CH192606A - Steigeinrichtung an Skiern. - Google Patents

Steigeinrichtung an Skiern.

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CH192606A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ski
climbing device
rubber
skis
rubber band
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Application number
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English (en)
Inventor
Josef Pawlik Franz
Original Assignee
Josef Pawlik Franz
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Publication date
Application filed by Josef Pawlik Franz filed Critical Josef Pawlik Franz
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/02Skins; Substitutes for skins

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description


  Steigeinrichtung an Skiern.    Als Ersatz für Felle ist bereits ein an  der Lauffläche mit Abstufungen     versehener     Gummibelag in der Grösse der üblichen Felle  vorgeschlagen worden. Obwohl ein solcher  Belag gegen     Nasswerden    und Gefrieren un  empfindlich ist, vermochte er sich in die  Praxis nicht einzuführen, da sein Gewicht  sowie seine Platzbeanspruchung noch grö  sser sind als diejenige für Felle, während  irgend ein Vorteil beim Steigen gegenüber  letzteren nicht erzielt wird. Neuerdings ist  auch versucht worden, eine mit     Rückgleit-          stufen    versehene Gummiplatte an der Lauf  fläche des Skis in der Nähe der Bindung an  zubringen.

   Da aber diese Gummiplatte nur  einen Bruchteil der     Skilauffläche    beschlägt,  ist die     Rückgleithemmwirkung    zu klein, um  damit grössere Touren und steile Aufstiege  bewältigen zu können.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Steigeinrichtung an Skiern, mittels wel  cher alle oben angeführten, den Fellen und  Ersatzmitteln anhaftenden Übelstände besei  tigt werden.  



  Erfindungsgemäss wird dies erreicht    durch ein     wickelbares    Gebilde aus Gummi,  welches bestimmt ist, unter Spannung und  steigenden Windungen um den Ski gewickelt  zu werden und welches an den Enden Be  festigungsmittel aufweist.  



  Mit     Vorteil    besitzt das Gebilde aus  Gummi     einen    solchen     Querschnitt,    dass die  die Lauffläche des Skis überquerenden  Gummiteile ein     Vorwärtsgleiten    des Skis  wenig     beeinträchtigen    und gegen Zurück  gleiten höchste Hemmwirkung erzeugen.  



  Das Steigmittel gemäss der     Erfindung     zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es  auch an beiden Längskanten der Skier höch  sten Rückgleitschutz bietet, was bei Fellen  und Fellersatz völlig mangelt. Dieser     Kan-          tenrückgleitschutz    ermöglicht auch bei har  tem Schnee und sehr steilem Gelände     ein     Aufsteigen schräg zum Hang, was von gro  sser Wichtigkeit ist und bei keinem der bis  her im Skisport bekanntgewordenen Steig  mittel mit gleichem Erfolg möglich ist.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigen:           Pig.    1     ein        um    den Ski gewickeltes       Gummiband,          Fig.    2 bis 6 beispielsweise Querschnitts  formen des     Gummibandes,          Fig.    7 ein geeignetes Befestigungsmittel  für die Enden des Gummibandes     und          Fig.    8 die     Anbringung    desselben an den  Enden des G<U>ummi</U>bandes;

         Fig.    9 zeigt die Möglichkeit, je     ein    Steig  mittel vor der     Bindung        und        eines    hinter der       Bindung    auf den Ski aufwickeln zu     können;          Fig.    10 und 11 zeigen weitere Möglich  keiten der Wicklungsweise des Gummiban  des und       Fig.    12 ist eine     Seitenansicht    zu     Fig.    11.  Das dargestellte     Gummiband    besteht aus  kältebeständigem Gummi     (Profilgummi)    in  Bandform     (Fig.    2).

   Besonders vorteilhafte       Querschnitte    des     Profilgummis    zeigen die       Fig.    3 bis 6. Bei den letzteren     Querschnitts-          formen    ist darauf zu achten, dass beim Auf  wickeln des Gummibandes auf den Ski der  spitzwinklige Teil des Querprofils des Ban  des nach vorn gerichtet ist. Dadurch wird  der Widerstand des in steigenden Windun  gen auf den Ski aufgewickelten Gummiban  des beim     Vorwärtsgleiten    mit dem Ski stark       vermindert,    während die nach     hinten    gekehr  ten Stufen des     Gummibandes    eine sehr wirk  same     Rückgleithemmung    erzeugen.

   An den  beiden Enden des Gummibandes ist je eine       Einhängeöse    1 befestigt, welche für die Be  festigung des     Gummibandendes    Stege 2 be  sitzt, zwischen welche hindurch das Gummi  bandende eingezogen ist, wie     Fig.    8 veran  schaulicht. Auf dem Vorderteil des Skis so  wie auf dem     Hinterteil    des Skis ist als     Ein-          hängemittel    eine Schraube 3 befestigt, an  welcher .die     Gummibandenden    mittels ihren       Ösen    1     einhängbar    sind.  



  Nach     Fig.    9 ist in analoger Weise wie  in     Fig.    1, jedoch vor der     Bindung    und hin  ter der     Bindung    je ein Gummiband aufge  wickelt und mittels Ösen 1 an im Ski be  festigten Schrauben     eingehängt.    Nach     Fig.10     ist die Wicklung so gehalten, dass die Band  teile an der Lauffläche des Skis senkrecht  zur     Laufrichtung    verlaufen.

       Fig.    11     und    12         veranschaulichen    auch die Möglichkeit, das  Gummiband auch in Kreuzungen, wie das  mit     Skischnüren    gemacht     wird,    auf den Ski  aufwickeln zu     können.     



  Es ist sehr vorteilhaft, dass die Wick  lungen des Gummibandes die vordere -und  hintere Partie der     Skilauffläche,    welche bei       unbelastetem    Ski auf dem Boden aufliegen,  frei lassen. Durch die     Nichtbewicklung    die  ser     Partien    wird ein sehr leichtes Gleiten des  Skis beim Ausschreiten erzielt, da der je  weils die     Ausschreitbewegung    ausführende  Ski nicht vom Körpergewicht des Fahrers  belastet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steigeinrichtung an Skiern, gekennzeich net durch ein wickelbares Gebilde aus Gummi, welches bestimmt ist, unter Span nung und steigenden Windungen um den Ski gewickelt zu werden und welches an den Enden Befestigungsmittel aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Steigeinrichtung an Skiern nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das -Gebilde aus Gummi als ein um den Ski wickelbares Band ausgebildet ist.
    2. Steigeinrichtung an Skiern nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiband an der einen Seite ein spitzwinkliges und an der andern Seite *ein rechtwinkliges Quer- schnittsprofil aufweist. 3. Steigeinrichtung an Skiern nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden des Gummibandes angeordneten Befesti gungsmittel Einhängeösen sind, und dass auf dem Ski Mittel angeordnet sind, an welchen die genannten Ösen einhängbar sind.
    4. Steigeinrichtung an Skiern nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein hängeöse Querstege besitzt, zwischen wel che das Gummibandende eingezogen ist.
CH192606D 1936-12-21 1936-12-21 Steigeinrichtung an Skiern. CH192606A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4095813A (en) * 1976-12-16 1978-06-20 Hall Karen L Ski attachment for hill climbing
FR3072036A1 (fr) * 2017-10-06 2019-04-12 Skis Rossignol-Club Rossignol Dispositif antiderapant pour la pratique du ski randonnee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4095813A (en) * 1976-12-16 1978-06-20 Hall Karen L Ski attachment for hill climbing
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