CH193496A - Verfahren zum Verschnüren von Säcken, insbesondere Papiersäcken, Düten und dergleichen. - Google Patents

Verfahren zum Verschnüren von Säcken, insbesondere Papiersäcken, Düten und dergleichen.

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CH193496A
CH193496A CH193496DA CH193496A CH 193496 A CH193496 A CH 193496A CH 193496D A CH193496D A CH 193496DA CH 193496 A CH193496 A CH 193496A
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CH
Switzerland
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sacks
sack
tying
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goods
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Inventor
Matti Rudolf
Original Assignee
Matti Rudolf
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16—End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/28—Strings or strip-like closures, i.e. draw closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Verfahren zum     Verschnüren    von Säcken, insbesondere Papiersäcken,     Düten     und dergleichen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zum Verschnüren von  Säcken, insbesondere Papiersäcken,     Düten     und dergleichen.  



  Nach den bekannten Verfahren dieser  Art wird der mit der zu verpackenden Ware  gefüllte Sack, ähnlich wie dies bei Paketen  gehandhabt wird, mit Bindfaden umwickelt  und dieser verknotet. Ein grosser Nachteil  dieser bekannten     Verschnürungsart    für Säcke,  insbesondere Papiersäcke,     Düten    und der  gleichen, ist namentlich in dem Umstand zu  erblicken, dass die Sackwandungen, nament  lich wenn diese nass geworden sind, z. B. bei  Regenwetter, Schnee, starkem Nebel usw.,  von dem Bindfaden sehr leicht durchge  scheuert werden, so dass das verpackte Gut,  insbesondere wenn dasselbe     feinkörnigerNatur     ist, unbeabsichtigt aus dem Sack heraustritt.  



  Ein weiterer Nachteil dieser     bekannten     Verpackungsmethode ist sodann in dem ziem  lich erheblichen     Verschnürungsmaterialver-          eohleiss    zu     suchen,       Alle diese Nachteile sollen nun durch  das erfindungsgemässe     Verschnürungsverfahren     beseitigt werden.

   Nach dem neuen Verfahren  gemäss Erfindung werden zu diesem Zwecke  nach dem Einfüllen der zu verpackenden  Ware an denn obern, offenen Ende des     Sackes     zwei einander gegenüberliegende Seitenwände  aneinandergelegt und darnach auf einem     ver-          hältnismäfäig    schmalen Streifen umgebogen,  worauf ein Bindfaden in den hierbei ent  standenen Falz gelegt und durch weiteres  Umbiegen und Aufwickeln der aneinander  liegenden Seitenwände des Sackes bis min  destens angenähert auf die Höhe des ver  packten Gutes mehrfach eingeschlagen wird,  wonach die beiden seitlichen Enden des da  bei entstandenen Wickels gegeneinander um  gelegt und die beiden Enden des aus dem  Wickel herausragenden Bindfadens mitein  ander verknotet werden.  



  In der Zeichnung ist das ;erfindungsge  mässe Verfahren anhand eines Beispiels dar  gestellt, und zwar zeit           Fig.    1 in schaubildlicher Darstellung einen  Papiersack in einer ersten Phase des     Ver-          schnürungsvorgaDges,          Fig.    2 den Papiersack in einer weiteren  Phase des     Verschnürverfahrens,          Fig.    3 den Sack in einer dritten Phase  des     Verschnürvorganges    und       Fig.    4 den fertig verschnürten Papiersack.  In dem dargestellten Beispiel bezeichnet  1 einen aus einem Boden und vier Seiten  wänden bestehenden Papiersack gebräuch  licher Form.

   Aus der Zeichnung sind nur  die beiden auf der Vorderseite liegenden  Sackwände la und     1b    ersichtlich.  



  Die Verschnürung des Sackes wird nun  nach Einfüllen des zu verpackenden Gutes  in folgender Weise     durcbgeführt:    Zunächst  werden zweckmässig zwei einander gegen  überliegende Seitenwände des Sackes (die  Sackwand la, sowie die dieser gegenüber  liegende, aus der Zeichnung nicht ersicht  liche Seitenwand) im Bereiche des obern,       offenen    Sackendes aneinander gelegt, wie  dies     Fig.    1 erkennen lässt. Hiernach werden  die     aneinanderliegenden    Sackwände auf einem  im Verhältnis zur Sackhöhe schmalen Strei  fen     S    umgebogen     (Fig.    1).

   In den hierbei  entstandenen Falz     1a    wird nun ein Bind  faden 2 gelegt, so dass dessen Enden     2a    und  2b zu beiden Seiten aus dem Falz     1c    her  ausragen. Die     aneinanderliegenden    Seiten  wände des Sackes werden nun weiter um  gebogen und aufgewickelt (wie dies     Fig.    2  erkennen lässt), und zwar bis etwa auf die  Höhe     H    des verpackten Gutes     (Fig.    3). Es  entsteht hierbei ein Wickel     Id        (Fig.    2 und 3),  in dem der Bindfaden mehrmals eingeschla  gen ist.

   Die beiden Enden     1d'    und 1d" dieses       Wickels    werden nun in der Richtung der in       Fig.    3 eingezeichneten Pfeile     El    gegenein  ander umgelegt und in die aus     Fig.    4 er  sichtliche Lage gebracht. Hierauf werden  nun die aus dem Wickel 1d herausragenden       Bindfadenenden        2a    und     2b    miteinander ver-    knotet, wie dies aus     Fig.    4 hervorgeht. Der  Sack ist damit fertig verschnürt und kann  mit Leichtigkeit an der Schlaufe 2c getragen  werden.

   Das Sackpapier erhält durch die  mehrfache Umwicklung     bezw.    Faltung im  Bereiche des Wickels     1d    eine sehr grosse  Festigkeit, so dass es der Bindfaden auch  bei sehr grossem Zug nicht durchzureissen  vermag. Mit den übrigen, nur     einfachwan-          digen    Sackteilen kommt der Bindfaden gar  nicht in Berührung, so dass eine Verletzung  dieser empfindlicheren Sackteile durch den  Bindfaden überhaupt nicht möglich ist. Diese  behalten vielmehr ihre normale Festigkeit  in jedem Falle unvermindert bei.  



  Das vorstehend geschilderte Verfahren  gewährleistet eine sehr feste, widerstands  fähige und zudem auch für das Auge an  sprechende, saubere Verschnürung und er  gibt überdies eine nicht unerhebliche Ein  sparung an     Verschnürmaterial.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verschnüren von Säcken, insbesondere Papiersäcken, Düten und der gleichen, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einfüllen des zu verpackenden Gutes in den Sack zwei einander gegenüberliegende Sei tenwände des obern, offenen Sackendes an einandergelegt und darnach auf einem ver hältnismässig schmalen Streifen umgebogen werden, worauf ein Bindfaden in den hier bei entstandenen Falz gelegt und durch wei teres Umbiegen und Aufwickeln der anein- anderliegenden Seitenwände des obern Sack endes bis mindestens angenähert auf die Höhe des verpackten Gutes mehrfach ein geschlagen wird,
    wonach die beiden seitlichen Enden des dabei entstandenen Wickels gegen einander umgelegt und die beiden Enden des aus dem Wickel herausragenden Bindfadens miteinander verknotet werden.
CH193496D 1937-05-01 1937-05-01 Verfahren zum Verschnüren von Säcken, insbesondere Papiersäcken, Düten und dergleichen. CH193496A (de)

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CH193496D CH193496A (de) 1937-05-01 1937-05-01 Verfahren zum Verschnüren von Säcken, insbesondere Papiersäcken, Düten und dergleichen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2019001510A (ja) * 2017-06-15 2019-01-10 王子ホールディングス株式会社 重包装袋
JP2019001509A (ja) * 2017-06-15 2019-01-10 王子ホールディングス株式会社 重包装袋

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2019001510A (ja) * 2017-06-15 2019-01-10 王子ホールディングス株式会社 重包装袋
JP2019001509A (ja) * 2017-06-15 2019-01-10 王子ホールディングス株式会社 重包装袋

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