CH193368A - Tintenfüllschreibstift. - Google Patents
Tintenfüllschreibstift.Info
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Description
Tintenfüllschreibstift. Ein gemeinsames Kennzeichen der be kannten Schreibstifte für Tintenfüllung, bei denen die im Füllhalter befindliche Tinte beim Schreiben nicht einer Schreibfeder, son dern einer Schreibspitze zugeführt wird, ist ein aus :
dem kegelförmig zugespitzten Ende des I"üllhalters herausragendes dünnes. Me tallröhrchen, aus dem die Tinte beim Schrei ben in axialer Richtung fadenförmig austritt. In diesem :dünnen! Schreibröhrchen befindet sich meistens ein in axialer Richtung beweg liches feines Metallstäbchen., :durch das :
der tintenführende nützliche Querschnitt des Schreibröhrchens gedrosselt wird, damit an der Schreibspitze bloss eine dem Schreib bedarf angemessene Tintenmenge austreten kann. Nachdem bei dieser Anordnung die Tinte in. axialer Richtung aus :dem Schreib röhrchen austritt, zeigt sich .dabei der Übel stand, dass ein solcher Tintenschreibstift beim Schreiben nahezu senkrecht zur Schreibfläche gehalten werden russ. Eine solche Haltung ist den meisten Schreibenden ungewohnt.
Sie wird daher als. unbequem. empfunden, ent stellt die gewohnte Eigenart der Schrift und führt zu rascher Ermüdung :der Hand. Es sind auch Füllschreibstifte bekannt, bei denen der im Schreibröhrchen befind liche Draht am äussern Ende mit einem Köpfchen versehen, ist, das sich aber in der Mündung des Schreibröhrchens befindet und, daher :das Ausfliessen ,der Tinte ebenfalls nur in axialer Richtung :
gestattet, also auch eine Steilhaltung des Schreibstiftes bedingt.
Der Schreibstift gemäss der Erfindung unterscheidet sich von :den vorbeschriebenen Schreibstiften dadurch, dass das: Köpfchen vor der Mündung des. Röhrchens liegt und diese übergreift, wodurch die Tinte aus dem Röhrchen bloss hinter :dem Köpfchen quer zur Achse des Schreibröhrchens austreten, kann. Das Köpfchen ist zweckmässig pilzförmig gestaltet und sitzt an einem im Füllhalter befestigten Drahtstift.
Der .Schreibende ver mag also dem Schreibstift beim Schreiben die ihm gewohnte bequeme Schiefstellung zu geben.
Die an das weiche Gleiten der Schreib feder gewohnte Hand empfindet die Unela- stizität der Schreibspitze des Tintenfüll- schreibstiftes als störend.
Diesem Übelstand kann abgeholfen werden, indem das zweck mässig kegelförmig zugespitzte Ende des Füllhalters m einen in der Mündung des Füllhalters genau eingepa3ten kurzen Zap fen aus Gummi, zweckmässig Weichgummi oder aus einem andern zweckdienlichen ela stischen Material gebettet wird.
Die so ge bettete ;Schreibspitze ,gleitet weich und die Schreibannehmlichkeit des spitzigen Tinten füllschreibstiftes wird dadurch wesentlich erhöht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel nach der Erfindung in stark vergrö ssertem Massstab :dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 -den Schreibkopf des Füllhalters im Schnitt, Fig. 2 das Schreibröhrchen im Schnitt in einem noch weiter vergrösserten Massstabe, samt dem die Mündung übergreifenden Schreibköpfchen, Fig. <B>3</B> einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
In der Mündung 1 des Füllhalters befin det sich der genau passende Zapfen 2 aus Gummi oder aus einem gleichartigen elasti schen Material. Da Weichgummi in blossem Zustande schlecht gleitet, so empfiehlt es sich, den Zapfen 2, um ihn in .die Mündung des Füllhalters glatt hineinschieben und von dort ebenso glatt entfernen zu können.,
mit einer dünnen :Schicht eines gut gleitenden Lackes oder eines andern zweckdienlichen Materials zu überziehen. Der Zapfen 2 kann dann leicht entfernt und durch ein anderes gleichartiges Stück ersetzt werden,
wenn die Schreibspitze nicht zufriedenstellend arbeiten oder der .Schreiber eine dünner oder dicker schreibende Spitze vorziehen sollte. In dem Zapfen 2'i sind mehrere Kanäle 4 vorgesehen, welche die Tintenkammer mit der Aussenluft verbinden. Es könnte auch nur ein einziger Kanal 4 vorgesehen sein.
In dem Zapfen 2, aus diesem heraus ragend, ist der kegelförmig zugespitzte tin- tenführende Kopfteil 5 des Füllhalters fest geklemmt. Dieser besteht aus einem starren Material, z.
D. Hartgummi. In .dem Kopfteil 5, aus diesem herausragend, ist .das tinten- führende metallene Schreibröhrchen 6 fest- geklemmt;
durch dieses ist der feine Draht schaft 7 geführt. Auf dem äussern Ende,des feinen Drahtschaftes 7 sitzt, die Ausfluss- öffnung des Röhrchens 6 übergreifend, ein winziges Schreibköpfchen B.
Wird der Füll halter nach unten ;gehalten, so vermag die von der Tintenkammer des Halters durch den Kopfteil 5 und das Röhrchen 6 unter das Schreibköpfchen 8 geführte Tinte nur seit lich durch .den zwischen dem Schreibköpf- chen und der Stirnkante des Röhrchens 6 gebildeten
ringförmigen Spalt 9 auszutreten. Beim Schreiben wird das auf der Schreib fläche aufliegende -Schreibköpfchen 8 zur Seite gedrückt, wodurch ein Spalt für den Tintenausfluss:
freigelegt wird. Durch das Verschieben das Köpfchens wird die etwa im Spalt eingetrocknete Tintenschicht zerstört und ein freier Durchgang für die dahinter befindliche Tinte ,geschaffen. Die schwin gende Bewegung ,des Köpfchens während des Schreibens fördert,das Nachfliessen der Tinte in erforderlichem Massi.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tintenfüllschreibstift mit einem die Tinte vom Tintenraum zur Schreibfläche führenden Schreibröhrchen, in dem sich ein an seinem freien Ende mit einem Köpfchen versehener Drahtstift befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das Köpfchen .die Mündung des Röhr chens übergreifend vor dieser liegt und zwi schen sich und dem Stirnrand des Schreib röhrchens einen engen,aber für den Austritt der Tinte genügend weiten Spalt lässt, durch welchen beim .Schreiben die nötige Tinte oberhalb des Köpfchens seitlich austreten kann. UNTERANSPRüCHE 1. Tintenfüllschreibstift nach Patentan spruch, dadurch .gekennzeichnet, dass der tintenführende Kopfteil (5) in einem in die Mündungsöffnung .des Halters gut passenden, daraus leicht entfernbaren Zapfen (2) aus elastischem Material fest geklemmt ist.2. Tintenfüllschreibstift nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (2) mit einem oder mehreren Längskanälchen zur Zufuhr von Luft versehen ist.3. Tintenfüllschreibstift nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Au- ssenwand des Zapfens aus elastischem Material mit einer dünnen Schicht eines .die Gleitfähigkeit des Zapfens erhöhen den Materials überzogen ist.4. Tintenfüllschreibstift nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zap fen (2) in der Mündung des Füllhalters durch blosse Adhäsion festgeklemmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB193368X | 1936-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193368A true CH193368A (de) | 1937-10-15 |
Family
ID=10127650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193368D CH193368A (de) | 1936-02-28 | 1937-02-27 | Tintenfüllschreibstift. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193368A (de) |
-
1937
- 1937-02-27 CH CH193368D patent/CH193368A/de unknown
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