CH193213A - Führerbremsventil. - Google Patents

Führerbremsventil.

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CH193213A
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CH
Switzerland
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pressure
driver
brake
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tank
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/12Driver's valves combined with relay valves or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
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Description


  Führerbremsventil.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein  Führerbremsventil, das insbesondere bei kur  zen, mit grosser     Geschwindigkeit    verkehren  den Zugeinheiten mit     Vorteil    Verwendung  findet und das so eingerichtet ist, dass es bei  dem das Lösen der Bremsen herbeiführenden  Füllen der Bremsleitung, das durch Verlegen  des Führerhebels aus der     Bremsstellung        in     die Fahrtstellung herbeigeführt wird, eine  vorübergehende Erhöhung des in die Brems  leitung einströmenden Luftdruckes über den  für die     gelöste    Bremse zulässigen Höchstwert       herbeiführt,

      der     selbsttätig    auf den Normal  wert abklingt.  



  Zu diesem Zweck     ist    das Führerventil  nach der Erfindung -so eingerichtet, dass die  vorübergehende Erhöhung des Bremsleitungs  druckes bei in Fahrtstellung befindlichem  Führerbremshebel     selbsttätig    durch die Er  höhung es das Bremsleitungsfüllventil der  Ausgleichsvorrichtung im Sinne des Öffnens  desselben beeinflussenden Druckes hervor  gerufen wird.

      Zur vorübergehenden Erhöhung des von  dem bekannten Druckregler eingestellten  Druckes, der zum Zweck des Lösens der  Bremse ,den Ausgleichskolben der Ausgleich  vorrichtung im Sinne des     Offnens    des Brems  leitungsfüllventils verschiebt, kann ein im  selben Richtungssinne auf das     Brems-          leitungsfüllventil    wirkender zusätzlicher Kol  ben vorgesehen sein.

   Für die     Beaufschlagung     dieses zusätzlichen Kolbens mit der erforder  lichen Druckluft kann man einen Behälter  anordnen, der bei ,der Verlegung des     Führer-          bremshebels    in die     Fahrtstellung    mit einem  andern     Behälter    verbunden wird, dessen  Füllung mit Druckluft aus dem Haupt  behälter sich vollzieht, wenn der Führer  bremshebel     in.    Bremsstellung gebracht wird.

    Der zwischen beiden Behältern sich bildende  Ausgleichsdruck     wirkt    dann auf den zusätz  lichen Kolben so lange ein, bis durch ent  sprechendes     ,Steigen    des Bremsleitungs  druckes der auf     Zurückschieben        der    beiden  erwähnten     Kolben    wirkende Druck grösser      wird als der vom Druckregler     eingestellte,     auf den Ausgleichskolben wirkende Löse  druck, vermehrt um den auf den zusätzlichen  Kolben wirkenden Druck.

   Das Zurückschie  ben der Kolben führt dann ein allmähliches  Drosseln der Überströmung von Haupt:  Behälterluft in die Bremsleitung und die     Ent-          lüftung,des    zusätzlichen Kolbens herbei. Die  Erhöhung, die der Bremsleitungsdruck bei  Anwendung dieses Führerventils zu Beginn  des Lösens erfährt, braucht gegenüber dem  normalen Lösedruck     nur    gering zu sein und  gleicht sich dann schnell zum Normaldruck  aus, reicht aber hin, um am kurzen Trieb  wagenzug die Steuerkolben in den Steuer  ventilen .rasch in die Lösestellung zu bringen.  



  Von einer eigentlichen Hochdruckfüll  periode, die im Falle des für lange Züge  (Güterzüge) besonders geeigneten,     bekannten,          vollautomatischen    Führerventils durch :die  Bedienung einer     :Sondervorrichtung    (Füll  stossklinke) herbeigeführt wird und selbst  tätig durch eine Niederdruckfüllperiode ab  gelöst wird - oder die bei bekannten Führer  ventilen anderer Bauart durch längeres Be  lassen des Führerhebels in der Füllstellung  zur Wirkung kommt, wobei der Führer die  Dauer des Füllstosses durch Abzählen be  misst -, kann bei dem Führerventil nach  der Erfindung nicht gesprochen werden.  



  Dieses hat daher vor dem vollautoma  tischen Führerventil den Vorteil der grösseren  Einfachheit voraus, vor den letzterwähnten       Führerventilen    den     Vorteil    der     Selbsttätig-          keit    in der Beendigung derjenigen Füll  periode, die mit über Normalhöhe liegendem  Druck     durchgeführt    wird, ohne eine Hoch  druekfüllperiode zu     sein.     



  Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1  bis 3 Ausführungsbeispiele des Führerbrems  ventils nach der Erfindung schematisch ver  anschaulicht.    Das Führerbremsventil nach Fig. 1 be  sitzt einen     Druckregler    1 bekannter Bauart.  der mittels des Führerhebels 2 bedient wird  und dessen auf den Kolben 3 wirksamer  Druck von der     Stellung        des    Führerhebels 2    abhängt. In der     Fahrtstellung    beträgt     dieser     Druck 5 atü und ist am Ende der vor  gesehenen Betriebsbremsstellungen auf 3,5 atü  ermässigt. Gleichzeitig mit der Verstellung  des Druckreglers 1 wird mit dem Führer  bremshebel     \?    ein Drehschieber betätigt, des  sen Schema in der Zeichnung mit 4 bezeich  net ist.

   Die     strichpunktiert    gezeichneten, senk  rechten Linien des     Drehschiebers    deuten :die       Betriebsstellungen    an, wobei     h'    -die Fahrt  stellung und B-B' die möglichen     Brems-          stellungen    bedeuten. Die     Ausgleichsvorrich-          tung    5 enthält den bereits erwähnten Aus  gleichskolben 3, der die Ventile 6 und 7 be  einflusst. Das Ventil 6 dient zur Be  herrschung der Verbindung der Brems  leitung 8 mit der Freiluftöffnung o; das  Ventil 7     beherrscht    :die Verbindung zwischen  dem Hauptluftbehälter 9 und der Brems  leitung B.

   In dem Gehäuse der Ausgleich  vorrichtung 5 ist der     Zusatzkolben    10 vor  gesehen, der mit dem Kolben 3 zusammen  arbeitet und das Auslassventil 11 beeinflusst.  Mit dem Führerventil steht ein Speicher  behälter 12 in Verbindung, .der nur bei in  Bremsstellung B-B' befindlichem Drehschie  ber 4 mit dem Hauptluftbehälter 9 verbun  den ist und     von    diesem gefüllt wird. Ein       Ausgleichsbehälter    13 ist so angeordnet, dass  er mit :dem Behälter     1,2    nur dann in Verbin  dung     gelangt,    wenn das     Führerventil    in die  Fahrtstellung F (die zugleich Füll- und  Lösestellung     'st)        ,gebracht    wird.

   Durch     ,diese     Anordnung wird erreicht, dass der Hoch  druck im     Behälter    12 sich mit dem Normal  druck des Ausgleichsbehälters 13 auf einen  mittleren Wert ausgleicht und somit der Zu  satzkolben 1.0 nur noch mit dem     Ausgleichs-          druck    der Behälter 12-13 beaufschlagt wird.  so dass die     Bremsleitungsdruckerhöhung    das  zulässige Mass nicht     überschreitet.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  ist dem     Ausgleichsbehälter    13 eine Düse 14  vorgeschaltet.  



  Zum Zweck des     Bremsens    wird bei dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1     mittels    des  Druckreglers 1 der Raum links vom     Aus-          gleichkolben    3 entlüftet;

   der rechts von die-           sein    Kolben wirkende     Druck    der Brems  leitung 8 verschiebt den Kolben nach links,  wobei sich :das     Ventil    6 von der hohlen       Kolbenstange    abhebt, über welche die Brems  leitungsluft :durch :die Öffnung o so     lange     entweicht, bis beiderseits des Kolbens 3  Druckgleichheit herrscht, worauf durch die  Wirkung der das Ventil 11 belastenden  Feder die Kolben 10 und 3 in die gezeichnete  Abschlussstellung gebracht werden und :das  Ventil 6 wieder geschlossen wird.

   Wird zum  Lösen der Bremse mittels des Druckreglers 1  der Druck in dem Raum     links    vom     Aus-          0        (Y     eichskolben 3 erhöht, dann gilt für :das  Schieberschema 4 die Stufe F, in welcher  der Sonderbehälter 12 mit dem Ausgleichs  behälter 13 verbunden ist; :da der letztere  mit dem Raum links vom Zusatzkolben 10  in Verbindung steht, so     wirkt    auf die Kol  ben 3 und 10 je eine Druckkraft, :die die  Kolben nach >rechts verschiebt. Das     Ventil    6  wird nach rechts verschoben und öffnet das  Ventil 7, so dass die Druckluft aus dem       Hauptbehält=er    in die Bremsleitung 8 strömt.

    Wenn sich der Druck in der Bremsleitung 8  dem durch die Mitwirkung des     Kolbens    10  erhöhten Speisedruck angleicht, beginnt :das  Ventil 7 den Drucklufteinlass vom Haupt  behälter zur Bremsleitung 8 allmählich zu  drosseln. Das System der beiden Kolben 3  und 10 bewegt sich nach     links:    und öffnet das  Auslassventil 11 des Ausgleichbekälters 13,  der über die     Düse    15 entlüftet wird. Diese  Entlüftung erfolgt so allmählich, dass ein  Anspringen der Bremsen im Zuge nicht ein  treten kann. Sobald :der Ausgleichsbehälter  13 völlig entlüftet ist, hat die Bremsleitung  den Druckreglerdruck erreicht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2  lugen die Verhältnisse im wesentlichen       gleich,    jedoch tritt der Druck     des    Speicher  behälters 12 beim Lösen :der Bremsen (Stel  lung F des Schieberschemas 4) :durch das  Vorhandensein der Düse 14     sofort    in seiner  vollen Höhe     hinter    :

  den     Zusatzkolben    10, wo  durch das Ventil 7 so weit geöffnet wird,  dass eine     sehr    starke,     stossartige    Brems  leitungsdruckerhöhung (Füllstoss) stattfindet,    die aber .sofort in dem Masse abklingt,     in,dem     sich der     Behälter    1'2 mit dem     Ausgleichs-          bebälter    13 über die Düse 14 ausgleicht.  Hierdurch wird erreicht, dass das     Umsteuern     der     :Steuerventile    aus der Bremsstellung in  die Lösestellung mit grösster Sicherheit er  folgt.  



  Bei :dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3  wird der Speicherbehälter 12 in der Brems  stellung nicht von dem Hauptluftbehälter 9  her aufgefüllt, sondern vom     Bremszylinder     der Bremse aus. Dadurch     wird        erreicht,    dass  der Füllungsgrad des     Behälters    12 um so  höher     ist,    je niedriger der Bremsleitungs  druck ist, weil bekanntlich der Druck     in,der     Bremszylinderkammer im umgekehrten Ver  hältnis zum Bremsleitungs druck steht, so,dass  der     entstehende    kurze Füllstoss und die an  schliessende Niederdruckfüllperiode mit er  höhtem Druck um so grösser sind und um so  länger dauern, je     grösser    :

  die     Lösestufe    ist,   ein Umstand, :der :dem     praktischen    Bedürfnis  entspricht. An Stelle     des    Bremszylinder  druckes kann auch irgend ein anderer     Druck     gewählt werden, der sich reziprok zum Lei  tungsdruck verhält, zum Beispiel     en.        Druck,     der :durch ein besonderes Steuerventil zu die  sem Zweck erzeugt wird, wobei dann die  :Möglichkeit besteht, :die für :die Füllung  ebenfalls massgebende Höhe des Haupt  behälterdruckes :dadurch zu berücksichtigen,  dass dieses Steuerventil :

  den Druck des  Speicherbehälters 12     einerseits    um so höher  einstellt, je     niedriger    der     Leitungsdruck    ist,  und     anderseits    um so     niedriger,    je höher :der  Hauptbehälterdruck ist und umgekehrt.  



  Die Ausbildung eines solchen Steuerven  tils könnte beispielsweise praktisch in der  Weise verwirklicht werden, dass dasselbe  durch einen Kolbensatz     .gesteuert        wird,    der  einen vom Bremslestungs- oder Brems  zylinderdruck     gesteuerten    Kolben (Ab  hängigkeit vom     Leitungsdruck)    und     einen     vom     Hauptbehälterdruck    gesteuerten Kolben  (Abhängigkeit vom     ]Iauptbehälterdruek)    auf  weist.  



  Die beschriebene Art der Füllung der       Bremsleitung        ist        natürlich    nicht auf die-      jenigen Führerventile beschränkt, bei denen  jeder     Stellung    des     Führerhebels        ein    bestimm  ter Leitungsdruck entspricht; sie kann viel  mehr bei allen Führerventilen angewandt  werden, die     eine    besondere Fahrtstellung be  sitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Führerbremsventil für Druckluftbremsen, insbesondere für Schnelltriebwagen, das so eingerichtet ist, dass es bei dem das Lösen der Bremsen herbeiführenden Füllen -der Bremsleitung, das durch Verlegen des Führer hebels aus der Bremsstellung in die Fahrt stellung herbeigeführt wind, .eine vorüber gehende Erhöhung des in die Bremsleitung einströmenden Luftdruckes über den für die gelöste Bremse zulässigen Höchstwert herbei führt, der selbsttätig auf .den Normalwert ab klingt,
    dadurch gekennzeichnet, dass diese Leitungsdruckerhöhung selbsttätig durch die Erhöhung des das Bremsleitungsfüllventil der Ausgleichsvorrichtung im ,Sinne des Off- neres .desselben beeinflussenden Druckes her vorgerufen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Führerbremsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einSpeicher- behälter (12) vorgesehen ist, der bei in Bremsstellung befindlichem Führerventil gefüllt wird und nach dem Verlegen des Führerbremsventils in die Fahrtstellung n mit einem Ausgleichsbehälter (13) in Ver bindung gelangt, der seinerseits bei dieser Stellung des Führerventils die in ihm be findliche Druckluft auf einen Kolben (10) wirken lässt, der den Ausgleichskolben (3) im Ausgleichventil (5) in seiner Wirkung unterstützt und beim Erreichen des durch die Wirkung der Kolben (3 und 10)
    be- dingten Druckes in der Bremsleitung selbsttätig durch Entlüften über Ventil (11) und Düse (15) ausser Wirksamkeit gesetzt wird. . 2. Führerbremsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet"dass .zwischen dem,Speicherbehäl- ter (12) und dem Ausgleichsbehälter (13) eine Düse (14) vorgesehen ist, die den Ausgleich der Drucke beider Behälter ver zögert, so dass der Zusatzkolben (10)
    zu Beginn seiner Tätigkeit unter den vollen Einfluss des im. Speicherbehälter (12) be findlichen Druckes gerät, der sich erst all mählich auf .den Ausgleichsdruck zwi schen Speicherbehälter und Ausgleichs behälter einstellt. 3. Führerbremsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch :gekenn zeichnet, dass der Speicherbehälter (12) vom Hauptluftbehälter (9) aus gefüllt wird. 1..
    Führerbremsventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Speicherbehälter (12) bei in Bremsstellung befindlichem Führer bremshebel vom Bremszylinder aus gefüllt wird, wodurch er einen um so höheren Druck erhält, je niedriger der Leitungs druck ist. 5. Führerbremsventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass .der Speicherbehälter- ,druck ausser vom Leitungsdruck auch vom Hauptbehädterdruck abhängig ist, indem er um so niedriger ist, je höher der Haupt behälterdruck ist.
CH193213D 1936-05-12 1936-05-12 Führerbremsventil. CH193213A (de)

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