be  messen sein, dass     der,Spannungsanstieg    an  ,den beiden Entladungsstrecken '11 und 21  nach deren Löschung mit genau den gleichen  Zeitkonstanten vor sich geht.  



  Zur Lieferung der gewünschten     Recht-          eekspannung    für den Verbraucher 3 dienen  an sich nur .die beiden Entladungsstrecken 11  und 21, während die     Hilfsentladungsstrecken     11' und 21' deren Löschen bewirken und im  übrigen die Möglichkeit geben, dass     Beein-.          flussungen        durch        Energiespeieher    jeweils nur  zwischen einer     Hauptentladungs,strecke        (11.,     21) und den     zugeordneten        Hilfsentladungs-          strecken    (11', 21') auftreten,

   jedoch nicht       zwischen    .den     Hauptentladungsstrecken    und  damit im Verbraucherkreis. Die Einrichtun  gen für die Steuerung der beiden     Wech3el-          richter    mögen im     folgenden    zusammen mit  der     Wirkung,s:weise    der Anordnung anhand  der     Abb.    7 und 8 näher erläutert werden.  



  Es möge zunächst angenommen werden,  dass die beiden Entladungsstrecken 11 und  21 leitend sind. Durch Einleitung der Ent  ladung in den beiden Entladungsstrecken 11'  und 21'     mittels    der Gitterst,     uerang    werden  die beiden     Hauptentladungsstrecken    mit       Hilfe    der Kondensatoren 18 und 28 gleich  zeitig gelöscht.

   Dies geschieht beispielsweise  dadurch,     d.ass    das Steuergitter der Ent  ladungsstrecke 21' von aussen eine die Zün  dung ermöglichende .Spannung erhält, und  dass der beim Einsetzen ,der Entladung in der  Entladungsstrecke 21' auftretende Stromstoss  über einen Transformator 3,1 .dem     Gitterkreis     der Entladungsstrecke 11' zugeführt wird,  der ausser der     :

  Sekundärwicklung    dieses       Transformators    eine die Entladung nor-      malerweise verhindernde     Flilfsspannungs-          quelle    16' und     gegebenenfalls    einen Strom  begrenzungswiderstand 15' enthält.     Durch          diese    Anordnung     wird    mit Sicherheit er  reicht, dass die beiden     Hilfsentladungs-          strecken    gleichzeitig zünden.

   Einige Zeit  nach der hierdurch bewirkten     gleichzeitigen     Löschung der Entladungsstrecken 11 und 2.1  ist die     Anodenspannung    an diesen beiden       Entladungsstrecken    vermöge der Umladung  der     -Kondensatoren    1,8     bezw.    2,8 wieder auf  den vollen Betrag der Spannung U angestie  gen.

   Vermöge einer der     Wechselspannungs,-          quelle    32 entnommenen und dem     Gitterkreis     über einen     Transformator    33 zugeführten  Wechselspannung, der gegebenenfalls noch  eine     normalerweise    sperrende     Vorspannung     116 überlagert sein kann, wird darauf in       irgend    einem Zeitpunkt die     Entladungs-          sirecke    11 gezündet. Der hierbei einsetzende  Stromstoss erzeugt in der Sekundärwicklung  des     Transformators    30 eine Spannung, wel  che einen     Schwingungskreis    37, 38 anstösst.

    Durch     geeignete    Bemessung     dieses        Schwin-          gungskreises        lässt    sich erreichen, dass seine       Ausgangsspannung    um einen gewissen Win  kel nacheilt.

   Diese 'Spannung     wird    dem Git  terkreis der     zweiten        Hauptentladungsstrecke     21 über     einen        Widerstand    39 zugeführt, so  dass     dass    Rohr 21 mit einer     .gewissen,    genau       bestimmten    und     einstellbaren        Zeitverzöge-          rung    nach dem Rohr 11 leitend     wird.    Im       Gitterkreis        des    Rohres 21 ist ausserdem noch  zweckmässig eine veränderliche,

   den Ent  ladungseinsatz verhindernde     Vorspannung     2!6 und ein     Stroinbegxenzungswideretand    25  vorgesehen. Die     .Steuerfrenadspannungen    für  die     Entladungsstrecken    11 und 21'     können     verschiedenen,

       untereinander    jedoch syn  chronen     Wechselspannungsquellen    entnom  men     werden.    Vorteilhaft wird jedoch die  gleiche     Spannungsquelle    verwendet und   wie im     Ausführungsbeispiel    - .die     Wech-          selspannungskomponente    der     einen    Ent  ladungsstrecke, beispielsweise 21', durch       Zwischenschaltung        eines    mittelangezapften       T'rana,formators    34 und einer phasenverschie  benden     Brückenanordnung    35,

   36 in der    Phase gegenüber der     Wechselspannungskom-          ponente    der andern     fremdgesteuerten    Ent  ladungsstrecke indem     gewünschten    Mass ver  schoben.  



  Die Kurven<I>a</I> und<I>b</I> der     Abb.        8a        stellen     den Verlauf     des        Potentialas    der Anoden der  Entladungsstrecken 11     bezw.    21 dar. Dabei  sind die     Potentiale    bezogen auf den nega  tiven     Perl    .der Batterie 4,     dessen        Potential    als       Nullinie        eingetragen    ist. Es mögen wieder  anfangs beide     Entladungsstrecken    11 und 21  leitend sein.

   Es liegt an ihnen dann     nur    die  Brennspannung     e$.    Die Kurve a liegt dabei  um den Betrag     U   <B>-E</B> höher als die     Kurve   <I>b;</I>  die Gerade c     stellt    also das     Kathodenpoten-          tial    der Entladungsstrecken 11 und 11' dar.

    Im Augenblick     t1    werden nun die beiden  Rohre 11 und     Q21,        wie    oben     beschrieben     wurde, gelöscht, d. h. die Kurven a und b       sinken    plötzlich stark ab, um darauf nach       Massgabe    der Zeitkonstanten im     Umladekreis     der     gommutierungskondensataren    18     bezw.     28 allmählich wieder anzusteigen, und zwar  so lange,     bis    die Spannung zwischen Anode  und Kathode jedes Rohres den Betrag U er  reicht.

   Zur Zeit     t2    wird die Entladungs  strecke 11     in    der     beschriebenen        Weise    durch  die Gittersteuerung freigegeben, d. h. die  Kurve a sinkt auf den Wert der     Brennspan-          nung,    bezogen auf die Kurve c.

   Nach einer  bestimmten einstellbaren und,     beliebig        kurz     zu haltenden Zeit     wird    durch den Stromstoss  in der     Entladungsstrecke    11 im Augenblick       t3    auch das Rohr 21 gezündet, so dass nun  mehr auch die Kurve b auf den     Wert    der  Brennspannung, bezogen auf die Nullinie,  plötzlich     absinkt.    Beide     Entladungsstrecken     brennen     nun,        bis    im Augenblick     t1    .der näch  sten Periode der Vorgang von neuem     beginnt.     



  Statt der beschriebenen, vom     Entladungs-          einsatz    im Rohr 11     abhängigen        Schwin-          gungsskreissteuerung    kann für die bei  den     Hauptentladungssireeken        ebenfalls.    eine       Steuerung    durch Fremdspannung vorgesehen  werden.     Dieee    sind dann in entsprechender       Weise    in der Phase gegeneinander zu ver  schieben.

        Da an die Anoden der beiden Rohre 11  und 21 (Klemmen 5 und 6) der Verbraucher  3 unmittelbar angeschlossen ist, lässt sich die  erzeugte     Rechteckspannung,    wie ohne wei  teres ersichtlich, durch Differenzbildung aus  den beiden Kurven a und b der     Abb.    8a dar  stellen     (Abb.    8b).     Die    Kurve d stellt dabei,  bezogen auf die     eingezeichnete    Nullinie,     da-s          Potential    der Klemme 6 gegenüber der  Klemme 5 dar.

       Es        ist        anhand    dieser Kur  vendarstellungen ferner deutlich zu     ersehen,          dass    eine reine     Rechteckspannung    nur dann  erhalten werden kann, wenn die beiden     Ano-          denspannungskurven        a    und b im Zeitraum       t2-tl    parallel verlaufen,     .d.    h. wenn die bei  den massgebenden     Zeitkonstanten    gleich  sind.

       Dies    bedeutet aber, wie schon oben ge  sagt, einen     symmetrischen    Aufbau der bei  den     Wechselrichter.    Die Kurven lassen  ferner erkennen,     dass.    durch Änderung der       Spannungsabgriffe    an der Batterie 4, d. h.  durch Änderung der Spannung E, jede be  liebige Gleichstromkomponente der erzeugten       Rechteck3pannung    erzielt werden kann.

   In  dem Sonderfall der reinen Parallelschaltung  beider Wechselrichter     besteht    die     erzeugte     Spannung nur aus einer Folge kurzzeitiger  Impulse, zwischen denen die Spannung den       Wert    Null annimmt; im Sonderfall der  Reihenschaltung erhält man dagegen eine  Gleichspannung mit     kurzzeitigen,Spannungs-          absenkungen.     



  Die Breite der Spannungsimpulse (Zeit  raum     t@        t2)    kann     ebenso    wie bei .den früher  beschriebenen Anordnungen durch entspre  chende Phasenverschiebung zwischen den  Zündzeitpunkten der Rohre 11 und 21 ver  ändert werden und insbesondere unabhängig  von irgendwelchen     Entionisierungsochwierig-          keiten    auf eine beliebig kurze Dauer ver  ringert     werden.     



  Bei der beschriebenen Anordnung der       Abb.    7 war zunächst vorausgesetzt, dass der  Verbraucherwiderstand 3 gegenüber dem     in-          nern.    Widerstand der Anordnung zwischen  den Klemmen 5 und 6 gross sein möge.  Nimmt nun der Verbraucherwiderstand  Werte in der     Grössenordnung    der Wider-    stände 12, 22     ust.    an, so     wird    zwar die     Är-          beitsweise        in    ihrem     grundsätzlichen    Verlauf  nicht gestört.

   Es tritt jedoch ohne besondere  Hilfsmassnahmen dann der Fall ein,     dass    die  erzeugte     iSpannungskurve    (d in     Abb.    8b) je  weils im Augenblick     t1    einen treppenartigen  Absatz erhält. Der Grund hierfür liegt       darin,    dass im Zeitraum     zwischen        t1    und t2  beide     Entladungsistrecken    gelöscht, im<I>Zeit-</I>  raum zwischen     t3    und     t1    dagegen leitend sind.

         Bezeichnet    man den Gleichstromwiderstand  des Verbrauchers mit     R3    und den Wider  stand der Elemente 1!2, 22 mit     R12    und     R22,     so ist der innere Widerstand der     Einrichtung          zwischen    den Klemmen     ä    und 6 bei     Ver-          nachläissigung    des     innern    Batteriewiderstan  des im     Zeitraum        t2-tl    gleich R =     R12        +        R22,     im Zeitraum     tl-t,

      dagegen R - 0, wenn  vom     Lichtbogenabfall    der     Entladungsstrek-          ken    abgesehen     wird.        Derartige    Änderungen  des     innern        Widerstandes        können    aber, wenn  .der     Verbraucherwiderstand    in die Grössen  ordnung der     uriderstände    12     usf.    kommt,  nicht ohne     Auswirkung    auf die Spannung  zwischen den     Klemmen    15 und 6 bleiben.  



  In vielen Fällen ist zwar eine     derartige,          stufenweise        Änderung    der Spannung d im  Augenblick     t,    praktisch     bedeutungslos.    Soll  sie jedoch     unterbunden    werden, so     kann     hierzu eine Änderung der Anordnung gemäss       Abb.    9 dienen. Es werden zu diesem Zweck  die Betriebsgleichspannungen der Rohre 11  und 21     ungleich    gemacht, und zwar     wird    die  Spannung der     Entladungsstrecke    11 in be  stimmter, leicht zu berechnender     Weise    ver  grössert.

   Die     notwendige        ,Spannungserhöhung          4U    ergibt sich     aus    der Forderung,     dass    die  Kurve a, ungeachtet des     Spannungsabfalles          des    Verbraucherstromes über die Wider  stände 12 und 22, um den Betrag     U-E     höher liegen muss     als    die Kurve     b.        Hieraus     ergibt sieh die     Zusatzspannung       <I>DU - U .</I>     (R12        +   <B>R22)

  /R3-</B>    Im übrigen ist die Anordnung der     Abb.    9  genau so aufgebaut wie     die-der        Abb.    7.  



  Eine besondere     Batterieanzapfung        bezw.          eine        Zusatzbatterie    gemäss     Abb.    9 kann ver-      mieden werden, indem die     tetriebs@spannung     des gesamten Wechselrichters um den Betrag  <I>AU</I> erhöht wird und statt dessen in den  Anodenkreis der Entladungsstrecke 11' ein       Zusatzwiederstand    von .der Grösse     des.    Wi  derstandes 3 eingefügt wird.  



  Im Sonderfalle der reinen     Parallelschal-          tung    sind     derartige    Hilfsmassnahmen nicht       notwendig.    In     diesem    Falle ändert sich zwar  der innere     Widerstand    ebenso, jedoch liegt  zwischen den Klemmen 5 und 6 gerade in  der Zeit,     wo,der    innere     Widerstand    endliche  Werte     annimmt,    keine Spannung.  



  Versuche haben gezeigt,     .dass    mit den be  schriebenen Anordnungen Spannungen von  dem in     Abb.    8b gezeigten Verlauf     praktisch     immer     erreicht    werden können. Es:. besteht       insbesondere    keinerlei Anlass zu der Befürch  tung, dass die     unstetigen    Vorgänge im     Au-          tl    sich     ungünstig    auf den Kurven  genblick  verlauf auswirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erzeugung periodischer, rechteckiger .Spannungsschwankungen von praktisch beliebig kurzer Dauer, unter Ver wendung von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die senkrechten Spannungsän- derungen zu Beginn und Ende der Rechteck kurven jeweils durch den beim Zündprozess auftretenden plötzlichen Spannungszusam- menbruch zweier nicht durch elektrische Energiespeicher voneinander abhängiger git- tergesteuerter Entladungsstrecken unmittel bar erzeugt werden, und dass auch die kon stanten Spannung werte der zu erzeugenden Rechteckkurve durch die :Stromkreise dieser beiden Entladungsstrecken bestimmt sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Entladungsstrecken in Gleichrichter- schaltung mit phasengleichen oder auch identischen sinusförmigen Wechselspan nungen gespeist werden, und dass .sie mit beliebiger Phasendifferenz im Bereich .des Wechselspannungsmagimums gezün det werden. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass dem Ver braucher eine zusätzliche, veränderbare Gleiehspannungsquelle (4) vorgeschaltet ist, deren Polarität und Grösse die Gleichstromkomponente der erzeugten Spannungskurve bestimmt. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass die beiden Entladungsstrecken von einer Wechsel spannungsquelle mit abgeflachten. Span nungskuppen gespeist werden. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die ab geflachte Wechselspannungskurvenform mit Hilfe eines Gleichrichters -erzeugt wird. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, .dass zur Erzeu gung einer abgeflachten Wechselspan nungskurvenform ein Einweggleichrioh- ter mit in Reihe geschalteter Gleichspan nungsquelle dient. 6.
    Anordnung nach Unteransprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an die Wechselspannungsquelle der Verbrau cher (3) und eine zuerst zündende Ent- ladungsstrecke (11) einerseits und die zusätzliche Gleichspannungsquelle (4) und eine zuletzt zündende Entladungs strecke (21) andererseits jeweils in Reihenschaltung angeschlossen sind, wo bei die Kathoden der beiden Entladungs strecken unmittelbar, die Anoden über einen ohmischen Widerstand 12 mitein- ander verbunden sind.
    7. Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Anzapf- punkt (74) der beiden in Reihe geschal teten Gleichspannungsquellen (7.3, 4) veränderbar ist. B.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Entladungsstrecken, deren Entladungs- einsatz den Beginn bezw. das Ende der Spannungsschwankung hervorruft, je- weils Teile von Wechselrichtern in Par allelschaltung bilden, die mit Hilfe von einem parallel geschalteten und fremd gesteuerten Hilfswechselriehter .so ge- steuert werden, dass die beiden Ent ladungsstrecken (1I1, 21) in jeder Periode gleichzeitig erlöschen,
    um dann mittels ihrer eigenen Steuergitter mit beliebiger, veränderlicher Phasendifferenz gezündet zu werden. 9. Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Betriebs gleichspannungen der einzelnen Wech selrichter einander gleich sind. 10.
    Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Betriebs- gleichspannung des einen der vier Wech- selrichterrohre (11) umsoviel grösser ist als diejenige der drei andern Rohre, dass die beim gleichzeitigen Erlöschen der beiden Entladungsstrecken (11, 21) auf tretende Änderung des innern Wider standes der Anordnung den Verlauf der Spannung am Verbraucher nicht beein flusst. 11.
    Anordnung nach Unteranssprueh 8, da durch gekennzeichnet, dass die Betriebs spannung des einen der beiden Haupt wechselrichter grösser ist als die des an dern, und dass ein zum Verbraucher (3) symmetrisch angeordneter, gleich grosser Widerstand zwischen den Anoden der beiden andern Entladunbgssstrecken (11', 21') vorgesehen ist. 12. Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatz punkt der Entladung in den beiden Ent ladungsstrecken (11, 21) unabhängig voneinander geregelt werden kann. 13.
    Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Stromstoss beim Entladungseinsatz der ersten Ent- ladungsstrecke (11) über einen Transfor mator (30) und einen Schwingungskreis (3,7, 38) die Zündung der andern Ent ladungsstrecke (21) einleitet, mit einer Verzögerung, die durch die Bemessung des ,Schwingungskreises bestimmt wird und mit dieser verändert werden kann. 14.
    Anordnung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass durch den Zündstromstoss der einen fremdgesteuer ten Hilfsentladungsstrecke (21') über einen Übertrager (31) dem Gitter .der andern Hilfsentladungestrecke (11') ein Spannungsstoss zugeleitet wird, :der einen gleichzeitigen Entladungseinsatz in bei .den Hilfsentladungsstrecken bewirkt.
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