CH193766A - Afterpessar. - Google Patents

Afterpessar.

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CH193766A
CH193766A CH193766DA CH193766A CH 193766 A CH193766 A CH 193766A CH 193766D A CH193766D A CH 193766DA CH 193766 A CH193766 A CH 193766A
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CH
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pessary
flatulence
thickening
anus
inner end
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Inventor
Kirchhoff Richard
Original Assignee
Kirchhoff Richard
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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

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      Afterpessar.       Die Erfindung betrifft ein     Afterpessar     mit einer sein Herausfallen aus dem After  verhindernden Verdickung am im After lie  genden Teil und einer sein Hineinrutschen  verhindernden Verdickung an dem ausserhalb  des Afters liegenden Teil. Zweck dieser  Pessare ist einerseits, Hämorrhoiden gegen       Herausdrängen    zurückzuhalten. Diese Pessare  können auch eine Längsdurchbohrung be  sitzen, die am äussern Ende mit seitlichen,  von den Gesässbacken bedeckten Öffnungen  in Verbindung steht, durch welche Blähungen  abgeführt werden.

   Verläuft das innere Ende  des     Pessars    symmetrisch zur Längsachse und  ist es nur abgerundet, dann hat das zur  Folge, dass sich dieses Ende mehr oder  weniger in die Darmwand eindrückt und  dadurch nachteilig wirkt. Bei Pessaren, die     i     eine     Längsdurchbohrung    haben, ist bisher  die innere Öffnung, durch welche     dieBlähungen     in das Pessar eintreten sollen, in der Längs  achse angeordnet. Infolgedessen ist diese  Öffnung dem Druck des Darminhalts aus-    gesetzt und es kann Kot in sie eindringen,  der zur Verstopfung des Pessars führt, so dass  es Blähungen nicht mehr abführen kann.  



  Durch die Erfindung soll diesen Nach  teilen abgeholfen werden. Sie besteht darin,  dass am innern Ende des     .Pessars    dessen  gegen den Bauch zu liegende Aussenseite  nach der entgegengesetzten Seite zurück  gebogen ist. Dadurch wird erreicht, dass sich  das innere Ende des Pessars nur mit der  zurückgebogenen Fläche an die vordere Darm  wand angelegt, ohne sich in sie einzudrücken.  Für Pessare mit Durchbohrung zur Abführung  von Blähungen ist es weiterhin zweckmässig,  dass die     Blähungseintrittsöffnung    auf der  gegen den Bauch zu liegenden Aussenseite,  insbesondere auf der zurückgebogenen Fläche  angebracht ist. Dadurch wird die Eintritts  öffnung gegen das Eindringen von Kot ge  sichert.

   Denn die zurückgebogene Fläche liegt  im Darm nicht nur fast waagrecht, sondern  schmiegt sich auch, wie schon oben erwähnt,  der vordern Darmwand an, die eben an dieser      Stelle nicht senkrecht von oben nach unten,  sondern schräg, beinahe waagerecht von  hinten nach vorn verläuft. Die Eintrittsöffnung  wird also durch die Darmwand wie durch  ein Ventil überdeckt und ist dadurch gegen  das Eindringen von Kot, der sich nur in der       Mastdarmerweiterung    befindet, geschützt. Die  Darmwand wird durch den Druck der  Blähungen, die sich, weil sie doch viel leich  ter als der Kot sind, über diesem ansammeln,  durch Auseinandertreiben des Darmes von  der Eintrittsöffnung weggedrängt.

   Der Druck  der Blähungen wirkt aber, weil er doch  nach allen Seiten stattfindet, auch gegen den  Kot zu und verhindert, indem er ihn zurück  hält, dass dieser an die Eintrittsöffnung heran  dringt.  



  Es kann aber auch dann, wenn die       Blähungsausscheidung    aufhört, kein Kot zur  Eintrittsöffnung gelangen. Denn um ebenso  viel, als die Gasmenge dann geringer ist,  um ebensoviel lässt ihr dann geringerer Druck  den Darm sich wieder zusammenziehen, so  dass nie ein Raum für     herandrängenden    Kot,  der sich doch nicht von oben nach unten.  sondern nur von hinten nach vorn bewegen  könnte, frei wird.  



  Die Erfahrung hat gelehrt, dass bei Frei  halten des Darmes von Bläh     ungsansammlungen     mit dem zunehmenden allgemeinen Gesunder  werden auch die     Afterschliessmuskeln    kräf  tiger werden. Dadurch werden die     Blähungs-          austrittsöffnungen    so dicht an die Gesäss  backen     herangedrückt,    dass der Druck kleiner  Blähungen durch die Austrittsöffnungen hin  durch diese nicht um so viel zurückdrücken  kann, als zum Entweichen der Gase nötig  ist. Kleine Blähungen bleiben dann eben  zurück.  



  Um auch deren unhörbare Ausscheidung  zu ermöglichen, können an dem ausserhalb  des Afters verbleibenden verdickten Teil des  Pessars Nuten angebracht werden, die von  den Austrittsöffnungen an bis zum äussern  Ende der Verdickung laufen. In diese Nuten  hinein können die sie überdeckenden Teile  der Gesässbacken sich wieder ausdehnen, so  dass sie den Blähungen mit schwächerer         -Kraft    widerstehen, als wenn sie nur auf der  Verdickung aufliegen würden. Es können  sich dann auch schwache Blähungen in der  Nut unter der Haut hindurchdrängen. Breite  und Tiefe der Nuten sind nach Erfahrung zu  bemessen.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  formen des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1, 2 und 3 die erste Ausführung im  Längsschnitt, in Seitenansicht und Vorder  ansicht und       Fig.    4, 5 und 6 die zweite Ausführung  in den gleichen Darstellungen.  



  Das Pessar nach     Fig.    1, 2 und 3 weist  einen Rohrteil     a    auf, an dem sich am äussern  Ende ein verdickter Teil b und am innern  Ende ein verdickter länglicher Teil c an  schliesst. Der Teil c ist vorn und hinten ab  geflacht. Das ganze Pessar weist eine Längs  durchbohrung<I>d</I> auf, die sich im Teil<I>b zu</I>  einem Raum e erweitert, der nach aussen  durch einen Deckel f abgeschlossen ist. Im  Teil b sind zwei seitliche     Öffnungen        g    an  gebracht, an die sich je eine Nut h anschliesst,  die auf der Aussenseite des Teiles b bis zu  dessen äusserem Ende laufen.

   Die Vorderseite i  des     innern    verdickten Teils c ist daumenartig  zurückgebogen, während dessen Rückseite     1s     gerade verläuft. In der zurückgebogenen  Endfläche<I>i</I> liegt die     Ausmündung        l    der  Längsbohrung<I>d.</I> Die Öffnung<I>l</I> bildet die       Blähungseintrittsöffnung.     



  Bei der Ausführung nach den     Fig.    4, 5  und 6 besteht das Pessar aus zwei     inein-          andergesteckten    Teilen<I>m</I> und<I>n.</I> Der äussere  Teil<I>m</I> umfasst den Rohrteil<I>a,</I> die äussere  Verdickung b mit dem Hohlraum e, den seit  lichen Öffnungen<I>g,</I> den Nuten<I>h</I> und dem  Deckel f, weiter die an den Hohlraum e  anschliessende Längsbohrung d. Das innere  Ende des Teils     m    ist zur Aufnahme des  Teils<I>n</I> erweitert. Der Teil<I>n</I> bat eine Längs  bohrung o, die die Fortsetzung der Bohrung d  des äussern Teils     m    bildet.

   Die Bohrung o  ist am innern Ende seitlich abgebogen und  mündet mit der     Blähungseintrittsöffnung        l     auf der daumenartig zurückgebogenen Seite     i.         k bezeichnet wieder die nahezu gerade ver  laufende Rückseite des inneren     Pessarendes.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Afterpessar mit einer sein Herausfallen aus dem After verhindernden Verdickung am im After liegenden Teil und einer sein Hin einrutschen verhindernden Verdickung an dem ausserhalb des Afters liegenden Teil, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen innern Ende die gegen den Bauch zu liegende Aussen seite des Pessars nach der entgegengesetzten Seite zurückgebogen ist. ÜNTERANSPRüCHE 1. Afterpessar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am innern Ende des Pessars liegende Blähungseintritts- öffnung auf der zurückgebogenen Fläche, das heisst auf der gegen den Bauch zu lie genden Aussenseite desselben, angebracht ist.
    2. Afterpessar nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der äussern Verdickung Nuten an gebracht sind, welche von den seitlich liegenden Blähungsaustrittsöffnungen aus nach dem äussern Ende des Pessars zu verlaufen.
CH193766D 1935-10-15 1936-10-15 Afterpessar. CH193766A (de)

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DE193766X 1935-10-15

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CH193766A true CH193766A (de) 1937-10-31

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CH193766D CH193766A (de) 1935-10-15 1936-10-15 Afterpessar.

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