CH192935A - Schaltung zur optischen Spannungsanzeige. - Google Patents

Schaltung zur optischen Spannungsanzeige.

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CH192935A
CH192935A CH192935DA CH192935A CH 192935 A CH192935 A CH 192935A CH 192935D A CH192935D A CH 192935DA CH 192935 A CH192935 A CH 192935A
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CH
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America Radio Corporation Of
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  Schaltung zur optischen Spannungsanzeige.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Schaltung zur optischen     Spannungs-          anzeige    mit einer elektrischen Entladungs  röhre, die in einer Hülle     wenigstens    eine  Kathode, eine     Fluoreszenzsteuerelektrode    und  eine     fluoreszenzfähige    Anode enthält. An die  Elektroden werden solche Spannungen an  gelegt, dass auf der Anode ein     Fluoreszenz-          fleck    erzeugt wird, welcher mindestens eine  konstante und eine veränderliche Abmessung  besitzt.

   Diese veränderliche Abmessung ist  abhängig von der an die     Fluoreszenzsteuer-          elektrode    angelegten Spannung. Eine solche  Schaltung ist besonders geeignet zur Ver  wendung in einem     Radioempfangsgerät    zum  Anzeigen der Abstimmung.  



  Es ist schon bekannt, derartige Schal  tungen zum Beispiel als optische Abstim  mungsanzeiger in einem     Radioempfangsgerät     zu verwenden. Bei diesen bis jetzt bekannten  Schaltungen wird die Grösse des     Fluoreszenz-          fleckes    bestimmt durch eine an die Steuer  elektrode angelegte negative Spannung.

      Die Erfindung besteht nun darin, dass in  einer Schaltung zur optischen Spannungs  anzeige mit einer Röhre, die wenigstens eine  Kathode, eine     Fluoreszenzsteuerelektrode    und  eine     fluoreszenzfäbige    Anode enthält, die       Fluoreszenzsteuerelektrode,    die wenigstens  eine der Abmessungen des auf der Anode  erzeugten     Fluoreszenzfleckes    bestimmt, an  einem Punkt positiven Potentials angeschlos  sen wird.  



  Die Schaltung gemäss der Erfindung weist  dem Bekannten gegenüber mehrere Vorteile  auf. Durch das Anlegen eines positiven  Potentials an der     Fluoreszenzsteuerelektrode     kann sich nämlich um diese Elektrode her  um keine positive Raumladung bilden, wie  es immer bei einer negativen Steuerelektrode  der Fall ist, und der auf der Anode erzeugte       Fluoreszenzfleck    ist deshalb sehr scharf be  grenzt, was zum Beispiel beim Gebrauch der  Schaltung zur optischen Spannungsanzeige  als sehr vorteilhaft angesehen werden muss.

    Ein weiterer Vorteil der Schaltung gemäss      der Erfindung besteht darin, dass durch die  positive     Spannung    der     Fluoreszenzsteuerelek-          trode    die ganze Oberfläche der     fluoreszenz-          fähigen    Anode zur Fluoreszenz ausgenutzt  werden kann, was bei Verwendung einer  negativen Steuerelektrode keineswegs der  Fall ist.

   Ausserdem ist die Elektronenkon  zentration an den Rändern der leuchtenden  Fläche so hoch, dass sich eine gleichmässige  Leuchtstärke     ergibt;    ferner kann ein starker  Strom zum leuchtenden Teil des     Scbir-mes     bei niedrigen Spannungen erreicht werden,  weshalb eine hohe     Leuchtstärke    erzielbar ist.  Die positive Spannung der     Fluoreszenzsteuer-          elektrode    kann entweder erhalten werden       durch    Verbindung derselben mit einem Punkt  positiver Spannung ausserhalb der Röhre oder  durch direkte     Verbindung    der Fluoreszenz  steuerelektrode mit einer andern, in der  selben Hülle angebrachten Elektrode, die  eine positive Spannung besitzt.

   Es ist zum  Beispiel möglich, in der erfindungsgemässen  Schaltung eine Röhre zu verwenden, die in  einer Hülle nebst dem     Anzeigerteil,    bestehend  aus einer Kathode, einer     Fluoreszenzsteuer-          elektrode    und einer     $uoreszenzfähigen    Anode,  noch ein zweites     Elektrodensystem    enthält,  bestehend aus einer Kathode, wenigstens  einem Gitter und einer Anode, und in dieser  Röhre die     Fluoreszenzsteuerelektrode    zu ver  binden mit der Anode des zweiten     Elek-          trodensystems.    In dieser Weise erhält die.

         Fluoreszenzsteuerelektrode    in sehr einfacher  Weise die benötigte positive Spannung. Es  ist aber auch möglich, statt dieses zweite       Elektrodensystem    in derselben Hülle wie  den Anzeiger einzubauen, eine einfache     Ver-          stärkerröhre    zu benutzen und die     Fluores-          zenzsteuerelektrode    der     Anzeigerröhre    ausser  halb dieser Röhre mit der Anode der     Ver-          stärkerröhre    zu verbinden.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der     erfindungsgemässen        Schaltung,    und  zwar zur Abstimmungsanzeige eines Radio  empfängers mittels einer kombinierten An  zeigerverstärkerröhre wiedergegeben. .  



  In dieser Figur ist die Anode des     Tri-          odenabschnittes    der Röhre über den Wider-    stand 40 mit einer Spannungsquelle 41 ver  bunden, an welche die Anode 20 des An  zeigeteils der Röhre unmittelbar angeschlos  sen ist. Wenn keine Spannung an dem Git  ter 14 liegt, verursacht ein Strom von vor  ausbestimmter Grösse durch die Triode einen  Spannungsabfall im Widerstand 40, so dass  die an die Anode 7 5 und die an die Anzeige  anode 20 angelegte Spannung den grössten  Unterschied aufweisen, wobei die Spannung  an der Anode 15 die niedrigere ist. Die  Spannung an der Anode 20 ändert sich nicht,  während die an der Anode 15 mit wachsen  dem Spannungsabfall im Widerstand 40 ab  nimmt.

   Dies macht die     Fluoreszenzsteuer-          elektrode    17 gegenüber der Anode 20 nega  tiv, wodurch die Breite des leuchtenden Teils  der Anode 20 verringert wird. Wenn die  Spannung an dem Steuergitter 14 negativer  wird, nimmt der Strom zur Anode 15 ab,       sodass    der Spannungsabfall durch den Wider  stand 40 abnimmt. Unter diesen Umständen  nimmt der     Spannungsunterschied    zwischen  der     Triodenanode    15 und der     Anzeigeanode     20 ab,     sodass    die     Fluoreszerrzsteuerelektrode     17 gegenüber der Anode 20 weniger negativ  wird, was ein Wachsen der Breite des leuch  tenden Teils der Anode 20 zur Folge hat.

    So nimmt der leuchtende Teil in dem Masse  zu, wie die negative     Vorspannung    an dem  Steuergitter 14     zunimmt.    Dieses Verhalten  der Abstimmungsanzeigeröhre wird verwertet,  wenn sie mit einem üblichen Lautstärke  regelkreis verbunden wird. Die Gleichrichter  röhre 42 eines solchen hat eine Anode 43,  die mit der einen Seite eines     Radiofrequenz-          oder        Zwischenfrequenztransformators    44, der  mit einem nicht gezeichneten Empfangskreis  gekoppelt ist, verbunden ist und eine Ka  thode 45, die über einen     Ableitwiderstand    46  und einen     Überbrückungskondensator    47 mit  der andern Seite des Transformators 44 ver  bunden ist.

   Die Kathodenseite des Trans  formators 44 ist über den Widerstand 48  mit dem Steuergitter 14 der Abstimmungs  anzeigeröhre verbunden. Ein     Radiofrequenz-          ableitkondensator    49 verbindet das Gitter 14  mit Erde, und die Leitung 50 kann mit      andern Teilen der Empfangsanordnung ver  bunden werden, um automatische Lautstärke  regelung zu ergeben. Wenn der Empfangs  kreis auf Resonanz abgestimmt ist und durch  die Röhre 42 Gleichrichtung erfolgt, wird  die Kathodenseite des     Radiofrequenztrar)s-          formators    negativ gegenüber Erde infolge  des durch den Widerstand 46 fliessenden  Stromes.

   Diese negative Spannung wird dem       Steuergitter    14 als negative     Vorspannung     zugeführt, was zur Folge hat, dass der Strom  durch den     Triodenteil    der Röhre verringert  wird, wodurch die Breite des leuchtenden  Teils der die Abstimmung anzeigenden Anode  20 grösser wird, wie oben erklärt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur optischen Spannungsan zeige mittels einer elektrischen Entladungs röhre, die in einer Hülle einen Elektroden satz enthält, der wenigstens aus einer Ka- thode, einer Fluoreszenzsteuerelektrode und einer mit einem fluoreszenzfähigen Stoff ver sehenen und der Beobachtung zugänglicben Anode bestebt, wobei an die Elektroden solche Spannungen angelegt sind, dass auf der Anode ein Fluoreszenzfleck entsteht, der mindestens eine konstante und eine veränder liche Abmessung besitzt, welch letztere von der an die Fluoreszenzsteuerelektrode ange legten Spannung abhängt, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die Fluoreszenzelektrode an einem Punkt positiven Potentials angeschlos sen ist. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Abstimmungs anzeige eines Radioempfängers ausgebildet ist.
CH192935D 1935-06-27 1936-06-24 Schaltung zur optischen Spannungsanzeige. CH192935A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2580416A (en) * 1946-06-17 1952-01-01 Arthur E Ericson Electron prod

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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