verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Kranzdärmen aus plastisch-knetbarer Fasermasse tierischen Ursprungs. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von künstlichen Kranz därmen für Koch- und Bratwürste und dergl. aus plastisch-knetbarer Fasermasse tierischen Ursprungs, die z. B. aus Haut, Sehnen, Mus keln, Fleisch und dergl. gewonnen wird. Unter Kranzdärmen versteht man Därme, die die Form von Kränzen oder Ringen auf weisen.
Es ist aus Patenten der Erfinderin be kannt, künstliche Wursthüllen von gerader zylindrischer Form dadurch herzustellen, dass, Haut mit Chemikalien, z. B. quellenden Chemikalien, behandelt und mechanisch zer teilt und zerfasert wird, worauf die erhal tene, plastisch-knetbare Fasermasse durch Ringdüsen gepresst wird, und die dadurch gewonnenen schlauchförmigen Gebilde ge trocknet und gehärtet werden. Als besonders zweckmässig haben sich hierbei Ringdüsen erwiesen, deren Ringraum zum Teil durch bewegliche Elemente .gebildet wird, z. B. Ringdüsen, deren Kern oder auch Mantel drehbar angeordnet sind.
Beim Pressen der Faserpaste durch Ringdüsen werden zweck mässigerweise Luft oder warme Gase in das Innere der sich bildenden schlauchförmigen Gebilde eingeblasen, die in aufgeblasenem Zustand getrocknet und mit wasserverdrän genden oder gerbenden Mitteln gehärtet werden.
In Weiterverfolgung ihrer UnteDsuchun- gen hat sich die Erfinderin als erste die Auf gabe gestellt, künstliche Kranzdärme her zustellen. Sie hat gefunden, dass man künst- licheKranzdärme .dadurch kontinuierlich her stellen kann, dass man gemäss vorliegender Erfindung durch Auspressen einer plastisch- knetbaren Fasermasse tierischen Ursprungs aus einer Ringdüse unter Einblasen von Ga sen in das Innere .des ,
sich bildenden Schlau ches und schraubenlinienförmiges Abführen des Schlauches eine beliebig lange Schlauch spirale erzeugt, die getrocknet, gehärtet und vor dem Gebrauch in einzelne Stücke ge trennt wird, die die gewünschten Kranz därme bilden.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann auf verschiedene Weise ausgeübt werden. Man kann zunächst einen geraden oder nahezu geraden zylindrischen Schlauch er zeugen und mittels einer Transportvorrich tung schraubenlinienförmig abführen. An derseits kann man durch die Ausbildung der Ringdüse einen gekrümmten Schlauch er zeugen, der ebenfalls. ,schraubenlinienförmig abgeführt wird. Schliesslich kann man durch entsprechende Konstruktion der Ringdüse einen Schlauch erzeugen, :der schon schrau- benlinienförmig aus der Düse tritt und dann ebenfalls schraubenlinienförmig abgeführt wird.
Zur Formung des Darmes kann man eine gewöhnliche Ringdüse verwenden. Zweck mässigerweise wendet man jedoch eine Ring düse mit beweglichen, insbesondere dreh baren Teilen an. Hierbei kann sowohl der Düsenkern, als auch der Düsenmantel, sowie gegebenenfalls Düsenkern und Düsenmantel drehbar ausgebildet sein. Sofern beide Düsen teile drehbar angeordnet ,sind, können sie sich sowohl in gleicher, als auch in verschiedener Richtung mit gleicher oder verschiedener<B>Ge-</B> schwindigkeit drehen.
Bei Anwendung von Düsen mit dreh baren Teilen erhält man einen Schlauch, der mit einer von der Geschwindigkeit und dein Drehsinn der Teile abhängigen Geschwin- digkeit sich um seine Achse dreht.
Erscheint es in einem bestimmten Fall zweckmässig, diese Drehung des .Schlauches zu hemmen oder aufzuheben, so verwendet man Ring düsen. die in ihrem hintern Teil aus einem oder zwei drehbaren Teilen, die in ihrem Vorderteil aus stillstehenden Teilen bestehen. Wird der stillstehende Teil entsprechend lang gewählt, .so kann ein Schlauch erhal ten werden, der sich praktisch um seine Längsachso nicht mehr dreht.
Zum gleichen Ziel gelangt man, wenn man an Stelle der Anwendung des vordern stillstehenden Teils den hintern Teil derart ausbildet, dass der Düsenkern und der Düsenmantel sich mit gleicher Geschwindigkeit in verschiedenen Richtungen drehen.
Die Konstruktion der Ringdüse kann z. B. nach dem Schweiz. Patent Nr. 159655 er folgen.
Ausser der Drehbarkeit der Düsenteile sind noch die Lagerung des Düsenkernes und die Ausbildung des Düsenmundes für die Wirkung der Ringdüse und die Gestaltung des ,sich bildenden Darmes von ausschlag gebender Bedeutung.
Wird eine gewöhnliche Düse mit zen trisch gelagertem Kern verwendet, so wird ein gerade austretender Schlauch erhalten, der bei der schraubenlinienförmigen Auf wicklung ungleichmässig wird.
Seine Aussen- seite, die hierbei der stärksten Dehnung aus gesetzt wird, wird dünner bezw. schwächer als die Innenseite, so dass zu erwarten ist, dass beiden fertigen Kranzdärmen ,die Nei gung vorhanden .sein wird,, bei Belaistung ein seitig aufzuplatzen.- Versuche haben gezeigt, dass diese Ungleichmässigkeit bis zu 10 % be tragen kann.
Im allgemeinen kann diese Un gleichmässigkeit in Kauf genommen werden, insbesondere, wenn man von vornherein Därme herstellt, deren Wandstärke die ge wünschte um etwa <B>10%</B> übersteigt. Es wer den dann Produkte erzeugt., .die trotz einer geringen Ungleichmässigkeit in der Wand stärke den mechanischen Anforderungen beim Stopfen der Würste und auch beim Braten und Kochen genügen.
Die ideale Lösung ist dennoch die Erzie lung eines Darmes, der vollkommen gleich mässig ist. In Verfolgung dieses Ziels; hat die Erfinderin gefunden, dass man gleichmässige Kranzdärme dadurch herstellen kann, dass man beim Auspressen des geraden oder nahezu geraden Darmes aus der Ringdüse diesen Darm mit auf einem Teil seines Um fanges erhöhter Wandstärke herstellt und den Darm schraubenlinienförmig .derart ab führt, dass der Teil mit erhöhter Wandstärke an die Aussenseite der entstehenden Darm spirale zu- liegen kommt.
Die Herstellung dieses einseitig verstärli:- ten Darmes kann z. B. dadurch erfolgen, dass der Kern der Düse exzentrisch in dieser an geordnet wird, so dass ein Ringspalt entsteht, der an seiner engsten Stelle der gewünschten Darmstärke entspricht, an seiner weitesten Stelle _ dagegen diese Darmstärke um den Grad der gewünschten Verdickung über steigt.
Das Verhältnie der grössten Kern annäherung zum grössten Abstand zwischen Düsenkern und Düsenmantel wird zweck mässig in Abhängigkeit von dem Durchmes ser .der herzustellenden Darmspirale derart gewählt, dass ein Darm entsteht, dessen Aussenseite soweit verstärkt ist, dass ,sie unter dem Einfluss der Dehnung beim schrauben- linienförmigen Abführen des Darmes bis zur Stärke der Innenseite gedehnt wird.
Bei- .,pielswei.se wird eine Düse verwendet, deren Kern derart gelagert ist, dass der Ringspalt an der engsten Stelle 0,38 mm, an der Stelle der grössten Entfernung zwischen Kern und Diiseninnenwand 0,52 mm beträgt.
Aus einer :,olehen Düse tritt ein ungleichmässig star ker und infolge seiner Ungleichmässigkeit schwach gekrümmter Darm aus, der in gleichmässigen Windungen schraubenlinien- förmig abgeführt wird, wobei seine verdickte Aussenfläche stets der stärksten Dehnung ausgesetzt bleibt. Dies erfolgt z. B. durch um eine Achse schraubenlinienförmig angeord nete Rollen, die den Darm zu Windungen mit einem Innendurchmesser von etwa 1.60 mm formen.
Da die verstärkte Aussen seite der Darmspirale hierbei der weitaus grössten Dehnung unterworfen wird, erhält das fertige echraubenlinienförmige Gebilde eine gleichmässige Wandstärke, und zwar bei einem Durchmesser von etwa. 45 mm und der oben angegebenen Lagerung des exzentri- sehen Düsenkernes eine gleichmässige Wand stärke von etwa 0,45 mm.
Das Verhältnis der grössten Kernannähe rung zum grössten Abstand zwischen Düsen kern und Düsenmantel wird im wesentlichen durch den Innendurchmesser der zu erzielen den Darmspirale bestimmt. Je kleiner der Durchmesser der Darmspirale und je grösser damit das, Mass der Dehnung der Aussenseite des; Darmes während seiner schraubenlinien- förmigen Aufwicklung ist, um so grösser muss die Spanne zwischen diesen beiden Werten gehalten werden.
Bei wachsendem Durchmes ser der Darmspirale kann sich das Verhält nis dem Wert 1 nähern.
Die Düse kann auch derart ausgebildet sein, da & von vornherein ein etark gekrümmt austretender iSchlauch erzeugt wird. Hierzu können z. B. Düsen verwendet werden, deren Mund seitlich abgeschrägt ist.
Infolge des geringeren Widerstandes. auf der abgeschräg- ten Seite beim Pressen der Masse durch die Ringdüse, tritt eine verschieden ,starke Krüm mung des austretenden Darmes auf, die von dem Pressdruck einerseits und von der Aus- bildung des Düsenkernes. anderseits abhängt.
Arbeitet man mit Ringdüsen, die einerseits sich drehende oder teilweise sich .drehende Teile und anderseits einen abgeschrägten Düsenmund aufweisen, so tritt der .Schlauch von sich aus schraubenlinienförmig aus und braucht bei seiner Abführung lediglich in dieser Form aufrechterhalten zu werden. In diesem Fall ist eine Ausformung des.
Darmes bei Austritt aus der Düse derart, dass er auf einem Teil seines Umfanges erhöhte Wand stärke besitzt, nicht erforderlich, da bei der schraubenlinienförmigen Abführung des in gekrümmter Form stehenden D'armesi eine Dehnung zur Vergleichmässigung des Ge- ,,amtumfanges, nicht mehr vorgenommen wer den muss. Vielmehr genügt eine schrauben- linienförmige Abführung des Darmes ohne Dehnung.
Vielfach ist es jedoch empfehlens wert, den gekrümmt austretenden Darm zur Aufrechterhaltung oder Korrektur seiner Form unter Dehnung schraubenlinienförmig abzuführen. In diesem Fall ist es zweck mässig, den aus der Düse austretenden Darm z. B. durch Anwendung eines exzentrischen Düsenkernes verschieden stark auszubilden, und hierdurch unerwünschte :Schwächungen der Wandstärke auf der Aussenseite der Spi rale auszugleichen.
Zur schraubenlinienförmigen Abführung des gerade oder nahezu gerade, aus der Düse austretenden, Darmes unter Dehnung bezw. zur schraubenlinienförmigen Abführung des gekrümmt aus der Düse austretenden Darmes ohne Dehnung, kann jede Transportvorrich tung dienen, um die der Darm gegebenenfalls unter Zug schraubenlinienförmig gewunden werden kann.
Vorzugsweise verwendet man eine Rollenbahn, die aus um eine Achse an geordneten Führungsrollen besteht, die teil weise von der Antriebswelle getrieben, teil weise als Stützrollen frei drehbar angeord net sind. Die Bewegung der angetriebenen Rollen kann durch elastische Mittel, z. B. Gummiringe oder Spiralfedern bewirkt wer den. Die Rollen können beliebig einstellbar sein, 6o dass der Durchmesser der Darm spirale beliebig verändert werden kann.
Die Därme können in bekannter Weise getrocknet und mit wasserverdrängenden oder gerbenden Mitteln, z. B. mit Räucher- flüssigkeiten,kochfest gemacht, nochmals ge trocknet und schliesslich zwischen Walzen in eine flache Form gebracht werden, die ihre Verpackung erleichtert. Das Trocknen und bezw. oder das Härten kann sowohl während der schraubenlinienförmigen Aufwicklung bezw. Abführung als auch anschliessend vor genommen werden.
Als Ausgangsstoffe verwendet man ei weisshaltige Faserpasten. die aus Haut, Haut teilen, entgerbtem Leder, Sehnen, Muskeln, Fleisch und dergl. gewonnen werden. Zur Herstellung der Faserpaste können diese Aus- gangsstoffe einer lockernden oder aufschlie ssenden Behandlung unterworfen und an schliessend mechanisch zerteilt oder zerfasert werden.
Die Ausgangsstoffe können z. B. durch Behandlung mit quellenden Chemikalien auf geschlossen werden. Die Quellung kann mit alkalischen oder mit sauren Flüssigkeiten oder auch mit Salzlösungen vorgenommen werden. Gegebenenfalls kann man auch ver schiedene Quellungsmittel verwenden, die auch in ihren Konzentrationen dem Aus gangsstoff, sowie dem Grade des gewünsch ten Aufschlusses angepasst werden.
Zum Bei spiel kann man Haut zunächst einer längeren Kalkung unterwerfen und anschliessend mit Salzsäure behandeln oder Fleisch durch alleinige Behandlung mit Salzsäure in den gewünschten Quellungszuetand überführen.
Die quellen-da Behandlung wird im allgemei nen ao lange fortgesetzt, bis der eiweisshaltige Ausgangssstoff durch die mechanische Be handlung in eine pmtenartige, plastisch-knet- bare Masse übergeführt werden kann. Im allgemeinen wird so lange gequollen, bis das Fleisch einen erheblichen, z. B. 75 % und mehr betragenden Gehalt an Quellungswasser aufnimmt.
Der Aufschluss des eiweisshaltigen Mate rials, kann auch durch Wärmebehandlung in Gegenwart von Wasser erfolgen. Schliesslich kann man die Ausgangsstoffe einen teilwei sen hydrolytischen Abbau unter der Einwir kung der Wärme unterwerfen und gleichzei tig oder aufeinanderfolgend mit quellend wirkenden Chemikalien behandeln.
Das, gequollene und in seiner Faserstruk- tur gelockerte Material kann unter Umstän den unmittelbar durch Prassen .durch Ring düsen geformt werden. Im allgemeinen wird man aber das .gequollene Material einer ein- oder mehrstufigen zerteilenden und zer fasernden Behandlung unterwerfen, die so g o eleitet werden muss,
da-ss die Faserstruktur des Materials, insbesondere die Faserlänge, geschont wird. Die mechanische Zerteilung und Zerfaserung wird zweckmässig mit Hilfe von quetschend, zerteilend oder reissend wir kenden Apparaten, z. B. Holländern. Reiss wölfen, Quetsehwerken, oder auch durch Pressen des- entsprechend weit aufgeschlosse nen Fleischmaterials durch lange, zweck mässig sich allmählich verjüngende Rohre durchgeführt.
Zum Schluss kann die erhal tene Masse aus gequollenen Fleischfasern durch Behandlung in Knetern oder Mischern homogenisiert werden, wobei die Fasermasse auf einen gewünschten Wassergehalt ge bracht werden kann. Der Wassergehalt der durch Ringdüsen zu formenden Eiweissfaser- masse kann in verhältnismässig weiten Gren zen schwanken, beträgt aber vorzugsweise mehr als 75 %, z. B. 85 bis 9-5 %.
Die erhaltene pastenförmige Masse, die möglichst unbeschädigte Eiweissfasern in hochgequollenem Zustand enthält, kann dann in Ringdüsen der geschilderten Konstruktion eingeführt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist :eine zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Vorrichtung schema tisch dargestell. Dabei zeigt: Fig. 1 die ,gesamte Vorrichtung, in der der Kunstdarm hergestellt und zu einer Schraubenlinie geformt wird, teilweise im Schnitt, teilweise in der Draufsicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der Schraubenlinienbahn vom Düsenmund aus, Fig. 3 und 4 besondere Düsenkonstruk tionen.
An :einem Gestell 1 :sind zwei um :die Träger des Gestelles schwenkbare Töpfe 2 und 3 angeordnet, von :denen sich der Topf 2 im Betrieb befindet, während :der Topf 3 be schickt wird. Der im Betrieb befindliche Topf 2 ruht auf einem Tisch 4, :der mit der Kolbenstange 5 und dem Kolben 6 eines Öl presszylin:ders 7 verbunden ist. Dieser Press- zylinder wird vermittels einer Ölpumpe, 8 aus :dem Vorratsbehälter 9 durch die Leitun gen 10 mit -01 gespeist. Die Leitungen 10 sind mit den Ventilen 11 versehen, wodurch das Vor- und Rücktreiben des Kolbens 6 ge steuert wird.
Die Träger des Gestelles: tra gen die Stellringe 12, auf denen :die Masse- töpfe 2 und 3 beim Füllen ruhen. Im Topf 2 befindet sich während des Betriebes der Kol ben 13, der mit einer fest auf dem Gestell 1 aufmontierten hohlen Kolbenstange 14 ver bunden ist. Die hohle Kolbenstange wird durch eine Rohrleitung 15 fortgesetzt, :die das Ventil 16 trägt. Diese Leitung mündet in den Doppelzylinder 17, :der als Vorrats kammer und Puffer dient.
Zur Aufrechter haltung des Druckes im Zylinder dient der Doppelkolben 18, der durch 01 vermittels der Ölpumpe 19 aus dem -Ölbehälter 20 durch die Leitung 21 nach oben getrieben wird. 22 ist ein Überdruckventil. Der Zylinder 17 ist durch eine Leitung 23, die .sich über einen Dreiweghahn 24 in die Leitungen 2:5 und 26 verzweigt, mit Odem Hochdruckzylinder 27 und 2.8 verbunden, die abwechselnd gefüllt und entleert werden.
Die Kolben 29 und 30 der beiden Presszylinder werden auf beliebige Weise, z. B. :durch Druckluft oder durch Spindeln, angetrieben. Die Hochdruckzylin- :d:er sind durch ,die, Leitungen 31 und 32, die mit den Ventilen 33 und 34 versehen sind, mit der Ringdüse ss5 verbunden. Diese Ring düse besteht aus einem stillstehenden Mantel 3:
6, der durch ein stillstehendes Mundstück 37 fortgesetzt wird, und aus einem drehbaren Kernteil 38, an den. sich der ,stillstehende Kernteil 39 anschliesst. Dieser ist durch die Achse 40 in Ruhe gehalten. Der stillstehende Kernteil 39 und die Achse 40 sind hohl, um die Zufuhr von Luft oder andern Gasen zu gestatten. Der :drehbare Kernteil 38 wird durch :das Zahnrad 41 angetrieben.
Der :dreh bare Kernteil 3,8 und der Mantel 36 bilden einen Ringraum 42, in welchen die Leitun gen 31 und 32 münden, durch die die pla- stisch-knetbare Masse :der Düse zugeleitet wird. Der Ringraum 42 wird :durch den Ringraum 43 fortgesetzt, der -durch den still- stehenden Kernteil .39 und durch das, :eben falls stillstehende Mundstück 37 .gebildet ist. Die ganze Düse ist auf den Arbeitstisch 44 aufmontiert.
Der aus der Ringdüse 35 aus tretende Darm 45 wird über die Rollen 46 und 47 vorwärts geführt, wobei die Rollen 46 frei drehbare Stützrollen ,sind, während die Rollen 47 durch elastische Verbindungen 48 von :der Hauptwelle 49 angetrieben wer den. Die Rollen sind, um ein Anhaften oder vor allem bei einem Stillstand eine un erwünschte Wärmeaufnahme des Darmes von Seiten der Rollen. aus :dem Trockenraum z u vermeiden, mit gerillter, geriffelter oder ähnlich ausgebildeter Lauffläche versehen.
Zwecks, Verstellung der Rollen sind die etwa U-förmigen Rollenträger 50 auf parallel zur Welle verlaufenden Schienen 51 einstellbar angeordnet.
Im Betrieb wird die pastiech-knetbare Fasermasse aus dem Topf 2 durch Hochgehen des vom Kolben @6 angetriebenen Tisches 4 durch die hohle Kolbenstange 14 in :
die Lei- tung 15 gepresst und gelangt bei offenem Ventil 16 in den Zylinder 17, in dem ein Druck von 20 bis 40 Atm. hernscht. Aus diesem Zylinder gelangt die Masse in die Hoch.druckpresszylinder 27 und 28, aus denen sie abwechselnd unter einem Druck von 300 bis 500 Atm. durch die Leitungen 31 und 32 in den Ringraum 42 gepresst wird. Hier er folgt unter dem Einfluss des: sich drehenden Kernes 38 eine Verlagerung der Fasern, ins besondere in dem dem Kern anliegenden Teil in tangentialer Richtung.
Aus dem Ring raum 42 gelangt die Fasermasse in den Ring raum 43, der durch feststehende Teile ge bildet ist, und in dem die Fasermasse insbe sondere in ihren äussern Schichten axial ge lagert wird. Aus dem Ringraum 48 tritt ein gerader Schlauch aus, der aus kreuzweise bezw. gesperrt gelagerten Fasern besteht und hierdurch eine besonders hohe Festigkeit hat. In den .Schlauch wird aus der hohlen Achse 40 Luft eingeblasen. Der aufgeblasene Schlauch wird über den Rollen 46 und 47 schraubenlinienförmig gewunden und abge führt.
Die Trocknung und Härtung des Dar mes kann während dieser Abführung erfol gen. Die Trocknung wird durch Überleiten von erwähnter Luft über den aufgeblasenen Darm vorgenommen. Zur Gerbung werden die bekannten wasserverdrängenden und ger benden Mittel, wie Aluminiumsulfat, Ton erde, Tannin oder andere Gerbstoffe, vor zugsweise aber Produkte der Schwelun.g, Destillation oder Verkohlung von zellulose- un.d ligninhaltigen Produkten, wie Holz destillate, verwendet.
Gegebenenfalls können die Trocknung und Härtung auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen..
In der Fig. 3 ist eine der Ringdüse 35 analoge Ringdüse 52 abgebildet, die sich je doch von dieser dadurch unterscheidet, dass sie einen im Düsenmundstück 53 exzentrisch gelagerten, stillstehenden Kernteil 54 ent hält. Beim, Pressen der Fasermasse durch diese Düse entsteht ein ungleichmässig star ker Schlauch, dessen stärkere Wandung an die Aussenseite der geformten Darmspirale zu liegen kommt.
Fig. 4 stellt eine Ringdüse 5.5 dar, die ebenfalls wie die Ringdüse 35 konstruiert ist, jedoch einschräg abgeschnittenes Mundstück 5,6 und einen ebenfalls schräg abgeschnitte nen Kernteil 57 hat. Aus dieser Düse tritt beim Pressen der Fasermasse ein Darm aus, der entsprechend der Düsenabschrägung ge- krümmt ist.
Process for the continuous production of corneal casings from plastic-kneadable fiber mass of animal origin. The present invention relates to the production of artificial wreath casings for cooked and sausages and the like. From plastic-kneadable fiber mass of animal origin, the z. B. from skin, tendons, muscles, meat and the like. Is obtained. Wreath casings are casings that have the shape of wreaths or rings.
It is known from the inventor's patents to produce artificial sausage casings of straight cylindrical shape in that skin with chemicals, e.g. B. swelling chemicals, treated and mechanically zer divides and is shredded, whereupon the received, plastic-kneadable fiber mass is pressed through ring nozzles, and the tubular structures obtained thereby ge dries and cured. Ring nozzles have proven to be particularly useful here, the annular space of which is partly formed by movable elements, e.g. B. ring nozzles whose core or jacket are rotatably arranged.
When pressing the fiber paste through ring nozzles, air or warm gases are expediently blown into the interior of the tubular structures being formed, which are dried in the inflated state and cured with water-displacing or tanning agents.
In pursuit of her investigations, the inventor was the first to set herself the task of producing artificial coronary intestines. She has found that artificial wreaths of intestines can be continuously produced by, according to the present invention, by pressing a plastic-kneadable fiber mass of animal origin from an annular nozzle while blowing gases into the interior.
Forming hoses and helical discharge of the hose creates a spiral hose of any length that is dried, hardened and separated into individual pieces before use, which form the desired wreath intestines.
The method according to the invention can be carried out in various ways. You can first generate a straight or almost straight cylindrical hose and remove it in a helical manner by means of a transport device. On the other hand, you can create a curved hose through the formation of the ring nozzle, which also. , is discharged helically. Finally, by designing the ring nozzle accordingly, a hose can be created: which already emerges from the nozzle in a helical shape and is then also discharged in a helical shape.
An ordinary ring nozzle can be used to shape the intestine. Appropriately, however, one uses a ring nozzle with movable, in particular rotating ble parts. In this case, both the nozzle core and the nozzle jacket and, if appropriate, the nozzle core and nozzle jacket can be designed to be rotatable. If both nozzle parts are arranged to be rotatable, they can rotate both in the same direction and in different directions at the same or different speeds.
When using nozzles with rotating parts, a hose is obtained that rotates around its axis at a speed that is dependent on the speed and direction of rotation of the parts.
If in a certain case it appears expedient to inhibit or cancel this rotation of the hose, ring nozzles are used. the rear part of one or two rotatable parts, which consist of stationary parts in their front part. If the stationary part is selected to be of the appropriate length, a hose can be obtained that practically no longer rotates around its longitudinal axis.
The same goal is achieved if, instead of using the front, stationary part, the rear part is designed in such a way that the nozzle core and the nozzle jacket rotate in different directions at the same speed.
The construction of the ring nozzle can, for. B. to Switzerland. Patent No. 159655 he follows.
In addition to the rotatability of the nozzle parts, the bearing of the nozzle core and the design of the nozzle mouth are of decisive importance for the effect of the ring nozzle and the design of the intestine that is being formed.
If an ordinary nozzle with a centrally mounted core is used, a straight hose is obtained which becomes uneven in the helical winding.
Its outside, which is exposed to the greatest stretch, becomes thinner or thinner. weaker than the inside, so that it is to be expected that both finished corneal intestines will have a tendency to burst on one side when stressed.- Tests have shown that this unevenness can be up to 10%.
In general, this unevenness can be accepted, especially if one produces casings from the outset whose wall thickness exceeds the desired ge by about <B> 10% </B>. Products are then produced which, despite a slight unevenness in the wall thickness, meet the mechanical requirements for stuffing the sausages and also for frying and cooking.
The ideal solution, however, is to develop an intestine that is perfectly uniform. In pursuit of this goal; the inventor has found that uniform coronary intestines can be produced by pressing the straight or almost straight intestine out of the ring nozzle with an increased wall thickness over part of its circumference and leading the intestine in a helical shape so that the part comes to lie on the outside of the intestinal spiral with increased wall thickness.
The production of this unilaterally reinforced intestine can e.g. B. be done by arranging the core of the nozzle eccentrically in it, so that an annular gap is created which corresponds to the desired intestinal thickness at its narrowest point, but at its widest point this intestinal thickness increases by the degree of the desired thickening.
The ratio of the closest core approximation to the greatest distance between the nozzle core and the nozzle jacket is expediently selected depending on the diameter of the intestinal spiral to be produced in such a way that a casing is created, the outside of which is reinforced to such an extent that it can be screwed under the influence of stretching - linear removal of the intestine is stretched to the strength of the inside.
For example, a nozzle is used whose core is mounted in such a way that the annular gap at the narrowest point is 0.38 mm and at the point of greatest distance between the core and the inner wall of the nozzle it is 0.52 mm.
An unevenly thick intestine, which is slightly curved as a result of its unevenness, emerges from an olehene nozzle, which is discharged helically in regular turns, with its thickened outer surface always being subjected to the greatest stretch. This is done e.g. B. by helically angeord designated rollers around an axis that shape the intestine into turns with an inner diameter of about 1.60 mm.
Since the reinforced outer side of the intestinal spiral is subjected to the greatest expansion by far, the finished echelon-shaped structure is given a uniform wall thickness, with a diameter of approximately. 45 mm and the above-mentioned mounting of the eccentric nozzle core see a uniform wall thickness of about 0.45 mm.
The ratio of the closest core proximity to the greatest distance between the nozzle core and the nozzle jacket is essentially determined by the inner diameter of the intestinal spiral to be achieved. The smaller the diameter of the intestinal spiral and the greater the amount of stretching of the outside of the; Intestine is during its helical winding, the greater must the margin between these two values be kept.
As the diameter of the intestinal spiral increases, the ratio can approach the value 1.
The nozzle can also be designed in such a way that from the outset a strongly curved exiting hose is created. For this purpose z. B. nozzles are used whose mouth is beveled laterally.
As a result of the lower resistance. On the bevelled side when the mass is pressed through the ring nozzle, the exiting intestine has a different, strong curvature, which is caused by the pressing pressure on the one hand and the design of the nozzle core. on the other hand depends.
If you work with ring nozzles that have rotating or partially rotating parts on the one hand and a beveled nozzle mouth on the other, the hose emerges in a helical manner and only needs to be maintained in this form when it is removed. In this case, an extension of the.
When the intestine emerges from the nozzle in such a way that it has increased wall thickness on part of its circumference, this is not necessary, since during the helical discharge of the curved D'armesi, there is no longer any stretch to make the overall circumference even must become. Rather, a helical discharge of the intestine without stretching is sufficient.
In many cases, however, it is advisable to remove the bowel emerging in a curved manner in order to maintain or correct its shape by stretching it in a helical manner. In this case, it is useful, the emerging from the nozzle bowel z. B. train different strengths by using an eccentric nozzle core, and thereby undesirable: to compensate for weaknesses in the wall thickness on the outside of the Spi rale.
For the helical discharge of the straight or almost straight, emerging from the nozzle, intestine with stretching BEZW. for the helical discharge of the bowel emerging from the nozzle in a curved manner without stretching, any transport device can be used around which the bowel can be wound in a helical manner, if necessary under tension.
Preferably, a roller conveyor is used, which consists of an axis of ordered guide rollers that are partly driven by the drive shaft, partly as support rollers are freely rotatable angeord net. The movement of the driven rollers can be achieved by elastic means, e.g. B. rubber rings or coil springs caused who the. The rollers can be adjusted as required, so that the diameter of the intestinal spiral can be changed as required.
The casings can be dried in a known manner and treated with water-displacing or tanning agents, e.g. B. with smoking liquids, made boil-proof, dried again and finally brought into a flat shape between rollers, which makes packaging easier. The drying and respectively. or the hardening can BEZW both during the helical winding. Discharge as well as subsequently be made.
Fiber pastes containing egg white are used as starting materials. Which are obtained from skin, skin parts, de-tanned leather, tendons, muscles, meat and the like. To produce the fiber paste, these starting materials can be subjected to a loosening or dissolving treatment and then mechanically divided or fiberized.
The starting materials can, for. B. be closed by treatment with swelling chemicals. The swelling can be carried out with alkaline or acidic liquids or with salt solutions. If necessary, various swelling agents can also be used, the concentrations of which are also adapted to the starting material and the degree of the desired digestion.
For example, the skin can first be subjected to a lengthy liming process and then treated with hydrochloric acid, or meat can be converted into the desired swelling condition by treating it with hydrochloric acid alone.
The swelling-da treatment is generally continued for a long time until the protein-containing starting material can be converted into a pom-like, plastic-kneadable mass by the mechanical treatment. In general, swelling is carried out until the meat has a significant, e.g. B. absorbs 75% and more amount of spring water.
The digestion of the protein-containing material can also take place by heat treatment in the presence of water. Finally, the starting materials can be subjected to partial hydrolytic degradation under the action of heat and treated simultaneously or successively with chemicals that have a swelling effect.
The swollen material with its fiber structure loosened can, under certain circumstances, be shaped directly by pressing through ring nozzles. In general, however, the swollen material will be subjected to a single or multi-stage dividing and disintegrating treatment, which must be carried out in such a way.
that the fiber structure of the material, especially the fiber length, is preserved. The mechanical fragmentation and fiberization is expedient with the help of squeezing, dividing or tearing we kenden apparatus, eg. B. Dutch. Shredded shredders, crushers, or by pressing the correspondingly widely opened meat material through long, appropriately gradually tapering tubes.
Finally, the obtained mass of swollen meat fibers can be homogenized by treatment in kneaders or mixers, whereby the fiber mass can be brought to a desired water content. The water content of the protein fiber mass to be formed through ring nozzles can fluctuate within relatively wide limits, but is preferably more than 75%, e.g. B. 85 to 9-5%.
The paste-like mass obtained, which contains protein fibers which are as undamaged as possible in a highly swollen state, can then be introduced into ring nozzles of the construction described.
In the accompanying drawing: a device suitable for carrying out the method according to the invention is shown schematically. 1 shows the entire device in which the artificial casing is produced and shaped into a helical line, partly in section, partly in plan view, FIG. 2 shows a plan view of part of the helical path from the nozzle mouth, FIGS 4 special nozzle designs.
On: a frame 1: two pots 2 and 3, which can be swiveled around the carrier of the frame, are arranged, of which the pot 2 is in operation, while: the pot 3 is being sent. The pot 2 in operation rests on a table 4: which is connected to the piston rod 5 and the piston 6 of an oil press cylinder 7. This press cylinder is fed with -01 by means of an oil pump 8 from: the storage container 9 through the lines 10. The lines 10 are provided with the valves 11, whereby the forward and backward driving of the piston 6 ge controls.
The carriers of the frame: carry the adjusting rings 12 on which: the earth pots 2 and 3 rest during filling. In the pot 2 is during operation of the Kol ben 13, which is ver with a fixedly mounted on the frame 1 hollow piston rod 14 related. The hollow piston rod is continued by a pipe 15 which carries the valve 16. This line opens into the double cylinder 17: which serves as a storage chamber and buffer.
To maintain the pressure in the cylinder, the double piston 18 is used, which is driven by 01 by means of the oil pump 19 from the oil tank 20 through the line 21 upwards. 22 is a pressure relief valve. The cylinder 17 is connected to the high pressure cylinders 27 and 2.8, which are alternately filled and emptied, by a line 23 which branches off into lines 2: 5 and 26 via a three-way valve 24.
The pistons 29 and 30 of the two press cylinders are in any way, for. B.: driven by compressed air or by spindles. The high-pressure cylinders are connected to the ring nozzle ss5 by the lines 31 and 32 which are provided with the valves 33 and 34. This ring nozzle consists of a stationary jacket 3:
6, which is continued by a stationary mouthpiece 37, and a rotatable core part 38 to which. the stationary core part 39 follows. This is kept at rest by the axis 40. The stationary core part 39 and the axis 40 are hollow to allow the supply of air or other gases. The rotatable core part 38 is driven by the gear 41.
The rotatable core part 3, 8 and the jacket 36 form an annular space 42 into which the lines 31 and 32 open, through which the plastic-kneadable mass: is fed to the nozzle. The annular space 42 is continued: by the annular space 43, which is formed by the stationary core part 39 and by the mouthpiece 37 which is likewise stationary. The entire nozzle is mounted on the work table 44.
The bowel 45 emerging from the annular nozzle 35 is guided forward over the rollers 46 and 47, the rollers 46 being freely rotatable support rollers, while the rollers 47 are driven by elastic connections 48 from: the main shaft 49 who the. The rollers are to prevent sticking or, above all, in the event of a standstill, to prevent the intestine from absorbing heat from the rollers. from: Avoid the drying room, provided with grooved, corrugated or similarly designed running surface.
For the purpose of adjusting the rollers, the approximately U-shaped roller carriers 50 are adjustable on rails 51 running parallel to the shaft.
During operation, the pastiech-kneadable fiber mass is removed from the pot 2 by the table 4 driven by the piston @ 6 going up through the hollow piston rod 14 in:
the line 15 is pressed and when the valve 16 is open it enters the cylinder 17, in which a pressure of 20 to 40 atm. hernscht. From this cylinder, the mass enters the high-pressure press cylinders 27 and 28, from which it alternates under a pressure of 300 to 500 atm. is pressed through the lines 31 and 32 into the annular space 42. Here it follows under the influence of the rotating core 38, a displacement of the fibers, in particular in the part adjacent to the core in the tangential direction.
From the annular space 42, the fiber mass passes into the annular space 43, which is formed by fixed parts ge, and in which the fiber mass in particular special in its outer layers is stored axially ge. A straight hose emerges from the annular space 48 and is made of crosswise or crosswise directions. There is blocked stored fibers and thus has a particularly high strength. Air is blown into the hose from the hollow axis 40. The inflated tube is wound helically over the rollers 46 and 47 and leads abge.
The drying and hardening of the intestine can take place during this removal. The drying is carried out by passing the above-mentioned air over the inflated intestine. For tanning, the well-known water-displacing and tanning agents such as aluminum sulfate, clay, tannin or other tanning agents, but preferably products of Schwelun.g, distillation or charring of cellulose- and lignin-containing products such as wood distillates, are used.
If necessary, drying and curing can also take place at a later point in time.
3 shows an annular nozzle 52 analogous to the annular nozzle 35, which however differs from this in that it contains a stationary core part 54 eccentrically mounted in the nozzle mouthpiece 53. When the fiber mass is pressed through this nozzle, an unevenly thick tube is created, the thicker wall of which comes to lie on the outside of the formed intestinal spiral.
Fig. 4 shows an annular nozzle 5.5, which is also constructed like the annular nozzle 35, but has an obliquely cut mouthpiece 5, 6 and a core part 57 also cut obliquely. When the fiber mass is pressed, a casing emerges from this nozzle which is curved according to the nozzle bevel.