CH193867A - Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln. - Google Patents

Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln.

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CH193867A
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Thomas Pfister Karl
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Thomas Pfister Karl
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eins     Einrichtung    zum Schneiden von       Glastafeln    mit zwei     verstellbaren    Linealen  und zwei     Anschlagorganen    auf der Auflage  fläche für die Glastafeln, welche Anschlag  organe, das eine an einem Joch auf der Auf  lagefläche und das andere an     einem,der    Li  neale,     derart    angeordnet sind, dass sie von  der Auflagefläche abgehoben werden. können.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in     .der        Zeichnung        dargestellt.        Fig.    1 zeigt  eine Draufsicht,     Fig.    2 einen     Längsschnitt     nach der in     Fig.    1 angegebenen     Schnittebene          1-I,

          Fig.    3 einen     Querschnitt    nach der in       Fig.    1 angegebenen     Schnittebene        II-II    und       Fig.    4 ein     Detail        einer        R.undschneideeinrich-          tung    im     grösseren        Massstab.     



  Die Längsseiten einer     mit    einer Massein  teilung 34     versehenen        Grundplatte    1 sind     mit     Nuten 2 versehen, die zur Führung eines       Hauptlineals    3 dienen.

   Um bei     einer        Ver-          schiebung    des     Hauptlineals    3 in .den R.ich-         tungen,des    Doppelpfeils 4     ein    Ecken in den  Nuten 2 zu vermeiden, ist eine weitere Füh  rungseinrichtung des Hauptlineals 3 vorge  sehen, indem in einem Joch 5 ein Schlitz 6  angebracht ist, der     mit    einer Führung 7 von  U-förmigem Querschnitt ausgekleidet ist.  Eine am Hauptlineal<B>3</B> angeordnete Füh  rungsschiene 8 ist in der Führung 7 ver  schiebbar und     mittels    einer Flügelmutter 17  feststellbar.

   An beiden Enden des Haupt  lineals 3 sind Schlitze<B>9</B> angeordnet, welche  zur Führung der senkrecht an     einem    Neben  lineal 10 vorgesehenen, eine nicht gezeich  nete Masseinteilung tragenden Schienen 11  dienen. Diese können mittels     Flügelmutter     16 im Hauptlineal festgestellt     wenden.    An.  der dem Joch 5 abgewandten Parallelseite  des Hauptlineals 3 ist eine um Scharniere  12 aufklappbare     Anschlagleiste    13 angeord  net.

   Die     Stärke    15 derselben ist zweck  mässig gleich dem Abstand     zwischen    der  wirksamen Stelle -des     Glasschneidemittels         (Diamant) und der     sich    an das     Lineal    beim       Sehneidevorgang    anlegenden Fläche des       Schneidewerkzeuges    gewählt.

   Wird nun eine  Glastafel zwischen dem Lineal 10 und der  Grundplatte 1 bis zur     Anschlagleiste    13 ein  geschoben, das     gewünschte    Endmass auf  den Schienen 11     eingestellt    und diese fest  geklemmt, so ist durch die Stärke 15 der       Anschlagleiste    13 automatisch das durch das  Schneidewerkzeug hervorgerufene Übermass       ausgeglichen.    Beabsichtigt man, Glastafeln  massgenau in Stücke zu schneiden deren  Abmessungen grösser sind als die mittels der  Schienen hl einstellbaren Masse, so     wird,

  das     Nebenlineal 10' durch Herausziehen aus dem  Hauptlineal entfernt und die Anschlagleiste  13     mittels    des Hebels 14     heraufgeklappt.     Das Hauptlineal 3 wird in der Richtung des       Doppelpfeils    4 verschoben, an der Massein  teilung 34 in der     Grundplatte    1 auf das ge  wünschte Mass eingestellt und die Schiene 8  mittels der Flügelmutter 17     festgeklemmt.     Die zu schneidende Glastafel wird nun durch  eine Öffnung 18 im Hauptlineal 3 bis zu  einem Anschlag 19 unter dem Joch 5 ge  schoben. Die Breite eines aus dem Joch 5  herausragenden Teils 20 des     Anschlages.    19  ist :gleich der Stärke 15 der     Anschlagleiste     13.

   Zur Ausführung des     Schnittes    wird das  Schneidewerkzeug längs des Hauptlineals 3  geführt.  



  Der Anschlag 19 ist mittels eines Hand  griffes 21 von der Grundplatte 1     abhebbar.     Durch den beim Heben des Anschlages 19  zwischen     .diesem    und der Grundplatte 1 sich  bildenden Schlitz wird die     Glastafel    so weit  geschoben, dass sich die Schnittlinie auf .der  selben mit der     Brechkante    22 der Grund  platte 1 deckt. Ein leichter Druck auf die  herausragende Glastafel genügt, um den ge  nauen Bruch längs der     Schnittlinie    zu be  wirken.  



  Weiters ist auch eine     Rundschneideein-          richtung    vorgesehen, welche am Hauptlineal  3     aufsteckbar        ist.    Zu diesem Zwecke trägt  das Hauptlineal 3 endnahe eine Bohrung 23  zur Aufnahme eines Zapfens 2.5 an dem mit  einem Handgriff     versehenen    Arm 24. Am    andern Ende des Armes 24 ist ein Schlitz  2,6 angeordnet, in welchem ein mit einem  Gewinde 2 7     versehener    Bolzen 30 verschieb  bar und     mittels    einer Flügelmutter 2$ fest  stellbar     ist.    Unten     ist    der Bolzen. 30 mit  einem Kopf 2.9 versehen, auf welchem eine  mit einem Gewindebolzen 35 versehene Hülse  31 ruht.

   Die Hülse 31 ragt in     einen    Schlitz  32 eines Stabes 33. Eine nicht gezeichnete  Flügelmutter auf dem Gewindebolzen 35 an  der Hülse 31 ermöglicht ein Feststellen des  Stabes 33 an der Hülse 31. Trotz dieser  Feststellmöglichkeit kann der Stab 33 mit  .der Hülse 3,1 um den Bolzen 3,0 gedreht  werden. Eine Kerbe 40 am Glied 33 dient  zur Aufnahme des     .Schneidewerkzeuges.    Am  Arm 2,4 selbst ist ein mit einem Schlitz 37       versehener    Feststellhebel 36     angelenkt,    der  mittels einer Flügelschraube auf einem Ge  windebolzen im Hauptlineal 3, der durch den  Schlitz 37 geht, am Hauptlineal 3 festge  klemmt werden kann, wodurch der Winkel  41 fixiert wird.

   Die Einrichtung kann auch  so     ausgebildet    sein,     dass    die Lineale schräg  zur Brechkante gestellt werden können. Die  Universalität der Einrichtung wird damit       gesteigert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schneiden von Glas tafeln, gekennzeichnet durch zwei verstell bare Lineale und zwei Anschlagorgane auf der Auflagefläche für die Glastafeln, welche Anschlagorgane,, das eine unter einem Joch (5) auf der Auflagefläche und das andere an einem der Lineale derart angeordnet sind, dass sie von der Auflagefläche abge hoben werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlagorgane die mittels der Lineale (3, 10) eingestellten Masse um dasselbe Mass (20, 1,5) verändern.
    2;. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine am einen Lineal (3) mittels Schar- vieren (12) befestigte, mit einem Hebel (14) zum Abheben von .der Auflage fläche für die Glastafeln versehene An schlagleiste (13). 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der im Lichtraum des Joches (5) angeordnete Anschlag (19) mittels eines Handgriffes (2,1) von der Auflage fläche für die Glastafeln abgehoben wer den kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das eine Lineal (3) in Nuten (2.) auf beiden Seiten der die Auflage fläche für die Glastafeln aufweisenden Grundplatte (1) geführt ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeich net durch eine in dem in Nuten der Grundplatte geführten Lineal (3) senk recht angeordnete Führungsschiene (8), ,die in einer Führung (7) von U-förmigem Querschnitt im Joch (5) verschiebbar ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeich net durch Schlitze (9) an dem in Nuten (2) .der Grundplatte (1) geführten Li neal (3) zu beiden Seiten der Auflage flächen für die Glastafeln für Schienen (11). 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Ünteransprüchen 1, 4 und 6, gekennzeich net .durch Masseinteilungen auf den Schie nen (11). B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lineale (3, 13) von der Auflagefläche für die Glastafeln einen Abstand haben, der mindestens gleich der grössten Dicke der zu schnei denden Glastafel ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 8, gekenn zeichnet durch die Feststellbarkeit der Lineale mittels Flügelmuttern (16, 17). 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, ,gekennzeichnet durch eine Bohrung (23) an dem in Nu ten (2) der Grundplatte (1) geführten Lineal (3) zur Aufnahme eines Lager- organes (25) einer Rundschneideinrich- tung. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lagerorgan (25) an einem Arm (2'4) sitzt. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, gekennzeich net durch einen Stab (33), welcher in einer am Arm (24) verschiebbaren und festklemmbaren Vorrichtung drehbar und verschiebbar gelagert ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, .dass die am Arm (24) fest klemmbare Vorrichtung in einem Schlitz (26) verschiebbar ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>1,31,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die am Arm (24) fest klemmbare Vorrichtung einen im Schlitz (26) verschiebbaren Gewindebolzen (30) mit einer Flügelmutter (28) besitzt. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab (33) mittels einer Hülse (31) auf dem Bolzen (30) drehbar ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse (31) in einem Schlitz (32<B>)</B> .des Stabes (33) ver schiebbar und feststellbar ist. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab (3-3) mittels einer Klemmschraube (35) an der Hülse (31) festgeklemmt werden kann. 1$. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, gekennzeieli- net durch eine Ausnehmung (40) an einem Ende des Stabes (33) für das Schneidewerkzeug.
    19. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, gekennzeich net durch einen am Arm (24) aasgelenk ten Feststellhebel (36), der mittels einer Klemmeinrichtung (37, 3,8) an dem in Nuten der Grundplatte geführten Lineal festgeklemmt werden kann und dann ,den Arm (24) feststellt.
CH193867D 1935-12-13 1936-12-10 Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln. CH193867A (de)

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