CH192918A - Entladungsröhre mit einer Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre angeordneten beweglichen Organ. - Google Patents
Entladungsröhre mit einer Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre angeordneten beweglichen Organ.Info
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Description
Entladungsröhre mit einer Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre angeordneten beweglichen Organ. Die Erfindung betrifft eine Entladungs röhre mit Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre angeordneten. und mit einer die Gefässwand durchsetzenden Strom zuführung mittels. eines federnden Verbin dungsgliedes elektrisch und mechanisch ver bundenem beweglichen Organ, z.
B. einer Zündelektrode oder dem beweglichen. Teil eines Vakuumkontaktes. Das hierbei ver wendete Verbindungsglied muss im Hinblick auf die Beweglichkeit des obererwähnten Organes elastische Eigenschaften besitzen, anderseits muss, sein spezifischer Widerstand mit Rücksicht auf den .Stromdurchgang nie drig sein.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein Verbindungsglied aus einem hitzebeständigen Metall zu verwenden, z. B. aus Molybdän. Ein derartiger Werkstoff erhitzt sich durch seinen elektrischen Widerstand- bei den im Hinblick auf die Elastizität zulässigen Quer- schnitten und den normalerweise <U>vorkommen</U> .den
Stromstärken bereits in. einem solchen Grade, dass es sehr schwierig ist, die Tempe ratur so niedrig zu halten, dass das Verbin dungsglied keine bleibenden Formänderun- gen erfährt.
Gemäss, der Erfindung wird dieser Nach teil dadurch gehoben, dass als Verbindungs- glied ein federnder Körper verwendet wird,
dessen Kern einen kleineren spezifischen Widertand besitzt als Molybdän und mit einem sich praktisch nicht mit Quecksilber amalgamierendem Metall überzogen ist.
Der artige Kernwerkstoffe, deren spezifischer Wtderstand durchwegs niedriger als 0,04 Ohm pro Meter von 1 mm2 Querschnitt ist,
besit- zen bekanntlich eine verhältnismässig geringe Elastizität und Hitzebeständigkeit. Bei dem erwähnten spezifischen Widerstand ist aber bei den, normalen :
Strombelastungen eine schädliche Erhitzung des federnden Körpers ausgeschlossen, so dass. dessen, Elastizität nicht gefährdet wird. Es kann nämlich die Anordnung des Körpers im vorliegenden Falle leicht derart gewählt werden, dass eine Temperaturbeanspruchung durch andere Ur sachen als durch Stromdurchgang nicht in Frage kommt.
Die Tatsache, dass Metalle und Legierungen von geringem spezifischen Widerstand in der Röhre stark angegriffen werden, macht es erforderlich, einen Über zug aus gegen Quecksilber widerstandsfähi gerem Material auf der Oberfläche des federnden Körpers anzubringen. Die Kom bination der beiden obigen Massnahmen er möglicht es, eine .genügende Elastizität auch auf die Dauer aufrecht zu erhalten.
Als Werkstoff für den federnden Körper kommen hauptsächlich Kupfer, Silber oder eine zur Hauptsache aus einem dieser Metalle bestehende Legierung in Frage;
für den schützenden Überzug empfiehlt es sich, Chrom oder Nickel zu verwenden, da diese von dem Quecksilber nur in äusserst geringem Masse angegriffen werden..
Es kann jedoch vorteilhaft sein, besonders zur Dämpfung von gegebenenfalls am Ende .des Hubes des beweglichen Organes auftre- tenden Prellschlägen, ausser dem bereits be schriebenen federnden Körper einen; weiteren, am Ende des, Hubes :
des beweglichen Organes in Wirkung tretenden, nichtstromführenden und aus hitzebeständigem Federmaterial her- gestellten Körper anzuordnen. Es ist dann möglich, für diesen zusätzlichen Körper ein viel elastischeres Material zu benutzen und somit einer ,
Merbeanspruchung des weniger elastischen Hauptkörpers am E nde des Hubes vorzubeugen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Vertikalschnitt.
In, der Figur ist eine Queaksilberdampf- gleichrichterröhre mit einem aus einem Me- tallteil 1 und einem Glasteil 2 zusammen- gesetzten Entladungsgefäss. abgedichtet. In dem Metallteil 1 befinden sich das Katho denquecksilber .3.. und die Zündelektrode 4.
Der Glasteil 2 wird an seiner Oberseite von den Stromzuführungen 5: und -6 der Haupt anode 7 und der vertikal beweglichen Zünd- anode 4 durchsetzt.
Der Zündanodenträger 8 ist in -dem Führungsrohr 9 verschiebbar angeordnet und an seine. obern Ende ist ein Eisenzylinder 10 .befestigt, der mittels einer verchromten gupferdrahtschraube 11 mit dem an der Stromzuführung befestigten, feststehenden Eisenzylinder 12 verbunden ist. Der die beiden Eisenzylinder 1,
0 und<B>12.</B> ent- haltende Ansatz des Glasteils 2 ist von einer Elektromagnetspule 13 umgeben. An dem Eisenzylinder 12 ist noch eine Schrauben- feder 14 aus Molybdä .ndraht zur Verhütung von Prellsehlägen bei dem Arbeiten der Zündvorrichtung
angeordnet. Die Haupt anode 7 und das Führungsrohr 9 sind von einem zylindrischen, die Verschmelzungs- stelle 15 des Glas- und Metallteils vor dem schädlichen Einfluss d er Entladung schützen den und an der Oberseite ,geschlossenen Schirm 16- aus Molybdänblech umgeben.
Der Metallteil 1 der Röhre befindet sich in einem Kühlgefäss 17 mit Zu- bezw. Abflussrohr 18 und 19, und das Gefäss ist mittels eines gleichzeitig zur gathodenstromzuführung dienenden, Bolzens: 20 an dem Metallteil 1 befestigt. .
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre an einer die Gefässwand durchsetzenden Stromzuführung mittels eines federnden. Verbindungsgliedes elektrisch und mechanisch verbundenen" be weglichen Organ, dadurch gekennzeichnet,dass als Verbindungsglied ein federnder Kör per verwendet wird, dessen gern einen klei neren spezifischen Widerstand besitzt als Molybdän und mit einem sich praktisch nicht mit Quecksilber amalgamierendem Metall überzogen ist. UNTERANSPRÜCHE:1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, -das genannte bewegliche Organ. eine Zündelektrode ist. 2.Entladungsröhre nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Werkstoff für den federnden Teil Kupfer bezw. eine Kupferlegierung ist. ä. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, d,ass, der Werkstoff über,den federnden Teil Silber bezw. eine Silberlegierung ist. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass der federnde Körper mit Chrom überzogen ist. 5.Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der federnde Körper mit Nickel überzogen ist. 6.Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass noch ein wei- terer, nichtstromführender und aus Ilitze- beständigem Federmaterial hergestellter federnder Körper angeordnet ist, der am Ende des Hubes des beweglichen Organes in Wirkung tritt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE192918X | 1935-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH192918A true CH192918A (de) | 1937-09-15 |
Family
ID=5736467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH192918D CH192918A (de) | 1935-12-16 | 1936-12-12 | Entladungsröhre mit einer Quecksilberkathode und einem innerhalb der Röhre angeordneten beweglichen Organ. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH192918A (de) |
-
1936
- 1936-12-12 CH CH192918D patent/CH192918A/de unknown
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