CH193867A - Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln. - Google Patents
Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln.Info
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Description
Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eins Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln mit zwei verstellbaren Linealen und zwei Anschlagorganen auf der Auflage fläche für die Glastafeln, welche Anschlag organe, das eine an einem Joch auf der Auf lagefläche und das andere an einem,der Li neale, derart angeordnet sind, dass sie von der Auflagefläche abgehoben werden. können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in .der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der in Fig. 1 angegebenen Schnittebene 1-I,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der in Fig. 1 angegebenen Schnittebene II-II und Fig. 4 ein Detail einer R.undschneideeinrich- tung im grösseren Massstab.
Die Längsseiten einer mit einer Massein teilung 34 versehenen Grundplatte 1 sind mit Nuten 2 versehen, die zur Führung eines Hauptlineals 3 dienen.
Um bei einer Ver- schiebung des Hauptlineals 3 in .den R.ich- tungen,des Doppelpfeils 4 ein Ecken in den Nuten 2 zu vermeiden, ist eine weitere Füh rungseinrichtung des Hauptlineals 3 vorge sehen, indem in einem Joch 5 ein Schlitz 6 angebracht ist, der mit einer Führung 7 von U-förmigem Querschnitt ausgekleidet ist. Eine am Hauptlineal<B>3</B> angeordnete Füh rungsschiene 8 ist in der Führung 7 ver schiebbar und mittels einer Flügelmutter 17 feststellbar.
An beiden Enden des Haupt lineals 3 sind Schlitze<B>9</B> angeordnet, welche zur Führung der senkrecht an einem Neben lineal 10 vorgesehenen, eine nicht gezeich nete Masseinteilung tragenden Schienen 11 dienen. Diese können mittels Flügelmutter 16 im Hauptlineal festgestellt wenden. An. der dem Joch 5 abgewandten Parallelseite des Hauptlineals 3 ist eine um Scharniere 12 aufklappbare Anschlagleiste 13 angeord net.
Die Stärke 15 derselben ist zweck mässig gleich dem Abstand zwischen der wirksamen Stelle -des Glasschneidemittels (Diamant) und der sich an das Lineal beim Sehneidevorgang anlegenden Fläche des Schneidewerkzeuges gewählt.
Wird nun eine Glastafel zwischen dem Lineal 10 und der Grundplatte 1 bis zur Anschlagleiste 13 ein geschoben, das gewünschte Endmass auf den Schienen 11 eingestellt und diese fest geklemmt, so ist durch die Stärke 15 der Anschlagleiste 13 automatisch das durch das Schneidewerkzeug hervorgerufene Übermass ausgeglichen. Beabsichtigt man, Glastafeln massgenau in Stücke zu schneiden deren Abmessungen grösser sind als die mittels der Schienen hl einstellbaren Masse, so wird,
das Nebenlineal 10' durch Herausziehen aus dem Hauptlineal entfernt und die Anschlagleiste 13 mittels des Hebels 14 heraufgeklappt. Das Hauptlineal 3 wird in der Richtung des Doppelpfeils 4 verschoben, an der Massein teilung 34 in der Grundplatte 1 auf das ge wünschte Mass eingestellt und die Schiene 8 mittels der Flügelmutter 17 festgeklemmt. Die zu schneidende Glastafel wird nun durch eine Öffnung 18 im Hauptlineal 3 bis zu einem Anschlag 19 unter dem Joch 5 ge schoben. Die Breite eines aus dem Joch 5 herausragenden Teils 20 des Anschlages. 19 ist :gleich der Stärke 15 der Anschlagleiste 13.
Zur Ausführung des Schnittes wird das Schneidewerkzeug längs des Hauptlineals 3 geführt.
Der Anschlag 19 ist mittels eines Hand griffes 21 von der Grundplatte 1 abhebbar. Durch den beim Heben des Anschlages 19 zwischen .diesem und der Grundplatte 1 sich bildenden Schlitz wird die Glastafel so weit geschoben, dass sich die Schnittlinie auf .der selben mit der Brechkante 22 der Grund platte 1 deckt. Ein leichter Druck auf die herausragende Glastafel genügt, um den ge nauen Bruch längs der Schnittlinie zu be wirken.
Weiters ist auch eine Rundschneideein- richtung vorgesehen, welche am Hauptlineal 3 aufsteckbar ist. Zu diesem Zwecke trägt das Hauptlineal 3 endnahe eine Bohrung 23 zur Aufnahme eines Zapfens 2.5 an dem mit einem Handgriff versehenen Arm 24. Am andern Ende des Armes 24 ist ein Schlitz 2,6 angeordnet, in welchem ein mit einem Gewinde 2 7 versehener Bolzen 30 verschieb bar und mittels einer Flügelmutter 2$ fest stellbar ist. Unten ist der Bolzen. 30 mit einem Kopf 2.9 versehen, auf welchem eine mit einem Gewindebolzen 35 versehene Hülse 31 ruht.
Die Hülse 31 ragt in einen Schlitz 32 eines Stabes 33. Eine nicht gezeichnete Flügelmutter auf dem Gewindebolzen 35 an der Hülse 31 ermöglicht ein Feststellen des Stabes 33 an der Hülse 31. Trotz dieser Feststellmöglichkeit kann der Stab 33 mit .der Hülse 3,1 um den Bolzen 3,0 gedreht werden. Eine Kerbe 40 am Glied 33 dient zur Aufnahme des .Schneidewerkzeuges. Am Arm 2,4 selbst ist ein mit einem Schlitz 37 versehener Feststellhebel 36 angelenkt, der mittels einer Flügelschraube auf einem Ge windebolzen im Hauptlineal 3, der durch den Schlitz 37 geht, am Hauptlineal 3 festge klemmt werden kann, wodurch der Winkel 41 fixiert wird.
Die Einrichtung kann auch so ausgebildet sein, dass die Lineale schräg zur Brechkante gestellt werden können. Die Universalität der Einrichtung wird damit gesteigert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schneiden von Glas tafeln, gekennzeichnet durch zwei verstell bare Lineale und zwei Anschlagorgane auf der Auflagefläche für die Glastafeln, welche Anschlagorgane,, das eine unter einem Joch (5) auf der Auflagefläche und das andere an einem der Lineale derart angeordnet sind, dass sie von der Auflagefläche abge hoben werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlagorgane die mittels der Lineale (3, 10) eingestellten Masse um dasselbe Mass (20, 1,5) verändern.2;. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine am einen Lineal (3) mittels Schar- vieren (12) befestigte, mit einem Hebel (14) zum Abheben von .der Auflage fläche für die Glastafeln versehene An schlagleiste (13). 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der im Lichtraum des Joches (5) angeordnete Anschlag (19) mittels eines Handgriffes (2,1) von der Auflage fläche für die Glastafeln abgehoben wer den kann. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das eine Lineal (3) in Nuten (2.) auf beiden Seiten der die Auflage fläche für die Glastafeln aufweisenden Grundplatte (1) geführt ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeich net durch eine in dem in Nuten der Grundplatte geführten Lineal (3) senk recht angeordnete Führungsschiene (8), ,die in einer Führung (7) von U-förmigem Querschnitt im Joch (5) verschiebbar ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeich net durch Schlitze (9) an dem in Nuten (2) .der Grundplatte (1) geführten Li neal (3) zu beiden Seiten der Auflage flächen für die Glastafeln für Schienen (11). 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Ünteransprüchen 1, 4 und 6, gekennzeich net .durch Masseinteilungen auf den Schie nen (11). B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lineale (3, 13) von der Auflagefläche für die Glastafeln einen Abstand haben, der mindestens gleich der grössten Dicke der zu schnei denden Glastafel ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 8, gekenn zeichnet durch die Feststellbarkeit der Lineale mittels Flügelmuttern (16, 17). 10.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, ,gekennzeichnet durch eine Bohrung (23) an dem in Nu ten (2) der Grundplatte (1) geführten Lineal (3) zur Aufnahme eines Lager- organes (25) einer Rundschneideinrich- tung. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lagerorgan (25) an einem Arm (2'4) sitzt. 12.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, gekennzeich net durch einen Stab (33), welcher in einer am Arm (24) verschiebbaren und festklemmbaren Vorrichtung drehbar und verschiebbar gelagert ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, .dass die am Arm (24) fest klemmbare Vorrichtung in einem Schlitz (26) verschiebbar ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>1,31,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die am Arm (24) fest klemmbare Vorrichtung einen im Schlitz (26) verschiebbaren Gewindebolzen (30) mit einer Flügelmutter (28) besitzt. 15.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab (33) mittels einer Hülse (31) auf dem Bolzen (30) drehbar ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülse (31) in einem Schlitz (32<B>)</B> .des Stabes (33) ver schiebbar und feststellbar ist. 17.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab (3-3) mittels einer Klemmschraube (35) an der Hülse (31) festgeklemmt werden kann. 1$. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, gekennzeieli- net durch eine Ausnehmung (40) an einem Ende des Stabes (33) für das Schneidewerkzeug.19. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, gekennzeich net durch einen am Arm (24) aasgelenk ten Feststellhebel (36), der mittels einer Klemmeinrichtung (37, 3,8) an dem in Nuten der Grundplatte geführten Lineal festgeklemmt werden kann und dann ,den Arm (24) feststellt.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT193867X | 1935-12-13 |
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| CH193867D CH193867A (de) | 1935-12-13 | 1936-12-10 | Einrichtung zum Schneiden von Glastafeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193867A (de) |
-
1936
- 1936-12-10 CH CH193867D patent/CH193867A/de unknown
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