CH193871A - Olfeuerung. - Google Patents

Olfeuerung.

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CH193871A
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  Ölfeuerung.    Es sind bereits eine ganze Anzahl von  Ölfeuerungen für Lokomotiven bekannt, ohne  dass jedoch bisher praktisch genügend befrie  digende Ergebnisse hätten erzielt werden  können.     Insbesondere        lässt,die    Betriebssicher  heit zu     wünschen    übrig, weil einerseits häu  figes Abreissen der Heizflamme infolge durch  den Rauchabzug in der Feuerbüchse geschaf  fenen Vakuums erfolgt und anderseits oft ein  übermässiges Qualmen eintritt, das neben un  genügender     Ausnützung    des Brennstoffes eine  gewaltige russ- und pechartige Ablagerung  zur Folge hat.

   Ein weiterer Übelstand bei  den bekannten Ölfeuerungen für Lokomotiven  ist darin zu erblicken, dass die Verbrennungs  luftzufuhr     eine    Abkühlung der     Feuerbüchs-          w        ände    verursacht. Die Ölfeuerung gemäss der  Erfindung schafft hier Abhilfe.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Ölfeuerung, die zweckmässig an Lokomo  tiven vorgesehen ist, bei welcher in die Feuer  türe einer Feuerbüchse, welch letztere unten  eine für den Durchgang der Verbrennungs-         luft    bestimmte, durch ein durchlässiges, die  Verbrennungsluft     vorwärmendes    Bett von  feuerfesten Steinen     überdeckte    Öffnung auf  weist, eine     Ölbrennereinrichtung    eingebaut  ist, welche eine durch die Zugverhältnisse  der Verbrennungsluft regulierbare     Olzufuhr-          vorrichtung    besitzt,

   durch welche die     Öl-          zufuhr    entsprechend der Zufuhr von Ver  brennungsluft geregelt     wird.     



  Da die Ölzufuhr entsprechend der Zufuhr  von Verbrennungsluft geregelt wird,     besteht     keine Gefahr,     dass    die Flamme     abreissen     könnte. Es sind auch die Voraussetzungen  für eine gute     Verbrennung    erfüllt, so dass  ein Qualmen und damit verbundene Ablage  rung von Russ und Pech     vermieden    ist. Das       Bett    aus feuerfesten Steinen, durch welches  die Verbrennungsluft     eintritt,    bewirkt eine       Vorwärmung        tierselben.     



  In der Zeichnung ist     eine    beispielsweise  Ausführungsform der Ölfeuerung gemäss der       Erfindung        schematisch    dargestellt. Es zeigen:           Fig.    1 Teile eines.

   Längsschnittes durch  eine Lokomotive mit einer Ölfeuerung ge  mäss der     Erfindung,          Fig.    2 einen     achsialen    Schnitt durch die       Ölzufuhrreguliereinrichung,          Fig.    3 einen     Schnitt    gemäss Linie     I-1     in     Fig.    2 in     vergrössertem    Massstab,       Fig.    4 einen Längsschnitt durch den     Öl-          vorwärmer    und       Fig.    5 einen Schnitt gemäss Linie     II-11     in     Fig.    4.  



  Die     in        Fig.    1     dargestellte    Lokomotive ist  eine Lokomotive für Kohlenfeuerung, in wel  che     die    Ölfeuerung gemäss der Erfindung       nachträglich    eingebaut wurde.  



  Die Feuerbüchse 1 weist eine Feueröff  nung auf, welche .durch eine Feuertüre 2  abgeschlossen .ist, in welche eine Ölbrenner  einrichtung mit mehreren Ölbrennern 3 ein  gebaut ist. Diese Anordnung hat den Vor  teil,     .dass    nach Öffnen der Feuertüre 2, was  nach leicht zu bewerkstelligendem Lösen  einiger     Anschlüsse    möglich     ist,    die Feuer  büchse 1 zugänglich ist und die während des  Betriebes im Feuerraum liegenden Teile der  Ölbrenner 3 gereinigt und kontrolliert werden       können.    In -den Ölbrennern 3 wird das zur  Verbrennung gelangende Öl durch überhitz  t' Dampf zerstäubt.

   An Stelle des     Rostes          ist    im Boden der Feuerbüchse 1 ein durch  lässiges Bett     .1    von feuerfesten     Steinen    ange  ordnet, durch welches     die    Verbrennungsluft  in die Feuerbüchse 1 einströmt.

       Vorteilliaf-          terweise    werden für dieses     Bett    4     mindestens     zwei Schichten von feuerfesten Kugeln ver  wendet, wobei die Kugeln einer     obern    Schicht  kleineren Durchmesser besitzen als diejenigen  der     untern.    Die Wahl der Kugelform für die  Steine des     Bettes    4 hat zwei     wesentliche        Vor-          teile:

      erstens wird eine sehr gute     Verteilung     der von     unten    einströmenden Verbrennungs  luft erzielt     und    zweitens gelangen die ein  zelnen Kugeln nach grossen Erschütterungen  leichter in ihre ursprüngliche richtige Lage  zurück oder lassen sich wenigstens leichter  in dieselbe zurückbringen als anders     ge-          formte    Steine. Die feuerfesten Steine des  Bettes 4 werden im Betrieb     weissglühend       und     die-durch    sie     hindurchstreichende    Ver  brennungsluft wird sehr stark erhitzt.

   Die  aus den Ölbrennern 3 ausströmenden     Öl-          strahlen    sind gegen dieses     Bett    4 gerichtet,  welches, wenn es eine genügende Dicke be  sitzt, auch bei grösseren Betriebspausen genü  gend heiss bleibt, um diese     Ölstrahlen    bei  Wiederinbetriebsetzung ohne weiteres zu ent  zünden.  



  Unter dem Bett 4 befindet sieh der  Aschenkalten 5, welcher     Lufteintrittsöff-          nungen    6 aufweist. Diese     Lufteintrittsöffnun-          gen    6 können durch Klappen 7, welche von       Führerstand    aus     durch    in der     7,eichnun;@     nicht dargestellte Mittel     gemeinsam    betätigt  werden, geöffnet     und    geschlossen werden.

    Hinter den     Lufteintrittsöffnungen    6 sind im       Aschenkalten    5 weitere Klappen 8 beweg  lich gelagert, welche zusammen mit     Ab-          sehirmungen    9 in geschlossener Stellung  einen weiteren     Luftabschluss    bilden.

   Diese       Klappen    8 werden durch Gewichte 10 oder  andere zweckdienliche     Mittel    in Schliessstel  lung     gehalten.    Sie sind untereinander durch  einen Hebel 11     verbunden.    An der einender  Klappen 8 ist     eine        Stange    12     angelenkt,     deren anderes Ende mit dem Ende eines auf  einer Welle 13 sitzenden Hebels 14 gelenkig  verbunden ist. Auf der Welle 13 sitzt ein  weiterer Hebel 15, an dessen Ende das eine  Ende einer     Stange    16     angelenkt    ist.

   Das  andere Ende .dieser Stange 16 ist gelenkig  mit dem     Betätigungshebel    17 einer     Ölzu-          fuhrreguliereinrichtung    18, welche die     Öl-          zufuhr    zu den     Ölbrennern    3 regelt, verbun  den.  



  Vom     Führerstand    aus werden die Klap  pen 7 geöffnet. Herrscht nun in .der Feuer  büchse 1 ein     Vakuum,    so entsteht durch die       Lufteintrittsöffnungen    6 ein Luftstrom,  durch welchen die Klappen 8 aus ihrer Ruhe  lage ;gedrückt werden.

   Durch diese Verstel  lung der Klappen 8 wird über die Stange 12,  den Hebel 14, .die Welle 13, den Hebel 15  und die Stange 16 die     Ölzufuhrreguliervor-          richtung    1,8 betätigt und die Ölzufuhr ent  sprechend dem die Klappen 8     verstellenden     Luftstrom     geöffnet.    Wird der Luftstrom in-      folge Zunahme des Vakuums in der Feuer  büchse 1 verstärkt, ,so werden die Klappen  8     weiter    von ihrer Ruhelage weggedrückt;       ,#j,as    eine     weitere    Öffnung des Ölzuflusses zu  den Ölbrennern 3 bewirkt.

   Wird dagegen der  Luftstrom schwächer, so kehren die Klappen  8 gegen ihre Ruhelage zurück, wodurch eine  Verringerung der Ölzufuhr zu den Ölbren  nern 3 bewirkt wird. Werden die Klappen  7 ganz geöffnet, so tritt ein stärkerer Luft  strom durch die     Lufteintrittsöffnungen    6 ,ein,  als wenn sie nur     teilweise    geöffnet werden.  Durch den stärkeren Luftstrom bei voll     ge-          t:ffneten    Klappen 7 werden aber auch die  Klappen 8 stärker beeinflusst.

   Durch die Ein  stellung der Klappen 7 erfolgt somit eine       Vordosierung    des Luftstromes und man hat  es in der Hand, durch entsprechende Einstel  lung der Klappen     7,die    Ölfeuerung auf einen  bestimmten Bereich einzustellen, innerhalb  welchem die genaue Regulierung dann durch  die Klappen 8 selbsttätig erfolgt. An Stelle  der Klappen 7 und     .8    könnten auch Jalousien  oder andere geeignete Mittel vorgesehen sein.  Die     Regulierung    ,der     Ölzufuhrreguliervorrich-          tung    könnte auch durch eine in der     Feuer-          biiehse    I. angebrachte     Membransteuerung    er  folgen.  



  Die     Ölzufuhrreguliervorrichtung    18 be  sitzt ein Gehäuse 19 von zylindrischer Form  mit einem     Anschlussstutzen    20 für den An  schluss der     Ölzufuhrleitung    21. Auf einer       Nantellinie    dieses Gehäuses 19 sitzen eine  Reihe von Ventilstutzen 22, in welche Ventil  körper 23 eingesetzt sind. Diese Ventilkör  per 23 sind     einstellbar    und werden durch eine  Schraube 24 fixiert. Sie weisen je einen Ven  tilsitz 25 und je einen zentralen     Ölkanal    26  auf. Die     Ölkanäle    26 stehen durch Off  nungen 27 mit     Anschlussstutzen    28 für die  Ölleitungen zu den Ölbrennern 3 in Verbin  dung.

   Für jeden der Ölbrenner 3 ist     ein     Ventilstutzen 22     mit        Anschlussstutzen    2,8 vor  handen. Im Gehäuse 19 ist die Welle 29  gelagert, auf deren auf der einen Seite über  .den Deckel des Gehäuses 19 hinausragenden  Ende der Betätigungshebel 17 sitzt. Im  Innern .des Gehäuses 19 ist auf der Welle    29 .ein Exzenter 30 verkeilt, auf welchem  Ringe 31 angeordnet sind. Diese Ringe 31  tragen Ventilkegel 32 für die Ventilkörper       53.    Durch Verstellen der Welle 29 mit dem  Exzenter 3,0 können die Ventilkegel gegen die  Ventilsitze gedrückt oder aber von .denselben  abgehoben werden, das heisst die     Ölzufuhr     zu den Ölbrennern 3 kann geschlossen oder  geöffnet werden.

   Die beschriebene Bauart  der Ventile     gestattet    eine genaue Regulie  rung der     Ölzufuhr.     



  Vor der     Olzufuhrreguliervorrichtung    18  ist in die Ölzuleitung 21 ein     Vorwärmer    33  für das Öl eingebaut. Dieser     Vorwärmer    33  besitzt einen zylindrischen Mantel 34, wel  cher an beiden Enden durch Böden 35 abge  schlossen ist. Der Mantel 34 besitzt an sei  ner obern     Seite    einen     Anschlussstutzen    3,6 für  ,den Anschluss der     Ölzuleitung    und an seiner       untern        Seite    einen     Anschlussstutzen    37 für  den Anschluss der Ölleitung zur     Ölzufuhr-          reguliervorrichtung    18.

   Durch .den Mantel 34  laufen eine     Anzahl    in die Böden 35 einge  setzter     Dampfheizrohre    3,8. Auf das vordere  Ende des Mantels 34 ist eine Haube 39 auf  gesetzt, welche einen zentralen     Anschlussstut-          zen    40 für eine Dampfleitung besitzt. Auf  das hintere Ende des     Mantels    34 ist eben  falls eine Haube 41 aufgesetzt. Diese Haube  41 besitzt einen an     tiefster    Stelle angeord  neten     Dampfabflussstutzen    42. Die Anord  nung des     Dampfabflussstutzens    42 erfolgt  an tiefster Stelle, :damit allfällig     auftretendes     Kondenswasser mit dem abfliessenden Dampf  fortgerissen wird.

   Der     Vorwärmer    33 ist in  .die Dampfleitung 43     eingeschaltet,    durch  welche der zur     Zerstäubung    des Öls notwen  dige Dampf den Ölbrennern 3 zugeführt  wird.  



  Am Boden .der Feuerbüchse 1 ist eine zu  sätzliche     Ölbrennereinrichtung    44 vorgesehen,  welche eine oder mehrere Ölbrenner, in wel  chen das zur     Verbrennung    gelangende Öl  ebenfalls durch Dampf zerstäubt wird, be  sitzt. Diese     ,zusätzliche        Ölbrennereinrich-          tung    44 hat den Zweck, auch bei Überlast  eine genügende     Beheizung    der Feuerbüchse      1 sicher zu stellen.

   Die aus den Ölbrennern  -dieser zusätzlichen     ölbrennereinrichtung    aus  tretenden     Ölstrahlen    ,sind so     gerichtet,    dass  auch bei     stärkster    Belastung eine gute Ver  teilung des Feuers in der Feuerbüchse 1  stattfindet. Da die Brenner dieser zusätz  lichen     'Ölbrennereinrichtung    44 im Feuer  raum liegen, und somit bei Nichtgebrauch  einem     :gewissen        Abbrand    ausgesetzt wären,  werden sie mit Vorteil so ausgebildet. dass  auch bei Nichtgebrauch ein minimales Quan  tum Dampf aus ihnen ausströmt.

   Diese stän  dige     Durchspülung    mit Dampf verunmöglicht  eine     allzustarke,    zu     Abbrand    führende Erhit  zung dieser Ölbrenner.  



  Durch rasches Öffnen oder Verstärkendes       Auspuffes    der Maschine entsteht in der  Feuerbüchse 1 plötzlich eine starke Verstär  kung des Zuges .der Verbrennungsluft, da       ,der    aus der     Auspuffleitung    45,     -deren    Mün  dung 46 gerade unter dem Kamin 47 liegt,  austretende     und    in den Kamin 47 gejagte       Dampfstrahl    eine starke     Saugwirkung    aus  übt. Diese plötzliche Zugverstärkung     könnte          unter    Umständen zum Abreissen der Flam  men der Ölbrenner in der Feuerbüchse 1 füh  ren, weil den Ölbrennern 3 im Moment zu  wenig 01 zugeführt würde.

   Um diese Gefahr  zu beheben,     äst    in der Nähe der Mündung       46,der    Auspuffleitung 45 ein Steuerorgan 48  angeordnet. Dieses     Steuerorgan    48     besteht          aus    einer kleinen     Platte,    welche an einer  Stange 49, die in     einem    Bügel 50 über der  Mündung 46 der Auspuffleitung 45 geführt  ist und die durch eine Feder 51 in ihrer  Lage gehalten     wird,        befestigt    ist.

   Diese  Stange 49 ist gelenkig mit einem Hebel 52  verbunden, an dessen anderem Ende eine  Stange     53,    aasgelenkt     ist,    welche die Bewe  gung auf einen Hebel 54 überträgt, der auf  einer Welle 55 gelagert ist. Von     .dieser    Welle  55 wird die Bewegung durch einen Hebel 56  und eine an ihm     aasgelenkte    Stange 57 auf       einen    .auf der Welle 13 gelagerten Hebel 58  übertragen. Im Moment, wenn der Auspuff  ,der     Maschine    geöffnet oder verstärkt wird,  wird das Steuerorgan 48 aus seiner Ruhe  lage gehoben.

   Dadurch     wird,    wie vorstehend         beschrieben,    die Welle 13 verdreht und über  den Hebel 15 und die Stange 16 der Betä  tigungshebel 17 der     Ölzuführreguliervorrich-          tung    18 bewegt. Im gleichen Augenblick,  in welchem die Öffnung     bezw.    Verstärkung  .des Auspuffes sich auswirkt, wird also auch  bereits die     Olzufuhrreguliervorriehtung    18  betätigt und gleichzeitig mit der Verstär  kung des Zuges der Verbrennungsluft tritt  eine verstärkte Speisung :der     Ölbrenner    3 mit  01 ein, so dass ein     Abreissen    der Flamme der  Ölbrenner 3 vermieden ist.  



  Um     .den    Zug in der Feuerbüchse 1 künst  lich zu steigern, ist an der Mündung 46 der  Auspuffleitung 45 ein Bläser 59 angeordnet.  Dieser Bläser     besteht,    aus einem mit Dampf  gespeisten Kanal. welcher gegen den Kamin  4 7 zu einen Kranz von     Dampfstrahlöffnun-          gen    besitzt. Wird die Dampfzuleitung zum  Bläser 59 geöffnet, so entweicht aus ihm  ein Kranz von Dampfstrahlen in den Kamin  47, welcher eine grosse Saugwirkung ausübt.  Dieser Bläser 59 wird zur     Erzeugung    des  nötigen Zuges beim Anfeuern der Lokomo  tive und aber auch dann benützt, wenn aus  irgend welchem Grunde eine besondere     An-          fachung    des Feuers gewünscht wird.

   Um  nun auch für diesen Fall .der Benützung .des  Bläsers 59 eine sofortige Verstärkung der  Ölzuführung zu den Ölbrennern 3 zu erhal  ten, ist im Bereiche des     Strahlkranzes    des  Bläsers 59 ein Steuerorgan 60 in Form eines       ringförmigen,    unterhalb der Mündung des  Kamins 47 liegenden Schirmes vorgesehen.  Dieses Steuerorgan 60     wird    .durch Streben  61 getragen, welche an .der Stange 49 sitzen.  Wird ;der Bläser betätigt, so. trifft ein Dampf  strahlenkranz gegen das     Steuerorgan    60 und  drückt es gegen die Mündung des Kamins 47.

    Dadurch wird die Stange 49 gehoben und es       tritt    auf gleiche Weise, wie wenn der Aus  puff geöffnet oder verstärkt     wird,    eine Be  tätigung der     Ölzufuhrreguliervorrichtung    18  im Sinne vermehrter Speisung der Ölbren  ner 3 mit -01 ein.  



  Um das Anheizen der Lokomotive auch       dann    zu ermöglichen, wenn sie kalt ist und  noch kein eigener Dampf zur     Zerstäubung         des zur     'Verbrennung    gelangenden Öls und  zur Betätigung des Bläsers zur Verfügung       steht,    kann auf der Lokomotive ein kleiner  Hilfskessel vorgesehen werden, welcher durch       Fetrol    oder 'Öl beheizt wird und welcher den  zur Betätigung .des Bläsers 59 und zur     Zer-          stäubung    des zur Verbrennung gelangenden  Öls benötigten Dampf liefert.  



  Die beschriebene Ölfeuerung kann auch  mit     dickflüssigem    Öl betrieben werden, da  das Öl bis auf die     günstigste    Temperatur  vorgewärmt     wird    und die     Zerstäubung        durch     überhitzten Dampf erfolgt. Die     Öltempera-          tur    kann durch Regulierung der Dampfzu  fuhr zum     Vorwärmer    nach Wunsch einge  stellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ölfeuerung, dadurch gekennzeichnet, dass in die Feuertüre einer Feuerbüchse, welch letztere unten eine für den Durchgang der Verbrennungsluft bestimmte, durch ein durchlässiges, die Verbrennungsluft vorwär mendes Bett von feuerfesten Steinen über deckte Öffnung aufweist, eine Ölbrenner einrichtung eingebaut ist, welche eine durch die Zugverhältnisse -der Verbrennungsluft re- bulierbare ,Ölzufuhrvorrichtung besitzt, durch welche die Ölzufuhr entsprechend der Zu fuhr von Verbrennungsluft geregelt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden der Feuer büchse (1) eine zusätzliche Ölbrennerein- richtung vorgesehen ist. 2. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass an den Eintrittsöff nungen (6) für :die Verbrennungsluft vom Führerstand aus einstellbare Klappen (7) vorgesehen sind, hinter welchen Steuer organe (8) angeordnet sind, welche .durch den Strom der Verbrennungsluft betätigt werden, welche Steuerorgane (8) die Ölzufuhrreguliereinrichtung (18) betäti gen.
    3. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Mün dung (46) der Auspuffleitung (45) und im Bereich des Strahls des um die Mün dung (46) der Auspuffleitung (45) ange ordneten Bläsers (59) Steuerorgane (48, 60) vorgesehen sind, welche die Ölzufuhr reguliereinrichtung (18) beeinflussen, der art, dass bei gesteigertem Auspuff oder Betätigung des Bläsers (59) die Ölzufuhr vermehrt wird. 4.
    Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzufuhrregulier- einriclhtung (1.8) ein zylindrisches Ge häuse, .dem Öl durch einen Stutzen (2,0) zugeführt wird, und an welchem eine Reihe von Ventilstutzen (2.2), in welche Ventilkörper (23) einstellbar eingesetzt ;
    sind und von welchen Anschlussstutzen (2<B>,</B>8) für die Ölleitungen zu den Brennern (3) abzweigen, .angeordnet sind, besitzt, in welchem Gehäuse (19) eine Welle (29) gelagert ist, auf welcher im Gehäuse (19) -ein Exzenter (3-0) verkeilt ist, auf welchem eine der Anzahl .der Ventilstutzen (22) entsprechende Anzahl Ringe (31), welche Ventilkegel (3-2) tragen, angeordnet sind, derart, dass .durch Verdrehen der Welle (29) die Ventilkegel (32) bewegt und die die Ölzuleitung zu den Brennern (3) regu lierenden Ventile geöffnet oder geschlos sen werden.
    5. Ölfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das durchlässige Steinbett (4) aus mindestens zwei Schich ten von feuerfesten Kugeln besteht, wobei die Durchmesser der Kugeln schichtweise nach oben zu abnehmen. 6. Ölfeuerung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, an Lokomotiven, da-durch gekennzeichnet. dass auf ,der Lokomotive ein Hilfskessel zur Speisung :des Bläsers (59) und der Ölbrenner (3) mit Dampf beim Anfeuern vorgesehen ist.
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