CH193815A - Einrichtung zur Vermehrung der Zahl der Laufräder von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur Vermehrung der Zahl der Laufräder von Kraftfahrzeugen.

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CH193815A
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Ringhoffer-Tatra-Werke A G
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Ringhoffer Tatra Werke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/36Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving tandem wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description


  Einrichtung zur Vermehrung der Zahl der Laufräder -von     Kraftfahrzeugen.       Es ist vielfach     erwünscht;    zum Beispiel  vierrädrige Kraftfahrzeuge in sogenannte  Sechsradfahrzeuge mit zwei dicht beieinan  der angeordneten     hintern    Achsen umzuwan  deln.  



  Bei Fahrzeugen mit Chassisrahmen ist  eine derartige Umwandlung nur     unter    Vor  nahme weitgehender Umbauarbeiten möglich.  Bei Fahrzeuge mit einem aus     einzelnen     Abschnitten zusammengesetzten mittleren       Tragkörper    dagegen     lässt    sich ein Verlänge  rungsansatz mit einer zusätzlichen Achse  verhältnismässig leicht anbringen, falls es  sich um     eine    nicht angetriebene Achse han  delt; das     Ansetzen    einer angetriebenen zu  sätzlichen Achse ist aber nur dann möglich,       wenn,    schon beim Bau des vierrädrigen Fahr  zeuges auf die Anbringbarkeit einer zusätz  lichen Achse Rücksicht genommen wurde.  



  Nun ist es aber sehr     erwünscht,    ganz all  gemein an Fahrzeugen eine     Vermehrung    der  Zahl .der Laufräder     vornehmen    zu können,  ohne dass beim Bau dieser Fahrzeuge auf  die Umwandelbarkeit Rücksicht genommen    werden muss.

   Diese Aufgabe wird gemäss der  Erfindung für Fahrzeuge mit mittlerem       Tragkörper        durch        eine        Einrichtung    gelöst  mit einem Mittelträgerabschnitt, an den eine  Radachse - angeschlossen und- :der     zwischen     den     mittlerem    Tragkörper des Fahrzeuges       und    eine zu versetzende     vorhandene    Achse  einfügbar ist;

   wobei in dem Einsatzkörper  eine Welle zur     Weiterleitung    der Bewegung  des Motors auf die     versetzte    Achse und Mit  tel zum Anschluss dieser Welle an die vor  handenen     Antriebsteile        vorgesehen        sind.     



  In .der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel -des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



  Fig. 1 zeigt das Fahrgestell eines vier  rädrigen Mittelträgerkraftwagens     schema-          Lisch    im Grundriss und       Fig.    2 zeigt in entsprechender Darstel  lung .das Fahrgestell mit eingefügter Zusatz  achse.  



  Das in     Fig.    1 veranschaulichte Fahr  gestell weist ein mittleres - Tragrohr 5, ein  Schaltgetriebe 6, einen Motor 7 und eine      Vorderachse 8 mit den     Lenkrädern    9 auf.  An     das    hintere Ende des Tragrohres schliesst  sich ein Achsgetriebegehäuse 10 an. Am Ge  häuse 10 sind zum     Abstützen    auf den     Hin-          terrädern.    11 dienende Halbachsen 12     und        Fe-          d-ern    13 angebracht. Das Gehäuse 1-0 um  schliesst das Ausgleichsgetriebe 14,     das    an  die im Tragrohr gelagerte Längsantriebs  welle 15 angeschlossen ist.

   Vom Ausgleichs  getriebe werden in üblicher Weise die Halb  achswellen 1-6 unter Vermittlung von inein  ander gelagerten Längswellenabschnitten 17,  18 und Kegelrädergetrieben 19 angetrieben.  



  Wie ersichtlich, lässt die in üblicher  Weise     ausgebildete    angetriebene Hinterachse  den Anschluss einer weiteren     Hinterachse     nicht zu. Einerseits ist das Achsgetriebe  gehäuse nicht .entsprechend ausgebildet, an  derseits kann an die Längsantriebswelle 15  bei der nur     für    eine Triebachse üblichen  Ausbildung des Ausgleichsgetriebes 14 eine  Längswellenverlängerung nicht     angeschlos-          sen    werden.  



  Zur Umwandlung des Fahrzeuges in ein  Sechsradfahrzeug wird nun, wie aus Fig. 2  ersichtlich, das Achsgetriebegehäuse 10 nebst  Hinterrädern 11, Halbachsen 12, Federn 13,  Ausgleichsgetriebe 14 und Achsgetriebeteilen  16, 17, 18 und 19 vom Tragrohr 5 und der  Längsantriebswelle 15 getrennt und zwi  schen die beiden getrennten Teile eine zu  sätzliche Achseinheit eingefügt. Diese zu  sätzliche Einheit weist ein Achsgetriebe  gehäuse 20, Laufräder 21, Halbachsen 22,  Federn 23, ein Ausgleichsgetriebe 24, Halb  achswellen 26 und zwischen Ausgleichsge  triebe 24 und Halbachswellen 26 eingefügte  Längswellenabschnitte 27, 28 nebst Kegel  rädergetrieben 29 auf.

   Im Gegensatz zur  Ausbildung des Längswellenabschnittes 18  der versetzten Hinterachse des Wagens ist  auch der innere     Wellenabschnitt    28 hohl    ausgebildet und es erstreckt sich durch ihn  hindurch :eine mit dem     treibenden    Teil des  Ausgleichsgetriebes 24 verbundene Längs  welle     -25.    Die Längswelle 25 erstreckt sich  durch das Achsgetriebegehäuse 10 und einen  mit demselben verbundenen rückwärtigen  Tragkörperabschnitt 30 hindurch.  



  Das vordere Ende des Achsgetriebe  gehäuses 20 und der Welle 25 und     das    hin  tere Ende des Tragkörperabschnittes 30 und  der Welle 2,5 sind so ausgebildet, dass sie an  das Tragrohr 5 und die Welle 15     bezw.    an  das Gehäuse 10 und das     Ausgleichsgetriebe     14 der versetzten Triebachse verhältnismässig  leicht angeschlossen werden können.  



  Natürlich kommt     es    auf die     Gestaltung     des Mittelträgers nicht an. Auch     können    die  Räder     statt    an Halbachsen     beispielsweise    an  Gelenkvierecken oder     einer    starren Achse  und Querkardanwellen angeordnet sein. Die  einzufügende Achse braucht nicht in allen  Fällen eine     angetriebene    Achse zu :sein. :So       sind    noch viele andere     Abänderungen    der be  schriebenen     Ausführungsform    im Rahmen  der Erfindung möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Vermehrung der Zähl der Laufräder von Kraftfahrzeugen mit mitt lerem Tragkörper, gekennzeichnet durch einen Mittelträgerabscbnitt, an den eine Rad achse angeschlossen und der zwischen den mittleren Tragkörper des Fahrzeuges und eine zu versetzende vorhandene Achse einfüg- bar ist,
    wobei in dem Einsatzkörper eine Welle zur Weiterleitung der Bewegung des Motors auf die versetzte Achse und Mittel zum Anschluss dieser Welle an die vorhan denen Antriebsteile vorgesehen sind.
CH193815D 1937-02-15 1937-02-15 Einrichtung zur Vermehrung der Zahl der Laufräder von Kraftfahrzeugen. CH193815A (de)

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