CH193185A - Einrichtung zur induktiven Ankopplung der Antenne an den Empfängereingangskreis. - Google Patents

Einrichtung zur induktiven Ankopplung der Antenne an den Empfängereingangskreis.

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CH193185A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Einrichtung zur induktiven     Ankopplung    der Antenne an den       Empfängereingangskreis.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  kopplungsvorrichtung zwischen einem über  einen Wellenbereich abzustimmenden     Emp-          fänger-Eingangskreis    und einem fest abge  stimmten     Antennenkreis.     



  Bekanntlich werden die Schaltelemente  im fest abgestimmten Antennenkreis meist so  bemessen, dass die Antennenwelle entweder  über oder unter dem Wellenbereich liegt, der  mit dem an die Antenne angeschlossenen Ge  rät empfangen werden soll. Befindet man  sich beim Abstimmen des Empfängers auf  demjenigen Teil des Wellenbereiches, der der  Antennenwelle benachbart ist, so tritt bei  fester Antennenkopplung eine Verstimmung  des bei loser Kopplung geeichten     Abstimm-          kreises    ein. Nun kann freilich die Antennen  kopplung so weit herabgesetzt werden, dass  diese Verstimmung nicht merkbar wird.

      Stellt man aber die Kopplung fest auf solch  einen geringen Wert ein, so ergibt sich der    Nachteil, dass an dem andern, von der Anten  nenwelle entfernt liegenden Ende des Wel  lenbereiches die Antennenkopplung nicht  optimal ist. Unter einer optimalen Aaskopp  lung ist eine so feste     Aaskopplung    verstan  den, dass gerade noch keine störende     Verstim-          niung    auftritt. Um immer optimale     Aaskopp-          lung    zu haben, kann man die Antennenkopp  lung variabel machen     und    in bekannter  Weise mit der Abstimmung     zwangläufig     kuppeln.  



  Die Erfindung befasst sich damit, bei  einer derartigen Anordnung eine Handrege  lung der Kopplung, zum Beispiel zwecks       Lautstärkeregelung,    vorzusehen, welche prak  tisch keine     Verstimmung    verursacht.  



  Nach der Erfindung wird eine Einrich  tung zur induktiven Aaskopplung     eines    fest  abgestimmten Antennenkreises an einen ab  stimmbaren     Empfänger-Eingangskreis,    wel  che über den Wellenbereich     zwangläufig    mit      der Abstimmung optimal erhalten     wird,    in  der Weise ausgebildet, dass bei einer zusätz  lichen     Einstellbarkeit    der Kopplung von  Hand deren Einstellbereich     zwangläufig    mit  der     Abstimmung    derart begrenzt wird, dass  die optimale Kopplung nie     überschritten    wer  den kann.  



  Im folgenden soll anhand der Abbildung  ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher  erläutert werden. A ist die Achse des Ab  stimmittels, etwa des     Abstimmkondensators.     Dieses     wird    über eine     Treibscheibe    B ange  trieben.     G\    ist eine auf der Achse D angeord  nete     Treibscheibe    für eine schwenkbare  Kopplungsspule F, die mit der Spule F zu  sammenarbeitet. Die Spulen F und E liegen  im Antennenkreis     bezw.    im Eingangskreis des  ersten Rohres.     Zweckmässigerweise    liegt die  Schwenkspule F im Antennenkreis.

   Das Seil  S ist über eine auf dieser Scheibe exzentrisch  angeordnete Rolle G zu dem     Lautstärkeregler     L geführt. Bei der     Betätigung    des Laut  stärkereglers     wird    das Seil auf dessen Achse       aufgewickelt    und verändert somit die Kopp  lung     zwischen    den Spulen F und     E.    Gleich  zeitig     wird    diese Kopplung durch die Ab  stimmung beeinflusst, indem der Seilweg je  nach der Stellung der Rolle G verlängert  oder verkürzt     wird.    Selbstverständlich wird  durch eine Feder dafür gesorgt, dass das Seil  dauernd gespannt bleibt.

   Die Länge des auf  der Achse des     Lautstärkereglers    aufgewickel  ten Seils darf ein bestimmtes Mass nicht über  schreiten, damit die Stellung der Treibscheibe  B auch sicher Einfluss auf die Kopplung zwi  schen den Spulen F und E gewinnt. Zu letz  terem Zweck könnte auch ein Anschlag für  die schwenkbare Koppelspule F geschaffen  werden, der abhängig von der     Abstimmung     veränderlich ist und     bewirkt,    dass die festest  mögliche Kopplung den     optimalen    Koppel-    wert über den ganzen Wellenbereich     hinweg     nicht überschreitet. Ein solcher Anschlag  kann beispielsweise durch eine Zahnstange       bewirkt    werden, die von der Achse der Ab  stimmittel aus angetrieben wird.

   Der An  schlag selbst kann an beliebiger Stelle der       Kuppelelemente    (L, S,     C.')    angeordnet wer  .den.     Zweckmässigerweise    aber wird er am       Lautstärkeregelknopf    vorgesehen, weil dieser  das stabilste Element ist, an dem auch die  Kraft unmittelbar wirkt. Würde man den  Anschlag etwa an der Achse der Schwenk  spule anordnen, so     würde    das Seil     unnütz    be  ansprucht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur induktiven Ankopplung eines fest abgestimmten Antennenkreises an einen abstimmbaren Empfänger - Eingangs kreis, wobei die Ankopplung über den Wel lenbereich zwangläufig mit der Abstimmung des Empfänger-Eingangskreises optimal er halten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung ausserdem zusätzlich von Hand einstellbar ist, wobei Mittel vorgesehen sind, welche bewirken,
    dass der Bereich der letzt genannten Einstellbarkeit zwangläufig mit der Abstimmung derart begrenzt wird, dass die optimale Kopplung nie überschritten werden kann. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Änderung der Kopplung von Hand durch ein in seiner freien Länge veränderbares Seil erfolgt, welches über eine am Abstimmorgan exzen trisch angebrachte Rolle geführt ist.
CH193185D 1935-06-17 1936-06-09 Einrichtung zur induktiven Ankopplung der Antenne an den Empfängereingangskreis. CH193185A (de)

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