CH193965A - Photoelektrischer Belichtungsmesser mit Durchblicksöffnung, insbesondere für photographische Zwecke. - Google Patents

Photoelektrischer Belichtungsmesser mit Durchblicksöffnung, insbesondere für photographische Zwecke.

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CH193965A
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CH
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exposure meter
polarization filter
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photoelectric exposure
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
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Zeiss Ikon Ag
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Description


  Photoelektrischer Belichtungsmesser mit     Durchblicksöffnung,    insbesondere  für photographische     Zwecke.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen photoelektrischen Belichtungsmes  ser mit     Durchblicl.:söffnung,    insbesondere für  photographische Zwecke, mit wenigstens  einem Polarisationsfilter. Die Polarisations  filter bestehen zum Beispiel aus zwischen  verkitteten Scheiben angeordneten Folien  aus     dichroitischem    Kristallmaterial.  



  Die     Anbringung    von Polarisationsfiltern  an photoelektrischen Belichtungsmessern, ins  besondere solchen, bei denen die     Ablesung     der Belichtungszeit in der     Durchblicksöff-          nung    erfolgt, hat den Zweck, gleichzeitig mit  der Feststellung der Belichtungszeit die rich  tige Stellung des Polarisationsfilters zu fin  den, bei der störende Reflexe bei der photo  graphischen Aufnahme glänzender Gegen  stände und dergleichen beseitigt werden. Ent  sprechend der Einstellung des Polarisations  filters am Belichtungsmesser     wird    dann auch  das vor dem Aufnahmeobjektiv der photo  graphischen Kamera angebrachte Polarisa  tionsfilter eingestellt.

      Zur Ermöglichung der     richtigen    Einstel  lung enthält der photoelektrische Belich  tungsmesser erfindungsgemäss     mindestens    ein  drehbar angeordnetes Polarisationsfilter, bei  dem die     Auslöschstellung    mit Hilfe einer       ,.Skala    und einer Marke     ermittelt    werden  kann.  



  Die Erfindung wird anhand der Darstel  lung von mehreren Ausführungsbeispielen  beschrieben.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine erste Ausfüh  rungsform in     Vorder-    und     in    Seitenansicht  teilweise im     Schnitt,    mit nur einem Polari  sationsfilter; .  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine zweite Ausfüh  rungsform in Seiten- und Vorderansicht teil  weise geschnitten, mit zwei Polarisations  filtern;       Fig.    5 und 6 zeigen eine dritte Ausfüh  rungsform in Vorderansicht und in Stirn  ansicht teilweise im     Schnitt;

            Fig.    7 bis 10 zeigen     einen    Belichtungs  messer mit gemeinsamem Polarisationsfilter,      und zwar     Fig.    7 und 8 die Fassung des Po  larisationsfilters in einer Ansicht und     einen     senkrechten Schnitt hierzu und     Fig.    9 und  10 eine Ansicht des Belichtungsmessers mit  Polarisationsfilter, sowie     Seitenriss    teilweise       im.        Schnitt.     



  In dem photoelektrischen Belichtungsmes  ser gemäss der ersten Ausführungsform (Fix.  1 und 2) ist in einem am Gehäuse 1 des       Belichtungsmessers    drehbar gelagerten An  satz 2 in der     Durchblicksöffnung    3, 4, durch  die man in Pfeilrichtung gleichzeitig den  Aufnahmegegenstand anvisiert und die Stel  lung des Zeigers 5 des     Messinstrumentes    6  abliest, ein Polarisationsfilter 7 angeordnet.  Die Stellung des     Polarisationsfilters        kann    an  einer am Ansatz 2 angeordneten Skala 8 ge  genüber einer festen Marke abgelesen wer  den.

   In den     Fig.    3 und 4 ist die Öffnung,  durch die das Licht auf die im Innern des  Belichtungsmessers angeordnete photoelektri  sche Zelle     (vergl.    10,     Fig.    3) fällt, mit 9 be  zeichnet.  



  Hat man nun das Polarisationsfilter so  eingestellt, dass zum Beispiel störende Licht  reflexe     in        günstiger    Weise geschwächt wer  den, so     bringt    man das     Polarisationsfilter    in  der gleichen Stellung auf dem Aufnahme  objektiv der photographischen Kamera an.

    Es ist zweckmässig, die Fassung des Polari  sationsfilters so auszubilden, dass sie nicht  nur auf das     Aufnahmeobjektiv,    sondern auch  auf das Sucherobjektiv aufgesetzt werden       kann.    Für den Fall, dass sich am Aufnahme  objektiv     ein    gleichartiges Polarisationsfilter       befindet,    ist es nur     notwendig,    das am Auf  nahmeobjektiv angebrachte Polarisationsfil  ter mit dem am Belichtungsmesser ange  brachten Polarisationsfilter bezüglich der  richtigen Winkelstellung, also der Löschstel  lung, in Einklang zu     bringen.     



       In    den     Fig.    3 und 4 ist ein Belichtungs  messer dargestellt, bei dem sowohl die Zel  lenöffnung 9 und damit die lichtelektrische  Zelle 10, als auch die     Durchblicksöffnung    4  durch     Polarisationsfilter    7 abgedeckt sind.  Wie aus den     Fig.    3 und 4 ersichtlich, sind  die Polarisationsfilter in der Durchblicks-    und Zellenöffnung eingebaut. Es ist jedoch  nicht unbedingt notwendig, dass die     Filter     eingebaut werden. Man kann zum Beispiel  auch lösbare Fassungen vorsehen, die dann  zweckmässig so ausgebildet werden,. dass jedes  der Filter auch auf das Kamera- oder Su  cherobjektiv aufgesetzt werden kann.

   Wie  die     Fig.    3 und 4 zeigen, ist es besonders  zweckmässig, die Fassungen 11 und 12 der  eingebauten Filter zum Beispiel mit einem  Zahnsegment zu versehen und durch ein  Zahnrad 14 miteinander zu kuppeln. Be  obachtet man durch die     Durckblicksöffnung     3, 4 den Aufnahmegegenstand zur Feststel  lung der Belichtungszeit, so lässt sich das in  der     Durchblicksöffnung    angebrachte     Filter     gleichzeitig so einstellen, dass zum Beispiel  Lichtreflexe, die vom Aufnahmegegenstand  herkommen, in gewünschter Weise abge  schwächt werden.

   Die Drehung des Filters  wird an einer Skala, die in der Durchblicks  öffnung zum Beispiel auf einem durchsich  tigen Träger 15 oder auf     einem    Teil der  Kupplungseinrichtung, zum Beispiel auf dem  mit einer     Rändel        versehenen    Rad 16 ange  bracht ist, abgelesen. Dem gefundenen Wert  entsprechend wird das auf dem Kameraobjek  tiv aufgesetzte gleichartige Polarisationsfil  ter eingestellt.  



  Es ist aber auch möglich, die Filter be  sonders zu fassen     und    die Fassung 17 auf  das Gehäuse 1 (Fix. 5 und 6) aufzusetzen.  Diese Fassung 17 wird zweckmässig so aus  gebildet, dass sie auch auf das Kameraobjek  tiv oder Sucherobjektiv aufgesetzt werden  kann, gegebenenfalls unter Verwendung eines  geeigneten. Zwischenstückes.  



  Die     Fig.    7, -8, 9 und 10 zeigen einen Be  lichtungsmesser, bei dem die Zellenöffnung 9  und die     Durchblicksöffnung    4 gemeinsam  durch ein Polarisationsfilter 18 abgedeckt  werden. Die Drehung des Filters wird an  einer Skala a, die zum Beispiel auf dem  festen Teil der Fassung 19 angebracht ist,  abgelesen, so dass das auf dem Kameraobjek  tiv angebrachte gleichartige Polarisationsfil  ter der     Ablesung    entsprechend     eingestellt     werden     kann..         Das Polarisationsfilter 18 ist in eine be  sondere Fassung 19 eingebaut, die mit Hilfe  eines Zwischenstückes 20 auf das Gehäuse 1  des Belichtungsmessers aufgesetzt wird.

   Die  Fassung dieses Filters ist derart gestaltet,  dass das Polarisationsfilter 18 gegen     einen     festen Teil dieser Fassung drehbar ist. Die  Fassung kann jedoch auch abgenommen und  auf das Kamera- oder Sucherobjektiv auf  gesetzt werden. Das Aufstecken des Polari  sationsfilters auf das Sucherobjektiv kommt  dann in Frage, wenn ohne Verwendung des  Belichtungsmessers photographische Aufnah  men gemacht werden. Um in diesem Falle  die günstige Stellung des Polarisationsfilters  zu ermitteln, setzt man dieses     auf    den Sucher  auf und nach Ermittlung der günstigsten  Stellung wiederum auf das     Kameraobjektiv.     



  Da es gegebenenfalls vorteilhaft ist, das  Polarisationsfilter mit einem Lichtfilter zu  kombinieren, um zum Beispiel eine bestimmte       Wiedergabe    der Helligkeitswerte von Farben  zu erzielen, ist auch vorgesehen, die Fassung  des Polarisationsfilters oder das Gehäuse des  Belichtungsmessers derart zu gestalten, dass  das Polarisationsfilter mit einem Lichtfilter  verbunden werden kann.  



  Die Gebrauchslage des Belichtungsmes  sers kann dadurch gegeben sein, dass an dem  Belichtungsmesser angebrachte Skalen oder  dergleichen den Benutzer zwingen, den Be  lichtungsmesser stets in der gleichen be  stimmten Lage zu gebrauchen. Es kann die  Gebrauchslage auch dadurch festgesetzt wer  den, dass an oder im Belichtungsmesser, z. B.  in. der     Durchblicksöffnung,    eine Libelle  (Wasserwaage) angeordnet ist, die bei der  Benutzung des Belichtungsmessers beobachtet  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photoelektrischer Belichtungsmesser mit Durchblicksöffnung. insbesondere für photo graphische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass dieser mindestens ein drehbar angeord netes Polarisationsfilter enthält, bei dem die Lage der Auslöschrichtung mit Hilfe einer Skala und einer Marke ermittelt werden kann. U NTERANSPRü CHE 1. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bezw. die Polarisationsfilter in dem Gehäuse des Belichtungsmessers ein gebaut sind. 2.
    Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Durchblicksöffnung mit einem Polarisa- tionsfilter versehen ist. 3. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Durch- blicksöffnung, sowie auch die Zellenöff nung je mit einem Polarisationsfilter ver sehen sind. 4.
    Photoelektrischer Belichtungsmesser nacb Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennten Filter an Zellen- und Durch- blicksöffnungdurch Zahnräder miteinan der gekuppelt sind. 5. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch blicks- und Zellenöffnung durch ein ge meinsames Polarisationsfilter abgedeckt sind. 6.
    Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung jedes Polarisationsfilters so ausgebildet ist, dass sie sowohl auf den Belichtungsmesser, als auch auf das Ka mera- oder Sucherobjektiv einer photo graphischen Kamera passt. 7. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Durchblicksöffnung mit einem Polarisa tionsfilter versehen ist. B. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch blicksöffnung, sowie auch die Zellenöff nung je mit einem Polarisationsfilter ver sehen sind. 9.
    Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch blicks- und Zellenöffnung durch ein ge meinsames Filter abgedeckt sind. 10. Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennten Filter an Zellen- und Durch- blicksöffnung durch Zahnräder miteinan- der gekuppelt sind. 11.
    Photoelektrischer Belichtungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bezw. die Polarisationsfilter mit Lichtfiltern verbunden sind.
CH193965D 1936-04-18 1936-12-02 Photoelektrischer Belichtungsmesser mit Durchblicksöffnung, insbesondere für photographische Zwecke. CH193965A (de)

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