CH193797A - Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Zifferblatt vor dem letzteren gelagerten Reklamescheibe. - Google Patents
Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Zifferblatt vor dem letzteren gelagerten Reklamescheibe.Info
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Description
Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Zifferblatt vor dem letzteren gelagerten Reklamescheibe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Ziffer blatt vor dem letzteren gelagerten Reklame- scheibe. Bei einer bekannten Uhr dieser Art reicht die koaxial zum Zifferblatt aageord- nete Reklamescheibe nicht über den Stunden- teilungskreis hinaus. Der zur Aufnahme der Reklame verfügbare Flächenraum
ist somit verhältnismässig klein. Infolgedessen muss auch die Reklame klein gehalten werden, so dass vielfach beim Blick auf die Uhr die Reklame nicht bemerkt wird.
Beider Uhr gemäss der vurliegenden Er findung ist dieser Nachteil dadurch vermie- den, dass die umlaufende, vor dem Zifferblatt koaxial zu letzterem gelagerte Reklame- scheibe die Reklame am Rande ausserhalb der Stundenteilung des Wferblattes 'trägt und in ihrem Mittelteil so ausgebildet ist, dass die -Stundenteilung des Zifferblattes der Uhr durch ,
die Scheibe hindurch für den Be schauer sichtbar bleibt. Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh- rung6beispiele des Erfindungsgegenstandes ,dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine erste, an einer Wand zu be festigende Ausfüh=g, im Achsenschnitt, Fig. 2 eine zweite, an einer Raumdecke zu befestigende Ausführung, in Ansicht, Fig. 8 eine dritte grössere Reklameuhr; im Schnitt.
In Fig. 1 ist mit a ein Synchronuhrwerk bezeichnet, welches in einem Gehäuse b be festigt ist. Das Uhrwerk treibt drei.
zuein- ander koaxiale Wellen, und zwar die Welle c, die den Stundenzeiger f häigt, eine in dieser laufende Welk, die den Minutenzeiger d trägt, sowie eine innere Welle g,
die eine dürchsich- tige Scheibe h trägt. Die Welle g macht im Uhrzeigersinn eine Umdrehung in der Minute und nimmt die Scheibe h, :die zum Anzeigen der Sekunden dient, mit.
Die Scheibe h ist :gegen -unbeabsichtigtes Herabrutschen von. der Welle g durch :die FliUgelmutter z :gesichert. Hinter ,den Zeigern d, f befindet .sich eine feststehende, durchsichtige Scheibe j, welche als Zifferblatt ausgebildet ist. Die,Scheibe h trägt am Rand ausserhalb des @Stunden- teilungskreises eine Reklameinschrift k,
die beispielsweise aus aufgelegten körperlichen :Buchstaben bestehen kann. Am Rand ist,die -Scheibe <I>h</I> in einen Rahmen m gefasst. wel cher auf einem auf den Rand des Uhr gehäuses b aufgesetzten Rahmen n gleitet. wodurch die Scheibe h eine Führung erhält.
Die -Scheibe h kann das Uhrglas ersetzen, und nach Lösen der Flügelmutter i kann sie ohne weiteres abgenommen und durch eine Scheibe mit anderer Inschrift ersetzt werden.
An .dem Teil der Uhr. an welchem die In- schrift auf dem Kopf stehend erscheinen würde, ist ein feststehender Schirm o vor gesehen, welcher diesen Teil .des Schriftfeldes abdeckt und .der seinerseits als Reklameträger dienen kann. Der .Schirm. ist mittels Umbie gung p auf einen Halter q aufgeschoben.
Die Reklameuhr wird bei Nacht durch eine an der Stelle r angeordnete kleine Glüh lampe von innen beleuchtet.
Die Welle g ist mit ihrem rückwärtigen Ende s aus der Rückseite des Uhrgehäuses b herausgeführt und trägt dort eine zweite Reklamescheibe t. Zur Befestigung der Uhr an einer Wandfläche trägt das 'Gehäuse b Schienen u, welche mit dem an ihrem Ende vorgesehenen :Schlitz v über den Schaft von Flügelschrauben w geschoben werden können, die in einem mit den Saugnäpfen x verbun denen Anschlussstück y sitzen.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 2, wel che im wesentlichen der Ausführung gemäss Fig. 1 entspricht, ist auf der Reklamescheibe h, welche in einer Minute eine Umdrehung ausführt, ein als Sekundenzeiger wirkender Strich z angebracht, der über eine .Sekunden- einteilung (in der Zeichnung nicht dar gestellt) des Zifferblattes läuft.
Die R,eklame- soheibe h ist in diesem Ausführungsbeispiel mit einem ebenfalls Reklame tragenden, zy- lin:drisehen Teil 1 verbunden. Die Aufhän- gung-der Uhr erfolgt mittels eines mit dem Uhrgehäuseboden 2 verbundenen Halters 3.
Dieser Halter trägt .den Schirm o; welcher die hinter ihm liegende Lichtquelle -abschirmt, einen Teil der Scheibe h und des Zylinders abdeckt und durch einen Lappen-5 und eine Flügelschraube 6 am Halter 3 befestigt ist. An der Rückwand 2 kann nach Wunsch ebenso wie bei Fig. 1 eine zweite Reklame scheibe und eventuell bei entsprechender Ans- bildiung
das Werkes ein zweites Zeigerpaar und ein Zifferblatt angeordnet ;sein. Auch kann an der Wand 2 beiderseits, in symme- trischer Anordnung, je eine Uhr mit Reklame- happe 1 angebracht werden.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 2 sind das die !stunden-, Minuten- und Sekunden teilung tragende Zifferblatt und die Zeiger in der Blickrichtung hinter der Scheibe h an geordnet und durch diese iSoheibe hindurch sichtbar.
Am Rande der !Scheibe h könnte auch eine Sekundenzifferteilung angebracht wer den, deren Ziffern nacheinander in einem in Fig. 2 gestrichelt angedeuteten Fenster 7 des Decketreifens 0 sichtbar oder an einer Markierung vorbeigehen würden. In diesem Falle würden der :
Strich <I>z</I> !der Scheibe <I>h</I> und die Sekundenteilung des Zifferblattes weg fallen, und der Deckstreifen 0 wäre finit einem um ,den ganzen Umfang der Scheibe h herumlaufenden schmalen Teil zu verbinden, welcher auch am untern Teil der Scheibe h. die !Sekundenziffern abdeckt.
Bei dem Ausführurig gemäss Fig. 3 ist mit 2 das Gehäuse der Uhr bezeichnet, welches bei 3 das Zifferblatt trägt. An diesem. ist das Uhrwerk 4 befestigt, das vordem Zifferblatt den Stundenzeiger 5 und ,den Minutenzeiger 6 trägt. Die,durchsichtige Reklamescheibe 7, an deren Rand die Reklame angebracht ist,
ist gleichachsig mit der Sekundenwelle 8 des Uhrwerkes vor .dem Zifferblatt .gelagert, jedoch nicht auf dieser befestigt, sondern an einer besonderen Welle 9 mittels einer Mut ter 10 festgeklemmt. Die Welle 9 ist in der bei Fahrradnaben üblichen Weise mittels
Kugellagern 1,1, 12 in einer Nabe 13 ge lagert, die selbst .durch eine Mutter 14 in einer zentralen Öffnung der das Uhrgehäuse vorne deckenden Glasscheibe 1-5 festgeklemmt ist, gegen die sie sich von hinten her mit einem Bunde 16 .stützt. Die Nabe 13 ragt durch die Scheibe 15 nach aussen; will man die Abmessung des Uhrgehäuses 2 vermin dern, so kann der Bund 1-6 auch mit der das Rollenlager 12 aufnehmenden Verdickung 17 des Nabenkörpers 1.3 zusammenfallen.
Nach aussen ist das Lager durch eine Kappe 1,8 ab- gedeckt,deren Aussenseite natürlich ebenfalls Reklame tragen kann. Zur Kupplung der Welle 9 mit der Sekundenwelle $ enthält letztere einen Querstift 19, welcher mit zwei Stiften 20 einer Scheibe 21 zusammenarbei tet, die drehbar auf der Welle 9 sitzt und dureh eine Feder 22 gegen einen Bund 23 dieser Welle .gedrückt wird.
Die ;Spannung der Feder ist so bemessen, dass beim Festhal ten der Welle 9 die Scheibe 2,1 von der Welle 8 mitgenommen werden kann, ohne dass der Motor des Uhrwerkes 4 überlastet wird. Beim Einrücken der Kupplung 19, 20, 21. kann also das Uhrwerk ungestört weiter laufen, obwohl eine gewisse Zeit erforderlich ist, bis die R,eklames.cheibe 7 auf die Um laufgeschwindigkeit der Sekundenwelle ge bracht ,ist.
Bei 2=1 ist noch in Strichpunktlinien eine kleine Antriebseinrichtung angedeutet, wel che am Rande der Reklamescheibe 7 angreift und die gegebenenfalls an Stelle :der Sekun denwelle 8 den Antrieb der zentral ,gelager- ten Reklamesoheibe 7 übernehmen kann. Mit 25 sind zwei koaxial zur Welle 9 angeordnete Leichtmetallringe angedeutet, die gegebenen falls an Stelle der massiven Glasscheibe 7 treten können.
In diesem Fall wird die Reklame auf einer zwischen -den Ringen 25 vorgesehenen Stoffbespannung angebracht, und an -Stelle des Mittelteils ,der Glasscheibe 7 treten einige, .in der Darstellung nicht sichtbare Speichen, welche den Kranz 25 mit der Welle 9 verbinden und den Durchblick auf die Einteilung des Zifferblattes ermög lichen.
Zur Erleichterung des Auswechselns kann die Scheibe 7 eine besondere Nabe 2,6 erhal ten, welche mit der ,Scheibe 7 fest verbunden bleibt und beim Auswechseln eine genaue Zentrierung sichert, oder es kann die (Scheibe 7 mit der Nabe 1.3 gemeinsam herausgenom men werden; eine geringe Ungenauigkeit beim Einsetzen der Nabe 13 ist für den An trieb ohne Belang, da die Kupplung mit der Sekundenwelle @8 eine gewisse Verschiebung zul'ässt.
Wenn: die Uhr elektrisch angetrieben wird, so kann es vorkommen, dass durch eine Störung im (Leitungsnetz der Antrieb unter brochen wird. Um eine solche iStörung un schädlich zu machen, kann neben dem elek trischen Antrieb ein Federantrieb vorgesehen sein,
der bei Netzstörungen das Uhrwerk weitertreibt und bei Wiedereintreffen der Spannung selbsttätig aufgezogen wird.
Der die Reklame tragende Teil der Scheibe kann auch durchscheinend statt durchsichtig ausgebildet sein, um,die Lesbar keit der Reklame bei Tag zu verbessern.
Ferner kann zum :Schutz gegen Witte- rungs- und sonstige äussere Einflüsse ausser halb der Reklamescheibe -oder an sie an- schliessend ein iS'chutzgehäuse in an sieh bekannter Weise angeordnet sein. Die Reklamescheibe kann sich im Uhrzeiger oder entgegen dem Uhrzeigersinn drehen,
in welch letzterem Falle die die Scheibe tragende Welle -unabhängig von den die Uhrzeiger tragenden Wellen gelagert und angetrieben werden müsste. Weiterhin kann die Scheibe mit der doppelten Umlaufzahl des Sekunden- zeigers angetrieben werden, wenn -die An triebseinrichtung entsprechend ausgebildet wird.
Zum Antrieb der Uhr kann ein tSyn- ehronuhrwerk oder ein anderes Uhrwerk ver wendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPR CH: Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Zifferblatt vor dem letzteren gelagerten Reklamescheibe, @dadureh gekennzeichnet, dass die Reklamescheibe die Reklame am Rande ausserhalb der iStundenteilung des Zifferblattes trägt und in ihrem Mittelteil so ausgebildet ist,dass die Stundenteilung des Zifferblattes der Uhr durch die iSaheibe hin durch für den Beschauer sichtbar bleibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Welle, die die Reklamescheibe trägt, unabhängig von den die Uhrzeiger tragenden Wellen ge lagert ist. 2.Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeiohnet, .dass mit dem Rande der umlaufenden Scheibe ein ebenfalls Reklame tragender Hohlzylinder verbun den ist, welcher das Uhrgehäuse teilweise umhüllt. 3.Uhr nach ,dem Patentanspruch, dadurch gekennzeiohnet, dass die Reklamescheibe von hinten beleuchtet ist und der Teil der Reklamescheibe, der die Reklame trägt, zwecks Beleuchtung der letzteren von der Rücli!seite her, lichtdurchlässig ist. 4.Uhr nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass sie auch auf der Rückseite eine umlaufende Reklame- scheibe trägt, wobei beide Reklameschei ben auf einer gemeinsamen Welle sitzen. 5. Uhr nach (dem Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Lichtquelle zur ,gleichzeitigen Beleuchtung von Ziffer- blatt und Reklamescheibe. 6.Uhr nach dem Patentanspruch, gekenn- zeichuetdurch eine zur Beleuchtung der Reklame dienende Lichtquelle und einen 'Schirm, welcher die Lichtquelle ab- schirmt. 7.Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Reklamescheibe ,durchsichtig ist, in einer Minute eine Umdrehung ausführt und einen als .Se- kundenzeiger ,dienenden Strich trägt. B.Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reklamescheibe in einer Minute eine Umdrehung aus führt und Sekundenziffern trägt, die sich an einer feststehenden Markierung vor- beib-ewegen. 9.Uhr naoh dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reklamescheibe mit einer vom Uhrwerk angetriebenen Welle mittels einer Kupplung verbunden ist. 10.Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch g o ekennzeichnet, dass die Reklamescheibe von einer Achse getragen ist, welche ihrer seits von einer durchsichtigen, vor dem Zifferblatt angeordneten Scheibe getra- gen wird. 11. Uhr nach Unteranspruch 10, dadurch ge- li-ennzeichnet, dass die die Reklamescheibe tragende Welle _ in zwei Lagern läuft.von denen das eine in einer zentralen Öffnung der das Gehäuse vorne ab schliessenden durchsichtigen Scheibe liegt. 12. Uhr nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Reklamescheibe auf einer zentral zu ihr angeordneten Welle sitzt, und dass diese Welle und die vom Uhrwerk angetriebene Welle je eine Hälfte einer praktisch in jeder a Stellung einrückbaren Kupplung tragen. 13.Uhr nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Kupplungs- hälfte eine Gabel und,die andere Kupp lungshälfte einen in diese greifenden Querstift aufweist. 14.Uhr nach Unteranspruch 13, dadurch .ge- kennzeichnet, da.ss die Kupplung zwi schen der vom Uhrwerk angetriebenen Welle und der Welle, auf welcher die Reklamescheibe sitzt, ein nachgiebiges Glied aufweist, durch das der Anlauf der Reklamescheibe beim Herstellen der Ver bindung zwischen der Reklamescheiben welle und der Antriebswelle erleichtert wird. 15.Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reklamescheibe als ein von Speichen getragener Kranz ausgebildet ist. 16. Uhr nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die koaxial zum Zifferblatt gelagerte Reklamescheibe durch eine an ihrem Rande angreifende Antriebseinrichtung in tmiauf versetzt wird. 17.Uhr nach dem Patentanspruch, mit elek trischem Antrieb, dadurch gekennzeich net, dass ausser dem elektrischen Antrieb noch ein Federhilfsantrieb vorgesehen ist, der bei Xetzstörungen das thrwerk weitertreibt und bei Wiedereintreffen der Spannung selbsttätig aufgezogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE193797X | 1935-07-18 | ||
| DE20136X | 1936-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193797A true CH193797A (de) | 1937-10-31 |
Family
ID=25748685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193797D CH193797A (de) | 1935-07-18 | 1936-07-15 | Uhr mit einer umlaufenden, koaxial zum Zifferblatt vor dem letzteren gelagerten Reklamescheibe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193797A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121789A1 (de) * | 1981-06-02 | 1983-01-05 | Hymer, Erwin, 7967 Bad Waldsee | Vorrichtung zur anzeige der uhrzeit aufgrund des sonnenstandes |
-
1936
- 1936-07-15 CH CH193797D patent/CH193797A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121789A1 (de) * | 1981-06-02 | 1983-01-05 | Hymer, Erwin, 7967 Bad Waldsee | Vorrichtung zur anzeige der uhrzeit aufgrund des sonnenstandes |
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