CH193782A - Selbstverkäufer. - Google Patents

Selbstverkäufer.

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CH193782A
CH193782A CH193782DA CH193782A CH 193782 A CH193782 A CH 193782A CH 193782D A CH193782D A CH 193782DA CH 193782 A CH193782 A CH 193782A
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Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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Description


      Selbstverkäufer.       Die Erfindung bezieht sich auf (Selbst  verkäufer     für        Verbrauchsmittel,        wie    elek  trische Energie, Gas oder     @dergl.,    und von  demjenigen Typ, bei dem nach Einlegen       eines    oder mehrerer Geldstücke ein zur Über  wachung der Entnahme dienendes Organ,       z.    B.

   ein elektrischer     iSchalter,        beispielsweise     durch     Betätigung        eines    drehbaren     Hand-          griffes    in die den Bezug ermöglichende     Lage          gebracht    und in dieser Lage gesperrt     wird,     um dann, nachdem     ,die    den eingelegten Geld  stücken entsprechende Menge Verbrauchs  mittel     (d.    h. normaler Bezug) entnommen  worden ist,     wieder    ausgelöst zu werden.

    Bei den     bisher        bekannten        Selbstverkäufern     kann dann das genannte Organ nicht wieder       betätigt    werden, ehe ein oder mehrere neue       Geldstücke    eingelegt worden sind.<B>-</B>Die Er  findung     besteht    in einer solchen Ausbildung  des Selbstverkäufers,     @dass    das genannte  Organ, nachdem dasselbe nach der Entnahme       genannter    Menge     ausgelöst    worden ist,

   durch       Betätigung        eines        Manövrierorganes    ohne         Münzeinlegung        wieder    in die den     Bezug    er  möglichende Lage     gebracht    und in dieser  Lage     .gesperrt    werden kann, und     dass    es       selbsttätig    ausgelöst wird, nachdem eine be  stimmte, nicht zum     normalen    Bezug ge  hörende Menge von     Verbrauehsmitteln    ent  nommen worden ist.

   Der     Teilnehmer    hat       dadurch    immer die .Möglichkeit, noch eine       bestimmte    Menge von     Verbrauchsmitteln     ohne Einlegen     eines        Geldstückes    und nur  durch einen einfachen Handgriff herauszu  nehmen, sei es, dieselbe "auf     Kredit"    als Vor  schuss zu entnehmen,     nachdem    der Münzvor  rat     vollständig    verbraucht und infolgedessen  die     Verbrauohsmittellieferung        unterbrochen     worden     ist,    oder, wie .später noch dargelegt  wird,

       sie    als     bereits        "bezahlte        Restmenge"     noch     herauszuholen.     



  Der Erfindungsgegenstand soll nach  stehend anhand der beigefügten     Zeichnun-          gen    von beispielsweisen Ausführungsformen  näher     beschrieben    werden. Die     Zeichnungen     zeigen die     VerwixMichung        des    Erfindungs-           gedankens    bei solchen     Selbstverkäufern,

      wo  die Sperrung     bezw.    die Auslösung     des    zum       Überwachen    hier zum     Beispiel    des elek  trischer Energieverbrauches dienenden     Orga-          nes        mittels    eines sogenannten     Vorauszahlungs-          werkes    erfolgt.  



       Fig.    1 zeigt in .schaubildlicher Darstel  lung     .eine        erste        Ausführungsfo=rm;          Fig.    2 bis 5 zeigen Einzelheiten;       Fig.    6 und 7 zeigen zwei verschiedene  Ausführungsformen der     :Sperrvorrichtung;          Fig.    8 bis 11     zeigen    zwei weitere Aus  führungsformen der     Erfindung.     



  Es     wird.        angenommen,    dass     zier        ;Selbstver-          käufer    nach     Fig.1        eine    auf der     Zeichnung          nichtdargestellte        Kassiervorrichtung    um  fasst, die aus einem     Drehhaudgriff    mit zu  gehöriger     Verriegelungsvorrichtung    und     einer          Münzrinne    zum     Einlegen    von     Geldstücken          besteht.    Der Drehhandgriff,

   der nur jedes  mal beim Einlegen     eines        Geldstückes    gedreht  werden     kann,        steht    mit einem Zahnrad 1 in  Verbindung,     .das    mit dem Zahnrad 2 zusam  menwirkt,

   welches     mit        einem    Arm 22 ver  sehen     ist.        Dieser    Arm dient zum     Fort-          schalten        eines        iSchrittschaltrades    3 und des  mit diesem     Schrittschaltrad    verbundenen  Sonnenrades 4 im     Planetenradgetriebe    des       Vorauszahlungswerkes..    Das     .Sehrittschaltrad    3       wird    dabei jedesmal     um    einen     Schritt    fort  geschaltet,

   wenn der Drehhandgriff nach       Einlegen        eines        Geldstückes    um     einen    halben  Umgang     vorwärtsgedreht    wird. Mit dem       Schrittschaltrad    wirkt ein     iSperrhaken    40 zu  sammen. Das     Schrittschaltrad    nebst dem  Sonnenrad 4 kann     um    die Welle 9     frei    ge  dreht werden. Das Sonnenrad 5 nebst dem  mit diesem mechanisch verbundenen Zahn  rad 6     kann,    ebenfalls frei auf der Wolle 9  rotieren.

   Das     Planetenrad    8     ist    dagegen mit  der     Welle    9 fest verbunden, was auch mit  dem als     Auslöseorgan    dienenden Daumen 10  und dem     ,Zahnrad        Il    der Fall     ist,        welch    letz  teres durch     Vermittlung    des     Zahnrades    1'2  die     Zählertrommel    41 antreibt, die die Grösse       des        "Münzvorrates"    angibt.

   An der Welle  des Zahnrades     112    ist ein.     ;geschlitzter    Knopf  13     fest        montiert.        Dae        Zahnrad    6     wird    durch         Vermittlung    des Zahnrades 7 vom     Ver-          brauohsmittelzähler    aus angetrieben.

   Das im  Patentanspruch genannte, der     Überwachung     der     Entnahme    dienende Organ, hier der elek  trische     iSchaRer,    umfasst eine mit einer     Peder-          gruppe    32     zusammenwirkende    Rolle 29, -die       zwischen    .dem 'auf der Welle 44     befestigten          Zahnrad    2,5 und einem ebenfalls auf der  Welle     befestigten    Arm 26 fest     montiert    ist.

         Der        -einflusst,einflusst,        Arm        die        26        bestrebt        wird        durch        ist,,den        eine        Schalter        Feder        27        in        b-e        ab-          geschalteter    Lage zu halten,

   wobei der     Arm          \?    6     .dann    in     einer    Lage steht,     die    senkrecht  zu der auf der     Zeichnung        gezeigten    Lage     ist.     Der     Schalter    wird     ,geschlossen,    wenn der auf  der Zeichnung nicht     dargestellte    Drehhand  griff     nach    Einlegen .eines     Geldstückes    ge  dreht wird,

       wobei    das Rad 1 um eine halbe  Umdrehung und die Welle 43     mit    dem Rad 2  um eine volle     Umdrehung    gedreht     wird.    Die       Welle    43 ist mit einem     Kamm    23 .ausgebil  det, .der mit einem am Zahnrad 19 angeord  neten Kamm 14     zusammenwirkt    und welcher  bewirkt,     dass        das    Rad 19 (und damit     auch     das Rad 25) gedreht -wird, wenn die Welle  43 bei dem Einlegen des ersten     Geldstückes     um     eine    volle Umdrehung gedreht wird.

   Die  Achsen der Wellen 42 und 43 liegen .nämlich  nicht     in    .derselben Geraden, so     dass,    wenn  mehrere     Geldstücke        nacheinander    eingewor  fen werden, nur     das    erste eine Drehung der  Welle 44 bewirkt.     Das    Rad 25, die Welle 44  und .der Arm 26 werden     dabei    entgegen der  Spannung der Feder 27 von der Ruhelage  aus (in welcher der Arm 26 eine horizontale  Lage     einnimmt)    erst um<B>180'</B> ;

  gedreht, wo  bei die Feder 27 in     entsprechendem    Masse  gespannt wird, und werden dann infolge der       Federspannung    der Feder 27 um eine     Vier-          telsumdrehung        (90')    umgekippt, wobei die  Rolle 29 also die auf der Figur gezeigte Lage  einnehmen wird.

   Der     Schalter    wird in     dieser     Lage     .gesperrt,    und     zwar    durch     Zusammen-          wirkung        zwischen    dem Arm 28, der auf der  das Zahnrad 19 tragenden Welle 42 fest mon  tiert ist, und dem Finger 45, der einen Fort  satz des um die Welle 1,7 drehbaren Sperr  armes<B>116</B>     bildet:

      In der auf der     Zeichnung         dargestellten Tage wird der Arm 28 von  unten gegen den Finger 45 gedrückt, weil  die Feder 27     bestrebt    ist, das Rad 19 ent  gegen dem Sinne des Uhrzeigers zu drehen,  so dass die Welle 17 und der Arm 16 be  strebt sind, sich im     Sinne    des     Uhrzeigers    zu  drehen, welche     letzt,ena--nnte        Bewegung     jedoch     .durch    den Haken 46 verhindert wird,

    der durch den Daumen 10 gesperrt     ist.    Die  ser Daumen     ist    beim Einlegen eines     Greld-          stückes    durch Drehung des Sonnenrades     =?-,     des Planetenrades 8 und der Welle 9     in     Sperrlage     geführt    worden.

   Während der  Energieentnahme wird der Daumen 10 durch  den Zähler     unter        Termittlung    der Räder 6,  7, 5, 8 und der Welle 9 entgegengesetzt ge  dreht     wie    beim     Münzeinlegen.    Nachdem der  Daumen 10 so gedreht worden ist, dass der  abgeschrägte Teil     desselben    der Spitze des  Hakens 46 gerade gegenübersteht, kann die  ser Haken über die abgeschrägte Fläche vor  beisehnappen, und der Arm 16 wird im     :

  Sinne     des Uhrzeigers gedreht, so dass der Finger 45  nicht mehr den Arm 2'8     ,sperrt.    Die Zugspan  nung der Feder 27 kann dabei den Schalter  in die     Abschaltlage    (in welcher     die    Längen  richtung des     Armes        2'6    in der     Horizontal-          ebene    fällt) zurückführen. Die Feder 47       führt    :darauf den Arm 16 in die Ruhelabe  zurück, wie     es    in     Fig.    3 gezeigt     ist.     



  Die Anordnung, durch welche .es ermög  licht     wird,    Energie ausserhalb des     normal        be-          recht        igoten    Bezuges, das heisst ohne     Einlegen     eines Geldstückes zu entnehmen, also zum       Beispiel    als     "Vorschuss"    ohne Bezahlung vor  auszubeziehen, oder, wie     im    folgenden der  Kürze halber     :gesagt    wird,     "zu    leihen", be  steht aus folgenden Teilen:

   Die Welle 44 ist  mit einem Kamm 34 versehen, der mit einem       Mitnehmer        35        zusammenwirkt,    welch letz  terer am einen Ende einer Welle     befestigt     ist, die am     andern    Ende ein     Manövrierorgan,     z. B. einen Drehknopf, trägt, den der Teil  nehmer betätigen kann.

   Die den Arm 16 tra  gende Welle 17 ist ferner in     achsialer        Rieh-          tung    verschiebbar, und     zwar    nach aussen (mit  andern     Worten    in     Fig.    1 nach rechts) durch  Zusammenwirkung     eines        Kammes    21 am         Rade    2 mit der linken Kante eines auf der  Welle 17     befestigten    Kammorganes 1.8, oder  nach links durch     Zusammenwixkung    des  Kammes 20 mit der rechten     Kante    des  Kammorganes 18.

   (Während     derjenigen    Dre  hung, die das ganze System beim Einlegen  -eines Geldstückes ausführt,     wird.    -die Welle  17 beim Drehen     des    Rades 19 erst nach links  durch     Zusammenwirkung        zwischen    dem       Kamm    20 und dem Kammorgan 1-8 und dann  nach rechts durch Zusammenwirkung zwi  schen dem Kamm     2a1    und dem Organ 1,8  geführt,     so,dass    also der Arm 16 seine in der  Figur     dargestellte    Lage hat, und die     Sper-          rung,des        ,

  Schalters    in geschlossener Lage nach  dem Einlegen eines     Geldstückes    durch     Zu-          sammenwirkung    zwischen dem Haken 46     und     dem Daumen 10 bewirkt wird.)     Nachdem     der Schalter     nach        Entnahme    der ,dem     Münz-          vorrat        entsprechenden        Energiemenge    aus  gelöst worden     ist,    nehmen der Daumen 10  und der     ,geschlitzte    Knopf 1.3 die     in        Fig.    2  gezeigten Lagen ein.

       Wenn    der     Teilnehmer     jetzt ohne Einlegen eines     Geldstückes     Energie     entnehmen    soll, wird der Drehknopf       3,3    nach     rechts    gedreht,     wobei    der Arm     3'5     den Arm 34     mitnimmt    und die Räder 25       und    19 gedreht werden.

   Der     @Sohalter    wird  dabei in der vorher beschriebenen Weise     ge-          schlossen,    aber die     Sperrung        und    das     Aus-          lösen,des    Armes 16 erfolgen jetzt durch Zu  sammenwirkung des geschlitzten Knopfes 13  mit dem Haken 36.

   Dies wird dadurch er  möglicht, dass die Welle 17 beim Drehen  des     Rades    19 durch     Zusammenwirkung        des          Kammes    20 mit der     rechten    Kante des  Kammorganes 18 nach innen (in     Fig.    1 nach  links)     geführt    worden     ist.    Irgend eine Zu  rückführung der     Welle    17     nach        rechts    er  folgt nicht in diesem Falle,

   weil das Rad 2  mit dem Kamm 21 keine     Drehung        erfährt.          Fig.    2 zeigt den Arm 16 in     gesperrter    Lage  gegen den geschlitzten Knopf 13. Bei       Energieentnahme    werden der     Daumen    10 und  der     geschlitzte    Knopf     1,3    gedreht,     bis    der  Schlitz des Knopfes 13 dieselbe     fehinzng     erhält wie die Kante des     Hakens        ,3.6,    in wel  chem Moment der     Arie    1'6 (vergleiche     Fig.    3)

             freigemacht        wird    und der Schalter .durch ,die       Spannung    der Feder 27 ausgelöst wird. (Die       Drehung    des     Daumens    10 ist dabei wegen       des        grossen        Übersetzungsverhältnisses    zwi  schen den Rädern 11 und 12 so klein, dass  der Daumen während derjenigen Drehung  der Welle 9, die erforderlich     ist,    um den  Knopf 13 in die der Auslösung entsprechende  Lage zu drehen, nicht in solche Lage ge  bracht werden kann,

   dass     derselbe    den Haken  46     sperrt.    Bei     weiterer        Drehung        des    Dreh  knopfes 33 kann der Schalter nicht ver  riegelt werden, weil der     Schlitz    des     Knopfes     13 der     Bewegungsrichtung    des     Hakens    36  parallel ist.

       Energieentnahme    ohne     Münz-          einlegung    kann also     nur    ein     einziges        Mal,          na,ehdem    der     Münzvorrat    verbraucht worden  ist,     bewerkstelligt    werden.

   Diejenige Ecke  des Daumens 10,     die    beim     Münzeinlegen    den  Arm 16 sperrt, ist bei der     beschriebenen,     ohne     Münzeinlegung    erfolgenden Energie  entnahme (durch     Drehung    entgegen dem  Sinne     des    Uhrzeigers)     etwas    von der     ;Spitze     des Hakens 46     entfernt    worden.

   Bei erneuter       Münzeinlegung    und     damit        verbundener    wei  terer Drehung des Daumens 1,0     kommt    die       genannte    Ecke nicht so hoch als in dem  Falle, dass die     Münzeinlegung    ohne vorher  gehendes     "Leihen"    bewerkstelligt worden ist.

         Infolgedessen        ist        nun    bei der Energie  entnahme zur     Bewirkung    der Auslösung -des  Schalters, nachdem ein     Geldstück        nach    vor  hergehendem     "Leihen"    eingelegt worden     ist.     eine kleinere     Drehung        des        Daumens    10,

   ent  sprechend einer kleineren Anzahl von Um  drehungen der     Zählerwelle    68     (und    zwar so       viel    kleiner wie der Zähler sich zur     Bewir-          kung    .der Auslösung beim     "Leihen"    von  Energie .gedreht hat) erforderlich.

   Dies     wird          durch        Fig.    4 und 5     veranschaulicht,    und zwar  <B>zeigt</B>     Fig.    4 .die     3tellung    .des Daumens 10,  nachdem ein     Geldstück    eingelegt worden ist,  ohne dass vorher     "geliehen"    worden     ist,    und       Fig.    5     zeigt        die    Stellung     nasch    Einlegen eines       Geldstückes    in dem Falle,

       .dass        Energie    vor  her     "geliehen"    worden     ist.    Wie     ersichtlich,          ist        zur        Bewirkung    der Auslösung in     Fig.    5  eine kleinere Drehung     ,des        Daumens   <B>10</B> (ent-    gegen dem     Uhrzeigersinne)    erforderlich als  in     Fig.    4.

   Der Teilnehmer erhält     also        beim     Einlegen     eines        Geldstückes    nach vorher  gehendem "Leihen" eine kleinere Energie  menge, und zwar so viel kleiner, wie es dem  ,.Leihen" entspricht, als in dem Falle, wenn  vorher nicht     ".geliehen"    worden ist,

       und    der       Stromlieferant    wird     dadurch    für das vor  herige     "Leihen"        des    Teilnehmers     entschädigt.     Durch Drehung des Knopfes 13 auf der zu  gehörigen Welle kann die Grösse des     "Lei-          hens"        einreguliert    werden.  



       Fig.    6 zeigt eine Einzelheit bei einer an  dern     Ausführungsform,    bei welcher nur ein  einziges Sperrorgan benutzt wird, welcher  als ein mit zwei     Abschräggungen    versehener  Daumen ausgebildet ist, von welchen Ab  schrägungen     die    eine, und zwar die linke in  der Figur, durch     Zusammenwirkung    mit dem  Haken 46 die Auslösung beim     "Leihen"    be  wirkt.  



       Fig.    7     zeigt    eine andere Ausführungsform  der     Auslösevorriehtung,    die     der    in     Fig.    6 :ge  zeigten ähnlich ist. Dem Daumen 10 ent  spricht hier eine halbkreisförmige     Scheibe     52, die mit dem     Raid    11 fest verbunden     ist,     und dem geschlitzten Knopf 1,3 entspricht  der Arm 51, welcher     mittels    eines Zapfens  53 am     Rade    11 drehbar :

  gelagert     ist    und  welcher mittels einer     -am    Rüde 11     .gelagerten     Schraube 50 unschwer für verschiedene  Grösse der Leihe     eingestellt    werden kann.  Die erforderliche     achsiale        Verschiebung    des  Armes 16 wird bei .dieser     Ausführungsfarm     durch     Zusammenwirkung        zwischen    dem       Kammorgan    54 und dem Kamm 55 einer  seits     mit    den Kämmen 56 und 57     anderseits     bewirkt.

   Hierbei wird das Kammorgan 54  beim     Münzeinlegen    und     das    Organ 57 beim  Umstellen des Schalters gedreht.  



  Das     iSperrendes    Schalters durch das Tor  auszahlungswerk kann     natürlich    in mannig  facher     Weise    innerhalb des     Rahmens    der Er  findung     abgeändert    werden.

   An Stelle der       beschriebenen        Anordnung,    bei welcher der  Hebelarm 16 in der     Längenrichtung    der  Welle 17 in zwei verschiedene Lagen ver-      schoben wird, kann man zwei solche     Hebe-1-          arme    verwenden, die je     einen    Finger 46 auf  weisen, der mit einem .gemeinsamen Daumen  10 zusammenwirkt, wobei die Arme auf einer  Welle (entsprechend der Welle 17) drehbar  gelagert sind, derart, dass sie unabhängig  voneinander gedreht werden können.

   Der  eine     Arm    sperrt dabei den Schalter beim       Schliessen    nach     Münzeinlegung,        und    der an  dere     Arm    sperrt beim Schliessen ohne Münz  einlegung, und zwar ist der Finger 46 des       letztgenannten    Armes etwas länger als der  jenige des     andern    Armes, so dass der Daumen  10 zur     Bewirkung    ;der Auslösung um einen  grösseren Winkel entgegen dem Uhrzeiger  sinne gedreht werden muss, wenn der Arm  mit dem längeren Finger den     ;

  Schalter        ge-          sparrt    hat, als wenn der Arm     mit    dem kür  zeren Finger     gesperrt    hat. Die alternative  Einschaltung der beiden Arme in     'Sperrhage     beim Sperren mit     bezw.    ohne     Münzeinlegung          kann    beispielsweise dadurch geschehen,     .dass     der Arm 28 durch     achsiale    Verschiebung auf  der Welle 42 wahlweise zum Zusammenwir  ken mit dem     Birnen    oder dem andern der  Arme gebracht wird.

   Diese     achsiale    Ver  schiebung des Armes 28 kann     beispielsweise     mit Hilfe eines passenden     Kammorganes,     welches     ,dem        auf,der        Zeichnung        dargestellten     Kammorgan     1$        entspricht,    geschehen.  



  Es lässt sich auch denken, :dass die jetzt  beschriebene Anordnung in solcher     Weise     einreguliert wird, dass der Schalter nach       Münzeinlebgung    ausgelöst wird, ehe der Münz  vorrat vollständig verbraucht worden ist, und       da.ss    der     'Peilnehmer    nachher     durch    Betäti  gung des Drehknopfes 33, ohne     Einlegung     eines Geldstückes, den Schalter wieder       sehliessen    und den     Rest    der bereits voraus  bezahlten Energiemenge     herausnehmen    kann.

    Der Zähler     muss    in diesem Falle beim Lie  fern zum     Teilnehmer    in solcher Weise ein  reguliert sein,     dass    der geschlitzte Knopf 13  sich in der     Auslösungsstellung        befindet,    und  dass die linke Kante     (Fig.    1) des Daumens 10  sich etwas     unterhalb    des Hakens 46 befindet.  Nach     Einlegen        eines        Geldstückes    und ent  sprechender Vorwärtsbewegung des Voraus-         zahlungswerkes    nimmt die Sperrwelle die in       Fig.    5 dargestellte     Lage    ein.

   Wenn .der Teil  nehmer dann Energie     herausnimmt,    so erfolgt  das Auslösen des Schalters, ehe die dem ein  gelegten     Geldstück    entsprechende Energie  menge entnommen worden     ist,        und    der Teil  nehmer kann dann durch Drehung des Dreh  knopfes 33 den 'Schalter schliessen     und    den  Rest :der Energiemenge herausnehmen.  



  Die Anordnung kann man sich auch in  solcher Weise     ausgeführt        denken,    dass das       Vorauszahlungswerk    beim Schliessen . des  Schalters mittels eines von dem     Münzmeaha-          nismus    unabhängigen     Drehhandgriffes    oder       dergl.        Manövrierorganes    um einen     ;Schritt          vorwärts    gedreht     wird,    das heisst um so viel,  wie es der     Vorwärtsdrehung    beim Einlegen  eines Geldstückes entspricht.

   Der Teilnehmer  kann dann Energie entsprechend     -dem    Geld  stück herausnehmen, worauf der Schalter  ausgelöst wird. Die Anordnung muss dabei  so getroffen     sein,    dass man das nächste Mal,  wenn Energie durch     Münzeinlegung    heraus  genommen werden soll, zwei     Geldstücke    ein  legen muss, ehe Energie entnommen werden       kann,    wobei man dann nur für     das    eine     ;Geld-          stück    Energie erhält.  



  Eine solche Anordnung ist in     Fig.    8 und  9     dargestellt.    Es     wird    hier vorausgesetzt,  dass die Welle 61 mit dem     Drehhandgriff    des       Münzmechanismus    fest verbunden ist, und  dass das Zahnrad 66 das     Antriebsrad        ist,     durch welches     Bewegung    auf das Voraus  zahlungswerk übertragen wird, welch letz  teres in beliebiger, an sich bekannter     Weise     ausgeführt sein kann.

   Im folgenden soll an  genommen werden,     dass    die Anordnung bei  dem in     Fig.    1 dargestellten     Vorauszahlungs-          werk    verwendet wird, wobei jedoch die An  ordnungen zur     achsialen        Verschiebung        des          Armes    16     (das        Kammorgan    18, die Kämme  20 und 21), sowie der Haken 36 und der     ge-          schlitzte    Knopf 13     fortgelassen    sind.

   Die  Welle 61 trägt am andern Ende eine Scheibe  62, die mit zwei     Mitnehmerstiften        ss3    und 64       versehen    ist. Die Welle 65 trägt das Zahn  rad 66, welches dem in     Fig.    1 dargestellten           Zahnrad    1 entspricht. Die Welle 65 ist mit  einem Stift 67 versehen.

   Eine auf der Welle  61 .lose     gelagerte    Scheibe 68, die einen     ,Stift     69 trägt, kann durch Vermittlung des Zahn  rades 70 und der Welle 71     mittels    eines  Drehknopfes 72 gedreht     werden.    Eine fest       angeordnete    Feder 73 zentriert die     Scheibe     66 in zwei Lagen mit einem     Winkelunter-          schied    von<B>180'.</B> Nach     Einlegung    eines       Geldstückes        in    den Münzmechanismus kann  .die Welle 61 mittels des Drehhandgriffes des       Münzmechanismus    um eine halbe Umdrehung  gedreht 

  werden und nimmt durch     Zusam-          menwirkung        zwischen    den Stiften 63 und 67  die Welle 65 mit, so dass diese um eine halbe  Umdrehung gedreht wird. Die Welle     6'5          kann    auch     mittels    des Drehknopfes 72 durch  Zusammenwirkung zwischen den     .Stiften    67  und 69 um eine halbe Umdrehung gedreht  werden.

       Fig.    8 und 9 (I) zeigen die Lage  der Teile, nachdem der Schalter     nach    Ver  brauch des     Münzvorrates    ausgelöst worden       ist.    Wenn der Teilnehmer jetzt Energie       "leihen"    will, wird durch Betätigung des       Drehknopfes    72 die Scheibe 68 mit dem     Stift     69 gedreht, so dass der (Stift ,den Arm 67 von  der     in    I     (Fig.8)    dargestellten Lage in die  Lage     II    führt.

   Das Rad 66 ist dabei um  eine halbe Umdrehung im     Uhrzeigersinne    ge  dreht worden, wodurch das Vorauszahlungs  werk um einen     .Schritt        vorwärts    geschaltet  und der     elektrische    Schalter     geschlossen    wor  den ist, so     dass    der Teilnehmereine Energie  menge entsprechend einem Geldstück heraus  nehmen kann. Der Teilnehmer kann jedoch  nicht mehr Energie     "leihen",    weil der     .Stift     64 in der Lage     II    durch den Münzmechanis  mus festgehalten wird und also verhindert,  dass der Stift 67 vom Stift 69 gedreht wird.

    Nachdem der     Schalter    nach der nicht nor  malen     Energieentnahme        ausgelöst    worden ist,  befinden     :sich        ,die        Teile    in     derselben    Lage     TI,     Wenn der Teilnehmer durch     Münzeinlegung     Energie herausnehmen will, müssen zwei  Münzen     eingelegt    werden.

   Nach Einlegen  einer     Münze    sind die     Stifte    63 und 64 in  die in     III        dargestellte    Lage geführt worden,       ohne        @dass    der Stift 67 betätigt worden     ist.       Wenn jetzt noch     ein        Geldstück        eingelegt        wird,     so werden die Stifte 63, 64 in die Lage IV       umgestellt        und.    drehen dabei den     Stift    67 um  eine halbe Umdrehung,

   worauf der Teil  nehmer     wieder-eine        Energiemenge        entspre-          c        'henc   <B>1</B>     einem        Geldstück        herausnehmen        kann.     



  Das     Rad    66     ist    also nach     Einlegen    von zwei  Geldtücken nur um     eine    halbe Umdrehung  gedreht worden,     und    der     Energielieferant    ist  dadurch für die vorher "geliehene" Energie  menge,     entsprechend    einem Geldstück, ent  schädigt worden.  



       Fig.    1,0 und 11 zeigen     eine    weitere Aus  führungsform, bei welcher die Entnahme von  Energie     .entsprechend        einem        Geldstück        ohne          Münzeinlegung    durch Betätigung     des        ge-          w    -linlizlien Drehhandgriffes     das        Münzniecha-          o          nismus    erfolgt.

   In der     vordern    Wand 8.2 ,des  Apparates, in welcher der     Münzbehälter    '83  drehbar gelagert     ist,    ist ein Münzschlitz 81  angebracht. Es     wird        angenommen,    dass -der  Münzbehälter mit einem auf der     Zeichnung     nicht     dargestellten,    auf der     Vorderseite    der  Wand 82 angeordneten     Drehhandgriff    fest  verbunden     ist.    Der Münzbehälter 83 ist mit  der     Welle    84,     mittels    welcher das Voraus  zahlungswerk     und,

  der        -Schalter    betätigt wer  den, fest verbunden. Die     Kammscheibe        85,     die mit Kämmen 86     und    87     ausgebildet    ist,  ist auf dem     Münzbehälter    83 fest     montiert     und wirkt mit den auf dem Zapfen 88     :ge-          lagerten    Hebelarmen 89 und 90 zusammen,  welche letzteren durch die     Feder    91 .gegen  die     Kammscheibe        gedrückt    werden.

   Der Arm  89 ist mit einer Nase 92 und mit einem  in rechtem     Winkel        umgebogenen        Fortsatz    93       ausgebildet,    und -der Arm 90     weist    einen       Fartsatz    94 auf, der so umgebogen ist, -dass  derselbe     etwas    oberhalb der     Wand        @82    liegt.

    Eine zur Wand 82 parallele     -Scheibe    95 ist  um einen Zapfen 96     beweglich    und mit An  schlägen     '9,7,    9.8, 99     ausgebildet,    von welchen  der letztere einen in rechtem     Winkel    von der  Scheibe vorragenden     Zapfen    bildet. Die  Scheibe 95, die in zwei Lagen     umstellbar        ist,     deckt in der einen Lage den     Münzschlitz        und          lässt    in der     andern    Lage den Münzschlitz frei.

        Die     Seheibe        M    wird durch Betätigung des       Sperrarmes    28 oder -des     Armes    16     (Fi.g.    1)  umgestellt, wenn der     Schalter    ausgelöst wird  und wird durch     Betätigung    des als Anschlag  dienenden     Fortsatzes    94 zurückgestellt.

   Es  wird angenommen, dass der Münzmechanis  mus in ,solcher Weise ausgeführt ist,     dass     der Drehhandgriff und der Münzbehälter  normal bei     Münzeinlegung        (in.    bezug auf       Fig.    10 und 11) im Sinne des Uhrzeigers     ge-          dieht    wird.

   Das eingelegte     Geldstück    104       hetätigt    dann den als Anschlag dienenden       Fortsatz    93, so dass der Arm 89 in die mit  gestrichelten Linien in     Fig.11        dargestellte          Lago    umgestellt wird, in welcher Lage die  Nase 92 nicht die Drehung des Münzbehäl  ters und ,der Welle 84     verhindern    kann,     wel-          ehe    letztgenannte Bewegung die Vorwärts  schaltung des     Vorauszahlungswerkes    und das  Schliessen des Sehalters zur Folge hat.

   Wenn  der     ,Schalter    nach der normal     berechtigten     Energieentnahme ausgelöst wird,     betätigt    der  Arm 2'8 den Anschlag 97, wobei die Scheibe  95 in die mit gestrichelten Linien in     Fig.    11       dargestellte    Lage umgestellt wird, in wel  cher Lage der Münzschlitz zugedeckt ist.

    Der Anschlag 98 des Armes 95 betätigt beim  Umstellenden als Anschlagdienenden     Fort-          satz    93     des        Armes    89, so     .dass    dieser im     ,Sinne     ,des Uhrzeigers in die mit gestrichelten     Linien     in     Fig.    11     angedeutete        rechte    Lage :gedreht  wird, in welcher Lage die Nase 92 die Dre  hung des     Münzbehälters    im Sinne des Uhr  zeigers nicht     verhindern    kann.

   Der Münz  behälter kann also, ohne dass ein     Geldstück     eingelegt worden ist, ,gedreht werden, bis der  Kamm 87 gegen den     untern    Teil des Armes  95 anschlägt (wie in     Fig.11    angedeutet),       weleh    letzterer     also,die    weitere Drehung des  Münzbehälters verhindert. Beim Drehen     des     Münzbehälters ist auch die Welle 84 .gedreht  worden, was die     Vorwärtsschaltung        des    Vor  auszahlungswerkes und     das    .Schliessen des  Schalters zur Folge gehabt hat.

   Der Teil  nehmer kann jetzt     Energie    entsprechend  einem     Geldstück    herausnehmen, worauf der       Schalter    wieder ausgelöst wird. Weitere Ent  nahme von Energie kann nicht stattfinden,    weil die Achele 95, die den     Xünzschlitz     nach deckt, durch     Zusammenwirkung    mit  dem Kamm 87     weitere    Drehung der     Kamm-          scheibe    verhindert.

       Wenn    der     Teilnehmer     durch     Münzeinlegung    Energie herausnehmen  will, muss der Drehhandgriff im Verhältnis  zur Drehung beim "Leihen" entgegengesetzt,  das     heisst    im     Uhrzeigersinne    gedreht werden,  was einer Drehung der     Kammscheibe    85 ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    in     F'ig.    11 um  etwas mehr als eine volle     Umdrehung    ent  spricht, das heisst     bis    der Kamm     86,

  den    Arm  90 nach aussen in die     Fig.    11 mit gestrichel  ten Linien     dargestellte    Lage     führt,    wobei  der als     Anschlag    dienende     Fortsatz    94 durch  Zusammenwirkung mit dem Stift 99 den  Arm 95 in die mit voll ausgezogenen Linien  in     Fig.    11 dargestellte Lage umstellt, in  welcher Lage     der    Münzschlitz frei .ist. Die  Bewegung des Armes     9,5    ist durch den Zap  fen 102 begrenzt.

   Der     Münzbehälter,    .der, wie  vorher     erwähnt,    entgegen dem Uhrzeiger  sinne     etwas    mehr     als    eine volle Umdrehung  gedreht wurde, wird dabei im Sinne des Uhr  zeigers um ungefähr<B>3,0'</B> zurückgedreht, so       dassderselbe        ,die    in     Fig.   <B>1,1</B> dargestellte Lage       einnimmt,    mit der Öffnung nach aussen.

   Die  erstgenannte     Drehung    entgegen dem     Uhr-          zeigersinne,    an welcher auch die Welle 84       teilnimmt,    hat zur Folge, dass das     Voraus-          zahlungswerk        zurüekgedreht    wird. Wenn  dann ein     Geldstück    eingelegt und der Dreh  handgriff gedreht wird, kann der Schalter  nicht geschlossen werden, weil die     :Sperr-          welle    des     Vorauszahlungswerkes    sich nicht  in (Sperrlage befindet.

   Die Vorwärtsschaltung       des        Vorauszahlungswerkes    beim Drehen des  Drehhandgriffes     führt    jedoch :die Sperrwelle  in die     Ausgangslage,    so dass .der Schalter       beim        Einslegen    noch eines Geldstückes und  bei .dann erfolgender     Vorwärtsschaltung    des       Vorauszahlungswerkes    geschlossen werden  kann     und    der     Teilnehmer    Energie entspre  chend einem     Geldstück    herausnehmen kann.

    Der Teilnehmer erhält     also        nach        Einlegen     von zwei     Geldstücken    Energie nur für     das     eine     Geldstück    und bezahlt mit -dem andern       Geldstück    das vorher geliehene zurück.

Claims (1)

  1. @A@@@1\@A1@S@11ÜC@ Selbstverkäufer für Verbrauchsmittel, wie Elektrizität, Gas usw., bei welchem nach Einlegen von einem oder mehreren Geld- stücken ein zum Überwachen .der Entnahme ,dienendes Organ umzustellen ist in die Lage, in welcher die Entnahme ermöglicht ist und dabei in dieser umgestellten Lage ;
    gesperrt und nach .der Entnahme der zum normalen Bezug berechtigten Verbrauchsmittelmenge ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ, nachdem dasselbe nach der Entnahme .genannter Menge ausgelöst worden ist, durch Betätigung eines Manövrie- rungsorga.nes ohne Münzeinlegung wieder in die den Bezug ermöglichende Lage gebracht und in dieser Lage gesperrt werden kann, und dass es selbsttätig ausgelöst wird, nach dem eine vorbestimmte,
    nicht zum normalen Bezug gehörige Menge von Verbrauchs mitteln entnommen worden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbstverkäufer nach Patentanspruch, bei .dem ein beim Einlegen von einem oder mehreren 'Geldstücken vorwärtsgeschal- tetes Vorauszahlungswerk durch,den Ver brauchszähler zurückgedreht wird und bei dem das Überwachungsorgan ('29) durch das Vorauszahlungswerk in um gestellter Lage gesperrt und nach Zu rückdrehen des Vorauszahlungswerkes ausgelöst wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass das .genannte Organ (29), nachdem dasselbe durch Zurückdrehen des Voraus- zahlungswerkes ausgelöst worden ist, wieder vom Teilnehmer durch Betäti gung ohne Münzeinlegung umgestellt und dabei durch das Vorauszahlungswerk ge sperrt werden kann und durch dieses ausgelöst wird, nachdem dasselbe wäh rend der nicht normalen Verbrauchs- mittelentnahme weiter zurückgedreht worden ist.
    2. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass das Organ (29) ohne Münzeinlegung durch Betäti- gung eines vom 1VIünzm@echanismus un abhängigen Organes (33) umgestellt wird, wobei eine Vorwärtsschaltung des Vorauszahlungswerkes nicht stattfindet, und wobei das Organ (29) in umgestell ter Lage durch das Vorauszahlungswerk gesperrt wird,
    und nachdem letzteres während der nicht normalen Verbrauchs- mittelentnahme weiter zurückgeführt worden ist, ausgelöst wird. 3. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 2, bei dem das genannte Organ (29) in um gestellter Lage durch einen Arm (1,6) gesperrt wird, welcher seinerseits .durch Zusammenwirkung mit einer Welle (10) im Vorauszahlungswerk gesperrt bezw. ausgelöst wird, dadurch .gekennzeichnet,
    da.ss der genannte Arm in zwei verschie- denen Winkellagen der Welle ausgelöst werden kann, wobei die Auslösung in der einen Lage erfolgt, wenn das Organ (29) beim Einlegen eines Geldstückes umgestellt worden ist und Auslösung in .der andern Lage erfolgt, wenn das Organ (29) ohne Münzeinlegung umgestellt wor den ist. 4.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @dass der ge nannte Hebelarm (16), welcher, wenn,das Organ (29) beim Einlegen eines Geld- stückes umgestellt worden ist, mit einem Teil der Welle (10) zusammenwirkt, in dem Falle, dass das Organ (29) ohne Münzeinlegung umgestellt worden ist, durch Verschiebung in .der Längenrich tung der Welle (10)
    zum Zusammenwir ken mit einem andern Teil der :genannten Welle gebracht wird, wobei die beiden mit dem Hebelarm zusammenwirkenden Teile der Welle in solcher Weise aus gebildetsind, dass der Hebelarm in ver schiedenen Winkellagen der Welle aus gelöst wird. 5.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannte Verschiebung des Hebelaxmes (1:6) durch Zusammenwirkung zwischen einem am genannten Arm angeordneten Kamm organ (18) und einem am Organ (\39) befestigten Kammorgan (20) bewirkt wird.
    6. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 2, bei welchem das. genannte Organ (29) in umgestellter Lage durch einen Arm- (16) gesperrt wird, der seinerseits durch Zusammenwirkung mit dem Voraus zahlungswerk gesperrt bezw. ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Hebelarm (16) mit zwei haken förmigen Teilen (46 hezw. 36) ausgebil det ist, die mit je einer Welle (10 bezw. 13) im Vorauszahlungewerk derart zu sammenwirken,
    dass die eine Welle (10) den Hebelarm sperrt in dem Falle, dass das Organ (29) nach Münzeinlegung um gestellt worden ist, und dass die andere (13) .den Hebelarm in dem Falle sperrt, Tlass,das Organ (29) ohne Münzeinlegung umgestellt worden ist.
    i. Selbstverkäufer nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeiehnet, dass diejenigen Organe (1Q bezw.13) im Vorauszahlungs werk, welche .Sperrung bezw. Auslösung des Organes (29) bewirken, einstellbar sind, damit der Zeitpunkt für das Aus lösen des Organes (29) geregelt werden kann. B.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 1, bei welchem nach Münzeinlegung eine Umdrehung eines normalerweise gesperr- ten Drehhandgriffes am Münzmechanis mus .des Selbstverkäufers eine Vorwärts schaltung des Vorauszahlungswerkes und Umstellung des Organes (29) bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Drehhandgriff des Münzmechanis mus verbundene Welle (61) eine :
    die Vor- wärtsschaltung des -Vorauszahlungswer kes und das Umstellen des Organes (29) bewirkende Welle (65) mittels einer in solcher Weise beschaffenen beweglichen Kupplung betätigt, dass die Welle (61) beim Drehen die Welle (65) mitnehmen kann, und da.ss jede der beiden Wellen, ohne die andere Welle mitzunehmen, um.
    einen Winkel .gedreht werden kann, der derjenigen Drehung der Welle (6.1) ent- spricht, welche erfolgt, wenn der Dreh handgriff nach Einlegung einer Münze gedreht wird. 9.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Drehhandgriff für den Münzeinwurf unabhängiges Organ vorgesehen ist, das beim Betätigen ein auf der Welle (61) lose angeordnetes Rad dreht, welches beim Drehen die Welle (65) mittels. eines Hitnehmerorganes mitnimmt. 7 0.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 1, bei welchem ein Drehhandgriff nach Münzeinlegung Vorwäxtsschaltung des Vorauszahlungswerkes und Umstellung des Organes (29) bewirkt, dadurch ge kennzeichnet, ' dass der genannte Dreh handgriff in solcher Weise angeordnet ist, dass derselbe, nachdem das Organ (29) nach Verbrauch des Münzvorrates ausgelöst worden ist, ohne Künzeinlegung gedreht werden kann und dabei die Vor wärtsschaltung des Vorauszahlungswer kes und Umstellung des Organes (29)
    be wirkt und nicht weiter in derselben Richtung gedreht werden kann, ehe der Handgriff in entgegengesetzter Richtung gedreht worden ist, welche letztgenannte Drehung das Zurückdrehen des Voraus zahlungswerkes zur Folge hat. 11.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (29) beim Auslösen nach Verbrauch des Münzvorrates ein neben dem Münz schlitz angeordnetes, den Münzschlitz normalerweise nicht deckendes Organ (95) umstellt, so dass der Schlitz gedeckt wird, und da.ss das genannte Organ (95) beim Drehen des Drehhandgriffes in der der normalen Drehrichtung für den Münzeinwurf entgegengesetzten Richtung so umgestellt wird, dass der Schlitz frei wird. 12.
    Selbstverkäufer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das ge nannte Organ (95) in derjenigen Lage, in welcher dieselbe den Münzschlitz deckt, den Drehhandgriff sperrt, nach dem dieser ohne Münzeinlegung gedreht worden ist, damit weitere Entnahme von Verbrauchsmitteln durch weitere Dre hung Ales Drehhandgriffes verhindert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741561C (de) * 1938-08-05 1943-11-12 Sodeco Compteurs De Geneve Einschalt- und Ausloesevorrichtung fuer Elektrizitaetsselbstverkaeufer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE741561C (de) * 1938-08-05 1943-11-12 Sodeco Compteurs De Geneve Einschalt- und Ausloesevorrichtung fuer Elektrizitaetsselbstverkaeufer

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