CH193357A - Kunstdruckpapierbogen. - Google Patents

Kunstdruckpapierbogen.

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CH193357A
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J W Zanders Fa
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      Kunstdruekpapierbogen.       Um Werbedruckschriften, Katalogen und       dergl.    ein     werbekräftigeres    und vorteil  hafteres Aussehen zu geben, erhalten viel  fach :die einzelnen Seiten eine verschiedene       Farbtönung.    Das kann beispielsweise in der  Weise geschehen, dass beim Drucken mit ent  sprechenden Tonplatten .die Seiten als Gan  zes überdruckt werden. Dieses Verfahren ist  ,jedoch sehr     kostspielig.    Eine     andere    Mög  lichkeit besteht darin, -ein Papier zu verwen  den, welches auf     .seinen    beiden Seiten ver  schieden gefärbt ist.

   Um einen derartigen  Papierbogen von der üblichen Grösse zu be  drucken, sind beispielsweise vier Sätze neben  einander anzuordnen, mit denen zunächst die  eine Seite     bedruckt    wird. Für die Rückseite  werden in einem entsprechenden zweiten  Arbeitsgang vier andere Sätze     benötigt.     



  Gegenstand der Erfindung ist, ein Kunst  druckpapierbogen, welcher eine solche     Au6-          gestaltung    erlaubt,     da.ss    zum Bedrucken eines  Bogens von gleicher Grösse nur zwei Sätze  für die     Z'order-    und zwei weitere Sätze für    die Rückseite erforderlich     ein.d,    weil man  ohne weiteres, wie es drucktechnisch     heisst,          "umschlagen"    kann. Die     Erfindung    besteht  darin, dass     .der    Bogen     wenigstens    auf der  einen Seite nebeneinander mit zwei verschie  denfarbigen     E.mulsionsaufstrichen    versehen.  ist.

   Dabei stossen zweckmässig .die verschie  denfarbigen Felder an einer etwa in der  Mitte des, Bogens liegenden Linie zusammen.  Ferner werden vorteilhaft die beiden ver  schiedenfarbigen     Emulsionsaufstriehe    auf  ,den beiden Seiten des Bogens derart verteilt  und angeordnet, dass( jedes Stück     desselben     auf seinen beiden Seiten verschieden gefärbt  ist.  



  Der     Kunstdruckpapierbogen    kann zum  Beispiel auf seinen beiden Seiten     zur    Hälfte  je mit einer helleren und einer .dunkleren  Farbemulsion versehen sein. Auf der Gegen  seite .des Bogens kann sich     .dann    ,die gleiche       Zusammenstellung    befinden, wobei jedoch  die hellere und die dunklere Farbtönung  gegeneinander vertauscht sind. Bei dieser      Anordnung hat jedes     einzelne    Teilchen des       Papierbogens    auf seinen beiden (Seiten eine  verschiedene Farbe.  



       ,Soll    ein     derartiger    Bogen     beispielsweise     zur Herstellung des ersten     Blattes    eines Pro  spektes verwendet werden,     Go    genügt es,       wenn    für den     Druck    zwei Sätze für die Vor  derseite dieses Blattes übereinander angeord  net werden und daneben zwei Sätze für die  Rückseite. Alsdann wird zunächst die- eine  Seite des     Bogens        bedruckt    und nach der  Wendung desselben und einer Drehung um       1$0      in gleicher Weise die     Rückseite.    Aus.

    dem so     bedruckten    Bogen     können    vier Titel  blätter des Prospektes     ausgeschnitten    werden,  die dann sämtlich auf ihrer Vorderseite     bei-          spielsweise    eine dunklere     Grundfärbung    be  sitzen, als auf der Rückseite.  



       Insbesondere    für kleinere Auflagen kann       unter    Umständen ein ausserordentlicher Vor  teil dadurch erzielt werden, dass nur zwei  Sätze     bezw.    Klischees für jede Druckseite  notwendig sind.     Anderseits    können die Bö  gen auch andere Ausmasse besitzen, die die  Neben- und     Übereinanderanordnung    einer  grösseren oder geringeren Anzahl von Sätzen  oder Klischees für jede einzelne Seite not  wendig machen.  



  Ein besonderer Vorteil der     Verwendung     des beschriebenen     Kunstdruckpapierbogens     liegt darin, dass beispielsweise bei einem       Einfarbendruclz    eine     Dreifarbenwirkung    er  reicht     wird.        Bei    einem     7,weifarbendrucl@    er  gibt sich entsprechend eine     Vierfarbenwir-          kung    usw.    Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass  jede der     Farbtönungen    genau die Hälfte       einer    jeden     Bogenseite    einnimmt.

   Die ver  schiedenfarbigen Felder können zur Erzie  lung besonderer Wirkungen auch in anderer  Weise gegeneinander abgegrenzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kunstdruckpapierbogen, dadurch gekenn zeichnet, dass er wenigstens auf der einen Seite nebeneinander mit zwei verschieden farbigen Emulsionsaufstrichen versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Papierbogen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden ver schiedenfarbigen Felder .an einer etwa in der Mitte des Bogens liegenden Linie zu sammenstossen. 2.
    Papierbogen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, der auf jeder seiner bei .den Seiten zwei verschiedenfarbige Emul- sionsaufstriche besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Emulsionsaufstriche der art verteilt und angeordnet sind, dass jedes Stück des Bogens auf seinen beiden Sei ten verschieden gefärbt ist. 3. Papierbogen nach Patentanspruch -und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Farben der Emulsionsaufstriche auf beiden Seiten des Bogens gleich sind.
CH193357D 1936-02-14 1937-02-10 Kunstdruckpapierbogen. CH193357A (de)

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