CH193860A - Schienenstossverbindung. - Google Patents

Schienenstossverbindung.

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CH193860A
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rails
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Hubert Mesters Jan Adolf
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Hubert Mesters Jan Adolf
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      Sehienenstossverbindung.       Die     Stossverbindung    zwischen ganz oder  teilweise über dem     Bettungskörper        ausragen-          den    Schienen soll die     unbehinderte.        Wärme-          bewegung    der     Schienen    ermöglichen.     Dem-          entsprechend        beschränkt    .man die Kraft, wo  mit die Laschen gegen die Schienen angezo  gen werden.

   Da ausserdem die     Laschen-          schrauben        einigermassen    nachgiebig sind,  werden die Schienenenden beim Übergang  eines     Fahrzeugrades    einen Absatz bilden,  d. h. sich in bezug aufeinander in senkrech  ter Richtung etwas verschieben. Infolge Ab  nutzung und Rostbildung der     Laschen    und  der Schienen wird     diese    Absatzbildung be  günstigt, so dass     schliesslich    eine störende       Hammerwirkung        auftritt.     



  Man hat schon vorgeschlagen, bei     einem     schwebenden, d. h. nicht     .auf    einer     ,Schwelle     ruhenden Stoss zwei Klauen zu benutzen,  welche die Enden der Schienenfüsse von bei  den Seiten umfassen     und    durch Schrauben       gegeneinander    gezogen werden, so dass,     eine          Absatzbildung        verhindert    wird.

   Infolge der    Tatsache aber,     -dass        diese        Schrauben:    sehr  stark angezogen werden müssen, wird die von  den Schienen bei     Wärmebewegungen    zu über  windende     Reibung    vergrössert,     sofern    nicht  die     Laschenschrauben    gelockert werden, wo  durch     sich    aber die Wirkung der     Laschen     dementsprechend     verringert.    Mit     Keilen,    ver  sehene     Hilfsmittel    haben ähnliche Nachteile.  



  Demgegenüber unterscheidet sich     die          Schienenstossverbindung    gemäss der Erfin  dung durch ein die     Enden    der Schienenfüsse       aufnehmendes        Tragstück,    welches mit gern  den, fest     mit    ihm     verschweissten        Führungs-          leisten    für     wenigstens    den einen der Schie  nenfüsse versehen     ist,        welche        Leisten.    die       Schienenfussränder    übergreifen, und zwar so,

    dass sie nur     eine        gegenseitige    Längsverschie  bung der .Schienen gestatten. Es wird den  Schienen also     eine    unbehinderte     Ausdehnung     und     Schrumpfung        gestattet.    Beidem     Befah-          ren,    eines derartigen     Schienenstosses    und dem  dadurch bedingten     ,Sinken    des     Ablaufschie-          nenkopfes    nimmt letzterer das Tragstück und      die     Führungsleisten        mit,

      wobei letztere auf  das     Auflaufschienenende        ein    Moment und  eine     nach    unten gerichtete Kraft ausüben  und es     zwingen,    der     Senkung    zu folgen. In  folgedessen     wird.    die Absatzbildung wirksam       verhindert.     



  Die     Tatsache,    dass die     durch    das Trag  stück und die     Führungsleisten        gebildete          Hakenplatte    bei     Wärmebewegungen    der  Schienen nicht durch     Klemmspannungen        be-          ansprucht        wird,        bedingt,        dass@    die Berührungs  flächen sich     nur    sehr wenig abnutzen.

   Ausser  dem wird     ,die        normale        Imschenverbindung     geschont, da die beim Ausdehnen und       Schrumpfen    der     ,Schienen    zu überwindenden       R,eibungskräfte    klein sind und die Abnut  zung sich daher     dementsprechend        verringert.          Schliesslich    dehnen sich auch die Laschenbol  zen weniger     aus    als     bei        bekannten    Verbin  dungen.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    zwei bei  spielsweise     ,Schienenstossverbindungen    nach  der     Erfindung,    und zwar sind:       Fig.    1 die     Seitenansicht    einer ersten Aus  führungsform,       Fig.    2 und 3 im grösseren     Massstabe    ge  zeichnete     Querschnitte    nach den     Linien          11-II        bezw.        III-III    in     Fig.    1,       Fig.    4 und 5 ähnliche Teilquerschnitte der  zweiten     Ausführungsform.     



  Die     ,Schienen    1,     2,,die    Laschen 3     und    die       Laschenbolzen    4     sind        wie    üblich ausgebildet.

    Unten gegen die     Schienenenden    anliegend       ist    ein Tragstück 5 vorgesehen,     welches-    bei  G mit der Schiene 1     verschweisst,    in     bezug     auf die     Schiene    2 aber dadurch längsver  schiebbar     ist,        dass    mit demselben     durch          Schweissnähte    8     Führungsleisten    7 verbunden       sind,    die den     Schienenfuss    übergreifen.  



  Es     ist    klar,     dass    beim Übergang eines       Fahrzeugrades    eine     Absatzbildung    infolge  der     Zusammenwirkung    zwischen den Laschen  3 und der durch die     hakenplatte    5     bis        8,dar-          gestellten    Schubverbindung verhindert wird.

         Infolgedessen        wird    die Lebensdauer der Üb  lichen     Laschenverbindung        verlängert        und          verringern    sich die     Unterhaltungskosten.       Gemäss     Fig.    4 und 5     wird    das     Tragstück     durch einen     kastenförmigen    Hohlkörper 9  gebildet,

   der bei verhältnismässig     geringem.          Gewicht    ein     grosses        Widerstandsmoment    ge  gen     vertikale        Durchbiegung    aufweist.  



  Das Tragstück     kann    im     Querschnitt        ver-          schiedenartig        ausgebildet    sein.     Anstatt    einer  einzigen     Verstärkungsrippe    gemäss     F.ig.    1     bis     3 kann     es    deren auch zwei oder mehrere auf  weisen.  



  Für     die        Stossverbindung    von Schienen un  gleicher Höhen     .kann    die Oberfläche des Trag  stückes stufenförmig ausgebildet sein, wie in       Fig.    1 mit der     strichpunktierten        Linie    14 an  gedeutet. Die nach     links    gerichtete     Verlän-          gerung    dieser     Linie    gibt die Unterfläche       einer    Schiene     grösserer    Höhe an.  



       Wenn    das Tragstück mit dem     einen:    Schie  nenende durch     Schweissung    fest verbunden  ist, ist die     Hakenplatte        ausschliesslich    in     be-          zwg    auf das andere     ,Schienenende    längsver  schiebbar.

   Es     ist        notwendig,    die Führungs  leisten an     01rt    und     Stelle,    d. h. also beim  Verlegen des     Gleises    mit dem Tragstück zu  verschweissen,

   da die     Leisten    dann auch bei  Abweichung der     Schienen-        und        Führungs-          leistenprofile    von den     Normalien    keine über  mässige     Klemmung    hervorrufen können und       trotzdem    mit möglichst wenig Spiel den  Schienenfuss     umklammern        werden.    Der Stoss  hat dann     eine    sehr lange     Lebensdauer,    ohne  dass er ,sich     lockert.     



  Zu bemerken     ist    noch. dass ein mit .dem       einen        Schienenende    fest     verbundenes    Trag  stück ,dazu beiträgt,     das    Wandern der Schie  nen zu     verhindern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienenstoss'verbindung mit Laschen, ge- kennzeichnet,durch ein die Enden der Schie nenfüsse aufnehmendes Tragstück, welches mit .geraden, fest mit ihm verschweissten Führungsleisten für wenigstens den einen der Schienenfüsse versehen ist, welche Leisten die Schienenfuss-ränder übergreifen, und zwar so, dass sie nur eine gegenseitige Längsverschie bungder Schienen gestatten. UNTERANSPRUCH:
    Schienenstossverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück mit dem Fusse .der einen Schiene und mit den den Fuss der zweiten Schiene übergreifenden Führungsleisten verschweisst ist.
CH193860D 1936-01-22 1937-01-18 Schienenstossverbindung. CH193860A (de)

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