CH193877A - Verdunklungseinrichtung, insbesondere für schräge Fensterflächen. - Google Patents

Verdunklungseinrichtung, insbesondere für schräge Fensterflächen.

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CH193877A
CH193877A CH193877DA CH193877A CH 193877 A CH193877 A CH 193877A CH 193877D A CH193877D A CH 193877DA CH 193877 A CH193877 A CH 193877A
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CH
Switzerland
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curtain
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stiffened
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Inventor
Schmidt-Riloga-Werk
Original Assignee
Schmidt Riloga Werk
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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

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      Verdunklungseinrichtung,    insbesondere für schräge     Fensterflächen..       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Verdunklungseinrichtung,    insbesondere für  schräge     Fensterfläcben.     



  Die gegen Fliegersicht notwendige Ver  dunkelung von Fenstern bereitet besonders  bei grossen, schrägliegenden Fensterflächen,  wie sie vor allem in     Shedbauten    zu finden  sind, Schwierigkeiten. Das Anbringen und  Abnehmen der zur Verdunklung benutzten  Vorhänge und Tücher ist mühevoll und zeit  raubend und bei hohen Bauten auch nicht  ohne Gefahr. Diese Schwierigkeiten     wachsen,     wenn die     Verdunklungseinrichtung    nicht nur  für einmaligen Gebrauch bestimmt ist, son  dern als dauernde Einrichtung bleiben und  beliebig oft benutzbar sein soll. Man hat  versucht, diese -Schwierigkeiten dadurch zu  umgehen, dass man die Vorrichtungen als  Rollvorhänge ausbildete. Diese Anordnung  hat aber den Nachteil, dass sich die Vor  hänge bei grossen Längen nur schwer be  wegen lassen.

    



  Bei der     Verdunklungseinrichtung    nach der    vorliegenden Erfindung werden diese Schwie  rigkeiten dadurch überwunden, dass der,       Verdunklungsvorhang    mittels Rollenläufer  zwischen zwei Laufschienen     ausge,-pannt    und  an diesen geführt ist, während ein Schnur  zug in der Mittelpartie einer versteiften Vor  hangkante angreift. Dabei empfiehlt es sich,  mindestens die an der versteiften Vorhang  kante angeordneten Rollenläufer mit auf  einer Aussenseite des     Laufschienenflansches     sich bewegenden Stützrollen zu versehen.  Dabei besitzt zweckmässig jeder Rollenläufer  an der versteiften gante mindestens zwei im  Abstand voneinander angeordnete Stützrollen.

    Diese Ausbildung der Rollenläufer hat den  Vorteil, dass bei schiefem Zug des Vorhanges,  sei es, dass die Zugschnur nicht genau in  der Mitte des vordern Vorhangendes angreift  oder aber eine Seite des Vorhanges kürzer  als die andere ist, die Rollenläufer nicht  schräg liegen und mit einer Körperkante auf  der Laufschiene schleifen oder gar sich fest  klemmen können. Durch die Anordnung der      Stützrollen ist stets ein leichter Lauf der  Rollenläufer gewährleistet. Um auch bei nicht  ganz parallelen Laufschienen den leichten  Lauf der Rollenkörper nicht zu beeinflussen,  kann zweckmässig die Versteifung der Vor  hangkante, an der der Zug angreift, aus  einem geteilten Metallrohr, dessen Teile in  einander schiebbar sind, bestehen.

   Entfernen  sich nun bei einer     Verdunklungseinrichtung     die Laufschienen etwas voneinander, was bei  einer     unverstellbaren    Einrichtung einen stär  keren Zug auf beide Rollenläufer und da  durch erschwerten Lauf bedeuten würde, so  können bei der geteilten und verstellbaren  Versteifung die     Robrteile    dem Zug folgen.  Ebenso können sie sich bei einem sich ver  ringernden Abstand der Laufschienen wieder  ineinander schieben.  



  Die für die Bewegung des     Verdunklungs-          vorhanges    vorgesehene Zugschnur ist bei  grösseren Vorhängen zweckmässig als endlose  Schnur ausgebildet. Sie wird in diesem Falle  zum Beispiel an der vordern Vorhangkante  über zwei senkrecht stehende Rollen, an der  hintern Kante über eine meist waagerecht  liegende     Umleitrolle    geführt und ist an einem       Trum    an der vordern Vorhangkante be  festigt.  



  In der Zeichnung ist die Neuerung an  einem Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 dasselbe in waagerechter Anord  nung bei einem Dachoberlicht,       Fig.    2 eine Draufsicht auf einen Rollen  läufer mit Versteifungsrohr und       Fig.    3 eine Seitenansicht zu     Fig.    1.  



  Der aus Blech gepresste Körper a des  Rollenläufers besitzt in seinem die Lauf  rollen b tragenden Teil U-förmigen Quer  schnitt, bei dem der die beiden senkrechten  Schenkel verbindende Steg nochmals zu einem  im Querschnitt kleineren<B>U</B> ausgepresst ist.  Die Laufrollen b sind an den Innenseiten  der parallelen Schenkel des grossen     U-Teiles     drehbar befestigt und stehen einander in  gleicher Höhe paarweise gegenüber, wobei  der Abstand zwischen den gegenüberliegen  den Rollen so gross ist, dass der Steg der    vorzugsweise     Doppel-T-förmigen    Laufschiene  zwischen ihnen Platz hat, während die Rollen  sich auf den zu beiden Seiten des Lauf  schienensteges liegenden     Flanschhälften    be  wegen.

   In dem kleineren     U-Teil    des Lauf  rollenkörpers sind zwei weitere Laufrollen c  hintereinander angebracht. Die nahe jedem  Ende des Rollenkörpers a angeordneten Stütz  rollen c sind in ihrem Durchmesser so gross  gehalten, dass sie ein wenig in den grösseren       U-Teil    hineinragen.

   Wird nun an dem auf  der Laufschiene aufgebrachten Rollenkörper  ein schiefer Zug ausgeübt, der zu einem Ab  heben eines     Laufrollenpaares    und dadurch  zum Aufliegen des die     U-Scbenkel    verbinden  den Stückes auf den äussern     Laufsohienen-          flansch    führen könnte, so wird dies bei dem  neuen Rollenkörper dadurch verhindert, dass  eine der Stützrollen c gegen die Aussenseite  des entsprechenden Flansches gepresst und  damit ein Festklemmen des Rollenkörpers  unmöglich gemacht wird.  



  Zwischen den beiden Stützrollen c ist ein  Ring d angeordnet, an den das an seinen  beiden Enden mit einem Ring oder ring  förmigen Haken f versehene Versteifungs  stück des vorderen Vorhangendes angreift.  



  Das Versteifungsstück besteht beim vor  liegenden Ausführungsbeispiel aus einem  zweiteiligen     Vierkantrohr,    dessen Teil g im  Teil h verschiebbar ist. Da es sich bei den  Massverschiedenheiten in der parallelen Füh  rung der Laufschiene meist nur um kleine  Unterschiede handelt, so ist das einschieb  bare Rohrstück g nur so lang gemacht, dass  es genügend Spielraum in der Längsrichtung  besitzt, aber doch lang genug ist, dem gan  zen Rohr eine genügende     Steifigkeit    zu geben.  An jedem freien Ende der Versteifungs  stücke     g    und h ist einer der bereits genann  ten Ringe oder Haken f befestigt. Das Rohr  stück h ist in seiner Mitte noch mit einem  Haken i zur Befestigung der Zugschnur  versehen.  



  In dein dargestellten Anwendungsbeispiel  ist die     Verdunklungseinrichtung    an einem  Dachoberlicht gezeigt, bei dem es vorteil  hafter ist, anstatt zwei schrägliegende Vor-      hänge einen waagrecht liegenden Vorhang  anzubringen. Die untern Flanschen der die  Glasflächen tragenden     Doppel-T-Träger    sind  von Schellen k umfasst, an denen die zur  Aufnahme der Zugvorrichtung dienenden  Laufschienen     m    befestigt sind. Auf diese  Laufschienen<I>na</I> werden die Rollenkörper     a     aufgebracht, zwischen denen das durch das  ausziehbare Rohr     g,    h versteifte vordere Vor  hangende ausgespannt ist. Der übrige Teil  des Vorhanges n kann an den Seiten mit  einfachen Laufrollen o versehen sein.

   Um  den Vorhang n einfach und leicht vor- und  zurückziehen zu können, ist ein Lagerbock p  vorgesehen, in dem zwei auf einer Achse sich  frei drehende Rollen<I>q, r</I> angeordnet sind,  während am andern Ende des Vorhanges  eine nicht dargestellte     Umleitrolle    vorge  sehen ist.

   Der in der Mitte des Versteifungs  rohres     g,    h an demselben befestigte Haken i  ist mit einer der     Zugsebnüre    s verbunden,  so dass bei einem Zug an einem der Schnur  enden der Vorhang n nach der einen oder  andern Seite bewegt wird.     Verengert    oder  erweitert sich dabei der Abstand der Lauf  schienen<I>m,</I> so schiebt sich das Rohrteil<I>g</I>  in den Teil h hinein oder wird bei Ver  grösserung des     Abstandes    aus ihm herausge  zogen. Auch bei einer Längsänderung der  Vorhangseiten, die z. B. durch     Feuchtigkeits-          einwirkunghervorgerufenwerden    kann, gleicht  das verstellbare Versteifungsrohr die Unter  schiede aus.

   Hierbei bewähren sich dann auch  die neuen Rollenkörper a besonders, da das  sonst leicht erfolgende Schrägstellen der  Rollenkörper durch das Anliegen der Stütz  rollen     c    gegen die     Flanschaussenseite    der  Laufschiene m vermieden wird.  



  In gleicher \eise lassen sich die     Ver-          dunklungsvorhänge    an schrägen Fenster  flächen anbringen, wobei die Laufschienen  am besten an den Längsseiten der abzu-    deckenden Fensterflächen angebracht wer  den.  



  Auf Holz lassen sich die Laufschienen m  anstatt durch Schellen z. B. unmittelbar da  durch anbringen, dass sie mit Holzschrauben,  die durch in den breiten Flansch der Lauf  schiene vorgesehene Durchgangslöcher hin  durchgehen, befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verdunklungseinrichtung, insbesondere für schräge Fensterflächen, dadureh gekenn zeichnet, dass der Verdunklungsvorhang (n) mittels Rollenläufer (a, o) zwischen zwei Laufschienen (m) ausgespannt und an diesen geführt ist, während der Schnurzug (s) in der Mittelpartie einer versteiften Vorhang kante angreift.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verdunklungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min- - destens die an der versteiften Vorhang kante angeordneten Rollenläufer (a) mit auf einer Aussenseite des Laufschienen flansches angeordneten Stützrollen (c) ver sehen sind. 2. Verdunklungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der versteiften Vorhangstange angeordneten Rollenläufer (a) mindestens zwei im Abstand vonein ander angeordnete Stützrollen (c) besitzen.
    3. Verdunklungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung der Vorhangkante, an der der Schnurzug (s) angreift, durch ein geteiltes Metallrohr gebildet ist, dessen Teile (g, h) ineinanderschiebbar sind.
CH193877D 1936-06-04 1936-12-19 Verdunklungseinrichtung, insbesondere für schräge Fensterflächen. CH193877A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE193877X 1936-06-04
DE271136X 1936-11-27

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CH193877A true CH193877A (de) 1937-11-15

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ID=25757723

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193877D CH193877A (de) 1936-06-04 1936-12-19 Verdunklungseinrichtung, insbesondere für schräge Fensterflächen.

Country Status (1)

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CH (1) CH193877A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3844080A (en) * 1971-09-08 1974-10-29 Ici Ltd Suspended ceiling

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3844080A (en) * 1971-09-08 1974-10-29 Ici Ltd Suspended ceiling

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