CH193691A - Behälter. - Google Patents
Behälter.Info
- Publication number
- CH193691A CH193691A CH193691DA CH193691A CH 193691 A CH193691 A CH 193691A CH 193691D A CH193691D A CH 193691DA CH 193691 A CH193691 A CH 193691A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- container
- dependent
- container according
- jacket
- bottle
- Prior art date
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 claims description 5
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 229920002301 cellulose acetate Polymers 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 8
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 6
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 3
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
- 235000013365 dairy product Nutrition 0.000 description 1
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 1
- 239000008157 edible vegetable oil Substances 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 1
- 239000002923 metal particle Substances 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D11/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
- B65D11/02—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material of curved cross-section
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Behälter. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Behälter, z. B. in Flaschenform, der im Gegensatz zu bereits bekannten Behältern und Flaschen aus Papier, Hartpappe, Blech oder Glas, wenigstens teilweise aus einem elastischen Zellulosederivat besteht. Z,weck- mässigerweise wird hierzu Zelluloseacetat ver wendet. Der Körper aus Zellulosederivat kann farblos transparent oder in beliebigen Farben getönt sein.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung im Schnitt dar gestellt. Bei beiden Ausführungsformen han delt es sich um nach oben sich verjüngende Flaschen (konisch oder geschweift), .deren Wandungen mit parallel zum Boden verlau fenden Rippen versehen sind. Die Flaschen können auch mit ganz glatter Wandung her gestellt werden, jedoch werden zweckmässiger weise die abgebildeten Rippen angebracht, um dem Behälter eine gewisse Elastizität und Festigkeit zu verleihen.
Dadurch wird es ermöglicht, -dass ,die Flaschen zum Beispiel beim Transport verhältnismässig starke :Stösse oder Deformationen aushalten können, ohne irgendwie beschädigt zu werden. Bei glatter Wandung hingegen wird dies nur erreicht, wenn diese verhältnismässig dick ist. An Stelle von parallelen Rippen kann auch nur eine spiralförmig von unten nach oben ver laufende Rille vorgesehen sein, hauptsächlich dann, wenn die Flasche durch eine auf schraubbare Verschlusskappe verschlossen werden soll. Die Rillen können auch längs Mantellinien des Behälters verlaufen.
Die Herstellung aus einem Zellulosederi- vat, insbesondere aus Zelluloseazetat, hat den Vorteil"dass das -Gewicht ,der Flasche um ein Vielfaches ,geringer gehalten werden kann als bei gleich grossen Flaschen aus Glas oder Blech. Ferner besteht der Vorteil dieses Materials darin, dass bei der Zertrümmerung dieser Flaschen keine Splitter entstehen kön nen, wie- z.
B. beim Glas, oder auch keine Metallspäne wie beim Blech. Hierdurch :sind also Verletzungen ausgeschlossen, und zum Beispiel bei Verwendung der Flasche als Be hälter für Autoöle kann auch kein, Metall- teilchen in .das Öl gelangen, was unter Um ständen eine Beschädigung der Motor- oder anderer Maschinenteile verursachen kann. Die Flasche ist im Gegensatz zu Blechbehäl tern dem Rosten nicht ausgesetzt.
Diese Flasche ist vorzugsweise so aus gebildet, dass ein Öffnen nur dadurch mög lich ist, dass zum Beispiel an der 'Spitze auf geeignete Weise ein Loch angebracht oder das Flaschenmaterial sonstwie an einer an dern Stelle zerstört wird.
Dieser Umstand ist besonders dann wichtig, wenn man dafür sorgen will, dass die Flasche nach dem Ent leeren nicht noch einmal verwendet werden kann und dass der Inhalt bis zum Gebrauch vor Fälschungen bewahrt bleibt. Anderseits kann die Flasche auch so ausgebildet wer den, .dass sie auf ähnliche Art verschlossen wird wie die bekannten Flaschen, also z. B. mit Korkzapfen, mit einem aufgeschraubten Deckel usw.
Vor dem Füllen ist der untere weite Teil der gezeichneten Flaschen offen und wird -durch Anbringen eines Bodens nachträglich verschlossen. Nachdem der Boden aufgesetzt wurde, kann die Flasche nur durch Gewalt geöffnet werden oder auf die Art, wie es vorhin erwähnt wurde.
Nachdem der Boden auf geeignete Weise angebracht ist, ist die Flasche vollkommen luft- und flüssigkeitsdicht. Daher eignet sich die Flasche vorzugsweise zur Aufbewahrung von Stoffen, die vor dem Gebrauch gegen den Zutritt von Luft oder .gegen Verdunstung vollkommen geschützt werden müssen. Die in der Zeichnung abgebildeten Formen stellen zwei Ausführungsbeispiele dar. .Selbstver- ständlich können die Behälter auch verschie dene andere Formen aufweisen. Die in den beiden Zeichnungen dargestellte konische Form hat sich jedoch im Gebrauch als die praktisch bestgeeignete erwiesen.
Wie er wähnt, können die Flaschen auch mit glatter Wandung hergestellt werden, wobei an der Wandung reliefartige Verzierungen oder Firmenbezeichnungen usw. angebracht wer den können. Die Wandung kann auch eine Skala tragen, die ein Bestimmen des: Be hälterinhaltes ermöglicht.
Bezüglich der Flaschenböden stellen die beiden Zeichnungen zwei Ausführungsbei spiele dar, von denen Fig. 1 einen Boden zeigt, der, aus dem gleichen Material be stehend, eingesetzt bezw. eingepresst wird und durch ein geeignetes Verbindungsmittel fest abdichtet.
Dagegen ist in Fig.2 eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Boden aus Blech besteht. Der untere Teil des Mantels ist dabei in einem Falz des Blechbodens eingesetzt, wobei zweckmässiger weise im Falz ein Gummiring als Dichtungs material sich befindet, und durch E.inbördeln und Aufwalzen wird der Blechboden mit dem Mantel luft- und wasserdicht verbunden.
Das Öffnen der Flaschen gemäss Fig. 1 und 2 kann durch die einfachsten Mittel er folgen: zum Beispiel durch Abschneiden der Spitze mittelst Messer, Schere oder Durch stossen der Spitze mit einem Messer oder Nagel usw. Diese Art des Versehlusses, bei der kein Zapfen oder Deckel verwendet wird, ist besonders in den Fällen angebracht, in denen,der Flascheninhalt nachdem Abfüllen der Flasche besonders geschützt werden soll.
Ferner wo ein Missbrauch der Verpackung dadurch vermieden werden soll, dass nach Öffnen :der Flasche dieselbe nicht mehr ver schliessbar, also unbrauchbar wird, zum Bei spiel um zu verhüten, dass eine Flasche mit der Originalfüllung einer Fabrik geöffnet und mit einem gefälschten Produkt nach gefüllt wird. Es ist auch möglich, die Flasche so auszubilden, dass diese an der Spitze eine Öffnung, zum Beispiel mit um- gebördeltem Rand besitzt und auf allgemein übliche Art mit einem Kork- oder Gummi zapfen oder mit den bekannten Schrumpf kapseln verschlossen wird.
Dieser Verschluss ist dann angebracht, wenn der Flaschen inhalt nicht auf einmal entnommen werden kann, sondern die Flasche wiederholt ge öffnet werden und verschlossen werden soll.
Das Öffnen der Flasche gemäss Fig. 1, die ohne besondere Verschlussorgane ausgebildet ist, kann zum Beispiel auch in der Weise erleichtert werden. dass bei der Herstellung der Flasche eine Schnur in die Behälterwan dung eingebettet wird, wobei wenigstens ein Ende der .Schnur aus der Wandung hervor steht. Wenn das freie Schnurende kräftig gezogen wird, wird ein kappenartiger Teil des Flaschenhalses damit abgetrennt.
Trotz ihres geringen Gewichtes und der verhältnismässig dünnen Wandung genügt die beschriebene Flasche grossen Ansprüchen und kann als Ersatz für die bekannten Be hälter aus Blech oder Glas oder Hartpappe so -ohl zum Aufbewahren von Flüssigkeiten, wie auch von pulverförmigen Stoffen ver wendet werden; sie kann zum Beispiel zum Transport und Aufbewahren von Schmier ölen, Autoölen, Speiseölen, Milchprodukten usw. dienen.
Infolge der Durchsichtigkeit der Flaschenwand ist sie besonders geeignet, an Stelle von Glas dort angewendet zu wer den, wo Glas infolge seines hohen Gewichtes und seiner Zerb.reehlichkeit Naehteil mit sich hrin--t.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens teilweise aus einem elastischen Zellulosederivat besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Zellulose aeetat besteht. ?. Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel ,des Behälters mit mindestens einer Rille versehen ist. 3. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch .ge kennzeichnet, dass die Rillen parallel zur Bodenfläche des Behälters verlaufen. 1.Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ?. dadurch ge kennzeichnet, dass die Rillen längs Mantellinien :des Behälters verlaufen. 5. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel mit einer schraubenlinienförmig von unten nach oben verlaufenden Rille versehen ist. 6. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und<B>2</B>, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter aus ge färbtem Material besteht. 7.Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer Skala versehen ist, die ein Bestim mendes Behälterinhaltes ermöglicht. B. Behä,Iter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behältermantel mit einem ebenfalls aus einem Zellulose derivat bestehenden Boden luft- und flüssigkeitsdicht untrennbar verbunden ist. 9.Behälter nach Patentanspruch; daduroh gekennzeichnet, .dass :der Behältermantel mit einem Blechboden luft- und flüssig- keitsdicht verbunden ist. 10. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch .ge kennzeichnet, dass am obern Ende des Behältermantels eine Schnur mit wenig stens einem frei herausragenden Ende in den Behältermantel eingelegt ist, die ein Öffnen des Behälters ermöglicht. 11.Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter an sei nem obern Ende offen und mit Gewinde versehen ist, welches das Aufschrauben einer Verschlusskappe ermöglicht. 12. Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. 2, 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe derart ausgebildet ist, dass sie .auf ,die schraubenlinienförmig verlaufende Rille der Behälterwandung aufgeschraubt wer den kann. 13.Behälter nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behältermäntel von unten nach oben -sich konisch verengt, zum Zwecke, eine grosse Stan.dfläehe zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH193691T | 1936-12-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193691A true CH193691A (de) | 1937-10-31 |
Family
ID=4439013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193691D CH193691A (de) | 1936-12-03 | 1936-12-03 | Behälter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193691A (de) |
-
1936
- 1936-12-03 CH CH193691D patent/CH193691A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69207543T2 (de) | Metallbehälter, der entlang einer Schwächungslinie teilweise geöffnet werden kann | |
| DE1816116C3 (de) | Behälter für kosmetische Mittel und dgl | |
| DE2941148A1 (de) | Minen-nachfuell-packung fuer mechanische bleistifte | |
| DE7034735U (de) | Behaelter fuer fluessigkeiten, insbesondere kohlensaeurehaltige getraenke. | |
| DE10161359B4 (de) | Katzentoilette | |
| DE2134222A1 (de) | Schutzkappe fur einen Behalter | |
| DE4118252A1 (de) | Verpackung fuer schuettfaehige gueter | |
| CH193691A (de) | Behälter. | |
| EP2025613B1 (de) | Dosenförmiger Behälter | |
| DE327844C (de) | Luftdichter Verschluss fuer Tinten- und andere Flaschen aus Glas | |
| DE102019005045A1 (de) | Vorrichtung zur Aufbewahrung von Lebensmitteln | |
| DE406181C (de) | Verschluss fuer Flaschen unter Verwendung eines in eine Aussparung des Flaschenhalses eingelegten Verschlussplaettchens | |
| DE202022106157U1 (de) | Becher-in-Becher-Trinkgefäß | |
| DE816586C (de) | Behaelter fuer puderfoermige Stoffe und Fluessigkeiten | |
| DE182846C (de) | ||
| CH209960A (de) | Büchsenverschluss. | |
| DE419135C (de) | Stuelpdeckelbuechse aus Blech zum Verpacken von Waren | |
| AT258780B (de) | Behälterverschluß | |
| DE673239C (de) | Beheizungsvorrichtung, insbesondere fuer Konservendosen | |
| DE202008003820U1 (de) | Schraubverschluss für Flaschen | |
| CH716027B1 (de) | Behältnis zur Aufnahme wenigstens einer Substanz sowie Verfahren zur Herstellung des Behältnisses | |
| DE3623398A1 (de) | Zur aufnahme eines fuer das auge bestimmten mediums dienender behaelter | |
| DE1653088U (de) | Verschluss fuer behaelter aller art, insbesondere fuer eierbehaelter. | |
| DE8906967U1 (de) | Vorratsbehältnis für Vogelfutter | |
| DE1657162A1 (de) | Verschlussdeckel aus Kunststoff |