Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung bedruckter Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur Herstel lung von bedruckten Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material, insbesondere aus Gelatine oder Leim. Solche Kapseln können in aufgeweichtem Zustande auf den Fla schenhals aufgezogen und dort trocknen ..ge lassen werden.
So sehr der Reklamewert von Aufdrucken, Ausprägungen und der g1. auf Gegenständen, insbesondere Flaschenver schlüssen jeder Art erkannt ist, gelingt es nicht, auch Flaschenkapseln, welche in auf geweichtem Zustande auf :den Flaschenhals aufgezogen und :dort trocknen gelassen wer den, mit' haltbaren Aufdrucken zu versehen.
Die üblichen Aufdrucke können für solche Flaschenverschlüsse nicht Anwendung fin den, einmal, weil beim Aufweichen der Flaschenkapseln der Aufdruck sich löst, zu mindest jedoch umdeutlich wird, und ferner, weil die Dehnung der Flaschenkapseln beim Aufziehen auf den Flaschenhals einerseits, und die Schrumpfung der Kapseln beim Trocknen anderseits die Bindung des Auf druckes mit der Oberfläche der Flaschen kapseln lockert und der Aufdruck, d. h. die auf die Kapseloberfläche aufgetragene Farb schicht abzubröckeln beginnt.
Der Zweck der Erfindung ist demnach, ein Verfahren zu schaffen, welches es er möglicht, Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material, insbesondere aus Gelatine oder Leim, mit Aufdrucken zu versehen, deren Struktur und Bindung mit der Oberfläche der Masse beim Aufweichen .derselben keiner lei Änderungen unterliegt, und die auch elastisch genug sind,
ohne jede strukturelle Veränderung die Dehnung und da-rauffol- gende Schrumpfung der Masse mitzumachen.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Flaschenkapseln mit .einer derart .zusammengesetzten - Druckmasse be druckt werden, dass Bestandteile derselben mit in der Kapselmasee enthaltenen Stoffen unlösliche chemische Verbindungen bilden. Zur Erleichterung der Bildung dieser Ver bindungen wird vorteilhaft :so vorgegangen, dass die Flaschenkapseln in feuchtem (halb trockenem) Zustande bedruckt werden.
Die gemäss der Erfindung hergestellten, bedruckten Flaschenkapseln weisen durch die erzielte innige Vereinigung mit -dem Aufdruck die angestrebten Eigenschaften auf; sie sind aufweichbar und auf die Fla schen aufziehbar, ohne,dass eine durch Aus waschen erfolgende oder mechanische Locke rung der Bindung des Aufdruckes mit der Flaschenkapsel zu befürchten ist.
Gemäss einer Ausgestaltung des Verfah rens kann :die Fixierung,des Aufdruckes auf .den Kapseln dadurch erfolgen, dass die Farb- stoffpartikelchen von wasserunlöslichen Stof fen, z. B. von gewissen Harzseifen oder Fettsäureseifen eingehüllt werden. Hiezu geht man beispielsweise folgendermassen vor: Die Flaschenkapseln werden zunächst einer Badbehandlung in einer geeigneten Metall salzlösung, z. B. von Magnesiumchlorid, un terworfen.
Mit dem gleichen Erfolg können Lösungen von Zink-, Aluminium-, Kupfer salzen etc. verwendet werden. Das Bedrucken erfolgt mit einer Farbstofflösung, welche neben den Farbstoffen eine lösliche Harz seife enthält.
Durch Reaktion derselben mit dem innerhalb der Wandung der Kapseln befindlichen Metallsalz erfolgt die Bildung einer wasserunlöslichen Harzseife, welche den in die Wandung der Masse eingedrunge- nen Farbstoff umhüllt und dadurch in der Masse fixiert. Die Bildung der unlöslichen Harzseife erfolgt bei Verwendung einer Magnesiumchloridlösung zum Tränken der Kapseln und einer Kali-Harzseife als Zu satz zur zum Bedrucken dienenden Farb- stofflösung,
nach folgender Gleichung: MgC12 + 2RCOOK = (RC00)=Mg -f- 2.KCl. Dabei bedeutet "R" die mit der Karbo- xylgruppe verbundene gohlenstoffkette der Harzsäure.
Der überschüssige Farbstoff, so wie überschüssiges Kalium- und Magnesium chlorid werden durch geeignete Nachbehand- lungsbäder, die entweder aus reinem Wasser, oder aus Wasser mit verschiedenen Zusätzen bestehen, ausgewaschen.
Die Harzseife kann duroh Verseifen eines Harzes, z. B. Schellack, Kolophonium etc., mit Kalilauge hergestellt werden. Man kann übrigens auch so vorgehen, dass man die zu bedruckende Masse mit oder Harzseife tränkt und .das l@Zagnesiumchlorid der Druck- mas,se zusetzt.
Statt der Harzseifen können auch lös liche Fettsäureseifen verwendet werden. Ge eignet ist z. B. gewöhnliche Schmierseife, welche der Druckmasse zugesetzt wird.
Zur Färbung können organisohe gelöste Farbstoffe, Pigmente, Substratfarben, Me tallpulver etc. dienen.
Es sei nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung angeführt: Eine fertig geformte Gelatinekapsel wird in einer konzentrierten Maolnesiumchlorid- lösung gebadet und nach Vollsaugang der Gelatine die überschüssige Lösung abtropfen gelassen.
Die Kapsel wird nun mit einer Druckpaste bedruckt, welche aus ,dem Farb stoff Fuchsin, einer Kali-Harzseife, .sowie den üblichen Verdickungsmitteln besteht. Die Harzseife kann durch Verseifen von Schellack mit Kalilauge hergestellt werden. Überschüssige Farbpaste und Chloride wer den nun durch Baden in Wasser ausge waschen und die Kapseln getrocknet.
Die gemäss vorliegender Erfindung her- gestellten Aufdrucke sind mechanisch sehr widerstandsfähig und in Wasser vollkommen unlöslich; :die bedruckten Kapseln können in Wasser aufgeweicht und auf die Flaschen aufgezogen werden, ohne .dass der Aufdruck verwaschen wird oder beim Trocknen ab blättert.
Zur Herstellung des Aufdruckes auf die Flaschenkapseln können mit Vorteil Walzen- oder Banddruckwerke verwendet werden, die gegebenenfalls mit Druckschablonen zusam- menarbeiten und durch .die die Flaschen kapseln hindurchgeführt werden.
Zur Durch führung,des Vefahrens gemäss der Erfindung wird vorteilhaft eine Vorrichtung verwendet, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Führungsbahn zum Führen der Kapselträ ger aufweist und mit Mitteln zum. vorüber gehenden Aufhalten der Kapselträger an mindestens einer Stelle der Führungsbahn ausgestattet ist, wobei an diesen Haltestellen Druckorgane, wie Walzen, endlose Bänder oder dergl., derart angeordnet sind,
dass die Druckorgane mit den auf den drehbar ge lagerten Kapselträgern sitzenden Kapseln abwälzend zusammenwirken und bei dieser Abwälzbewegung die Druckmasse, deren Bestandteile mit in der Kapselmasse enthal tenen Stoffen unlösliche Verbindungen bil den, auf die Kapseln übertragen wird.
Auf der Zeichnung sind Ausführungs beispiele von Vorrichtungen zur Herstellung von bedruckten Flaschenkapseln gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Walzendruckwerk mit überein ander angeordneten Druckwalzen; Fig. 2 zeigt ein Zweifarbendruekwerk mit hinter einander angeordneten Walzenpaaren; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
In Fig. 4 ist ein weite res Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Bedruckender Flaschenkapseln in Vor deransicht dargestellt; Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 4.
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Beschneiden der Ränder der Kapseln .in .geschnittenem Aufriss darge stellt; Fig. 7 zeigt die Schneidvorrichtung in Draufsicht; Fig. 8 veranschaulicht das Schneidmesser im Detail in Ansicht; Fig. 9 zeigt eine Ansicht von unten auf das Schneidmesser im vergrösserten Massstab.
Bei der Vorrichtung ,gemäss Fig. 1 wer den die Flaschenkapseln 1 mit den Kapsel trägern 2, vorzugsweise noch halbfeucht in Pfeilrichtung an das Druckwerk herange bracht. Dieses umfasst je ober- und unterhalb der Führungsbahn der Flaschenkapseln an- geordnete Druckwalzen 3 und 3', die mit Farbwalzen 4 und 4' zusammenarbeiten.
Ge langt eine Flaschenkapsel mit ihrem Träger 2 in den Bereich des Druckwerkes, so wird sie vorübergehend durch geeignete Mittel aufgehalten und für .eine Umlaufzeit der Druckwalzen 3" 3' in drehbarer Lagerung gehalten, derart, dass sie entweder .durch den Reibungseingriff mit den Druckwalzen von diesen mitgedreht und dabei bedruckt wird, oder aber es wird dem Kapselträger 2 eine mit Bezug auf jene der Druckwalzen syn chrone Umdrehung durch einen geeigneten Trieb erteilt.
Nach erfolgtem Bedrucken ver lassen ,die Kapselträger mit der Flaschen kapsel das Druckwerk in Richtung des Pfeils nach rechts, um alsdann in einen Trockenraum gebracht zu werden.
Bei .der Ausführung nach Fig. 2 sind beide Druckwalzen 3., 3' mit ihren Farbwal zen 4, 4' oberhalb der Laufbahn der Fla schenkapseln 1 angeordnet, derart, dass ,die Flaschenkapseln die beiden Druckwerke nacheinander passieren.
Mit jedem Druck werk 3, 4 bezw. 3', 4' arbeitet eine Gegen walze 5 zusammen. Die Flaschenkapseln können hier ,den Druckwerken durch ein endloses Förderband 6 zugeführt werden, um, in .den Druckwerken angelangt, für eine Umdrehungszeit der Druckwalze in dreh barer Lagerung gehalten und z. B. durch das Band 6 in Umdrehung versetzt zu wer den.
Nach Fertigstellung des Aufdruckes verlassen die Flaschenkapseln das Druck werk in Richtung des Pfeils nach rechts, um in einen Trockenraum gebracht zu werden.
Die Druckwerke können .auch so ausge- bildet sein, ,dass sie mit Schablonen zusam- menarbeiten.
Werden Flaschenkapseln bedruckt, wel che unmittelbar vorher z. B. durch Tauch verfahren an ihren Traghülsen erzeugt wur den, so kann gemäss ,der Erfindung die Vor richtung eine .solche weitere Ausgestaltung erhalten, dass den Druckorganen eine Schneid- vorrichtung für den Kapselrand vor-, zwi- sohen- oder nachgeschaltet ist.
In Fig..3 ist eine solche Anordnung .dar- gestellt. Hier ist mit der Druckwalze 3 ein Kreismesser 7 verbunden, dessen Halbmesser um etwa Flaschenkapseldicke grösser ist als der Halbmesser der Druckwalze: Es ist er sichtlich, dass bei einer solchen Anordnung gleichzeitig mit dem Bedrucken .des Kapsel mantels auch ein Egalisieren oder Fassonie- ren des Kapselrandes durch das Kreismesser 7 erfolgt.
Es können in den Druckwerken nebst den Kapselmantel bedruckende Walzen noch Druckwalzen vorgesehen und entsprechend gelagert sein, welche während :des Durchgan ges der Kapseln durch das Druckwerk auch die Stirnseite der Kapsel mit Aufdrucken oder Musterungen versehen.
Die Vorrichtung zum Bedrucken von Flaschenkapseln gemäss .den Fig. 4 und 5 weist ein Tragorgan 10 auf, das mittels der Welle 11 drehbar in einem Lager 12 .des Gestelles 14 gelagert ist.
Auf dem Trag organ 10 sind mehrere, beidem gezeichneten Ausführungsbeispiel .drei Tragarme 16 radial angeordnet, auf deren Enden die Träger 2 für die zu bedruckenden Kapseln 1 sitzen. Die Tragarme 16 sind in radialer Richtung ein- und feststellbar. Zu diesem Zwecke ist bei dem gezeichneten Beispiel das Tragorgan 10 nach Art eines Spannfutters für Dreh bänke ausgebildet.
17 sind die radialen Füh rungen, für die Tragarme 16 und 118 ist ider mittels eines Steckschlüssels drehbare Vier kantkopf : durch .denselben kann eine mit einer Spiralnut versehene Scheibe in. Um drehung versetzt werden, wodurch je nach der Drehrichtung die Tragarme 16 gleich- zeitig und gleichmässig nach aussen oder in nen bewegt werden.
Auf einem zentrisch zum. Drehmittel des Tragkörpers 10 liegenden Kreis sind die Druckorgane 3, 3', 3", 3"' in gleichen Ab ständen voneinander liegend angeordnet. Mit 4, 4', 4", 4"' sind die mit den Druckwalzen zusammenwirkenden Farbwalzen bezeichnet. Die Druckwalzen 3-3"' sind untereinander und mit einer Kraftquelle 210 auf Drehung verbunden.
Die vorliegende aus einem Elek tromotor 2,0 bestehende Kraftquelle treibt mittels der Schnecke 21 das Schneckenrad <B>22</B> an, auf dessen Achse das Zahnrad 2,3 sitzt. Dieses Zahnrad kämmt mit den Zahn rädern 25, 26, die mit den Druckwalzen 3, ss', auf Drehung verbunden sind. Das Zahnrad 216 treibt durch das Zahnrad 27 das Zahnrad 2,8,der Druckwalze .3" und letzteres durch dass Zahnrad 2.9 das Zahnrad 30 der Druckwalze 3"' an.
Von irgend einem Teil des Triebwerkes erfolgt,der Antrieb,des Tragorganes 10, und zwar unter Vermittlung eines Schaltwerkes, das dem Tragorgan 10 mit den Armen 1,6 und den daselbst angeordneten Kapselträ gern 2 eine unterbrochene!Schaltbewegung im Kreise erteilt. Dieses Schaltwerk besteht bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem Malteserkreuzgetriebe. 35 ist die mit dem Tragorgan 10 auf Bewegung gekuppelte Getriebescheibe mit den Einschnitten 36.
37 ist der treibende Teil cdes Maltesergetrie- bes mit gegenüberliegenden Zapfen 38, .die in bekannter Weise mit den Einschnitten 36 zusammenarbeiten. Vorliegend erfolgt der Antrieb der Scheibe 3'7 durch ein Zahnrad 39 vom Zahnrad 23, aus.
Wie insbesondere aus Fig.5 ersichtlich, sind die Druckwalzen .3 und die Träger 2 für die Kapseln 1 mit Zahnrädern 42, 43 ausgestattet; dieselben kommen selbsttätig in Eingriff, sobald der Kapselträger gegen über der Druckwalze liegt und sie kommen selbsttätig ausser Eingriff sobald sich der Kapselträger von der Druckwalze entfernt.
An einer geeigneten Stelle der Umlauf bahn der Kapselträger ist ein Druckorgan 44 zum Bedrucken der Stirnseite der Fla schenkapsel angeordnet. Dasselbe kann in ,der verschiedenartigsten Weise ausgebildet sein. Wesentlich ist nur, dass dasselbe mit Be zug auf,die Stirnfläche der Kapselträger bezw. der darauf aufgesteckten Kapseln ein- und feststellbar angeordnet ist. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel besteht das Druckorgan 44 aus einer Druckwalze;
dieselbe sitzt dreh bar auf einem Arm 45, der durch eine Stell schraube 46 in der eingestellten Lage fest- gestallt werden kann.
Die zu bedruckenden Kapseln werden bei <I>A</I> oder B auf die daselbst befindlichen Kapselträger 2 aufgesteckt. Beim Antrieb des Motors 20 werden sämtliche Druckwal zen 3--3"' in Umdrehung versetzt. Gleich- zeitig vollführt auch die Schaltscheibe 3,7 eine Drehbewegung und bewirkt durch die Zapfen 38 eine zwangläufige Fortschaltung der Kapselträger und der daraufgesteckten Kapseln von<I>A</I> nach<I>B,</I> von<I>B</I> nach C us.w., wobei in den Stellungen<I>A, B, C, D, E, F</I> die Kapselträger mit ,
den Kapseln eine be stimmte Zeit verbleiben. Während dieser Zeit werden die Kapselträger von den be- züglichen Druckwalzen angetrieben, .derart, dass hierdurch .das Bedrucken der Kapseln gewährleistet wird. Dbe vier Druckwalzen dienen zur Herstellung von Mehrfarben drucken. -\Werden bei einfacheren Drucken weniger Walzen benötigt, so ist es nur er forderlich, die überflüssigen Walzen abzu nehmen.
Trotzdem arbeitet das vorliegende Druckwerk mit,dem gleichen Wirkungsgrad, da bei jedem ,Schaltschritt eine fertig ge druckte Kapsel bei A abgenommen werden kann.
Die in den Fig. 6 bis 9 veranschaulichte Vorrichtung zum Beschneiden von Flaschen kapseln besteht aus einem umlaufenden Trag organ 50, auf dessen Arme 51 die Träger 2 für die Flaschenkapseln 1 drehbar angeord net sind. Die in geeigneter Weise gelagerte Welle 54 des Tragorganes 50 wird durch eine Kraftquelle, bei dem gezeichneten Aus führungsbeispiel durch einen Elektromotor 55 angetrieben.
Seitlich von der Bewegungsbahn der Kapselträger 2 ist ein Schneidmesser 57 zum Beschneiden der Kapselränder vorge sehen; dasselbe ist in einem Arm 58 aus wechselbar eingespannt, der mittels einer Welle 59 schwingbar in einem Lagerbock 60 des Gestelles 6'2 gelagert ist. 64 ist eine Fe der, welche sich mit ihrem einen Ende an einen ortsfesten Teil beispielsweise an dem Lagerbock 60 und mit ihrem andern Ende an einem Zapfen,65 ,des Armes 58 abstützt.
Die Feder 64 drückt den Arm 58 gegen einen festen Anschlag,67 und hält damit das Messer 57 nachgiebig federnd in der Um laufbahn der Kapselträger 2 bezw. der dar aufgesteckten Kapseln 1.
Die. drehbar, an den Armen 51 gelagerten Kapselträger weisen Zahnräder 70 auf, die beim Umlauf des Tragorganes 50 vorübergehend in eine Zahn stange 71 eingreifen. Diese Zahnstange isst im Bereiche des Schneidmessers 57 vorge sehen und gewährleistet, dass .die Kapselträ ger mit den Kapseln während des Schnittes eine Drehbewegung vollführen.
Die vorstehende Schneidvorrichtung ist auch mit Einrichtungen zum Entfernen des abgeschnittenen Kapselrandes ausgestattet. Diese Einrichtung ist .in der Zeichnung mit 75 bezeichnet und auf der Unterseite des Schneidmessers angeordnet. Die Einrichtung zum Entfernendes abgeschnittenen Randes besteht vorliegend aus einem Messer 75, -das mit hintereinander liegenden, stufenförmig versetzt angeordneten Schneiden 75' ausge stattet ist.
Die Schneiden 75' treten sohin nacheinander in Wirkung, je nachdem ob ein grösserer oderkleinerer Rand abzuschälen ist.
Um verschieden hohe Kapseln abschnei den zu können, ist der das Schneidmesser 57 tragende Arm 58 auf der Welle 59 in Rich tung der Längsachse der Kapselträger 2 ein- und feststellbar angeordnet. Zu diesem Zwecke sitzt das Auge b8' des Armes 58 verschiebbar auf der Welle 59, und kann durch eine Schraube 58" in der eingestellten Lage festgestellt werden.
Beim Lauf des Motors 55 werden das Tragorgan 50 und mit diesem die Kapsel träger 2 mit den daraufgesteckten Kapseln 1 im Sinne der Pfeilrichtung p in Umlauf versetzt. Sobald ein Kapselträger 2 mit einem Zahnrad 70 in Eingriff mit der Zahn stange 71 kommt, dreht sich der Kapselträ ger 2 um seine Achse. Das federnde gegen .den Umfang der Kapsel 1, gedrückte Messer bewirkt zuerst ein Abschneiden -des Kapsel randes, worauf die stufenartig versetzten Schneiden 75' des Schälmessers 75 den abge- schnittenen Rand entfernen.
An einer ge eigneten Stelle der Umlaufbahn werden -die abgeschnittenen, bedruckten Kapseln 1 von den Kapselträgern 2 abgenommen und auf letztere die zu beschneidenden Kapseln auf gesteckt. Die vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen stellen nur Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Die Vorrichtungen und ihre Einzelhei- ten können im Rahmen der dargelegten Er findung ,auch geändert werden.
So kann bei- spielsweise auch die Schneidvorrichtung mit schwingendem Schneidmesser mit der Vor richtung zum Bedrucken der Kapseln in einer Maschine vereinigt sein, indem an ge eigneter Stelle der Umlaufbahn,der Bedruck- vorrichtung das @Schneidmesser 57 angeord net ist.
Method and device for the production of printed bottle caps from material containing glutin. The invention relates to a United drive and a device for the produc- tion of printed bottle capsules made of material containing gluten, in particular made of gelatin or glue. Such capsules can be pulled onto the neck of the bottle in a softened state and left to dry there.
As much as the advertising value of imprints, expressions and the g1. is recognized on objects, in particular bottle closures of any kind, it is not possible to also bottle caps, which in a softened state on: pulled the bottle neck and: left to dry there who the 'to provide' durable imprints.
The usual imprints cannot be used for such bottle caps, on the one hand because when the bottle capsules soften the print loosens, or at least becomes unclear, and also because the expansion of the bottle caps on the one hand and the shrinkage of the capsules on pulling it onto the bottle neck during drying, on the other hand, the binding of the print with the surface of the bottle capsules loosens and the print, d. H. the color layer applied to the capsule surface begins to peel off.
The purpose of the invention is therefore to create a method which makes it possible to provide bottle caps made of glutinous material, in particular made of gelatine or glue, with prints whose structure and bond with the surface of the mass are not subject to any changes when they soften , and which are also elastic enough
to take part in the expansion and subsequent shrinkage of the mass without any structural change.
According to the invention, this is achieved in that the bottle capsules are printed with a printing compound composed in such a way that components of the same form insoluble chemical compounds with substances contained in the capsule compound. To facilitate the formation of these connections, it is advantageous to proceed in such a way that the bottle caps are printed when they are moist (semi-dry).
The printed bottle caps produced according to the invention have the desired properties due to the intimate association achieved with the printing; they can be softened and pulled onto the bottles without the fear of a mechanical loosening of the binding of the imprint with the bottle cap due to washing out.
According to one embodiment of the method: the fixation of the imprint on the capsules can be done by removing the dye particles from water-insoluble substances, e.g. B. be enveloped by certain resin soaps or fatty acid soaps. To do this, one proceeds, for example, as follows: The bottle caps are first a bath treatment in a suitable metal salt solution, z. B. of magnesium chloride, un subject.
Solutions of zinc, aluminum, copper salts etc. can be used with the same success. Printing is carried out with a dye solution which, in addition to the dyes, contains a soluble resin soap.
By reacting the same with the metal salt located inside the wall of the capsules, a water-insoluble resin soap is formed, which envelops the dye that has penetrated into the wall of the mass and thereby fixes it in the mass. The formation of the insoluble resin soap occurs when a magnesium chloride solution is used to soak the capsules and a potassium resin soap as an additive to the dye solution used for printing,
according to the following equation: MgC12 + 2RCOOK = (RC00) = Mg -f- 2.KCl. "R" denotes the carbon chain of the resin acid linked to the carbonyl group.
The excess dye, as well as excess potassium and magnesium chloride, are washed out by suitable post-treatment baths, which either consist of pure water or of water with various additives.
The resin soap can duroh saponification of a resin, e.g. B. shellac, rosin, etc., can be made with potassium hydroxide. You can also proceed in such a way that the mass to be printed is soaked with soap or resin and the magnesium chloride is added to the printing mass.
Instead of the resin soaps, soluble fatty acid soaps can also be used. Ge is suitable for. B. ordinary soft soap, which is added to the printing mass.
Organically dissolved dyes, pigments, substrate colors, metal powder, etc. can be used for coloring.
An exemplary embodiment of the invention will now be given: A fully formed gelatin capsule is bathed in a concentrated magnesium chloride solution and, after the gelatin has become completely soaked, the excess solution is allowed to drip off.
The capsule is now printed with a printing paste, which consists of the dye fuchsine, a potash resin soap, and the usual thickeners. The resin soap can be made by saponifying shellac with potassium hydroxide. Excess dye paste and chlorides are now washed out by bathing in water and the capsules are dried.
The prints produced according to the present invention are mechanically very resistant and completely insoluble in water; : The printed capsules can be soaked in water and pulled onto the bottles without the print being washed out or peeling off when drying.
In order to produce the imprint on the bottle capsules, roller or tape printing mechanisms can be used with advantage, which optionally work together with printing templates and through which the bottle capsules are passed.
To implement the method according to the invention, a device is advantageously used which is characterized in that it has a guide track for guiding the capsule carriers and with means for. temporary holding of the capsule carrier is equipped at at least one point of the guideway, pressure elements such as rollers, endless belts or the like being arranged at these stops,
that the pressure elements cooperate rollingly with the capsules sitting on the rotatably mounted capsule carriers and during this rolling movement the pressure mass, whose constituents with substances contained in the capsule mass are insoluble compounds, is transferred to the capsules.
In the drawing, execution examples of devices for the production of printed bottle caps according to the invention are shown schematically. It shows Fig. 1 a roller printing unit with one another arranged pressure rollers; 2 shows a two-color printing mechanism with pairs of rollers arranged one behind the other; Fig. 3 shows a detail.
In Fig. 4, a wide res embodiment of a device for printing the bottle caps is shown in front of the view; FIG. 5 shows a section along line II-II of FIG. 4.
In Fig. 6 an embodiment of a device for trimming the edges of the capsules. In .geschschnittem Aufriss is Darge presents; Fig. 7 shows the cutting device in plan view; Fig. 8 illustrates the cutting knife in detail in view; 9 shows a view from below of the cutting knife on an enlarged scale.
In the device according to FIG. 1 who brought the bottle caps 1 with the capsule carriers 2, preferably still semi-wet in the direction of the arrow to the printing unit. This comprises pressure rollers 3 and 3 'arranged above and below the guide track of the bottle capsules, which work together with inking rollers 4 and 4'.
If a bottle cap with its carrier 2 reaches the area of the printing unit, it is temporarily held up by suitable means and held in a rotatable bearing for .ein rotation time of the printing rollers 3 "3 ', so that they either .by frictional engagement with the printing rollers is rotated by these and printed, or the capsule carrier 2 is given a synchronous rotation with respect to that of the pressure rollers by a suitable drive.
After printing has taken place, the capsule carrier with the bottle capsule leaves the printing mechanism in the direction of the arrow to the right, in order then to be brought into a drying room.
In the embodiment of FIG. 2, both pressure rollers 3, 3 'with their inking rollers 4, 4' are arranged above the track of the bottle capsules 1, such that the bottle capsules pass through the two printing units one after the other.
With each printing unit 3, 4 respectively. 3 ', 4' a counter roller 5 works together. The bottle caps can here, the printing units are fed by an endless conveyor belt 6 to, arrived in .den printing units, held for one revolution of the pressure roller in rotatable storage and z. B. by the band 6 in rotation to who the.
After completion of the imprint, the bottle caps leave the printing plant in the direction of the arrow to the right to be brought into a drying room.
The printing units can also be designed in such a way that they work together with templates.
If bottle caps are printed, wel che immediately before z. B. generated by immersion processes on their support sleeves, so according to the invention, the device can receive a .solche further embodiment that a cutting device for the capsule edge is connected upstream, in between or downstream of the pressure elements.
Such an arrangement is shown in FIG. Here, a circular knife 7 is connected to the pressure roller 3, the radius of which is about the bottle cap thickness larger than the radius of the pressure roller: it is evident that with such an arrangement, the capsule jacket is also equalized or shaped at the same time as the printing The edge of the capsule is carried out by the circular knife 7.
In addition to rollers that print the capsule shell, pressure rollers can also be provided in the printing units and mounted accordingly, which during the passage of the capsules through the printing unit also provide the end face of the capsule with prints or patterns.
The device for printing bottle caps according to FIGS. 4 and 5 has a support element 10 which is rotatably supported in a bearing 12 of the frame 14 by means of the shaft 11.
On the support organ 10 are several, both illustrated embodiment .drei support arms 16 are arranged radially, on the ends of which the carrier 2 for the capsules 1 to be printed sit. The support arms 16 can be adjusted and locked in the radial direction. For this purpose, in the example shown, the support member 10 is designed in the manner of a chuck for lathes.
17 are the radial guides, for the support arms 16 and 118 there is a square head that can be rotated by means of a socket wrench: through this a disk with a spiral groove can be set in rotation, whereby the support arms 16 can be rotated simultaneously depending on the direction of rotation and moved evenly outwards or inwards.
On a centric to. Rotating means of the support body 10 lying circle, the pressure members 3, 3 ', 3 ", 3"' are arranged in equal positions from each other lying. With 4, 4 ', 4 ", 4"' the inking rollers cooperating with the pressure rollers are designated. The pressure rollers 3-3 "'are connected to one another and to a power source 210 for rotation.
The present power source consisting of an electric motor 2.0 drives the worm wheel 22 by means of the worm 21, on the axis of which the gear wheel 2.3 is seated. This gear meshes with the gears 25, 26, which are connected to the pressure rollers 3, ss', for rotation. The gearwheel 216 drives the gearwheel 2.8 through the gearwheel 27, the pressure roller 3 "and the latter through the gearwheel 2.9 the gearwheel 30 of the pressure roller 3" '.
From any part of the engine takes place, the drive, the support member 10, through the intermediary of a switching mechanism that gives the support member 10 with the arms 1,6 and the Kapselträ arranged there like 2 an interrupted switching movement in a circle. In the illustrated embodiment, this switching mechanism consists of a Maltese cross gear. 35 is the gear disk with the notches 36 which is coupled to move with the support member 10.
37 is the driving part c of the Geneva gearbox with opposing pins 38, which work together with the incisions 36 in a known manner. In the present case, the disk 3'7 is driven by a gear 39 from gear 23.
As can be seen in particular from Figure 5, the pressure rollers .3 and the carrier 2 for the capsules 1 are equipped with gears 42, 43; the same come into engagement automatically as soon as the capsule carrier lies opposite the pressure roller and they automatically disengage as soon as the capsule carrier moves away from the pressure roller.
At a suitable point of the orbit of the capsule carrier a pressure member 44 is arranged for printing the face of the Fla shenkapsule. The same thing can be designed in the most varied of ways. It is only essential that the same with Be train, respectively, the end face of the capsule carrier. of the capsules attached to it is arranged so as to be adjustable and lockable. In the present embodiment, the pressure member 44 consists of a pressure roller;
the same sits rotatably on an arm 45 which can be fixed in the set position by means of an adjusting screw 46.
The capsules to be printed are attached to the capsule carriers 2 located there at <I> A </I> or B. When the motor 20 is driven, all of the pressure rollers 3--3 '' 'are set in rotation. At the same time, the indexing disk 3, 7 also executes a rotary movement and, through the pin 38, causes the capsule carriers and the capsules of <I> placed on them to switch automatically A </I> to <I> B, </I> from <I> B </I> to C etc., whereby in the positions <I> A, B, C, D, E, F < / I> the capsule carrier with,
the capsules remain for a certain time. During this time, the capsule carriers are driven by the relevant pressure rollers, in such a way that printing on the capsules is ensured. The four printing rollers are used to produce multi-color printing. - \ If fewer rollers are required for simpler printing, it is only necessary to remove the superfluous rollers.
Nevertheless, the present printing unit works with the same efficiency, since a finished printed capsule at A can be removed with each switching step.
The illustrated in Figs. 6 to 9 device for trimming bottles capsules consists of a circumferential support organ 50, on the arms 51, the carrier 2 for the bottle caps 1 are rotatably net angeord. The shaft 54 of the support member 50, which is mounted in a suitable manner, is driven by an electric motor 55 by a power source, in the illustrated exemplary embodiment.
To the side of the path of movement of the capsule carrier 2, a cutting knife 57 is provided for trimming the capsule edges; the same is clamped exchangeably in an arm 58, which is mounted in a bearing block 60 of the frame 6'2 such that it can swing by means of a shaft 59. 64 is a spring which is supported with its one end on a stationary part, for example on the bearing block 60, and with its other end on a pin, 65, of the arm 58.
The spring 64 presses the arm 58 against a fixed stop, 67 and thus holds the knife 57 resiliently in the order of the capsule carrier 2 respectively. of the capsules attached to it 1.
The. rotatable, mounted on the arms 51 capsule carriers have gears 70 which temporarily engage in a toothed rod 71 as the support member 50 rotates. This toothed rack eats in the area of the cutting knife 57 and ensures that the capsule carriers with the capsules perform a rotary movement during the cut.
The above cutting device is also equipped with means for removing the cut edge of the capsule. This device is denoted in the drawing by 75 and is arranged on the underside of the cutting knife. The device for removing the cut edge consists in the present case of a knife 75, which is equipped with cutting edges 75 'arranged one behind the other and arranged offset in steps.
The cutting edges 75 'thus come into effect one after the other, depending on whether a larger or smaller edge is to be peeled off.
In order to be able to cut off capsules of different heights, the arm 58 carrying the cutting knife 57 is arranged on the shaft 59 in the direction of the longitudinal axis of the capsule carrier 2 and can be locked. For this purpose, the eye b8 'of the arm 58 is slidably seated on the shaft 59 and can be fixed in the set position by a screw 58 ".
When the motor 55 is running, the support member 50 and with it the capsule carrier 2 with the capsules 1 fitted thereon are set in circulation in the direction of the arrow p. As soon as a capsule carrier 2 comes with a gear 70 in engagement with the toothed rod 71, the Kapselträ ger 2 rotates about its axis. The resilient knife pressed against the circumference of the capsule 1 first causes the edge of the capsule to be cut off, whereupon the stepwise offset cutting edges 75 'of the paring knife 75 remove the cut edge.
At a suitable point in the orbit, the cut, printed capsules 1 are removed from the capsule carriers 2 and the capsules to be trimmed are placed on the latter. The devices described above and shown in the drawing represent only exemplary embodiments of the invention. The devices and their details can also be changed within the scope of the invention presented.
For example, the cutting device with the oscillating cutting knife can also be combined with the device for printing the capsules in one machine, in that the cutting knife 57 is arranged at a suitable point on the orbit of the printing device.