CH193461A - Elektrische Aufhängelampe für indirekte Mischlichtbeleuchtung. - Google Patents

Elektrische Aufhängelampe für indirekte Mischlichtbeleuchtung.

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CH193461A
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Stammbach Ernst
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Stammbach Ernst
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00—Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04—Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures
    • F21S8/06—Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Elektrische Aufhängelampe für indirekte     lrlischlichtbeleuchtung.       Das gewöhnliche     -Glühlampenlicht    fälscht  durch seinen Überschuss an roten Strahlen die  Farbenverhältnisse im Vergleich zum Tages  licht. Die Farbe des     Quecksilberdampflichtes     ist dagegen ein leicht bläulich getöntes,  weisses Licht.

   Wo es darauf ankommt, -die  Farbe möglichst     naturgetreu    wiederzugeben,  bietet ein gemischtes Licht, Quecksilber  dampflampen- und     Glühlampenlicht,    die  Möglichkeit einer besseren Lichtzusammen  setzung und einer grösseren     Gesamtlichtaus-          beute    als irgendein anderes     bekanntes    Licht,  das denselben Zweck verfolgt.  



  Gestützt auf diese. Tatsache, betrifft die  vorliegende Erfindung eine für indirekte       Mischlichtbeleuchtung    bestimmte,     elektrische          Aufhängelampe,    welche sich kennzeichnet  durch eine an einer Aufhängestange angeord  nete, aus mindestens. einer Quecksilber- und  einer Glühlampe sich zusammensetzende       Lampenbatterie,    unterhalb welcher eine     Re-          flektionssehale    an der     Aufhängestange    be  festigt ist, wobei an einem Teil der Auf-         hängelampe    eine der Quecksilberlampe vor  geschaltete     Drofselspule    angeordnet ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes     veranschaulicht.     



       Fig.    1 zeigt die Lampe in aufgehängtem       Zustand,    wobei die     Reflektionsschale    der  Lampe und eine     Abdeckkapsel    an dieser  letzteren im Schnitt gezeichnet sind;       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf die     Lam-          penbatterie    der Lampe, und       Fig.    3     veranschaulicht    eine Einzelheit  -der Lampe beim Montieren derselben.  



  Die in     Fig.    1 in- aufgehängtem Zustande  gezeichnete Lampe für     indirekte    Mischlicht  beleuchtung hat eine rohrförmige Aufhänge  stange a,     .die    an ihrem untern     Endteil    drei mit  zur Aufnahme von     elektrischen        Leuchtbirnen     dienenden     Birnenfassungen    versehene Trag  arme     a',        a2    und     a3    aufweist, die zueinander  in der in     Fig.    2 ersichtlichen Weise angeord  net sind.

   Der Tragarm     a'    trägt eine Queck  silberlampe     b2    in horizontaler Lage und die  Tragarme     a'    und     a3    zwei dies- und jenseits      dieser Lampe gegen dieselbe     gerichtete    Glüh  lampen b' und     b3        verschiedener        Wattstärken     (die aber auch die gleiche     Wattstärke     haben könnten).

       Die    aus diesen drei Lam  pen b',     b2    und     b3    sich zusammensetzende       Lampenbatterie    erzeugt ein Mischlicht, wel  ches 'durch eine     mittels    einer Befestigungs  schraube c' an einem am     untern    Ende der  Stange a angebrachten Tragbügel c befestig  ten     Reflektionsschale    e nach oben gegen die  Decke, an welcher .die Stange a aufgehängt  ist,     zurückgestrahlt    wird.

       Die        Befestigung     der Schale e mittels des Bügels c und der  Schraube     cl        gestattet        erstere    etwa zu Reini  gungszwecken wegzunehmen, ohne die übri  gen Teile der Aufhängelampe     abmontieren     zu müssen.

   Auf dem obern     Ende    der Auf  hängestange a     ist    ein von zwei     aneinander          angelenkten        Bügelteilen        gebildeter,    senkrech  ter Tragrahmen f befestigt, in welchem eine  am     obern    Bügelteil     desselben    aufgehängte,

    der Quecksilberlampe     b2        vorgeschaltete    Dros  selspule g angeordnet     ist.    Die     gelenkige        Ver-          bindiing    der beiden Bügelteile des Rahmens  f gestattet beim Montieren der Aufhänge  lampe durch Heben der     .Stange    a die Dros  selspule g in die in     Fig.    3 gezeigte Schwenk  lage zu bringen, und dadurch     .dass    Anschlie  ssen der Klemmen der Drosselspule mit dem  Leitungsnetz zu erleichtern.

       Bei    der fertig       montierten    Aufhängelampe wird die Drossel  spule     g    von einer mittels einer     Stellschraube          7n    an der Stange<I>a</I> gesicherten     Absehlusskap-          sel    i gedeckt.

   Durch die Anordnung der  Drosselspule an der Lampe selbst ist eine  wesentlich vereinfachte     elektrische        Leitungs-          installation    möglich, da     andernfalls.    die     Dros          selspule    irgendwo ausserhalb der Lampe mon  tiert werden müsste, und auch die     getrennte     Zuleitung für die Glühlampen und     Queck-          silberdampflampen    von der Drosselspule bis  zur Lampe extra zu führen wäre.

   Die Anord  nung der Drosselspule an der Lampe ermög  licht also auch den     Anschluss    der letzteren  an allen     bestehenden        Anschlussstellen,    genau  gleich wie jeder andere ausschliessliche Glüh  lampenbeleuchtungskörper.  



  Das     Mischverhältnis    des Mischlichtes für    die günstigsten Beleuchtungsergebnisse muss  von Fall zu Fall ermittelt werden. Einen       bestimmten    Einfluss hat die Farbe der Wände  des jeweiligen zu beleuchtenden Raumes, wo  bei zu sagen ist, dass gelbliche Tönungen am       geeignetsten    sind und ein kleineres     Misch-          verhältnis    verlangen als blaue Farbtöne an  den Wänden.

   Für normale Verwendung, wo  nicht besonders hohe Ansprüche an ganz gute  Farbenunterschiede     gestellt    werden, ist eine       Mischung    zweckmässig, die von beiden Licht  arten ungefähr dieselbe Menge enthält (bei  spielsweise eine Glühlampe von 200 Watt =  2700 Lumen und eine Quecksilberdampf  lampe,     Philora    HP 300 =     3000    Lumen). Ein  Mischverhältnis 3 : 2 (z. B. eine Glühlampe  von 300 Watt = 4500 Lumen und eine       Quecksilberdampflampe        P'hilora    HP 300 --  8000 Lumen) gibt eine dem Tageslicht sehr  naheliegende Färbung.

   Wo aus speziellen  Gründen ein mehr rötlicher als bläulicher  Farbton     gewünscht    wird, wählt man für  zwei Glühlampen eine     Quecksilberdampf-          lampe,    wobei verschiedene Mischungen des  Lichtes erzielt werden können.  



  Die wichtigsten Vorteile der beschriebe  nen Aufhängelampe lassen sich wie folgt zu  sammenfassen:  1. Trotz indirekter     Beleuchtung,    Erzie  lung, im Vergleich zu jeder normalen (nur  Glühlampen)     direkten    Beleuchtung bei glei  chem Stromverbrauch, einer wesentlich er  höhten     Lichtstärke,    wie Versuche ergeben  haben.  



  2.     Verwirklichung    von tageslichtähn  licher     Färbung    des     Lichtes,    was eine ge  ringere Ermüdung der Augen zur Folge hat.  



  3. Gleichmässigkeit der Beleuchtung ohne  sichtbare. Lichtquellen.  



  4. Grösste Blendungsfreiheit, ohne stö  rende Schattenwirkung.  



  5. Stark vereinfachte Installation durch       eingebaute    Drosselspule und geringere Zahl  der notwendigen Leuchtkörper pro Raum.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Aufhängelampe für indirekte Mischlichtbeleuchtung, gekennzeichnet durch eine an einer Aufhängestange angeordnete, aus mindestens einer Quecksilber- und einer Glühlampe sich zusammensetzende Lampen batterie, unterhalb welcher eine Reflektions- schale an der Aufhängestange befestigt ist, wobei an einem Teil der Aufhängelampe eine der Quecksilberlampe vorgeschaltete Drossel spule angeordnet ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Elektrische Aufhängelampe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspule in einem am obern End- teil der Aufhängestange vorgesehenen, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Bügelteilen bestehenden Tragrahmen so angeordnet ist, dass sie zwecks Erleichte- rung der Montage der Aufhängelampe seitlich verschwenkt werden kann, wobei -.
    an der Aufhängestange eine daran fest stellbare Abschlusskapsel vorgesehen ist, mittels welcher die Drosselspule im frei hängenden Zustande der Lampe gedeckt wird. 2.<B>DA</B> lektri;sohe Aufhängelampe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektionsschale mittels einer Schraube an dem untern Ende der Aufhängestange lösbar befestigt iet.
CH193461D 1937-10-27 1937-02-16 Elektrische Aufhängelampe für indirekte Mischlichtbeleuchtung. CH193461A (de)

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