Vorrichtung zum Umformen, insbesondere von Aluminiumhohlkörpern durch Pressen. Um Metallhohlkörper durch Pressen um zuformen, ist es bereits bekannt, hydrau lische Pressen zu verwenden und den Hohl körper, z. B. ein auszubauchendes Rohr, mit Flüssigkeit, z. B. Wasser, zu füllen, das einem Vorratsbehälter entnommen wird und in diesen zurückströmen kann. Die Leitung der Flüssigkeit erfolgt durch Ventile, Rohr leitungen oder dergleichen.
Demgegenüber bezieht sich die Erfin dung auf eine Vorrichtung zum Umformen, insbesondere von Aluminiumhohlkörpern, wie vorgeformte Aluminiumfeldflaschen, durch Pressen. Diese Vorrichtung besitzt einen Windkessel, der vor dem Pressvorgang mit tels dichtschliessender Anschlussmittel mit dem offenen Ende des Hohlkörpers fest ver bunden wird. Der Hohlkörper wird vorher mit Flüssigkeit gefüllt.
Die schematische Darstellung auf der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Bei der dargestell ten Vorrichtung wird der vorgeformte, in Fig. 1 mit 1 bezeichnete Hohlkörper vor dem Pressvorgang mit einem Druckausgleichraum 2, dem Windkessel, in Verbindung gebracht. nachdem er mit Wasser gefüllt worden ist.
Nach der gemäss Fig. 2 bereits erfolgten Pressung mittels der Formteile 3 und 4 füllt der jetzt in eine Feldflasche umgepresste Hohlkörper 1 den ganzen Innenraum der Form aus. Wenn während des Pressvorgan- ges Wasser in den Druckausgleichraum 2 übergetreten sein sollte, was dann erfolgen wird, wenn während der Umformung der Kugel 1 in den Flaschenkörper eine Verklei nerung des Innenraumes eintritt, so kann diese Flüssigkeitsmenge je nach dem Fort schreiten der Pressung wieder in den Raum 5 zurückströmen.
Die erfindungsgemäss hergestellten Hohl körper sind auf der Innenseite vollkommen glatt. Die Hohlpressung bei 6 wird in der Wölbung so gewählt, dass sie sich beim Tra gen der fertigen Flasche an gewölbte Aus- rüstungsstücke ungefähr flach anlegt. Die Übergänge sind zur Vermeidung der Be schädigung der Ausrüstungsstücke flach ge wölbt.
Die Abmessungen des Windkessels und dessen Volumen wird dem Volumen des Ro tationskörpers angepasst, der umgeformt wer den soll. Die Verbindung des Druckaus gleichraumes bezw. Windkessels 2 mit dem Pressstück kann. in beliebiger Weise erfolgen. Der Verschluss wird zweckmässigerweise leicht zu öffnen sein, weshalb vorteilhaft bei 7 schnell lösbare Kupplungsmittel verwendet werden.
Es werden zweckmässigerweise für die vorher festgelegte Flaschen- bezw. Hohlkör pergrösse entsprechende Windkessel bereit gehalten. Auch können an einem Windkes sel, der nach der Verbindung mit dem Werk stück bei 7 mit diesem ein handliches Gan zes bildet, Reduziermittel zur Anpassung an das jeweils benötigte Volumen vorgesehen sein.
Bisher wurden Aluminiumfeldflaschen oder ähnliche Hohlkörper unter Verwendung einer Sandfüllung umgeformt. Abgesehen von dem unangenehmen Arbeiten mit Sand in der Werkstatt zeigen diese Hohlkörper eine porige, ungleichmässige Innenfläche. Dieses ist besonders nachteilig, weil sich hierin Rückstände der in die Flasche gefüll ten Flüssigkeit festsetzen können.
Device for forming, in particular hollow aluminum bodies, by pressing. To form metal hollow bodies by pressing to, it is already known to use hydrau lic presses and the hollow body, z. B. a bulging tube with liquid, e.g. B. water to fill, which is taken from a storage container and can flow back into this. The liquid is passed through valves, pipes or the like.
In contrast, the invention relates to a device for reshaping, in particular hollow aluminum bodies such as preformed aluminum field bottles, by pressing. This device has an air chamber, which is firmly connected to the open end of the hollow body with means of tightly fitting connection means prior to the pressing process. The hollow body is previously filled with liquid.
The schematic representation in the drawing shows an embodiment of the subject matter of the invention. In the dargestell th device, the preformed, denoted by 1 in Fig. 1, the hollow body before the pressing process with a pressure equalization chamber 2, the air chamber, brought into connection. after being filled with water.
After the pressing by means of the molded parts 3 and 4, which has already taken place according to FIG. 2, the hollow body 1, which is now pressed into a canteen, fills the entire interior of the mold. If, during the pressing process, water should have passed into the pressure equalization space 2, which will happen if the interior space is reduced during the reshaping of the ball 1 in the bottle body, this amount of liquid can step back in depending on the progress of the pressing flow back into room 5.
The hollow bodies produced according to the invention are completely smooth on the inside. The hollow compression at 6 is selected in the curvature so that it rests roughly flat on curved pieces of equipment when the finished bottle is worn. The transitions are arched flat to avoid damage to the equipment.
The dimensions of the air chamber and its volume is adapted to the volume of the rotary body that is to be reshaped. The connection of the Druckaus equal space respectively. Windkessel 2 with the pressing piece can. done in any way. The closure will expediently be easy to open, which is why quick-release coupling means are advantageously used in 7.
It is expedient for the previously specified bottles or. Hohlkör per size corresponding air chamber kept ready. Also can be provided on a Windkes sel, which after the connection with the work piece at 7 with this a handy whole, reducing means to adapt to the volume required.
So far, aluminum canteens or similar hollow bodies have been shaped using a sand filling. Apart from the uncomfortable work with sand in the workshop, these hollow bodies show a porous, uneven inner surface. This is particularly disadvantageous because residues of the liquid filled into the bottle can settle here.