CH192614A - Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien. - Google Patents
Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien.Info
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Description
Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien. Es ist vorgeschlagen worden, senderseitig zur Erzielung von Kurslinien einen Dipol durch einen Hochfrequenzerzeuger dauernd zu speisen und einen geeignet aufgestellten Reflektor zu tasten. Es ist auch bekannt, dass sich durch die Wahl verschiedener Ab stände zwischen,Senderdipol und Reflektor dipol oder -dipolen verschiedene Richtcharak- teristiken erzielen lassen. Ferner ist bekannt, dass die Länge der Dipole in geringen Gren zen verschieden sein kann.
Die so erzielten Richtcharakteristiken ergeben jedoch nur brauchbare Schnittwinkel, wenn die Länge des Senderdipols und R .eflektordipols unge fähr 112 und ihr gegenseitiger Abstand un gefähr 2/4 beträgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu grunde, diese Anordnung so auszugestalten, dass ihre räumlichen Abmessungen wesent lich verkleinert werden. Diese Forderung, die zum Beispiel im Interesse der Verkehrs sicherheit auf Flugplätzen erhoben wird, wird der Erfindung gemäss dadurch erfüllt, dass ,die räumliche Länge der. Reflektordipole ge genüber der elektrisch zu fordernden Länge verkürzt wird und .die so verkürzten Dipole elektrisch verlängert werden, nämlich so, dass sie auf die Betriebswellenlänge abge stimmt werden.
Die elektrische Länge be trägt @/2, wenn mit freischwingenden, das heisst ungeerdeten Dipolen gearbeitet wird, und beträgt @/4 bei Verwendung geerdeter Dipole.
Das Prinzip der Antennenanordnung selbst braucht nicht näher erläutert zu wer den. Die bekannte Anordnung wird dahin abgeändert, dass die Dimensionen, wie ange geben, verkleinert werden. Die elektrische Verlängerung der Reflektordipole erfolgt vor zugsweise durch Induktivitäten, .die im Strombauch eingeschaltet sind, oder durch -die ,sonst üblichen Verlängerungsmittel.
In Fig. 1 und 2. der Zeichnung sind einige Strahlungsdiagmamme dargestellt, die an Versuchsanordnungen aufgenommen sind. Diese bestehen aus frei aufgestellten Dipolen. In Fig. 1 sind zwei Strahlungsdiagramme a und b gezeigt, die zeigen, dass durch eine Längenänderung des Senderdipols nur eine geringfügige Änderung des ,Strahlungsdia- grammes erreicht wird.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass immer nur das Hori zontaldiagramm gezeichnet ist. Bei den Dia grammen a und b betrug der Abstand zwi schen Sender und Reflektordipol A/14, die Länge des Reflektordipols 2./2 (sowohl räum lich wie elektrisch).
Die Länge des Sender dipols im Falle des Diagrammes a. beträgt 48, im Falle des Diagrammes b @/,3. Die räumlichen Dimensionen dieses Antennen gebildes sind zwar wesentlich verkleinert, die Gestalt der Diagramme ist jedoch an nähernd dieselbe; daher sind es auch die er zielten Schnittwinkel. Um aber die Anzeige- empfindlichkeit zu erhöhen, sind bekanntlich möglichst scharfe Schnittwinkel erforderlich.
Wird dagegen die räumliche Länge des Reflektordipols verkleinert, zugleich aber eine elektrische Verlängerung auf @/2 oder 2/4 bewirkt, so ergeben sich beispielsweise Diagramme, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind.
Der Abstand betrug in beiden Fällen wie derum .?/14, die Länge .des Senderdipols in beiden Fällen 2./3. Die räumliche und elek trische Länge des Reflektordipols waren im Fall des Diagrammes c 7/2. Im Fall des Dia grammes d dagegen war die räumliche Länge des Reflektordipols a/5, elektrisch war er aber auf )/2 verlängert. Das ellipsenförmige Diagramm, nämlich Kurve e, ist in eine Kardioide übergegangen.
Räumliche Längen, die zwischen 'diesen Werten liegen, ergeben Diagramme, die zwischen den beiden darge stellten Diagrammen liegen.
Der Erfindungsgedanke lässt sich nicht nur sendeseitig, sondern auch empfangsseitig verwenden. Auch lässt sich jeder Reflektor dipol :durch mehrere zusammenwirkende Di pole ersetzen.
Die in Fig. 3 als erfindungsgemässes Aus führungsbeispiel dargestellte Anordnung ist eine Empfangs-Antenneneinrichtung, deren Dipole sogenannte Halbdipole und gemein sam mit Erde E abgestimmt .sind. Diese ist eine elektrische Erde, die z. B. aus einem Drahtgeflecht oder aus einem Blech besteht. .der Mitteldipol M (Hauptdipol) ist durch eine Kopplungsvorrichtung K an den Emp fänger J angeschlossen und über diese auch abgestimmt.
Die Reflektordipole Bi, 1B2 werden mit Hilfe einer Selbstinduktionsspule L abgestimmt, die ihnen gemeinsam ist und mit Hilfe eines ,Schalters S abwechselnd in den Dipol B1 und in den Dipol B2 einge schaltet wird. Die Spule L und die Zu leitungen Q zu B1, R2 sind in einer Ab schirmung P enthalten, um horizontale Strahlungskomponenten zu vermeiden.
Diese Anordnung hat den Vorteil, dass nur ein Abstimmittel geändert zu werden braucht, um auf die richtige Welle abzu- stimmen. Wenn die Abstimmung nicht genau ist, sind beide Reflektordipole gleich stark verstimmt. Die durch das. wechselnde An schliessen der Reflektordipole erzeugte Zone gleicher Feldstärke liegt dann immer in der Symmetrieebene.
Nur der Schnittwinkel der Diagramme ändert sich, denn die Gestalt des Richtdiagrammes ist abhängig von der Phase der Reflektoren. Ungleiche Abstimmung bei der Reflektoren hatte bei den früheren Anord nungen Richtdiagramme verschiedener Ge stalt zur Folge und bewirkte, dass die Zonen bleicher Feldstärke nicht in der Symmetrie ebene lagen.
Wenn dagegen beide Reflek toren stets um :denselben Betrag verstimmt werden, wie es der Fall ist in der Anord nung gemäss Fig. 3, ändert sich mit dem Grade der Verstimmung zwar die Gestalt der Diagramme und damit ihr Schnittwinkel, die Diagramme für<B>BI</B> und R2. bleiben aber kon gruent, das heisst .die Zone gleicher Feld stärke liegt hier immer in der Symmetrie ebene. Es wird also beim Verstimmen kein Peilfehler auftreten, sondern es wird sich nur die Peilschärfe ändern.
Die erfindungsgemässe Anordnung kann sowohl auf der Sen.de-, als auch auf der Emp fangsseite Anwendung finden, ist jedoch ins besondere auf der Empfangsseite von Vorteil, .da hier eine @Überwachung der Richtdia- gramme schwierig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCF1: Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien, mit einem nichtgetasteten Haupt dipol und einem zu tastenden, aus mindestens einem Dipol bestehenden Reflektor, dadurch g o ekennzeichnet, dass die räumliche Länge der Reflektordipole gegenüber der elektrischen verkürzt ist und elektrische Verlängerungs mittel vorgesehen sind, durch welche sie auf die Betriebswellenlänge abgestimmt werden.LTNTERANSPRüCHE 1. Antennenanordnung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand ,der Reflektordipole vom Hauptdipol klein im Vergleich zur Wellenlänge ist. \?. Antennenanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ab stand oder Reflektordipole vom Hauptdipol kleiner als 2./10 ist. 3.Antennenanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Re- flektordipol aus mehreren Dipolen zusam mengesetzt ist. 4. Antennenanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die ge tasteten Reflektordipole ein ihnen gemein sames Verlängerungsmittel haben, welches im Tastrhythmus in die Reflektordipole geschaltet wird. 5.Antennenanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das An tennengebilde aus Dipolen besteht, die ge meinsam mit Erde auf @/2 abgestimmt sind, und -dass sich das Verlängerungs mittel innerhalb einer mit der Erde ver bundenen Abschirmung befindet. 6. Antennenanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsleitungen, die zwischen den Re flektordipolen und dem Verlängerungs mittel liegen, abgeschirmt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=7986906
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|---|---|---|---|
| CH192614D CH192614A (de) | 1935-05-17 | 1936-05-02 | Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien. |
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Families Citing this family (1)
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| US2492354A (en) * | 1945-04-09 | 1949-12-27 | Standard Telephones Cables Ltd | Dipole antenna direction finder |
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1936
- 1936-05-02 CH CH192614D patent/CH192614A/de unknown
- 1936-05-14 US US79704A patent/US2141247A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US2141247A (en) | 1938-12-27 |
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