CH192786A - Verfahren zur Herstellung von dekorativ wirkenden, gegen Kälte, Wärme und Schall isolierenden Belägen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von dekorativ wirkenden, gegen Kälte, Wärme und Schall isolierenden Belägen.

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CH192786A
CH192786A CH192786DA CH192786A CH 192786 A CH192786 A CH 192786A CH 192786D A CH192786D A CH 192786DA CH 192786 A CH192786 A CH 192786A
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CH
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Fischer Jakob
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Fischer Jakob
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/762Exterior insulation of exterior walls

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von dekorativ wirkenden, gegen Kälte, Wärme und  Schall isolierenden Belägen.    Es ist bekannt, Wände und Decken mit  Tapeten,     Stoffen,    Rupfen     etc.    zu verkleiden.  



  Die vorliegende Erfindung besteht nun in  einem Verfahren zur Herstellung eines neu  artigen Wand-     bezw.        Deckenbelages,    der sich  bei entsprechender Ausbildung durch her  vorragende Kälte-, Wärme- und Schallisola  tion auszeichnet, verbunden mit überraschen  der ästhetischer Wirkung. Dabei können  solche Beläge naht- und fugenlos ausseror  dentlich solid und sowohl gegen mechanische  Einwirkung wie     Feuchtigkeitseinflüsse    sehr  widerstandsfähig und ausserdem billig gemacht  werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden  Erfindung wird im nachfolgenden beschrieben.  Auf die als solche bekannte Wand oder  Decke, bestehend aus Stein, Holz     etc.,    be  ziehungsweise auf deren Zement-, Kalk- oder  Gipsputz, wird vorerst durch Aufstreichen  mit einem Pinsel, Bürste     etc.    oder durch  Aufspritzen eine Schicht eines Bindemittels  aufgetragen.

   Hierauf wird das aus losen         Partikelchen    bestehende     Belagsmaterial,    bei  spielsweise Sägespäne, Korkschrot     ete.,    gegen  die mit dem Bindemittel bestrichene oder  bespritzte Fläche geschleudert, bis die zu  verkleidende Fläche vollständig mit dem an  geschleuderten     Belagsmaterial    (Sägespäne,  Korkschrot     etc.)    vollständig bedeckt ist. So  dann wird, um das Haftvermögen des     ange-          schleuderten        Belagmaterials    (Sägespäne, Kork  schrot     etc.)    zu erhöhen, dieses am besten mit  einer Gummiwalze leicht auf die Unterlage  angedrückt.

   Nach dein Erhärten der unter  dem     Belagsmaterial    befindlichen Bindemittel  schicht haftet das aufgeschleuderte Belags  material (Sägespäne, Korkschrot     etc.)    nun  mehr vollkommen auf der Unterlage (Wand,  Decke). Durch das     nachherige    Überstreichen  oder Überspritzen des Verkleidungsbelages  mit irgend einer Farbe, Lack     etc.    werden  die einzelnen Teilchen des     Belagmaterials     (Sägespäne,     Korkschrot        etc.)    derart fest mit  einander verbunden, dass auf diese Weise  hergestellte Beläge mechanischen Einflüssen      in weitgehendstem Masse widerstehen.

   Ausser  der     gälte-,        Wärine-    und Schallisolation, die  nach dem eben beschriebenen Verfahren her  gestellte Beläge aufweisen, lassen sich in       weitgehendstem    Spielraum ästhetische Wir  kungen erzielen. Beläge von besonders ästhe  tischer Wirkung lassen sich erzielen, wenn  das     Belagsmaterial    (Sägespäne, Korkschrot       etc.)    vor dem Aufschleudern auf die zu ver  kleidende Fläche durch Beizen     etc.    gefärbt  wird.

   Gleichzeitig mit dem Färben des     Be-          lagmaterials    (Sägespäne, Korkschrot     etc.)     wird auch die Imprägnierung desselben  gegen Feuchtigkeitsaufnahme durchgeführt.  Diese Imprägnierung bewirkt den grossen  Vorteil, dass weniger Farbe oder Lack     etc.     für die Deckschicht verwendet werden muss,  weil das     Aufsaugvermögen    des     Belagmaterials     (Sägespäne, Korkschrot     ete.)    durch die Im  prägnierung auf ein Minimum herabgesetzt  wird.  



  Ein weiterer grosser Vorteil bedeutet  ferner die Tatsache, dass nach dem beschrie  benen Verfahren hergestellte Beläge relativ  billig zu stehen kommen, ein Umstand, der  davon herrührt, dass sowohl das Auftragen  des Bindemittels auf die zu verkleidende  Unterlage (Wand, Decke) wie auch die Arbeit  des     Auftragens    des     Belagmaterials    (Säge  späne, Korkschrot     eto.)    durch ungelernte Ar  beiter verrichtet werden kann, der letztere  Arbeitsgang insbesondere deswegen, weil das  aufgeschleuderte     Belagsmaterial    (Sägespäne,  Korkschrot     etc.)    nur an denjenigen Stellen  haften kann, wo Bindemittel ist;

   ein Über  einanderlagern von mehreren     Partikelchen     des aufgeschleuderten     Belagmaterials    ist in  der Folge ausgeschlossen, und somit wird  die gesamte, zu verkleidende Fläche überall  gleichzeitig von nur einer Schicht des Be  kleidungsmaterials bedeckt.  



  Selbstverständlich kann der Belag belie  big dick hergestellt werden, und zwar ent  weder durch Verwendung eines gröberen     Be-          lagmaterials    (Sägespäne, Korkschrot     etc.)     oder durch     Auftragen    mehrere Schichten auf  einander, in der Weise, dass auf die erste       Sphicht    des aufgeschleuderten     Belagmaterials       wieder eine Schicht Bindemittel aufgetragen  und hierauf wieder     Belagsmaterial    aufge  schleudert wird usw., bis die gewünschte  Dicke des Belages erreicht ist.  



  Das die Verkleidung bildende     Belags-          material    kann ausser aus Sägespänen und  Korkschrot aus Sägemehl, Holzwolle, Stroh,  Asbestfasern,     Kokosfasern,    Glaswolle, Haaren,  Federn,     Wollfasern    oder Schlackenwolle     etc.     bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von dekorativ wirkenden, gegen Kälte, Wärme und Schall isolierenden Belägen auf Wänden und Decken, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verklei dende Wand oder Decke mit einer Binde mittelschicht bedeckt wird, auf welche ein aus losen Panikelchen bestehendes Belags material in mindestens einer Schicht aufge tragen wird. ÜI\TTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Sägemehl verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Sägespäne verwendet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Holzwolle verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Stroh verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Korkschrot verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Asbestfasern verwendet werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Kokosfasern verwendet werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Glaswolle verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Haare verwendet werden. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Federn verwendet werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagamaterial Wollfasern verwendet werden. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Belagsmaterial Schlackenwolle verwendet wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Belagsmaterial gefärbt und gleichzeitig gegen Feuch tigkeitsaufnahme imprägniert und dann auf die zu verkleidende Fläche aufge schleudert wird.
CH192786D 1937-02-05 1937-02-05 Verfahren zur Herstellung von dekorativ wirkenden, gegen Kälte, Wärme und Schall isolierenden Belägen. CH192786A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0194961A3 (en) * 1985-03-14 1987-09-30 Horatsch Erich Jadecor Plastered interior or exterior wall and layer applied to such a wall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0194961A3 (en) * 1985-03-14 1987-09-30 Horatsch Erich Jadecor Plastered interior or exterior wall and layer applied to such a wall

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