CH192614A - Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien. - Google Patents

Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien.

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CH192614A
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reflector
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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Description


  Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien.    Es ist vorgeschlagen worden,     senderseitig     zur Erzielung von Kurslinien einen Dipol  durch einen     Hochfrequenzerzeuger        dauernd     zu     speisen    und einen geeignet     aufgestellten     Reflektor zu tasten. Es ist auch bekannt,       dass    sich durch die Wahl verschiedener Ab  stände     zwischen,Senderdipol    und Reflektor  dipol oder     -dipolen    verschiedene     Richtcharak-          teristiken    erzielen lassen. Ferner ist bekannt,  dass die Länge der Dipole in geringen Gren  zen verschieden sein kann.

   Die so erzielten  Richtcharakteristiken ergeben jedoch nur       brauchbare    Schnittwinkel, wenn die Länge  des     Senderdipols    und     R        .eflektordipols    unge  fähr 112 und ihr gegenseitiger Abstand un  gefähr     2/4    beträgt.  



  Der Erfindung liegt die     Aufgabe    zu  grunde, diese Anordnung so auszugestalten,       dass    ihre räumlichen Abmessungen wesent  lich verkleinert werden. Diese Forderung,  die zum Beispiel im Interesse der Verkehrs  sicherheit auf Flugplätzen erhoben wird, wird  der Erfindung gemäss dadurch erfüllt, dass    ,die räumliche Länge der.     Reflektordipole    ge  genüber der elektrisch zu fordernden Länge  verkürzt wird und .die so verkürzten Dipole  elektrisch verlängert werden, nämlich so,  dass sie auf die Betriebswellenlänge abge  stimmt werden.

   Die elektrische Länge be  trägt     @/2,    wenn mit freischwingenden, das  heisst     ungeerdeten    Dipolen     gearbeitet    wird,  und beträgt     @/4    bei Verwendung geerdeter       Dipole.     



  Das Prinzip der     Antennenanordnung     selbst braucht nicht näher erläutert zu wer  den. Die bekannte     Anordnung    wird dahin  abgeändert, dass     die    Dimensionen, wie ange  geben, verkleinert werden. Die elektrische  Verlängerung der     Reflektordipole    erfolgt vor  zugsweise durch     Induktivitäten,    .die im  Strombauch     eingeschaltet    sind, oder durch  -die ,sonst üblichen     Verlängerungsmittel.     



  In     Fig.    1 und 2. der Zeichnung sind einige       Strahlungsdiagmamme    dargestellt, die an  Versuchsanordnungen aufgenommen sind.  Diese bestehen aus frei aufgestellten Dipolen.      In     Fig.    1 sind zwei     Strahlungsdiagramme     a und b gezeigt, die zeigen, dass durch eine  Längenänderung des     Senderdipols    nur eine  geringfügige     Änderung    des     ,Strahlungsdia-          grammes    erreicht wird.

   Der Vollständigkeit  halber sei erwähnt, dass immer nur das Hori  zontaldiagramm gezeichnet ist.     Bei    den Dia  grammen a und b betrug der Abstand zwi  schen Sender und     Reflektordipol        A/14,    die  Länge des     Reflektordipols        2./2    (sowohl räum  lich wie elektrisch).

   Die Länge des Sender  dipols im Falle des     Diagrammes    a. beträgt  48, im Falle des     Diagrammes    b     @/,3.    Die       räumlichen        Dimensionen    dieses Antennen  gebildes sind zwar wesentlich verkleinert,  die Gestalt der     Diagramme    ist jedoch an  nähernd     dieselbe;    daher sind es auch die er  zielten     Schnittwinkel.    Um aber die     Anzeige-          empfindlichkeit    zu erhöhen, sind bekanntlich       möglichst    scharfe     Schnittwinkel    erforderlich.  



  Wird dagegen die räumliche Länge des       Reflektordipols    verkleinert, zugleich aber  eine elektrische Verlängerung auf     @/2    oder       2/4    bewirkt, so ergeben sich beispielsweise       Diagramme,    wie sie in     Fig.    2 gezeigt sind.

    Der Abstand betrug in beiden Fällen wie  derum     .?/14,    die Länge .des     Senderdipols        in     beiden Fällen     2./3.    Die     räumliche    und elek  trische Länge des     Reflektordipols    waren im  Fall des     Diagrammes    c     7/2.    Im Fall des Dia  grammes d dagegen war die räumliche Länge  des     Reflektordipols        a/5,    elektrisch war er       aber    auf     )/2    verlängert. Das ellipsenförmige  Diagramm, nämlich Kurve e, ist in eine       Kardioide    übergegangen.

   Räumliche Längen,  die     zwischen    'diesen Werten liegen, ergeben  Diagramme, die     zwischen    den beiden darge  stellten Diagrammen liegen.  



  Der Erfindungsgedanke lässt sich nicht  nur sendeseitig, sondern auch empfangsseitig  verwenden. Auch lässt sich jeder Reflektor  dipol :durch mehrere zusammenwirkende Di  pole ersetzen.  



  Die in     Fig.    3 als erfindungsgemässes Aus  führungsbeispiel     dargestellte    Anordnung ist  eine     Empfangs-Antenneneinrichtung,    deren  Dipole sogenannte Halbdipole und gemein  sam mit Erde E abgestimmt .sind. Diese ist    eine elektrische Erde, die z.     B.    aus einem  Drahtgeflecht oder aus einem Blech     besteht.          .der        Mitteldipol    M (Hauptdipol) ist     durch     eine Kopplungsvorrichtung     K    an den Emp  fänger J angeschlossen und über diese auch  abgestimmt.

   Die     Reflektordipole        Bi,        1B2     werden mit Hilfe einer     Selbstinduktionsspule     L abgestimmt, die ihnen gemeinsam ist und  mit     Hilfe    eines     ,Schalters        S    abwechselnd in  den Dipol     B1    und in den Dipol     B2    einge  schaltet     wird.    Die Spule L und die Zu  leitungen Q zu     B1,    R2 sind in einer Ab  schirmung P enthalten, um horizontale  Strahlungskomponenten zu vermeiden.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass  nur ein     Abstimmittel    geändert zu werden  braucht, um auf die richtige Welle     abzu-          stimmen.        Wenn    die Abstimmung nicht genau  ist, sind beide     Reflektordipole    gleich     stark     verstimmt. Die durch das. wechselnde An  schliessen der     Reflektordipole    erzeugte Zone  gleicher Feldstärke liegt dann immer in der  Symmetrieebene.

   Nur der Schnittwinkel der       Diagramme    ändert sich, denn     die    Gestalt des       Richtdiagrammes    ist abhängig von der Phase  der     Reflektoren.    Ungleiche Abstimmung bei  der Reflektoren     hatte    bei den     früheren    Anord  nungen Richtdiagramme verschiedener Ge  stalt zur Folge und     bewirkte,    dass die Zonen  bleicher Feldstärke nicht in der Symmetrie  ebene lagen.

   Wenn dagegen beide Reflek  toren stets um :denselben     Betrag    verstimmt  werden, wie     es    der Fall ist in der Anord  nung gemäss     Fig.    3, ändert sich mit dem  Grade der     Verstimmung    zwar die Gestalt der  Diagramme und damit ihr Schnittwinkel, die  Diagramme für<B>BI</B> und R2. bleiben aber kon  gruent, das heisst .die Zone gleicher Feld  stärke liegt hier immer in der Symmetrie  ebene. Es wird also beim Verstimmen kein  Peilfehler auftreten, sondern es wird sich nur  die     Peilschärfe    ändern.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung kann  sowohl auf der     Sen.de-,    als auch auf der Emp  fangsseite Anwendung finden, ist jedoch ins  besondere auf der Empfangsseite von     Vorteil,     .da hier eine     @Überwachung    der     Richtdia-          gramme        schwierig    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCF1: Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien, mit einem nichtgetasteten Haupt dipol und einem zu tastenden, aus mindestens einem Dipol bestehenden Reflektor, dadurch g o ekennzeichnet, dass die räumliche Länge der Reflektordipole gegenüber der elektrischen verkürzt ist und elektrische Verlängerungs mittel vorgesehen sind, durch welche sie auf die Betriebswellenlänge abgestimmt werden.
    LTNTERANSPRüCHE 1. Antennenanordnung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand ,der Reflektordipole vom Hauptdipol klein im Vergleich zur Wellenlänge ist. \?. Antennenanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ab stand oder Reflektordipole vom Hauptdipol kleiner als 2./10 ist. 3.
    Antennenanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Re- flektordipol aus mehreren Dipolen zusam mengesetzt ist. 4. Antennenanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die ge tasteten Reflektordipole ein ihnen gemein sames Verlängerungsmittel haben, welches im Tastrhythmus in die Reflektordipole geschaltet wird. 5.
    Antennenanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das An tennengebilde aus Dipolen besteht, die ge meinsam mit Erde auf @/2 abgestimmt sind, und -dass sich das Verlängerungs mittel innerhalb einer mit der Erde ver bundenen Abschirmung befindet. 6. Antennenanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindungsleitungen, die zwischen den Re flektordipolen und dem Verlängerungs mittel liegen, abgeschirmt sind.
CH192614D 1935-05-17 1936-05-02 Antennenanordnung zur Erzielung von Kurslinien. CH192614A (de)

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US2492354A (en) * 1945-04-09 1949-12-27 Standard Telephones Cables Ltd Dipole antenna direction finder

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