Selbstverkäufer. Die Erfindung bezieht sich auf (Selbst verkäufer für Verbrauchsmittel, wie elek trische Energie, Gas oder @dergl., und von demjenigen Typ, bei dem nach Einlegen eines oder mehrerer Geldstücke ein zur Über wachung der Entnahme dienendes Organ, z. B.
ein elektrischer iSchalter, beispielsweise durch Betätigung eines drehbaren Hand- griffes in die den Bezug ermöglichende Lage gebracht und in dieser Lage gesperrt wird, um dann, nachdem ,die den eingelegten Geld stücken entsprechende Menge Verbrauchs mittel (d. h. normaler Bezug) entnommen worden ist, wieder ausgelöst zu werden.
Bei den bisher bekannten Selbstverkäufern kann dann das genannte Organ nicht wieder betätigt werden, ehe ein oder mehrere neue Geldstücke eingelegt worden sind.<B>-</B>Die Er findung besteht in einer solchen Ausbildung des Selbstverkäufers, @dass das genannte Organ, nachdem dasselbe nach der Entnahme genannter Menge ausgelöst worden ist,
durch Betätigung eines Manövrierorganes ohne Münzeinlegung wieder in die den Bezug er möglichende Lage gebracht und in dieser Lage .gesperrt werden kann, und dass es selbsttätig ausgelöst wird, nachdem eine be stimmte, nicht zum normalen Bezug ge hörende Menge von Verbrauehsmitteln ent nommen worden ist.
Der Teilnehmer hat dadurch immer die .Möglichkeit, noch eine bestimmte Menge von Verbrauchsmitteln ohne Einlegen eines Geldstückes und nur durch einen einfachen Handgriff herauszu nehmen, sei es, dieselbe "auf Kredit" als Vor schuss zu entnehmen, nachdem der Münzvor rat vollständig verbraucht und infolgedessen die Verbrauohsmittellieferung unterbrochen worden ist, oder, wie .später noch dargelegt wird,
sie als bereits "bezahlte Restmenge" noch herauszuholen.
Der Erfindungsgegenstand soll nach stehend anhand der beigefügten Zeichnun- gen von beispielsweisen Ausführungsformen näher beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen die VerwixMichung des Erfindungs- gedankens bei solchen Selbstverkäufern,
wo die Sperrung bezw. die Auslösung des zum Überwachen hier zum Beispiel des elek trischer Energieverbrauches dienenden Orga- nes mittels eines sogenannten Vorauszahlungs- werkes erfolgt.
Fig. 1 zeigt in .schaubildlicher Darstel lung .eine erste Ausführungsfo=rm; Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten; Fig. 6 und 7 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der :Sperrvorrichtung; Fig. 8 bis 11 zeigen zwei weitere Aus führungsformen der Erfindung.
Es wird. angenommen, dass zier ;Selbstver- käufer nach Fig.1 eine auf der Zeichnung nichtdargestellte Kassiervorrichtung um fasst, die aus einem Drehhaudgriff mit zu gehöriger Verriegelungsvorrichtung und einer Münzrinne zum Einlegen von Geldstücken besteht. Der Drehhandgriff,
der nur jedes mal beim Einlegen eines Geldstückes gedreht werden kann, steht mit einem Zahnrad 1 in Verbindung, .das mit dem Zahnrad 2 zusam menwirkt,
welches mit einem Arm 22 ver sehen ist. Dieser Arm dient zum Fort- schalten eines iSchrittschaltrades 3 und des mit diesem Schrittschaltrad verbundenen Sonnenrades 4 im Planetenradgetriebe des Vorauszahlungswerkes.. Das .Sehrittschaltrad 3 wird dabei jedesmal um einen Schritt fort geschaltet,
wenn der Drehhandgriff nach Einlegen eines Geldstückes um einen halben Umgang vorwärtsgedreht wird. Mit dem Schrittschaltrad wirkt ein iSperrhaken 40 zu sammen. Das Schrittschaltrad nebst dem Sonnenrad 4 kann um die Welle 9 frei ge dreht werden. Das Sonnenrad 5 nebst dem mit diesem mechanisch verbundenen Zahn rad 6 kann, ebenfalls frei auf der Wolle 9 rotieren.
Das Planetenrad 8 ist dagegen mit der Welle 9 fest verbunden, was auch mit dem als Auslöseorgan dienenden Daumen 10 und dem ,Zahnrad Il der Fall ist, welch letz teres durch Vermittlung des Zahnrades 1'2 die Zählertrommel 41 antreibt, die die Grösse des "Münzvorrates" angibt.
An der Welle des Zahnrades 112 ist ein. ;geschlitzter Knopf 13 fest montiert. Dae Zahnrad 6 wird durch Vermittlung des Zahnrades 7 vom Ver- brauohsmittelzähler aus angetrieben.
Das im Patentanspruch genannte, der Überwachung der Entnahme dienende Organ, hier der elek trische iSchaRer, umfasst eine mit einer Peder- gruppe 32 zusammenwirkende Rolle 29, -die zwischen .dem 'auf der Welle 44 befestigten Zahnrad 2,5 und einem ebenfalls auf der Welle befestigten Arm 26 fest montiert ist.
Der -einflusst,einflusst, Arm die 26 bestrebt wird durch ist,,den eine Schalter Feder 27 in b-e ab- geschalteter Lage zu halten,
wobei der Arm \? 6 .dann in einer Lage steht, die senkrecht zu der auf der Zeichnung gezeigten Lage ist. Der Schalter wird ,geschlossen, wenn der auf der Zeichnung nicht dargestellte Drehhand griff nach Einlegen .eines Geldstückes ge dreht wird,
wobei das Rad 1 um eine halbe Umdrehung und die Welle 43 mit dem Rad 2 um eine volle Umdrehung gedreht wird. Die Welle 43 ist mit einem Kamm 23 .ausgebil det, .der mit einem am Zahnrad 19 angeord neten Kamm 14 zusammenwirkt und welcher bewirkt, dass das Rad 19 (und damit auch das Rad 25) gedreht -wird, wenn die Welle 43 bei dem Einlegen des ersten Geldstückes um eine volle Umdrehung gedreht wird.
Die Achsen der Wellen 42 und 43 liegen .nämlich nicht in .derselben Geraden, so dass, wenn mehrere Geldstücke nacheinander eingewor fen werden, nur das erste eine Drehung der Welle 44 bewirkt. Das Rad 25, die Welle 44 und .der Arm 26 werden dabei entgegen der Spannung der Feder 27 von der Ruhelage aus (in welcher der Arm 26 eine horizontale Lage einnimmt) erst um<B>180'</B> ;
gedreht, wo bei die Feder 27 in entsprechendem Masse gespannt wird, und werden dann infolge der Federspannung der Feder 27 um eine Vier- telsumdrehung (90') umgekippt, wobei die Rolle 29 also die auf der Figur gezeigte Lage einnehmen wird.
Der Schalter wird in dieser Lage .gesperrt, und zwar durch Zusammen- wirkung zwischen dem Arm 28, der auf der das Zahnrad 19 tragenden Welle 42 fest mon tiert ist, und dem Finger 45, der einen Fort satz des um die Welle 1,7 drehbaren Sperr armes<B>116</B> bildet:
In der auf der Zeichnung dargestellten Tage wird der Arm 28 von unten gegen den Finger 45 gedrückt, weil die Feder 27 bestrebt ist, das Rad 19 ent gegen dem Sinne des Uhrzeigers zu drehen, so dass die Welle 17 und der Arm 16 be strebt sind, sich im Sinne des Uhrzeigers zu drehen, welche letzt,ena--nnte Bewegung jedoch .durch den Haken 46 verhindert wird,
der durch den Daumen 10 gesperrt ist. Die ser Daumen ist beim Einlegen eines Greld- stückes durch Drehung des Sonnenrades =?-, des Planetenrades 8 und der Welle 9 in Sperrlage geführt worden.
Während der Energieentnahme wird der Daumen 10 durch den Zähler unter Termittlung der Räder 6, 7, 5, 8 und der Welle 9 entgegengesetzt ge dreht wie beim Münzeinlegen. Nachdem der Daumen 10 so gedreht worden ist, dass der abgeschrägte Teil desselben der Spitze des Hakens 46 gerade gegenübersteht, kann die ser Haken über die abgeschrägte Fläche vor beisehnappen, und der Arm 16 wird im :
Sinne des Uhrzeigers gedreht, so dass der Finger 45 nicht mehr den Arm 2'8 ,sperrt. Die Zugspan nung der Feder 27 kann dabei den Schalter in die Abschaltlage (in welcher die Längen richtung des Armes 2'6 in der Horizontal- ebene fällt) zurückführen. Die Feder 47 führt :darauf den Arm 16 in die Ruhelabe zurück, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
Die Anordnung, durch welche .es ermög licht wird, Energie ausserhalb des normal be- recht igoten Bezuges, das heisst ohne Einlegen eines Geldstückes zu entnehmen, also zum Beispiel als "Vorschuss" ohne Bezahlung vor auszubeziehen, oder, wie im folgenden der Kürze halber :gesagt wird, "zu leihen", be steht aus folgenden Teilen:
Die Welle 44 ist mit einem Kamm 34 versehen, der mit einem Mitnehmer 35 zusammenwirkt, welch letz terer am einen Ende einer Welle befestigt ist, die am andern Ende ein Manövrierorgan, z. B. einen Drehknopf, trägt, den der Teil nehmer betätigen kann.
Die den Arm 16 tra gende Welle 17 ist ferner in achsialer Rieh- tung verschiebbar, und zwar nach aussen (mit andern Worten in Fig. 1 nach rechts) durch Zusammenwirkung eines Kammes 21 am Rade 2 mit der linken Kante eines auf der Welle 17 befestigten Kammorganes 1.8, oder nach links durch Zusammenwixkung des Kammes 20 mit der rechten Kante des Kammorganes 18.
(Während derjenigen Dre hung, die das ganze System beim Einlegen -eines Geldstückes ausführt, wird. -die Welle 17 beim Drehen des Rades 19 erst nach links durch Zusammenwirkung zwischen dem Kamm 20 und dem Kammorgan 1-8 und dann nach rechts durch Zusammenwirkung zwi schen dem Kamm 2a1 und dem Organ 1,8 geführt, so,dass also der Arm 16 seine in der Figur dargestellte Lage hat, und die Sper- rung,des ,
Schalters in geschlossener Lage nach dem Einlegen eines Geldstückes durch Zu- sammenwirkung zwischen dem Haken 46 und dem Daumen 10 bewirkt wird.) Nachdem der Schalter nach Entnahme der ,dem Münz- vorrat entsprechenden Energiemenge aus gelöst worden ist, nehmen der Daumen 10 und der ,geschlitzte Knopf 1.3 die in Fig. 2 gezeigten Lagen ein.
Wenn der Teilnehmer jetzt ohne Einlegen eines Geldstückes Energie entnehmen soll, wird der Drehknopf 3,3 nach rechts gedreht, wobei der Arm 3'5 den Arm 34 mitnimmt und die Räder 25 und 19 gedreht werden.
Der @Sohalter wird dabei in der vorher beschriebenen Weise ge- schlossen, aber die Sperrung und das Aus- lösen,des Armes 16 erfolgen jetzt durch Zu sammenwirkung des geschlitzten Knopfes 13 mit dem Haken 36.
Dies wird dadurch er möglicht, dass die Welle 17 beim Drehen des Rades 19 durch Zusammenwirkung des Kammes 20 mit der rechten Kante des Kammorganes 18 nach innen (in Fig. 1 nach links) geführt worden ist. Irgend eine Zu rückführung der Welle 17 nach rechts er folgt nicht in diesem Falle,
weil das Rad 2 mit dem Kamm 21 keine Drehung erfährt. Fig. 2 zeigt den Arm 16 in gesperrter Lage gegen den geschlitzten Knopf 13. Bei Energieentnahme werden der Daumen 10 und der geschlitzte Knopf 1,3 gedreht, bis der Schlitz des Knopfes 13 dieselbe fehinzng erhält wie die Kante des Hakens ,3.6, in wel chem Moment der Arie 1'6 (vergleiche Fig. 3)
freigemacht wird und der Schalter .durch ,die Spannung der Feder 27 ausgelöst wird. (Die Drehung des Daumens 10 ist dabei wegen des grossen Übersetzungsverhältnisses zwi schen den Rädern 11 und 12 so klein, dass der Daumen während derjenigen Drehung der Welle 9, die erforderlich ist, um den Knopf 13 in die der Auslösung entsprechende Lage zu drehen, nicht in solche Lage ge bracht werden kann,
dass derselbe den Haken 46 sperrt. Bei weiterer Drehung des Dreh knopfes 33 kann der Schalter nicht ver riegelt werden, weil der Schlitz des Knopfes 13 der Bewegungsrichtung des Hakens 36 parallel ist.
Energieentnahme ohne Münz- einlegung kann also nur ein einziges Mal, na,ehdem der Münzvorrat verbraucht worden ist, bewerkstelligt werden.
Diejenige Ecke des Daumens 10, die beim Münzeinlegen den Arm 16 sperrt, ist bei der beschriebenen, ohne Münzeinlegung erfolgenden Energie entnahme (durch Drehung entgegen dem Sinne des Uhrzeigers) etwas von der ;Spitze des Hakens 46 entfernt worden.
Bei erneuter Münzeinlegung und damit verbundener wei terer Drehung des Daumens 1,0 kommt die genannte Ecke nicht so hoch als in dem Falle, dass die Münzeinlegung ohne vorher gehendes "Leihen" bewerkstelligt worden ist.
Infolgedessen ist nun bei der Energie entnahme zur Bewirkung der Auslösung -des Schalters, nachdem ein Geldstück nach vor hergehendem "Leihen" eingelegt worden ist. eine kleinere Drehung des Daumens 10,
ent sprechend einer kleineren Anzahl von Um drehungen der Zählerwelle 68 (und zwar so viel kleiner wie der Zähler sich zur Bewir- kung .der Auslösung beim "Leihen" von Energie .gedreht hat) erforderlich.
Dies wird durch Fig. 4 und 5 veranschaulicht, und zwar <B>zeigt</B> Fig. 4 .die 3tellung .des Daumens 10, nachdem ein Geldstück eingelegt worden ist, ohne dass vorher "geliehen" worden ist, und Fig. 5 zeigt die Stellung nasch Einlegen eines Geldstückes in dem Falle,
.dass Energie vor her "geliehen" worden ist. Wie ersichtlich, ist zur Bewirkung der Auslösung in Fig. 5 eine kleinere Drehung ,des Daumens <B>10</B> (ent- gegen dem Uhrzeigersinne) erforderlich als in Fig. 4.
Der Teilnehmer erhält also beim Einlegen eines Geldstückes nach vorher gehendem "Leihen" eine kleinere Energie menge, und zwar so viel kleiner, wie es dem ,.Leihen" entspricht, als in dem Falle, wenn vorher nicht ".geliehen" worden ist,
und der Stromlieferant wird dadurch für das vor herige "Leihen" des Teilnehmers entschädigt. Durch Drehung des Knopfes 13 auf der zu gehörigen Welle kann die Grösse des "Lei- hens" einreguliert werden.
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit bei einer an dern Ausführungsform, bei welcher nur ein einziges Sperrorgan benutzt wird, welcher als ein mit zwei Abschräggungen versehener Daumen ausgebildet ist, von welchen Ab schrägungen die eine, und zwar die linke in der Figur, durch Zusammenwirkung mit dem Haken 46 die Auslösung beim "Leihen" be wirkt.
Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der Auslösevorriehtung, die der in Fig. 6 :ge zeigten ähnlich ist. Dem Daumen 10 ent spricht hier eine halbkreisförmige Scheibe 52, die mit dem Raid 11 fest verbunden ist, und dem geschlitzten Knopf 1,3 entspricht der Arm 51, welcher mittels eines Zapfens 53 am Rade 11 drehbar :
gelagert ist und welcher mittels einer -am Rüde 11 .gelagerten Schraube 50 unschwer für verschiedene Grösse der Leihe eingestellt werden kann. Die erforderliche achsiale Verschiebung des Armes 16 wird bei .dieser Ausführungsfarm durch Zusammenwirkung zwischen dem Kammorgan 54 und dem Kamm 55 einer seits mit den Kämmen 56 und 57 anderseits bewirkt.
Hierbei wird das Kammorgan 54 beim Münzeinlegen und das Organ 57 beim Umstellen des Schalters gedreht.
Das iSperrendes Schalters durch das Tor auszahlungswerk kann natürlich in mannig facher Weise innerhalb des Rahmens der Er findung abgeändert werden.
An Stelle der beschriebenen Anordnung, bei welcher der Hebelarm 16 in der Längenrichtung der Welle 17 in zwei verschiedene Lagen ver- schoben wird, kann man zwei solche Hebe-1- arme verwenden, die je einen Finger 46 auf weisen, der mit einem .gemeinsamen Daumen 10 zusammenwirkt, wobei die Arme auf einer Welle (entsprechend der Welle 17) drehbar gelagert sind, derart, dass sie unabhängig voneinander gedreht werden können.
Der eine Arm sperrt dabei den Schalter beim Schliessen nach Münzeinlegung, und der an dere Arm sperrt beim Schliessen ohne Münz einlegung, und zwar ist der Finger 46 des letztgenannten Armes etwas länger als der jenige des andern Armes, so dass der Daumen 10 zur Bewirkung ;der Auslösung um einen grösseren Winkel entgegen dem Uhrzeiger sinne gedreht werden muss, wenn der Arm mit dem längeren Finger den ;
Schalter ge- sparrt hat, als wenn der Arm mit dem kür zeren Finger gesperrt hat. Die alternative Einschaltung der beiden Arme in 'Sperrhage beim Sperren mit bezw. ohne Münzeinlegung kann beispielsweise dadurch geschehen, .dass der Arm 28 durch achsiale Verschiebung auf der Welle 42 wahlweise zum Zusammenwir ken mit dem Birnen oder dem andern der Arme gebracht wird.
Diese achsiale Ver schiebung des Armes 28 kann beispielsweise mit Hilfe eines passenden Kammorganes, welches ,dem auf,der Zeichnung dargestellten Kammorgan 1$ entspricht, geschehen.
Es lässt sich auch denken, :dass die jetzt beschriebene Anordnung in solcher Weise einreguliert wird, dass der Schalter nach Münzeinlebgung ausgelöst wird, ehe der Münz vorrat vollständig verbraucht worden ist, und da.ss der 'Peilnehmer nachher durch Betäti gung des Drehknopfes 33, ohne Einlegung eines Geldstückes, den Schalter wieder sehliessen und den Rest der bereits voraus bezahlten Energiemenge herausnehmen kann.
Der Zähler muss in diesem Falle beim Lie fern zum Teilnehmer in solcher Weise ein reguliert sein, dass der geschlitzte Knopf 13 sich in der Auslösungsstellung befindet, und dass die linke Kante (Fig. 1) des Daumens 10 sich etwas unterhalb des Hakens 46 befindet. Nach Einlegen eines Geldstückes und ent sprechender Vorwärtsbewegung des Voraus- zahlungswerkes nimmt die Sperrwelle die in Fig. 5 dargestellte Lage ein.
Wenn .der Teil nehmer dann Energie herausnimmt, so erfolgt das Auslösen des Schalters, ehe die dem ein gelegten Geldstück entsprechende Energie menge entnommen worden ist, und der Teil nehmer kann dann durch Drehung des Dreh knopfes 33 den 'Schalter schliessen und den Rest :der Energiemenge herausnehmen.
Die Anordnung kann man sich auch in solcher Weise ausgeführt denken, dass das Vorauszahlungswerk beim Schliessen . des Schalters mittels eines von dem Münzmeaha- nismus unabhängigen Drehhandgriffes oder dergl. Manövrierorganes um einen ;Schritt vorwärts gedreht wird, das heisst um so viel, wie es der Vorwärtsdrehung beim Einlegen eines Geldstückes entspricht.
Der Teilnehmer kann dann Energie entsprechend -dem Geld stück herausnehmen, worauf der Schalter ausgelöst wird. Die Anordnung muss dabei so getroffen sein, dass man das nächste Mal, wenn Energie durch Münzeinlegung heraus genommen werden soll, zwei Geldstücke ein legen muss, ehe Energie entnommen werden kann, wobei man dann nur für das eine ;Geld- stück Energie erhält.
Eine solche Anordnung ist in Fig. 8 und 9 dargestellt. Es wird hier vorausgesetzt, dass die Welle 61 mit dem Drehhandgriff des Münzmechanismus fest verbunden ist, und dass das Zahnrad 66 das Antriebsrad ist, durch welches Bewegung auf das Voraus zahlungswerk übertragen wird, welch letz teres in beliebiger, an sich bekannter Weise ausgeführt sein kann.
Im folgenden soll an genommen werden, dass die Anordnung bei dem in Fig. 1 dargestellten Vorauszahlungs- werk verwendet wird, wobei jedoch die An ordnungen zur achsialen Verschiebung des Armes 16 (das Kammorgan 18, die Kämme 20 und 21), sowie der Haken 36 und der ge- schlitzte Knopf 13 fortgelassen sind.
Die Welle 61 trägt am andern Ende eine Scheibe 62, die mit zwei Mitnehmerstiften ss3 und 64 versehen ist. Die Welle 65 trägt das Zahn rad 66, welches dem in Fig. 1 dargestellten Zahnrad 1 entspricht. Die Welle 65 ist mit einem Stift 67 versehen.
Eine auf der Welle 61 .lose gelagerte Scheibe 68, die einen ,Stift 69 trägt, kann durch Vermittlung des Zahn rades 70 und der Welle 71 mittels eines Drehknopfes 72 gedreht werden. Eine fest angeordnete Feder 73 zentriert die Scheibe 66 in zwei Lagen mit einem Winkelunter- schied von<B>180'.</B> Nach Einlegung eines Geldstückes in den Münzmechanismus kann .die Welle 61 mittels des Drehhandgriffes des Münzmechanismus um eine halbe Umdrehung gedreht
werden und nimmt durch Zusam- menwirkung zwischen den Stiften 63 und 67 die Welle 65 mit, so dass diese um eine halbe Umdrehung gedreht wird. Die Welle 6'5 kann auch mittels des Drehknopfes 72 durch Zusammenwirkung zwischen den .Stiften 67 und 69 um eine halbe Umdrehung gedreht werden.
Fig. 8 und 9 (I) zeigen die Lage der Teile, nachdem der Schalter nach Ver brauch des Münzvorrates ausgelöst worden ist. Wenn der Teilnehmer jetzt Energie "leihen" will, wird durch Betätigung des Drehknopfes 72 die Scheibe 68 mit dem Stift 69 gedreht, so dass der (Stift ,den Arm 67 von der in I (Fig.8) dargestellten Lage in die Lage II führt.
Das Rad 66 ist dabei um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinne ge dreht worden, wodurch das Vorauszahlungs werk um einen .Schritt vorwärts geschaltet und der elektrische Schalter geschlossen wor den ist, so dass der Teilnehmereine Energie menge entsprechend einem Geldstück heraus nehmen kann. Der Teilnehmer kann jedoch nicht mehr Energie "leihen", weil der .Stift 64 in der Lage II durch den Münzmechanis mus festgehalten wird und also verhindert, dass der Stift 67 vom Stift 69 gedreht wird.
Nachdem der Schalter nach der nicht nor malen Energieentnahme ausgelöst worden ist, befinden :sich ,die Teile in derselben Lage TI, Wenn der Teilnehmer durch Münzeinlegung Energie herausnehmen will, müssen zwei Münzen eingelegt werden.
Nach Einlegen einer Münze sind die Stifte 63 und 64 in die in III dargestellte Lage geführt worden, ohne @dass der Stift 67 betätigt worden ist. Wenn jetzt noch ein Geldstück eingelegt wird, so werden die Stifte 63, 64 in die Lage IV umgestellt und. drehen dabei den Stift 67 um eine halbe Umdrehung,
worauf der Teil nehmer wieder-eine Energiemenge entspre- c 'henc <B>1</B> einem Geldstück herausnehmen kann.
Das Rad 66 ist also nach Einlegen von zwei Geldtücken nur um eine halbe Umdrehung gedreht worden, und der Energielieferant ist dadurch für die vorher "geliehene" Energie menge, entsprechend einem Geldstück, ent schädigt worden.
Fig. 1,0 und 11 zeigen eine weitere Aus führungsform, bei welcher die Entnahme von Energie .entsprechend einem Geldstück ohne Münzeinlegung durch Betätigung des ge- w -linlizlien Drehhandgriffes das Münzniecha- o nismus erfolgt.
In der vordern Wand 8.2 ,des Apparates, in welcher der Münzbehälter '83 drehbar gelagert ist, ist ein Münzschlitz 81 angebracht. Es wird angenommen, dass -der Münzbehälter mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten, auf der Vorderseite der Wand 82 angeordneten Drehhandgriff fest verbunden ist. Der Münzbehälter 83 ist mit der Welle 84, mittels welcher das Voraus zahlungswerk und,
der -Schalter betätigt wer den, fest verbunden. Die Kammscheibe 85, die mit Kämmen 86 und 87 ausgebildet ist, ist auf dem Münzbehälter 83 fest montiert und wirkt mit den auf dem Zapfen 88 :ge- lagerten Hebelarmen 89 und 90 zusammen, welche letzteren durch die Feder 91 .gegen die Kammscheibe gedrückt werden.
Der Arm 89 ist mit einer Nase 92 und mit einem in rechtem Winkel umgebogenen Fortsatz 93 ausgebildet, und -der Arm 90 weist einen Fartsatz 94 auf, der so umgebogen ist, -dass derselbe etwas oberhalb der Wand @82 liegt.
Eine zur Wand 82 parallele -Scheibe 95 ist um einen Zapfen 96 beweglich und mit An schlägen '9,7, 9.8, 99 ausgebildet, von welchen der letztere einen in rechtem Winkel von der Scheibe vorragenden Zapfen bildet. Die Scheibe 95, die in zwei Lagen umstellbar ist, deckt in der einen Lage den Münzschlitz und lässt in der andern Lage den Münzschlitz frei.
Die Seheibe M wird durch Betätigung des Sperrarmes 28 oder -des Armes 16 (Fi.g. 1) umgestellt, wenn der Schalter ausgelöst wird und wird durch Betätigung des als Anschlag dienenden Fortsatzes 94 zurückgestellt.
Es wird angenommen, dass der Münzmechanis mus in ,solcher Weise ausgeführt ist, dass der Drehhandgriff und der Münzbehälter normal bei Münzeinlegung (in. bezug auf Fig. 10 und 11) im Sinne des Uhrzeigers ge- dieht wird.
Das eingelegte Geldstück 104 hetätigt dann den als Anschlag dienenden Fortsatz 93, so dass der Arm 89 in die mit gestrichelten Linien in Fig.11 dargestellte Lago umgestellt wird, in welcher Lage die Nase 92 nicht die Drehung des Münzbehäl ters und ,der Welle 84 verhindern kann, wel- ehe letztgenannte Bewegung die Vorwärts schaltung des Vorauszahlungswerkes und das Schliessen des Sehalters zur Folge hat.
Wenn der ,Schalter nach der normal berechtigten Energieentnahme ausgelöst wird, betätigt der Arm 2'8 den Anschlag 97, wobei die Scheibe 95 in die mit gestrichelten Linien in Fig. 11 dargestellte Lage umgestellt wird, in wel cher Lage der Münzschlitz zugedeckt ist.
Der Anschlag 98 des Armes 95 betätigt beim Umstellenden als Anschlagdienenden Fort- satz 93 des Armes 89, so .dass dieser im ,Sinne ,des Uhrzeigers in die mit gestrichelten Linien in Fig. 11 angedeutete rechte Lage :gedreht wird, in welcher Lage die Nase 92 die Dre hung des Münzbehälters im Sinne des Uhr zeigers nicht verhindern kann.
Der Münz behälter kann also, ohne dass ein Geldstück eingelegt worden ist, ,gedreht werden, bis der Kamm 87 gegen den untern Teil des Armes 95 anschlägt (wie in Fig.11 angedeutet), weleh letzterer also,die weitere Drehung des Münzbehälters verhindert. Beim Drehen des Münzbehälters ist auch die Welle 84 .gedreht worden, was die Vorwärtsschaltung des Vor auszahlungswerkes und das .Schliessen des Schalters zur Folge gehabt hat.
Der Teil nehmer kann jetzt Energie entsprechend einem Geldstück herausnehmen, worauf der Schalter wieder ausgelöst wird. Weitere Ent nahme von Energie kann nicht stattfinden, weil die Achele 95, die den Xünzschlitz nach deckt, durch Zusammenwirkung mit dem Kamm 87 weitere Drehung der Kamm- scheibe verhindert.
Wenn der Teilnehmer durch Münzeinlegung Energie herausnehmen will, muss der Drehhandgriff im Verhältnis zur Drehung beim "Leihen" entgegengesetzt, das heisst im Uhrzeigersinne gedreht werden, was einer Drehung der Kammscheibe 85 ent gegen dem Uhrzeigersinne in F'ig. 11 um etwas mehr als eine volle Umdrehung ent spricht, das heisst bis der Kamm 86,
den Arm 90 nach aussen in die Fig. 11 mit gestrichel ten Linien dargestellte Lage führt, wobei der als Anschlag dienende Fortsatz 94 durch Zusammenwirkung mit dem Stift 99 den Arm 95 in die mit voll ausgezogenen Linien in Fig. 11 dargestellte Lage umstellt, in welcher Lage der Münzschlitz frei .ist. Die Bewegung des Armes 9,5 ist durch den Zap fen 102 begrenzt.
Der Münzbehälter, .der, wie vorher erwähnt, entgegen dem Uhrzeiger sinne etwas mehr als eine volle Umdrehung gedreht wurde, wird dabei im Sinne des Uhr zeigers um ungefähr<B>3,0'</B> zurückgedreht, so dassderselbe ,die in Fig. <B>1,1</B> dargestellte Lage einnimmt, mit der Öffnung nach aussen.
Die erstgenannte Drehung entgegen dem Uhr- zeigersinne, an welcher auch die Welle 84 teilnimmt, hat zur Folge, dass das Voraus- zahlungswerk zurüekgedreht wird. Wenn dann ein Geldstück eingelegt und der Dreh handgriff gedreht wird, kann der Schalter nicht geschlossen werden, weil die :Sperr- welle des Vorauszahlungswerkes sich nicht in (Sperrlage befindet.
Die Vorwärtsschaltung des Vorauszahlungswerkes beim Drehen des Drehhandgriffes führt jedoch :die Sperrwelle in die Ausgangslage, so dass .der Schalter beim Einslegen noch eines Geldstückes und bei .dann erfolgender Vorwärtsschaltung des Vorauszahlungswerkes geschlossen werden kann und der Teilnehmer Energie entspre chend einem Geldstück herausnehmen kann.
Der Teilnehmer erhält also nach Einlegen von zwei Geldstücken Energie nur für das eine Geldstück und bezahlt mit -dem andern Geldstück das vorher geliehene zurück.