CH193691A - Behälter. - Google Patents

Behälter.

Info

Publication number
CH193691A
CH193691A CH193691DA CH193691A CH 193691 A CH193691 A CH 193691A CH 193691D A CH193691D A CH 193691DA CH 193691 A CH193691 A CH 193691A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
dependent
container according
jacket
bottle
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Serenyi Richard
Albert Dr Nadai
Original Assignee
Serenyi Richard
Albert Dr Nadai
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Serenyi Richard, Albert Dr Nadai filed Critical Serenyi Richard
Publication of CH193691A publication Critical patent/CH193691A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D11/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
    • B65D11/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material of curved cross-section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Behälter.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Behälter, z. B. in Flaschenform, der im  Gegensatz zu bereits     bekannten    Behältern  und Flaschen aus Papier, Hartpappe, Blech  oder Glas, wenigstens teilweise aus einem       elastischen        Zellulosederivat    besteht.     Z,weck-          mässigerweise    wird hierzu     Zelluloseacetat    ver  wendet. Der     Körper    aus     Zellulosederivat    kann  farblos transparent oder in beliebigen Farben  getönt sein.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der     Erfindung    im Schnitt dar  gestellt. Bei beiden Ausführungsformen han  delt es sich um nach oben sich verjüngende  Flaschen     (konisch    oder geschweift), .deren  Wandungen mit parallel zum Boden verlau  fenden Rippen versehen sind. Die Flaschen  können auch mit ganz     glatter    Wandung her  gestellt werden, jedoch werden zweckmässiger  weise die abgebildeten Rippen     angebracht,     um dem Behälter eine gewisse     Elastizität     und Festigkeit zu verleihen.

   Dadurch wird  es ermöglicht,     -dass    ,die Flaschen zum Beispiel  beim Transport     verhältnismässig    starke :Stösse    oder Deformationen aushalten können, ohne  irgendwie beschädigt zu werden. Bei glatter  Wandung hingegen     wird    dies nur erreicht,  wenn diese verhältnismässig dick ist. An  Stelle von parallelen Rippen     kann    auch nur  eine spiralförmig von unten nach oben ver  laufende Rille     vorgesehen    sein, hauptsächlich  dann, wenn die Flasche durch eine auf  schraubbare     Verschlusskappe        verschlossen     werden soll. Die Rillen können auch längs  Mantellinien des Behälters verlaufen.  



  Die Herstellung aus einem     Zellulosederi-          vat,        insbesondere    aus     Zelluloseazetat,    hat den       Vorteil"dass    das     -Gewicht    ,der     Flasche    um ein  Vielfaches     ,geringer    gehalten werden kann als  bei gleich grossen Flaschen aus Glas oder  Blech. Ferner     besteht    der Vorteil dieses  Materials darin, dass bei der     Zertrümmerung     dieser Flaschen keine     Splitter    entstehen kön  nen, wie- z.

   B. beim Glas, oder auch keine  Metallspäne wie beim     Blech.    Hierdurch :sind  also Verletzungen ausgeschlossen,     und    zum  Beispiel bei Verwendung der Flasche als Be  hälter für Autoöle kann auch     kein,    Metall-           teilchen    in     .das    Öl gelangen,     was    unter Um  ständen eine Beschädigung der Motor- oder  anderer Maschinenteile verursachen kann.       Die    Flasche ist im Gegensatz zu Blechbehäl  tern dem Rosten nicht     ausgesetzt.     



  Diese     Flasche    ist vorzugsweise so aus  gebildet, dass ein Öffnen nur dadurch mög  lich ist,     dass    zum Beispiel an der     'Spitze    auf  geeignete Weise ein Loch angebracht oder  das Flaschenmaterial     sonstwie    an einer an  dern Stelle zerstört wird.

   Dieser Umstand  ist besonders dann wichtig, wenn man dafür  sorgen will, dass die Flasche nach dem Ent  leeren nicht noch einmal verwendet werden  kann und dass der Inhalt bis zum Gebrauch  vor Fälschungen bewahrt     bleibt.    Anderseits  kann die Flasche auch so ausgebildet wer  den,     .dass    sie auf     ähnliche    Art verschlossen  wird     wie    die     bekannten    Flaschen, also z. B.  mit Korkzapfen, mit einem aufgeschraubten  Deckel usw.  



  Vor dem Füllen     ist    der untere weite Teil  der     gezeichneten    Flaschen offen und wird  -durch Anbringen eines Bodens nachträglich  verschlossen. Nachdem der Boden aufgesetzt  wurde, kann die Flasche nur durch Gewalt  geöffnet werden oder auf die Art,     wie    es  vorhin erwähnt wurde.  



  Nachdem der Boden auf geeignete Weise  angebracht ist, ist die Flasche vollkommen       luft-    und flüssigkeitsdicht. Daher eignet sich  die Flasche vorzugsweise zur Aufbewahrung  von Stoffen, die vor dem Gebrauch gegen  den Zutritt von Luft oder .gegen     Verdunstung     vollkommen geschützt werden müssen. Die  in der Zeichnung abgebildeten Formen stellen  zwei Ausführungsbeispiele dar.     .Selbstver-          ständlich    können die Behälter auch verschie  dene andere Formen aufweisen. Die in den  beiden Zeichnungen dargestellte konische  Form hat sich     jedoch    im Gebrauch als die  praktisch     bestgeeignete    erwiesen.

   Wie er  wähnt, können die Flaschen auch mit glatter  Wandung hergestellt werden, wobei an der  Wandung reliefartige     Verzierungen    oder  Firmenbezeichnungen usw. angebracht wer  den können. Die Wandung kann auch eine    Skala tragen, die ein     Bestimmen    des: Be  hälterinhaltes ermöglicht.  



  Bezüglich der Flaschenböden stellen die  beiden Zeichnungen zwei Ausführungsbei  spiele dar, von denen     Fig.    1 einen Boden  zeigt, der, aus dem gleichen Material be  stehend, eingesetzt     bezw.        eingepresst    wird  und durch ein     geeignetes        Verbindungsmittel     fest abdichtet.

   Dagegen ist in     Fig.2    eine  Ausführungsform dargestellt, bei der der  Boden aus Blech     besteht.    Der     untere    Teil  des Mantels ist dabei in einem Falz des  Blechbodens eingesetzt,     wobei    zweckmässiger  weise im Falz ein Gummiring als Dichtungs  material sich befindet, und     durch        E.inbördeln     und Aufwalzen wird der Blechboden mit dem  Mantel     luft-    und wasserdicht verbunden.  



  Das Öffnen der Flaschen gemäss     Fig.    1  und 2 kann durch die einfachsten Mittel er  folgen: zum Beispiel durch Abschneiden der  Spitze     mittelst        Messer,    Schere oder Durch  stossen der     Spitze    mit einem Messer oder  Nagel usw. Diese Art des     Versehlusses,    bei  der kein Zapfen oder Deckel verwendet wird,  ist besonders in den Fällen angebracht, in       denen,der    Flascheninhalt nachdem Abfüllen  der Flasche besonders geschützt werden soll.

    Ferner wo ein Missbrauch der Verpackung  dadurch vermieden werden soll, dass nach  Öffnen :der Flasche dieselbe nicht mehr ver  schliessbar, also unbrauchbar wird, zum Bei  spiel um zu verhüten, dass eine Flasche mit  der Originalfüllung einer Fabrik geöffnet  und mit einem gefälschten Produkt nach  gefüllt wird. Es     ist    auch möglich, die  Flasche so auszubilden, dass diese an der  Spitze eine Öffnung, zum Beispiel mit     um-          gebördeltem    Rand besitzt und auf allgemein  übliche     Art    mit einem Kork- oder Gummi  zapfen oder mit den bekannten Schrumpf  kapseln verschlossen wird.

   Dieser     Verschluss     ist     dann    angebracht, wenn der Flaschen  inhalt nicht auf einmal entnommen werden  kann, sondern die Flasche wiederholt ge  öffnet werden und verschlossen werden soll.  



  Das Öffnen der Flasche gemäss     Fig.    1, die  ohne besondere     Verschlussorgane    ausgebildet  ist,     kann    zum Beispiel auch in der Weise      erleichtert werden. dass     bei    der Herstellung  der Flasche eine Schnur in die Behälterwan  dung     eingebettet    wird, wobei wenigstens ein  Ende der     .Schnur    aus der Wandung hervor  steht. Wenn das freie     Schnurende    kräftig  gezogen wird, wird ein     kappenartiger    Teil  des     Flaschenhalses    damit abgetrennt.  



  Trotz ihres geringen Gewichtes und der  verhältnismässig dünnen     Wandung    genügt  die beschriebene Flasche grossen Ansprüchen  und kann als Ersatz für die bekannten Be  hälter aus Blech oder Glas oder Hartpappe       so -ohl    zum Aufbewahren von Flüssigkeiten,  wie auch von pulverförmigen     Stoffen    ver  wendet werden; sie kann zum Beispiel zum  Transport und Aufbewahren von Schmier  ölen, Autoölen, Speiseölen, Milchprodukten       usw.    dienen.

   Infolge der Durchsichtigkeit  der     Flaschenwand        ist    sie besonders geeignet,  an     Stelle    von Glas dort angewendet zu wer  den, wo Glas infolge seines hohen Gewichtes  und seiner     Zerb.reehlichkeit        Naehteil    mit sich       hrin--t.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens teilweise aus einem elastischen Zellulosederivat besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Zellulose aeetat besteht. ?. Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel ,des Behälters mit mindestens einer Rille versehen ist. 3. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch .ge kennzeichnet, dass die Rillen parallel zur Bodenfläche des Behälters verlaufen. 1.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ?. dadurch ge kennzeichnet, dass die Rillen längs Mantellinien :des Behälters verlaufen. 5. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel mit einer schraubenlinienförmig von unten nach oben verlaufenden Rille versehen ist. 6. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und<B>2</B>, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter aus ge färbtem Material besteht. 7.
    Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer Skala versehen ist, die ein Bestim mendes Behälterinhaltes ermöglicht. B. Behä,Iter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behältermantel mit einem ebenfalls aus einem Zellulose derivat bestehenden Boden luft- und flüssigkeitsdicht untrennbar verbunden ist. 9.
    Behälter nach Patentanspruch; daduroh gekennzeichnet, .dass :der Behältermantel mit einem Blechboden luft- und flüssig- keitsdicht verbunden ist. 10. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch .ge kennzeichnet, dass am obern Ende des Behältermantels eine Schnur mit wenig stens einem frei herausragenden Ende in den Behältermantel eingelegt ist, die ein Öffnen des Behälters ermöglicht. 11.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter an sei nem obern Ende offen und mit Gewinde versehen ist, welches das Aufschrauben einer Verschlusskappe ermöglicht. 12. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. 2, 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe derart ausgebildet ist, dass sie .auf ,die schraubenlinienförmig verlaufende Rille der Behälterwandung aufgeschraubt wer den kann. 13.
    Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behältermäntel von unten nach oben -sich konisch verengt, zum Zwecke, eine grosse Stan.dfläehe zu erhalten.
CH193691D 1936-12-03 1936-12-03 Behälter. CH193691A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH193691T 1936-12-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH193691A true CH193691A (de) 1937-10-31

Family

ID=4439013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193691D CH193691A (de) 1936-12-03 1936-12-03 Behälter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH193691A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69207543T2 (de) Metallbehälter, der entlang einer Schwächungslinie teilweise geöffnet werden kann
DE1816116C3 (de) Behälter für kosmetische Mittel und dgl
DE2941148A1 (de) Minen-nachfuell-packung fuer mechanische bleistifte
DE7034735U (de) Behaelter fuer fluessigkeiten, insbesondere kohlensaeurehaltige getraenke.
DE10161359B4 (de) Katzentoilette
DE2134222A1 (de) Schutzkappe fur einen Behalter
DE4118252A1 (de) Verpackung fuer schuettfaehige gueter
CH193691A (de) Behälter.
EP2025613B1 (de) Dosenförmiger Behälter
DE327844C (de) Luftdichter Verschluss fuer Tinten- und andere Flaschen aus Glas
DE102019005045A1 (de) Vorrichtung zur Aufbewahrung von Lebensmitteln
DE406181C (de) Verschluss fuer Flaschen unter Verwendung eines in eine Aussparung des Flaschenhalses eingelegten Verschlussplaettchens
DE202022106157U1 (de) Becher-in-Becher-Trinkgefäß
DE816586C (de) Behaelter fuer puderfoermige Stoffe und Fluessigkeiten
DE182846C (de)
CH209960A (de) Büchsenverschluss.
DE419135C (de) Stuelpdeckelbuechse aus Blech zum Verpacken von Waren
AT258780B (de) Behälterverschluß
DE673239C (de) Beheizungsvorrichtung, insbesondere fuer Konservendosen
DE202008003820U1 (de) Schraubverschluss für Flaschen
CH716027B1 (de) Behältnis zur Aufnahme wenigstens einer Substanz sowie Verfahren zur Herstellung des Behältnisses
DE3623398A1 (de) Zur aufnahme eines fuer das auge bestimmten mediums dienender behaelter
DE1653088U (de) Verschluss fuer behaelter aller art, insbesondere fuer eierbehaelter.
DE8906967U1 (de) Vorratsbehältnis für Vogelfutter
DE1657162A1 (de) Verschlussdeckel aus Kunststoff