CH193165A - Schmelzsicherung. - Google Patents

Schmelzsicherung.

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CH193165A
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Inc Schweitzer Conrad
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Schweitzer & Conrad Inc
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      Schmelzsicherung.       Die Erfindung betrifft eine     Schmelz-          sicherung.     



  Die Hauptschwierigkeit bei :der Verwen  dung solcher Sicherungen besteht :darin, den  Lichtbogen, der sich beim Durchbrennen der       Sicherung    und der Trennung .der Klemmen  bildet, rasch auszulöschen. Der Zweck der  vorliegenden Erfindung besteht in der Schaf  fung einer Schmelzsicherung, die die Unter  brechung des Stromflusses durch sicheres Ab  löschen :des Lichtbogens ermöglicht.  



  Die Erfindung betrifft eine Schmelzsiche  rung     :der    Art, bei welcher der zwischen zwei  Klemmen sitzende Schmelzdraht     zumindest     längs dessen grösserem Teil von einer Licht  bogenkammer umgeben ist, die wenigstens  einen     Lichtbogen-Löschstoff    enthält, der be  stimmt ist durch den sich beim Durchschmel  zen :des     Schmelzdrahtes        bildenden    Lichtbogen  verdampft zu werden, :

  aus dem in der Nähe  der     einen    Klemme liegenden,     obern        düsen-          förmig        gestalteten    Ende der Lichtbogen  kammer     auszutreten    und dabei auf     fliese            Klemme    aufzutreffen und :dieselbe zu um  hüllen. Solche     .Schmelzsicherungen    sind be  kannt.

   Es hat sich nun     herausgestellt,        :dass     es von entscheidender Wichtigkeit für :die  Wirksamkeit der     Sicherung    ist, dafür zu sor  gen,     :dass    diese     Löschmittelgase    tatsächlich  auf die     kritischen    Stellen der     Sicherung,          nämlich    die Enden :des     Lichtbogens        einwirken.     Dies wird erfindungsgemäss :dadurch     erreicht,     .dass die beiden Klemmen, von :

  denen     min-          destens        eine    beim Durchbrennen des Schmelz  drahtes :durch eine Feder weggezogen wird,  mit, abgesehen von den Bohrungen für :den  Schmelzleiter und den     Spann:dralit,    massiven       Klemmenköpfen        ausgerüstet    sind, deren ein  ander zugekehrte Flächen eben verlaufen,  und dass     die    Klemmen so steif     ausgebildet     und     zentrisch        geführt    sind, dass sie     auch        beim     Durchbrennen der Sicherung in :

  deren Mittel  achse verbleiben,, zum Zweck, den Lichtbogen       stets    in der     Mittelachse    zu     halten,    im Gegen  satz zu den bisher üblichen     rohrförmigen     oder konkaven     Klemmenköpfen    oder den           Klemmen.    die     seitlich    ausweichen     können,     und dass     ferner    die     Lichtbogenkammer    so  lang ist, dass sie sich .auch bei den längsten  abzuschaltenden Lichtbogen stets über einen  längeren Teil     desselben    erstreckt,

   so     dass    bei  der erfindungsgemässen Schmelzsicherung das       vergaste        Löschmittel        kräftig        auf        .den     und die obere     Klemme    einwirken kann.  



  Um die durch die     Erfindung    bei Schmelz  sicherungen eintretenden     Vorteile    zu ver  stehen, ist es zweckmässig, sich kurz die wich  tigsten Zustände vor Augen zu führen, die  beim Durchbrennen     einer    Sicherung der oben       erwähnten    bekannten     Art    in schneller Folge  durchlaufen werden:  1. Das     Ansteigen    des Stromes erhitzt die  schmelzbare Verbindung bis zum Schmelz  punkt, und es bildet sich ein Lichtbogen.  



  z.     Beim    Nachlassen der     Haltekraft    der       S        S        icherung        beginnen        .die        Klemmen        der        Siche-          rung    sich voneinander zu trennen.  



  3. Die Hitze des Lichtbogens veranlasst  das Freiwerden von Metalldämpfen und deren       Ausdehnung.    Ferner     wirkt    die Hitze des  Lichtbogens auf !die     lichtbogenlöschenden     Stoffe und erzeugt Gase und Dämpfe, welche  dazu verwendet werden, den Lichtbogen zu       entionisieren    oder     sonstwie    auszulöschen.  



  4. Nach Aufhörendes     Stromflusses        ver-          hindert    die Trennung der Klemmen die Wie  dererzeugung des Lichtbogens, so     dass    der  Lichtbogen auch beim Wiederauftreten der  Spannung     in    dem Stromkreis nicht wieder       entsteht.    Dies kann als die Trennwirkung be  zeichnet werden.  



  Die     letztgenannte    Wirkung wird bei einer  bevorzugten     Ausführungsform    der     Erfindung     dadurch erhöht, dass sich an das untere Ende  der     Lichtbogenkammer    eine     Trennkammer     anschliesst, die eine     dielektrische    Flüssigkeit       enthält,    in die die unter Federspannung ste  hende     Klemme    ganz oder     teilweise        hinein-          gezogen    werden kann.  



  Man     kann,die        Sicherung    auch so einrich  ten, dass auch die zweite     Klemme        sich    soweit  in     Richtung    der Längsachse bewegen     kann,     dass sie -durch das offene Ende der Licht  bogenkammer hindurch nach oben bewegt    wird, wenn der Schmelzdraht,durchgeschmol  zen ist. Diese Klemme kann dabei in eine  vorzugsweise     nach    aussen     abgeschlossene        Kon-          densationskammer    eintreten, die sich an das  obere Ende der     Lichtbogenkammer    anschliesst  und die aus dieser austretenden Gase auf  nimmt und kühlt.

   Es     ist    zweckmässig, dass  der Durchgang von der     Lichtbogenkammer     zur Kondensationskammer     düsenförmig    aus  gebildet ist, so dass     .das    Ende der nach dem  Durchschmelzen oberhalb der Düse befind  lichen zweiten     Klemme    einer     gründlichen     Einwirkung der aus der Löschkammer aus  tretenden     Löschgase    ausgesetzt ist.  



  Die Schmelzsicherung nach der Erfin  dung kann als eine vollkommen in sich ab  geschlossene Einheit ausgebildet sein. Die  Schnelligkeit und die Sicherheit der Wirkung       vermindern    .das Freiwerden von     Energie    so  wohl indem Lichtbogen, als auch in dem ab  zuschaltendem Stromsystem und hierdurch  wird es leichter, den     Schmelzvorgang    in  einem abgeschlossenen     Behälter        ablaufen    .zu  lassen.

   Da der Schmelzvorgang restlos in  einem geschlossenen Gehäuse vor sich gehen  kann, ist es möglich,     .die    Sicherung     in        einem     beschränkten Raum aufzubauen, und da  durch die Gefahr zu vermeiden, dass     ein          Überschlag    auf in der Nähe befindliche  stromführende Teile erfolgt. Ausserdem kön  nen bei einer solchen Bauweise auch Ge  räusche und     die    Verunreinigung der um  gebenden Luft vermieden werden.  



  Als     Löschstoff        können    die verschiedensten  Stoffe verwendet werden. Wählt man     eine     Flüssigkeit, so wird diese zweckmässig ausser  Berührung mit dem Schmelzdraht gehalten.  Eine     Sicherung    nach der Erfindung     kann        in     einer bevorzugten     Ausführungsform    also  etwa folgendermassen     ausgebildet        sein::    Der  Schmelzdraht ist anfänglich in einer Kam  mer, der     sogenannten        Lichtbogenkammer,     eingeschlossen, die     innerhalb    des Sicherungs  gehäuses angeordnet ist.

   Die obere     Endwan-          dung    dieser     Kammer        besteht        aus        einer    ;Siche  rungsklemme, die ungefähr wie ein Ventil  ausgestaltet     ist.    Es     ist    ferner eine     düsen-          förmige        Auslassöffnung,        vorzugsweise        eine              verengte,        venturirohrähnliche    Öffnung vor  gesehen, durch welche der Lichtbogen hin  durchgezogen wird, wenn die Vorrichtung  in Tätigkeit tritt.

   Dabei     wird.    die erste       Klemme        derart    von dieser Öffnung hinweg  bewegt,     dass    der Lichtbogen in bezug auf die       verengte    Öffnung in zentraler     Stellung    ;ge  halten wird.     Der    durch den Lichtbogen er  zeugte oder     freigemachte    Löschstoff streicht  mit     Heftigkeit    durch -diese Öffnung hin  durch, wodurch eine sehr starke Lösch  wirkung auf den Lichtbogen ausgeübt wird.  Die     Lichtbogenkammer    ist sonst mit Aus  nahme der     Bohrung    für die untere Klemme  geschlossen.

   Der .aus der     Lichtbogenkammer     austretende Löschstoff gelangt in die     Kon-          densationskammer,    wo die Gase und Dämpfe  gekühlt werden. Hierdurch wird der Druck  niedrig gehalten, -der sonst dazu neigen  würde, zu grosse Werte anzunehmen. Die       stabförmige    Gegenklemme wird     inzwischen     in ein Bad aus Isolierflüssigkeit hinab  gezogen, welche ausserdem ebenfalls licht  bogenlöschende Eigenschaften     besitzt.     



  Im folgenden wird die Erfindung anhand  der Zeichnungen, die mehrere     Ausführungs-          beispiele    darstellt, beschrieben.  



  Es     stellen    dar:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch das obere Ende einer ersten Sicherung,       Fig.    2 einen entsprechenden Schnitt durch  das     untere        Ende    der     Sicherung    nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Querschnitt    längs der Linie       3-,3    der     Fig.    1,       Fig.    4 einen senkrechten Längsschnitt  einer andern     Ausführungsform    in vergrösser  tem Massstab,

   der eine andere Anordnung der  die Flüssigkeit enthaltenden Gefässe in der       Lichtbogenkammer        zeigt,          Fig.    5 einen     Querschnitt    längs der Linie  5-5 er     Fig.    4,       Fig.    6 einen senkrechten Längsschnitt  durch das obere Ende einer weiteren     Aus-          führungsform,          Fig.    7 einen senkrechten     Längsschnitt          durch        das    untere Ende der     Ausführungsform     nach     Fig.    6,

           Fig.    8 einen senkrechten     Längsschnitt          durch    das obere Ende einer weiteren Aus  führungsform,       Fig.    9 einen     senkrechten        Längsteilschnitt     einer andern Ausführungsform mit fest  stehender oberer     Klemme,          Fig.    10 einen ,der     Fig.    9 entsprechenden  Schnitt mit einem von der unter Feder  wirkung stehenden Klemme     abnehmbaren.     Kopf.  



  Es sei zunächst Bezug genommen auf       Fig.    1, 2     und    3. Die     Sicherung    ist nach  den drei Hauptwirkungen     unterteilt,        nämlich     in die     Lichtbogenkammer    1, die     Konden-          sationskammer    2 und die Trennungskammer  3. Das Einschliessen und Löschendes Licht  bogens .geht hauptsächlich in der     Lichtbogen-          kammer    1 vor sich.

   Der gasförmige oder ver  dampfte Löschstoff, der in der     Kammer    1  entwickelt wird, wird 'aus der Kammer 1 in  die     Kondensationskammer    2     hineingetrieben,     wo es sich ausdehnen kann; in der     Kammer     2 ist eine     Masse    von fein unterteiltem     Metall          für,die        Gase    und Dämpfe frei zugänglich,     zu     ,dem Zweck,     .diese    abzukühlen und zu konden  sieren,     so.dass        eine    übermässige     Steigerung    des  Druckes vermieden wird.

   Die Trennungs  kammer 3 enthält einen isolierenden     dielek-          trischen    Stoff,     beispielsweise        ein    geeignetes  Halogenderivat eines Kohlenwasserstoffes  oder dergleichen, wie dies an sich für Siche  rungen dieser Art schon bekannt     ist.    Dieser       Stoff    wirkt     isolierend    zwischen der beweg  lichen     Klemme        und    Teilen andern Potentials  und     verhindert    die     Wiedererzeugung    des  Lichtbogens, wenn die Spannung in dem  Stromkreis     wieder    hergestellt ist.

   Die Trenn  kammer enthält Raum für die Rückzugsfeder  und bietet Platz für das Zurückziehen der       Klemme.     



       Im        einzelnen    ist der Aufbau wie     folgt    ge  staltet. Am     untern    Ende eines Glasrohres ist  ein     metallischer    Ring 5 vorgesehen, der eine       äussere    Klemme für den Stromkreis bildet.  Dieser Ring 5 ist     mittels    einer     geeigneten          Dichtungslegierung    6 mit dem     untern    Ende  des Glasrohres 4 verbunden. Der Ring 5 be  sitzt     eine    Verlängerung 7, in welcher ein      Ansatz .8 zur Aufnahme eines Gewindebol  zens 9 des Federkopfes 10 vorgesehen ist.

   Der  Federkopf 10     ist    mit     Nuten    zur Aufnahme  der     untersten    Windungen der Schraubenfeder  12 versehen und besitzt einen Ansatz 1.3, in  welchen das untere Ende des biegsamen Lei  ters 1.4     eingesetzt    ist. Diese Form der Feder  befestigung und der     Befestigung    des bieg  samen     Leiters    ist von derselben Art wie in  bekannten     Konstruktionen,    jedoch mit der       Ausnahme,    dass im vorliegenden Falle der  metallische Teil verlängert ist, so     .dass    eine  geringere Länge Glasrohr 4     benötigt        wird.     



  Am obern Ende des     Glasrohres    4 ist der  Ring 15     mittels    einer Dichtungslegierung 6       befestigt.    Die     Ringe    5 und 15 bestehen vor  zugsweise aus Messing. Der Ring 15 ist mit  einem engen Flansch 16 versehen, der sich  nach innen     erstreckt    und mit Gewinde ver  sehen ist, um einen     Gewindering    17 aufzu  nehmen, der seinerseits mit einem sich nach  innen erstreckenden     Flansch    1,8 versehen     isst.     Dieser     Flansch        1ö    weist einen konisch ver  jüngten Ventilsitz 19 auf,

   auf welchem     eia          Ventilglied    20 aufsitzt, das eine     Sicherungs-          klemme    an dem obern Ende der Lichtbogen  kammer 1 bildet. Dieses     Ventilglied    2:

  0 kann,  falls     erwünscht,    auf seinem Sitz     mittels        einer          Dichtung    befestigt sein, die aus einem durch  die darunter     befindliche        Flüssigkeit    nicht an  greifbaren .Stoff     besteht.    Das scheibenförmige       Ventilglied    20 ist mit einem     Klemmenkopf     2.2 versehen, an welchem das obere Ende des       Schmelzleiters    23 und     ausserdem    das obere       Ende    des     Drahtes    24 hoher Festigkeit,

   im       nachfolgenden    allgemein als Spanndraht be  zeichnet,     befestigt    sind. Der     Klemmenkopf     22 ist als     Schraube    ausgebildet, .die     in    die  untere Fläche des     scheibenförmigen        Ventil-          gliedes    20 eingeschraubt wird. Das Ventil  glied 20 besitzt     einen    Schaft 25, an dem ein       Führungsansatz    '26 befestigt ist.

   Der Füh  rungsansatz     2;6        ist    von     zylindrischer    Form  und     erstreckt        sich    in die     rohrförmige    metal  lische     Führungsmuffe    27 hinein.

   Das obere       Ende    der     Muffe    27 ist in das     metallische          Sternglied        2,8        eingeschraubt,    das     seinerseits     von dem die     Seitenwandungen    der Konden-         sationskamm:

  er    2 bildenden metallischen Zy  linder 29     getragen        wird.    Der Zylinder 29 ist       reit    seinem untern Ende auf einem sich nach  aussen     erstreckendenFlansch30    aufgeschraubt,  der mit dem Ring 15 aus einem .Stück     Uer-          gestellt        ist.        Das    obere Ende des Zylinders  2,9 ist durch einen mit Gewinde versehenen  Stopfen     32    abgeschlossen, der eine mittlere  Öffnung 33 besitzt,     die    von einer Kappe 34  bedeckt ist.

   Die Kappe 34 ist in geeigneter  Weise     aufgekittet    und hebt sich bei     Über-          druck    in der     Kammer    ab, um die Vorrichtung  zur Atmosphäre zu entlasten. Die mittlere  rohrförmige Führung 27 in der Konden  sationskammer 2 trägt eine Reihe von ge  stanzten Metallblechen 35, die vorzugsweise  aus Kupfer     hergestellt    und mit einer     mitt-          leren    Öffnung versehen sind, um ein Zusam  menfügen auf der     metallischen    Führung 2-7  zu ermöglichen.

   Die Bleche 35 sind auf ihrer  gesamten Fläche mit Löchern versehen,     um     einen     verhältnismässig    freien Zugang für die  Dämpfe und Gase zu bieten. Die     gestanzten     Teile 35 sind durch     Unterlegscheiben    oder  Abstandhalter     3,6    voneinander getrennt und       werden;    durch den Zwischenring 37 am     obern     Ende und die Gewindemutter 28 an .dem       untern    Ende des Rohres 2,7     zusammengehal-          ten.    Der Ansatz 2,6 des     Ventilgliedes        20    ist  geschlitzt oder gabelförmig ausgebildet.

   Die  Gabelschenkel federn nach aussen, so dass eine       Reibungsverbindung        zwischen    dem Ansatz  26 und .der     Innenfläche    der     Führungsmuffe     22 erzeugt wird. Diese Anordnung dient  dazu, das     Ventilglied    zu zentrieren     und    in  gehobener Stellung festzuhalten, wenn es von  seinem Sitz 19 abgehoben worden ist.

       Ausser-          ,dem    wird hierdurch eine     leitende    Verbindung  zwischen dem Glied 2-0 und der mit .dem  Ring 15 elektrisch verbundenen Muffe 27       hergestellt,    so dass der     Licbtbogenstrom        durch     dieselbe     hindurchfliesst.    An     Stelle    des glei  tenden Kontaktes kann auch ein biegsamer  Leiter, wie zum Beispiel     ein        umsponnener     Leiter benutzt werden, wie in     Fig.    8 durch  21 dargestellt.  



  Die     Lichtbogenkammer    befindet sich     in     dem gewalzten     Rohr    40 aus Kunstharz (Phe-           nolkon.densationsprodukt).    Am     obern    Ende  des Rohres 40 ist ein ringförmiger Körper  42 aus Isolationsmaterial angeordnet, der eine  mit 48 bezeichnete Öffnung     aufweist.    Dieser  Ring 42 ist mit einem Flansch 44 versehen,  der durch eine entsprechende Hinterdrehung  des obern Endes des Rohres 40 gebildet ist.  Die     obern    Enden des Ringes 42 und des  Rohres 40 berühren die untere Fläche des  Flansches 18 des Ringes 17.

   Ein     Spreizring     45, der in Nuten im     obern    Teil des Rohres  40 und im angrenzenden     Teil        des.Metallringes     17 liegt, hält die Teile zusammen. Der Ring  42 ist an seinem untern Ende     hinterdreht,    um  die obern schmaleren Enden einer Reihe von  Wasser     enthaltenden    Glasphiolen oder Ge  fässen 46 aufzunehmen.

   Das Wasser kann  eine geeignete Menge     Frostschutzmittel    wie  Alkohol, Glyzerin oder vorzugsweise     Ammo-          niumhydroxyd    in einer Menge von etwa 3  oder dergleichen enthalten, um ein     .Springen     des Glases zu verhindern, falls .die Vorrich  tung niederen Temperaturen ausgesetzt wer  den     sollte.    Die Phiolen können     anstatt    Was  ser     aueh    einen andern Löschstoff in flüssiger,       gasförmiger,    körniger oder fester Form ent  halten, :der unter dem Einfluss des Licht  bogens aus :den Behältern freigemacht wird.

    Die Phiolen können aus irgendeinem geeig  neten Material hergestellt sein, .das den In  nalt     bis    zum Augenblick der     Verwendung     schützt und ihn, wenn er     benötigt        wird,    voll  ständig freigibt. Ein Vorteil dieser Anord  nung liegt in der Möglichkeit, einen Stoff  oder Stoffe zu verwenden, welche mit dem  andern Stoff oder den andern Stoffen nicht  gemischt oder     diesen    nicht ausgesetzt werden  dürfen.  



  Am     untern    Ende sind die .Glasphiolen in  ähnlicher Weise im Durchmesser verringert,  so dass hinter den     ringförmigen        Flanseh    47  eines     stopfenförmigen    Teils 48     eingesetzt     werden können. Der     stopfenförmige    Teil 48  ist mit einer Öffnung versehen, durch die die  stangenförmige     Klemme    49 in die Licht  bogenkammer 1 hineinragend hindurchgeführt  ist. Der Stopfen 48     wird    durch einen .Spreiz  ring 50 in seiner Lage gehalten.

   Der Spreiz-    ring liegt in einer Nut in der innern     Fläche     .des Rohres 40 und wird zwischen     einem          Schraubenring    592 .und einer auf der äussern  Fläche des Stopfens 48 vorgesehenen Schulter  5:8 eingeklemmt. Die Öffnung oder Bohrung       in    .dem Stopfen 48 ist mit einer Reihe von  Dichtungsnuten 54 versehen, die eine La  byrinthdichtung bilden, um die in der Kam  mer 1 enthaltenen Stoffe beim Durchbrennen  ,der     Sicherungen    in derselben festzuhalten.

    Das untere Ende des Schmelzleiters 23, und  des Spanndrahtes 24 sind durch den     glem-          menkopf    55 mit dem     obern    Ende der     stab-          förmigen    Klemme 49 verbunden. Das     untere     Ende der     stabförmigen    Klemme 49 ist mit  einem vergrösserten Kopf 56 versehen, der in  den in dem Verbindungsglied 57 befindlichen  Sockel     eingeschraubt        wird.    Das Verbindungs  glied 57 ist mit einem Ansatz 58 zur Auf  nahme des obern Endes des biegsamen Lei  ters 14 versehen.

   Der obere Federkopf 59,  der mit dem     obern    Ende der Feder '12 ver  bunden ist, ist so an dem Verbindungsglied  57     befestigt,        .dass    die unter Spannung ste  hende Feder 12 jederzeit bestrebt ist,     die          stabförmige    Klemme 49 aus ihrer Lage in       .der    Kammer 1     herunterzuziehen    und sie     unter     ,die Oberfläche der     lichtbogenlösehenden    Flüs  sigkeit 64     unterzutauchen.    Der Flüssigkeits  spiegel der Flüssigkeit :

  60 befindet     sich    nor  malerweise ungefähr auf der     in        Fig.    1 an  gedeuteten Höhe.  



  Der     glemmenkopf    5:5 kann,     wie    in     Fig.    8  gezeigt, im Durchmesser so vergrössert wer  den,     :dass    sie die Öffnung in dem     ,Stopfen    5,3  abschliesst und auf .diese Weise :die Verbin  dung zwischen der     Lichtbogenkammer    1     und     der Trennkammer 3     versperrt.    In dieser  Figur ist in der     Lichtbogenkammerein    durch  lässiger,     feuerfester    Stoff in Rohrform an der  Wandung angeordnet.

   In     diesem    Falle     wird     die .gesamte     Lichtbogenlöschung    innerhalb  :der Kammer 1 vor sich gehen. Der Abschluss  des     untern        Endes    der     Kammer    1 verhindert  ein     Entweichen    des     lichtbogenlöschenden     Stoffes aus der     Kammer    1 in die isolierende  Flüssigkeit 60 hinein.

   Um den Abschluss der       Kammer    1 von der Flüssigkeit<B>60,</B> wirksamer      zu     gestalten,    kann,     wie        in        Fig.    8 dargestellt,  eine     Dichtung    51, beispielsweise aus einem       Vellumoid        genannten    Stoff zwischen dem  Kopf 55 und :dem Stopfen 48 angeordnet wer  den.

   Der Kopf 55, der so vergrössert     isst,    dass  er :die     Offnung    47 abschliesst, kann von dem  Schaft 49 abnehmbar     gestaltet        sein,    und zwar       kann    er mittels der Drähte 23 und 24, vor  zugsweise des     letzteren,    abnehmbar festge  halten werden. Ein derartiger abnehmbarer  Kopf     ist    in     Fig.    10 dargestellt.

   Der Kopf  55 ist am obern Ende des     Stückes    77 an  geordnet, das seinerseits am     obern    Ende  der     unter        Federwirkung        zurückziehbaren     Klemme 49     mittels    einer lösbaren Kupplung  befestigt ist.

   Das Stück 77     ist    mit einer  ringförmigen Schulter 78 und einem im  Durchmesser kleineren     Schaftteil    79 versehen,  der von einer kleinen Druckfeder 80 umgeben       ist.        Ein    auf dem Schaft geführtes und durch  die Druckfeder 80 nach unten gedrücktes       Kupplungsstück    82 hält für gewöhnlich die  Kupplungskugeln 83 fest, die sich in einer  Querbohrung des Schaftes 79 befinden und  in eine Nut     8'4    des     obern    im Durchmesser  kleineren Endes 85 der     Klemme    49 ein  greifen. Das Ende 85 reicht in eine in dem  untern Ende des     'Schaftes    79 vorgesehene  Bohrung hinein.

   Das Kupplungsstück 82 ist       ein    Ring mit drei verschiedenen     innern          Durchmessern,    wobei der obere Durchmesser  so gewählt ist,     dass    die     Kupplung        auf    :dem  Schaft 791     Gleitsitz    hat. Der folgende Durch  messer     ist    so bemessen, dass die     Kugeln    83       in    :der Nut 84     festgehalten    werden können.

    Wird der unterste und grösste Durchmesser  8f auf die Höhe     .der    Kugeln gebracht, so kön  nen die Kugeln sich     unter    dem Zug :der an  der     Klemme    49 befestigten Feder 12 nach  aussen     bewegen.    Der     untere    Stopfen     .53    hat  eine als Führung für die Klemme     49    -die  nen:de     Bohrung;    :darüber befindet sich     :ein     sich konisch verjüngender ;

  Sitz für die äussere  konisch     verjüngte    Fläche     8$    des     Kupplungs-          stückes    82.     Das    Lösen geht beim     Beispiel     nach     Fig.    10 wie folgt vor sich: Wenn die  schmelzbare Verbindung     :durchschmilzt        .und     die     untere    bewegliche Klemme 40 mit -den    damit verbundenen Teilen     sich    nach     unten          bewegt,    setzt sich Teil 82 auf den Sitz 87  auf.

   Der Zug :der Feder 12 überwindet die  Federkraft der kleinen Feder 80, zieht den  Schaft 7,9 nach unten und bringt die Kupp  lungskugeln 83 auf die Höhe des vergrösser  ten Durchmessers 8,6 des Kupplungsstückes  82, wodurch das Stück 77 vom Schaft 85 frei  gegeben wird.  



  Wenn der     Klemmenkopf    abnehmbar ge  staltet ist,     wie    im oben beschriebenen Bei  spiel, kann die Trennwirkung der Zwischen  isolation dadurch hervorgerufen werden,     dass     der Schaft in die Flüssigkeit hinabgezogen  wird. Diese     Konstruktion        wirkt    dann ausser  dem wie ein     Rückschlagventil,    es verhindert  Ausfluss aus der Kammer 1 zur Kammer 3,       gestattet    jedoch eine Strömung in umgekehr  ter     Richtung.     



  Die in bevorzugten Ausführungsformen  des     Erfindungsgegenstandes    anzuwendende  ringförmige Verengung 412 hat eine     neuartige     Wirkung. Sie erstickt den Lichtbogen. Un  tersuchungen der Lichtbögen haben zu dem       Ergebnis    geführt, dass der freie Querschnitt  eines Lichtbogens dem von dem Lichtbogen  geführten Strom proportional ist.

   Wenn eine       derartige    ausgebildete     Vorrichtung    in Wir  kung     tritt,    bildet sich der Lichtbogen zu  nächst mit einem Querschnitt, der dem  Schmelzdraht entspricht und     strebt    darnach,  sich nach aussen bis zu einem     Querschnitt    aus  zudehnen, der dem     Stromfluss    entspricht,  während die ringförmige     Verengung    stehen  bleibt, :

  den Lichtbogen einschliesst und ihn       erstickt.    Durch die Beschränkung oder Dros  selung des     Querschnittes    des     Lichtbogens    an  einer     Stelle        besteht    an     .dieser    Stelle die Nei  gung, die Stromkapazität zu     verringern.    Die  Verengung     würde    jedoch bald durch die  Hitze des Lichtbogens     zerstört    werden, wenn  ,der Lichtbogen unmittelbar auf sie     einwirken     würde.  



  Das Ausströmendes Löschstoffes um -den  Lichtbogen herum bringt verschiedene nütz  liche Wirkungen mit sich. Zunächst     bildet     der Löschstoff einen sich     ununterbrochen         erneuernden     Schutzschild.        zwischen    dem  Lichtbogen und der Verengung 42     und     schützt diese gegen Zerstörung .durch die  Hitze -des Lichtbogens. Ferner wird dadurch,  dass der     lichtbogenlöschen.de    Stoff durch die       Verengung    um den Lichtbogen herum hin  durchgedrückt wird, die wirksame Öffnung  verkleinert und die     Einschnürung    des Licht  bogens vergrössert.

   Die Bewegung des Lösch  stoffes ist derart, dass ionisierte Gase, me  tallische Dämpfe usw. aus dem Bereich des  Lichtbogens herausgetragen werden, indem  sie in einem ringförmigen Strom an der     obern     Klemme 22 vorbeigeführt werden. Die Aus  dehnung Gase jenseits des verengten Teils       bewirkt    eine Abkühlung derselben auf eine  Temperatur, die im Vergleich zum Licht  bogen als kalt bezeichnet werden muss.  



  Die     Lichtbogenkammer    soll die erste Wir  kung des     Durchbrennens    der Sicherung auf  nehmen. Die Kammer ist deshalb so kräftig  ausgebildet, dass sie .den Drücken widerstehen  kann, die unter ausserordentlichen Bedingun  gen auftreten können. Das Glasrohr 4 wird  somit vor der Hitze und den beim Durch  brennen der Sicherung auftretenden     Erschüt-          terungen    geschützt. Die     Lichtbogenkammer     1 ist abgeschlossen, und zwar entweder voll  kommen dicht oder annähernd dicht. Die     Zug-          spannungder    Feder 12, die durch den Spann  draht 24 auf das Ventilglied 20 übertragen  wird, hält dieses auf seinem konischen Sitz  19 fest.

   Das Ventilglied 20 kann die licht       bogenlöschende    Flüssigkeit in dem untern  Teil des Gehäuses zurückhalten. Da ausser  dem der ringförmige     Körper    17 und der  Flansch 16 des Ringes 15 miteinander ver  bunden sind,     wird    die     lichtbogenlöschende     und isolierende Flüssigkeit 60 daran gehin  dert, beim Versand des Apparates in die  Kondensationskammer 2 einzudringen. Die  ser Ausschluss ist jedoch nicht unbedingt er  forderlich, aber, wenn die Flüssigkeit unter  halb .des Ventils verbleibt, braucht die Kon  densationskammer nicht so dicht abgeschlos  sen zu sein, als wenn     die    Flüssigkeit     Zutritt     hat.  



       Es    sei angenommen, dass die Teile sieh in    der in     Fig.    1 und 2:     dargestellten    Lage be  finden. Durch irgendeinen ernsten Fehler in  dem angeschlossenen System werde nunmehr  eine Zunahme .der Stromstärke     hervorgerufen,     welche es     angezeigt    erscheinen lässt, dass die  Vorrichtung     selbsttätig    in Wirkung treten  soll.

   Der     Schmelzdraht        21$,    der vorzugsweise  aus Silber und der Spanndraht     2:4,    der vor  zugsweise aus einer Legierung hoher Festig  keit, beispielsweise     Nickel-Chrom-Eisen-Le-          gierung,    hergestellt ist,     brennen    durch und  ein Lichtbogen bildet sich. Der     Stromfluss          zwischen    den Ringen 5 und 15 geht nor  malerweise von dem Ring 5 durch den bieg  samen Leiter 14 zu der Sicherungsklemme  49, :durch den Schmelz- und den Spanndraht  zu dem     Klemmenkopf    22 und dem     Ventil-          glied    ?0.

   Der     kürzeste    Weg vom Teil     2;0     zum Ring 15 führt durch den Flansch 18  des Ringes 17 und dann     unmittelbar    zum  Ring 15. Ein anderer und längerer Weg  ist der durch den Schaft 26, Muffe 2'7, Stern  körper 28,     Zylinder    29 und durch den  Flansch<B>30</B> in den Ring 15.  



  Sobald der Strom die Sicherung durch  geschmolzen hat,     wird    ein Lichtbogen     zwi-          schen    den     glemmenköpfen    2.2 und 5,5 ge  bildet. Die auf die Feder 1,2     ausgeübte     Spannkraft ist aufgehoben und die     .stab-          förmige    Klemme 49     wird    freigegeben.

   Das  Schmelzen des Schmelz- und Spanndrahtes  bedingt ein     unmittelbares        Ansteigen    des  Druckes in :der     Explosionskammer        infolge,der     Ausdehnung der Gase und der Bildung von  Metalldämpfen,     mit    dem Ergebnis, dass der  von d er Feder freigegebene Körper 20 nach  oben geschleudert     wird,    wobei er durch den  Schaft 26 in der Muffe 27 geführt wird. Der       Klemmenkopf    22 wird auf diese Weise genau  konzentrisch zu der in dem Ring 42. befind  lichen Öffnung     .4a3    bewegt.  



  Die Öffnung am     obern    Ende der       Lichtbogenkammer    wirkt am     .stärksten        im     Sinne einer Beschränkung .des Gaszuflusses  zur     Kondensationskammer    .dann, wenn !der       Stromfluss    seinen     Maximalwert    erreicht hat.  Der     Durchfluss    von Löschstoff durch     dieÖff-          nung,    durch welche sich der Lichtbogen er-           streckt,    wird durch die Ausdehnung des  Lichtbogens behindert.

   Der Lichtbogen       strebt    darnach,     seinen    Durchmesser     in    Ab  hängigkeit .der geführten     .Strommenge    zu       vergrössern.    Da der Querschnitt jedoch auf  diese     Weise    selbsttätig eingeengt     wird,    so  ergibt sich eine gewisse Begrenzung der       Stromstärke    während der Dauer des Licht  bogens.

   Wenn infolge des     Pichtungswech-          sels    bei jedem Halbwechsel der Strom .gleich  Null ist, bietet der Lichtbogen das geringste  Hindernis für     ras    Durchfliessen des Dampfes  von der     Lichtbogenkammer    aus und der  Dampfstrom wirkt in     .diesem    Augenblick,  nachdem der Strom den Wert Null angenom  men hat, am stärksten gegen ein Wiederauf  flammen .des Lichtbogens, da der oben be  schriebene Dampfstrom dahingehend wirkt,       ,dass    .aus .einem bestimmten Teil des Licht  bogenweges     ionisierte    Gase, Dämpfe     usw.     herausgespült werden.

   Die Anordnung die  ser Öffnung bewirkt ein Ansteigen des     Druk-          kes    in .der     Lichtbogenkammer    während des  Anwachsens des Lichtbogens und eine zu  nehmende     Entlastung    des Druckes mit der  Abnahme des Querschnittes des Lichtbogens.

    Gleichzeitig veranlasst .die Hitze entweder     un-          mittelbar    eine     Sprengung    des     Glases    der  Phiolen 46 oder sie ruft einen     derartig     raschen Druckanstieg innerhalb der Phiolen  hervor, dass dieselben platzen und das darin  enthaltene Wasser freigegeben,     das    in den  Lichtbogen hineingetrieben und verdampft  wird, wodurch der Druck innerhalb der Licht  bogenkammer 1 ansteigt und     mit    grosser Hef  tigkeit durch die     Öffnung    43 hindurchgetrie  ben     wird.     



  Sobald das Ventilglied 2.0 .seinen Sitz 19  auf dem Ring 17 verlassen hat, geht der  Stromweg von dem Kopf 55 durch den Licht  bogen, den     Klemmenkopf    22, dann durch den  Schaft     2a6,    die Muffe 2,7, den     sternförmigen     Körper 28 und durch .den     äussern    Zylinder  29 der Kondensationskammer 2.

   Der     Klem-          menkopf        2'2    zusammen mit dem Kopf     5;5    hält  den obern Teil des Lichtbogens genau kon  zentrisch zur Öffnung 43, denn ,die     Klemme     ist zentrisch     geführt    und so steif     ausgebildet,       dass sie nicht seitlich     ausweichen    kann.

   Auch  hat .der Lichtbogen wegen der, abgesehen von  den Bohrungen für den Schmelzdraht und  den Spanndraht massiven     Ausbildung    der  Köpfe 22 und 55, und wegen .der ebenen Aus  bildung der einander zugekehrten Flächen  anders als bei rohrförmigen oder     au3gehöhl-          ten    Köpfen, keine Veranlassung, sich seitlich  zu verschieben. Ferner ist die Lichtbogen  kammer so lang, dass der Bogen mit Sicher  heit innerhalb der Kammer zum Erlösehen  kommt.

   Das kräftig durch die :genannte  Öffnung strömende     Löschmittel        (in        diesem     Ausführungsbeispiel Wasser oder Dampf)  kann .daher     intensiv        auf    -den Bogen und die  obere Klemme     einwirken,    wodurch der Licht  bogen schnell ausgelöscht     wird.    Ein Teil der       lichtbogenlöschenden    Wirkung     beruht    auf der  Kühlung :

  des Teils 20 und des     in    der Nähe  befindlichen Teils des Lichtbogens, hervor  gerufen durch .die rasche Ausdehnung des  Gases und des Dampfes beim     Austritt    aus  der Düsenöffnung 48     unter    dem     scheiben-          förmigen    Teil 2:0.  



  Die Masse der     Kondensationsplatten    3,5  dient dazu, den Wasserdampf zu konden  sieren und     .den    Druck, der sich sonst bilden  würde, auf     niedrigen    Werten zu halten. Was  ser ist ein     wirksames        lichtbogenlöschendes          Mittel.    Es wird     nämlich    durch     die    Hitze des  Lichtbogens, nicht leicht zersetzt, sondern  lediglich verdampft     und    kann leicht konden  siert werden.

   Auf     diese    Weise     wird    eine  starke Druckzunahme     verhindert,    die auf  treten     würde,    wenn sich .das     lichtbogen-          löschende        Mittel    unter     Bildung    beständiger  Gase     zersetzen    würde.  



  In der     Beschreibung    und in den Ansprü  chen werden     unter    dem Begriff gasförmige       Mittel,    Dämpfe, Gase und     dergl.,        verstanden.     



  Sollte der Lichtbogen noch     bestehen    blei  ben, während sich die     stabförmige    Klemme  49 schon merklich bewegt hat, so kommen  beim Langziehen des     Lichtbogens        unterhalb     der Öffnung 43 lediglich mehr     Wasser    oder  weitere Mengen eines andern     lichtbogen-          löschenden        Stoffes    auf den Lichtbogen zur       Einwirkung,    und auf diese     Weise    wird eine           Steigerung    der Löschwirkung erzielt, wie im  folgenden noch näher ausgeführt wird.  



  In der oben     geschilderten    Anordnung  wird der Lichtbogen von dem Ring 42 um  fasst und dann auf jeder Seite dieses Ringes  ausgezogen. Auf der einen     Seite    ,des Ringes  wird ein Druck erzeugt, und nach der an  dern Seite des Ringes hin entlastet, wo  durch eine starke     lichtbogenlöschende    Wir  kung hervorgerufen wird. Die     stabförmige          Klemme    49 wird durch keine die Flüssig  keit lenkende Vorrichtung behindert und     be-          -,veä-t    sich rasch abwärts.

   Indem     Körper    48  wird :die Klemme zentral     geführt.    Nachdem  die     stabförmige        Klemme    49 die     Uchtbogen-          kammer    1     verlassen    hat, befindet sie sich  innerhalb .der Flüssigkeit 60 und wenn nötig,  kann die Flüssigkeit 60 für weitere Zufuhr  von     Löschstoff    sorgen, nachdem die Mittel  in .der     Lichtbogenkammer    erschöpft sind.

   Ge  legentlich wird die Sicherung unter Einwir  kung von Fehlern oder     Überlastungen    durch  brennen, die den     Stromfluss    in dem Licht  bogen auf verhältnismässig     niedrige        Werte     beschränken. Der Lichtbogen kann dann     unter     Umständen nicht stark genug :sein, um ein  Freisetzen des Stoffes in den Glasphiolen zu  ermöglichen. Der unterste Teil des Licht  bogens     wird    dann in die Flüssigkeit     @60    hin  eingezogen,     diedann    den gasförmigen Lösch  stoff für die     Lichtbogenlöschung    liefert.

   In  jedem Fall wird durch das Untertauchen der  Klemme 49 in die Flüssigkeit 60 ein flüs  siges     Dielektrikum    zwischen die Klemmen  und irgendwelche über denselben befindliche  leitende Teile     :geschaltet,    so     dass    bei Wieder  herstellung,der     .Spannung    in dem Stromkreis  der Lichtbogen nicht erneut gebildet wird.  



  Vorzugsweise wird eine     lichtbogen-          löschende    Flüssigkeit verwendet, die nicht  durch die     Berührung    mit Wasser     zerstört     wird. Es kann auch eine so .schwere Iso  lationsflüssigkeit     verwendet    werden, dass  Wasser darauf     schwimmt.     



  In     Fig.    1     bis    3 sind     die    Phiolen oder     Be-          hälter    46 für den     lichtbogenlöschen.den        Stoff          senkrecht        angeordnet    dargestellt, es     können       jedoch auch andere Anordnungen gewählt  werden.

   In     Fig.    4 und 5 sind     beispielsweise          ringförmig    angeordnete, wasserenthaltende  Einheiten angedeutet.     Torusartige,    hohle  Ringe 62, 63 aus Glas: mit Wasser gefüllt  sind innerhalb des     Isolierrohres    40 angeord  net. Die Füllung der Behälter 46 und 62  soll nicht auf     Flüssigkeit        beschränkt    werden,  da     lichtbogenlöschende    Stoffe irgendwelcher  bekannten Art, die für     diesen    Zweck geeig  net sind, gebraucht werden können.

   Die Fül  lung     kann        flüssig,        gasförmig    oder fest     sein,     und zwar     in    der Form eines     zusammenhän-          genden    Körpers gekörnt oder     gepulvert.     



  Die     Ringkörper    62, 63     sind,    wie bei 64       angedeutet,    verschlossen.     Zwischenlegschei-          ben    oder Ringe     mit        .geeigneten        Aussparungen     65     zur    Aufnahme der     Verschlussstellen        ü4,     64 sind vorgesehen.

   Durch diese     Anordnung     wird     die    Freigabe von mehr Wasser, als für  die jeweilige     Lichtbogenlöschwirkung    be  nötigt, verhindert, das heisst der Lichtbogen  zerstört     diejenigen    Wasserbehälter nicht,  die unterhalb des Lichtbogens liegen.  



  In     Fig.    6 und 7     ist    eine     Ausführungs-          form    des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  in welcher die gleiche     Lichtbogenlöschflüssig-          keit    sowohl in der     Lichtbogenkammer    1 als  auch in der     Trennkammer    3 benutzt wird.

         Wenn    gewünscht, kann eine Schicht einer  andern Flüssigkeit auf der     .darunter    befind  lichen Flüssigkeit aufgebracht werden,     so,dass     der Vorteil der leichten     Kondensierbarkeit     einer zu     oberst    vorgesehenen Flüssigkeit aus  genutzt werden kann. In dieser Anordnung  wird wie bei der vorherigen Ausführungs  form die     Lichtbogenkammer    1     durch    das  Rohr 40 begrenzt. Das obere     Ende,des    Roh  res 40 ist mit     einem    Ring 42 zur     Begrenzung     der Öffnung 43 versehen.

   Der     Ventilkörper     20 sitzt auf dem konischen, auf einem Ring  67 vorgesehenen .Sitz 1,9 auf. Der Ring 67  besitzt     einen    sich     nach    innen erstreckenden  Flansch, der über den Ring 42 hinübergreift.

         Das    Rohr 40     ist        in    die     Innenseite    des     Um-          fanges        des     67 eingeschraubt und       berührt    die     untere        Seit$    :

  des     Isolierringes    42,  der     die        Öffnung    43     begrenzt.    Der Metall-           ring    6-7 ist aussen mit     Gewinde    versehen, das  in den mit Gewinde versehenen Flansch 16  des Ringes 15 eingeschraubt     wird.     



  Um den     Rückfluss    irgendwelcher Flüssig  keitsmengen,,die beim Versand oder :derglei  chen durch die Öffnung 43 in die Konden  sationskammer 2 eingedrungen sein könnten,  zu ermöglichen, sind Vorkehrungen getroffen,  die in der Anordnung einer Umfangsnut 68       bestehen,    die in den Ring 67 eingeschnitten  ist, und aus einem oder mehreren     Löchern    -69,  ,die von oben     bis    zur Nut 68 und ein oder  mehreren     Löchern    70, die von unten her bis  zur Nut 68 vorgetrieben sind,

   um einen       Druckausgleichsstrom        zwischen    der Konden  sationskammer und     dem    Zwischenraum zwi  schen Glasrohr 4 und Isolationsrohr 40 zu       gestatten.    Dieser Zwischenraum steht mit  der     Trennkammer    3 und durch den mit einem  Loch versehenen Stopfen     4;8    mit dem     Innern     der     Lichtbogenkammer    1 in Verbindung. In  dem     Ventilkörper    2-0 kann eine -Öffnung 71  zu dem gleichen Zweck vorgesehen sein.  



  Bei dieser Anordnung wird die untere       stabförmige    Klemme 49, welche den Kopf  55 trägt und an welchem die untern Enden  des Schmelzdrahtes 20 und des     Spanndrahtes     24     befestigt        sind,    in die die     Vorrichtung    fül  lende     Flüssigkeit        heruntergezogen,        bis    der  Kopf -55 aus der Kammer 1     zurückgezogen     ist.

   Es     tritt    d     ann    der Kopf 55 in Berührung  mit der Muffe 72 und     nimmt    die     Vorrich-          tung    73 mit, die an der Muffe 72 mittels  Federklammer 74 befestigt und so geformt  ist, dass sie die     Flüssigkeit    nach der Mitte  lenkt.

   Sollte der Lichtbogen noch ausserhalb  der     Lichtbogenkammer    1 bestehen geblieben  sein, so wird infolge der     To%#@angsverbindung     des Kopfes 55 mit der     Vorrichtung   <B>78</B> die  Flüssigkeit gegen den Kopf 55 gespritzt,  und ein Auslöschen des     Lichtbogens        hervor-          gerufen.    Die     Vorrichtung    73     lenkt    somit die  Flüssigkeit und     führt        ausserdem    den Kopf  55     zentral    zum Rohr     -4.     



  Die     Wirkungsweise    dieser Ausführungs  form ist die gleiche     wie    die der     Ausführungs-          form    nach     Fig.    1 bis 5.     Indem    vorliegenden    Fall jedoch enthält die     lichtbogenbildende     Kammer 1 keine     Glasphiolen,    die .die     Flüs-          eigkeit    getrennt     ,aufbewahren,    sondern die  Flüssigkeit     steht    in d     iesem        Falle    bis zum ge  wünschten Flüssigkeitsspiegel frei in der  Kammer 1.

   Beim Durchbrennen der     Siche-          rung    wird der     Ventilkörper    20 mit seinem  Kopfstück 22' nach oben geschleudert und die       stabförmige    Klemme 49 beginnt     sich    abwärts  zu bewegen. Die     lichtbogenlöschen.de    Flüs  sigkeit     @60    wird durch die Hitze des Licht  bogens verdampft und in der Kammer 1     wird     ein hoher Druckerzeugt, der durch die Öff  nung 43 gegen den     Ventilkörper    20 drängt.

    Die Köpfe 22 und 55     halten    Aden Lichtbogen  in     zentrierter        Stellung    fest, so dass er durch  den     Angriff    des rasch durch die Öffnung 43       strömenden    Löschstoffes wirksam angegriffen       werden    kann. Die Flüssigkeit     kühlt,die        un-          tere        Klemme    und indem sie     herausgetrieben     und     expandiert    wird, wirkt sie auch auf den       Ventilkörper    20.  



  Es muss darauf hingewiesen werden, dass,  falls der Lichtbogen dazu neigen sollte, in  dem     Zwischenraum        zwischen    der Scheibe     2,0     und dem Sitz 19     bestehen    zu bleiben, das  Fliessen des Löschstoffes in Querrichtung       jenseits    der Öffnung 43 den Lichtbogen als  bald     auslöschen    würde, insbesondere da ein  leitender, diese Strecke umgehender Weg vor  handen ist. Dieser Weg geht durch den  Schaft 26, das Führungsrohr 27, den Stern  körper 28     und        die    Aussenwandungen 2<B>9</B> der  Kammer 2.

   Das     Verschieben    von dem     einen     leitenden Weg auf den andern wird     sicher-          gestellt    durch .die     Explosionswirkung        des     Lichtbogens, die     die    Scheibe 2,0 von     ihrem     Sitz abhebt.  



  Es sei darauf hingewiesen,     ,dass    die Er  findung nicht auf     die        bestimmte        Anordnung     beschränkt     werden    soll, die für     das    Bereit  halten eines     geeigneten        lichtbogenlöschenden          Stoffes    in der     Kammer    1     dargestellt    worden  ist.

       Beispielsweise    kann     ein        fester    Stoff wie       Borsäure    oder     Kieselsäure    in fester Form       innerhalb    des     Rohres    40     in        ähnlicher    Weise  angeordnet werden, wie dies für -die Wasser  behälter aus Glas     beschrieben    worden ist,      oder aber der Stoff     kann.    als zusammenhän  gende Muffe aus diesem Material vorgesehen  werden. Es     gibt    zahlreiche     Stoffe,    die     unter     der Einwirkung von Hitze Wasser abgeben.

    Es sei ferner darauf hingewiesen, dass die  Erfindung nicht auf einen Stoff beschränkt       werden    soll, der Wasser abgibt. Es kann bei  spielsweise auch ein Stoff     verwendet    werden,  der Dampf oder Gas abgibt, das     geeignet    ist,  den Lichtbogen auszulöschen oder das Aus  löschen zu unterstützen.  



  In     Fig.    9 ist     ein    fester     lichtbogenlöschen-          der    Stoff in Form einer Muffe $9 darge  stellt, die in das Rohr 40 passt und zwischen  dem obern     Einschnürring    42     und,dem    untern,  in     Fig.    9 nicht dargestellten Ring 53 fest  gehalten wird. Die Lage der beiden Ringe  ist aus     Fig.    8 ersichtlich.

   Wenn, wie in       Fig.    9 fester     lichtbogenlöschender    Stoff     ver-          mendet    wird, befindet sich der Flüssigkeits  spiegel der Trennflüssigkeit     unmittelbar    an  oder unter dem untern Ring 53,     durch    den  die bewegliche Klemme 49 hindurchgeht.

    Das Kopfstück 5,5 kann wie in     Fig.    $ ver  grössert sein, um die Kammer 1 von dem       darunter    befindlichen Raum abzuschliessen,  wenn die bewegliche Klemme 49 durch die  Feder nach unten gezogen     wird.    Wie     bereits     erläutert, kann der feste     lichtbogenlöschende     Stoff in     Glasbehälter    46 oder unbedeckt in  Form eines Ringes oder einer Muffe (89 in       Fig.    9) so     angeordnet    sein, dass eine Aus  kleidung für die     Lichtbogenkammer    1 ge  bildet     wird.     



  Die Phiolen 46     gestatten    die Anwendung  von Gas, Flüssigkeit, Pulver oder Stoff in  irgendeiner andern Form oder     Kombination     der genannten Formen, ohne dass die Iso  lationsflüssigkeit 60 oder der Inhalt anderer  Phiolen     verunreinigt    wird. Stoffe, die     sonst     gänzlich ungeeignet wären infolge ihrer kor  rodierenden oder zerstörenden Wirkung auf  metallische Teile oder auf die Isolation,  können somit verwendet werden.

   Falls ge  wünscht, kann der     Austritt    des Inhaltes       dieser    Phiolen     in,        die        Kondensations-          kammer    permanent     gestaltet    werden, indem  dem Ventilkörper 20 nach der Explosion auf    seinen Sitz zurückzufallen gestattet     wird.    Zu  diesem Zweck     wird    ein biegsamer Leiter an  Stelle der dargestellten gleitenden Verbin  dung verwendet.

   Eine     solche        Anordnung     ist in     Fig.    8     dargestellt.    Ausserdem kann  an     .Stelle        eines        einzelnen    Explosionsbehälters,  der nur eine Art     lichtbogenlöschenden    Stoffes  enthält, eine Anzahl solcher Behälter in  Reihe angeordnet werden, und der     Klemmen-          kopf    in     diese    hineingezogen werden.

   Auf  diese Weise kann eine Anordnung getroffen  werden, bei welcher Stoffe nach ihrem Frei  werden vereinigt werden, um eine starke       lichtbogenlöschende    Wirkung hervorzurufen,  und zwar können dann auch solche Stoffe  verwendet werden, die sich nicht dazu eig  nen, im voraus zusammengebracht zu wer  .den.  



  Auch können die Phiolen 46 oder 6.2, 63  in der     Lichtbogenkammer    1 mit verschie  denen     Stoffen    gefüllt werden, welche beim  Durchbrennen ' der Sicherung freigegeben  werden und sich in der einen Kammer ver  einigen.  



  Es kann auch in einem Teil der Kapseln  oder Phiolen ein Stoff eingeschlossen wer  den, (der     beim    Durchbrennen der     Sicherung     als Schutz für das     dielektrische    Bad 6,0 ,dient,  um auf     diese    Weise unerwünschten Einwir  kungen der aus den andern Kapseln oder  Phiolen freigemachten Stoffe entgegenzu  wirken.  



  Der obere     Klemmenkopf    22     kann    auch  so weit verlängert werden, dass     beim    An  heben des Ventilkörpers 2,0 in seine obere  Lage der Kopf 22 sich noch innerhalb der  Kammer 1 befindet. Der     Ventilkörper    20  kann in     geeigneter    Weise durch einen be  kannten     Scherstift    oder dergleichen in ge  schlossener     Stellung    gehalten werden!, um  einen gewissen Druckanstieg in der     Kammer     1 zu erzwingen.

   Wenn der Kopf 2,2 tat  sächlich innerhalb der     Kammer    1 verbleibt,  wird der     Einschnürring    vorzugsweise     ver-          grössert    oder     entfernt.     



  Falls bei den Anordnungen nach     Fig.    1  oder 6 der Lichtbogen bestehen bleibt, nach  dem der Schaft oder die     Klemme    49 aus -der           Lichtbogenkammer    1 zurückgezogen worden  ist, wird jedes Ende des Lichtbogens durch  die zentralisierenden Öffnungen hindurch  von     lichtbogenlöschendem    Stoff umspült.  



  In     Fig.    8 ist ein verlängerter Klemmen  kopf 90     dargestellt,    der an Stelle des kür  zeren Kopfes<B>22</B> nach     Fig.    1     Verwendung     finden kann. Der Kopf 9,0 ist so lang, dass,       wenn,der        Ventilkörper    20 und der damit ver  bundene Schaft 26 mit dem biegsamen     Leiter     2,1 in     die    höchste     Lage        getrieben    worden sind,  das     untere    Ende des     Kopfes    90 sich noch im  wesentlichen in der     Lichtbogenkammer    1 be  findet.

   Durch geeignete Wahl der Länge des  Kopfes 90 kann jede beliebige     Endstellung     erzielt     werden.     



  Nach     Fig.    9     steht    der     Klemmenkopf    92  in bezug auf die     Lichtbogenkammer    1 fest.  Der Kopf 92 ist mit einem Gewindeschaft  93     versehen,,der    in das untere Ende ,des Roh  res eingeschraubt     ist.    Der     Vielkantkopf    94  liegt an der untersten     Kondensationsplatte     35 an und hält diese in ihrer Lage fest.

   Die  Länge eines derartigen feststehenden     Klem-          menkopfes        kann    beliebig gross gewählt wer  den, und bei irgendeiner der     beschriebenen          Ausführungsformen    an die Stelle der beweg  lichen Spitze treten.

   Nach     Fig.    $ befindet       sich    das Ende des Kopfes unterhalb der       durch    den Ring 42     gebildeten    Verengung,  so     -dass    der aus der     Kammer    1 durch die     Ein-          wirkung    des Lichtbogens auf das Rohr 8.9  ausgetriebene     lichtbogenlöschende    Stoff un  mittelbar auf das Ende des Kopfes 9,2 auf  trifft, an welcher     Stelle    der Lichtbogen sich  aufrechtzuerhalten trachtet.

   In     Fig.    10 steht  der     glemmenkopf        ,9,-    fest und erstreckt sich  durch die durch -den Ring 42     gebildete    Öff  nung hindurch. Nach der     Ausführungsform,          Fig.    10,     steht    der Flüssigkeitsspiegel     unter     dem Kopf 55 in dessen Nähe.  



  Die     Verwendung    der Ausdrücke     "ober"          und        "unter"    bei der Beschreibung der rela  tiven Lage der     Einzelteile    zueinander ge  schieht lediglich mit Bezug auf     die    Zeich  nung und nicht im     Sinne        einer    Beschrän  kung.

   Desgleichen soll, wo     in    der     Beschrei-          bung    der Ventilkörper 20 als Scheibe oder    als     scheibenförmig        bezeichnet    wird, in dieser  Bezeichnung keine Beschränkung     erblickt.     werden,     umsomehr    als auch der     Ventilkörper     2'0     sowohl    als     Stopfen    als auch als Scheibe  angesprochen     werden    kann.

   Er     bewirkt    ledig  lich bis .zu einem gewünschten Ausmass eine  Beschränkung des Auslasses am obern Ende  der     Lichtbogenkammer    1 und bildet einen  von dem     Klemmenkopf    222 ausgehenden,     elek-          trisch    leitenden Weg, in     erster    Linie durch  seinen Umfang und durch     seinen    Sitz hin  durch, wenn in geschlossener Stellung, und  in     zweiter    Linie durch den Führungsschaft,  wenn von     seinem    Sitz abgehoben.  



  Der     Ventilkörper    20 braucht     somit    nicht,  eine Scheibe zu sein, noch braucht er einen       dichten    Abschluss zu bilden. Er     ist    vorzugs  weise beweglich und     derart    ausgebildet, dass  er eine     zentral    angeordnete obere     Klemme    er  gibt, und der     lichtbogenlöschende    Stoff den  einen     Lichtbogenfusspunkt    und die obere       Klemme    umgibt.

   Der     Klemmenkopf        22,    kann  oberhalb. der Öffnung 43 ohne den Ventil  körper 20 in seiner     Zentralstellung    festgehal  ten werden und trotzdem eine sehr nützliche  Wirkung ausüben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmelzsicherung mit einem zwischen zwei Klemmen sitzenden Schmelzdraht, --der zumindest für den grösseren Teil seiner Länge von einer Liöhtbogenkammer umgeben ist, die wenigstens einen Lichtbogen-Löseh- stoff enthält, welcher bestimmt ist, durch den bei Überlastung auftretenden Licht bögen verdampft zu werden, aus dem in der Nähe der einen Klemme liegenden,
    obern düsenförmig gestalteten Ende tder Licht- bogenkammerauszutreten unddabei auf diese Klemme aufzutreffen und sie einzuhüllen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmen mit, abgesehen von den Bohrungen für den Schmelzleiter und den Spanndraht massiven Klemmenköpfen ausgerüstet sind, deren einander zugekehrte Flächen eben ver laufen, und dass die Klemmen,
    von denen mindestens eine beim Durchbrennen des Schmelzdrahtes durch eine Feder Wegge- zogen wird, so steif ausgebildet und zentrisch geführt sind, dass sie auch beim Durch brennen der Sicherung in deren Mittelachse verbleiben, zu dem Zweck, den Lichtbogen stets in der Mittelachse zu halten, so dass der verdampfte Löschstoff kräftig auf den Lichtbogen und die obere Klemme einwirken kann und dass ferner die Lichtbogenkammer so lang ist,
    da3 sie sich auch bei den längsten abzuschaltenden Lichtbogen stets über einen längeren Teil desselben erstreckt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, da.ss sich an das untere Ende der Dchtbogenkammer (1) eine Trennkammer (ä) anschliesst, die eine dielektrische Flüssigkeit enthält, in die ,die unter Federspannung stehende Klemme nach dem Durchschmelzen des Schmelz drahtes mindestens teilweise hineingezogen wird.
    Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, d.ass auch die zweite Klemme beweglich angeordnet ist und sich in Richtung ihrer Längsachse durch das obere Ende der Lichtbogen kammer (1) hindurch nach oben bewegt, wenn der Schmelzdraht durchgeschmolzen ist. 3.
    Schmelzsicherung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine nach aussen ab geschlossene Kondensationskammer (2), ,die sich an das obere Ende der Licht bogenkammer (1) anschliesst und bestimmt ist, die beim .Schmelzen des .Schmelz- drahtes aus dieser austretenden Gase auf zunehmen und abzukühlen. 4.
    Schmelzsicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchgang von der Lichtbogenkammer zur Kondensations kammer düsenförmig ausgebildet ist., zum Zwecke, das untere Ende der nach dem Durchschmelzen oberhalb der Düse be findlichen zweiten Klemme während des Unterbrechungsvorganges einer gründ lichen Einwirkung der aus der Lösch- kammer austretenden Löschgase auszu setzen.
    Schmelzsicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösch stoff eine Flüssigkeit ist und d assdieser Löschstoff, so lange kein Lichtbogen ge zündet hat, ausser Berührung mit dem Schmelzdraht .gehalten ist.
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