CH193316A - Einrichtung zur Verbindung von Bekleidungsstücken miteinander. - Google Patents
Einrichtung zur Verbindung von Bekleidungsstücken miteinander.Info
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Description
Einrichtung zur Verbindung von Bekleidungsstücken miteinander. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung zur gegenseitigen Ver bindung von Bekleidungsstücken ohne An wendung von Schiebern oder Zwischenstük- ken, wobei ,der eine -der zu verbindenden Teile einen Kanal aufweist, während am zweiten. Teil eine in ,den Kanal einschiebbaxe Rippe angeordnet ist.
Es sind bereits solche Einrichtungen be kannt geworden, bei welchen auf den einen Teil aufgenähte Gewebestreifen den Kanal aufweisen.
Solche Streifen werden: -durch einen rechtwinklig auf die Verbindung aus geübten Zug leicht auseinandergerissen. Fer ner ist das Einziehen der ebenfalls aus einem Gewebstreifen gebildeten Rippe in den Kanal schwierig, weil die Streifen des Kanals zu wenig Halt geben:
und .die Rippe dadurch leicht aus dem Kanal austritt. Es wurde daher auch schon vorgeschlagen, die Gewebe- streifen des Kanals und der Rippe zu stär ker,
um eine festere Verbindung zu erhal- ten. Ein solches Stärken ist jedoch sehr schwierig ausführbar. Ausserdem wird da- durch die Verbindung sehr dick und sie ist nur in einer Richtung biegsam.
Es sind ferner Einsrichtungen bekannt ge- worden, bei welchen die Rippe mittels eines Schiebers in den Kanal hineingedrückt wird oder bei welchen beide zu verbindenden:
Teile einen Kanal aufweisen und ein. Zwischen- stück vorhanden ist, das auf zwei gegenüber liegenden Seitens eine Rippe aufweist, welche Rippen in die Kanäle eingeschoben werden,. Diese Einrichtungen eignen sich jedoch nicht für die Verbindung von Wäscheteilen,
wie Kragen oder Manschetten. an Hemden, da die Verbindung zu umständlich und dick würde.
Bei zder Einrichtung gemäss- der Erfin- dung sind die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, da3 ein Drahtgebilde vorhanden ist, das den Kanal aufweist,
und um welches ein Gewebe herumgelegt ist. Das Draht- gebilde bildet hier eine Versteifung, so dass ein seitliches Austreten der Rippe aus .dem Kanal sicher vermieden ist.
Die Einrich- tung eignet sich daher ausser für rund auch für flach zu tragende Bekleidungsstücke;
zu- folge des Drahtgebildes ist sie nach allen Richtungen biegsam und sie kann an den Rändern der zu verbindenden Teile ange bracht sein. Die Einrichtung ist ferner ein fach und billig herstellbar und kann an Wäsohes:
tücken angebracht werden, da sie so ausgeführt werden kann, .dass sie wasch- und bügelbar ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, wobei die Fig. 1 und 2, gegenüber den Fig. 3 bis 8 in verkleinertem Massstabe gehal ten sind.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Kragens mit dem einen Teil der neuen Verbindungs- einrichtung, Fig. 2 den obern mit dem andern Teil der Einrichtung versehenen Rand :des Hemdes; mit,dem der Kragen verbunden wird, Fig. 3 einen Querschnitt durch :
den mit dem Hemd verbundenen Kragen, Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt durch den in Fig. 2 :
gezeigten. Teil,der Ver- bindungseinrichtung, Fig. 5 einen Horizontalschnitt zu Fig. 4, Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie VII-VII in Fig. 5 und Fig. 8 eine Teilansicht :des Drahtgebildes des in Fig. 2, und 4 :bis 7 gezeigten Teils d .er Verbindungseinrichtung.
Es bezeichnet 1 einen Kragen, der an seinem mit dem Hemd zu verbindenden Rand eine Rippe 2 aufweist, die, wie aus Fig. @3 ersichtlich ist, aus einem gern 2' und einem um diesen Kern herumgelegten,
Gewebe 2(' besteht. Der Kern 27 besteht zweckmässig aus einer verzinnten Kupferlitze und das Gewebe 2" ist mit dem Kragen 1 vernäht. Am obern mit dem Kragen zu verbindenden Randdes Hemdes 3 ist ein Kanal 4 gebildet,
in welchen, :die Rippe 2 des Kragengis 1 bei dessen Verbindung mit dem Hemd 3 einge- schoben wird. Am Kragen 1 ist ein Deck- streifen :
5 vorhanden, welcher bei ,dessen Ver bindung mit dem Hemd die Rippe 2 und den Kanal 4 überdeckt und ,dadurch die Verbin- dungselemente an ]Kragen und Hemd un sichtbar macht.
Wie aus den Fig. 4 bis 8 ersichtlich ist, ist am Hemd ein Drahtgebilde 4' vorhanden, welches den Kanal 4 aufweist und über wel ches an. den beiden Enden der Verbindungs- teile je eine zu deren Verstärkung dienende Hülse 4" geschoben ist. Um :
das Drahtge bilde 4' und die Hülsen 4" ist ein Gewebe 4"' herumgelegt"dessen, innerer Teil mit dem Drahtgebilde 4' vernäht ist und dessen über das Drahtgebilde vorstehender Rand an das Hemd 3 angenäht ist. Das Drahtgebilde 4' weist,
der Form des Kanals 4 angepasste ring förmige Abschnitte 4i und Verbindungsstege 42' auf, die sich abwechselnd auf entgegen gesetztem Seiten ,des Kanals befinden, so,dass die Stütze 4' durch Zurechtbiegen -eines ein zigen Drahtstückes, das zweckmässig aus nichtrostendem Metall besteht,
hergestellt werden kann (Fig. 8).
Der Kern 2' :der Rippe 2 könnte statt durch eine Kupferlitze auch durch eine Kor del gebildet sein, die mit einem wasserunlös- lichen und wärmeunempfindlichen Mittel im- prägniert ist, damit sie dauernd ihren Zu stand beibehält, @d. h. weder zu weich noch flach: wird.
Die Kordel kann auch aus Gummi be stehen, wodurch :die Rippe leichter in den Kanal einschiebbar ist und trotzdem nicht aus :dem Kanal herausgerissen werden kann. Eine solche Gummikordel hat ,den weiteren Vorteil, :dass sie beim Waschen und Glätten nicht deformiert wird.
Hülsen; 4" könnten statt nur an den bei den Enden, des Kanals .auch an zwischenlie- genden. Stellen vorgesehen; sein.
Ausserdem können statt einer zwei Ge webelagen um das Drahtgebilde herumgelegt sein, welche beide schräg geschnitten werden, damit die Drähte des. Drahtgebildes durch das Gewebe hindurch weniger leicht sicht bar werden. Die innere Gewebelage besteht hierbei zweckmässig aus Flanell.
Es ist nicht notwendig, dass sich der Kanal und die Rippe über die ganze zu ver bindende Länge der Verbindung erstrecken,, sondern der Kanal oder die Rippe, oder auch beide können Unterbrechungen aufweisen bezw. aus grösseren oder kleineren,
in Abstän den vorgesehenen Teilen bestehen.
Die erläuterte Verbindungsart eignet sich auch zur lösbaren Verbindung von Manschet- ten mit Hemdsärmeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur .gegenseitigen Verbin dung von Bekleidungsstücken ohne Anwen dung von .Schiebern oder Zwischenstücken, wobei der eine,der :zu verbindenden Teile einen Kanal aufweist, während am zweiten Teil eine in den Kanal einschiebbare Rippe angeordnet ist"dadurch ,gekennzeichnet, da ein Drahtgebildle vorhanden ist, das .den Kanal aufweist, und um welches ein Gewebe herumgelegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass um das Draht- gebilde zwei schräg geschnittene Gewebe lagen herumgelegt sind zwecks Unsicht- barmachens der Drahtteile des Drahtge bildes.2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Drahtge bilde, aus einem Drahtstück aus nicht rostendem Metall besteht, welches Draht stück der Kanalform entsprechend gebo gene Abschnitte . und Verbindungsstege aufweist.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, .dass mindestens an den Enden des Kanals zur Verstärkung dienende Hülsen über das Drahtgebilde geschoben sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kanal Un terbrechungen aufweist. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, für die lösbare Verbindung eines Hemdes mit dem Kragen, dadurch gekennzeichnet, .dass am Kragen ein Deckstreifen vorgesehen ist zwecks Unsichtbarmachens der Verbin- dungselemente an Hemd und Kragen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH193316D CH193316A (de) | 1936-09-26 | 1936-09-26 | Einrichtung zur Verbindung von Bekleidungsstücken miteinander. |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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