CH193069A - Verfahren zur elektrischen Reinigung der Luft in Gebäuden. - Google Patents

Verfahren zur elektrischen Reinigung der Luft in Gebäuden.

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CH193069A
CH193069A CH193069DA CH193069A CH 193069 A CH193069 A CH 193069A CH 193069D A CH193069D A CH 193069DA CH 193069 A CH193069 A CH 193069A
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CH
Switzerland
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air
electrodes
spray
charging
housing
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English (en)
Inventor
Siemens-Lurgi Patentverwertung
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Siemens Lurgi Cottrell Elektro
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/38Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


  Verfahren zur     elektrischen    Reinigung der Luft in Gebäuden.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren,  mittels dessen die Luft in Gebäuden auf elek  trischem Wege gereinigt werden kann. Die  bisher bekannten Verfahren erzeugen eine  verhältnismässig grosse Menge Ozon, der man  chen Menschen lästig ist.  



  Erfindungsgemäss wird unter Behandlung  mit getrennter     Aufladung    und statischer     Ab-          scheidungdie    zu reinigende Luft zum Auf  laden mit einem elektrischen Feld behandelt,  das von mit     positiver    Gleichspannung ge  speisten und mit weniger als 20     Milliamp.     pro     m3    der in der Sekunde behandelten  Luft aufgeladenen Sprühelektroden erzeugt  wird.

   Eine solche Entladung von positiver  Elektrizität durch Sprühelektroden besitzt  den grossen Vorteil, dass hierdurch einerseits  eine gute     Aufladung        bezw.        Ionisierung    der  in der Luft vorhandenen Schwebeteilchen,  zum Beispiel Tabakrauch und     dergl.,    bewirkt  wird, und dass anderseits hierbei     praktisch    so  gut wie gar keine Ozonerzeugung auftritt.    Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  zur Durchführung des Verfahrens ist in der  Weise ausgebildet, dass in der     Aufladezone     an positive Spannung angeschlossene Sprüh  spitzen vorgesehen sind.

   Die Sprühspitzen  können dabei aus den Zinken kammartiger  Elektroden (Sprühkämme)     bestehen.    Es kön  nen aber auch Drähte verwendet werden,  deren Oberfläche mit     mikroskopisch    feinen  Spitzen besetzt ist, welche wie Sprühkämme  wirken. Es kann ferner aber auch die An  ordnung so getroffen sein, dass ,die Sprüh  spitzen aus den Enden von Drahtstücken be  stehen, die auf Stäben querliegend angeord  net sind. Gegebenenfalls könnenden in Rich  tung des durch die Reinigungsvorrichtung  hindurchgehenden     Luftstromes    zeigenden  Spitzen Gegenelektroden gegenüberstehen,  .die aus quer zum Luftstrom liegenden,     Jurch-          brochenen    Gegenelektroden bestehen.

   Durch  solche     Sprühelektroden    wird ein in Richtung  des Luftstromes gehender elektrischer Wind      erzeugt, der eine so     starke        Luftströmung    her  vorruft,     d-ass    in manchen Fällen der sonst not  wendige Ventilator erspart werden kann. Die       Sprühspitzen    können auch quer zur Gasrich  tung gerichtet sein,     und,die    Gegenelektroden  als Platten in der Gasrichtung liegen.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel eines gemäss .der Erfindung ausgebil  deten     Raumluftelektrofilters    im Auf- und       Seitenriss    dargestellt. Anhand derselben wird  auch das Verfahren beispielsweise     erläutert.     1 ist ein aus Winkeleisen oder     dergl.    beste  hendes     Traggerüst,    das einen senkrechten  Kanal 2 von rechteckigem Querschnitt bildet.  Dieses Traggerüst ist von einem     Blechmantel     3 umschlossen, der nur am     obern    und untern  Ende schlitzartige Öffnungen 4 und 5 für  .den Ein- oder Austritt der reinigenden Luft  besitzt.

   Das Gehäuse steht auf einer Grund  platte 6 und ist. oben mit einer Blechkappe 7  abgedeckt, .die ebenfalls eine Anzahl Durch  brechungen 8 für die hindurchgehende Luft  besitzen kann. In dem so ausgebildeten Ge  häuse sind die Teile der Inneneinrichtung an       Zwischenträgern    gelagert, die an dem Trag  gerüst 1 befestigt     sind.    An oberster     Stelle     ist     unmittelbar    unter den Eintrittsöffnungen  4 zunächst ein vorteilhaft elektromotorisch  angetriebener Lüfter 9 angebracht, der die zu  reinigende Luft aus dem Raum, in dem die  Vorrichtung aufgestellt ist, ansaugt und  durch die Vorrichtung nach unten hindurch  treibt,

   bis sie zu den     Austrittsöffnungen    5  in gereinigtem Zustande wieder der übrigen  Raumluft zugeführt wird. Der Lüfter ist  zweckmässig derart elastisch, z. B. mittels  Gummi, Schraubenfedern oder     dergl.    aufge  hängt, dass er     möglichst    ruhig läuft und Stö  rungsschwingungen des Lüfters nicht auf das  Aussengehäuse des.     Raumluftelektrofilters          übertragen    werden.  



  Unterhalb des Lüfters ist     nun    die Auf  ladezone vorgesehen, in der die aus der Luft  auszuscheidenden     Schwebeteilchen,    z.     B.     Tabakrauch und     dergl.,    aufgeladen werden.  Zu diesem Zweck ist ein     Sprühelektroden-          system    10 mittels mehrerer Isolatoren 11 auf  gehängt, das eine Anzahl senkrecht herab-         hängende    dünne     Sprühdrähte    12 besitzt, die  einen ausserordentlich kleinen Durchmesser  von zum Beispiel 0,1 mm besitzen.

   Diese  Sprühdrähte sind zwischen einer Anzahl     plat-          tenfärmiger    Gegenelektroden 1.3 in geeignetem       Abstande    angeordnet. Während     diese        platten-          förmigen    Gegenelektroden 13 über .das Ge  häuse der Vorrichtung geerdet sind, werden  die     Sprühelektroden    12 von einem Hochspan  nungserzeuger, der aus Hochspannungstrans  formator 14 und Gleichrichter 15 besteht, mit  hochgespanntem Gleichstrom (z. B. .etwa 5000  bis 10000 Volt) von positiver Polarität auf  geladen.

   Da die Sprühdrähte nur einen sehr  schwachen Durchmesser haben, so kann man  mit einer sehr schwachen     Aufladung    der  Sprühdrähte (weniger als 20     Milliampere    pro       mg/sec.)    eine hinreichende     Aufladung    der in  der hindurchströmenden Luft enthaltenen  Schwebeteilchen erzielen,     ohne,dass    eine prak  tisch bemerkbare und irgendwie lästige  Menge von Ozon erzeugt wird. Unterhalb  der     Aufladezone    ist nun :die     Abscheidezone     vorgesehen, die aus den     Abscheideelektroden     16 und ,den zwischen ihnen in abwechselnder  Folge angeordneten Ladeelektroden 17 be  steht.

   Die     Abscheideelektroden    16 hängen an  Querträgern 18, die an dem     Traggerüst    1 be  festigt sind. Die     Ladeelektroden    hängen an       Querträgern    19, die von Isolatoren 20 ge  tragen werden, die ebenfalls an dem Trag  gerüst sitzen. Die Elektroden 17 werden eben  falls mit hochgespanntem Gleichstrom (z. B.  etwa 3 bis 6000 Volt) von dem Hochspan  nungserzeuger 14, 15 gespeist. Es     'besteht    in  folgedessen ein statisches Feld zwischen den  Elektroden 16, 17, durch das die aufgeladenen  Schwebeteilchen, welche sich in der durch  dieses Feld hindurchströmenden Luft be  finden, auf die geerdeten Elektroden 1-6 nie  dergeschlagen werden.

   Die so gereinigte Luft  tritt     .dann    nach Kühlung des Transformators  14 und Gleichrichters 15 durch die untern  Öffnungen 5 aus dem     Raumluftelektrofilter     in gereinigtem Zustande heraus.  



  In der     Fig.    3 ist .ein Ausführungsbeispiel  einer Sprühelektrode für die     Sprühzone    dar  gestellt, die nicht aus einem dünnen Draht,      sondern aus einem mit Spitzen besetzten  Träger besteht. Wie die Figur zeigt, besteht  hier jede Sprühelektrode 12a aus einem Stab,  der mit kurzen querliegenden Drahtstücken  von sehr kleinem Durchmesser besetzt ist.  Diese Sprühelektroden 12a sind     zwischen    je  zwei Gegenelektroden 13a angeordnet und  erzeugen ebenfalls ein elektrisches Sprühfeld,  das eine gute     Aufladung    der in der Luft ent  haltenen Schwebeteilchen bewirkt, aber keine  merkbare     33Ienge    von Ozonerzeugt.  



  Die     Fig.    4 zeigt ferner ein Ausführungs  beispiel für eine Ausbildung der Sprühzone,  bei welcher die Sprühelektrode 12b aus einem  mit in Richtung des Luftstromes zeigenden  Spitzen     besetzten    Kamm besteht. Die Sprüh  spitzen haben dem einfachen, glatt gespann  ten Draht gegenüber den Vorteil, dass ein  Reissen und Kurzschliessen .der ganzen Lade  zone nicht eintreten kann. Die Gegenelektro  den     13b    bestehen hier beispielsweise aus  einem quer zum Luftstrom liegenden Draht  netz. Auch hier wird eine gute     Aufladung     der Schwebeteilchen erzielt, ohne dass es zu  einer merkbaren Ozonerzeugung kommt.  



  Ein solches     R.aumluftelektrofilter    kann in  verschiedenartiger Weise aufgebaut sein. So  kann zum Beispiel der Luftstrom anstatt von  oben nach unten, von unten nach oben durch  das Filter hindurchgeführt werden oder der       Luftführungskanal    kann auch waagrecht  oder winkelig ausgebildet sein. Ferner kann  in dem Filter noch eine     Befeuchtungs-        bezw.          Temperiereinrichtung    für die zu behandelnde  Luft vorgesehen sein. Zweckmässig kann  schliesslich .das Gehäuse der Vorrichtung mit  einer Tür 21 versehen sein, durch die man  das     Abscheideelektrodensystem    herausneh  men und reinigen kann.

   Die Tür besitzt vor  teilhaft einen     Verschluss,    der selbsttätig die  Stromzufuhr zu den Elektroden unterbricht,  wenn die Tür geöffnet wird.  



  Ein besonders vorteilhafter     konstruktiver     Aufbau eines solchen Filters kann ferner da  durch erreicht werden, dass die Teile der Vor  richtung auf an .einem Traggerüst angebrach  ten     Zwischenplatten        befestigt    sind. Dadurch  wird der Zusammenbau eines solchen Raum-         luftelektrofilters    erheblich erleichtert und das       Aussengehäuse    der Vorrichtung entlastet, so  dass dieses nur schwache Wandungen aus  Blech oder dergleichen zu     besitzen    braucht.

    So kann vorteilhaft der Gehäusemantel der  Vorrichtung aus einer     einzigen    Blechtafel  hergestellt sein, wodurch der Zusammenbau  der Vorrichtung ebenfalls nicht unerheblich  vereinfacht und     verbilligt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zur elektrischen Reinigung der Luft in Gebäuden mit getrennter Auf ladung und statischer Abscheidung von den in der zu reinigenden Luft enthal tenen Schwebeteilchen, dadurch gekenn- zeichnet"dass die zu reinigende Luft zum Aufladen mit einem elektrischen Feld be handelt wird, das von mit positiver Gleichspannung gespeisten und mit we niger als 20 Milliamp. pro m3 der in der Sekunde behandelten Luft aufge ladenen Sprühelektroden erzeugt wird.
    1I. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1 mit einem das sprühende Aufladefeld und das sta tische Abscheidefeld enthaltenden Raum, dadurch gekennzeichnet, .dass in der Auf- la.dezone an positive Spannung ange schlossene Sprühspitzen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sprüh spitzen aus Zinken kammartiger Elek troden bestehen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Sprüh spitzen an Stäben angeordnet sind. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Sprüh spitzen aus den Enden von Drahtstücken gebildet sind, die auf Stäben querliegend angeordnet sind.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da .durch gekennzeichnet, .dass den in Rich tung des durch die Vorrichtung hindurch gehenden Luftstromes zeigenden Spitzen Gegenelektroden gegenüberstehen, die aus quer zum Luftstrom liegenden, durch brochenen Gegenelektroden bestehen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, @da- ,durch gekennzeichnet, dass ein Lüfter, ein Hochspannungswandler einschliesslich Gleichrichter und Auflade- und Ab scheideelektroden in einem von dem Ge häuse der Vorrichtung gebildeten Kanal angeordnet sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der von dem Gehäuse ,der Vor= richtung umschlossene Kanal senkrecht angeordnet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass in dem vom Gehäuse der Vor- richtung umschlossenen Eianal ein Trag gerüst angebracht ist, an dem die im Ka nal enthaltenen Teile befestigt sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 7, gekennzeich net durch an dem Traggerüst ange brachte Zwischenplatten, an denen die in ,dem Kanal enthaltenen Teile befestigt sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch :gekennzeichnet, dass der Gehäuse- mantel der Vorrichtung aus einer ein zigen Blechtafel hergestellt ist.
CH193069D 1936-10-14 1936-10-14 Verfahren zur elektrischen Reinigung der Luft in Gebäuden. CH193069A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3238702A (en) * 1962-09-07 1966-03-08 Electronatom Corp Self-decontaminating electrostatic precipitator structures
DE29615980U1 (de) * 1996-09-13 1997-02-13 Maxs Ag, Sachseln Vorrichtung zum elektrostatischen Abscheiden von Verunreinigungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3238702A (en) * 1962-09-07 1966-03-08 Electronatom Corp Self-decontaminating electrostatic precipitator structures
DE29615980U1 (de) * 1996-09-13 1997-02-13 Maxs Ag, Sachseln Vorrichtung zum elektrostatischen Abscheiden von Verunreinigungen

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