Einrichtung zum Bedraeken von Aussenflächen an Zündholzbehältern aller Art. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bedrucken von Aussenflächen, zum Bei spiel der Reibflächen an Zündholzbehältern aller Art. Diese Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Zündholzbehälter, bei spielsweise Schachteln, durch absatzweise wirkende Fördervorrichtungen an einem Druckwerk vorbeigeführt werden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung eignet sich beispielsweise zum Bedrucken der Zündholzbehälter mit Reklamen, wobei um die Reklame schärfer hervortreten zu lassen - der Reklamedruck in seiner Farbe von jener der Reibfläche abweichen kann.
Die Zeichnung zeigt drei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung gemäss der Erfindung.
Fig. 1 ist die Seitenansicht :der ersten Ausführungsform, Fig. 2 ein ,Schnitt nach der Linie 2-2 der F.ig. 1, Fig. 3 ein waagrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 und Fig. 4 ein waagrechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2; Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform in Seitenansicht und .
Fig. 6 in Draufsicht; Fig. 7 veranschaulicht eine Einzelheit, teilweise geschnitten, in grösserem Massstab; Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform der Einrichtung in Seitenansicht, wobei :das Maschinengestell nicht dargestellt ist; in Fig. 9 ist ein Teilstück eines :die Zünd holzschachteln führenden Förderbandes in grösserem Massstab dargestellt;
die Fig. 10, 11 und 12 veranschaulichen Ein zelheiten der in Fig. 8 dargestellten Einrieh- tung in grösserem Massstab, und zwar sind ,die Fig. 11 und 12 Schnitte nach den Linien 11-11 und 12-12 in Fig. 8; Fig. 13 zeigt in grösserem Massstabe den obern Teil eines Führungskanals für die fer tig bedruckten Schachteln, sowie eine Alarm- vorrichtung; Fig. 14 ist eine zugehörige Draufsicht.
In .der Zeichnung (Fig. 1 bis 4) ist.1 ein Förderkanal oder eine Förderschiene, auf welcher die Schachteln 2 in Hochkantstel- lung fortlaufend durch eine geeignete Vor richtung vorgeschoben werden. 3 ist eine senkrechte Wand des Maschinenrahmens 4. In dieser Wand ist eine Welle 5 gelagert, die ihren Antrieb von einer Transmission 6 aus über die Welle 7 und ein Vorgelege 8, 9 erhält.
Das freie Ende der Welle 5 trägt eine Scheibe 10, auf welcher ein durch die Rollen 11 geführtes Förderband 12 läuft. Neben der Scheibe 10 ist auf der Welle 5 eine Nockenseheibe 13 befestigt, die aber mit der Scheibe 10 auch ein Stück bilden kann. An der Wand 3 ist bei 14 ein einarmiger Hebel 15 drehbar gelagert, der eine mit der Nockenscheibe 1.3 zusammenwirkende Rolle 1.6 trägt. Das freie Ende des Hebels 15 ist mit einer Zugstange 17 verbunden, deren an deres Ende bei 18 mit einem Lenker 19 ver bunden ist.
Letzterer ist bei 20 mit einem in der Konsole 21 drehbar gelagerten Seg ment<B>22</B> gelenkig verbunden. An dem Seg ment 22 ist das eine Ende eines Förderbandes 23, befestigt, welches über Führungsrollen 24 läuft, während sein freies Ende unter der Wirkung einer Feder 25 steht, die am an dern Ende bei 26 mit einem ortsfesten Teil .der Maschine, beispielsweise mit der Schiene 1 fest verbunden ist.
Gegenüber der Strecke 121 .des Förder bandes 12 läuft ein zweites Förderband<B>27,</B> welches auf Rollen 28 geführt ist. Der ober halb der höchstliegenden Führungsrolle 11 des Förderbandes 12, befindliche Teil des Förderbandes 2:7 steht unter,der Einwirkung einer Druckrolle 29, die in einem ver- schwenkbaren Arm 2.9' gelagert ist und durch die Feder 29" gegen den die fertig bedruck ten Schachteln weiterbefördernden Kanal oder .Schiene 30 gedrückt wird. Der Kanal 3-0 schliesst sich in waagrechter Richtung an die bereits erwähnte höchste Führungsrolle 11 des Förderbandes 12 an.
Die Führung der fertig bedruckten Schachteln 2 geschieht durch zwei Förderbänder 31,<B>3,2,</B> deren waag- rechte Strecken sich unterhalb und oberhalb der Schachteln befinden.
Der Antrieb der Förderbänder 12, 27, 31 und 32: wird in geeigneter Weise von dem Hauptantrieb der Maschine abgeleitet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 dient zu diesem Zweck eine Riemenübersetzung 38, 39, 40. Auf der Welle 41 der Riemenscheibe 40 sitzt eine der Führungsrollen 42 für das Förderband 3'1. Gleichzeitig auf der Welle 41 sitzt ein Zahnrad 43, welches mit einem Zahnrad 44 in Eingriff steht. Die Welle 45 dieses Zahnrades trägt eine der Führungs rollen 46 für das obere Förderband 32.
Das Bedrucken der ,Schachteln geschieht durch Druckrollen .33., 34, zwischen welchen die Schachteln mittels der Förderbänder 12., 27 hindurchgeführt werden. Der Antrieb die ser Rollen wird durch Kettengetriebe oder dergleichen in bekannter Weise besorgt. Jede Druckrolle stellt gleichzeitig das Widerlager für die andere Druckrolle dar. Die Druck flächen werden zweckmässig durch Hart- gummidruckstöcke mit Buchstaben oder Figuren von konischem Querschnitt gebildet.
Die H,artgummidruckstöcke ruhen auf Unter lagen aus Weichgummi.
Beide Druckrollen 33, 34 werden .durch Farbwerke 3.5, 3.6 in an sich bekannter Art mit Farbe versehen. Der Antrieb dieser Farb werke geschieht .gleichfalls in an sich be- kannter Weise.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Die Schachteln 2 werden in dem Kanal 1 fortlaufend vorgeschoben. Zu diesem Zweck können bekannte Mittel, beispielsweise För derbänder verwendet werden. Die vorderste Schachtei verlässt ,den Kanal an seiner vor- dern Kante und wird von einem am Förder band 23 befestigten Anschlag 37 aufgefan gen. Dieser dient dazu, .die Schachteln in der nachfolgend zu beschreibenden Weise fort laufend und einzeln zwischen die Förder bänder 12 und 217 zu befördern.
Bei der Umdrehung der Nockenscheibe 13 kommen deren Nocken 13' mit der Rolle 16 des Hebels 15, 17 in Eingriff. Wenn die Rolle 116 auf einem Nocken 13' hochläuft, so wird der Hebel 15, 17 verschwenkt und drückt mittels des Armes 19 das Segment 22 nieder. Dadurch wird das mit dem Seg- ineiit 2.2 verbundene Ende des Förderbandes ?-3 abwärts gezogen und der Anschlag 37 mit der darauf ruhenden Schachtel hochbewegt.
Das Band 23 nebst Anschlag 37 führen die Schachtel so weit hoch, bis sie von den ein- ander annähernd parallelen Teilen der För derbänder 12 und 27 ergriffen wird. Gleich zeitig mit der beschriebenen Bewegung des Förderbandes 23 wird die Feder 215 gespannt und diese führt, wenn die Rolle 16 in ein Wellental zwischen den Nocken 13' gelangt, die Teile in ihre ursprüngliche Lage zurück, worauf der Anschlag 37 wieder zur Auf nahme einer zu bedruckenden Schachtel be reit ist.
Während die Schachtel zwischen den ein ander parallelen Teilen 12', 27' der Förder bänder 12, 27 hochgeführt wird, wird sie be druckt. Nach Verlassen der parallelen För- derbandstrecken 12', 27' wird die Schachtel mittels der Druckrolle 2:9 in der bereits an gegebenen Weise in die Fördervorrichtung <B>40,</B> 31, 32 eingeführt. Sie wandert hier wei ter, um entweder noch andern Behandlungs prozessen unterworfen oder der Verpackungs vorrichtung zugeführt. zu werden. Gege benenfalls kann auf dieser Bahn auch der Druck auf der Schachtel getrocknet werden, was aber nicht erforderlich ist, wenn man schnelltrocknende Druckfarben verwendet.
Die Druckmatrizen der Druckrollen 33; 34 sind zweckmässig auswechselbar. Es kann auch nur die eine Druckrolle mit Druck flächen versehen werden, während dann die andere Druckrolle lediglich als Widerlager dient. Die Zahl der Druckrollen und der Matrizen richtet sich je nach der Zahl .der aufzudruckenden Zeichen, Texte, Bilder usw. und die Maschine kann auch für Mehrfarben druck eingerichtet werden.
Beider in Fig. 5 bis 7 dargestellten zwei ten Ausführungsform der Einrichtung wird die Zufuhr der einzelnen Schachteln zu den Förderbändern 12, 27 bezw. deren parallelen Strecken 12', 57' in einer abweichenden Weise besorgt.
Der Antrieb erfolgt auch hier mittels der Riemenscheibe 6, auf deren Welle 7 ein Zahnrad 8 aufgekeilt ist, welches das auf der Welle 5 sitzende Zahnrad 9 antreibt. Auf der Welle 7 sitzt ferner ein Zahnrad 47, welches mit einem im Maschinengestell ge lagerten Zahnrad 48 in Eingriff steht. Die Welle dieses Zahnrades trägt eine Scheibe 49 (Fix. 7), in welcher eine exzentrische Nut 50 ausgebildet ist. Diese Nut führt eine Rolle 51, welche in dem einen Arm eines bei 53 drehbar gelagerten Winkelhebels 52 gelagert ist.
Dieser Winkelhebel ist mittels eines Ge- lenkes 54, 55, ä6, mit einer bei 5,9 gerade geführten ,Stange 57 gelenkig verbunden. Die Stange 57 endet oben. in einem Kopf 58.
Der Boden des Führungskanals oder der Schiene 1 besitzt gegenüber dem Kopf 5$ eine Öffnung.
Die Scheibe 49 wird mittels der Zahn räder 47, 48 in Umdrehung versetzt und die in der Nut 50 laufende Rolle 51 verschwenkt bei der Umdrehung infolge der Exzentrizität der Nut 5,0 den Winkelhebel 52. Durch das Gelenk 55 wird -die bei 5'9 geradegeführte Stange 57 mitgenommen, ihr Kopf '5,8 tritt durch die Öffnung im Boden -der Führung 1 und bewegt zwangläufig die gerade über dieser Öffnung stehende Schachtel 2 zwischen die Förderbänder 12, 2'7.
In dieser Weise wird eine sichere und zwangläufige Zufuhr der Schachteln 2 zur Druckvorrichtung erzielt.
Der Vorschub der Schachteln 2 im Kanal oder auf der Schiene 1 wird bei dieser Aus- führungsform durch ein Förderband 64 ge sichert, auf welchem die Schachteln aufruhen und durch welches sie mitgenommen werden. Das Förderband 64 läuft über Rollen 6,5. Auf der Welle einer dieser Rollen sitzt eine Sehnurscheibe 63., deren Antrieb durch eine Schnur 62 von einer auf der Verlängerung der Welle 5 sitzenden Schnurscheibe 61 er folgt.
Eine zweite, gleichfalls auf der Welle 5 sitzende Schnurscheibe 60 besorgt mittels der Schnur 6:6 den Antrieb der Scheibe 40.
In Fig. 8 ist wieder 1 der Förderkanal für die Schachteln 2. Auch bei dieser Aus- führungsform werden die Schachteln 2, ähn lich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5, durch einen Stösser 57, der bei 59, geführt wird, zwischen die die Schachteln durch das Druckwerk führenden Förder bänder 75, 98 gebracht, jedoch ist die Be wegung des Stössers und die Art der Füh- rungder Schachteln eine andere.
Auf der Hauptwelle 5 sitzt eine Riemen scheibe 68, welche ihren Antrieb von einem Riemen 67 erhält. Die Hauptwelle trägt ferner, ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5, eine Scheibe 49 mit einer exzen trischen Nut<B>50.</B> In der Nut 50 wird eine Rolle 51 geführt, die in einem um 69 dreh baren einarmigen Hebel 70 gelagert ist. Die ser Hebel steht durch den Zapfen 54 mit dem Gelenk 55 in Verbindung; letzteres ist durch den Zapfen 56 mit dem Stösser 52 verbunden. Die Wirkungsweise des Stössers ist dieselbe, wie bei der in Fig. 5 dargestellten Ausfüh rungsform.
Auf der Hauptwelle 5 sitzt ferner ein Zahnrad 71, welches mit einem auf der Welle 72 fest aufgekeilten Zahnrad 73 in Eingriff steht. Die Welle 72 trägt die Scheibe 74, welche eine der Führungsscheiben des einen Förderbandes 75 ist. Dieses Förderband läuft entlang der einen Seite der auf der Welle 7;6 sitzenden grossen Scheibe 77 und wird durch eine Rolle 78 gespannt. Letz tere ist auf einem Arm 79 angebracht, der um einen Zapfen,80,drehbar ist.
Die Scheibe 78 wird in an sich bekannter Weise an das Förderband 75 gedrückt, beispielsweise mit tels einer die Welle<B>80</B> umgebenden Schrau benfeder, durch ein Gegengewicht oder ,dergl. Diese Anpressvorrichtung ist in der Zeichnung nichtdargestellt, da solche Vor richtungen dem Sachverständigen geläufig sind. Auch die übrigen, im Laufe der wei teren Beschreibung erwähnten Spannrollen werden in ähnlicher Weise an ,die betreffen den Förderbänder gedrückt.
Das Förderband 75 läuft an der ent gegengesetzten Seite der Scheibe 74 um die Führungs- und Lenkrollen 81, 82. Von der letzteren Rolle angefangen bildet das Band in seinem Teil 75' die eine der senkrechten Führungsbahnen ,der Schachteln 2. Im wei teren Verlauf wird das Band 75 wieder durch die grosse Scheibe 77 geführt, setzt sich dann in einer waagrechten Strecke 75" fort und läuft schliesslich um die Führungs- und Lenkrollen 88, 84.
Mit dem auf der Welle 72. sitzenden Zahnrad 73 steht ein weiteres Zahnrad 85 in Eingriff, welches auf der Welle & 6 fest aufgekeilt ist. Das Zahnrad 85 treibt das auf der Welle 87 sitzende Zahnrad 8,8 an, wel ches mit dem auf die Welle 89 aufgekeilten Zahnrad 90 in Eingriff steht.
Auf der Welle 89 sitzt eine Scheibe 91, um welche ein zweites Förderband 92 läuft. Dieses Förderband wird durch die Rollen 93, 94, ferner durch die auf dem bei 95 -,dreh- baren Arm 96 gelagerte Spanurolle 97 ge führt. Die vom Stösser gerade ergriffene Schachtel 2 tritt zwischen die senkrecht ver laufende Strecke 92' des Förderbandes 92 und die gegenüberliegende gleichfalls senk rechte Strecke 75' des Förderbandes 75.
Im weiteren Verlauf der Bewegung, und zwar während des Druckvorganges, werden die Schachteln durch ein drittes Förderband 98 geführt, :dessen senkrechte Strecke 98' ,der mit ihr parallelen Strecke 75' des För derbandes 75 gegenüberliegt.
Das Förderband erhält seinen Antrieb durch eine auf der Welle 99 sitzende .Scheibe 100. Diese wird durch ein Zahnrad<B>101</B> an getrieben, welches mit dem auf -der Welle 87 sitzenden Zahnrad 88 in Eingriff steht. Die Führung des Bandes 98 wird zunächst durch die Scheibe 102, 103 besorgt. Letztere Scheibe leitet .das Band in die senkrechte Strecke 98' über. Hier wird die weitere Füh rung des Förderbandes durch die zwischen ihm und dem Förderband 75 geführten Schachteln 2 übernommen. Die Führungs rolle '104 leitet das Baud 98 in die im Wesen waagrechte Strecke 9,8" über.
Nach der Rolle 10:1 läuft das Band 98 über eine Lenkrolle 105, ferner über die Spannrolle 106 und schliesslich über die Rolle 107.
Die Bänder 75, 92 und 98 leiten somit die durch den Stösser 57 einzeln zugeführten Schachteln durch die Maschine, welche die Schachteln 2 am in .der Zeichnung rechts seitigen Ende der waagrechten Parallelfüh rung<B>75",</B> 98" verlassen. Die Bewegungs richtung der Förderbänder ist in der Zeich nung :durch Pfeile bezeichnet.
In Fig. 9 ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Förderbandes 75 dargestellt. Um die Reibung des Bandes an den Schach teln 2 zu erhöhen und dadurch eine sichere Führung .der Schachteln zu erzielen, ist das Förderband 75 an der mit den Schachteln ig. Berührung stehenden Seite mit einem eine grössere Reibung entfaltenden Belag 75a ver sehen. Dazu kann beispielsweise ein Belag aus Gummi dienen. Selbstverständlich kön nen an Stelle des Förderbandes 75 die För derbänder 92, 98 in dieser Weise ausgebildet werden.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausfüh rungsform gelangen die bedruckten Schach teln in einen etwa senkrechten Fallschacht 108 (vergl. auch Fig. 13), in welchem die selben zwecks weiterer Verarbeitung oder Verpackung weitergeleitet werden. Dieser Fallschacht gestattet mittels einer an ihm angeschlossenen Führung, die Schachteln in beliebiger Richtung weiterzuleiten. Die Zu führung der Schachteln zu dem Fallschacht erfolgt durch federnde Arme 109, die auf einem um die Welle 110 drehbaren Rad<B>111</B> angebracht sind.
Auf der Welle<B>110</B> sitzt eine Riemenscheibe 112, die ihren Antrieb von einer auf der Welle 99 sitzenden Rie menscheibe 113 mittels des Riemens 114 er hält. Die Drehung der Welle 110 wird der art geregelt, .dass jeweils, wenn eine Schach tel 2 aus den Führungsbandstrecken 75", 98" gegen den Schacht 108 austritt, einer der fe dernden Arme 1-09 in eine ungefähr waag rechte Lage gelangt, -so dass die weiter zuleitende Schachtel 2, unter diesen Arm ge- schoben wird und in den Schacht 108 ein tritt.
In diesem Schacht fallen die Schachteln 2 in liegender Stelle abwärts und treten dann in die Führungsschiene 115. Diese besitzt einen U-förmigen Querschnitt (Fig. 11 und 12) und ist mit ihrem obern Ende am Schacht 108 mittels einer angeschraubten Lasche<B>116</B> lösbar befestigt (Fig. 8 und 10). In einer gewissen Höhe über der Öffnung .der U-förmigen Schiene 115 läuft parallel ein federnder Metallstreifen 117, der die Schachteln 2, während diese in .der Schiene 115 niedergleiten, an ihrem obern Teil führt.
Zur Befestigung des federnden Streifens 117 sind an der Schiene <B>115</B> Klemmen<B>118</B> und 118a (Fig. 11 und 12) angebracht. Die Schiene 1'15 ist mit :den Klemmen 118, 118a, zum Beispiel durch Schrauben 119 verbunden.
Die Klemmen 118 bestehen aus einem Rahmen, welcher an seinem untern Teil mit der Schiene 115 verbunden ist, während .der obere Teil,des Rahmens mit Gewinde für eine Schraube 12,0 versehen ist. Die .Schraube 120 drückt mit ihrem untern Ende auf den federnden Streifen<B>117.</B> Durch Verstellen der Schraube kann die Entfernung des Strei fens 117 von der Schiene 115 bezw. der ober halb der Schachteln 2 noch frei bleibende Raum 121 (Fig. 1'1) eingestellt werden. Die Schachteln sollen zwischen der Schiene 115 und dem Band 117 lose geführt werden und an der Schiene 117 nicht reiben.
Die Schraube 12:0 wird in der eingestellten Lage durch Gegenmuttern 121, 122 .gesichert.
Die Klemme 118a (Fig. 12) dient als Bremsvorrichtung. Zu Beginn der Arbeit fallen nämlich ,die Schachteln 2 in der Füh rung 115 frei abwärts. Es ist notwendig, dass so lange, als :die Führung 115 nicht mit Schachteln angefüllt ist, die Schachteln am untern Ende dieser Führung gestaut werden bezw. ihre Bewegung gebremst wird. Zu die sem Zweck dient die Klemme 118a, welche gleichfalls rahmenförmig ausgebildet ist. Sie besitzt oben eine Öffnung 123, in welcher ein Bolzen 124 geführt wird.
Der obere Teil dieses Bolzens ist als Schraube 125 ausge- bildet, während das untere freie Ende des Streifens 117 fest mit dem untern Ende des Bolzens 124 verbunden, beispielsweise ver nietet ist. Der Bolzen 124 wird von einer Schraubenfeder 126 umgeben, .die sich einer seits auf den Streifen 117, anderseits auf einen Teller 127 stützt. Bei dieser Klemme liegt der Streifen <B>117</B> beispielsweise mittels des Nietkopfes 128 am obern Ende der Schachtel 2 auf,: es fehlt also hier der Zwi schenraum 121, der bei den Klemmen 1,18 vorhanden ist.
Es wird also mittels der Feder 12;6 auf die in die Klemme 118a eintretenden Schachteln 2 ein elastischer Druck ausgeübt, der die Bewegung der Schachteln bremst. Der Druck der Feder kann mittels der Schraube 1-25 bezw. der Mutter 129 einge stellt werden. Die Gegenmutter 1,30 sichert die Schraube 125 in der eingestellten Lage.
Ist die Führung 115, 1'17 bis zur Bremsvor richtung 118a mit Schachteln angefüllt, so bieten diese schon selbst einen genügenden Widerstand, so dass, wenn die Vorrichtung in Betrieb .gekommen ist, .der Druck der Fe der 12,6 gelöst bezw. der Streifen 117 von den Schachteln 2 abgehoben werden kann.
Die Führungsschiene 115 endet in einem waagrechten Teil 115', der die Schachteln wieder in Hochkantstellung auf ein Förder- baud 13'1 aufgibt. Dieses Förderband führt ,dann die Schachteln ihrem Bestimmungsort zu. Das in Fig. 8 dargestellte Ende des För derbandes l3:1 läuft über eine Rolle 13,2 , auf deren Welle 133 eine Riemenscheibe 134 sitzt.
Diese wird von der auf die Welle 135 auf- gekeilten Riemenscheibe 136 mittels des ge kreuzten Riemens 137 angetrieben. Die Welle 1.35 trägt auch die Führungsscheibe 65 für das die Schachteln 2 der Führung 1 zuführende Förderband 64.
Die lösbare Verbindung des Fallschachtes 108 mit der Führung 115, 117 hat den Vor teil, dass die Schachteln nach beliebigen Rich tungen weitergeführt werden können. Dazu ist es nur erforderlich, die Laschenverbin dung 116 zu lösen und an einer andern, Seite des Schachtes 10,8 anzubringen. In Fig. 8 ist strichpunktiert eine andere Führungsrich- tung der Schachteln dargestellt.
Die Lasche 11,6 wird in diesem Falle an der entgegen gesetzten .Seite des .Schachtes 108 bei<B>116'</B> angebracht und die Schiene 117 wird gegen über der beschriebenen Anordnung um 1,80 verdreht. Im übrigen bleibt die Vorrichtung unverändert. Selbstverständlich gelangt das Förderband 13'1 an die entsprechende Stelle, wie mit 131' bezeichnet. Es wird durch einen Riemen 137' und eine Riemenscheibe 134' an getrieben.
Es ist auch möglich, die Schiene 115 gegenüber der mit vollen Linien gezeich neten Lage nicht um 180 , sondern in der einen oder andern Richtung um<B>90'</B> ver dreht am Schacht 108 anzubringen, so dass die Schachteln je nach Bedarf nach allen Richtungen weitergeleitet werden können.
Um die Schachteln, insbesondere ihre rich tige Lage im Schacht 108 beobachten zu können, ist an der einen Seite des Schaohte3 eine Tür<B>138</B> mit einem Fenster 139 ange bracht (Fig. 8 und 13). Die Tür 138 ist um ein Scharnier 140 verdrehbar und ist mit einem Handgriff 141 versehen. Nach Nieder klappen der Tür 138 wird -das obere Ende des Schachtes 108 zugänglich und etwa falsch liegende Schachteln können herausgenommen werden, ebenso auch etwa schlecht bedruckte Schachteln.
Am Schacht<B>108</B> ist ferner eine Alarm vorrichtung angebracht, welche ein Zeichen gibt, wenn die Schachteln im Schacht oder in der Führung 115, 117 stecken bleiben. Zu diesem Zwecke dient eine um das Schar nier 142 verdrehbare Klappe 143. An dieser ist unter Zwischenschaltung eines isolierenden Trägers 144 ein Kontaktstück 145 ange bracht, welches mittels der Leitung 146 mit dem einen Pol 147 einer Stromquelle, zum Beispiel eines Trockenelementes 148, in Ver bindung steht. Der andere Pol 149 ist durch die Leitung 150 mit einem am Schacht<B>108</B> unter Zwischenschaltung eines Isolators 151 fest angebrachten Kontaktstück 152 ver bunden.
Die Klappe 143 wird gewöhnlich durch eine am .Schacht 108 fest angebrachte Schnappfeder 15,3 (Fig. 14) in der geschlos senen Lage gehalten. Befindet sich eine Schachtel 2 im Schacht: <B>108</B> in unregelmässiger Lage, was auch da durch geschehen kann, dass die Schachteln in der Führung<B>115.</B> 117 unregelmässig liegen und einen Gegendruck auf die Schachtelsäule ausüben, so drückt die unrichtig liegende Schachtel die Klappe 143 unter Überwin-. dung der Feder 153 . heraus;
diese fällt in die in Fig. 13 strichpunktiert gezeichnete Lage nieder und :der Kontakt. 145, 152 wird geschlossen. Dadurch schliesst sich :der Strom kreis der Stromquelle 148 und es wird ein sichtbares und,/oder hörbares Signal gegeben. In der Zeichnung ist als Signal beispielsweise eine Glühlampe 154 angegeben. Durch das Aufleuchten dieser Lampe wird dem Maschi nenwärter ein Zeichen gegeben, woraus er bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist und die Maschine abgestellt werden muss.
Die -beschriebene Alarmvorrichtung kann in an sich bekannter Art auch :dazu benützt werden, die Vorrichtung selbsttätig abzustel len und dabei gegebenenfalls ein Zeichen zu geben.
t Die beispielsweise beschriebenen Ausfüh rungsformen :der Einrichtung dienen zum Bedrucken der :Schmalseiten von-Schachteln, ei wa der üblichen Reibflächen von Zündholz schachteln, die in :dieser Weise zum Beispiel mit einer wirksamen Reklame versehen wer den können. Die Einrichtung kann aber im Rahmen der Erfindung auch so gebaut. wer- (1('11. dass sie :die Breitseiten der Schachteln bedruckt, auf :diese also beispielsweise Re klamen oder Etiketten aufdruckt.
Auch fla che schachtelartige Gegenstände, beispiels- m eise Zündholzflachpackungen können auf ihrer Reibfläche oder an deren Stellen mit dieser Vorrichtung unter Durchführung der erforderlichen baulichen Änderungen be druckt werden.