CH193860A - Schienenstossverbindung. - Google Patents
Schienenstossverbindung.Info
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Description
Sehienenstossverbindung. Die Stossverbindung zwischen ganz oder teilweise über dem Bettungskörper ausragen- den Schienen soll die unbehinderte. Wärme- bewegung der Schienen ermöglichen. Dem- entsprechend beschränkt .man die Kraft, wo mit die Laschen gegen die Schienen angezo gen werden.
Da ausserdem die Laschen- schrauben einigermassen nachgiebig sind, werden die Schienenenden beim Übergang eines Fahrzeugrades einen Absatz bilden, d. h. sich in bezug aufeinander in senkrech ter Richtung etwas verschieben. Infolge Ab nutzung und Rostbildung der Laschen und der Schienen wird diese Absatzbildung be günstigt, so dass schliesslich eine störende Hammerwirkung auftritt.
Man hat schon vorgeschlagen, bei einem schwebenden, d. h. nicht .auf einer ,Schwelle ruhenden Stoss zwei Klauen zu benutzen, welche die Enden der Schienenfüsse von bei den Seiten umfassen und durch Schrauben gegeneinander gezogen werden, so dass, eine Absatzbildung verhindert wird.
Infolge der Tatsache aber, -dass diese Schrauben: sehr stark angezogen werden müssen, wird die von den Schienen bei Wärmebewegungen zu über windende Reibung vergrössert, sofern nicht die Laschenschrauben gelockert werden, wo durch sich aber die Wirkung der Laschen dementsprechend verringert. Mit Keilen, ver sehene Hilfsmittel haben ähnliche Nachteile.
Demgegenüber unterscheidet sich die Schienenstossverbindung gemäss der Erfin dung durch ein die Enden der Schienenfüsse aufnehmendes Tragstück, welches mit gern den, fest mit ihm verschweissten Führungs- leisten für wenigstens den einen der Schie nenfüsse versehen ist, welche Leisten. die Schienenfussränder übergreifen, und zwar so,
dass sie nur eine gegenseitige Längsverschie bung der .Schienen gestatten. Es wird den Schienen also eine unbehinderte Ausdehnung und Schrumpfung gestattet. Beidem Befah- ren, eines derartigen Schienenstosses und dem dadurch bedingten ,Sinken des Ablaufschie- nenkopfes nimmt letzterer das Tragstück und die Führungsleisten mit,
wobei letztere auf das Auflaufschienenende ein Moment und eine nach unten gerichtete Kraft ausüben und es zwingen, der Senkung zu folgen. In folgedessen wird. die Absatzbildung wirksam verhindert.
Die Tatsache, dass die durch das Trag stück und die Führungsleisten gebildete Hakenplatte bei Wärmebewegungen der Schienen nicht durch Klemmspannungen be- ansprucht wird, bedingt, dass@ die Berührungs flächen sich nur sehr wenig abnutzen.
Ausser dem wird ,die normale Imschenverbindung geschont, da die beim Ausdehnen und Schrumpfen der ,Schienen zu überwindenden R,eibungskräfte klein sind und die Abnut zung sich daher dementsprechend verringert. Schliesslich dehnen sich auch die Laschenbol zen weniger aus als bei bekannten Verbin dungen.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei bei spielsweise ,Schienenstossverbindungen nach der Erfindung, und zwar sind: Fig. 1 die Seitenansicht einer ersten Aus führungsform, Fig. 2 und 3 im grösseren Massstabe ge zeichnete Querschnitte nach den Linien 11-II bezw. III-III in Fig. 1, Fig. 4 und 5 ähnliche Teilquerschnitte der zweiten Ausführungsform.
Die ,Schienen 1, 2,,die Laschen 3 und die Laschenbolzen 4 sind wie üblich ausgebildet.
Unten gegen die Schienenenden anliegend ist ein Tragstück 5 vorgesehen, welches- bei G mit der Schiene 1 verschweisst, in bezug auf die Schiene 2 aber dadurch längsver schiebbar ist, dass mit demselben durch Schweissnähte 8 Führungsleisten 7 verbunden sind, die den Schienenfuss übergreifen.
Es ist klar, dass beim Übergang eines Fahrzeugrades eine Absatzbildung infolge der Zusammenwirkung zwischen den Laschen 3 und der durch die hakenplatte 5 bis 8,dar- gestellten Schubverbindung verhindert wird.
Infolgedessen wird die Lebensdauer der Üb lichen Laschenverbindung verlängert und verringern sich die Unterhaltungskosten. Gemäss Fig. 4 und 5 wird das Tragstück durch einen kastenförmigen Hohlkörper 9 gebildet,
der bei verhältnismässig geringem. Gewicht ein grosses Widerstandsmoment ge gen vertikale Durchbiegung aufweist.
Das Tragstück kann im Querschnitt ver- schiedenartig ausgebildet sein. Anstatt einer einzigen Verstärkungsrippe gemäss F.ig. 1 bis 3 kann es deren auch zwei oder mehrere auf weisen.
Für die Stossverbindung von Schienen un gleicher Höhen .kann die Oberfläche des Trag stückes stufenförmig ausgebildet sein, wie in Fig. 1 mit der strichpunktierten Linie 14 an gedeutet. Die nach links gerichtete Verlän- gerung dieser Linie gibt die Unterfläche einer Schiene grösserer Höhe an.
Wenn das Tragstück mit dem einen: Schie nenende durch Schweissung fest verbunden ist, ist die Hakenplatte ausschliesslich in be- zwg auf das andere ,Schienenende längsver schiebbar.
Es ist notwendig, die Führungs leisten an 01rt und Stelle, d. h. also beim Verlegen des Gleises mit dem Tragstück zu verschweissen,
da die Leisten dann auch bei Abweichung der Schienen- und Führungs- leistenprofile von den Normalien keine über mässige Klemmung hervorrufen können und trotzdem mit möglichst wenig Spiel den Schienenfuss umklammern werden. Der Stoss hat dann eine sehr lange Lebensdauer, ohne dass er ,sich lockert.
Zu bemerken ist noch. dass ein mit .dem einen Schienenende fest verbundenes Trag stück ,dazu beiträgt, das Wandern der Schie nen zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schienenstoss'verbindung mit Laschen, ge- kennzeichnet,durch ein die Enden der Schie nenfüsse aufnehmendes Tragstück, welches mit .geraden, fest mit ihm verschweissten Führungsleisten für wenigstens den einen der Schienenfüsse versehen ist, welche Leisten die Schienenfuss-ränder übergreifen, und zwar so, dass sie nur eine gegenseitige Längsverschie bungder Schienen gestatten. UNTERANSPRUCH:Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück mit dem Fusse .der einen Schiene und mit den den Fuss der zweiten Schiene übergreifenden Führungsleisten verschweisst ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL193860X | 1936-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193860A true CH193860A (de) | 1937-11-15 |
Family
ID=19778014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193860D CH193860A (de) | 1936-01-22 | 1937-01-18 | Schienenstossverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193860A (de) |
-
1937
- 1937-01-18 CH CH193860D patent/CH193860A/de unknown
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