CH193365A - Verfahren und Vorrichtung zur Strahlungsdosierung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Strahlungsdosierung.

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CH193365A
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Naamlooze Vennootschap Grinten
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Naamlooze Vennootschap Chemisc
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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
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  Verfahren und Vorrichtung zur Strahlungsdosierung.    Es sind bereits Verfahren zum Dosieren  von     Strahlungsenergiemengen    bekannt, bei  denen von     Absorptionsänderungen    in einem  lichtempfindlichen Stoff Gebrauch gemacht  wird.

   So hat man bei .der     Messung    von     akti-          nischem    Licht mittels     eines        Selenphotümeters,     das auf     einer    unmittelbaren     Dosierung    von       Strahlungsenergiemengen    beliebiger Inten  sität und Richtung beruht, als Mass die Ver  dunklung eines zwischen der     Lichtquelle    und  einer Photozelle     angeordneten        lichtempfind-          lichen    Materials verwendet.

   Ein gutes Ergeb  nis lässt sich damit in der Praxis aber nur  dann erzielen., wenn die     Strahlungsquelle     ziemlich konstant ist.  



  Es ist nun gefunden worden,     dassi    man  Strahlung, z. B. beim Kopieren,     mittels     durch     Bestrahlung    verursachter     Änderung     des Absorptionsvermögens eines lichtempfind  licben Stoffes in     ausgezeichneter    Weise da  durch dosieren kann, dass das nach Auf  nehme einer gewissen Strahlungsdosis auf-    tretende     Durchbrechen        bestimmter    Strahlen       (Durchbrechstrahlen)    durch     eine    Schicht  einer lichtempfindlichen     Diazoverbindung,

       die für diese Strahlen ein     grosses        Absorp-          tionsvermögen    zu Beginn der     Bestrahlung     besass, festgestellt wird und     dass    die Dosie  rung auf Grund dieser Feststellung statt  findet.  



  Geeignete     Diazoverbindungen    sind ganz  allgemein     Verbindungen    mit     einer        Diazo-          gruppe,    also auch z. B.     Diazosulfonsäuren,          Diazosulfonate        und        dergl.,    die bestimmte  Strahlen stark absorbieren und .die durch Be  lichtung     dies@es        Absorptionsvermögen        ver-          lieren.     



  Die Erscheinung der plötzlichen Ände  rung des Absorptionsvermögens soll mit  "Durchbrechen" dieser     bestimmten    Strahlen  bezeichnet werden. Dieser Punkt kann ziem  lich genau festgestellt werden, und zwar mit  Hilfe derselben Strahlen, .die     "Durchbrech-          strahlen"        genannt    werden sollen.     Andere         Strahlen     können,    sofern sie bei der Feststel  lung störend auftreten, mit Hilfe     optischer     Filter völlig oder in erheblichem Masse unter  drückt werden..  



  Die Bestrahlungsdosis kann also - und  dies     ist    ein besonderer     Vorteil    der     Erfindung     -     ummittelbar        bestimmt    werden, d. h. ohne  die     Bestrahlungsintensität    oder     -dauer    dabei  in Betracht zu ziehen. Die     Dosis        wird,durch     den     Anfang        der    Bestrahlung und     das    Durch  brechen der     Duxchbrechstrahlen    begrenzt.  



  In     der        "Zeitschrift,    für     wissenschaftliche     Photographie", Teil 28,     .Seite        1-2.9    (1930),  beschreibt     W.        iSchröter    in .einer Arbeit "Bei  träge zur     Kenntnis    der     Photolyse    einiger       Diazoverbindungen"    ein Studium .des     Photo=          lyseverlaufes    von     Diazosalzlösungen    durch       aufeinanderfolgende        Absorptionsmessungen     auf     

  thermoelektrischem    Wege. Hierbei han  delte es, sich- aber nicht um die Erscheinung  des     Durchbrechens        bestimmter    Strahlen.  



  Das     Feststellen    des     Durchbrechens    kann       sowohl    durch     unmittelbare        Beobachtung        mit     dem Auge, als auch in     anderer    Weise, z. B.

    auf     elektrischem,        vorzugsweise        photoelektri-          schem    Wege,     geschehen.    Im letzteren Fall       kann    das     Feststellen    des     Durchbrechens        mit          Vorteil    durch     Betätigung    einer     selbsttätig     arbeitenden     Schaltvorrichtung        geschehen,     welche dann -die Beendigung der Bestrahlung       herbeiführt.     



  Bei     vielen        Diazoverbindungen    liegen die       Durchbrechstrahlen    im     Ultraviolett    und sind  somit     unsichtbar    (hinsichtlich der     Spektral-          empfindlichkeit    von     Diazoverbindungen    ver  gleiche     Eder,        "Ausführliches    Handbuch der  Photographie", Band     III,    Teil 4 (1930), Sei  ten 129 und 130). Folglich kann in diesem  Fall eine     unmittelbare        Beobachtung    durch  das Auge     nicht    ohne weiteres erfolgen.

   Ge  mäss einer     bevorzugten,    und     praktischen        Aus-          führungsform    der     Erfindung    kann man aber       in        diesem    Fall die     Feststellung    trotzdem       unmittelbar    mit dem Auge ausführen,     wenn     man in den     Weg,der        ,

  Strahlen        zwischen    der       Diazoschicht    mit dem gegebenenfalls     verwen-          detem        optischen        Filter        einerseits    und dem       Beobachter    anderseits     einen    Schirm     bringt,       der kurzwellige Strahlen sichtbar macht,  z.     B..    einen Schirm, auf den man einen       fluoreszierenden    oder     phosphoreszierenden     Stoff aufgebracht hat.

       In    dem Augenblick,  in welchem die unsichtbare     Durchbrechstrah-          lungdurchbricht,    beginnt der     fluoreszierende     oder phosphoreszierende Stoff ein kräftiges       sichtbares    Licht auszustrahlen.  



  Da bei dem Verfahren nach der Erfin  dung, soweit dies oben     beschrieben    ist, keine  fortlaufende     Feststellung    der durchgelasse  nen Strahlung     stattfindet,    weil man auf das  Feststellendes     Durchbrechens    der     :Strahlung          angewiesen    ist, ist es     naturgemäss;    wichtig,  ein gutes Verhältnis zwischen der Einwir  kung -der     Strahlung    auf das zu     bestrahlende     System, z. B. die     herzustellende    Kopie, und  auf die     Diazos,chicht    zu haben.

   Dies ist in  einfacher     Weise    durch geeignete Auswahl  der     Diazoverbindung,durch    Anpassen ihrer  Menge, jedoch namentlich durch     richtige        An-          ordnung,

  der        Düsierungsvorrichtung    in bezug  auf die     Strahlungsquelle        bezw.    durch eine       angepasste    Abschirmung zwischen dieser Vor  richtung und der     Strahlungsquelle    (wobei  jede dieser     Massnahmen    in     Zusammenhang     mit der     Anordnung    von Strahlungsquelle  und zu     bestrahlendem    .System zu wählen     ist)     zu erreichen,

       wie    dies     nachstehend    näher     er-          läutert        wird.     



  Zur     Durchführung    des Verfahrens nach  der     Erfindung        verwendet    man vorzugsweise  eine     Vorrichtung,    die     einen    Träger für eine       Diazoschicht,        ein        Filter,        das    in der Haupt  sache nur solche Strahlen durchlässt, -die von  der     Diazoschicht    zu     Beginn,der    Bestrahlung  stark absorbiert werden, und ein hinter bei  den     angeordnetes        Mittel,

      um das Durchbre  chen von     Strahlen    durch die     Diazoschicht     wahrnehmbar zu machen, enthält.  



       Fig.    1 ist     ein        schematischer        .Schnitt    einer       Ausführungsform,der    Anordnung.     Darin    ist  a die     .Strahlungsquelle,    b eine     empfindliche          Diazoschicht        und    c ein     Strahlenfilter,    das in  der Hauptsache nur die     Durchbrechstrahlen,     also<I>die</I> Strahlen, die von der     Diazoverbin-          dung    stark absorbiert werden,

       durchlässt.    Mit  d     ist        ein    lichtdurchlässiger     fluoreszierender         Schirm, mit e     das        beobachtende        Augej    und  mit f     das    zu bestrahlende     .System,    dessen     Be-          strahlung        dosiert    werden soll, bezeichnet.  



  Man kann bei dieser     Anordnung    die zu       dosierende    Strahlung regeln, indem zum Bei  spiel der     Abstand    zwischen dem Teil a und  den     Teilen,   <I>b, c, d</I> verändert wird. Vergrö  ssert man     :diesen,    Abstand, dann     erfolgt    das       Durchbrechen    der     Durchbrechstrahlendurch     die Schicht b und damit das Fluoreszieren  des     Schirmes   <I>d,</I> nachdem     das.    System<I>f</I> von  der     Strahlungsquelle    a eine .grössere Dosis  empfangen hat.

   Bei Verkleinerung des Ab  standes verkleinert man     diese    Dosis.     Eine     Vergrösserung der Dosis kann naturgemäss  auch dadurch     erreicht    werden,     dass        die    Menge  der     Diazoverbindung    in der Schicht b ver  grössert wird, oder     daB.    zwischen der Strah  lungsquelle a und     den    Teilen b,<I>c, d</I>     Schirme,     z. B. eine oder mehrere     Mattscheiben.    ange  ordnet werden usw.

   In allen Fällen ist na  türlich     vorausgesetzt,        dass    die Lage der       Strahlungsquelle    a zu     dem    zu bestrahlenden  System f die     gleiche    geblieben ist.  



  Man     kann,das        Filter    c auch     zwischen:    die  Teile<I>a</I> und<I>b,</I> statt zwischen die Teile b  und d bringen, was unter     bestimmten    Um  ständen, die noch näher zu     erläutern    sind,  sogar     besonders    nützlich sein kann.  



  Eine besonders     zweckmässige        Anordnung     ist in     Fig.        2i    wiedergegeben. Auch hier ist a  wieder die :Strahlungsquelle, b die     Diazo-          schicht,    c das     Filter,    d der     Fluores.zenzschirm,     e der     Beobachter    und f das zu     bestrahlende     System.

   Zu beiden Seiten der     Diazoschicht     b sind bei     dieser    Anordnung     sogenannte    Ab  sorptionskeile (Graukeile)<I>g</I>     und   <I>h</I> ange  bracht, und zwar so, dass die Spitzen der  Keile entgegengesetzt liegen. :Setzt man vor  aus,     da3    die Schicht b weggenommen     ist,    so  dass also der Schirm d     fluoresziert,    dann  wird das.     Fluoreszenzlicht,    von     links    nach  rechts betrachtet, überall gleich stark     sein,     weil die Wirkungen der     beiden    Keile einan  der aufheben.

   Bringt man die Schicht b wie  der in ihre ursprüngliche Lage zurück und       beginnt    man von a aus zu bestrahlen, so wird  man, nachdem die Schicht b eine bestimmte    Dosis an     .Strahlungsenergie    aufgenommen  hat, zunächst an der     linken        Seite        des,    Schirmes  d ein     Fluoreszieren        beobachten:

  ,    weil die       Durchbrechstrahlung        infolge    der     dargestell-          ten    Lage     des    Keils g     links    zuerst     durch-          bricht.    Es wird dann während der weiteren       Bestrahlung    ein sich allmählich     nach    rechts       ausdehnendes        Fluoreszenzgebiet    wahrgenom  men.     i     Der     Beobachter    kann jetzt eine unbe  schränkte Anzahl von     Dosierungen    zwischen  links und rechts ausführen.

   Für eine     kleine     Dosis wird     er    die     Bestrahlung    beenden,     wenn     bloss; ein Teil der     linken'        Seite    fluoresziert.

    Wenn er eine     grössere        Dosis        abmessen    will,  wird er die     Bestrahlung        beenden,    wenn     das          Fluoreszenzlicht    .mehr nach rechts     fortge-          schritten        ist.    Er hat also für     einen    bestimm  ten Bereich     einen        Längenparameter    zur Be  stimmung der     Dosis    erhalten.  



       Bei.        dieser        Anordnung    ist auch     das    oben  in     Verbindung    mit     Fig.    1     beschriebene        Ein-          stellen    ohne     Zuhilfenahme    einer Abstands  änderung zwischen a und b,<I>c, d</I>     besonders     leicht;

   man wird nämlich bei     einer        einiger-          massen    grossen     Keilkonstanten    die     Dosierung     schon     innerhalb    sehr     weiten.        Grenzen    verän  dern     können,    ohne     in    der Lage von a in  bezug auf<I>b, c, d</I> eine Änderung anzubrin  gen.

   Nur wenn es sich um eine grosse     Ände-          rung    der Dosierung handelt, werden zusätz  lich die     Hilfsmittel,    wie sie bei der     Beschrei-          bung    der     Fig.    1     angegeben,        sind,        angewendet.     



  In     analoger        Weise    wie nach     Fig.    2, je  doch jetzt ohne Keile (also bei einer Anord  nung wie in     Fig.    1), kann man dasselbe Ziel  erreichen,     wenn    man in der     :Schicht    b die  Menge der     Diazoverbindung        abstuft,        was,dar-          auf    hinauskommt, dass die Schicht b zum       Beispiel        eine    von links nach     rechts    zuneh  mende Menge der     Diazoverbindung    enthält.

    Eine derartige     Diazoschicht        kann    man zum  Beispiel     idadurch        herstellen,        dass@    man     ein          Blatt    mit     gleichmässig        verteilter        D2azover-          binJung    vorher unter einem     Keil        belichtet.     



  Der Ausdruck     "Keil"        ist    hier im     allge-          meinstenSinne    .gebraucht. So     kann    ein für      die Zwecke der Erfindung     brauchbarer    Keil  zum     Beispiel    auch stufenförmig oder in son  stiger geeigneter Weise     graduiert    sein. Das  selbe     gilt        natürlich    auch für die Verteilung  des     empfindlichen    Stoffes     in    der Schicht b.  



  Mit     Vorteil    bringt man bei der Anord  nung nach     Fig.    2 und deren Äquivalenten  im Beobachtungsfeld eine Skalenteilung an,  auf welche der Verlauf der     fortschreitenden     Beobachtung - des     Längenparameters.      bezogen werden     kann.     



       Bringt    man in     Fig.    1 an ,die Stelle des  Auges e des     Beobachters,    gegebenenfalls un  ter     Förtlassung    des Schirmes d.     eine    zum  Beispiel     mit    einem Galvanometer     verbundene     Photozelle,     dann    kann man     :das    Durchbre  chen     des    Strahlen durch die Schicht     b    an  einem     schnellen        Ansteigen    .des Zeigers fest  stellen.

   Es     wird        dabei,    vorzugsweise eine aku  stische     Anzeigevorrichtung    benutzt, welche  die     Ausführung    anderer Arbeiten während  der Bestrahlung erleichtert     und    welche er  tönt, sobald die     richtige        Dosierung    erreicht  ist. Im vorgenannten Beispiel braucht man  für     diesen    Fall das Galvanometer zum Bei  spiel nur durch einen Lautsprecher mit     Re-          laisvorrichtung    (die z. B, mit einer     Verstär-          kerröhre    versehen     ist)    zu ersetzen.  



  Ein besonderer Vorteil wird bei dem     Ver-    ,  fahren nach ,der Erfindung durch eine selbst  tätige     Regelung    dar     Bestrahlung    erzielt.  Hierzu kann zum     Beispiel    der von der durch  brechenden     Durchbrechstzahlung    hervorge  rufene Stromeiner Photozelle unter     Verwen-          dung    eines     Relais    oder     dergl.    zum Abschal  ten oder     Abschirmen    der     Strahlungsquelle    be  nutzt werden.

       Gleichzeitig    kann man ein       akustisches    oder     optisches        Warnsignal    ein  schalten lassen. Mit Rücksicht auf die grosse  Empfindlichkeit der Instrumente, welche in  den meisten Fällen erfordert     wird,    und mit       Rücksicht    auf die daraus folgenden sehr  kleinen Einwirkungskräfte wird man zum  Einleiten oder Bewirken der Kontaktgebung  vorzugsweise von den bekannten Steuer  strahl- und     Fallbügelverfahren    Gebrauch  machen.

       Bei.    der Anwendung von Verstär  kern     kann    man mit     Vorteil    unmittelbar wir-         kende        Relais,    vorzugsweise Elektronenröh  ren, benutzen.  



  Bei den beschriebenen     Arbeitsweisen,    bei  denen     unmittelbar    mit dem Auge beobachtet  wird, können     Vorrichtungen    der     denkbar    ein  fachsten und     billigsten    Art     Verwendung    fin  den. Man     kann,        wie        beschrieben,    die Dosis  auf einer Längenskala ablesen.

   Das mit elek  trischen Mitteln arbeitende     Verfahren    ermög  licht     wiederum,    die Dosierungen selbsttätig  auszuführen,     akustische        Signalvorrichtun-          gen    zu     bedienen        usw.     



       Anordnungen,        die    sich zur     Bestrahlung     mit     Sonnenlicht        eignen,        sind    in den     Fig.        0'     und 4. in .denen     i.    einen Spiegel     darstellt.          wiedergegeben.     



  Ebenso wie die Dosierung laut obiger  Beschreibung     in    quantitativer     Hinsicht        abge-          stimmt    wenden     kann,    so     'rann    sie auch in  qualitativer     Hinsicht    abgestimmt werden,  mit andern Worten, die Anordnung kann  derart     ausgebildet    werden, dass     das    Dosie  rungssystem     praktisch    ausschliesslich     und    in       entsprechendem    Masse auf solche     Strahlen-          arten    anspricht,

   welche die     .gewünschte    Wir  kung in dem zu bestrahlenden System     ver-          ursachen.     



  Nimmt man zum Beispiel     an,,dass    indem  zu     bestrahlenden    System     auf        eine    eine be  stimmte     Diazoverbiudung    enthaltende     Diazo-          schieht    kopiert     wird,    so     wird    man     in    dem       Dosierungssystem        vorzugsweise        eine    Schicht  mit     derselben:

      oder einer analogen     Diazover-          bindung        verwenden.    Man kann sogar mit       Vorteil    ein Blättchen desselben     Materials        wie     das, worauf kopiert wird.     nehmen.    Dies     kann     zum Beispiel     praktisch        geschehen,        wenn    das       letztgenannte    Material     lichtdurchlässig    ist.

    Es kann aber für die     qualitative        Abstimmung     auch von     Vorteil    sein,     zwischen    der Strah  lungsquelle und Ader     Diazoschicht        des    Dosie  rungssystems ein     Filter        anzuordnen,    das  hauptsächlich nur solche Strahlen     durchlässt,     die die     gewünschte    Wirkung indem zu be  strahlenden System verursachen,

   während  ausserdem     die    Durchlässigkeit für die ver  schiedenen Wellenlängen den spezifischen       Wirkungen    der     Strahlen        dieser    Wellenlän-      gen angepasst werden     kann.    So kann zum       Beispiel        beim,    Dosieren der     .Strahlung        zur          Erythembehandlung        ein.        Filter        vorgeschaltet          werden"        das    hauptsächlich nur diese Strah  lung durchlässt.

       Beim    Vorschalten, eines. sol  chen     Filters        kann    man bisweilen auch das     in     den     F'ig.    1 und 2 mit c     bezeichnete    Filter       weglassen,        weil    auch das     vorgeschaltete        Fil-          ter    in vielen Fällen derart sein kann,     dass        es     nur eine als     Durchbrechstrahlung    geeignete       Strahlung        durchlässt,

      und     in    diesem Falle  kann das     Filter,    vorausgesetzt,     dass.        es        eine     gute qualitative Dosierung nicht     beeinträch-          tigt,    statt     zwischen    den     Teilen,   <I>b</I>     und   <I>d,</I>     wie     in den     Fig.    1 und 2 angegeben,     ebensogut     zwischen den     Teilen    a und b     eingeschaltet     werden.  



  Ebenso kann sich der     Keil    h, der in     Fig.    2  zwischen<I>b</I>     und   <I>e, d</I> angebracht     ist,    hier auch  zwischen c und<I>d</I> oder     zwischen   <I>d</I> und e be  finden.     Wird        .das    Filter c zwischen<I>a</I> und<I>b</I>  angebracht, dann können die Teile<I>b</I>     und   <I>d</I>  unmittelbar     aneinanderliegen,    was die Beob  achtungsgenauigkeit erhöht.  



       Eine    Anordnung, bei welcher das     Filter     c     zwischen    a und b     liegt,    hat auch noch den  Vorteil, dass dann die     Lichtstärke    im Beob  achtungsfeld bei einer Eichung auf     bestimmte     Dosis grösser ist.  



  Nachstehend werden unter Bezugnahme  auf die Figuren einige     Beispiele    für die prak  tische     Ausführung    des     Dosierungs        verfahrens     nach der Erfindung     beschrieben.     



  <I>Beispiel Z:</I>  Zwischen zwei Metallplatten von zum Bei  spiel 20 X 20 cm Grösse, die in der     Mitte    eine  runde Öffnung von zum     Beispiel    2 cm, Durch  messer haben, werden an der Öffnung die  Teile b und c von     Fig.    1 angebracht.

   Der  Teil b besteht aus einer mit dem Natrium  sulfonat des     p-Diazodiäthylanilins    getränk  ten     Zellulosefolie    und der     Teil    c     aus:        zwei.          hintereinander    geschalteten     Behältern    mit  parallelen     Fenstern        (lichter        Fensterabstand     10 mm), die mit einer Lösung von 1,5 % Jod  in     ''fetra,chlorkohlenstoff,

          bezw.    einer     ammo-          niakalischen    Lösung von<B>10%</B>     Kupfersulfat            (CUS04    . 5     11,0)        in        Wasser        gefüllt        sind.    Der  Teil d     ist        weggelassen.     



       Die        Platten,        werden    mit dem     dazwischen          befindlichen;        System    in     irgendeiner        Weise          verbunden,    und     zwischen    d     er        Strahluagsquelle     a und .dem Auge e des     Beobachters        in        einiger          Entfernung    von     :

  der        Strahlungsquelle        aus-          gestellt.    f     ist    eine in     einem        Kopierrahmen          unter    einem     Original        angeordnete    Kopier  schicht, z.     B.    ein     Blaupauspapier,    auf das  eine Kopie     von.    dem Original     hergestellt    wer  den soll.  



  Nachdem     die        beschriebenen    Teile in     ihre     Lage gebracht     sind,    wird die     Strahlungs-          quelle    a in Betrieb gesetzt. Durch .die runde       Öffnung    in den     Metallplatten        sieht,das    Auge  e das Licht der     ,Strahlungsquelle    a nicht oder  nur sehr schwach mit     graurot-violetter    Fär  bung. Nach einiger Zeit     tritt    aber plötzlich  durch das runde Fenster ein blauviolettes  Licht, das in wenigen Sekunden seine grösste  Stärke erreicht.

   Dieses     "Durchbrechen"    des  Lichtes bildet den     Dosierungsendpunkt,    und  sobald man dieses Durchbrechen beobachtet,  wird die Strahlungsquelle, a     ausgeschaltet.     



       Zeigt    sich     n=un,    z. B. bei     einer        Prüfung,     dass das     Kopierpapier        feine        ungenügende          Dosis    empfangen hat, so     vergrössert    man die       Entfernung        zwischen    a und b, c oder     ver-          kleinert    (wenn     dies    möglich     ist)    die Entfer  nung     zwischen    a und f,

   oder man     bringt    eine  Mattglasscheibe oder     dergl.        zwischen    a und  b, c und wiederholt jetzt die Bestrahlung,  bis     ,das    Kopierpapier f die     richtige    Dosis er  hält. Für diese Dosis ist     dann    die erhaltene  Anordnung für     immer    geeicht. In gleicher  Weise kann mau geeichte     Anordnungen    für       grössere    und     kleinere        Dosen        finden.     



  Natürlich     kann    das     Eichen,    auch durch  Verändernder Menge an     Diazoverbindung    in  der Schicht b     und    auf verschiedene andere  Weisen     geschehen.    An Stelle des;

       obenge-          nannten        Diazosulfonats        kann.    in der     .Schicht    b  zum Beispiel auch     eine        Diazoniumverbin-          dung,    wie     p-Diazodiphenylamin,        p-Diazo-          orthochlordimethylanilin    oder     Tetrazotolidin,

       verwendet     werden.         Man kann auch     an        die    Stelle     des    Auges e  eine     Selensperrschichtphotozelle    bringen und  diese mit     einem        Galvanometer,        das    am Dosie  rungsendpunkt stark     ausschlägt,        verbinden.     Man     kann    auch die     Zelle    mit einem     Relais     verbinden,

       welches    die     Strahlungsquelle    a  am     Dosierungsendpunkt        ausschaltet,    so dass  eine     selbsttätige        Dosierung        erhalten,    wird.  Auch ist es von     Vorteil,    wenn man     die        Zelle          eine        akustische    oder optische     SignaIvori-ich-          tung    betätigen lässt.  



  Die an die     Stelle    des     Auges    tretende  Zelle kann     mit        Vorteil    dicht     hinter    d, anstatt  in     einiger        Entfernung    von d, wie für .das       Auge    e in     Fig.    1 angenommen, angeordnet  werden.  



  <I>Beispiel</I>     1I:          Im        Prinzip        wird    wie im     Beispiel    I ge  arbeitet. Die     Strahlungsquelle    a ist     eine          Hochdruckquecksilberdampflampe    mit für       ultraviolette        Strahlen    leicht     durchlässiger     Hülle, z.

   B. aus     Uviolglas.    Die Schicht b       ist    eine     einseitig        verseifte,    mit     p-Diazo-          dimethylmetatoluidin        behandelte        Zellulose-          acetatfolie.    Das     Filter    c     ist    das     Schott-Filter     U. G. 2: von 1     mm    Stärke oder U.

   G. 1 von  2 mm Stärke (vergleiche Katalog der Firma  Schott  &  Gen., Jena); es befindet sich vor  zugsweise     zwischen        a        und    b, obgleich es sich  auch     zwischen   <I>b</I> und<I>d</I>     befinden        kann.    Der       Schirm    d ist eine mit     Fluoreszein,        Chinin-          s.ulfat    oder     Äsculin        .getränkte        Zellulosefolie.     Der fluoreszierende Schirm kann,

   falls sich  das     Filter    e     zwischen        a    und<I>b</I> befindet, auch  auf ,der dem     Beobachter    zugewandten Seite  von b angeordnet weiden.     In,    f soll auf ein       Diazotyppapier,    das eine,     Diazoverbindung     mit     tertiärer        Aminogruppe    in     Parastellung    in  bezug auf die     Diazogruppe    enthält, eine  Kopie     hergestellt    werden.  



  Nach dem Entzünden der Lampe     a    sieht  man durch .das Fenster schwaches, dunkel  rotes     laicht.    Das Ende der     Dosierung    wird  durch ein plötzlich auftretendes starkes       Fluoreszenzlicht        bestimmt,    das in Abhängig  keit von dem     verwendeten.        fluoreszierenden     Stoff     grün    oder blau     isst.       Als     fluoreszierende        Stoffe    kann zum Bei  spiel auch     Uranylsulfat    in     Kristallform,     Petroleum,     Schmieröl,

      das     ,Schott    - Filter  G. G. 12; usw. .gebrauchen.  



       Beispiel   <I>11l:</I>       Es        wird    wieder ein     System.        aus    zwei Plat  ten, wie im     Beispiel    1 hergestellt.     Das        runde          Fenster        ist    aber     durch    eine     waagrechte    Öff  nung von .5 mm     .bähe    und 50 mm Breite er=  setzt.

       Zwischen    beiden     Platten        werden    in der  Höhe     dieser        Ü.ffnung,die        Teile    b, c     und    d,       sowie    die     beiden        Keile    g und     la,    wie in     Fig.    2       wiedergegeben,

          angeordnet.    Die     Keile        haben     an der     einen        Saite        eine    optische Dichte von  zum     Beispiel    0,1 und an der andern     Seite          eine    solche von zum     Beispiel    0,5.

       Der        keil    g       liegt        finit        der        Seite    seiner     kleinsten        Dichte          nach        links,        während    der Keil h mit der Seite  seiner     kleinsten        Dichte    nach rechts     liegt.     



  <I>a</I>     ist    eine     Kopierbogenlampe    und<I>b</I>     eine     einseitig verseifte, mit     p-Diazoäthylbenzyl-          anilin    behandelte     Acetylzellulosefolie    von  0,05 mm Dicke. c     ist    ein 1 mm     dickes        Schott-          Filter    U.

   G. 2     und    d eine     mit        Fluores        zein          behandelte    und mit einer     Skalenteilung,    die  die     Fensterbreite    von 50 mm in 10 gleiche       Teile    unterteilt, versehene     Zellulosefolie.     



       Es    soll eine     R.asterreflexkopie    mit Hilfe       eines        Deckungsrasters    auf der Kopierschicht  f,     die    aus.     ,demselben    empfindlichen Stoff wie  die     vorstehend    angegebene Folie b besteht,  gemacht werden.  



  Nach dem Entzünden .der Bogenlampe     u     sieht man das ganze Fenster gleichmässig  schwach dunkelrot     beleuchtet.    Nach einiger  Zeit tritt     links    im Fenster ein intensiv grü  nes     Fluoreszenzlicht    auf; die Grenze zwi  schen diesem     laicht    und dem ursprünglichen  Rot verschiebt sich allmählich nach rechts  über die Skalenteilung. Durch Ausprobie  ren stellt man den     Skalenteil    fest, an dem  man die     Bestrahlung        unterbrechen    muss, um  eine gute     Reflexkopie    zu erhalten.

   Nimmt  man an, dass diese     Eichung    dadurch erhalten  worden ist, dass die Bogenlampe in dem Au  genblick,     in    welchem die     Grenze        zwischen     rotem und     grünem    Licht im Fenster beim      Teilstrich 7 angekommen war, ausgeschaltet  worden ist., so erhält man immer genau die  selbe     Dosierung,    wenn man die nachfolgen  den     Bestrahlungen    bei 7 beendet.  



       Die    vorstehend beschriebene Anordnung  hat die     besonderen        Vorteile,    dass man     erstens     Dosierungen verschiedener Grösse ausführen  kann, und dass, man zweitens das Herannahen  an den gewählten     Durchbrechpunkt    längere       Zeit    vorher verfolgen kann, während man im  Falle der     Beispiele    I und     1I    sozusagen von  dem Durchbrechen     überrascht    wird.  



  Der     Gebrauch,    desselben Materials für die  Kopierschicht     f    und die Schicht b bietet sehr  grosse Vorteile. Hat man einmal, z. B. zur  Herstellung     einer        Reflexkopie,    eine be  stimmte Eichung gefunden, so erhält man  immer     gute        Reflexkopien,    auch wenn zum  Beispiel die gebrauchte Folie wegen eines  Herstellungsfehlers eine dünnere oder dickere  lichtempfindliche Schicht als normal auf  weist.

   Bei zu dünner Schicht     m.uss    man ja  eine kleinere Dosis anwenden, und diese klei  nere Dosis ergibt sich von selbst, weil auch  der bestimmte Endpunkt bei der ebenfalls  dünneren Schicht der Folie b schon nach  einer um soviel kleineren     Dosis    erreicht wird.  



  Man kann die beiden     Keile    fortlassen,       wenn    man für die Schicht b eine Folie ge  braucht, in der die     Diazoverbindung    keilför  mig     verteilt    ist. Auch kann man so arbeiten,  dass man für die Schicht b nicht .eine, son  dern zum Beispiel zehn     stufenweise    aufein  ander gelegte Folien verwendet. Man beob  achtet dann ein sich im     Fenster    von links  nach rechts ruckweise verbreiterndes     Fluores-          zenzgebiet     Bekanntlich ist die     Strahlung    einer Bo  genlampe, namentlich in der ersten Minute  nach dem Einschalten, stark schwankend.

         Diese        Schwankungen    haben aber auf die       Dosierungsgenauigkeit    keinen     Einfluss.    Selbst  wenn man     nie    Lampe bei der Bestrahlung       während    einer willkürlichen     Zeit    ausschalten  würde, misst man doch dieselbe Dosis,     und.     sogar im Fall der     Pa.sterreflektographie,    :die  in dieser Hinsicht sehr hohe Anforderungen    stellt, erhält man     -,dann    eine -genügende Ge  nauigkeit der Dosierung.  



  <I>Beispiel</I>     IV:     Es wird ein im     Prinzip    dem     Beispiel        III     entsprechendes System hergestellt, jedoch  jetzt im     Sinne    .der     Fig.    3, die eine zum Ar  beiters in der Sonne     geeignete    Anordnung       darstellt.     



  i bedeutet einen     Spiegel,    .der     das        aus    der  Richtung     a    kommende Sonnenlicht     durch    das  System<I>b, c, d (g,</I>     dz)    - nach dem Auge e ge  langen lässt.

   Im übrigen kann ebenso wie     im     Beispiel     III    gearbeitet werden, nur kann man       jetzt        natürlich        die     nicht  entzünden:  Zur genauen Dosierung bedeckt man das  Material<I>f</I> und .das System     i-b,    e,<I>d, wäh-</I>  rend man zu Beginn und am Ende der Dosie  rung beide     gleichzeitig        aufdeckt        bezw.    wie  der bedeckt.  



  Sofern es zur Einstellung der Dosis er  wünscht ist, können zwischen a und     i    abfan  gende Schichten, z. B.     Mattglasscheiben.,    an  gebracht werden.  



       Han    erhält auch dann     eine    genaue Dosie  rung, wenn die Bestrahlung von a     aus    un  regelmässig ist. Nimmt man zum     Beispiel    an,       dass        -während    der     Bestrahlung    .das Sonnen  licht durch     vorüberziehende    Wolken zeitwei  lig geschwächt wird, so     dauert    die     Dosierung     zwar länger, jedoch wird der     En.dpu'nkt    trotz  dem genau nach der Einstrahlung der geeich  ten Dosis     wahrgenommen.     



  Eine ähnliche     Anordnung    erhält man  beim Arbeiten nach     Fig.    4, d. h.     wenn.    das  von     cc    kommende Licht zunächst das     System     <I>b, c, d (g,</I>     f'Z)    durchläuft und dann vom, Spie  gel i nach dem Auge e geworfen wird.  



  Ebenso wie bei der Anordnung nach       Fig.    1 kann man auch bei .den     Anordnungen     nach den     Fig.    3 und 4 unmittelbar hinter d  eine Photozelle anbringen, die mit einem  Galvanometer, einer     akustischen    oder opti  schen     Signalvorrichtung,    Relais usw. ver  bunden     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahrens zur Strahlungsdosierung mit tels durch Bestrahlung verursachter Ände rung des Absorptionsvermögens eines licht empfindlichen ,Stoffes., :
    dadurch gekennzeich- net, dass das nach Aufnahme einer gewissen Strahlungsdosis auftretende Durchbrechen bestimmter Strahlen (Durchbrechstrahlen) durch :eine Schicht -einer lichtempfindlichen Diazuverbindung, die für diese Strahlen :
    ein grosses Absorptionsvermögen zu Beginn der Bestrahlung besass, festgestellt wird und dass die Dosierung auf Grund @dieser Feststellung stattfindet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @da- ,durch gekennzeichnet, dass :die nicht zu der Durchbrechstrahlung zählenden Strahlen, welche bei der Feststellung störend wirken, mittels optischer Filter ganz oder wenigstens in, erheblichem Masse unterdrückt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, unter Verwendung einer Durclibreohstrahlung, die wesentlich nur aus unsichtbaren Strahlen besteht, dadurch gekennzeich- net, dass;
    eine Beobachtung mit Hilfe des Auges dadurch ermöglicht wird, <B>dass</B> in den Weg der zwischen der Diazoschicht einerseits und dem Beob achter anderseits ein fluoreszierender oder phosphoreszierender Stoff gebracht wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass zwischen der Strahlungsquelle und der Diazoschicht ein die .Strahlung in abgestufter Stärke durchlassender Absorptionskeil einge schaltet wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, d:ass: durch Ein schalten eines zweiten Absorptionskeils mit einer dem ersten entgegengesetzt verlaufenden Abstufung zwischen der Diazoschicht und dem Beobachter die un gleichmässige Verteilung der Intensität über das Beobachtungsfeld aufgehoben wind. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass :eine Schicht mit abgestufter Menge Diazoverbindung verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch. 1, da durch gekennzeichnet, dass die Strah- lungedosis an einer im Beobachtungs feld angebrachten Skalenteilung abgele- sen, wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Feststel lung :des Durchbrechens auf elektrischem Wege geschieht. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, @d@ass. die Feststel- lung des Durchbrechens auf elektrischem Wege durch eine Hilfsvorrichtung er folgt,
    mittels .deren zugleich die Bestrah- lung selbsttätig beendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Diazo- verbindung benutzt wird, deren spektrale Empfindlichkeit möglichst weitgehend mit :derjenigen, des Systems, :dessen Be strahlung man dosieren will, überein- stimmt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da ,durch gekennzeichnet, dass zwischen :der Strahlungsquelle, und der Diazoschicht ein optisches Filter angeordnet wird, wel ches den Verlauf der Reaktion in dieser Schicht möglichst mit dem Verlauf der Strahlenwirkung in dem System, dessen Bestrahlung man dosieren will, in tber- einstimmung bringt.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung,des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, gekennzeich- net durch einen Träger (b) für eine Diazo- sehicht, ein Filter (c), das in der Haupt sache nur solche .Strahlen durchlässt, :die von der Diazoschicht zu Beginn :
    der Bestrahlung stark absorbiert werden, und ein hinter bei den angeordnetes Mittel, um .das Durchbre chen von Strahlen :durch die Diazoschicht wahrnehmbar zu machen. UNTERANSPRVCHE:
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge- kennzeichnet durch einen hinter .dem Träger (b) für die Diazoschicht und dem Filter (c) angeordneten Schirm,,der eine Strahlung kurzer Wellenlänge für das Auge sichtbar macht. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, ,da- ,durch gekennzeichnet"dass vor der Stelle der Diazoschicht ein Absorptionskeil an geordnet ist. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass hinter der Stelle der Diazoschicht ein zweiter Feil mit einer dem ersten geil entgegenge setzt verlaufenden Abstufung angeord net ist. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass eine der Keil- abstufung entsprechende Skalenteilung im Beobachtungsfeld angebracht ist. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch .eine hinter dem Trä ger (b) für eine Diazoschicht und dem Filter (c) angeordnete Photozelle mit einer Anzeigevorrichtung. <B>16.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 15,
    ge kennzeichnet durch eine mit der Photo zelle gekuppelte akustische Signalvor- richtung. 17. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, ge kennzeichnet durch eine mit der Photo zelle gekuppelte optische SignaIvorrich- tung. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 15,,da durch gekennzeichnet, dass zur selbst tätigen Beendigung der Bestrahlung die Photozelle mit einem Sohaltgerät elek trisch verbunden ist.
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