CH193748A - Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung von Energie. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung von Energie.

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CH193748A
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Karlovitz Bela
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Karlovitz Bela
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  Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung von Energie.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine     Einrichtung    zur Umwandlung von  Energie.  



  Gemäss der Erfindung erfolgt die Um  wandlung der Energie derart, dass     ein.        Strom     gasförmigen     Arbeitsmittels,    welcher Teil  chen mit positiver Ladung und freie Elek  tronen enthält, durch ein magnetisches Feld  geführt wird, welches mit der Richtung des  Gasstromes einen     Winkel    einschliesst und au  einer Stelle des, durch die     Wechselwirkung     des     magnetischen    Feldes und des strömenden       Arbeitsmittels    entstehenden elektrischen Fel  des, aus dem     Arbeitsmittel    Elektronen abge  leitet und an einer andern Stelle diesem wie  der     Elektronen    zugeführt werden,

   wobei die       genannten    beiden Stellen verschiedene elek  trische     Potentiale    aufweisen.  



  Mit dem Verfahren nach der Erfindung  kann elektrische Energie gewonnen werden,  wenn die aus dem Arbeitsmittel abgeführten  Elektronen über     einen    äussern Stromkreis von  der Stelle     niedrigeren    positiven Potentials des    Arbeitsmittels zu einer Stelle höheren posi  tiven Potentials zurückgeführt werden.  



  Werden dagegen die aus dem Arbeits  mittel herausgeführten<B>_</B>Elektronen mit     Hilfe     einer äussern     elektrischen    Energiequelle von  einer Stelle des     Arbeitsmittels    mit höherem  positiven Potential zu     einer    solchen mit nied  rigerem Potential geführt, so kann die Ener  gie des     strömenden        Arbeitsmittels    erhöht  werden.  



  Als     gasförmige        Arbeitsmittel        sind    alle  jene Stoffe     verwendbar,    die als Träger posi  tiv geladener     Teilchen    und freier Elektro  nen dienen     können.    So kann man Gase, z. B.       Stickstoff,    Edelgase, weiters Dämpfe, z. B.       Quecksilberdampf    und auch elementare Teil  chen von kolloidaler und     suspensionaler     Grössenordnung enthaltende Gase, z. B. Staub  wolken, Nebelwolken usw., verwenden.  



  Zur Durchführung des Verfahrens dient  eine     Einrichtung,    welche aus folgenden Tei  len besteht: Aus einem Arbeitskanal zum  Führen von     gasförmigen        Arbeitsmitteln,    aus      sich an den Arbeitskanal anschliessenden, die  Strömung des Arbeitsmittels verursachenden  Mitteln, aus einer an den Arbeitskanal an  geschlossenen, im Arbeitsmittel positive Ionen  und freie Elektronen -erzeugenden     Ionisier-          einrichtung,    aus einer am Arbeitskanal an  geordneten, denselben durchsetzenden Mag  netfluss erzeugenden Vorrichtung, deren  Kraftlinien mit der     Arbeitskanalachse    einen  Winkel     einschliessen,    sowie aus Mitteln,

   wel  che aus dem Innenraum des Arbeitskanals  Elektronen ableiten und über einen äussern  Stromkreis in den besagten Arbeitskanal wie  der einführen.  



       Fig.    1 bis 6 sind schematische Zeichnun  gen zur Erläuterung des Verfahrens;       Fig.    7 ist ein     Längsschnitt    durch ein Aus  führungsbeispiel der Einrichtung zur Durch  führung des Verfahrens;       Fig.    8 veranschaulicht einen waagrechten       Querschnitt    durch den gern 31. der Einrich  tung nach     Fig.    9 ;       Fig.    9 ist ein     Schnitt    durch einen Teil  einer andern Ausführung des Generators;  Die     Fig.    10 bis 12 sind Querschnitte von  Einrichtungen, die Elektronenstrahlen er  zeugen.  



  Das Wesen des     Verfahrens    wird an den  beiliegenden     Fig.    1 und 2 erläutert.  



  Durch einen in der     Fig.    1 nur in der  linken Hälfte dargestellten Kanal 1 mit ring  förmigem     Querschnitt,    welcher durch den  mit den Pfeilen 2 angedeuteten magnetischen       Kraftfluss    durchsetzt wird, strömt in der  Richtung der Pfeile 3 ein gasförmiges Ar  beitsmittel. Dieser Kanal ist als Arbeits  kanal des Generators aufzufassen. Man muss  dafür sorgen, dass das     Arbeitsmittel    in dem  vor der Einführungsstelle in den Arbeits  kanal liegenden Raum 11 positiv geladene  Teilchen und freie Elektronen enthält. Dies       iA    zum Beispiel durch die Einführung von  Elektronenstrahlen in den Raum 11 erreich  bar.

   Zufolge der     Ionisierung    mit Elektronen  strahlen entstehen in dem bisher neutralen  Arbeitsmittel, zwischen den neutralen     Teil-          clhen    in grosser Anzahl positive geladene Teil  chen und freie Elektronen. Die Anzahl der    sich bildenden Ionen und Elektronen ist ein  ander gleich, so dass demzufolge auch die  sich bildenden     positiven    und negativen elek  trischen Ladungsmengen einander gleich  sind. Die Beweglichkeit der     positiven     Ionen ist infolge ihrer relativ grossen Masse  und ihrer grossen Reibung im     Arbeitsmittel     gering; sie können sich daher unter der Wir  kung einer elektrischen Kraft nur verhält  nismässig langsam bewegen.

   Die freien Elek  tronen können dagegen unter dem Einfluss  derselben elektrischen Kraft eine Geschwin  digkeit erlangen, die einige     tausendmal    grö  sser ist als diejenige der positiven Ionen.  



  Das im magnetischen Kraftfeld des Ka  nals strömende Arbeitsmittel     nimmt    die po  sitiven Ionen zufolge der :grossen     Reibung     mit sich, wogegen die freien Elektronen     hei     ihrer Bewegung im magnetischen Feld durch  das letztere abgelenkt werden, wobei die  Richtung dieser     ablenkenden    Kraft zu den  magnetischen Kraftlinien, sowie zur Bewe  gungsrichtung der Elektronen, senkrecht  steht. Diese Kraft lenkt also die Elektronen  aus ihrer ursprünglichen Richtung ab, ändert  aber nicht ihre Geschwindigkeit.

   Zufolge  dieser     magnetischen        Kraftwirkung    weichen  die Elektronen von der     Strömungsrichtung     des     Arbeitsmittels    ab und erlangen schliess  lich, indem sie sich senkrecht zur Strömungs  richtung des Arbeitsmittels mit hoher Ge  schwindigkeit bewegen, entgegen der Wir  kung des elektrischen Feldes einen Gleich  gewichtszustand. Die Richtung des     elektri-          schen    Feldes ist durch die Pfeile 10     Ue-          zeichnet.     



  Das elektrische Feld entsteht dadurch,  dass die     positiven    Ionen     mittels    des Gasstro  mes durch den Generator hindurchgeschleppt  werden,     während    die negativen Elektronen  durch das magnetische Feld     gezwungen    wer  den, sich in     Querrichtung    zu bewegen,     se     dass dieselben in     einer    gewissen Höhenlage  sozusagen festgehalten werden und nicht  durch den     Generatorkarial        dringen        können.     Der     Generatorkanal    bildet gewissermassen  eine halbdurchlässige Wand,

       indem    er die  neutralen Teilchen und die Ionen hindurch-      lässt, während die negativen     Elektronen    in  demselben zurückgehalten werden. Das dem  Generator zuströmende Arbeitsmittel nimmt  grosse Mengen von Ionen und negativen Elek  tronen mit sich. Die Elektronen können  durch das magnetische Feld des Generators,  wenn in demselben bereits Elektronen krei  sen, nicht     hindurchdringen,    sie sammeln sich  vielmehr vor dem Generator und bilden dort  die mit 5 bezeichnete Elektronenwolke. Die  positiven Ionen gelangen mit dem Gasstrom  durch das magnetische Feld hindurch und  treten mit dem neutralen Gasstrom gemein  sam am     andern    Ende des Generators aus.

    Die vor dem magnetischen Feld des     Genera-          tors    lagernde negative und die, hinter dem  selben lagernde positive Ladewolke bilden       gewissermassen    die beiden Belegungen eines  Kondensators,     zwischen    welchen ein elektri  sches Feld entsteht, das entgegen der Gas  strömung gerichtet ist. Das elektrische Kraft  feld übt auf die positiven Ionen eine Kraft  wirkung entgegen der Richtung des Gasstro  mes aus.

   Zwischen den positiven Ionen und  den neutralen Teilchen des     Arbeitsmittels     besteht eine grosse Reibung, so dass die posi  tiven Ionen der     elektrischen    Kraftwirkung  nicht frei dieser Kraftwirkung folgen kön  nen, sondern diese auf mechanischem Wege  auf das gesamte neutrale     Arbeitsmittel    über  tragen. Auf diese Weise übt das elektrische  Feld des Generators auf die ganze Menge des  strömenden     Arbeitsmittels    eine verzögernde       Wirkung    aus.  



  Zufolge dieser     Kraftwirkung    wird die  kinetische Energie des Arbeitsmittels zur  Gewinnung elektrischer Energie nutzbar ge  macht, da entgegen der Wirkung des elek  trischen Kraftfeldes positive elektrische La  dungen von einer Stelle niedrigeren positiven  Potentials zu einer Stelle höheren positiven  Potentials gefördert werden. Wenn man also  zwei verschiedene Potentiale aufweisende  Stellen des elektrischen Kraftfeldes mitein  ander leitend verbindet, so wird von der  Stelle höheren Potentials zu der Stelle niedri  geren Potentials, ein elektrischer Strom flie  ssen, oder was damit gleichbedeutend ist, es    gelangen von der Stelle niedrigeren positiven  Potentials zur Stelle höheren positiven Po  tentials Elektronen.  



  Die Energie steht nicht nur in der     Strö-          mungsgeschwindigkeit    des Arbeitsmittels,  das heisst in der gerichteten Bewegung der  elementaren Teilchen, zur Verfügung, son  dern auch in     Form    von Druck- und Wärme  energie, welche auch in eine gerichtete Strö  mung umgewandelt werden kann.  



  Wenn man also aus dem Arbeitskanal  vor dem magnetischen Feld, die sich dort  stauende Elektronenwolke 5 über den Pol 6  und den äussern     Stromkreis    7 zum Pol S  führt, und von     dort    die negativen Elektronen  zur Neutralisierung der positiven Ionen 9 in  das     Arbeitsmittel        zurückleitet,    so kann man  in dem äussern Stromkreis 7 elektrische Ener  gie     gewinnen.     



  Der geschlossene elektrische Stromkreis  ergibt sich dadurch, dass sich die positiven  und     negativen        Ladungsmengen    an der Grenze  des magnetischen Feldes, nach     Zurücklegung     von gesonderten Bahnen, am positiven Pol  des Generators wieder     vereinigen.    In dem  einen Zweig besteht demnach eine positive       Ionenströmung    und im andern Zweig eine       Strömung    negativer Elektronen, so dass die  beiden parallel geschalteten     Strömungen    ent  gegengesetzten Sinnes mit einem geschlos  senen elektrischen Stromkreis gleichwertig       sind.     



  Wenn die pro Gewichtseinheit zur Ver  fügung stehende Energie des     strömenden    Ar  beitsmittels und die gewünschte Klemmen  spannung des Generators gegeben sind, so  kann aus dem Gleichgewicht     cler    zur Ver  fügung stehenden Arbeit und der geleisteten  elektrischen Arbeit,     die    pro Gewichtseinheit       notwendige    Ladungsmenge berechnet werden.  



  Der     Zusammenhang    zwischen Klemmen  spannung und spezifischer Ladungsmenge ist  der folgende:  
EMI0003.0035     
    Dabei bedeutet E die     Klemmenspannung     des     Generators    in Volt, q die elektrische La-           dung    pro 1 kg strömenden Arbeitsmittels,       Zea    die Strömungsgeschwindigkeit des Ar  beitsmittels am Anfang,     w,    dieselbe am Ende  des Arbeitskanals des Generators und g die  Erdbeschleunigung.  



  Der theoretische Wert der Stromstärke  der nach obigen Prinzipien arbeitender Vor  richtung ist:       JAmp    -     q.    G,    wobei G das Gewicht. der pro Sekunde hin  durchströmenden     Arbeitsmittelmenge    in kg       bedeutet.     



  Um die im magnetischen Feld aus ihrer  ursprünglichen Richtung abgelenkten, in  einer gewissen Höhenlage lagernden Elektro  nen an ihrer Bewegung womöglich nicht zu       hindern,    sorgt man dafür, dass diese Elek  tronen in einer geschlossenen Bahn kreisen  können. Dies erreicht man zum Beispiel da  durch, dass man den durch magnetische  Kraftlinien durchsetzten Kanal mit ringför  migem     Querschnitt    ausbildet. Wie aus den       Fig.    1 und 2 ersichtlich, veranlasst das auf  die Richtung des     Arbeitsmittelstromes    senk  recht auftreffende     magnetische    Feld die  Elektronen, in der Richtung der durch den  Pfeil 4 angedeuteten Bahn zu kreisen.  



  Die in     Fig.    2 eingezeichnete kreisförmige       Elektronenbahn    entsteht aus der quer gerich  teten Bewegung der Elektronen derart, dass  die Wände des Arbeitskanals durch die auf  stossenden Elektronen negativ geladen wer  den, wodurch auch ein schwaches, radial ge  richtetes elektrisches Feld entsteht. Hier  durch wird die ursprünglich in     Querrichtung     geradlinig verlaufende Bewegung der Elek  tronen in eine in der     Fig.    2 dargestellte kreis-,       förmige    Bahn gelenkt.  



  Durch Umkehrung des oben beschrie  benen Verfahrens kann man durch Aufwand  elektrischer Energie die Energie des Arbeits  mittels erhöhen. Dies wird erreicht, indem  man das Arbeitsmittel im gleichen Sinn mit  den elektrischen Kraftlinien strömen lässt,  wobei das strömende Arbeitsmittel, unter  Vermittlung der positiven Ionen, aus dem  elektrischen Feld     Arbeit        aufnimmt.    In die-         sein    Fall müssen die aus dem Arbeitsmittel  herausgeführten Elektronen mit Hilfe einer  äussern elektrischen Energiequelle in das Ar  beitsmittel zurückgeführt werden.  



  Bei dem beschriebenen Verfahren be  wegen sich die positiven Ionen in der Strö  mungsrichtung mit dem     Arbeitsmittel    ge  meinsam, entgegen der Wirkung des elektri  schen Feldes und liefern die äussere elektri  sche Arbeit. Die sich vor dem Generator  stauenden Elektronen gelangen über einen  äussern Stromkreis zu den positiven Ionen  zurück. Im Arbeitskanal bewegen sich die  Elektronen senkrecht zur Richtung der Gas  strömung und spielen nur eine kraftübertra  gende Rolle. Diesen Zustand veranschau  lichen die     Fig.    3 und 4.  



       Fig.    3 zeigt schematisch einen Strömungs  kanal mit ringförmigem, das heisst mit zwei  fach zusammenhängendem     Querschnitt,    in  welchem die Elektronen infolge der Wirkung  des magnetischen Kraftfeldes     in    der Pfeil  richtung kreisen können.  



       Fig.    4 veranschaulicht einen Strömungs  kanal mit einem einfach zusammenhängen  den Querschnitt im Längsschnitt, und     Fig.    5  zeigt denselben im Querschnitt nach der  Schnittlinie<I>A-A.</I>  



  Die Arbeitsweise dieser     Anordnung    ist  dieselbe     wie    diejenige in     Fig.    1 und 2 an  gegebene, jedoch mit dem Unterschiede,     dass     die Querbewegung der Elektronen im Ar  beitskanal nicht durch den ringförmigen  Querschnitt des Arbeitskanals, sondern da  durch ermöglicht wird, dass die Elektronen  an der Seitenwand des Arbeitskanals durch  die Elektroden 12a, 12b<B>...</B> aufgefangen und  durch je einen äussern     Kurzschlusskreis    13a,  13b<B>...</B> zu den emittierenden Elektroden 14a,  14b..., die an der     gegenüberliegenden    Sei  tenwand des Arbeitskanals angeordnet sind,  geführt werden.

   Durch die Elektroden 12a,  12b<B>...</B> und<I>14a,</I> 14b..., und durch die       Kurzseblussleitungen    13a, 13b<B>...</B> wird die  selbe Arbeitsweise des Generators für Strö  mungskanäle mit einfach zusammenhängen  dem     Querschnitt    ermöglicht, wie es in     Fig.    1  und 2 für Strömungskanäle mit ringförmi-           gem    (zweifach zusammenhängendem) Quer  schnitt angegeben wurde.  



  Die einzelnen Elektronen bewegen sich in  der mit den Pfeilen 4 angegebenen Richtung.  Der Verlauf der magnetischen Kraftlinien 2  ist aus     Fig.    5 ersichtlich.  



  Im Strömungskanal muss man für die be  ständige Erneuerung der Elektronen sorgen;  demgegenüber kann der Generator einfacher  gebaut werden, und es können sich die Rei  bungsverhältnisse des Arbeitsmittels vorteil  hafter gestalten.  



  Im Innern des Generators können auch  die durch das magnetische Feld abgelenkten  Elektronen zur Leistung elektrischer Arbeit  herangezogen werden, wenn man dafür sorgt,  dass im Generator ausser den parallel zur  Strömungsrichtung des Arbeitsmittels ver  laufenden, elektrischen Kraftlinien weitere  Kraftlinien entstehen, die mit der Gasströ  mung einen Winkel einschliessen und der  Bewegung jener Elektronen entgegenwirken,  die sich in einer Richtung bewegen, die mit  der Strömungsrichtung des Arbeitsmittels  einen Winkel einschliesst. Die Elektronen  würden ihre Bewegungsenergie bei Bewe  gung gegen die Kraftwirkung des letzt  genannten elektrischen Kraftfeldes verlieren  und könnten deshalb, mangels der notwen  digen Geschwindigkeit, entgegen der Wir  kung des längsgerichteten Kraftfeldes nicht  im Gleichgewicht verbleiben.

   Um einen  Gleichgewichtszustand     aufrechterhalten    zu  können, fallen die Elektroden in der Rich  tung des mit dem     Arbeitsmittelstrom    gleich  gerichteten elektrischen Kraftfeldes und neh  men dadurch Energie auf.  



  Die sich in bezug zur     Arbeitsmittelströ-          mung    in Querrichtung bewegenden Elektro  nen können mit Hilfe der Schaltungen gemäss  den     Fig.    6 und 6a zur     Gewinnung    elektri  schen Stromes herangezogen werden.  



  Die     Fig.    6 und 6a veranschaulichen ebenso  wie die     Fig.    4 und 5 einen     Längsschnitt          bezw.    einen Querschnitt entsprechend der  Linie<I>A-A.</I>  



  Wenn in die     Kurzschlussleitungen        13a,     13b<B>...</B> Widerstände     Ra,        Rb   <B>...</B> (Nutzwider-    stände, Energieverbraucher) gelegt werden,       so        12b,        entsteht        14b        ...        zwischen        eine        Spannungsdifferenz,        den        Elektroden        12a,

          14a'        zu-          folge    deren die Elektronen keine reine Quer  bewegung mehr ausführen können. Die Elek  tronen bewegen sich ausser in Querrichtung  auch in der     Richtung    des     Gasstromes.    Hier  durch nehmen die Elektronen in dem mit der  Gasbewegung parallelen, aber mit derselben  entgegengesetzt     gerichteten    elektrischen Feld  Energie auf. Diese Energie wird im elektri  schen Querfeld in Widerständen     Ra,        Rb   <B>...</B>  abgegeben.  



  Die     Elektronen,    die in dem auf die Strö  mungsrichtung des     Arbeitsmittels    quer ver  laufenden elektrischen Feld Arbeit leisten,  treten an dem einen Punkt des     Generators    in  den Arbeitsraum ein, durchlaufen denselben  schräg zur     Gasströmungsrichtung    und treten  aus dem Generator wieder aus, so dass sie  keine beständigen Bestandteile des     Genera-          tors    bilden.  



  Die elektrische Arbeitsleistung kann zwi  schen den in Längsrichtung strömenden posi  tiven Ionen und den in     Querrichtung    strö  menden Elektronen beliebig verteilt werden.  



  Eine Energieumwandlung mit gutem  Wirkungsgrad und vorteilhafter     Klemmen-          spannung    bedingt eine grosse Ladungsdichte.  In diesem Falle können sich aber die im Ar  beitsmittel überall in gleichen Mengen und  in grosser Anzahl vorhandenen positiven  Ionen und Elektronen leicht wieder vereini  gen und demzufolge die Ionisation verringern.  



  Dieser durch     Rekombination    entstehende  Verlust an     positiven    Ionen und freien Elek  tronen ist nicht gross, so dass derselbe bei den  beim Verfahren anwendbaren Bedingungen  keinen namhaften Verlust bedeutet. Die  freien Elektronen können aber an einzelne  elementare Stoffteilchen haften, wobei auf  diese Weise negative     Ionen    entstehen.

   Eine  Vereinigung zwischen den negativen Ionen  und den positiven Ionen ist wahrscheinlicher,  so dass sich demzufolge -     insbesondere    bei  hohen     Ladungsdichten    -die negativen Ionen  mit den     positiven    Ionen überaus rasch     re-          kombinieren.    Die     Entstehung        negativer    Ionen      hängt zumeist von der Art der neutralen  elementaren Teilchen des Arbeitsmittels ab.  So haben zum Beispiel Edelgase, Metall  dämpfe, ferner Stickstoff. nur sehr geringe  Neigung, freie Elektronen zu     binden.    Im  Gegensatz hierzu absorbieren die sogenannten  elektronegativen Gase, wie z. B.

   Chlor, Was  serdampf, Sauerstoff, Kohlendioxyd, Elektro  nen, sehr leicht, so dass sich in denselben grosse  Mengen von negativen Ionen bilden können.  Zur     Umwandlung    der Energie werden ausser  den neutralen     Arbeitsmittelteilchen    nur po  sitive Ionen und freie Elektronen benötigt;  die negativen Ionen nehmen an der Arbeits  leistung nicht teil,     sondern    neutralisieren  nur     ebensoviele    positive Ionen. Die negativen  Ionen können daher grosse Energieverluste  verursachen. Wenn sich zum Beispiel gar  keine negative Ionen bilden würden, so  würde der     Ionisationsarbeitsbedarf    eines  Generators von 30 000     kW    Leistung etwa  250     kW    betragen.

   Die Anwendung elektro  negativer Gase als Arbeitsmittel kann unter  gewissen Bedingungen (niedrigere Tempera  tur, hoher Druck) eine so grosse Menge nega  tiver Ionen und demzufolge eine so grosse  Menge sich     rekombinierender    Ionen ergeben,  dass nicht einmal die Nutzleistung eines     Ge-          nerators    von 30 000     kW    zur Erreichung der  notwendigen Ionisation ausreichen würde.  



  Wegen des schädlichen Einflusses der  negativen Ionen wird man daher ein solches  Arbeitsmittel wählen, welches keine Neigung  zur Bildung negativer Ionen hat. Derartige  Arbeitsmittel können aber nur durch die Zu  fuhr von äusserer Energie, z. B. von Wärme  energie, in Strömung versetzt werden. Aus  praktischen Gründen hat es eine überaus  grosse Bedeutung, den Generator als     Brenn-          kraftmaschine    auszubilden, wobei die ent  stehenden Verbrennungsgase als Arbeitsmit  tel des     Generators    verwendbar sind. Die Ver  brennungsgase enthalten aber viele elektro  nenabsorbierende Bestandteile, wie z. B.  Kohlendioxyd und Wasserdampf. Die Elek  tronen vereinigen sich mit den besagten Gas  teilchen nur mit sehr geringer Energie zu  Ionen.

   Diese Vereinigung kann mit hoher    Temperatur und     niedrigem    Druck aufgeho  ben werden, wobei die entstehenden nega  tiven Ionen zu freien Elektronen und neu  tralen Gasmolekülen dissoziieren, bevor noch  die     Rekombination    der positiven und nega  tiven Ionen eintreten würde. So sind zum  Beispiel auch elektronegative Bestandteile  enthaltende Verbrennungsgase von etwa 600  bis 800   C Temperatur und 0,02 bis 0,05       Atm.        @    Druck zu dem Verfahren nach der  Erfindung bereits     mit    gutem Wirkungsgrad  verwendbar.

   Der Druck der Verbrennungs  gase ist zweckmässig zwischen 0,1 bis     0,0-1          Atm.,    und die Temperatur zwischen 500 bis  <B>1000</B>   C zu halten.  



  Die elektronegativen Bestandteile können  in den Verbrennungsgasen dadurch vermin  dert werden, dass man Brennstoffe verwen  det, welche beim Verbrennen     keinen    oder nur  wenig Wasserdampf liefern. Solche Brenn  stoffe sind     zum    Beispiel     Koks,    Holzkohle,  Halbkoks. Zum Zwecke der Verringerung  des Wasserdampfgehaltes der Verbrennungs  gase können die     Brennstoffe    einer     Vortrock-          nung    und trockener Destillation unterworfen  werden, wobei die     in    denselben befindliche  Feuchtigkeit, das     Hydratwasser    und der dis  ponible Wasserstoffgehalt zum grössten Teil  ausgetrieben werden.

   Der Wasserstoffgehalt  der zur Verbrennung     verwendeten    Luft kann  ebenfalls zum Beispiel durch Trocknen, Aus  frieren     etc.    verringert werden.  



  Die anhand der     Fig.    1 und 2 beschrie  bene Arbeitsweise des Generators bildet einen  idealen Grenzfall, welcher in der Praxis nur  mit grösserer oder geringerer     Annäherung    er  reichbar ist. Es wurde zum Beispiel ange  nommen, dass sich im Generator die Elektro  nen und positiven Ionen nicht     rekombinieren,     dies kann aber, wie gesagt, nicht vollkommen  erreicht werden, und     wenn    man im Genera  tor die Werte der positiven und negativen  Ladungsmengen beständig     gleichhalten    will,  muss man für die Ergänzung der Ionen und  Elektronen sorgen. Es muss daher ausser der  vor dem Eintritt in den.

   Generator erfolgen  den     Ionisierung    des Arbeitsmittels noch für      eine zusätzliche     fonisierung    im Arbeitsraum  gesorgt werden.  



  Das Arbeitsmittel kann vor dem Eintritt  auf zweierlei Arten ionisiert werden. Es  kann dies durch Einführung von Elektronen  strahlen oder aber derart erfolgen, dass das  Arbeitsmittel durch ein hochgespanntes elek  trisches Feld geleitet wird. Es werden dann  durch das Zusammenstossen der im Arbeits  mittel vorhandenen, beschleunigten Elektro  nen und Ionen weitere freie Elektronen und  positive Ionen entstehen.  



  Es ist     wichtig,    dass die durch     Rekombi-          nation    verschwindenden positiven Ionen und  die negativen Elektronen im Arbeitsraum  des     Generators    in gleichmässiger Verteilung  ersetzt     werden.    Dies geschieht jedoch selbst  tätig, indem die mit     Hilfe    der Elektronen  strahlen im strömenden Gas konzentriert     er-          zeuten    Ionen und Elektronen zufolge der  ungleichen elektrischen Bremswirkung Wir  bel erwecken, wodurch die zusätzlichen  Ionen und Elektronen gleichmässig verteilt  werden.  



  Die die zusätzliche     Ionisierung    herbei  führenden Elektronenstrahlen besitzen bei  praktisch durchführbaren     Bedingungen    eine  freie Weglänge von einigen Metern. In Quer  richtung des Generators stehen den Elektro  nenstrahlen Weglängen von bloss einigen       Dezimetern    zur Verfügung. Um die gesamte  Energie der Elektronenstrahlen für die     Ioni-          sierung    verwenden zu können, ohne dass die  Elektronen an die Wand des Generators sto  ssen würden, wodurch dieselben für die     Ioni-          sierung    verloren gehen würden, werden die  Elektronenstrahlen in den Generator zur  Richtung der magnetischen Kraftlinien unter  einem Winkel eingeführt.

   Die Elektronen  strahlen     winden    sich um die magnetischen  Kraftlinien, so dass die Elektronen ihre volle  Energie auf langem Wege auslaufen können,  bevor sie an die Wände des     Generators     stossen.  



  Die in den     Fig.    7 bis 12 beispielsweise  dargestellte Einrichtung zur Durchführung  des Verfahrens stellt einen Stromerzeuger  dar.    In den Verbrennungsraum 20     mündet    die  Luftleitung 21 und die den Brennstoff füh  rende Rohrleitung 22. An den Verbrennungs  raum 20 ist weiters der sich nach Art einer       Lavalschen    Düse verengende und wieder er  weiternde Kanal 23 angeschlossen, der sich       in    dem ebenfalls erweiternden Arbeitskanal  24 fortsetzt. Die Aussenwand 25 des Arbeits  kanals 24 besteht aus von einander durch  Isolation 25'     getrennten    Eisenringen 25".

   In  der neutralen Zone der Magnete     befinden    sich  die aus     unmagnetischem    Metall bestehenden  Ringe 56. Der Arbeitskanal wird von Wick  lungen 26, 27 zur Erregung des     'magneti-          schen    Flusses umgeben, die von einem Eisen  mantel 28, 29 umschlossen sind. Die den  magnetischen Fluss erregenden Wicklungen,  sowie ihre Eisenmäntel sind von der Wand  25 des Arbeitskanals durch den isolierenden  Luftspalt 30 getrennt, welcher vom Luft  strom zur Kühlung des Arbeitskanals 25  durchspült sind.

   Im Innern des Arbeits  kanals liegt der Kern 31, welcher aus durch       Isolierschichten    31' von einander     getrennten     Scheiben 31" aus     magnetisierbarem    Metall  besteht. Der Kern<B>21</B> wird von einer Trag  vorrichtung gehalten, die am Träger 32 des  selben angreift, aus den Armen 33 und 34  besteht und gegenüber der Wärmeausdeh  nung nachgiebig und gelenkig befestigt ist.

    Der     Kern    31 wird durch einen     mittleren,    so  wie durch mehrere nahe zur     Oberfläche    aus  gebildete Kanäle 35     bezw.    36 durchsetzt, die  miteinander durch die am obern Ende des  Kernes aufgesetzte hoble Metallkappe 37 in       Verbindung    stehen. Die Metallkappe 37 ist  durch die Leitung 38 mit dem Isolator 39  verbunden. Die Leitung 38 ist über die Ver  bindungsleitung 40 an den äussern Stromkreis  angeschlossen.  



  Anden Rohrteil 23 schliesst sich die Vor  richtung 41 zur Erregung der Elektronen  strahlen an, welche mit dem     Innenraum    23'  des Rohres 23 über die     Öffnung    42 in Ver  bindung steht. In den Arbeitskanal münden  ebenfalls Vorrichtungen, die zusätzliche  Elektronen     einführen.    Eine derselben ist bei  43 angedeutet. Am Ende des Arbeitskanals      sind die die Elektronen emittierenden     Glüh-          kathoden    44 vorgesehen, die mit der Leitung  45 verbunden sind.  



  An den Arbeitsraum des Generators  schliesst sich der Luftkühler 46 und der Was  serkühler 47 an, die über die Leitung 48 mit  dem Kompressor 49 in Verbindung stehen.  Die den elektromagnetischen Fluss führenden  Mäntel 28     und    29 sind in je zwei Teile ge  teilt und voneinander und vom Maschinen  gestell durch die Isolierungen 50     bezw.    50'  getrennt. Die einzelnen Mantelteile können  ebenfalls isoliert werden. Die aus einzelnen,  ringförmigen Elementen bestehende Wand  ?5 des Arbeitskanals ist durch Federn 51  belastet und in ihrer Lage festgehalten. Die  Wand 20' des     Feuerungsraumes    20 ist durch  einen Mantel 52 unter     Belassung    eines Zwi  schenraumes 53 umhüllt, wobei dieser Raum  mit dem Luftkompressor 54 in Verbindung  steht.

   Der     Kompressor    liefert zur Kühlung  des Verbrennungsraumes Luft     in    den     Raun     53, welche durch die Leitung 59 in die Lei  tung 21 gelangt. Die Wand 20' des Verbren  nungsraumes ist an der Aussenseite mit Kühl  rippen 55 versehen. Die     Austrittenden    3ä'  der Kühlkanäle 36 sind mit dem Kompres  sor 54 in einer, in der Zeichnung nicht dar  gestellten Weise verbunden.  



  Die Einrichtung arbeitet wie folgt:  In den Verbrennungsraum 20 wird über  die Brennstoffzuführung     \?\?    01 oder Kohlen  staub geblasen, welcher Brennstoff mit der  durch die     Leitung    21 eingeführten vorge  wärmten Luft verbrannt wird. Die Verbren  nungsprodukte hoher Temperatur und hohen  Druckes gelangen in der Richtung des Pfeils  57 in die im Querschnitt sich zuerst verjün  gende und dann sich erweiternde     Lavalsche     Düse, wo sie unter Druck- und der Tempera  turverringerung     adiabatisch    expandieren, so  dass ein grosser Teil der Wärmeenergie der  Gasmenge zu Beginn des magnetischen Fel  des in Form gerichteter kinetischer Energie  zugegen ist.

   Bei Betätigung des Generators  werden die Elektromagnete 26 und 27 erregt,  wobei sich der magnetische Fluss 58 durch  den Kern 31 schliessend den Arbeitsraum 24    des Generators durchsetzt. Aus der Elektro  nenstrahlen erregenden Vorrichtung 41 ge  langen über die     Öffnung    42 in den Raum  23' Elektronen mit grosser Geschwindigkeit,  stossen an die strömenden Verbrennungsgas  moleküle und erzeugen grosse Mengen posi  tiver Ionen und Elektronen. In dem ioni  sierten, in den     Generatorraum    24 des Ar  beitskanals gelangenden Gasstrom staut sich  infolge der Wirkung des magnetischen Fel  des in dem um die Kappe 37 liegenden Raum  eine Elektronenwolke auf.

   Der aus dem     Ge-          neratorraum    austretende Gasstrom bildet in  gleicher Höhe mit den Kathoden 44 eine  positive Innenwolke. Wird der negative Pol  37 mit dem positiven Pol 44 über den Strom  kreis 38, 40 bis 45 und den Nutzwiderstand       R    geschlossen, so strömen die Elektronen  aus dem den Pol 37 umgebenden Raum über  die Glühkathode 44 zur Neutralisierung der  positiven Ionen in das     Arbeitsmittel.    Die  auf diese Weise im     äussern    Stromkreis erhal  tene elektrische Energie kann zur Arbeits  leistung herangezogen werden.  



  Im Verbrennungsraum der beschriebenen  Einrichtung kann zweckmässig bei     einer     Temperatur von 1500 bis 2000' C und bei  einem Überdruck von 6 bis 15     Atm.    gearbei  tet werden, wobei am Ende der     Lavalschen     Düse 23 die Geschwindigkeit der Gase 2000  bis 2200     m%Sek.,    die Temperatur 600 bis  700   C und der Druck 0,02 bis 0,05     Atm.     betragen können.  



  Die mit dem negativen Pol 37 verbundene  Leitung 38 kann nicht nur zur     Ableitung     der Elektronen, sondern auch dazu benützt  werden, um die einzelnen     Bestandteile    des  aus ringförmigen Elementen zusammen  gesetzten Kernes 31 zusammenzuhalten. Die  mit der Kappe 3 7 verbundene Leitung 38  dient auch dazu, die zwischen der Kappe  und dem Isolierträger angeordneten Schei  ben 31', 31" zusammenzuhalten.  



  Im Raum 53 wird zweckmässig     ein    ähn  licher Druck aufrechterhalten, wie im     Feue-          rungsraum    20, so dass auf diese Weise die  einer hohen Temperatur ausgesetzten Feuere       raumwände    20' von den mechanischen Be-           anspruchungen    des innern Druckes entlastet  werden.  



  Bei der beschriebenen Ausführungsform  werden zwei Elektromagnete verwendet,     diP     miteinander nicht gehoppelt sind und ge  schlossene magnetische Flüsse erregen. Die  Wicklungen 26 und 37 umschliessenden, die  magnetischen Flüsse führenden Eisenmäntel  28 und 29 werden aus je zwei Teilen zusam  mengesetzt, die     ungleichgrosse    Querschnitte  haben, so dass sie sich an die Wand des Ar  beitskanals mit verschieden grossen Polflä  chen anschliessen. Den verschieden grossen  Polflächen entsprechend werden auch die den  Arbeitskanal durchsetzenden magnetischen  Feldstärken verschieden sein. Durch diese  Abstufung der magnetischen Feldstärke kann  das magnetische Feld zum Zwecke der Er  reichung eines guten Wirkungsgrades dem  für die Strömung vorteilhaften Querschnitt  des Kanals angepasst werden.

   Aus der be  schriebenen Ausführung geht hervor, dass der  Arbeitskanal am Anfang desselben - dort,  wo die Geschwindigkeit des Gasstromes am  höchsten ist - vom stärkeren Feld durch  setzt ist, während an dem von einem Gas  strom geringerer Geschwindigkeit durchsetz  ten Teil des Arbeitskanals geringere magne  tische Feldstärke herrscht.  



  Die in den einzelnen magnetischen Ab  schnitten erregten elektrischen Teilfelder  sind verschieden gross, desgleichen die durch  die einzelnen Teilabschnitte erregten Teil  spannungen, wodurch es möglich wird, dem  Kanal eine strömungstechnisch vorteilhafte  Form zu verleihen.  



  Die aus dem Arbeitsraum des Generators  herausströmenden, bereits neutralisierten       Verbrennungsprodukte    gelangen in den Luft  kühler 46, in den Wasserkühler 47, in den  Verdichter 49 und von dort in die Atmo  sphäre. Der in den Luftkühlern geführte  Kühlluftstrom kann durch den Kühlraum  des Generators oder den Kühlraum des Ver  brennungsraumes vorgewärmt und verdichtet  und zum .Beispiel über die Leitung 59 in  den Verbrennungsraum geleitet werden.    Bei der beschriebenen Einrichtung ver  brennen die Brennstoffe im Feuerraum 20  vollständig und die entstehende Wärme- und  Druckenergie wird in dem Rohr<B>23</B> in Strö  mungsenergie umgewandelt.

   In     gewissen     Fällen ist es vorteilhaft, wenn die Verbren  nung     isothermisch    geleitet wird, also wenn  man während des Verbrennens Wärmeener  gie unmittelbar in     Geschwindigkeitsenergie     umwandelt.

   Dies ist erreichbar,     wenn    der       Verbrennungsraum        bezw.    der der     Lavalschen     Düse zugekehrte Teil desselben derart aus  gebildet wird, dass der Rauminhalt des Roh  res zwischen zwei beliebigen     Querschnitten     desselben zur Erzeugung einer so hohen Ver  brennungswärme genügt, als die Differenz  der Bewegungsenergie des     Arbeitsmittels     zwischen den beiden     Querschnitten    beträgt.

    Auf praktischem Wege erzielt man dies da  durch, dass man denjenigen Teil der     Laval-          schen    Düse, welcher zwischen dem kleinsten       Querschnitt    desselben und dem     Feuerraum     liegt, länger ausführt. Der Energiegehalt  der Verbrennungsprodukte wird auf diese  Weise zuerst durch     isotbermische    Verbren  nung und dann anschliessend durch     adiabati-          sche    Expansion in gerichtete kinetische Ener  gie der elementaren Gasteilchen umgewan  delt.  



  Die Leistung des Generators     kann    durch  Einstellung der Brennstoffzufuhr, sowie der  zur     Verbrennung    notwendigen Luft geregelt  werden, so dass die Zusammensetzung und  daher auch der spezifische Wärmeinhalt des  Gases sich nicht ändert. Da die Menge des  in der Zeiteinheit durch die     Lavalsche    Düse  strömenden Gases bei gleicher Temperatur  praktisch wesentlich nur eine     Funktion    des  vor dem Rohr herrschenden Druckes ist, kann  die in den Generator eingeführte Wärme  menge durch     Änderung    des Druckes     im          Feuerungsraum    geregelt werden.

   Bei geän  derter Leistung ändert sich also die Tem  peratur und Geschwindigkeit des Gases     im     Generator nicht; der Druck im Feuerraum       kann    durch     Erhöhung    der Drehzahl des  Luftkompressors 54 erhöht werden. Die  Drehzahl des     Vakuumkompressors    49 wird      bei höherem Betriebsdruck, also bei höherer  Leistung, verringert, da man in diesem Falle  eine     kleinere    Druckdifferenz zu erzeugen  hat, um das Gas auf atmosphärischen Druck  komprimieren zu können.  



  Die Regelung der Klemmenspannung auf  einem beständigen Wert kann durch propor  tionale Änderung der Stromstärke mit der  Leistung, also durch proportionale Einstel  lung der Leistung des ionisierenden Elektro  nenstrahls erreicht werden, da sich die Gas  geschwindigkeit in der Maschine bei verän  derlicher Belastung nicht ändert.  



  Zur selbsttätigen Regelung der     lonis:e-          rung    kann man die     Ausströmungsgeschwin-          digkeit    der Gase am Ende des     Generator-          kanals,    das heisst in der Höhe der     Kathode     44,     bezw.    die Änderung derselben und son  stige hiermit zusammenhängende Vorgänge,  z. B. Druckänderung, Änderung des elektri  schen Feldes und zur selbsttätigen Regelung  der Brennstoffzufuhr. die Klemmenspannung  verwenden. Durch eine derartige selbsttätige  Regelung dieser Werte passt sich die Lei  stung der Maschine bei unveränderter Klem  menspannung den jeweiligen Anforderungen  selbsttätig an.

   Bei verringerter Belastung  kann die magnetische Feldstärke in gleichem  Sinn mit der Belastung verringert werden,  um ein geringeres Sinken des Wirkungsgra  des zu erzielen.  



  Der kalorische Kreislauf der beschrie  benen Einrichtung entspricht vollkommen  dem thermodynamischen Kreislauf, bei wel  chem aus Wärme     mechanische    Energie er  zeugt wird. Für diese Energie umwandelnde  Einrichtung ist es kennzeichnend. dass wäh  rend bei den bisher gebräuchlichen Maschi  nen. z. B. Dampfturbinen, Motoren, die Ener  gie unter Vermittlung sich bewegender Ma  schienteile umgewandelt wurde, im Sinne der  Erfindung die Energieumwandlung ohne       Vermittlung    solcher sich bewegender     Ma-          chinenteile,    unmittelbar in elektrische Ener  gie erfolgt.  



  Der untere Teil des Generators.     bezw.    die       mit    dem positiven Pol verbundene Leitung,  kann über die     Leitung    60 geerdet werden.    Wenn man zwei oder mehrere Genera  toren in Reihe zu schalten wünscht, so bleibt  diese Erdung fort und die metallischen Be  standteile des     Generatorarbeitsraumes    wer  den vom Kühler 46 und den Tragteilen iso  liert. In diesem Falle wird der positive Pol  des Generators mit dem negativen Pol des  nächsten Generators verbunden.  



  Als Beispiel sei ein Generator angegeben,  welcher nach der beschriebenen Weise mit  aus einer Kohlenstaub- oder     Ölfeuerung    ge  wonnenen Verbrennungsgasen arbeitet und  auf 33 000     kW    bemessen ist.  



  Die kennzeichnenden Daten dieses     Gene-          rators    sind die folgenden: Im     Feuerungsraum          30    herrscht ein Druck von 13,6     Atm.        abs.,     die Temperatur beträgt 2000   C. Die Ver  brennungsprodukte enthalten 101o5 Wasser  dampf.  



  Die Verbrennungsgase besitzen beim  Eintritt in das magnetische Feld, an der  Eintrittsstelle mit einem     Querschnitt    von  0,565     m     eine Temperatur von<B>600'</B> C und  einen Druck von 0,043     Atm.    Ihre Strömungs  geschwindigkeit beträgt an dieser Stelle  2195     in/Sek.    An der     Eintrittstelle    hat die  magnetische Feldstärke eine Grösse von  <B>1,065.</B>     10--4        Volt/Sek.'em'    und eine elektri  sche Feldstärke von 31,6 Volt; cm.  



  Die spezifische Leistung des Arbeitsrau  mes ist 31,6     kW!dm".     



  Der Wirkungsgrad der     Umwandlung    der  mechanischen Arbeit zu elektrischer Energie  beträgt<B>85,2%.</B>  



  Zur Erzeugung der notwendigen Ionisa  tion durch Elektronenstrahlen ist eine Lei  stung von 250     kUr    aufzuwenden.  



  An der     Austrittstelle    44 aus dem mag  netischen Feld des Generators ergeben sich  folgende Daten:  Temperatur 700   C; Druck 0,0234     Atm.;          Geschwindigkeit    350     in./Sek.     



  Der Austrittsquerschnitt beträgt dabei  7,25     m2.     



  Die elektrische Feldstärke ist 6,9 Volt/cm,  die magnetische     Feldstärke    0,379.     10--4          Volt!Sek.jem2.         Der Wirkungsgrad     beträgt    89,1 %.  



  Bei Umwandlung der kalorischen Ener  gie des Brennstoffes in elektrische Energie  ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad von       J2.5%.     



  In der oben beschriebenen Einrichtung  wurde als Arbeitsmittel Verbrennungsgas an  genommen. Der Generator kann aber auch in  der Weise betätigt werden, dass statt dem       Feuerungsraum    20 ein von aussen beheizter  Kessel angewendet wird. In diesem wird  Dampf erzeugt, welcher in das Rohr 23 ein  geführt und zur Erzeugung elektrischer  Energie nutzbar gemacht     wird.    Der aus dem  Arbeitskanal austretende Dampf wird in  Kühlern kondensiert und fortlaufend     zwecks     neuerer Arbeitsleistung dem Heizkessel zu  geführt. Bei diesem Verfahren werden Ver  dichter nicht benötigt.  



  Bei äusserer Feuerung sind nicht nur in  Dampfform     überführbare    Stoffe, sondern  auch permanente Gase, so z. B. Edelgase, als  Arbeitsmittel     verwendbar.    In diesem Falle  sind Verdichter notwendig.  



  Als Arbeitsmittel können auch Gase ver  wendet werden, welche feste Stoffteilchen  von     suspensionaler    Grössenordnung enthalten,  wie z.     B.    Rauch, deren Teilchen auf hohe       Temperaturen    erhitzt Elektronen     emittieren     und selbst positive Ladung erhalten. In die  sem Falle erübrigt sich eventuell eine äussere       Ionisierung    des Gasstromes, so dass die be  schriebene, die Elektronenstrahlen erzeu  gende Vorrichtung 41 auch wegfallen kann.  



  Statt der thermischen Elektronenemission  (Kathoden 44) kann man auch andere be  kannte Elektronen ausstrahlende Vorrichtun  gen verwenden.  



  Der oben beschriebene Generator kann  auch so ausgebildet werden, dass die das mag  netische Feld erregenden Wicklungen nicht  nur ausserhalb des Arbeitskanals,     sondern     auch innerhalb desselben liegen. Diese An  ordnung ist in     Abb.    9 schematisch darge  stellt.  



  Eine beispielsweise, Ausführung der Ein  richtung zur Erzeugung von Elektronen  strahlen ist in den     Fig.    10 bis 12 dargestellt.    In der Röhre 101 befindet sich die Kathode  102, welche gegenüber der Anode 103 an  geordnet ist. Die Wand der Anode ist durch  eine Öffnung 104 durchgebrochen. An die  Röhre 101 ist die Kammer 106 angeschlos  sen, deren Innenraum<B>107</B> mit dem Raum  105 der Röhre 101 über die Öffnung 104 in       Verbindung    steht. Die Kammer 106 ist mit  dem Raum 23' der     Lavalschen    Düse über die  Öffnungen<B>109</B> verbunden.

   Die Kammer 106  steht über das Rohr 110     mit    der Luftpumpe  111 in Verbindung, während die Kammer  105 über die Leitung 112 mit der     Luftpumpe     113 in Verbindung steht. Die beiden Luft  pumpen sind durch das Rohr 114 miteinan  der in Reihe geschaltet. Das Rohr 101 wird  von der     Magnetwicklung    116 umgeben, wel  che zum Richten     bezw.    zum Konzentrieren  der Elektronenstrahlen dient. Die     Glüh-          kathode    102, sowie die Anode 103 werden  an hochgespannten Gleichstrom angeschlos  sen.

   Von der Glühkathode 102 tritt ein Elek  tronenstrahlenbündel     mit    grosser Geschwin  digkeit durch die     Öffnung    102' gegen die  Anode. Dieses Elektronenbündel wird durch  den Elektromagneten 116 auf die     Öffnung     104 konzentriert. Die von der Kathode aus  gehenden Elektronen treten also in gerader  Richtung durch die Öffnung 104, ferner  durch die mit der letzteren in einer Geraden       liegenden    Öffnung 109     hindurch    und gelan  gen in den mit     Arbeitsmittel    durchsetzten  Innenraum 23' des Generators.

   Das in die  Räume 107     bezw.    105 gelangende Arbeits  mittel wird durch die Vakuumpumpen 111  und 112 abgesaugt und über die Leitung 115  wieder in den Arbeitskanal des     Generators     zurückgeführt. Durch die Anwendung der  Vorkammer erreicht man in der Röhre 101  ein zur Erzeugung von Elektronenstrahlen  genügend hohes Vakuum.  



  Die     Fig.    11 und 12 weichen von der Ein  richtung nach     Fig.    10 dem Wesen nach nur  darin ab, dass statt Luftpumpen Diffusions  pumpen verwendet     werden.    Der mit 106 be  zeichneten Vorkammer der     Fig.    10     entspricht     in     Fig.    11 die Vorkammer 117, welche als  ein Bestandteil der     Diffusionsvakuumpumpe         ausgebildet ist. Im untern Teil der Kammer  117 sammelt sich die     dampfbildende    Flüssig  keit 118 an, durch deren Sieden in der Rich  tung des Pfeils 119 ein Dampfstrom erzeugt  wird. Am obern Teil der Kammer 117 be  findet sich der Kühler 120.

   Die     Leitunis    121  führt zur Vakuumpumpe, welche die mit  dein Dampfstrom mitgerissenen, nichtkonden  sierenden, aus dem Arbeitsraum des     Ge-          nerators    stammenden     Arbeitsniittelteilchen,     zweckmässig in der vorher beschriebenen  Weise, in den Arbeitskanal des     Generators     zurückführt. Die in das Innere der Elektro  nenröhre gelangenden Dämpfe werden durch  den Kühler 122 verflüssigt. Der verflüssigte  Stoff gelangt über die Leitung 123 in den  unter Teil der Kammer 117.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    1     \?    werden  die Dämpfe der Diffusionspumpe im Siede  raum 124 erzeugt. Diese Dämpfe strömen in  der Richtung des Pfeils 125 in die Vorkam  mer 126 und wirken dort in der Richtung  des Pfeils 127 dem einströmenden Arbeits  mittel entgegen. Die Richtung des einströ  menden Arbeitsmittels deuten die Pfeile 128  an. Bei dieser Anordnung ist die Anode 103       kegelig    ausgebildet.  



  Die Diffusionsvakuumpumpe kann zum  Beispiel mit     Quecksilberdampf,        Öldampf    be  tätigt werden.  



  Die Elektronenstrahlen erzeugende Vor  richtung kann auch mit mehreren miteinan  der in Reihe geschalteten Vorkammern ver  sehen werden. In diesem Falle ist ein  höheres Vakuum erzielbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Umwandlung von Ener gie, dadurch gekennzeichnet, dass ein Strom gasförmigen Arbeitsmittels, wel cher Teilchen mit positiver Ladung und freie Elektronen enthält, durch ein mag netisches Feld, dessen Kraftlinien mit der Richtung des Gasstromes einen Win kel einschliessen, geführt wird und an einer Stelle des durch die Wechselwir kung des magnetischen Feldes und des strömenden Arbeitsmittels entstehenden elektrischen Feldes aus dem Arbeitsmit tel Elektronen abgeleitet und an einer andern Stelle diesem wieder Elektronen zugeführt werden, wobei die genannten beiden Stellen verschiedene elektrische Potentiale aufweisen.
    <B>11.</B> Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen, das gasförmige Ar beitsmittel aufnehmenden Arbeitskanal, durch sich an den Arbeitskanal anschlie ssende, die Strömung des Arbeitsmittels verursachende Mittel, durch eine im Ar beitsmittel positive Ionen und freie Elek tronen erzeugende Ionisiereinrichtung, durch eine Vorrichtung, welche einen den Arbeitskanal durchsetzenden Mag netfluss erzeugt, dessen Kraftlinien mit der Richtung der Arbeitskanalachse einen Winkel einschliessen, sowie durch Mittel zur Ableitung von Elektronen aus dem Innenraum des Arbeitskanals und zur Einführung derselben in den Ar beitskanal über einen äussern Stromkreis. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zur Erzeugung elektrischer Energie, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Ar beitsmittel abgeführten Elektronen über einen äussern Stromkreis von einer Stelle niedrigeren positiven Potentials des Ar beitsmittels zu einer Stelle höheren posi tiven Potentials derselben zurückgeführt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die aus dem Arbeitsmittel abgeführten Elektronen mit Hilfe einer äussern elektrischen Ener giequelle aus dem strömenden Arbeits mittel, an einer Stelle höheren positiven Potentials entnommen und an eine Stelle niedrigeren positiven Potentials über einen äussern Stromkreis geführt werden, um die Energie des strömenden Mittels zu erhöhen.
    $. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Arbeits- mittel permanente Gase verwendet wer den. 4. Verfahren nach LTnteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Arbeits mittel in dampfförmigem Zustand be findliche Stoffe verwendet werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass als Arbeits mittel Metalldämpfe verwendet werden. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Arbeits mittel Gase verwendet werden, welche Stoffteilchen von suspensionaler Grössen ordnung enthalten. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Arbeits mittel Verbrennungsgase verwendet wer den. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits mittel durch mehrere, voneinander unab hängige magnetische Kraftfelder geführt wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits mittel senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien geführt wird. 10. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits mittel durch das magnetische Feld unter vermindertem Druck geführt wird. 11. -Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das verwen dete Arbeitsmittel erhitzt.in das magne tische Feld eingeführt wird. 12.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeu gung der als Arbeitsmittel verwendeten Verbrennungsgase vorgetrocknete Luft verwendet wird. 13. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeu gung der als Arbeitsmittel verwendeten Verbrennungsgase Brennstoffe verwen det werden, welche nur wenig Wasser dampf liefern. 14. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Ionisie- rung des Arbeitsmittels in das strömende Arbeitsmittel Elektronenstrahlen einge führt werden. 15. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits mittel zwecks Ionisierung durch ein elek trisches Feld geführt wird. 16.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Energie des Arbeitsmittels durch Egpandierung in gerichtete kinetische Energie umge wandelt wird. 17. Verfahren nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass die Energie des Arbeitsmittels durch adiabatische Expandierung in gerichtete kinetische Energie umgewandelt wird. 18.
    Verfahren nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass die Energie des Arbeitsmittels durch isothermische und hierauf folgende adiabatische Ex- pandierung in gerichtete kinetische Ener gie umgewandelt wird. 19. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits mittel im Kreislauf zum Verfahren wie derholt verwendet wird. 20. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in dem vom Magnetfluss durchgesetzten Arbeitsraum eine zusätzliche Ionisierung des Arbeits mittels erfolgt. 21.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in dem vom Magnetfluss durchsetzten Arbeitsraum, zwecks zusätzlicher Ionisierung, Elektro nenstrahlen unter einem Winkel zu den magnetischen Kraftlinien eingeführt werden. 22. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke des magnetischen Feldes entlang des Ar beitskanals mit der Strömungsgeschwin digkeit des Arbeitsmittels in gleichem Sinne geändert wird. 23. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke des magnetischen Feldes mit der Änderung der Belastung in gleichem Sinne geän dert wird. 24.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Re gelung der Leistung des Generators der Druck des Arbeitsmittels vor der Um wandlung seiner Energie verändert wird. 25. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet. dass die Klemmen spannung des erzeugten elektrischen Stromes durch Änderung des Ionisations- grades des Arbeitsmittels geregelt wird. 26. Verfahren nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass zur Beeinflus sung des Ionisationsgrades des Arbeits mittels die Änderung der Geschwindig keit des Arbeitsmittels verwendet wird. 27.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass man zur Küh lung des Generators Luft gebraucht, die als vorgewärmte Luft zur Verbrennung des Brennstoffes verwendet wird. 28. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung, die mit dem Arbeitskanal verbunden ist und den Energiegehalt des Arbeitsmittels er höht. 29. Einrichtung nach Unteranspruch 28, ge kennzeichnet durch einen mit dem Ar beitskanal verbundenen Feuerraum. 30. Einrichtung nach Unteranspruch 28, ge kennzeichnet durch einen heizbaren Kes sel zur Aufnahme des Arbeitsmittels, der mit dem Arbeitskanal verbunden ist. 31. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeits kanal einen ringförmigen Querschnitt besitzt. 32.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeits kanal eine mit Isolationen unterteilte Aletallwandung besitzt. 33. Einrichtung nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass die metalli schen Teile des Arbeitskanals aus mag- netisierbarem Metall bestehen. 3.1. Einrichtung nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeits kanal im neutralen Teil der magneti schen Ionen, aus nichtmagnetisierbarem Metall bestehende Wandungsteile besitzt.
    35. .Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeits kanal einen die Egpandierung des Ar beitsmittels ermöglichenden, veränder lichen Querschnitt besitzt. 36. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der vor dem magnetischen Feld angeordnete Teil des Arbeitskanals als Lavalsche Düse aus gebildet ist.
    <B>37.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 35, da durch gekennzeichnet, dass der vor der die diabatische Expandierung ermögli chenden Düse des Arbeitskanal liegende Teil desselben als ein die isothermische Verbrennung ermöglichendes Rohr mit veränderlichem Querschnitt ausgebildet ist. 38. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch mehrere magnetische Flüsse erregende Vorrichtungen, die längs dem Arbeitskanal angeordnet sind und miteinander nicht gekoppelte mag netische Kraftflüsse erzeugen. 39.
    Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen, magnetische Flüsse erzeugenden Vorrich tungen zur Erzeugung von magnetischen Feldern mit verschiedenen Feldstärken ausgebildet sind. 40. Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen magnetischen Vorrichtungen zur Erzeu gung verschiedener elektrischer Teilspan nungen ausgebildet sind. 41. Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass die Magnete, die den Magnetfluss schliessen, durch je einen aus mehreren Teilen zusammen gesetzten Eisenmantel gebildet sind. 42. Einrichtung nach Unteranspruch 41, da durch gekennzeichnet, dass die die Mag- netflüsse schliessenden Eisenmäntel von einander durch eine Isolation (50) ge trennt sind. 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 38, da durch gekennzeichnet, dass die Magnet flüsse in den Innenraum des Arbeits kanals an voneinander verschieden gro ssen Polflächen eintreten. 44. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen, im Arbeits kanal angeordneten, durch Isolationen unterteilten Kern aus magnetisierbarem Metall. 45. Einrichtung nach Unteranspruch 44, ge kennzeichnet durch einen mit dem am Kern angeordneten Organ (37) zur Ab leitung von Elektronen aus dem Arbeits mittel verbundenen isolierten Leiter (38). 46.
    Einrichtung nach Unteranspruch 45, da durch gekennzeichnet, dl,ss der mit dem Organ (37) zur Ableitung von Elektro nen aus dem Arbeitsmittel verbundene Leiter (38) vom Kern durch einen Luft spalt isoliert ist. 47. Einrichtung nach Unteranspruch 44, ge kennzeichnet durch im Kern ausgebildete Kühlkanäle (35, 36). 18. Einrichtung nach Unteranspruch 44, ge kennzeichnet durch im Arbeitskanal an geordnete, gegen Wärmeausdehnung nachgiebige Träger (33, 34). 49. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Wand des Arbeitskanals und dem Mag neten durch gasförmige Kühlmittel durchspülte Isolierspalte (30) vorgesehen sind.
    .iÜ. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine mit dem Ar beitskanal verbundene Kühlvorrichtung, welche zur Aufnahme des aus dem Ar beitskanal austretende Arbeitsmittels be stimmt ist. <B>51.</B> Einrichtung nach L nteranspruch 50, da durch gekennzeichnet, dass der Kühler vom Arbeitskanal elektrisch isoliert ist. 5?. Einrichtung nach Unteranspruch 51, ge- kennzeichnet durch einen mit dem Küh ler verbundenen Verdichter. 53. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine mit dem Innen raum des Arbeitskanals durch eine Öff nung verbundene Vorrichtung zur Erzeu gung von Elektronenstrahlen.
    54. Einrichtung nach Unteranspruch 53, ge kennzeichnet durch mindestens eine zwi schen den die Elektronenstrahlen erzeu genden Vorrichtung und dem Arbeits kanal angeordnete, mit beiden durch Öffnungen verbundene Kammer. 55. Einrichtung nach Unteranspruch 54, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen der die Elektronenstrahlen erzeugenden Vorrichtung und dem Arbeitskanal ein geschaltete Kammer mit einer Vakuum pumpe verbunden sind. 56. Einrichtung nach Unteranspruch 54, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen der die Elektronenstrahlen erzeugenden Vorrichtung und dem Arbeitskanal ein geschalteten Kammern als Bestandteile einer Diffusionsvakuumpumpe ausgebil det sind.
    57. Einrichtung nach Unteranspruch 53, ge kennzeichnet durch eine, an der die Elek tronen erzeugenden Vorrichtung angeord nete, zum Konzentrieren bezw. zum Richten des Elektronenstrahlenbündels dienende magnetische Vorrichtung (116). 58. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine an den durch magnetische Kraftlinien durchsetzten Teil des Arbeitskanals zur Einführung zusätzlicher Elektronenstrahlen dienende Vorrichtung.
    59. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein ausserhalb des durch das magnetische Feld durchsetzten Teils des Arbeitskanals angeordnetes Or gan (51), welches die Bestandteile .der im magnetischen Feld befindlichen Wand des Arbeitskanals nachgiebig belastet. 60.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wandung des Feuerraumes, unter Belassung eines Zwischenraumes, mit einem druckfesten Mantel (52) umhüllt ist, wobei der Zwi schenraum mit einer Luftzuführungslei- tung, sowie mit einer, mit dem Verbren- nungsraum verbundenen Luftabfuhrlei- tung in Verbindung steht.
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