CH193728A - Einrichtung zur raschen Regelung und Intriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt. - Google Patents

Einrichtung zur raschen Regelung und Intriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt.

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CH193728A
CH193728A CH193728DA CH193728A CH 193728 A CH193728 A CH 193728A CH 193728D A CH193728D A CH 193728DA CH 193728 A CH193728 A CH 193728A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/16Control of working fluid flow
    • F02C9/24Control of the pressure level in closed cycles

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Description


  Einrichtung zur raschen Regelung und Inbetriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in  welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen  Kreislauf unter Überdruck beschreibt.    Die Erfindung betrifft     eine    Einrichtung  zur raschen Regelung und Inbetriebsetzung  von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gas  förmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft,  dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter  Überdruck beschreibt, wobei das durch äussere  Wärmezufuhr erhitzte Arbeitsmittel in min  destens zwei Turbinen, wovon die eine ihre  Leistung mindestens zum Teil nach aussen  abgibt und die andere einen Verdichter an  treibt, expandieren gelassen und hierauf wie  der auf höheren Druck gebracht wird,

   sowie  in einem     Wärmeaustauscher    ein Wärmeaus  tausch zwischen dem expandierten und dem  wieder verdichteten, noch nicht von aussen  erhitzten Teil des     Arbeitsmittelstromes    statt  findet.  



  Zur Regelung von länger andauernden  Änderungen in der     Belastung    von Wärme  kraftanlagen dieser Art ist bereits vorge  schlagen worden, bei unveränderter Dreh-    zahl sämtlicher     Maschinen    die Dichte des  umlaufenden Arbeitsmittels angenähert pro  portional zur jeweiligen äussern Leistungs  abgabe einer oder mehrerer Turbinen zu än  dern. Dies     kann    beispielsweise bei einer Er  niedrigung des     Leistungsbedarfes    dadurch  geschehen, dass Arbeitsmittel, welches ja   unter Überdruck steht, dem sonst geschlos  senen Kreislauf durch geeignete     Auslassvor-          richtungen,    z. B. gesteuerte     Ventile,    entzogen  wird.

   Sinkt jedoch der Leistungsbedarf  plötzlich, beispielsweise infolge     Abschaltens     des Generators, so ist es unter Umständen  nicht möglich, zu erreichen, dass die Dichte  des Arbeitsmittels in dessen Kreislauf ge  nügend rasch zurückgeht, weil das Ausströ  men des dem Kreislauf zu entziehenden Ar  beitsmittels eine gewisse Zeit erfordert. Zu  dem     bedingt    das Ablassen von Arbeitsmittel  aus dem sonst geschlossenen Kreislauf, dass  bei einer     nachfolgenden    Zunahme des Lei-           stungsbedarfes    neues Arbeitsmittel in den  Kreislauf eingeführt werden muss, was auch       einige    Zeit benötigt.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, solche  Übelstände, welche bei raschen Schwankun  gen in der Belastung von Anlagen der er  wähnten     Art    auftreten, zu beheben. Zu die  sem Behufe zweigt bei einer solchen Anlage  gemäss vorliegender Erfindung von einer       Überströmleitung,    die von einer zur andern  Turbine führt, vor dem Eintritt in die Lei  stung nach aussen abgebende Turbine eine       Umführungsleitung        (bypass)    mit     Absperr-          drosselorgan        und    eingebautem Hilfskühler  ab.

   Durch diese     Umführungsleitung        kann     das     Arbeitsmittel    unter Umgehung der Lei  stung nach aussen abgebenden Turbine strö  men, um hinter dieser wieder in den nor  malen Kreislauf des Arbeitsmittels zu ge  langen. Zweckmässig kann die     Umführungs-          leitung    in die Leitung münden, welche die  letztgenannte Turbine mit dem Wärmeaus  tauscher verbindet, in welchem ein Wärme  austausch     zwischen    dem expandierten     und     dem wieder erhitzten Teil des Arbeitsmittel  stromes stattfindet.

   Das in der     Umfüh-          rungsleitung    vorgesehene Absperrdrossel  organ kann mit Organen verbunden sein,  durch die es in Abhängigkeit von     den.in    der  Anlage auftretenden Leistungsschwankun  gen     selbsttätigt    verstellt werden kann, zum  Zwecke, die     Durchflussmenge    durch die Um  führungsleitung selbsttätig der abzugeben  den     Leistung    anzupassen.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes in verein  fachter Darstellungsweise beispielsweise ver  anschaulicht.  



  1     bezeichnet    einen Erhitzer, in welchem  dem     Arbeitsmittel,    vorzugsweise Luft, von  aussen Wärme zugeführt wird. Die erhitzte  Luft gelangt vorerst in eine Hochdrucktur  bine 2, welche einen Verdichter 3 antreibt  und über ein Getriebe 4 auch mit der Welle  einer zweiten Turbine 5 gekoppelt ist, die  ihre Leistung mindestens zum Teil nach  aussen abgibt. Bei der gezeigten Ausfüh  rungsform treibt diese Turbine 5 einen Ge-         nerator    6 an. 13 bezeichnet eine     Überström-          leitung,    durch die das Arbeitsmittel von der  Hochdruckturbine 2 zur     Niederdruckturbine     5 gelangt.

   Das aus der Turbine 5 strömende  Arbeitsmittel tritt durch eine     Leitung    7 in  einen     Wärmeaustauscher    8, wo es Wärme an  den Teil des     Arbeitsmittelstromes    abgibt,  der vom Verdichter 3 durch eine Leitung 9  in den Erhitzer 1 gefördert wird. Der von  der Turbine 5 kommende und im     Wärme-          austauscher    8 abgekühlte     Arbeitsmittelstrom-          teil    gelangt dann durch eine Leitung 10 in  einen Kühler 11 und von diesem durch eine  Leitung 12 in den Verdichter 3, wo dieser  Teil des     Arbeitsmittelstromes    wieder ver  dichtet wird.

   Von der     Überströmleitung    13  zweigt vor dem Eintritt in die     Leistung    nach  aussen abgebende Turbine, das heisst also vor  der Turbine 5, eine     Umführungsleitung    14  ab, die in die Leitung 7 mündet. In diese       Umführungsleitung    14 sind     ein        Absperr-          drosselorgan    15 und eine als Kühler 16 aus  gebildete     Hilfswärmeaustauschvorrichtung     eingebaut. Die Einstellung des Organes 15  in die jeweils erforderliche Lage erfolgt  selbsttätig durch einen Drehzahlregler 17 der  Turbine 5. Dabei wird die Wirkungsverbin  dung zwischen den Teilen 15, 17 durch ein  Hebelgestänge 18 hergestellt.

   In die Über  strömleitung 13 ist zwischen der Abzweig  stelle der     Umführungsleitung    14 und dem  Eintritt in die     Turbine    5 ein Absperrorgan  19 eingebaut, welches ebenfalls     selbsttätig     in Abhängigkeit von den Leistungsänderun  gen der Turbine 5 verstellt wird, zu welchem  Zwecke es mit dem Drehzahlregler 17 in       Wirkungsverbindung    steht. 20 ist ein Hilfs  motor (elektrischer Motor,     Verbrennungs-,          Druckluftkolbenmotor    oder     Drucklufttur-          bine),    welcher zur langsamen Drehung der  Maschinengruppe 3, 2, 5, 6 während des An  fahrstadiums dient.

   Dieser Hilfsmotor 20  wird bei höheren Drehzahlen     mittelst    einer  Kupplung ausgeschaltet.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende: Solange normale  Betriebsverhältnisse bei gleichbleibender  Last herrschen, sperrt das Drosselorgan 1.5      den     Durchfluss    von Arbeitsmittel durch die       Umführungsleitung    14 ab. Sobald jedoch die  Turbine 5 aus irgend einem Grunde plötzlich  und voraussichtlich nur für eine derart kurze  Zeit entlastet wird, dass ein verringerter  Wirkungsgrad der Wärmekraftanlage in  Kauf genommen werden kann, so erfolgt  selbsttätig eine solche Verstellung des     Ab-          sperrdrosselorganes    15, dass Arbeitsmittel  durch die     Umführungsleitung    14 aus der       Überströmleitung    13 in die Leitung 7 strö  men kann.

   Gleichzeitig wird das Absperr  organ 19 in schliessendem Sinne betätigt. Das  von der Hochdruckturbine 2 kommende Ar  beitsmittel fliesst daher unter Umgehung der       Niederdruckturbine    5, gleich durch die Um  führungsleitung 14 in den     Wärmeaustau-          scher    B. In dieser     Umführungsleitung    14 er  fährt das Arbeitsmittel durch Drosselung  eine     Druckverminderung    und gleichzeitig  wird es durch den Hilfskühler 16 auf un  gefähr die Temperatur abgekühlt, auf die es  bei normalen Betriebsverhältnissen durch die  Expansion in der     Niederdruckturbine    5 ab  gekühlt würde.

   Auf diese Weise wird selbst  bei Umgehung der     Niederdruckturbine    5  vermieden, dass Arbeitsmittel von gefährlich  hoher Temperatur in den     Wärmeaustauscher     8 gelangt, der aus wirtschaftlichen Gründen  aus Baustoffen hergestellt ist, welche keine  zu hohen Temperaturen ertragen.

   Da für  den     Durchfluss    durch die     Umführungslei-          tung    14 ein Druckgefälle von einigen Atmo  sphären zur Verfügung steht, so ergeben sich  in dieser Leitung 14 grosse Geschwindigkei  ten, die unter Umständen bis zur Schall  geschwindigkeit und darüber ansteigen kön  nen, so dass der Hilfskühler 16 infolge der  sich ergebenden hohen     Wärmeübergangszah-          len    auf der     Arbeitsmittelseite    klein bemessen  werden kann.

   Durch zusätzliche Steuerung  der Absperrorgane 15, 19 in Abhängigkeit  von den Drücken an bestimmten Stellen des  normalen Kreislaufes     kann    erreicht werden,       da.ss    die Drücke und Temperaturen nach Öff  nen der     Umführungsleitung    14 im übrigen  Teil der Anlage angenähert gleich     bleiben,     so dass beispielsweise beim plötzlichen, kurz-    zeitigen     Öffnen    der Leitung 14 am Verdich  ter 3 oder am Erhitzer 1 sich nichts ändert.

    Die beim Umgehen der Turbine 5 vorhan  dene überschüssige Energie wird einfach in  der     Umführungsleitung    14 und mit     Hilfe    des       Hilfskühlers    16 vernichtet, statt über die  Turbine 5 und den Generator 6 nach aussen  abgegeben zu werden. Tritt wieder eine Be  lastungszunahme der Turbine 5 ein, so wird  das Absperrorgan 19 im     öffnenden        Sinne    und  das Absperrorgan 15 im schliessenden Sinne       selbsttätigt    betätigt, so dass der durch die       Umführungsleitung    14 strömende Arbeits  mittelteil nach Massgabe der     Belastung    der  Turbine 5 geregelt wird.

   Bei lang andauern  der niedriger Belastung der Anlage wird  dagegen die     Einrichtung    zum Verstellen des       Absperrdrosselorganes    15 von Hand oder  selbsttätig durch nicht gezeigte Mittel     blok-          kiert    und dem     Kreislauf    in an sich bekann  ter Weise durch eine     absperrbare        Auslass-          vorrichtung    22     Arbeitsmittel        entzogen.    Da  durch sinken     dann    der Druck und die Dichte  im Kreislauf,

   was ein entsprechendes Schlie  ssen der     Umführungsleitung    14 und Öffnen  der     Überströmleitung    13 ermöglicht, so dass       beim    neuen Dauerbetrieb mit verminderter  Last die Anlage zufolge     Ausschaltung    der  Drosselleitung 14 wieder mit gutem Wir  kungsgrad arbeitet. Eine spätere Belastungs  zunahme wird     lediglich    ermöglicht durch  Einführen neuen Arbeitsmittels aus     einem     Speicher 21.  



  Der in die     Umführungsleitung        eingebaute     Hilfskühler wird zweckmässig von so gro  ssem     Widerstande    ausgebildet, dass in ihm  mindestens ein Viertel des sonst von der um  gangenen Turbine verarbeiteten Druckgefäl  les durch Reibung und     Wirbelung    vernich  tet wird.  



  Die     beschriebene        Einrichtung    ermöglicht  auch in einfacher Weise die schwierige Auf-.       gabe    zu lösen, die ganze Anlage anzufahren.  Bei der Inbetriebsetzung ist das Absperr  organ 19 geschlossen und das Absperrorgan  15 geöffnet. Es wird     dann    durch den Motor  20 bei vorerst reduzierter Drehzahl Arbeits  mittel durch die Anlage umgewälzt     und    im           Erhitzer.l    erwärmt.

   Das Arbeitsmittel durch  strömt jetzt lediglich die den Verdichter  antreibende Hochdruckturbine 2     und    fliesst  hierauf durch die     Umführungsleitung    14 in  den     Wärmeaustauscher    8, um von diesem  durch die Leitungen 10 und 12, den Verdich  ter 3 und die Leitung 9 wieder in den Er  hitzer 1 zu gelangen. Die Turbine 5 wird  somit umgangen. Durch allmähliches Ein  führen neuen Arbeitsmittels, beispielsweise  aus einem Reservoir 21,     in    den beschriebenen  Kreislauf, wird dann die Dichte des umge  wälzten Stromes erhöht.

   Eine allfällige über  schüssige     Leistung    der Turbinen     wird    nach  Massgabe der Drucksteigerung in der Um  führungsleitung 14 durch Drosselung vorläu  fig vernichtet. Erst wenn die Drücke im  Kreislauf von Turbine 2 und Verdichter 3  die nötige Höhe erreicht haben und die ge  wünschten Temperaturen vorhanden sind,  wird das Absperrorgan 15 geschlossen und  das Organ 19 geöffnet, so dass nun das aus  der Hochdruckturbine 2 kommende Arbeits  mittel auch die     Niederdruckturbine    5, welche  mindestens zum Teil ihre Leistung nach  aussen abgibt, durchströmt. Die Belastung  der Turbine 5 kann jetzt sehr rasch erfol  gen, weil ja die dadurch bedingte Energie  bereits im Kreislauf vorhanden ist.

   Wäre  keine     Umführungsleitung    14 vorhanden, so  würde die Belastung der     Niederdruckturbine     5 gleichzeitig und abhängig von der In  betriebnahme der ganzen Anlage erfolgen.  Sobald die     Maschinengruppe    3, 2, 5, 6 mit  einer bestimmten Drehzahl läuft, wird der  Motor 20 abgekuppelt.  



  Für das Wesen der Erfindung spielt es  keine Rolle, wie das     Absperrdrosselorgan    der       Umführungsleitung    14, sowie der darin ein  gebaute Hilfskühler ausgebildet sind. Als       Kühlmittel    für den letzteren kann eine Flüs  sigkeit oder     ein.    Gas verwendet werden, wo  bei die vom     betreffenden        Kühlmittel    auf  genommene Wärme allenfalls irgendwie wei  ter ausgenutzt werden kann.

   Der Fluss       ,des        Kühlmittels    durch den     Hilfskühler    1,6       wird        zweckmässig    erst dann auf     selbsttätige     Weise ausgelöst, wenn Arbeitsmittel durch    die     Umführungsleitung    14 zu fliessen be  ginnt. Er     kann    ferner in Abhängigkeit von  der durch die Leitung 14 strömenden Ar  beitsmittelmenge geregelt werden.  



  Auch     kann.    die selbsttätige Einstellung  des in dieser     Umführungsleitung    eingebau  ten     Absperrdrosselorganes    in Abhängigkeit  von der Belastung der     Niederdruckturbine    in  anderer Weise erfolgen als gezeichnet ist.  



  Indem das     Absperrdrosselorgan    vorzugs  weise hinter dem in die     Umführungsleitung     eingebauten Hilfskühler vorgesehen wird,  ergeben sich die Vorteile, dass dieses Organ  nur von bereits gekühltem Arbeitsmittel  durchströmt wird, und dass ferner im Küh  ler ein höherer     Arbeitsmitteldruck    herrscht,  was den Wärmeübergang verbessert.  



  Ferner lässt sich die Erfindung ohne wei  teres auch dann anwenden, wenn     hinter    der  Stelle der     Überströmleitung,    von welcher die       Umführungsleitung    abzweigt, mehr als eine  Turbine vorhanden ist. Im weiteren lässt sich  vielfach ohne Absperrorgan 19 auskommen.  Die Regelung der verschiedenen     Drossel-          bezw.    Absperrorgane kann auf mechani  schem oder hydraulischem Wege erfolgen.  



  Die     Umführungsleitung        kann    zwischen  der oder den Leistung nach aussen abgeben  den Turbine     bezw.    Turbinen und dem Ver  dichter an irgend einer Stelle des normalen       Kreislaufes    in diesen     münden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur raschen Regelung und Inbetriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vor zugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt, wobei das durch äussere Wärmezufuhr erhitzte Ar beitsmittel in mindestens zwei Turbinen, wo von die eine ihre Leistung mindestens zum Teil nach aussen abgibt und die andere einen Verdichter antreibt, expandieren gelassen und hierauf im Verdichter wieder auf höhe ren Druck gebracht wird, sowie in einem Wärmeaustauscher ein Wärmeaustausch zwi schen dem expandierten und dem wieder ver dichteten, noch nicht von aussen erhitzten Teil des Arbeitsmittelstromes stattfindet, da durch gekennzeichnet,
    dass von einer Über- strömleitung von der einen zur andern Tur bine vor dem Eintritt in die Leistung nach aussen abgebende Turbine eine Umführungs- leitung mit Absperrdrosselorgan und einge bautem Hilfskühler abzweigt, durch welche bei geöffnetem Absperrdrosselorgan das Ar beitsmittel unter Umgehung der letztgenann ten Turbine strömt, um hinter dieser Turbine wieder in den normalen Kreislauf zu ge langen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umfüh- rungsleitung in die Leitung mündet, wel che die Leistung nach aussen abgebende Turbine mit dem Wärmeaustauscher ver bindet. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Absperr- drosselorgan der Umführungsleitung selbst tätig in Abhängigkeit von den in der An lage auftretenden Leistungsänderungen eingestellt wird, um die Durchflussmenge durch die Umführungsleitung der nach aussen abzugebenden Leistung anzupassen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Überströmleitung zwischen der Abzweigstelle der Umführungsleitung und dem Eintritt in die Leistung nach aussen abgebende Turbine ein Absperrorgan ein gebaut ist, welches selbsttätig in Ab hängigkeit von den Leistungsänderungen der genannten Turbine verstellt wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfsküh ler als Kühler grossen Widerstandes aus gebildet ist, derart, dass in ihm mindestens ein Viertel des sonst von der umgangenen Turbine verarbeiteten Druckgefälles durch Reibung und Wirbelung vernichtet wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Abschluss- drosselorgan, in der Strömungsrichtung des Arbeitsmittels betrachtet, hinter dem Hilfskühler angeordnet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kühlmit- telfluss durch den Hilfskühler in Ab hängigkeit vom Arbeitsmitteldurchfluss durch die Umführungsleitung geregelt wird.
CH193728D 1937-01-25 1937-01-25 Einrichtung zur raschen Regelung und Intriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt. CH193728A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846186C (de) * 1942-06-26 1952-08-11 Tech Studien Ag Verfahren zur Regelung von Waermekraftanlagen, in denen mindestens der groessere Teil eines gasfoermigen Arbeitsmittels einen Kreislauf be-schreibt, und Einrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE846185C (de) * 1941-12-10 1952-08-11 Tech Studien Ag Verfahren zur Leistungsregelung von Waermekraftanlagen
DE855926C (de) * 1941-05-08 1952-11-17 Tech Studien Ag Verfahren zur Leistungsregelung von Waermekraftanlagen, in denen ein gasfoermiges Arbeitsmittel einen Kreislauf unter UEberdruck beschreibt, und Einrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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DE855926C (de) * 1941-05-08 1952-11-17 Tech Studien Ag Verfahren zur Leistungsregelung von Waermekraftanlagen, in denen ein gasfoermiges Arbeitsmittel einen Kreislauf unter UEberdruck beschreibt, und Einrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
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DE846186C (de) * 1942-06-26 1952-08-11 Tech Studien Ag Verfahren zur Regelung von Waermekraftanlagen, in denen mindestens der groessere Teil eines gasfoermigen Arbeitsmittels einen Kreislauf be-schreibt, und Einrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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