CH192841A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung belegter gerösteter Brötchen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung belegter gerösteter Brötchen.

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CH192841A
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  Verfahren und     Vorrichtung    zur Herstellung belegter gerösteter Brötchen.    Zur     Herstellung    von belegten Brötchen       @\-erden    als Träger für den Belag oder die       Aufstrichmasse        urigeröstete    oder geröstete  Brotschnitten. verwendet. Besonders schmack  haft sind Brötchen mit gerösteten     Brotschnit-          ten    und     geröstetem    Belag, doch ist     es:        dabei     von     Wesenheit,    dass .dis Brötchen nach der  Herstellung bald verspeist werden.

   Die  rasche     Herstellung    grösserer Mengen geröste  ter     belegter    Brötchen     ist    aber in     der    üblichen  Weise und mit den üblichen Mitteln nicht  möglich,     so,dass    ein grösserer Kundenandrang  nicht     gleichzeitig    befriedigt     werden    kann.  Es sind zwar     Apparate    bekannt geworden,  die ein fortlaufendes Rösten von     unbelegten          Brotschnitten,    nicht aber von mit einem Be  lag     versehenen    Brotschnitten gestatten.

   An  derseits sind einfache     Apparate    bekannt, in  welchen von einer     Heizeinrichtung    aus die  obere Hälfte einzelner,     entzweigeschnittener     Brötchen durch Unterhitze und die     mit    einem       Belag    versehene untere Hälfte durch Ober  hitze     geröstet    wird, wobei     gleichzeitig    der  Belag     geschmort    wird.

   Da das Rösten der    Brötchen gegenüber dem Rösten des Belages  eine verschieden starke oder lange Hitzeein  wirkung     -erfordert,    mangelt es diesen Appa  raten an einer allgemeinen     Anwendbarkeit,          umsomehr,    als auch ihre     Leistungsfähigkeit     eine geringe     ist.     



  Gemäss der     Erfindung    werden -die Brot  schnitten zunächst geröstet und anschliessend  an das Rösten die     Aufstrichmasse    aufgetra  gen, und die belegten Brötchen schliesslich  einer     nochmaligen    Rösturig     unterworfen.     



       Zweckmässig        wird    die     Rösturig    der Bröt  chen in an sich bekannter Weise in Unter  hitze     bezw.    in Unter- und Oberhitze     durch-          geführt.    Das     Fertigrösten    nach Aufbringung  des     Aufstriches    erfolgt dann vorteilhaft  durch Oberhitze.

   Zweckmässig ist es auch in  vielen Fällen, die     Aufstrichmasse    vor -dem  Aufstreichen     vorzurösten.    Die rasche     Rüstung     der     Aufstrichmasse    vor dem Auftragen auf  die Brötchen     hezw.    -das Röstender     Aufstrich-          masse    auf den Brötchen selbst     ist    namentlich  bei     Aufstrichmassen    von grosser Bedeutung,  welche aus rohem,     entsprechend    zerkleiner-           tem    Fleisch, oder aus Mischungen von  Fleisch,

   andern     Nahrungsmitteln    und leicht       gerinnbaren        Eiweissstoffen,    wie z. B. der       homogenisierte    Inhalt eines     Hühnereis:,        mit     Zusätzen von     Kräutern    oder sonstigen, flüch  tige     aromatische    Stoffe enthaltenden Sub  stanzen     hergestellt    werden,

   da die     strahlende     Wärme beim Rösten ein     rasches    Gerinnen der  der Oberfläche zunächst liegenden Eiweiss  stoffe     verursacht    und die in der Masse be  findlichen ätherischen     (>1e    oder     aromatisch    en  Stoffe vor     Odem        Entweichen    schützt.

   Die  durch die     Röstung    rasch entstehenden ober  flächlichen     Krusten    schützen     ausserdem    die  in der darunter befindlichen Masse     bezw.    in  den     dieselbe        bildenden    Nahrungsmitteln vor  handenen physiologisch wirksamen Stoffe,  wie z. B.

   Vitamine und andere vor einer zer  störenden     Wärmeeinwirkung.    Es gelingt auf  diese einfache Weise, nicht nur sehr schmack  hafte,     sondern    auch für die menschliche Er  nährung     hochwertige        Produkte    rasch und in  den für     ebnen        Massenkonsum    nötigen grossen  Mengen     herzustellen.     



  Zur     Durchführung    des Verfahrens dient  zweckmässig eine     elektrische    Heizvorrich  tung, welche auch in kleineren Betrieben       verwendbar        ist    und sich auch zum Backen,  Braten und Rösten von auf Hürden oder Ble  chen aufgebrachten     Esswaren    aller     Art    eignet.

         Gemäss,    :der Erfindung wird der Ofenraum  der     Reizvoxrichtlingdurch    einen.     gitterför-          migen    Heizkörper in zwei Teile geteilt,  welche Teile durch ausserhalb des     Ofenraumes     angeordnete Kanäle in Verbindung stehen,  so dass durch die     Erwärmung    der Luft  durch den Heizkörper hindurch nach auf  wärts und durch Kanäle infolge     Abkühlung     nach abwärts eine     Luftbewegung        entsteht.     Diese     Luftbewegung    bewirkt, dass sowohl der  obere,

   als auch der untere Ofenraum gleich  zeitig durch die strahlende Wärme     .des    Heiz  körpers und durch die     zirkulierende    Warm  luft beheizt werden. Die die     beiden    Teile des  Ofenraumes verbindenden Kanäle können  auch durch     einen        über    den     Ofenraum    gescho  benen Mantel gebildet werden,

   so     da.ss    also an  den     Seiten    die Doppelwand die     Kanäle    selbst         bildet.    Zur     Aufnahmne    der Brötchen oder  sonstigen     Ess@waren    ist     vorteilhafterweise    ein       über    dem Heizkörper angeordneter Stapel  von gelochten Blechen oder Hürden vorge  sehen. während zum     Fertigrösten    belegter  Brötchen ein     gleichartiges        gelochtes    Blech  oder     Hürde        unterhalb    des     Heizkörpers    vor  gesehen sein kann.

   Die Kanäle oder der -diese  Kanäle bildende Doppelmantel können in an  sich     bekannter    Weisse mit Kühlrippen oder  sonstigen     Kühleinrichtungen    versehen sein,  um das Wärmegefälle zu vergrössern     un.d,da-          durch    den Umlauf zu beschleunigen.

   Zweck  mässig     wird    das Ofengehäuse nach     abwärts     verlängert, so dass,     unterhalb    des     Fertigröst          raumes    ein Wärmeraum für das Frischhalten  der     fertig        gerösteten    Brötchen gebildet wird,  der von der     zurückströmenden    Warmluft be  strichen     wird.     



  Um     die    strahlende Wärme von dem die  Brötchen tragenden Stapel abzuhalten und  die     erwärmte        Luft    zu durchmischen.. werden       zweckmässig    zwischen     Heizkörper    und Stapel  ein oder mehrere     gelochte        Bleche    oder Siebe  angeordnet. Zweckmässig ist     es,    bei     Verwen-          dun.g    von     mehreren    Sieben oder     gelochten     Blechen die     Löcher    versetzt     gegeneinander     anzuordnen.  



  Statt die warme Luft in gerader Rich  tung nach aufwärts durch die gelochten, die  Brötchen tragenden Bleche     hindurch    durch  strömen zu lassen, kann man auch     ungeloehte     Bleche verwenden und dieselben beiderseits  mit     Kammern    versehen. welche mit dem  Raum über den Blechen und abwechselnd  mit der     .darüber    und darunter befindlichen  Kammer der benachbarten Bleche des Sta  pels durch     Öffnungen    verbunden sind.

   Hier  durch     wird        bewirkt,    dass die     erwärmte    Luft,       wie    an sich bekannt, im     Zickzack    über die       einzelnen    Bleche und über die Brötchen hin  weg geführt wird.  



  Dadurch,     .da3    durch .die elektrische     FIeiz-          vorrichtung    die Luft auf eine ganz be  stimmte, vorher     einstellbare        Temperatur    ,ge  bracht     wird    und durch die     Verwendung     immer derselben     Luftmenge    zur     Wäsm.eüber-          tragung    wird nicht nur das     Vorrösten    und           Fertigrösten    der Brötchen immer unter ganz  gleichen Bedingungen     durchgefüh        rt,        sondern     es wird auch.

   ein Austrocknen :der Brötchen  vermieden, weil die Luft ihren     Feuchtig-          l@eitsgra,d    beibehält.  



  Für grosse     Betriebe    werden zweckmässig       plattenförmige        Heizkörper    in einem w     ä,rme-          isolierenden    Behälter verwendet, zwischen  denen die Brotschnitten auf Sieben oder Plat  ten (Hürden),     die    auch als Transportvorrich  tung dienen,     zunächst    :

  geröstet und so die  sogenannten Toaste     hergestellt.    Auf die vor  gerösteten Brötchen wird dann in beliebiger  Weise entweder von     Hand    oder mit bekann  ten     Aufstriehmaschinen    die     Aufstrichmasse     aufgetragen.     Hernach    werden die belegten  Brötchen abermals unter einem der Geizkör  per vorbeigeführt, um das Rösten ,der Ober  fläche des     Aufstriches    zu bewirken..

   Als  Heizkörper werden zweckmässig elektrische       Heizkörper    verwendet; es können aber auch       f,utsprechend    gebaute gasbeheizte Körper  oder mit     überhitztem        Wasserdampf        he-          schickte    Röhren und dergleichen verwendet        -eulen.    Vor     des    Rösturig oder     Grilliei-ung     der     Aufstrichmasse    oder auch nachher kann       zweoks        Erhöhung    der Schmackhaftigkeit  auch noch eine kurze Räucherurig mit aroma  tisch wirkenden .Stoffen eingeschaltet werden.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere Ausfüh  rungsformen der     Vorrichtung    zur     Dürchfü.h-          rung    des Verfahrens gemäss der Erfindung  dargestellt.  



       Abb.    1 und 2 zeigen im     Schnitt    und Sei  tenansicht die Vorrichtung mit gelochten  Tragblechen,     Abb.    3 einen Schnitt durch eine  andere     Ausführungsforen    mit vollen Blechen.

         Abli.    4 zeigt im Schaubild ein gelochtes Trag  blech,     Abb.    5 ein     urigelochtes    Blech mit seit  lichen     Luftzuführungskammern.    In allen  diesen Abbildungen sind gleiche Teile mit  gleichen Ziffern     bezeichnet.            Abb.    6 zeigt im Schnitteine, andere Aus  führungsfarm mit     auswechselbaren    Hürden,       Abb.    7 eine ähnliche Vorrichtung mit     mecha          nischein    Antrieb zur Bewegung der Hürden.

         Abb.    8 und 9 zeigen in Seitenansicht und    Horizontalschnitt eine andere Ausführungs  form mit     Transportbändern,        Abb.    10 eine  andere     Ausführungsform    einer solchen Vor  richtung im     Schnitt.     



  In     Abb.    1     wird    der Ofenraum durch einen  Kasten 1     dargestellt,    welcher von     einem    zwei  ten     gasten        92    überdeckt wird, der die Rück  wand des     Kastens    1 bildet und .seitlich die  Kanäle 3     bildende    Hohlräume schafft, welche  den     obern    mit dem untern Ofenraum verbin  den.

   Im     Kasten    1 sind zweckmässig verstell  bare     Leisten    4 angeordnet,     -welche    einerseits  zur Aufnahme des     gitterförmigen        elekbri-          schen        Heizkörpers    5, anderseits zur Auf  nahme .der Hürden oder     gelochten    Bleche 6  und 7 dienen.     Gleichartige    Leisten     dienen     auch zur Aufnahme von Siebblechen 8 und  9, welche     zwischen        dem.        Heizkörper    5 und  dem Stapel der Hürden 6 angeordnet sind.

         Die        Seitenwände    des Kastens 2 sind mit  Kühlrippen: 10 versehen, um die     Luftzirku-          lation    zu     beschleunigen.    Unterhalb     des    Ofen  raumes ist ein     Wärmeraum    11 angeordnet  und sind die     Seitenwände    des Kastens 1 bei  12 nach abwärts     verlängert,    um die nach ab  wärts streichende Luft über die Wärmevor  richtung 11 zu führen. Die     Vorderwand    des  Kastens 2 wird von einer Tür 1,3 gebildet, in  welcher eine Anzahl weiterer Türen 14, 15.

    16 und 17 angeordnet sind, um     ohne    Öffnung  der Tür 13 in ,den     Wärmeraum    11,     zu,der    die  zu röstenden Brötchen aufnehmenden Hürde  7 und zur untersten und obersten Hürde 6  des Stapels gelangen zu können.  



  Die     Hürden,6    und 7     (Abb.    4) werden von  einem gelochten Blech 18 gebildet, welches an  allen vier Seiten mit Rändern 19-19 und  20-20 versehen.     ist.    Die Ränder     2:0    sind  nach einwärts     eingebogen        und    bilden so eine       Leiste    21 zur Führung des nächsten     Bleches     6 des Stapels.  



  In     Abb.        3,        ist    eine     Heizvorrichtung    mit       un.gelochten    Blechen dargestellt. Der Gang  der     erwärmten    Luft ist durch einen Pfeil  angedeutet und ist im übrigen die     Vorrich-          tung    der     in        Abb.    1 veranschaulichten     gleich,     bis auf die Hürden, welche von     urigelochten     Blechen gebildet werden.

        Solche Hürden     sind    in     Abb.    5 darge  stellt.     Eine    solche     Hürde    besteht aus.     einem     Bodenblech     22:,    welches an allen vier Seiten  aufgebogen ist und so Ränder 23, 24 und 24'       bildet.    Die     Ränder    24 und 24' sind nach ein  wärts umgebogen und bilden so     Kammern,     welche mit dem Innenraum der Bleche 22 in       Verbindung-        stehen.        Gitter    25     verhindern    das  Eintreten von     Brötchen    in diese Kammern.

    Die von dem aufgebogenen Rand 24 ,gebildete  Kammer     ist    im Oberteil mit einem     fenster-          förmigen        Ausschnitt    2,6 versehen, während  die vom Rand 24'     gebildete    einen analogen       fensterförmigen:    Ausschnitt 2.7 im Blech 22  enthält, welche beiden     Ausschnitte    beim  wechselweisen     Übereinanderlegen    -der Hürden  zu einem Stapel ein     zickzackförmiges    Durch  strömen der Warmluft durch den     ganzen          Stapel    ermöglichen.  



  Die     Wirkungsweise    der Röstvorrichtung  ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung.  Die mit den zu röstenden Brötchen belegten  Tragbleche 6     (A-bb.    1) werden in den     obern     Ofenraum als :Stapel     eingeschoben,    das je  weils     unterste    der Bleche 6, auf welchem in  folge der Nähe     des    Heizkörpers die Brötchen  zuerst gar geröstet werden, wird dann durch  die Tür 16     herausgenommen,

      worauf die  Brötchen mit einer in einem parallelen  Arbeitsgang erzeugten     Aufstrichmasse    ver  sehen werden und das Tragblech durch die  Tür 15 als Hürde 7 zum     Fertig-rösten    der  Brötchen     eingeschoben    wird.     Gleichzeitig     wird durch die Tür 17 ein Tragblech 6 mit  frischen Brötchen zu     oberst    auf den Stapel       aufgeschoben,    der sich durch     das    Heraus  nehmen des untersten Bleches 6 entsprechend  nach abwärts verschoben hat.  



  Bei ,der     Ausführungsform    nach     Abb.    6 ist  mit 2$ ein zweckmässig     -wärmeisoliertes,    mit  entsprechenden, zur Bedienung des Apparates  nötigen,     verschliessbaren        Öffnungen        versehe-          nes        Gehäuse        bezeichnet,    in welchem     Trag-          bezw.    Führungsleisten 29     vorgesehen    sind.

    In den     Führungsleisten    sind Tragbleche oder       gelochte    Hürden 30, 31, 32     verschiebbar    gela  gert, welche zur Aufnahme der     Brotschnitten     3<B>:3</B>     bezw.    der     belegten    Brötchen 34 dienen.    35, 3,6 sind     plattenförmige        Heizvorrichtun-          gen    zwischen den Hürden, welche ebenfalls  zweckmässig in     Führungen    29 gelagert sind.

    37 bezeichnet einen Rost zur Aufnahme eines       Räuchermittels    für     allfällige        Räucherung,     während 38,     einen    Rost zur Aufnahme und  zum Warmhalten     fertiggerösteter,    belegter  Brötchen bezeichnet.  



       Die    Wirkungsweise     dieser    Vorrichtung  besteht darin,     dass    die auf der Hürde 32, von  unten angerösteten     Brotschnitten    zunächst  durch Auswechseln geben die Hürde 31 durch  den     Heizkörper    316 von oben     .geröstet    werden,  worauf dann nach Belegender     Brotschnitten     mit der     Aufstrichma.ssediese    belegten Bröt  chen     34    durch     Auswechseln    gegen die Hürde  30 durch den     Heizkörper        3'5    von oben her  fertig geröstet werden.  



  Um     das    Umsteckender Hürden zu verein  fachen,     werdent    gemäss der in     Abb.    7 darge  stellten     Vorrichtung    die Auflager 3.9 für die  Hürden 40, 41, 42 und 4:;

   entsprechend ver  teilt an den     Gelenksketten    44, 44' angeordnet,  welche über Rollen oder gleichachsig auf  gekeilte     Zahnradpaare    45, 45' und 46, 46'  laufen und mittels     eines    Antriebes 47 in Be  wegung     gesetzt    werden können, so dass je  nach der     gewünschten    Bewegungsrichtung  nach Entfernung der obersten oder untersten  Hürde zwecks Weiterbearbeitung durch  Drehen an der     Antriebsvorrichtung    4 7 der  Hürdenstapel nachrücken kann. Die in dem  Kasten 48 oben und unten eingebauten elek  trischen Heizkörper 49 und 50 liefern die  nötige Erwärmung nach unten und nach oben.  



  In     Abb.    8 ist     eine    andere Ausführungs  form der Vorrichtung veranschaulicht; bei  derselben sind im Gehäuse 51 die Rollen 52.  53, 54, 5.5, 5,6, 57, 58, 59, die mit entspre  chenden, dem Antrieb dienenden Zahnräder  paaren versehen sind. und das gleichachsig  mit Rolle 52     aufgekeilte    Zahnradpaar 60     ge-          lagert,    wobei diese Lagerung verstellbar an  geordnet sein kann.

   Über die Rollen 52, 57,  sowie 58, 59 und die     dazugehörigen    Zahnrad  paare läuft je ein aus seitlich angeordneten       Zahnradketten    und aus     hürdernartigen    Ele  menten 61 oder durch     Zwischenträger    ver-      steifte Drahtnetze gebildetes, endloses Trans  portband 62     bezw.    63. Das     Transportband    62  nimmt die     Brotschnitten    61 auf und führt  dieselben über und unter einem Heizkörper       6:>    hinweg.

   Um ein Abfallen der Brotschnit  ten 64 bei der     Umkehrung    der Bewegung an  der Rolle 52 zu     verhindern,        ist    über das  Transportband 62 in einiger, der     Brotschnit-          tendicke        entsprechenden        Entfernung    von  demselben ein weiteres     Transportband    66  geführt, welches über die Rollen unddazu  gehörigen Zahnradpaare 53, 54, 55,     5ss        und     das mit 52.

   auf bleicher Achse     aufgokeilte          Zahnradpa-as    6.0 Läuft und die bei 52 umge  stürzten Brotschnitten aufnimmt, sowie unter  denn     Heizkörper    65 und über einen zweiten       Heizkörper    67     hinwegfüh.rt.    Die bei A auf  gelegten, zwischen den     Transportbändern    62  und 66     gerösteten    und bei     13        austretenden     Brotschnitten werden dort von Hand oder  mittels eines Abstreifers abgenommen,

   von       1-land    oder     mittels        Aufstrichmaschinen    belegt  und bei C auf das Transportband 63 aufge  bracht und vermittels der Rollen und Zahn  radpaare 58 und 59 unter dem Heizkörper       f,'-(    behufs     h'ertigröstens    hindurchgeführt.       Beiss    gelangen dann die fertiggerösteten  Brote 68 zum     -Ausstoss.    Eine durch     eine    belie  bige     Kraftquelle    betriebene Antriebsvorrich  tung, z.

   B. bestehend aus     einem    auf der Achse  von     5a8    sitzenden Schneckenrad 69, einer       Schrrecken:5pindel        70    und einem     Zahnrad    71       dient.    zum Antrieb der Transportvorrichtung.  wobei die     Transportbä.nd-er    62 und 63 unter  einander durch einen     entsprechenden    Ketten  trieb verbunden sind. Im Gehäuse 51 sind  weiters Hürden 72 eingebaut, auf welchen  die fertiggestellten, belegten Brötchen     zwecks     Warmhaltens abgelegt werden können.

   Am  Boden des Gehäuses 51 ist ferner eine rost  förmige Pfanne 73 zur Aufnahme eines     R.äu-          chermittels    vorgesehen, um die auf den     Trans-          portbändern    geführten Brötchen     gleichzeitig     r     iiiioherri    zu können. Eine im obern Teil     .des          (Tehäuses    51 vorgesehene     I:üftungsvorrich-          tung    74     ermöglicht        die    Regulierung des Luft  zuges.

   Die Heizkörper     6!5    und 6 7 sind, wie  <B>s</B>     Abb.    9     ersichtlich    ist, der Quere nach  <B>i</B>     au#            unterteilt,    so     dass        ,statt    der gezeichneten fünf  Reihen     Brötchen        beispielsweise        nur    zwei  Reihen hergestellt werden können und hierzu  nur der vordere Heizkörper     eingeschaltet    zu  werden braucht.  



  In     Abb.    10 ist im.     Schnitt    eine     weitere          Ausführungsform    einer     Vorrichtung    mit       Transporthand    dargestellt, bei welcher über  die Zahnradpaare 75, 7.6, 77, 78     ein    Trans  portband 79 geführt ist, während ein zwei  tes     Transportband    80, über die Zahnradpaare  81 und 82 läuft und die     Kraftübertragung     von 79 auf 80 durch die auf     gemeinsamer     Achse     aufgekeilten        Zahnradpaare    76 und 82  erfolgt.

   In dem von den     Transportbändern     9 und 8.0 gebildeten Innenraum .ist, wie aus       Abb.    7 0 ersichtlich, je ein     elektrischer,        plat-          tenförmiger,    verstellbarer Heizkörper 83     und     84 eingebaut.     Die    Art der     Wanderung    der  Brötchen beim     Röstvorgang    geht aus .der<B>Ab-</B>  bildung klar hervor.  



  Bei 89 ist     eine        Ausstossfläche    für die ferti  gen     Brötchen    angeordnet. Im Gehäuse 86 sind  ferner Hürden 87 zur Aufnahme der fertigen  Brötchen eingebaut, sowie ein Rost 88 zur  Aufnahme eines     Räuchermittels    vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung belegter, ge rösteter Brötchen, dadurch gekennzeich net, dass die Brotschnitten zunächst ge röstet, anschliessend au das Rösten die Aufstrichma,sse aufgetragen und die be legten Brötchen schliesslich einer noch maligen I@östung unterworfen werden.
    TI. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen den Ofenraum bil denden Behälter, der durch einen, gitter- förmigen elektrischen Heizkörper (5) in zwei Teile geteilt ist, welche Teile durch ausserhalb des Ofenraumes angeordnete Kanäle (3) in Verbindung stehen, so dass durch den so bewirkten Duftumlauf so wohl der obere, als auch der untere Ofen raum gleichzeitig durch strahlende Wärme des Heizkörpers und durch die zirkulierende Warmluft beheizt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem die Aufstri.chmassen für die Bröt chen Zusätze von flüchtigen physiolo gisch wirksamen Stoffen enthalten, da durch :
    gekennzeichnet, dass diese Auf strichmassen vor der Röstung mit in der Hitze leicht gerinnbaren Eiweissstoffen vermischt werden, um diese wirksamen Stoffe vor Verflüchtigung .durch allzu starke Wärmeeinwirkung zu schützen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Auls.triehmasse vor dein Auftragen auf die Brötchen vorgeröstet wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, @dass zwischen Heiz körper (5) und dem die Brötchen tragen den, von gelochten Blechen (7) gebilde ten Stapel (6) ein oder mehrere gelochte Bleche (8 und 9) angeordnet sind, um die warme Duft zu durchmischen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, daZ die Kanäle (3) mit Kühlein- riehtungen versehen sind, um den Luft umlauf zu beschleunigen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3. und 4, dadurch ge kennzeichnet, .dass unterhalb des Fertig- röstraumes ein Wärmeraum für das Frischhalten der fertigen Brötchen ange ordnet ist, der von der zirkulierenden Warmluft bestrichen wird.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Bleche zur Aufnahme der Brötchen ungelockt und beiderseits mit Kammern versehen sind, welche mit dem Raum über -den Blechen und durch fensterförmige Öffnungen (26 bezw. 27) mit der darüber und darunter befindlichen benachbarten Kammer ver bunden sind,
    um die erwärmte Luft im Zickzack über die einzelnen Bleche zu führen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II zur Durchführung des Verfahrens nach den Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeich net durch einen wärmeisolierenden Be hälter (2,8 bezw. 48), welcher ein oder mehrere plattenförmige Heizvorrichtun- gen (35, 3-6 bezw. 49, 50) besitzt,
    über und unter welchen die die Brötchen auf nehmenden als Hürden ausgebildete Tragvorrichtungen (30, 31, .32 bezw. 40, 41, 42. und 43) auswechselbar angeordnet sind, um durch Umstellen der Hürden ,die Brotschnitten von unten oder bei derseits vorrösten, nach :dem Belegen in Oberhitze fertigrösten zu können (Abb. 6, 7).
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeich- net, dassi die die Hürden (40 bis 4.3) hal tenden Auflager (3:
    9) an lotrecht beweg lichen Transporbketten (44, 44') befestigt sind, um nach Herausnahme der ober sten oder untersten Hürde (40 oder 43) den ,ganzen Stapel nachbewegen zu kön nen (Abb. 7).
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II zur Durchführung des Verfahrens nach den Unteransprüchen 1 und 2, mit in einem Gehäuse angeordneten plattenförmigen Heizvorrichtungen und einer die Brot schnitten befördernden Transportvorrich- tung,dadurch gekennzeichnet,
    dass die Transportvorrichtung aus zwei oder mehr Transportbändern (62 bezw. 80 und 66 bezw. 79) besteht, von welchen das eine (62 bezw. 80<B>)</B> vom andern (66 bezw. 79) in gleichachsigen Führungen (52, 60 bezw. $2, 76) umgriffen wird, so dass die gerösteten Brotschnitten von einem auf das andere Transportband behufs Weiter verarbeitung und Fertigröstung über führt wenden. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse Warm- haltestellen (3;8, 72 bezw. 8,7) zum Frischhalten der fertigen Brötchen einge baut sind (Abb. 6, 8, 10).
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