<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 189237. Einrichtung zuni Aufwickeln der Anschlussleitung von Stromverbrauchern. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Patentanspruch und Unteranspruch 2 des Hauptpatentes ge kennzeichneten Einrichtung zum Aufwickeln der Anschlussleitung von Stromverbrauchern.
Die zusätzliche Erfindung besteht darin, dass an der Grundplatte der Einrichtung eine nach oben aufklappbare Klemmvorrichtung vorhanden ist zum Festklemmen der Einrich tung an einer Unterlage und dass die Platte des Bügeleisenrostes aus Bakelit besteht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf dem beiliegenden Zeich nungsblatt dargestellt: Fig. 1 zeigt diese Einrichtung im Auf riss, geschnitten; Fig. 2 zeigt den zugehörigen Grundriss, linke Hälfte in der Ansicht, rechtes Viertel oben im Schnitt nach der Linie a-b in Fig. 1, rechtes Viertel unten im Schnitt nach der Linie -c-d in Fig. 1.
Es sind wiederum: 1, 2, 3 eine Grund platte, bestehend aus dem Blech 1, aus einer Bleischicht 2 und einer Gummiplatte 3, in welcher Grundplatte eine vertikal stehende Axe 4 befestigt ist. Oberhalb der Grundplatte 1 ist auf der Axe 4 eine runde- Scheibe 19 aufgeschraubt, an welcher ein nach oben offenes Gehäuse'-14, das- im zylindrischen Teil einen Schlitz 14' aufweist; befestigt ist.
Am obern-Ende der Axe 4 ist eine Scheibe 11- befestigt mit einem nach unten offenen Gehäuse 13, das ebenfalls mit einem Schlitz 13' versehen ist. Oberhalb der Scheibe 11 ist mittels zweier Zwischenscheiben 9, 10 und der Mutter fi ein Blechbügel 6 befestigt, auf welchem der Bügeleisenrost 8, 8' aus Bakelit aufgeschraubt ist. 41 ist eine Rolle , aus Isolationsmaterial, die mittels der Schei ben 1b, 16, der Büchse 21 und der Kugeln 12 auf der Axe 4 leicht drehbar gelagert ist.
23 und 25 sind Metallringe (beispielsweise aus Messing), die in der untern Fläche der Rolle 41 eingelassen sind., Zwischen -den Platten 15 und 16 liegt eine Spiralfeder 26, deren inneres Ende an der Büchse 20, die auf der Axe 4 fest sitzt und deren äusseres Ende am zylindrischen Teil der Rolle be- festigt ist. 30 ist ein doppeladriges Kabel., das auf der Rolle 41 (in der Zeichnung zum Teil) aufgerollt ist. Die Ader 31 des innern Endes dieses Kabels ist mit dem Ring 25 verbunden (z. B. angelötet) und die Ader 32 mit dem Ring 24. 42 ist auch eine Rolle aus Isolationsmaterial, die mittels der Schei ben 17, 18, der Büchse 23 und der Kugeln 12 auf der Age 4 leicht drehbar gelagert ist.
Zwischen den Scheiben 17 und 18 liegt wiederum eine Spiralfeder 27,- deren inneres Ende an der Büchse 23, die fest auf -der Age sitzt, befestigt ist und deren äusseres Ende mit dem zylindrischen Teil der Rolle 42 verbunden ist. 34 ist ein weiteres doppel adriges Kabel. Die Ader 35 dieses Kabels ist mit einer Metallbüchse 37 verbunden, in welcher sich eine Schraubenfeder 37' befindet, die den Kontaktbolzen 39 gegen den Kon taktring 24 der Rolle 41 drückt. Die andere Ader 36 hat Verbindung. mit der Metallbüchse 40 der Rolle 42, in welcher sich auch eine Feder befindet, die den Kontaktbolzen 41' gegen den Ring 25 der Rolle 41 drückt.
Das äussere Ende 33 des Kabels 30 geht durch den Gehäuseschlitz 13' nach aussen und das äussere Ende 34' des Kabels 34 durch den Gehäuseschlitz 14'. 53 ist eine Metallplatte, die mittels den Nieten 53' auf dem Blech 1 aufgenietet ist, an welcher bei 54 ein<B>U-</B> föriniger Bügel 52 anscharniert ist. Mittels der Schraube 55 ist dieser Bügel beispiels weise auf dem Tisch 51 festgeklemmt, so dass die Einrichtung auf dieser Unterlage festgehalten ist.
Die Gebrauchs- und Funktionsweise der Einrichtung ist folgende: Man schliesst beispielsweise das Kabel. ende 34' an der Stromquelle für das Bügel eisen an, dann gebt der Strom durch dieses Kabel. Von hier gelangt derselbe auf die Metallbüchsen 37 und 40, geht durch dieses Kabel (und gleichzeitig auch durch die in denselben liegenden Federn) hindurch zu den Kontaktbolzen 39, 41', von hier zu den Kon- taktringen 24 und 25, an welchen die Adern 31 und<B>32</B> des Kabels 30 angeschlossen sind. Der Strom gelangt also in dieses Kabel, und wenn das Ende 33 desselben am Bügeleisen angeschlossen ist, so gelangt dasselbe unter Strom.
Je nach der Distanz der Einrichtung von der Stromquelle (Steckdose), rollt sich das Kabel (wie beim Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent) 34 mehr oder weni ger von der Rolle 42 ab, bleibt aber immer gestreckt, weil. die. -Feder 27 die Tendenz besitzt, das Kabel auf der Rolle 42 aufzu rollen. Beim Bügeln ist auch der aus dem Gehäuse 13 austretende Teil des Kabels 30 immer gestreckt, weil auch die Feder 26 die Tendenz hat, dieses Kabel beständig auf die Rolle 41 aufzuwickeln. Es kann also nicht vorkommen, dass sich die beiden Kabel ver wickeln. In den Pausen, während welchen nicht gebügelt wird, setzt man das Bügel eisen.auf den Bakel.itrost 8,- 8', der die sich entwickelnde Hitze des:Bügeleisens aufnimmt, nicht aber nach unten auf die Einrichtung überträgt.
Will man die Einrichtung von der Tisch platte 51 wegnehmen so löst man die Schraube 55 und klappt den Bügel 52 nach oben.
Die Klemmvorrichtung 52, 53, 53', <B>-55,</B> wenn die Schraube 55 um die Unterlage herum festgeschraubt ist, verhindert das Ab rutschen der Einrichtung während dem Ge brauch derselben.