CH193363A - Vorrichtung zur Aufnahme von Additivfarbfilmen. - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Additivfarbfilmen.

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CH193363A
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H Kaempfer Adolf
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H Kaempfer Adolf
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  Vorrichtung zur Aufnahme von     Additivfarbfilmen.       Es     ist        bekannt,        Additivfarbfilme    in der       Weise        herzustellen,        dass    die Aufnahme von  Gruppen zusammengehöriger     Farbwertteil-          bilder    (z.

   B.     drei    derselben) auf je drei       untereinanderliegende    Bilder normalen     For-          mats        unter    wechselnder     Einschaltung    ver  schiedener     Farbfilter        mit    dreifacher     Auf-          nahmegeschwindigkeit    erfolgt.

   Der dadurch       bedingte    grosse Verbrauch     an        Negativmate-          rial    macht das Arbeiten nach diesem Ver  fahren sehr     unwirtschaftlich.    Ausserdem  haben die hierbei zur Anwendung gelangen  den     umlaufenden    Farbfilter den     Nachteil,     dass sie schon bei     geringer        Verstaubung    oder  kleinen Fehlern in der Masse die sogenannten  Farbschlieren im Bilde erzeugen.  



  Es ist     anderseits    bekannt,     durch    Strahlen  teilungssysteme eine Aufteilung     des        einfal-          len@den        Lichtes    .in mehrere, z. B. vier verklei  nerte     Farbwertteilbilder    vorzunehmen, der  art, dass     dieselben    in der Fläche eines     Nor-          malkinobildes    Platz finden.

   Da hier mit     nor-          inaler     und Bildfrequenz    gearbeitet     werden,    kann, weil alle zu einer       Gruppe        gehörigen.        Farbwertteilbilder    zu  gleich     exponiert    werden, und da     ferner    jedem       Farbwertteilbild        ein        bestimmtes        stehendes          Filter        zugeordnet    ist, entfallen zwar     .die    ein  gangs erwähnten Nachteile des     zu,

      grossen  Filmverbrauches und der     unerwünschten     Farbschlieren.     Bei    allen mehrfachen.     Strah-          lenteilungssystemen    sind jedoch     Lichtschwä.-          chungen        unvermeidlich,    und auch die     besten     Systeme sind nie ganz frei von     Parallagen-          fehlern.    Bei drei- und vierfacher     Aufteilung     sind diese Mängel schon recht fühlbar,

   so  dass eigentlich     nur        .die    zweifach aufteilenden  Systeme     in    dieser     Hinsicht    noch     praktisch          befriedigend    arbeiten. Man kann aber mit       letzteren    in den     bisher    bekannten Aufnahme  apparaten nur zweifarbige     Additivfarbfilme     herstellen, die     wiederum    in     ästhetischer    Hin  sicht sehr     unzureichend        sind.     



  Erfindungsgemäss ist es durch     gewisse     Veränderungen an     der    Aufnahmekamera  möglich,     mit        einem    nur zweifach aufteilen-      den     optischen    System dennoch     Gruppen    von  mehr als zwei, z. B. von vier zusammengehö  rigen     Farbwertteilbildern    zu erzeugen. Dies  wird dadurch bewirkt, dass ein     Bildfenster     üblicher Breite, jedoch von geringerer, z. B.  halber Höhe und ein beweglicher Filterrah  men     vorgesehen    sind, und     dass    mit kleineren,  z.

   B. halben     Bildschritten        und    mit höherer,  z. B. doppelter Bildfrequenz     gearbeitet        wird.     Die anliegende Zeichnung     eines        Ausführungs-          beispiels    der Vorrichtung nach Erfindung  zeigt in     perspektivischer    Ansicht die wesent  lichen Teile einer     derartigen    Aufnahme  kamera, die der Übersicht halber     etwas    aus  einander gerückt wurden.  



  Wie ersichtlich, besitzt das Bildfenster 1  die übliche Breite, jedoch nur die halbe Höhe.       In    das     Bildfenster    1 werden Bildmasken in  Grösse des     Farbwertteilbilder    eingesetzt, so  wie gegebenenfalls auch eine Tonmaske. Das  zweifache     Strahlenteilungssystem    7 ist so auf  das     Bildfenster    1 gerichtet, dass in demselben  das vom Objektiv entworfene Bild     zweimal          nebeneinanderstehend    erscheint.

   Der     Filter-          rahmen    2 enthält die     vier    Farbfilter 3     bis    6  in solcher Anordnung, wie die entsprechen  den     Farbwertteilbilder    im     Normalkinobild          gruppiert        sein    sollen, d. h. zwei Filter in der       obern    und zwei     Filter    in .der untern Reihe.

    Dieser Filterrahmen ist vor dem     Bildfenster     verschiebbar     angeardnet,    und zwar so, da       seine    beiden     Endstellungen    die eine oder an  dere     Filterreihe    gerade vor das Bildfenster  bringen. Die Steuerung des     Filterrahmens     in die     erwähnten    beiden Endstellungen wird  zweckmässig abgeleitet vom     Filmtriebwerk,     zum     Beispiel    durch den in der vorliegenden       Ausführungsform    gezeigten     Herzexzenter    B.

    Der Filterwechsel erfolgt     jedesmal    in der       Dunkelpause,    so dass die Aufnahme abwech  selnd durch je zwei verschiedene stehende  Filter, z. B. 3 und 4 oder 5 und     @6        erfolgen.     Der     Film    wird durch entsprechende     Gestal-          tung    des Transporthubes immer nur um die  neue     Bildhöhe,    d. h.

   die halbe Normalbild  höhe, also     um    zwei Löcher     weiterbewegt.    Je       zwei        aufeinander    folgende Aufnahmen von    halber     Normalbildhöhe    bilden also miteinan  der eine Gruppe von vier     verschiedenen        zu-          sammengehörigen        Farbwertbildern.     



  Es     wird    zweckmässig mit doppelter     Bild-          frequenz    (48) aufgenommen., wobei     diedurch-          schnittliche    Filmgeschwindigkeit     ,die    übliche  (96 Löcher pro Sekunde) bleibt, also ledig  lich die     Filmschritte    kürzer     sind    und häufi  gererfolgen.

   Durch diese kleineren Film  schritte     ist    es möglich, die     Dunkelpausen     relativ kurz zu halten, vergleiche .den schma  len     Blendensektor    in der     Abbildung,    so dass  trotz hoher Frequenz noch ausreichende     Ein-          zelbelichtungszeiten    zu erhalten sind.  



  Der     Filterrahmen    2 kann auch so gestal  tet sein,     dass    die     vier        Farbfilter    in     einer    brei  ten     Reihe    nebeneinander stehen, und dass  durch einen entsprechend     geformten        Herz-          exzenter,    durch eine     Nockenseheibe    oder  durch dergleichen     Steuerungsmittel    abwech  selnd die beiden linken oder die beiden rech  ten Filter vor das Bildfenster     gesteuert    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Aufnahme von Additiv- farbfilmen mit Gruppen von vier Farbwert- teilbildern unter Verwendung eines zweifach aufteilenden optischen Systems und mit einem Filmvorschub für mehrfache, z. B.
    doppelte Bildfrequenz gegenüber der Norma den, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bild fenster (1) von halber Höhe des Normalkino bildfensters vorgesehen ist, vor welchem ein Filterrahmen (2) mit vier Farbfiltern (3, 4, 5, 6) derart verschiebbar angeordnet ist, dass während der Belichtung abwechselnd je zwei verschiedene Farbfilter (3, 4 oder 5, 6) vor dem Bildfenster stehen.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, der Filterrahmen (2) .durch einen Herzexzenter (8) in seine beiden Endlagen gesteuert wird.
CH193363D 1935-11-18 1936-11-13 Vorrichtung zur Aufnahme von Additivfarbfilmen. CH193363A (de)

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CH193363D CH193363A (de) 1935-11-18 1936-11-13 Vorrichtung zur Aufnahme von Additivfarbfilmen.

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