CH192879A - Filmgrammophon. - Google Patents
Filmgrammophon.Info
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Description
Filmgrammophon. Die Erfindung bezieht ,sich auf Film grammophone, d. h. Geräte, die zur Wieder gabe von cehallaufmiehnungen dienen und bei .denen im Gegensatz zu den gewöhnlichen Grammophonen (Plattenspielern) die Tonab nahme nicht von einer Platte, sondern von einem Band erfolgt, und zwar einem Film band, auf das die Schallaufzeichnungen auf photographischem Wege aufgebracht sind.
Das Filmgrammophon nach der Erfin dung, bei dem ein vorzugsweise endloses Filmband, auf dessen einer Seite die Schall aufzeichnungen hintereinander in mehreren parallel laufenden Aufzeichnungsreihen auf gebracht sind, und bei dem durch die fort- schaltbare Tonspurblende, welche die Form einer drehbaren, mit Schlitzen versehenen Scheibe besitzt, die Tonspuren nacheinander ausgeblendet werden, ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Ton spurblende mit einer oder mehreren spiralförmigen Spaltöffnun gen, die über .diel ganze Länge die gleiche Breite besitzen, versehen ist,
und .dass die Tonspurblende eine antreibende Kraft vom Antriebsmotor .der Filmtranoporttrommel her erfährt und ein durch das Filmband ge steuerter Fühlhebel vorgesehen ist, der eine Abbremsung der Tonspurblende bewirkt, so lange er nicht in Eingriff mit einer Markie rung am Filmband ist.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sind in den Abbildungen Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge- stellt.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Ansicht, und zwar im we sentlichen vollständig. In der Fig. 2 ist im Schnitt ein Teil der Anordnung nach der Fig. 1 gezeigt, aus .dem vor allem die Lage- rung der Trommel, .das Ansaugen des Filmes durch einen Luftstrom und die Wirkungs welse des Hemmwerkes in Verbindung mit dem Fühlhebel ersichtlich ist.
Fig. 3 und 3a zeigen die bei .der Anordnung nach der Fig. 1 vorgesehene Steuerscheibe in Draufsicht. Bei der Anordnung nach der F'ig. 1 wird das Filmband vom schräggestellten Film-, apulenträger 9 von innen abgezogen und in einer Filmschleife über den Glasring 3 der Trommel geführt und läuft dann wieder zum Filmspulenträger zurück, und zwar aussen auflaufend.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, verläuft die Filmschleife zwischen Filmspu- lenträger und Trommel bezw. deren Glasring 3 zur Hauptsache in einer Ebene oder ge nauer gesagt, die Mittellinie der Filmschleife verläuft in einer Ebene, und zwar in einer horizontalen Ebene. Gegenüber dem Glas ring 3 der Trommel befindet sich ein Gehäuse 23, das die Lichtquelle 1 und den Kondensa tor 2 enthält. Es ist mit einer geeigneten Lichtaustrittsöffnung versehen, durch die hindurch ein Lichtstrahlenbündel auf .den Film auftrifft.
Der Glasring 3 der Trommel hat dreieckförmigen Querschnitt; es ist ein sogenannter primatischer Glasring. Fällt .das von der Lichtquelle 23 herrührende Licht strahlenbündel durch .den Film hindurch auf den Glasring 3, so wird es infolgedessen senkrecht nach unten reflektiert. Der Licht strahlenweg ist in der Fig. 2 durch die ge strichelten Geraden 55 und 56 angedeutet. Es findet eine einmalige rechtwinklige Ab lenkung des Lichtstrahlenweges statt.
Das durch den Film hindurchgetretene Licht durchsetzt die Linse 20 und trifft in Rich tung .der Geraden 56 auf die in dem Gehäuse 19 angeordnete Fotozelle bezw. deren licht- elektrisch empfindliche Schicht (Kathode).
Der Glasring 3 der Trommel wird durch eine Scheibe Z8 nach Art einer Fassung ge halten. Die Scheibe 56 sitzt auf der Achse 37 der Trommel. Um eine feste Lagerung des Glasringes zu erreichen, isst die Fassung des selben noch vervollständigt .durch die geeig net geformte Ringscheibe 57. An seinem un tern Teil ist der Glasring 3 noch mit dem Metallring 61 als Einfassung versehen. Diese Einfassung dient gleichzeitig dazu, den Film in der richtigen Lage auf der Ober fläche des Glasringes 3 zu halten.
Auch auf der andern Seite des Glasringes 3 befindet sich eine Metallscheibe 5. Sie ist .durch Lösen einer Schraube abnehmbar. Der innere Rand der Metallscheibe 9 ist so abgesetzt, da.ss das Filmband mit seinem äussersten Rand auf dem abgesetzten Teil der Scheibe 5 gleitet.
Der von dem Glasring 3 begrenzte Raum ist durch die Metallscheiben 58 und 5 allseitig abgeschlossen, bis auf einen schmalen Luft spalt (Schlitz) 4, der sich zwischen dem Glasring 3 und der Metallscheibe 5 befindet; der Luftspalt 4 zwischen den Teilen 3 und 5 wird an der Belichtungsstelle und in der Nähe derselben durch den aufliegenden Film abgedeckt. Längs des übrigen Teils des Um fangen des Glasringes wird der Schlitz durch eine Spaltdichtung 6 abgedeckt.
Die Spalt dichtung 6 besteht aus einem feststehenden von .dem Sterbe 36 an einem Stiel gehaltenen Metallstreifen, der etwa die Form eines 3/4- Kreises hat und auf :den aneinandergrenzen- den Rändern des Glasringes 3 und der Me tallscheibe 5 schleift. Die Achse 37 der Trommel ist mit Hilfe von Kugellagern in einer Hülse 40 gelagert, die ihrerseits an der Montageplatte 21 befestigt ist. Die Trommel achse 37 trägt an ihrem andern Ende eine Schnurscheibe 3-8.
Mit Hilfe einer ,Schnur oder eines Riemens ist die Schnurscheibe 38 und damit die Trommelachse 37 mit dem An triebsmotor 12 bezw. mit einem mit diesem gekoppelten Schneckengetriebe gekuppelt. Durch die Drehbewegung der Trommel wird durch dasi Abziehen des Filmbandes auch der Filmspulenträger angetrieben. Dieser kann jedoch auch noch gegebenenfalls entweder durch einen besonderen Motor oder dadurch, dass er mit dem ersten Motor gekuppelt ist, angetrieben werden.
Diese Achse 37 ist nun so mit Bohrungen versehen, dass durch den Schlitz zwischen dem Glasring '3 und der Metallscheibe 5 in Richtung der Pfeile 35 ein Luftstrom in die Saugleitung 10 eintreten kann. Die Saugleitung 10 steht mit einem Lüfter in Verbindung, durch den Luft ange saugt wird. Sein Flügelrad sitzt mit dem Antriebsmotor 12 auf einer gemeinsamen Achse und ist von einem Gehäuse 11 um geben, in das die Saugleitung 10 mündet.
Durch dass Ansaugen des Luftstromes aus dem Innenraum der Trommel heraus wird ein gutes Aufliegen des Filmes auf der Trommelfläche an .der Belichtungsstelle Lre- währleis:tet.
Vor der Fotozelle befindet sich der Ton wiedergabespalt 27 (Fig. 3). Beleuchtungs optik, Lintse 20 und Spalt 27 sind so gewählt, dass der Film in der ganzen Breite, in der er mit Tonaufzeichnungsreihen bedeckt ist, gleichzeitig belichtet wird und von sämt lichen Tonaufzeichnungsreihen her gleich zeitig Licht durch .den :Spalt 27 hindurch gelangen kann. Um die Breite des Tonwieder- gabespaltes 2 7 einstellen zu können (d. h.
seine Ausdehnung senkrecht zu seiner gröss ten Länge) ist ein Schieber 17 vorgesehen, der mit Hilfe einer Mikrometerschraube 18 verstellt werden kann.
Um nun zu erreichen, dass immer nur eine der Tonaufzeichnun:gsreihen die Fotozelle be lichtet und die Belichtung der verschiedenen Aufzeichnungsreihen nacheinander in der ge- wünschten Reihenfolge selbsttätig erfolgt, ist eine Tonspurblende vorgesehen, und zwar in Form .der Steuerscheibe 16. Die Beschaffen heit der Steuerscheibe 16 ist aus ,den Fig. 3 und 3a zu ersehen. Die Steuerscheibe 16 ist eine Metallscheibe, die eich auf der Achsre 3 7 der Trommel befindet.
Sie ist in Fig. 3 mit einer Reihe von Schlitzen 24, 24' versehen. Die Anzahl dieser Schlitze, die im Mittel etwa auf einer Spirale liegen, ist so gewählt, da-ss ,jeder Aufzeichnungsreihe ein Schlitz zu geordnet ist. Beispielsweise wird die erste Aufzeichnungsreihe durch den Schlitz 24, die letzte der Aufzeichnungsreihen durch den :Schlitz 26 hindurch auf die Fotozelle proji ziert. In der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Steuerscheibe 16 ist gerade der Schlitz 25 wirksam, in dem er sich in der gezeichneten Stellung vor der Tonwiedergabeblende 27 be findet.
In der gezeichneten Stellung kann nur Licht von derjenigen Aufzeichnungsreihe auf die Fotozelle gelangen, der der Spalt 25 zu geordnet ist. Hat das Filmband einen Umlauf zurückgelegt und soll daher nunmehr die Wiedergabe einer folgenden Aufzeichnungs reihe eintreten, so russ die Steuerscheibe um einen Schritt weitergeschaltet werden, .d. h. soweit gedreht werden, dass an .die Stelle des Spaltes 25 der nächstfolgende Spalt vor die Tonwiedergabeblende tritt. Besonders vorteil haft ist die Anwendung einer Steuerscheibe nach Fig. 3a.
Die in Fig. 3 dargestellte Aus führung ermöglicht nicht einen pausenlosen Übergang von einer Aufzeichnungsreihe zur andern. Denn dadurch, dass zwischen jedem Ausschnitt ein Stück der Blende liegt, dass den Abtastlichtstrahl beim Umschalten von einer Tonspur auf .die nächste abschnürt, ent steht eine Lautstärkenvermindeiung oder ein Knacken im Lautsprecher.
Ausserdem ist es nötig, für Filme mit verschiedener Zahl von Tonspuren nebeneinander jeweils verschie dene Steuerscheiben zu verwenden. Gemäss ,dem in Fig. 3a gezeigten Ausführungsbei spiel der Erfindung ist jedoch die Blenden scheibe oo ausgeführt, dass sie eine oder mehrere, vorzugsweise zwes, für sich un unterbrochene Spiralen trägt, die auf ihrer ganzen Länge die gleiche Breite haben.
Hier durch wird es ermöglicht, einen vollkommen störgeräuschfreien -Übergang von einer Ton spur zur nächsten zu erhalten; denn der Ab tastlichtstrahl wird in keiner Weise ver schmälert oder unterbrochen. Verwendet man Filme mit verschiedener Anzahl von Ton spuren, so ist es möglich, dieselbe Blenden seheibe für alle Filme zu benutzen, da es nur nötig ist, den Weitertransport der Blenden scheibe nach der Zahl der Tonspuren einzu stellen. Dies geschieht am besten von Hand aus :durch eine hierzu geeignete Einrichtung.
Um diese Fortschaltung der ;Steuerscheibe selbsttätig zu bewirken, ist einerseits der Fühlhebel 7, der auf dem Filmrand schleift, vorgesehen, und anderseits ein Ausschnitt im Filmrand, und zwar au der Stelle, an der sich die Übergänge von einer Aufzeichnungs reihe zur andern befinden.
Der Fühlhebel 7 bewirkt nun :die Fortschaltung der Steuer scheibe durch Einwirkung auf einen pendel artigen Teil 13, der durch einen Ansatz 31 am Fühlhebel während des Ablaufes- einer Tonaufzeiehnungsreihe arretiert ist, jedoch freigegeben wird, wenn am Schlusse der Ton- aufzeichnungsreihe .der Fühlhebel 7 in die Aussparung 8 des Filmes hineingleitet. Wenn dieses eintritt,
so schnellt der Fühlhebel 7 nach oben und das Stück 30 des Pendels 13 gleitet von dem Teil 31 des Fühlhebels ab. Zu dem Zwecke, die Umschaltung von einer Tonaufzeichnungsreihe auf die andere auch von Hand aus nach Belieben bewirken zu können, ist ein Druckknopf 32 vorgesehen, durch dessen Betätigung über die Teile 33 und 34 ebenfalls die Auslösung des Pendels 13 eintritt. Das Pendel 13 bewirkt nun die Weiterschaltung der Steuerscheibe in Ver bindung mit einem Hemmwerk,
wie es in ähnlicher Weise bei Uhren üblich ist.
Das Gangrad 15 .des. Hemmwerkes ist einerseits mit der Steuerscheibe 1,6 verbunden und anderseits an seinem geeignet gezahnten Rande mit einem Anker 14 in Eingriff, der an einem Stift 29 befestigt ist. Der Stift 29 ist drehbar in einer Hülse 61 gelagert, die von einem Tragbock 62 gehalten wird. Letz terer ist an der Hülse 40 befestigt. Mit dem andern Ende des Stiftes. 29 ist das untere Ende des Pendels 13 fest verbunden.
Die Einrichtung ist also so getroffen, dass eine Drehung des -Stiftes 29 um seine Achse ein tritt, wenn .das Pendel 13 eine Schwingbewe gung senkrecht zur Ebene der Zeichnung ausführt.
Auf die Steuerscheibe 16 ist noch eine Metallscheibe 39 fest aufgesetzt, die vorzugs weise aus Messing besteht. Das Gangrad 15, die Steuerscheibe 16 und die Metallscheibe 39 bilden also ein zusammenhängendes Gan zes Diese Teile sind so (hinreichend lose) auf der Achse 37 der Trommel gelagert, dass sie (praktisch nur) infolge der Reibungs kupplung zwischen der Metallscheibe 39 und der vorzugsweise aus Stahl bestehenden Schnurscheibe 38 bei der Rotation der Achse 37 mitgenommen werden, wenn nicht eine Bremswirkung auftritt.
Um einen gewünsch ten Grad der Reibungskupplung zwischen den Scheiben 38 und 39 zu erzielen, ist noch eine einstellbare Druckfeder 28 vorgesehen. Während der Wiedergabe einer Aufzeicb- nungsreihe wird nun die erwähnte Abbrem- sung ausgeführt, und zwar dadurch, dass der in Eingriff mit dem Anker 1-1 befindliche Zahndes Gangrades 15 ,den Anker 1-1 mitzu nehmen ,sucht, aber dadurch daran gehinclcrt und festgehalten wird,
dass der Anker 11 an dem Stift 29 befestigt ist, -der seinerseits durch das Pendel 13 festgehalten wird, weil dessen oberer Teil 30 -durch den Fühlhebel-7 bezw. dessen Teil 31 festgehalten wird. Wenn nun aber am Ende einer Tonaufzeich- nungsreihe der Fühlhebel in die Aussparung 8 hineingleitet und infolgedessen das Pendel 1. freigibt, so wird damit auch das Gangrad 15 und die damit verbundene Steuerscheibe 16 für die Dauer der Umschaltung freigege ben.
Es dreht sich daher ,die Steuerscheibe 16, von der Metallscheibe 39 bezw. -der Achse 37 mitgenommen, um ein solches Stück, dass vor dem Tonwiedergabespalt 27 an die Stelle der bis dahin dort befindlichen Spaltöffnung 25 die folgende Spaltöffnung tritt.
Dass Pendel 1.3 führt währenddessen einen Hin- und Rückgang aus und wird danach, ,da der Fühl- hebel 7 die Aussparung 8 wieder verlassen hat, wieder .arretiert. Infolgedessen tritt nun wiederum die Abbremsun.g .der Steuerscheibe ein, indem der nächste Zahn derselben in den Anker 14 eingreift, diesen aber nicht mit nehmen kann. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Umschaltung von einer Auf zeichnungsreihe auf die folgende.
Er kann auch nach Belieben durch Betätigung des Druckknopfes 3,2 ausgelöst werden.
' Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist die Trommel und der Filmspulenträger bezw. deren Träger 60, 4.3 auf einer Platte 21, vor zugsweise aus Metall, befestigt, so dass sie sich auf der gleichen Seite,der Platte 21 be finden. Auf der Platte 21 aufgebaut und be festigt ist auch das Gehäuse 23, das die Lichtquelle 1 mit Optik enthält. Ebenfalls an der Platte befestigt, und zwar auf der an dern Seite derselben, ist der Antriebsmotor 12.
Die Platte 21 wird mit Hilfe,der Säule 41 von der Grundplatte 22 getragen; auf der Grundplatte 42 lagert in einem ,Schlitten das Gestell oder Gehäuse 19 der Fotozell4. Das Ganze kann von einem Kasten aus Holz um geben sein, der mit Anschlussbuchsen für den Fotozellenstromkreis und für die Lichtquelle 1<B>-</B>versehen ist. Der Kasten hat zweckmässig einen abnehmbaren Deckel, der bei Inbetrieb nahme des Filmgrammophons abgenommen wird.
Die Anordnungen, die den Lichtweg, wie er in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, bedingen, können in verschiedener Weise ausgeführt sein. So ist es z. B. möglich, die Fotozelle unterhalb :der Antriebstrommel zu lagern und das. Licht durch ein feststehendes Prisma, das sich innerhalb der Antriebstrommel befindet, von der Lichtquelle, die sich in .gleicher Höhe wie die Antriebstrommel befindet, zu reflel.:
#- tieren. Lichtquelle und Fotozelle können in ihrer Lage auch vertauscht werden und statt des Prismas kann ein feststehender Spiegel verwendet werden. Ebenso ist es möglich, die Lichtquelle innerhalb der Antriebstrom mel feststehend anzuordnen und den Licht strahl durch einen Spiegel auf die unterhalb der Apparatgrundplatte angebrachte Foto zelle nahezu rechtwinklig zu reflektieren. Auch hierbei ist es möglich, Lichtquelle und Fotozelle zu vertauschen und den Spiegel durch ein Pidsma zu ersetzen.
Wird z. B. die Lichtquelle in Höhe der Antriebstrommel angebracht und der Licht strahl durch einen feststehenden Spiegel oder aber, wie in Fig. 1 angegeben, durch einen prismatischen Glasring, dessen spiegelnde Fläche auch durch einen konisch geschliffe nen Metallkegel gebildet werden kann, reflek tiert, so ist es weiterhin möglich, den Licht strahl unterhalb der Antriebstrommel durch einen Spiegel oder ein Prisma nochmals rechtwinklig zur Fotozelle hin abzubiegen. Hierdurch wird eine besonders flache Aus bildung des Apparates ermöglicht.
Die fort- scha.ltbare Tonspurblende kann auch bei an- llern Anordnungen (z. B. mit anderer Aus bildung des Lichtstrahlenganges oder bei Verwendung eines nichtendlosen Filmbandes) vorteilhaft benutzt werden.
Die Steuerscheibe kann anstatt aus 14Ie- iall z. B. aus einer Glasscheibe, die mit einer undurchsichtigen Schicht versehen ist, be stehen. Dabei ist dann der spiralenförmige Schlitz der Steuerscheibe aus der undurch sichtigen Schicht ausgespart.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, das Filmgrammophon. zur Wiedergabe von Bild tonfilmen bezw. synchronisiert mit einem Bildfilmwiedergabegerät zu benutzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Filmgrammophon, bei dem ein Filmband auf dessen einer Seite ,die Schallaufzeichnun gen hintereinander in mehreren parallel laufenden Aufzeichnungsreihen aufgebracht sind, und bei dem durch die fortschaltbare Tonspurblende, welche die Form einer dreh baren, mit Schlitzen versehen Scheibe besitzt, die Tonspuren nacheinander ausgeblendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonspurblende mit einer oder mehreren spi ralförmigen .Spaltöffnungen, die über die ganze Länge die gleiche Breite besitzen, ver sehen ist,und dass die Tonspurblende eine antreibende Kraft vom Antriebsmotor der Filmtransporttrommel her erfährt und ein durch das Filmband gesteuerter Fühlhebel vorgesehen ist, der eine Abbremsung der Tonspurblende bewirkt, solange er nicht in Eingriff mit einer Markierung am Filmband ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die antrei bende Kraft vom Antriebsmotor der Filmtransporttrommel eine dauernd wir kende ist. 2.Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Markie rung im Filmband in einer Aussparung (8) des Filmrandes besteht, mit welcher der Fühlhebel (7) beim Ablaufen des Films in Eingriff kommt und dadurch eine Fortschaltung der Tonspurblende bewirkt. 3. Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Ton spurblenden (16) mit dem Fühlhebel (7) über ein Hemmwerk in Verbindung steht. 4.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hemmwerk aus einem mit der Blendenscheibe (16) auf gleicher Achse angeordneten und mit diesem unmittelbar verbundenen Gang rad (15) besteht, in dessen gezahnten Rand der Anker (14) eines um eine Achse (29) pendelnden Bremshebels ein greift. 5.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlhebel (7) den pendelnden Bremshebel (13) festhält, solange der Fühlhebel nicht mit der Filmmarkierung (8) in Eingriff steht, dagegen bei Eingriff mit dieser Markie rung die Abbremsung des Bremshebels für eine Pendelschwingung aufhebt und dadurch ,die Blendenscheibe derart wei- ters-chaltet,dass der Tonsteuerlichtstrahl von einer Tonspur auf die nächste über geht. 6. Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung so getroffen ist, dass die Um schaltung unabhängig von der Stellung des Fühlhebels von einer Aufzeichnungs reihe auf die folgende von Hand erfolgen kann. 7.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung so getrof fen ist, dass durch Betätigung eines von Hand betätigbaren Organes (32) dieselbe Umschaltvorrichtung ausgelöst wird, auf die auch der Fühlhebel beim Eingriff in die Markierung am Film einwirkt. B.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch .gekenn zeichnet, dass die Tonspurblendenscheibe (L6) von der Filmbelichtungsstelle fort verlegt ist und zusammen mit dem mit einem fest verbundenen Gangrad (15) des Hemmwerkes unmittelbar auf der an getriebenen Achse (37) der Filmtrans portrolle angeordnet ist. 9.Filmgrammophon nach Patentansprueh und Unteransprüchen 2 bis B. dadurch gekennzeichnet, dass eine die Lieht- richtung ändernde Vorrichtung vor-e- gehen ist, mittels welcher da!s in der Nähe der Filmtransportrolle auf den Film auftreffende Lichtbündel wenig- stens für einen Teil seines Lichtweges praktisch senkrecht abgelenkt wird. 10.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtungsstelle des Films, welcher von einer Kassette ab läuft und auf diese wieder aufläuft, an den Ort der F'ilmtransportrolle (3) ge- legt ist und die Trommel in der Breite der Tonaufzeichnungsreihen aus licht durchlässigem Material besteht. 11.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der lichtdurchlässige Teil der Trommel zu beiden Seiten von Halteteilen aus Metall mit überstehenden Rändern gehalten wird. 12. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, @dass die Lichtquelle innerhalb des von der Filmschleife auf der Trommel umgrenzten Raumes, die Fotozelle dagegen ausserhalb dieses Rau mes angeordnet ist. 13.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Lichtquelle und Fotozelle beide ausserhalb des von der Filmschleife auf der Trommel umgren - ten Raumes angeordnet sind und sich das eine der Organe in Filmhöhe an der Be lichtungsstelle befindet, das andere da gegen ausserhalb der Filmschleifen-ebene angeordnet ist. 1.4.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteraxueprüchen 2 bis 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, .dass das Licht bündel auf seinem Weg von der Licht quelle durch den Film hindurch zur Fotozelle zweimal rechtwinklig umge lenkt wird. 15.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis. 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Licht bündel auf seinem Weg von der Licht quelle durch den Film hindurch zur Foto zelle nur einmal rechtwinklig umgelenkt wird, derart, dass der gesamte Strahlen gang einen rechten Winkel bildet und sich das eine der beiden Organe (Licht quelle und Fotozelle) in Filmhöhe an der Belichtungsstelle befindet, das andere dagegen in Richtung des auf der an dern Filmseite rechtwinklig abgelenkten Strahlenbündels. 16.Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 biss 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur rechtwinkligen Ablenkung des Lichtstrahlenbündels eine Vorrichtung dient, die feststehend inner halb der Filmschleife auf der Trommel angeordnet ist. 17. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 9 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spiegel, der hinter dem kreiszylindrischen Glas ring steht, aus einer reflektierenden Me tallfläche besteht. 18. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 11, 1.3 und 15.dadurch gekennzeichnet, dass der licht durchlässige Teil der Trommel selbst als reflektierende Vorrichtung ausgebildet iet. <B>19.</B> Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 11, 13, 15 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtdurchlässige Teil der Trommel als prismatischer Glasring ausgebildet ist. \?(1. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 11, 13 und 15.dadurch gekennzeichnet, dass der licht durchlässige Teil der Trommel aus einem kreiszylindrischen Glasring besteht und innerhalb der Trommel hinter dem Glas ring eine mit der Trommel rotierende reflektierende Metallfläche vorgesehen 14, die die Gestalt eines Kegelstumpfes besitzt. 21. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel all seitig geschlossen ist bis auf einen in ihrer den Film führenden Fläche befind lichen Schlitz und die Einlichtung so ge troffen ist, dass das Filmband durch den Schlitz hindurch infolge. Unterdruckes in der Trommel angesaugt wird. 22.Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Innenraum der Trommel Luft angesaugt wird. 213. Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Innen raum der Trommel durch ihre Achse hin durch mit einem Luft ansaugenden Ven tilator in Verbindung steht. 24.Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Innen raum der Trommel :durch ihre Achse hin durch mit einem Ventilator in Verbin dung steht, der von dem; die Trommel antreibenden Motor angetrieben wird und gleichzeitig zur Kühlung des Motors dient. 25. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteranspruch 22, dadurch gekenn zeichnet, dass der Motor und der Venti lator auf einer gemeinsamen Achse sich befinden. 26. Filmgrammophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Trommel.Filmkassette und Lichtquelle einerseits und der Antriebsmotor anderseits auf verschiedenen Seiten einer gemeinsamen Montageplatte befestigt sind, die von einer Grundplatte getragen wird, welche ihrerseits zur Befestigung anderer Teile des Gerätes dient. 27. Filmgrammophon nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, .dass die Foto zelle auf die Grundplatte mit Hilfe eines .Schlittens aufschiebbar ist. 28.Filmgrammophon nach Patenian.spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer scheibe aus einer versilberten Glasscheibe besteht und die Schlitze durch Entfernen der Silberschicht hergestellt wurden. 29. Filmgrammophon nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Filmspulenträgers schräg gestellt ist. $0. Filmgrammophon nach Patentanspruch und Unteranspruch 29, gekennzeichnet durch die Verwendung eines endlosen Filmbandes.
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